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Ferienunterkünfte erfolgreich vermarkten: 6 Kanäle, mit denen Sie die richtigen Gäste finden

Wer seine Ferienwohnung erfolgreich vermieten will, muss sie auch vermarkten. Da gibt es kaum ein Rütteln und Biegen, kein Wenn und Aber. Die gute Nachricht dabei ist: Es gibt viele unterschiedliche Wege für die Vermarktung der Ferienunterkunft. So können Sie aus allen Möglichkeiten diejenigen wählen, die zu Ihnen, Ihrem Budget, Ihrer Zielgruppe und Ihren zeitlichen Kapazitäten passen.

Wir stellen Ihnen hier 6 Optionen vor, wie Sie Ihre Ferienwohnung offline und/oder online vermarkten können. Alles Optionen, die sich für Vermieter von Ferienwohnungen bewährt haben. Wir verraten Ihnen aber auch, welcher Weg sich inzwischen als nur noch wenig ergiebig herausgestellt hat und daher vermutlich eher verzichtbar ist.

Am Ende können Sie so auswählen, welchen Bewerbungsweg Sie einschlagen oder woraus Sie Ihren persönlichen, erfolgreichen Vermarktungs-Mix zusammenstellen möchten.

Legen wir los.

Warum eine (durchdachte) Vermarktung so wichtig ist

Wer sich nicht über ständigen Leerstand beklagen und im Gros der Angebote untergehen will, muss als Vermieter etwas tun, damit Gäste kommen, wiederkommen und damit sich das Vermietungsgeschäft rentiert.

Aber: Ein bisschen Anzeigen hier, ein Hinweis auf die Ferienwohnung dort bringt nur wenig. Wer die Vermarktung der eigenen Ferienwohnung nicht bewusst plant und durchführt, wird womöglich nicht immer zum gewünschten Maximalerfolg gelangen. Daher kommt hier ein kleiner Einschub und Appell an eine durchdachte Vermarktung, bevor wir in die sechs Bewerbungsmöglichkeiten eintauchen.

Warum sich strategische Vermarktung anstelle von ungeplanter Bewerbung lohnt?

  • Sie planen Ihr Budget und Ihre Ressourcen besser ein.
  • Sie analysieren die Optionen auf Ihren Nutzen und Ihre Kosten, wägen sie gegeneinander ab und wählen somit bewusster, wie und wo Sie Marketing betreiben wollen.
  • Sie starten konkrete Aktionen, die auf Ihre Zielgruppe abgestimmt sind.
  • Sie können den Erfolg der Vermarktung besser messen, da Sie nicht in jede Richtung hin werben, sondern jede Aktion im Blick behalten und auswerten können.
  • Langfristig können Sie so Ihre Vermarktungsressourcen noch besser einsetzen und Ihren Erfolg immer weiter steigern.

Konnten wir Sie überzeugen, mit Plan vorzugehen und eine Vermarktungsoption nach der anderen zu starten, zu testen und auszuwerten?

#1: Buchungsplattformen wie Traum-Ferienwohnungen

Einer der bequemsten und auch sichersten Wege, seine Ferienwohnung zu vermieten, ist die Nutzung von Buchungsportalen wie Traum-Ferienwohnungen. Daher starten wir damit, diesen Weg vorzustellen.
Hier legen Vermieter ein Inserat samt aussagekräftigem Text und Bildern an, hinterlegen den Buchungskalender, Bewertungen und die Optionen der Kontaktaufnahme. Bei dieser Vermarktungsform profitieren Sie stark von der großen Reichweite der Portale.

Durch die präzisen Einstellungen und Merkmale, die Sie zu Ihrer Ferienwohnung im Inserat hinterlegen können beispielsweise zu

  • Ort
  • maximaler Gästezahl,
  • Ausstattung wie Terrasse, Pool, Waschmaschine, Fitnessraum,
  • Personenzahl
  • freien Reisezeiten
  • Aktivitäten,
Paar sitzt neben gepacktem Koffer und guckt auf Tablet

spielt das Portal Ihr Inserat dank der Such- und Filterfunktionen genau den richtigen Reisehungrigen aus. Über die Plattformen können Interessenten dann schnell mit Ihnen als Vermieter in Kontakt treten und eine Buchungsanfrage stellen.

Wichtig für den Erfolg mit diesem Vermarktungsweg ist vor allem, dass Sie ein wirklich aussagekräftiges Inserat schreiben. Wie Ihnen das gelingt und wie Sie schon in kürzester Zeit erste Buchungsanfragen erhalten können, lesen Sie in unserem Ratgeberartikel: Gute Inserate schreiben.

Gut zu wissen 💡:
Für den Vermarktungsservice der Ferienwohnungen ihrer Gastgeber erheben Buchungsportale unterschiedliche Vermittlungsgebühren oder auch Jahrespauschalen. Bei Traum-Ferienwohnungen zahlen Sie lediglich eine Jahresgebühr und erhalten 12 Monate lange provisionsfrei Buchungsanfragen. Durch das Anfrage-Modell haben Sie außerdem volle Kontrolle und Flexibilität, denn Sie legen Ihre Mietbedingungen selbst fest.

Wir konnten bereits über 30.000 Gastgebern helfen, Ihre Ferienunterkunft zu vermarkten und registrieren für unsere Vermieter rund 240.000 Buchungsanfragen monatlich. Bei Fragen ist unser kompetenter Kundenservice an 7 Tagen die Woche telefonisch oder per Mail erreichbar.

#2: Vermarktung der Ferienwohnung über eine eigene Website

Bei vielen Gastgebern und Vermietern beliebt sind auch eigene Websites für die Online- Vermarktung der Ferienwohnung. Hier können Sie Ihr Angebot – ähnlich wie beim Inserat – vollumfänglich präsentieren, die Ferienwohnung mit Text und Bildern sowie Kundenstimmen vorstellen und Buchungsanfragen oder Direktbuchungen entgegennehmen.

Die eigene Website ist zwar nicht kostenlos, da Sie für den Host der Website jährlich Gebühren zahlen müssen. Jedoch bietet sie dafür die Möglichkeiten, alle andere Marketingkanäle zusammenlaufen zu lassen bzw. hier zu verknüpfen. Auch macht Sie eine eigene Website unabhängiger von anderen Marketingplattformen.

Um diese Webpräsenz Ihrer Ferienwohnung schnell und mit dem gewünschten Service zu erstellen, bietet sich die Nutzung sogenannter Baukastensysteme wie Wix, Jimdo oder auch Squarespace an. Diese haben Vorlagen für die unterschiedlichen Ansprüche der Gastgeber, und unkompliziert lassen sich per Klick und Drag & Drop Inhalte wie Texte, Videos und Fotos einfügen. In unsere, Ratgeber-Artikel stellen wir Ihnen die verschiedenen Baukastensysteme zur Erstellung Ihrer eigenen Ferienwohnung-Website vor und geben Ihnen Tipps zur Website-Erstellung: In 4 Schritten zur eigenen Website.

Bevor Sie sich ins Abenteuer eigene Website stürzen, sei noch gesagt: Um SEO kommen Sie bei diesem Weg kaum herum. Und auch ein Blog kann durchaus nützlich sein. Worum es sich hier handelt und warum beides von Wichtigkeit für den Erfolg der Vermarktung der Ferienwohnung ist, erklären wir Ihnen gern in den folgenden Abschnitten.

Suchmaschinenoptimierung für mehr Websitebesuche nutzen

Starten wir mit SEO: Welche Seiten von Vermietern im Internet auf Suchanfragen über Google oder andere Suchmaschinen anzeigt werden, ist keineswegs Zufall. Ebenso wenig, an welcher Stelle die Suchergebnisse erscheinen.

Vielmehr steckt dahinter „Suchmaschinenoptimierung“ oder auch SEO (Search Engine Optimization). SEO bedeutet, dass Onlineinhalte wie Websites gezielt mit Schlagworten (sog. Keywords) angereichert werden, die den Seiteninhalt bestmöglich beschreiben. Suchmaschinen verstehen dank dieser Keyword-Informationen, worum es auf der Website geht und bei entsprechenden Suchanfragen Ihrer Nutzer spielen Google & Co. dann exakt die passenden Seiten aus.

SEO ist damit für Sie essenziell, sollen Gäste auf Ihre Website stoßen, auch wenn sie zuvor noch nie von Ihrem Angebot gehört haben. Anbieter von Ferienwohnungen sind besonders auf lokales SEO angewiesen. Denn Ihre potenziellen Gäste suchen nach Unterkünften in bestimmten Regionen, Orten, Küstengebieten, Provinzen oder Bundesländern und nutzen dafür entsprechende Keywords.

Hier ein paar Beispiele für lokale/ortsgebundene Suchanfragen, die Ihre Urlauber in die Suchleiste von Google eingegeben könnten:

  • „Ferienwohnung + Borkum“
  • „Ferienhaus + Nordsee“
  • „Ferienunterkunft + Kieler Förde“

Sie merken, was wir meinen? Ihre Gäste suchen dort, wohin sie reisen wollen und werden mit großer Wahrscheinlichkeit spezifisch bei der Suchanfrage. Genau das können Sie bedienen und entsprechende Suchanfragen zu Ihrer Seite lenken, indem Sie exakt diese für Sie relevanten lokalen Begriffe in Ihren Websitetext einfließen lassen. Das ist es, was Google zu verstehen hilft, wo Ihr Angebot verortet ist und auf die passenden Internetsuchen auszuspielen.

Lesen Sie mehr dazu in unserem Ratgeberartikel „Suchmaschinenoptimierung für Ferienwohnungen“.

Einen Blog für mehr online Vermarktungserfolg

Das Prinzip SEO kennen Sie nun bereits. Einen Schritt weiter geht es noch mit einem Blog. Dieser ist wie ein Magazin zu verstehen, das auf Ihrer Website integriert ist.

Hier veröffentlichen Sie (für Suchmaschinen optimierte) Text, Bilder und auch Videos, die von der Ferienregion, Highlights, Neuigkeiten rund um Ihre Ferienwohnung, von News der Tourismusbehörde etc. erzählen.

Der Blog kann Ihnen, wenn Sie die richtigen Suchbegriffe einsetzen, deutlich mehr Websitebesucher und damit Buchungsanfragen bringen. Das macht ihn für viele Vermieter zum bewährten Vermarktungsmittel der Ferienwohnung.

Vorteil: Wie auch die Website gehört der Blog Ihnen. Er kann Ihnen nicht genommen oder abgeschaltet werden und schafft somit auch Unabhängigkeit von anderen Werbemöglichkeiten.

Person, die auf einem Laptop tippt

Voraussetzung für den Erfolg eines Blogs sind jedoch:

  • regelmäßige Veröffentlichung neuer Artikel (z.B. 1x/Monat)
  • die Verwendung der richtigen Suchbegriffe zu Ort, Region und
  • serviceorientierte Blogartikel, die Ihren potenziellen Gästen wirklich nützlich sind.

Übrigens: Der Blog hilft nicht nur, die richtige Zielgruppe auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen und auf die Website zur Ferienwohnung zu lenken. Er kann auch eine Verbindung zwischen Ihnen und den Bloglesern – also Ihren potentiellen Gästen – schaffen. Wie genau? Erzählen Sie im Blog auch von sich, machen Sie sich als Vermieter nahbar und begeistern Sie so für Ihr Angebot.

Das könnte so aussehen:

  • Sie führen in einem Artikel zu Ihren Lieblingsorten in der Region.
  • Sie erzählen vom Umbau/Renovierung der Ferienwohnung und was Ihre Gedanken dabei (für die Gäste) waren.
  • Sie berichten von der persönlichen Geschichte, wie Sie zum Ferienhaus gekommen sind.
  • Sie stellen Stammgäste vor (z.B. im Interview).
  • Sie nehmen die Leser mit zu Ihrem Lieblingsrestaurant und schreiben einen kleinen Erfahrungsbericht samt Bildern.

Auf diese Weise gelingt es Ihnen, eine einmalige und persönliche Geschichte von Ihrer Ferienunterkunft zu erzählen, die Besonderheiten hervorzuheben und Ihre Ferienwohnung – auf sehr persönliche plus unterhaltende Art zu vermarkten.

Wichtig für Ihren Vermarktungserfolg: Bei jedem Blogartikel sollten Sie inhaltlich den Bogen schlagen zu Ihrer Ferienwohnung. Verlinken Sie direkt zum Angebot, zu speziellen Aktionen oder auch zum Buchungskalender.

Wichtig für Ihren Vermarktungserfolg 💡: Bei jedem Blogartikel sollten Sie inhaltlich den Bogen schlagen zu Ihrer Ferienwohnung. Verlinken Sie direkt zum Angebot, zu speziellen Aktionen oder auch zum Buchungskalender.

#3: Eintrag auf Google My Business

Ein weiteres wichtiges Instrument zur Vermarktung Ihrer Ferienwohnung bietet sich mit einem Google My Business Eintrag. Ihr Vorteil: Der Eintrag ist kostenlos und auch in kürzester Zeit erstellt. Wie Sie Schritt für Schritt beim Anlegen Ihres Google My Business Profils vorgehen, zeigen wir Ihnen übrigens in diesem Artikel: Google My Business für Ferienunterkünfte nutzen.

Dieser Vermarktungsweg für Ferienwohnungen ist neben dem Inserat, der Website und dem Blog eine weitere Option, von Suchenden und Reiselustigen in den Suchergebnissen gefunden zu werden – und zwar direkt mit Bildern, Kontaktdaten und wichtigen Zusatzinformationen bis hin zur Verfügbarkeit der Ferienwohnung.

Ein Google My Business Eintrag lohnt sich auch, weil Ihre Gäste hier schnell und unkompliziert Bewertungen abgeben können. Und Sie wissen ja vermutlich schon: Jede (weitere) gute Bewertung lässt das Vertrauen in Ihr Angebot steigen und bringt Ihnen wieder mehr Interessenten.

Hinweis: Ein Google My Business Eintrag ist unter anderem besonders dann sehr sinnvoll, wenn Ihre Ferienwohnung sich in der Nähe einer besonderen Attraktion befindet. Besucher dieser schauen dann gern in deren nächster Umgebung nach Unterkünften. Das kann zum Beispiel ein Freizeitpark, ein Nationalpark, eine antike Fundstätte, ein beliebter Ort oder eine Küstenregion sein. Suchen Personen über Google nach Unterkünften in der Nähe dieser Attraktionen, so wird ihnen Ihre Wohnung samt Fotos, Adresse und Namen auf der Karte mit ausgespielt.

#4: Online-Vermarktung der Ferienwohnung mit Social Media 

Nun kennen Sie bereits die Vermarktungsoptionen Inserat, Website samt SEO und Blog sowie Google My Business. Mit den sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook, Twitter und LinkedIn tun sich gleich einige weitere auf. Was macht diese interessant?

Social Media ermöglichen es Ihnen,

  • Ihr Angebot einer großen Bandbreite von potenziellen Gästen zu unterbreiten
  • die Ferienunterkunft, die Region, den Ort facettenreich vorzustellen
  • in direkten Kontakt mit Gästen zu kommen

Ein großer Vorteil der Vermarktung der Ferienunterkunft über Social Media ist, dass die Nutzung der Kanäle kostenlos ist.

Der Nachteil: Soziale Medien erwarten ein recht hohes Maß an Frequenz und Ausdauer in der Bewerbung. Bedienen Sie dies mit relevantem Inhalt, mit guten Texten, Bildern und Videos, so belohnt Sie der jeweilige Algorithmus mit einer Reichweite, die Ihnen eine beträchtliche Zahl neuer Buchungsanfragen bringen kann. Können Sie aber nicht regelmäßig, mehrmals wöchentlich hochwertige Inhalte posten, so werden die sozialen Medien vermutlich nicht zu Ihrem Vermarktungsweg, der am meisten Buchungen bringt. Nichts desto trotz kann auch ein nur hin und wieder gepflegtes Social Media-Profil natürlich durch die Einblicke in die Unterkunft und Region Interesse wecken, Vertrauen zu Ihnen aufbauen und so Interessenten für Sie gewinnen.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen die einzelnen sozialen Medien samt Vor- und Nachteilen im Detail: Social Media für Ferienunterkünfte. Hier möchten wir Ihnen mit Facebook und Instagram eine kleine Auswahl vorstellen.

Erfolgreich vermarkten mit Facebook

Facebook zählt zu einem der älteren sozialen Netzwerke und spricht vor allem eine große Zielgruppe ab 50 Jahren an. Hier können Sie eine professionelle Facebook-Seite für Ihre Ferienwohnung samt Angebotsbeschreibung, Bildern, Verlinkung zu Ihrer Website und Kontaktmöglichkeiten einrichten und dann als sog. Posts Bilder, Texte, Informationen, Zeitungsartikel, News und Videos rund um Ihre Ferienwohnung veröffentlichten.

Mit einer Facebook-Seite sind auch Werbeanzeigen eine Option, soweit Sie hierfür ein Budget haben. Durch ganz gezielte Ausspielungsmöglichkeiten werden diese genau den Menschen angezeigt, die in exakt der Region eine Unterkunft suchen, in der Ihre Wohnung liegt.

Online vermarkten mit Instagram

Instagram ist eine weitere beliebte Social Media-Plattform mit einer tendenziell jüngeren Zielgruppe als Facebook. Bekannt auch als Bilderplattform, standen hier ursprünglich einladende und aussagekräftige Bilder im Fokus. Heute geht es hier aber auch vermehrt um das Teilen von (Kurz-)Videos neben den Fotos. Beides eignet sich wunderbar, um Ihre Ferienwohnung zu vermarkten.

Wie wäre es mit Bildern vom Frühstückstisch, dem Garten, dem Meer, den Liegen in der Sonne? Oder mit Videos von kleinen Strandspaziergängen, dem Rauschen der Wellen, einem Interview mit einem Gastronomen oder mit dem Winzer vor Ort?

So etwas in der Art könnten Sie sich vorstellen?

Dann schauen Sie sich Instagram einmal genauer an. Vielleicht ist das genau Ihr Kanal. Aber wie gesagt: Mit einem Post ist es hier auch nicht getan. Ausdauer ist das Stichwort.

#5: Mund-zu-Mund-Propaganda & Bewertungen

„Da müsst ihr mal hin!“

„Das war der schönste Urlaub seit Jahren.“

„So ein wundervolles Plätzchen hatten wir schon lange nicht mehr für uns.“

Wenn Freunde, Familie, Kollegen aus dem Urlaub wiederkommen und so schwärmen, schnappt man sich schnell das Notizbuch oder Smartphone, hält den Tipp fest oder schaut ihn sich sogar direkt online an.

Das kennen Sie sicherlich auch.

Und Ihren Gästen geht es ebenso. Daher ist einer unserer dringendsten Vermarktungstipps für alle Vermieter von Ferienunterkünften: Setzen Sie auf Mund-zu-Mund-Propaganda ebenso wie auf Bewertungen des Aufenthalts in Ihren Räumen durch Ihre Gäste, um so neue Urlauber auf sich aufmerksam zu machen und für einen Aufenthalt bei sich zu gewinnen.

Lassen Sie uns hier kurz eintauchen.

Mann der Frau etwas ins Ohr flüstert, um die Vermarktung über Mund zu Mund Propaganda zu symbolisieren

Mund-zu-Mund-Propaganda – so kann es aussehen

Sind Sie vor Ort in Ihrem Ferienort, so lernen Sie vermutlich ohnehin eine ganze Menge Menschen kennen:

  • Nachbarn des Ferienhauses
  • (neue) Freunde und Bekannte, die im Ferienort wohnen
  • Gastronomen
  • Handwerker und Ihre Dienstleister wie Hausmeister und Reinigungsfirmen

Gehen Sie offen auf diese Menschen zu, vernetzen Sie sich, erzählen Sie von Ihrem Angebot und hinterlassen Sie Flyer und/oder Visitenkarten. Im Gegenzug können Sie natürlich – dort, wo es sich anbietet, – im Austausch auch wiederum Flyer und Informationen Ihrer Netzwerkpartner in der Gästemappe in der Ferienwohnung hinterlegen.

Genauso funktioniert Mund-zu-Mund-Propaganda auch, wenn Ihre begeisterten Gäste Ihre Unterkunft an Freunde und Familie weiterempfehlen. Gästestimmen können aber noch mehr. Schauen wir uns das als nächstes an.

Mehr Buchungsanfragen durch Bewertungen Ihrer Gäste

Absolut wichtig und viel zu oft vernachlässigt: Holen Sie sich Bewertungen und Kundenstimmen früherer Gäste. So viel Kraft liegt im Feedback und der Meinung Ihrer Gäste. Oft mehr als in den Worten, die Vermieter selbst für ihr Angebot finden. Denn auch wenn uns selbst als Interessent ein Inserat anspricht, zu Buchenden werden wir doch vor allem dann, wenn wir sehen, wie begeistert andere Urlauber schon waren, oder?
Es gibt fast ebenso viele Möglichkeiten, dieses Feedback zu platzieren, wie es sich einzuholen.

Die Bewertungen können und sollten integriert sein in:

  • Ihrem Inserat
  • auf Ihrer Website
  • Ihren Social Media-Kanälen
  • Ihren Druckunterlagen wie Flyern

Und wie erhalten Sie das Feedback? Sie können Ihren Gästen bei oder nach der Abreise einen Fragebogen zusenden, in welchem Sie um deren Meinung bitten. Oder: Unsere Gastgeber können in wenigen Klicks Bewertungen im Inserat integrieren und direkt dort Meinungen einholen. Ein weiterer Weg: Sie könnten Tools wie Google My Business für Feedbackgewinnung nutzen.

Lesen Sie hier gern unseren detaillierten Ratgeberartikel, wie Sie durch Bewertungen zu mehr Buchungsanfragen kommen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen auch, wie Sie mit schlechteren Bewertungen richtig umgehen und sie sogar noch zu Ihrem Nutzen einsetzen: Bewertungen sammeln und richtig nutzen.

Extra-Tipp:
Überlegen Sie, ob Sie begeisterten Gästen einen Anreiz geben möchten, um von Ihrer Ferienunterkunft zu erzählen und diese für Sie mit zu vermarkten. Das könnten kleine Prämien sein wie eine Gratis-Übernachtung bei erfolgreicher Weitervermittlung oder Gutscheine für das Spa vor Ort beim nächsten Urlaub in Ihren vier Wänden.

#6: Vermarktung durch Kooperationen mit Reisespezialisten

Wir kommen nun schon zum sechsten und letzten unserer Vermarktungstipps. Dafür bitten wir Sie, einmal zu überlegen: Mit wem teilen Sie Ihre Zielgruppe? Wen gibt es, mit dem Sie auf professioneller Ebene bei der Vermarktung der Ferienwohnung an einem Strang ziehen (könnten) und der Sie in Ihren Zielen unterstützen könnte?

Die Antwort liegt zum Beispiel in Kooperationen mit

  • Reisebüros
  • Reiseveranstaltern
  • Tourismusbehörden
  • Stadtmarketingbüros
  • lokalen Reiseführern

Sie alle sind Anlaufstellen für Menschen, die den Urlaub planen und nach Tipps für einen einmaligen Aufenthalt suchen. Auch für die Unterkunft. Urlauber erkundigen sich in der Regel schließlich über die Region und Orte, die sie bereisen wollen. Dafür kontaktieren sie auch unabhängige Institutionen und befragen im Internet offizielle Seiten. So ist es recht wahrscheinlich, dass sie auf einer örtlichen Tourismus-Webseite unterwegs sind oder auch ortsansässige oder auf Regionen spezialisierte Reisebüros nach Tipps fragen.

Von diesen als Partner empfohlen zu werden, hier registriert zu sein oder beispielsweise auf der Website verlinkt zu werden, kann ein mächtiges Katapult sein für mehr Buchungsanfragen. Und es verleiht Ihnen und Ihrer Ferienwohnung zudem ein Siegel der Vertrauenswürdigkeit.

Machen Sie sich das zu Nutzen und gehen Sie auf entsprechende potenzielle Partner offen zu.

Und klassische Print-Anzeigen? Wie viel bringen die?

Nun kennen Sie sechs Vermarktungswege für Ferienunterkünfte, die online oder offline oder auch für beides funktionieren. Selbstverständlich gibt es aber auch noch ganz klassische Wege der Offline-Werbung.

Als einen hiervon greifen wir Anzeigen in Printmedien wie Magazinen, Tageszeitungen oder auch in lokalen Anzeigenblättern auf.

Auch in örtlichen Katalogen, Broschüren und Flyern können Sie Anzeigen zu Ihrem Angebot platzieren, sodass sie Menschen in die Hände fallen, wenn sie gerade durch das Kurhaus schlendern, in einem Restaurant sind, im Kulturzentrum Tickets für Konzerte oder Ähnliches erwerben.

Mit diesen Print-Anzeigen können Sie also Personen auf sich aufmerksam machen, die nicht online unterwegs sind und die womöglich nicht aktiv nach einem Urlaubsziel suchen, sondern sich eher spontan inspirieren lassen.

Diese Vermarktungswege können durchaus auch heute noch funktionieren und lukrativ sein. Aus Gesprächen mit unseren Gastgebern auf Traum-Ferienwohnungen wissen wir jedoch, dass der Erfolg in Form von Buchungsanfragen durch Print-Anzeigen stark abgenommen hat und weiter zurück geht.

Sollten Sie sich für diesen Schritt entscheiden, raten wir Ihnen daher, genau zu hinterfragen,

  • wann und wo Ihre Anzeige ausgespielt wird,
  • wo die Zeitungen, Flyer und Co. ausliegen und
  • wie lange sie verfügbar sind,

um Ihr Geld nicht an falscher Stelle zu investieren.

Prüfen Sie auch, ob Sie nicht mit anderen, deutlich mehr Erfolg versprechenden und auch günstigeren Bewerbungswegen starten möchten wie mit denen, die wir Ihnen oben vorgestellt haben.

Starten Sie jetzt die Vermarktung Ihrer Ferienunterkunft

Sie kennen nun einige Kanäle zur Vermarktung der Ferienunterkunft. Abschließend hierzu 2 Tipps:

Wählen Sie nur Kanäle, von denen Sie auch sicher sind, dass Sie sie langfristig bedienen können. Und starten Sie nicht mit allen Vermarktungsoptionen gleichzeitig. Beginnen Sie vielmehr mit der einen, die jetzt und hier für Sie am praktikabelsten und effektivsten scheint.

Darauf aufbauend können Sie weitere Kanäle hinzunehmen und Ihren persönlichen Vermarktungs-Mix aufbauen.

Möchten Sie direkt mit einem Inserat zur Vermarktung starten? Dann registrieren Sie sich gern als Gastgeber bei Traum-Ferienwohnungen. In wenigen Klicks steht dann schon ein aussagekräftiges Profil Ihrer Ferienunterkunft.

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Allgemein FinanziellesLeave a Comment on Rechnung für Ihre Ferienwohnung erstellen mit Musterrechnung

Rechnung für Ihre Ferienwohnung erstellen mit Musterrechnung

Vermieter von Ferienwohnungen merken schnell: Mit der Bereitstellung der Räume ist es im Vermietungsprozess nicht getan. Vielmehr fallen immer wieder kleine Dinge an, die zu beachten sind und die in Fülle eine ganze Menge Zeit in Anspruch nehmen können. Eine dieser Aufgaben ist die Erstellung von Rechnungen für die Ferienwohnung.

Gerade beim Thema Rechnung schreiben stockt es oft. Zu viele Fragen tauchen hier auf. Worauf kommt es bei der Rechnungstellung an? Was muss auf die Rechnung und was kann? In welchen Fällen müssen Gäste eine Rechnung erhalten?

Wir erklären Ihnen in diesem Artikel alles zum Thema Rechnung schreiben für die Ferienwohnung. Außerdem stellen wir Ihnen unsere kostenlose Word-Muster-Rechnung zur Verfügung, mit der Sie als Vorlage arbeiten können.

Bevor wir in die Einzelheiten der Rechnungserstellung eintauchen, klären wir doch erst einmal, ob und warum Sie eine Rechnung schreiben müssen.

Hinweis: Die hier geteilten Informationen stellen keine Rechtsberatung dar. Die Traum-Ferienwohnungen GmbH übernimmt keinerlei Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und insbesondere für die Rechtsbeständigkeit. Schadenersatzansprüche gegen Traum-Ferienwohnungen GmbH, gleich welcher Art, sind ausgeschlossen.

Muss ich überhaupt eine Rechnung für meine Ferienunterkunft ausstellen?

Wer Ferienunterkünfte vermietet, erzielt Einkünfte aus der Vermietung und Verpachtung bzw. Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Diese Einkünfte sind in der Einkommenssteuererklärung anzugeben. Als Nachweis dafür wiederum dienen Quittungen oder Rechnungen.

Quittungen oder Rechnungen? – welchen Zahlungsnachweis Sie verwenden sollten oder zu welchem Sie sogar verpflichtet sind, ist abhängig davon, wie genau Sie Ihre Ferienunterkunft vermieten. Daher unsere initiale Frage an Sie: Vermieten Sie Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus privat oder gewerblich?

Und hierzu halten wir gleich fest: Bei der gewerblichen Vermietung sind Sie verpflichtet, eine Rechnung auszustellen.

Wie es hingegen bei privater Vermietung aussieht, erklären wir Ihnen jetzt:

Sonderfall: Private Ferienvermietung

Vermieten Sie Ihre Ferienunterkunft privat? Dann müssen Sie Ihren Gästen keine ordentliche Rechnung ausstellen. Es reicht auch eine einfache Quittung. Diese umfasst weniger Daten und Angaben als die Rechnung. (Lesen Sie zum Thema Quittung erstellen unten mehr.)

Doch: Sie sollten auch bei der privaten Vermietung darauf vorbereitet sein, eine Rechnung auszustellen. Dann nämlich, wenn Ihre Urlaubsgäste für ihre Unterlagen eine Rechnung anfordern. Zudem empfiehlt sich die Rechnungsstellung für Ihre ordentliche Buchführung auch im Rahmen einer Privatvermietung.

Das wäre geklärt. Schauen wir uns nun an, was auf die klassische Rechnung für Ferienwohnungen gehört.

rechnung-ferienwohnung-erstellen

Mit unserer Rechnungsvorlage für Ferienwohnungen sind Sie immer auf eine Rechnungsausstellung vorbereitet und können diese jederzeit nach Ihren Anforderungen anpassen.

Was auf die Rechnung muss – Aufbau und Inhalt

Wir starten an dieser Stelle mit dem Blick auf Rechnungen nach Regelbesteuerung. Im Anschluss tauchen wir ein in gesonderte Voraussetzung für Rechnungen – zum Beispiel für Rechnungsstellungen für Vermieter, die nicht gewerbsmäßig und nach Regelbesteuerung vermieten.

Vermieter in der Regelbesteuerung (mit MwSt.)

Als gewerbetreibender Vermieter sind Sie dazu verpflichtet, eine Rechnung für Ihre Ferienwohnung auszustellen. Dasselbe gilt, wenn Ihre Gäste aus privater Vermietung eine Rechnung als Zahlungsnachweis wünschen. Ihre Rechnungen müssen dann folgende Angaben enthalten:

  • Name und Anschrift vom Vermieter
  • Name und Anschrift vom Urlaubsgast
  • Rechnungsdatum
  • Überschrift Rechnung
  • Fortlaufende Rechnungsnummer
  • Steuernummer oder Umsatzsteueridentifikationsnummer von Ihnen als Gastgeber
  • Benennung von Art und Umfang der Leistung (Übernachtung etc.)
  • Leistungszeitpunkt/-zeitraum (Ankunfts- und Abreisedaten)
  • den Netto-Rechnungsbetrag (ohne Umsatzsteuer)
  • den Steuersatz, bzw. die Steuersätze
  • Summe der Umsatzsteuer
  • den Brutto-Rechnungsbetrag (inkl. Umsatzsteuer)
  • Zahlungsbedingungen und Zahlungsfristen

Diese Angaben sind alle verpflichtend, allerdings unter der Voraussetzung, dass der Rechnungsbetrag bei mindestens 250 Euro liegt. Bis zum 31.12.2016 lag diese Grenze bei ≤ 150 Euro. Doch seit dem 1.1.2017 gelten Rechnungen bis einschließlich einem Bruttobetrag ≤ 250 Euro als Kleinstbetragrechnungen. Dazu weiter unten mehr.

Übrigens:
Nicht immer umfasst die in der Rechnung aufgeschlüsselte Leistung nur auf die Übernachtung bzw. reine Miete. Achten Sie darauf, dass Sie in der Rechnung alle einzelnen Leistungspunkte aufführen – sprich nicht-optionale wie optionale. Zu letzteren können zählen zusätzlich buchbare Leistungen wie beispielsweise Frühstücksservice oder Extra-Wäscheservice. Eine Übersicht über optionale und nicht-optionale Leistungen und wie Sie diese im Mietpreis aufführen müssen, können Sie hier nachlesen: Preise richtig ausweisen.

Wichtiger Hinweis ⚠️: 
Nach § 12 Abs. 2 Nr. 11 UstG gilt seit 2010 für die kurzfristige Beherbergung der reduzierte Umsatzsteuersatz von 7 % statt der 19 %. Das betrifft auch die Vermietung von Ferienwohnungen und Ferienhäusern. Kurzfristige Vermietungen sind definiert durch einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten.

Ihre Rechnung als Vermieter mit Kleinunternehmer-Regelung (ohne MwSt.)

Oben benannte Angaben auf der Rechnung gelten dann, wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind. Sind Sie aber Kleinunternehmer, so gilt für Sie eine spezielle Regelung. Der entscheidende Unterschied zur Regelbesteuerung ist: Sie müssen keine Mehrwertsteuer angeben und berechnen. Dafür aber müssen Sie auf Ihre Kleingewerberegelung hinweisen. Die korrekte Bemerkung lautet: „Gemäß § 19 UStG enthält der Rechnungsbetrag keine Umsatzsteuer“.

Der Vollständigkeit halber hier noch einmal alle Angaben, die auf Ihre Rechnung als Kleinunternehmer gehören:

  • Name und Anschrift vom Vermieter
  • Name und Anschrift vom Urlaubsgast
  • Rechnungsdatum
  • Überschrift Rechnung
  • Fortlaufende Rechnungsnummer
  • Steuernummer oder ggf. Umsatzsteueridentifikationsnummer von Ihnen als Gastgeber
  • Benennung von Art und Umfang der Leistung (Übernachtung etc.)
  • Leistungszeitpunkt/-zeitraum (Ankunfts- und Abreisedaten)
  • Hinweis auf Steuerbefreiung (s.o.)
  • den Netto-Rechnungsbetrag (ohne Umsatzsteuer)
  • Zahlungsbedingungen und Zahlungsfristen

Exkurs: Was ist überhaupt die Kleinunternehmer-Regelung?

Die Kleinunternehmerregelung macht Vermietern und Gastgebern mit geringeren Jahresumsätzen das Umsatzsteuerrecht leichter. Denn als Kleinunternehmer müssen Sie auf Ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer (auch Mehrwertsteuer) ausweisen. Der Netto-Betrag ist damit gleich Brutto-Betrag.

Das heißt auch:

  • Sie müssen die Umsatzsteuer nicht abführen (da nicht erhoben).
  • Sie bekommen aber auch gezahlte Umsatzsteuerbeträge nicht erstattet, die durch Kosten bei der Vermietung Ihrer Unterkunft entstehen – beispielsweise durch Handwerker- oder Hausmeisterkosten oder z.B. den Erwerb neuer Sicherheitsschlösser o.ä.

Diese beiden Punkte sollten Sie vor dem Start des Gewerbes genau abwägen:

Verzichten Sie lieber auf das komplizierte Steuerrecht und damit auch auf die steuerrechtliche Absetzung von Ausgaben? Oder aber erwarten Sie beispielsweise durch Renovierung, Umbau, Neubau, Sanierung so hohe betriebliche Ausgabe, dass es sinnvoll ist, freiwillig auf die Kleinunternehmer-Regelung zu verzichten?

Ihre Entscheidung fällt pro Kleinunternehmer-Regelung aus? Alles klar. Ob aber schließlich das Finanzamt Ihre Einstufung als Kleinunternehmer bestätigt, hängt von Ihren umsatzsteuerpflichtigen Betriebseinnahmen gemäß § 19 UStG ab. Ganz allgemein lässt sich sagen:

Um die Kleinunternehmer-Regelung nutzen zu können, dürfen Ihre Umsätze folgende Umsatzgrenzen (NICHT gemeint sind Gewinngrenzen) nicht überschreiten:

  • im vergangenen Kalenderjahr 22.000 Euro
  • im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich 50.000 Euro.

Achtung ⚠️: Beide Bedingungen müssen erfüllt sein.

Sonderfall: Kleinbetragsrechnung

Wir haben uns nun angesehen, was Sie bei der Erstellung von Rechnungen ab einem Betrag von 250 Euro zu beachten haben. Liegt der Rechnungsbetrag unter 250 Euro brutto, können Sie auch für Ihre Ferienwohnung eine sog. Kleinbetragsrechnung ausstellen.

Diese Art Rechnung muss mindestens folgende Angaben enthalten: 

  • den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers,
  • das Ausstellungsdatum,
  • die Menge und die Art der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung und
  • das Entgelt und den darauf entfallenden Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistungen in einer Summe sowie den anzuwendenden Steuersatz – oder im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt.

Die folgenden Inhalte können bei dieser vereinfachten Form der Rechnung wiederum entfallen:

  • eine fortlaufende Rechnungsnummer
  • Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Vermieters

Weitere hilfreiche Angaben auf der Rechnung

Und ist es damit schon getan? Hat Ihre Rechnung alles, was es ordnungsgemäß braucht?

Jein. Ihre Rechnung ist nun versandbereit. Doch gibt es neben den oben benannten Pflichtangaben weitere freiwillige Punkte, die Sie vermerken können. Diese können hilfreich sein, um einen reibungslosen Abrechnungsprozess zu gewährleisten.

Zu diesen Extras an nützlichen Informationen zählen:

  • Ihre Bankdaten
  • Ihre Kontaktdaten wie Telefonnummer oder E-Mail
  • Benennung des Mietobjektes, um die Buchung zuordnen zu können
  • Anzahl der Gäste, die der Buchung zugeordnet werden
  • Angaben von Rabatten beispielsweise für Frühbucher
Paar, was or einem Laptop sitzt und eine Rechnung in der Hand hält

Und wie sieht es mit der Unterschrift des Vermieters auf der Rechnung aus? Ist das auch nur eine freiwillige Angabe?

Ja. Gemäß § 14 UStG sind Sie als Vermieter einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses nicht (mehr) verpflichtet, die Rechnung zu unterschreiben. Da viele Gäste es als Zeichen der Höflichkeit, Verbindlichkeit und auch der Vollständigkeit sehen, prüfen Sie für sich, ob die unterschriebene Rechnung für Sie eine Option ist.

Die Rechnungsinhalte stünden damit. Was ist im nächsten Schritt bei der Rechnungsausstellung zu beachten?

Wie stelle ich Rechnungen korrekt aus?

Haben Sie Ihre Rechnung erfolgreich geschrieben. Nun ist Folgendes zu beachten: Erstellen Sie stets zwei Kopien. Eine davon ist für Sie für Ihre Unterlagen bestimmt und die andere für Ihren Gast.

Sie können Ihre Rechnungen übrigens ganz einfach mit einem Word-Dokument ausstellen. Gern können Sie auch unsere Vorlage verwenden (Hier geht’s zur Rechnungsvorlage für Ferienwohnungen)

Allerdings dürfen Sie laut Datenschutzgesamtverordnung diese Rechnungen nicht auf ihrem Computer abgespeichert aufbewahren. Word-Dokumente sind vielmehr ausgedruckt und abgeheftet aufzubewahren. Eine Alternative für diese zusätzliche Papierablage wäre eine kostenpflichtige Buchhaltungs-Software wie beispielsweise Lexoffice oder sevDesk. In dieser lassen sich u.a. Rechnungen schreiben und archivieren.

Wann und wie übermittle ich eine Rechnung?

Die Rechnung liegt nun vollständig digital oder ausgedruckt vor Ihnen. Um die Rechnung zu übermitteln, gibt es folgende Optionen:

  • Persönlich, ausgedruckt und durch Sie oder Ihren Stellvertreter vor Ort (meistens bei der Abreise)
  • per Post
  • per Fax
  • per E-Mail / online (z.B. als PDF-Dokument)

Die Rechnung seinen Urlaubsgästen per E-Mail zu schicken, ist die übliche Variante. Es ist ein schneller, unkomplizierter und vor allem Ressourcen sparender Weg.

Es gibt auch viele Gastgeber, die am liebsten auf die persönliche Übergabe der Rechnung setzen. Diese Variante hat folgende Vorteile: Sie können

  • sicher gehen, dass der Gast die Rechnung erhalten hat.
  • ein paar persönliche Worte wechseln und Ihre Gäste zu Urlaub und Zufriedenheit mit Ihrem Angebot befragen.
  • auf besondere Angebote oder auf (noch) freie Slots im Buchungskalender hinweisen und somit vielleicht aus Erstgästen Stammgäste machen.

Nutzen Sie für die Erstellung einer Rechnung für Ferienwohnungen eine Buchhaltungssoftware? So können Sie über diese die Rechnung automatisch versenden. Auch lassen sich durch die Verknüpfung der Software mit Ihrem Bankkonto Zahlungseingänge automatisiert ermitteln. Wieder weniger Aufwand und mehr Überblick für Sie.

Wichtige Hinweise zum Thema Rechnungen bei Ferienwohnungen

Wunderbar! Die Rechnung ist korrekt geschrieben und raus. Bevor Sie sich hier vielleicht gleich unsere Rechnungsvorlage für Vermieter von Ferienwohnungen holen, möchten wir Ihnen noch zwei weitere wichtige Hinweise zum Thema Rechnungen bei Ferienimmobilien mitgeben:

Hinweis 1: Fehler in einer Rechnung korrigieren

Sollten Ihnen oder Ihrem Gast nach der Ausstellung Fehler auffallen – beispielsweise im Betrag, Steuersatz oder einfach in der Rechnungsanschrift – so darf die Rechnung nicht einfach verändert und erneut versendet werden.

Das korrekte Vorgehen ist wie folgt: Sie erstellen eine Korrekturrechnung mit neuer Rechnungsnummer und stornieren das Original.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auch hier: Stornorechnung erstellen.

Hinweis 2: Aufbewahrungsfristen für Rechnungen

Wir haben Sie oben bereits darauf hingewiesen, dass Sie (Word-)Rechnungen nicht einfach digital auf Ihrem PC archivieren dürfen. Der Gesetzgeber hat aber noch weitere Vorgaben. Und zwar geht es um die Nachweispflicht von Rechnungen. Daher hier auch noch einmal der Hinweis, dass es immer zwei Ausführungen der Rechnungen geben muss: eine für Sie als Vermieter und eine für Ihre Gäste.

Achtung ⚠️:
Sie sind verpflichtet, alle Rechnungen 10 Jahre aufzubewahren. Dafür müssen Sie darauf achten, dass sie – digital in der Buchhaltungssoftware oder aber analog – auch nach 10 Jahren noch gut lesbar bzw. abrufbar sind.

Wie stellen Sie als Vermieter sicher, dass Ihre Rechnung pünktlich bezahlt werden?

Die Rechnung ist raus, doch es tut sich nichts? Wie unschön, wenn die Rechnung nicht pünktlich bezahlt wird! Abgesehen davon, dass Sie auf Ihr Geld warten müssen, empfinden viele Vermieter es nämlich als sehr unangenehm, Ihre Feriengäste auf die ausstehende Zahlung hinzuweisen. Um dies zu vermeiden und eine pünktliche Zahlung zu unterstützen, sind hier unsere Tipps:

  • Weisen Sie in der Rechnung und auch in dem beiliegenden Anschreiben auf die Zahlungsfrist hin.
  • Ist der Gesamtrechnungsbetrag auf Anzahlung und Restzahlung aufgeteilt? So schlüsseln Sie von Anfang an klar und deutlich die Fälligkeiten der einzelnen Raten und die dazugehörenden Beträge auf.
  • Bieten Sie Ihren Gästen an, dass Sie Ihnen rechtzeitig vor Verstreichen der Frist eine Erinnerung für die Fälligkeit einer weiteren Ratenzahlung schicken.
  • Überlegen Sie, ob und welche Gebühren Sie bei verspäteter Zahlung erheben wollen. Weisen Sie auf diese auch hin (bereits ab der Buchungsbestätigung).
  • Entscheiden Sie sich für die für Ihre Gäste passenden Zahlungsoptionen, um Ihnen den Bezahlvorgang zu erleichtern. Mehr dazu lesen Sie hier: Bezahloptionen für Ferienunterkünfte.

Extra-Tipp: So stellen Sie eine Quittung bei der privaten Vermietung richtig aus

Wir haben oben das Thema Quittung statt Rechnung bereits angesprochen. Dazu noch einmal zusammenfassend für Sie: Eine Quittung ist eine Alternative für Vermieter, wenn diese privat und nicht gewerblich vermieten und Ihren Gästen einen Zahlungsbeleg ausstellen möchten.

Hier möchten wir noch einmal auf den Aufbau und die Inhalte einer Quittung eingehen: Eine Quittungausstellung erfolgt ebenfalls in Schriftform. Sie muss folgende Angaben enthalten:

  • Fortlaufende Quittungsnummer
  • Ausstellungsdatum
  • Kurze Beschreibung der Leistung
  • Ihre Unterschrift als Vermieter
  • Zahlungsbetrag

Nutzen Sie für die Ausstellung von Quittungen an Feriengäste am besten vorgefertigte Quittungsblöcke. Diese gibt es ganz regulär im Schreibwarenhandel zu erwerben.

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    AllgemeinLeave a Comment on Urlaub zwischen Pony und Kuh auf dem Mithinghof

    Urlaub zwischen Pony und Kuh auf dem Mithinghof

    Die Augen werden immer größer und fangen an zu strahlen. Kaum hält es die Kids noch in ihren Autositzen. Statt “wann sind wir endlich da” hört man nur ein “wann können wir zu den Ponys?”. So oder so ähnlich ist es schon viele, viele Male auf dem Mithinghof abgelaufen wie uns die Vermieterin Ina Gröhn verraten hat. Denn Urlaub auf dem Bauernhof ist für Kinder immer etwas ganz Besonderes. Und hier findet der auch noch mitten im Alltag eines aktiven Milchviehbetriebs statt. Melken, Kälberkuscheln & Co. inklusive.

    Gastgeberin der Ferienwohnungen auf dem Mithinghof: Ina Gröhn

    Der Mithinghof ist zu 100% auf Kinder – und natürlich ihre Eltern (und Großeltern) ausgerichtet. Wir haben Frau Gröhn deshalb zum Interview getroffen und sie gefragt, wie sich die Vermietung an Familien für sie auszahlt.

    Mithinghof

    Wer einfach mal Abstand vom Alltag sucht, ist auf dem Mithinghof genau richtig. Auch, wenn der Hof etwas entfernt von allen Nachbarn liegt, ist hier immer was los: kein Wunder bei all den Tieren.

    Kinder haben hier ordentlich Platz, um sich tagsüber so richtig auszutoben und dann abends kaputt in einer der zwei Ferienwohnungen ins Bett zu fallen. Ein gemütliches Etagenbett wartet schon auf sie. Und auch sonst bieten die Wohnungen alles, was man für einen entspannten Urlaub braucht – mit Platz für bis zu 5 bzw. 7 Personen. So können auch Oma und Opa super mitkommen.

    Hintergrund: “Wer sind eigentlich die Gesichter hinter den Ferienunterkünften auf unserem Portal?” – Genau diese Frage haben wir uns gestellt und unsere “Traum-Häuser”-Kampagne ins Leben gerufen. Damit möchten wir Vermietern die Möglichkeit geben, sich unseren Gastgebern und Gästen vorzustellen.

    F: Hallo Frau Gröhn, schön Sie kennenzulernen. Auf dem Mithinghof kann man ja besonderen Urlaub machen. Was zeichnet Sie aus?

    A: Wir leben die Idee vom Urlaub auf dem Bauernhof und produzieren auf unserem Hof noch richtig. Im Haupterwerbszweig haben wir die Milchviehwirtschaft mit zirka 100 Kühen plus Nachzucht. Nebenbei haben wir auch noch 100 Schafe und einige Haustiere wie Ponys, Pferde, Hühner und Kaninchen. Unsere Feriengäste sind da mittendrin und können ein Teil unseres Alltags sein.

    F: Dürfen Ihre Gäste dann auch so richtig mit anpacken?

    A: Jein. Natürlich dürfen sie bei vielem dabei sein, aber nicht bei allem. Gerade für Kinder ist es immer toll, live dabei zu sein, wenn wir melken, etc. und den Tieren so richtig nah zu kommen. Viele kennen das Leben auf dem Bauernhof ja gar nicht mehr.

    Typischerweise können sich die Gäste-Kinder mit um die Haustiere kümmern, beim Füttern helfen und die Tiere streicheln. Hin und wieder nehmen wir sie auch mal mit zum Melken oder lassen sie auf dem Trecker mitfahren. Da schauen wir immer ein bisschen, wie es sich ergibt.

    F: Wie sind Sie überhaupt darauf gekommen, auf Ihrem Hof Ferienwohnungen zu vermieten?

    A: Nachdem wir damals den Betrieb von meinen Schwiegereltern übernommen hatten und meine Schwiegermutter weggezogen ist, stand das Haus, in dem heute die beiden Ferienwohnungen sind, fast ein Jahr leer. Wir haben uns also überlegt, was wir mit dem Gebäude machen könnten und da kam uns die Idee mit der Ferienvermietung. Wir haben ja selbst Kinder und wenn die mal Freunde zu Besuch hatten, kam der Bauernhof immer gut an. Wir dachten also, dass unser Hof perfekt für Familien sein könnte.

    Wir dachten, dass unser Hof mit all den Tieren perfekt für Familien sein könnte.

    Ina Gröhn

    Wir haben das Gebäude also komplett renoviert mit neuem Dach und neuer Dämmung. Den Stil des alten Bauernhauses haben wir erhalten und mit moderner Technik – wie Fußbodenheizung – ergänzt. Und seit 2010 vermieten wir jetzt schon unsere Ferienwohnungen.

    F: Jetzt haben Sie ja schon erzählt, dass ihr besonders Familien mit Kindern ansprecht. Da gibt es doch bestimmt auch ein paar Extras speziell für die Kleinen, oder?

    A: Ja, das war uns sehr wichtig. Obwohl bei uns ganz klar jeder willkommen ist – auch ohne Kinder. Gerade in der Nebensaison kommen tatsächlich auch oft Paare mit Hund.

    Aber Familien sind schon unsere Haupt-Gäste. Wir haben deshalb zwei Spielräume im Erdgeschoss mit Spielsachen für alle Altersgruppen: Kickertisch, Kaufmannsladen, Tischtennisplatte, Puppenwagen und so weiter. Außerdem liegen dort viele Bücher und Gesellschaftsspiele bereit, die morgens und abends immer sehr gerne genutzt werden. Oft sind die Kinder morgens auch alleine unten und die Eltern können ausschlafen.

    Außerdem haben wir noch eine Strohscheune, in der die Kleinen klettern, eine Höhle bauen oder ein Picknick im Stroh machen können. Und manche Gäste verbringen sogar eine ganze Nacht im Stroh und packen dafür extra Schlafsäcke ein. Die Kids schlafen aber meistens nur wirklich da, wenn die Eltern auch mit dabei sind. Ansonsten kommt vor Mitternacht oft ein “Mama, ich hör Geräusche” und sie schlafen doch in ihren Betten.

    Wir kriegen die Kinder also auch bei schlechtem Wetter gut beschäftigt. Bei gutem Wetter können sie draußen unsere Berg Cars im Traktor-Style, Bobby Cars und Fahrräder nutzen und auf dem Hof herumfahren. Oder auf dem kleinen Floß in der alten Gracht hin- und herfahren.

    Wir haben bei gutem wie schlechtem Wetter viele Aktivitäten für die Kleinen.

    Ina Gröhn

    F: Und wie sieht es bei der Ausstattung aus?

    A: Auch da ist alles auf Kinder ausgerichtet. Bei den ersten Gästen haben wir immer noch darum gebeten, dass sie uns Bescheid sagen, wenn was fehlt. Mittlerweile ist deshalb so ziemlich alles da, was man als Familie braucht.

    F: Nehmen Sie uns doch mal mit in Ihre Vermietung. Wie sieht da so Ihr Alltag aus?

    A: Wir machen hier eigentlich alles selbst. Um genauer zu sein, bin ich hauptsächlich verantwortlich für die Vermietung – egal, ob Reinigung oder die Begrüßung bzw. Verabschiedung der Gäste.

    Während des Aufenthalts kümmere ich mich auch um die “Kinderbespaßung”. Also, ich biete zum Beispiel Ponyreiten an und gehe mit den Kids zum Kühe füttern. Beim Füttern kriegt jedes Kind eine eigene Aufgabe und dann freuen sie sich immer richtig, wenn sie die erledigt haben.

    Und wenn’s mal eng wird, helfen auch meine Töchter mit aus.

    F: Was würden Sie sagen, ist für Sie das Wichtigste bei der Vermietung? Was bereitet Ihnen vielleicht auch besonders viel Freude?

    A: Ich finde es für mich wichtig, die Erwartungen zu erfüllen, die ich mit dem Inserat schaffe. Ich kommuniziere bewusst nur das, was ich halten kann. Denn nichts ist schlimmer als enttäuschte Gäste.

    Besonders Spaß macht mir der Kontakt mit den Gästen. Es ist immer wieder toll zu sehen, wenn die Urlauber von den Wohnungen begeistert sind, weil es noch schöner ist als sie dachten. Ich stelle auch immer noch Blumen hin, decke den Tisch und lege eine süße Kleinigkeit bereit. Bei der Anreise lasse ich den Gästen dann Freiraum und treffe sie erst später. Am 2. Tag gibt es dann eine kleine Hoftour und ich bin jederzeit präsent für unsere Urlauber.

    Mir ist der persönliche Kontakt zu den Gästen sehr wichtig. Ich möchte, dass sie sich bei uns auf dem Hof wohlfühlen.

    Ina Gröhn

    Ich freue mich auch immer, wenn ich mich mit den Gästen gut verstehe. Das ergibt sich mal mehr und mal weniger: Jeder Gast kann selbst entscheiden, wie viel Kontakt er möchte. Mit manchen Urlaubern sind aber tatsächlich echte Freundschaften entstanden. Zweimal waren wir sogar schon auf Hochzeiten eingeladen.

    F: Sie nehmen ja keine Kaution. Warum haben Sie sich so entschieden?

    A: Ich möchte, dass meine Gäste entspannt Urlaub machen können – und eine Kaution schreckt da oft ab, weil die Leute immer im Hinterkopf haben “Hoffentlich krieg ich das Geld auch wieder”.

    Bisher ist noch nichts Großes passiert und ich klopf’ auf Holz, dass es auch so bleibt. Natürlich gibt es mal Kleinigkeiten: Es geht was kaputt, jemand malt an die Wand. Aber das ist ja nicht so schlimm und kann schnell erstattet werden.

    Ich möchte nur, dass meine Gäste mir Bescheid sagen, wenn etwas war, damit ich weiß, dass ich ggf. Ausstattung ersetzen kann. Deshalb habe ich den Punkt auch in meiner Hausordnung mit drin.

    Und da hier ja auch viele Menschen mit Hunden kommen, habe ich jetzt einen separaten Hunde-Mietvertrag, der alles regelt. Auch zum Beispiel, dass eine Hundehaftpflichtversicherung eine Grundvoraussetzung für eine Vermietung ist.

    F: Wenn Sie Neu-Vermietern Tipps für den Start geben würden, welche wären das?

    A: Man sollte seinen Gästen auf jeden Fall etwas bieten, denn sie erwarten einen gewissen Standard. Es ist nicht mehr wie früher, wo man seine ausgediente Sofagarnitur in die Ferienwohnungen stellen kann. Die Urlauber sollen sich wohlfühlen und eher noch ein bisschen besser wohnen als Zuhause.

    Auch in der ganzen Kommunikation sollte man den Leuten das Gefühl geben, dass sie willkommen sind – und das nicht nur während des Aufenthalts. Damit das klappt, sollte man schon vor der Anreise die wichtigsten Infos teilen. Und nach der Abreise um eine Bewertung fragen. Am besten direkt danach, weil die Emotionen dann am größten sind. So bringt man den Gästen Wertschätzung entgegen und kann für sich selbst noch wertvolle Erkenntnisse sammeln. Eine weitere gute Idee sind Weihnachtskarten. Das kommt bei Gästen immer sehr gut an, weil man ihnen so klar zeigt, dass sie nicht nur zahlend wichtig sind. Gleichzeitig kann man die eigenen Ferienunterkünfte so auch wieder ins Gespräch bringen.

    Außerdem muss man sich in irgendeiner Art und Weise von anderen abheben. Das kann zum Beispiel auch schon sein, dass man eben keine Wohnung für 4 Personen anbietet wie jeder, sondern für 6-8 oder nur für 2. Oder richtig gutes Internet. Urlaub und Homeoffice werden ja immer öfter verbunden und da kann ein Glasfaseranschluss bzw. schnelles WLAN schon ein Entscheidungskriterium sein. Das Preis-Leistungsverhältnis steht für Gäste natürlich auch immer weit oben und sollte bei der Vermietung passen.

    Und der wichtigste Tipp: Einfach mal anfangen. Dann finden sich die Dinge und man kann im Zweifel ja immer noch was ändern.

    Der wichtigste Tipp: Einfach mal anfangen. Es muss am Anfang nicht perfekt sein.

    Ina Gröhn

    F: Da greifen wir gleich mal das Thema Einrichtung auf. Worauf haben Sie da besonders geachtet?

    A: Natürlich, dass es gut aussieht. Aber es soll auch praktisch sein. Deshalb haben wir abwischbare Möbel und Fußbodenbeläge, die man leicht reinigen kann. Auch bei Allergikern ist das übrigens beliebt.

    Uns war auch wichtig, ein zweites Bad zu haben. Gerade bei einer größeren Familie verhindert das Notfälle. Und in der Küche haben wir darauf geachtet, dass genug Ausstattung für alle da ist: zum Beispiel Flaschenwärmer, Pürierstab, doppeltes Geschirr und genügend große Töpfe.

    Unsere Gäste erwähnen das immer wieder sehr positiv.

    F: Wenn wir jetzt mal zum Ende kommen, bringen Sie doch noch einmal auf den Punkt, was Ihr Erfolgsgeheimnis ist.

    A: Unsere Gäste schätzen es sehr, dass ich ehrlich mit ihnen bin. Ich verstelle mich nicht und vertrete meine eigenen Werte. Gleichzeitig nehme ich aber natürlich auch Rücksicht auf jede Familie. Und ich liebe, was ich tue.

    F: Dann noch eine letzte Frage. Warum haben Sie sich für Traum-Ferienwohnungen als Vermarktungsplattform entschieden?

    A: Traum-Ferienwohnungen wurde uns damals von einem Nachbarn empfohlen. Wir haben das dann mal getestet und waren sehr zufrieden. Ich komme mit der Benutzeroberfläche sehr gut klar und wenn doch mal was nicht so klappt, werde ich sehr nett vom Kundenservice betreut. Die haben auch immer mal gute Tipps, was ich noch verbessern kann. Und Traum-Ferienwohnungen bringt uns viele Anfragen. Das ist natürlich auch wichtig.

    Liebe Frau Gröhn, vielen Dank für das sehr nette Interview und die spannenden Einblicke. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihren Ferienwohnungen auf dem Mithinghof.

    Liebe Frau Gröhn, vielen Dank für das sehr nette Interview und die spannenden Einblicke. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihren Ferienwohnungen auf dem Mithinghof.


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    Allgemein VermarktungLeave a Comment on 7 Ideen, um Ihre Ferienwohnung vom Wettbewerb abzuheben

    7 Ideen, um Ihre Ferienwohnung vom Wettbewerb abzuheben

    Vielleicht vermieten Sie bereits seit einer Weile und haben bemerkt: Es bleibt immer etwas zu tun, um die Ferienwohnung attraktiv und wettbewerbsfähig zu halten? Vielleicht starten Sie aber auch gerade erst Ihr Vermietungsprojekt und fragen sich, wie Sie Ihre Ferienwohnung oder Ferienhaus für kontinuierliche Buchungsanfragen im Gros der Angebote abheben können?

    In beiden Fällen sind Sie hier genau richtig. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wie Sie mit Ihrer Ferienwohnung Ihren Platz im Markt finden und halten. Sie erhalten 7 Tipps für Vermieter, die mit der Zeit gehen, Stillstand mit dem Vermietungsprojekt vermeiden und so dafür sorgen, dass die eigene Ferienunterkunft im Markt erfolgreich besteht.

    Warum es so wichtig ist, sich vom Wettbewerb abzuheben

    Stellen Sie sich vor, Ihre Ferienwohnung spricht sich herum als der Ort, an dem Ihre Wunschzielgruppe am liebsten den Urlaub verbringt. Bei Ihnen und nirgendwo sonst möchte sie

    • nach langen Wanderungen glücklich in die gemütlichen Betten fallen
    • von der Terrasse aus den Sonnenuntergang über dem Meer beobachten
    • mit der ganzen Familie am großen Esstisch sitzen und fröhliche Spieleabende verbringen
    • jeden Herbst mit Hund und Kegel ein paar Tage ganz in Ruhe verbringen und den Rest der Welt einfach mal ausblenden.

    Ihre Ferienwohnung ist also die Wunschunterkunft vieler Gäste.

    Nun ist die entscheidende Frage: Warum buchen Gäste immer und immer wieder dieselbe Wohnung oder dasselbe Haus? Was macht Ihre Unterkunft so besonders und womit sticht sie im Gesamtangebot heraus?

    Das passiert nicht von allein. Nein. Erfolgreiche Vermieter tun etwas für den dauerhaften Erfolg. Sie halten ihre Ferienwohnung fit und attraktiv für einen Markt, der tagtäglich wächst. Die Konkurrenz schläft nicht, rüstet sich mit attraktiven Angeboten und zieht damit ihre Wunschgäste an. Darauf zu setzen, dass ein und dasselbe Angebot sich in genau der Form und zu genau dem Preis über Jahre und Jahrzehnte halten kann, ist entsprechend eine Strategie, die nur selten aufgeht.

    Was ist also zu tun? Wir verraten es Ihnen hier. Wir kommen direkt zu den Tipps, mit denen Sie 7 wichtige Kriterien für eine dauerhaft attraktive und wettbewerbsfähige Ferienwohnungen erfüllen.

    Tipp 1: Richten Sie Ihre Ferienwohnung auf eine Nische bzw. Zielgruppe aus

    Paar sitzt neben gepacktem Koffer und guckt auf Tablet

    Der erste Punkt, der Ihnen helfen wird, Ihre Ferienwohnung im Markt abzuheben, ist, dass Sie sich auf eine bestimmte Zielgruppe einstellen. Hiermit können Sie nämlich dem Wunsch nach dem Besonderen am besten nachkommen beispielsweise durch eine auf Ihre Wunschgäste ausgerichtete

    • Einrichtung, Dekoration und entsprechendes Inventar
    • Wahl und/oder Betonung der Lage
    • Extra-Services (siehe unten)
    • Zusatzequipments
    • Marketingaktivitäten wie Website, Inserat, Social Media und Flyer
    • und Preisgestaltung.

    Alles rund um Ihr Ferienhaus ist auf eine bestimmte Personengruppe zugeschnitten – auf die Gästegruppe, die Sie am allerliebsten beherbergen möchten. Das könnten zum Beispiel sein:

    • Senioren
    • Hundehalter
    • Gruppen
    • Familien mit kleinen Kindern
    • Menschen mit Behinderung
    • Aktivurlauber
    • Gourmets

    Sie sehen: Die Möglichkeiten, sich zu spezialisieren, sind sehr vielfältig. Welche auch immer Sie wählen – das Ergebnis einer Zielgruppendefinition ist stets dasselbe: Ihnen als Gastgeber fällt es leichter, die Ferienwohnung auszuwählen, zu gestalten und zu vermarkten. Und Ihre Wunschgäste fühlen sich rundum von Ihrem Inserat bzw. Angebot angesprochen und buchen mit größerer Wahrscheinlichkeit.

    Wer hingegen als Gastgeber auf die Definition einer Zielgruppe verzichtet, wird sich bei der gesamten Vermarktung der Unterkunft schwer tun und muss mit mehr Leerstand rechnen. Ihre Unterkunft ist so allgemein (oder auch nichtssagend) gehalten, dass Sie niemanden so richtig zu Jubelschreien verleitet.

    Suchen Sie nach konkreten Inspirationen, auf welche Zielgruppe Sie sich fokussieren könnten und welche zu Ihnen und Ihrem Angebot passt? Dann lesen Sie gern unseren Ratgeberartikel: „12 Zielgruppen für Ferienwohnungen: Mehr Buchungen durch gezielte Ansprache“.

    Tipp 2: Bieten Sie zusätzliche Annehmlichkeiten & Services

    Spätestens wenn Sie sich intensiv mit Ihrer Zielgruppe und Ihren Wunschgästen auseinandergesetzt haben, werden Sie merken: „Da sind einige Dinge, mit denen ich meine Urlauber noch glücklicher machen kann.“

    Die Rede ist von kleineren oder auch größeren Extras, Angeboten und Services, mit denen Sie Ihre Unterkunft noch attraktiver machen und vor allem von der Konkurrenz abheben können. Keine Sorge: Es ist keinesfalls notwendig, dass Sie persönlich jeden Morgen mit einem Frühstückskorb samt knusprigen Brötchen und selbstgemachter Marmelade zur Wunschzeit zur Stelle sind, um das gewisse Extra zu bieten. Es darf auch einfacher, praktikabler und dennoch besonders sein.

    Hier sind ein paar Ideen:

    • Leih-Fahrräder (und Fahrradanhänger für Kinder oder Hunde)
    • Kooperation mit dem Bäcker vor Ort für den Brötchenservice
    • Buchung von Strandkörben, Skipässen oder beispielsweise auch Exkursionen für Ihre Gäste schon mit der Buchung der Ferienwohnung
    • kostenloser Wäschewechsel nach einer Woche
    • Begrüßungskorb mit Wein, Prosecco und/oder Schokolade
    • Hundenapf und -körbchen für Gäste mit Vierbeiner
    • persönliche Begrüßung durch Sie oder Ihren Verwalter
    • besonders gut sortierte Küche
    • extra große Badetücher
    • Bereitstellung von Waschmaschine und Trockner

    Diese Optionen an zusätzlichen Services und Annehmlichkeiten sollen Ihnen nur als Beispiel dienen. Auf diese Weise können Sie sehen, wie vielseitig und gleichzeitig einfach es sein kann, Ihren Gästen eine besondere Urlaubsfreude zu machen.

    Denken Sie bei der Planung Ihrer Aufmerksamkeit stets daran, wen Sie beherbergen (s.o. Zielgruppe), damit Sie Ihren Wunschgästen ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.

    Tipp 3: Halten Sie Ihre Ferienwohnung in einwandfreiem Zustand

    Service und eine gut durchdachte Ausstattung sind wichtig. Sie können sich aber diesbezüglich noch so viel Mühe geben und dennoch unzufriedene Gäste haben, wenn Ihre Ferienwohnung nicht deren Erwartungen in puncto Sauberkeit und Ordnung erfüllt oder wenn Ihr Inventar Schäden aufweist oder von Achtlosigkeit zeugt.

    Tatsächlich sind es Mängel in diesen Bereichen, die sehr häufig zu schlechten Bewertungen und unzufriedenen Gästen führen: so zum Beispiel

    • Dreck in der Spüle
    • nicht gemachte Betten
    • Flecken auf dem Boden

    Das bedeutet im Umkehrschluss: Durch blitzblanke Ablagen, eine strahlend saubere Küche und makellose Badezimmer können Sie mächtig punkten und sich vom Wettbewerb abheben.

    Sorgen Sie also durch gründliche Reinigungen dafür, dass Ihre Gäste beim Betreten der Ferienwohnung sich auf nichts anderes als auf einen rundum genussreichen Aufenthalt freuen und beim Abstellen der Koffer, Einräumen der Schränke oder gar Aufschlagen der Betten nicht unmittelbar an Staubsauger, Waschmaschine und Wischlappen denken.

    Unser Tipp 💡: Lesen Sie hier gern unseren umfassenden Ratgeberartikel zur Grundreinigung und Unterhaltsreinigung der Ferienwohnung. Holen Sie sich hier auch unsere Checkliste für eine gründliche Reinigung: „Reinigung von Ferienunterkünften – so geht’s richtig

    Ein weiterer wichtiger Punkt für zufriedene Gäste sind auch regelmäßige Instandhaltung und Reparatur von Möbeln, Einrichtung und Geräten in der Ferienwohnung. Prüfen Sie daher vor der Anreise Ihrer Gäste gründlich, ob das Inventar intakt ist und es keine Risse, Schäden oder Flecken aufweist. Sie sollten z.B.

    • die Möbel genau unter die Lupe nehmen,
    • Glühbirnen testen,
    • Scharniere von Schränken sowie Schubladen von Garderoben testweise tätigen,
    • Sofabezüge, Laken, Handtücher, Bettbezüge auf Sauberkeit und Verschleiß hin kontrollieren
    • sowie Besteck, Tassen, Teller, und Accessoires gründlich begutachten.

    Alles in einwandfreiem Zustand? Wunderbar. Dann werden sich Ihre Gäste sicher wohlfühlen, gerne wiederkommen und Sie weiterempfehlen.

    Tipp 4: Definieren Sie angemessene Preise & flexible Stornierungsoptionen

    Wer seine Ferienwohnung wettbewerbsfähig machen und halten möchte, denkt meistens auch an den Preis. Tatsächlich ist das ein sehr wichtiger Punkt: Er muss natürlich für Ihre Gäste attraktiv sein und in deren Budget liegen. Zu teuer schreckt viele potenzielle Bucher ab, zu günstig aber auch: Urlauber befürchten bei besonders „billigen“ Unterkünften oft, womöglich auf ein Betrugsangebot hereinzufallen.

    Der Preis muss also für den Gast „stimmen“. Gleichzeitig dürfen Sie selbst auf keinen Fall auf Kosten sitzenbleiben, nur damit der Belegungsplan voll ist. Der richtige Preis ergibt sich entsprechend aus einem genauen Blick auf Nachfrage, Angebot und Ihre Vermietungsziele. Zusammengefasst empfehlen wir Ihnen, den Mietpreis wie folgt festzulegen:

    1. Auflistung aller Ausgaben
    2. Wettbewerbsanalyse
    3. Blick auf Nachfrage und Auslastung
    4. Differenzierung der Preise je nach Saison (Haupt- und Nebensaison)
    Waage mit Geld aus der einen und einem Haus auf der anderen Seite um zu symbolisieren, dass der Preis bei großen Wettbewerb wichtig ist

    Das Ergebnis ist ein Preis, mit dem Sie sich gut fühlen, den Ihre Gäste bereit sind zu zahlen, der sich am Markt orientiert und den Wert Ihrer Ferienwohnung angemessen wiedergibt.

    Sie möchten tiefer in das Thema Mietpreisgestaltung einsteigen? Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihre gut geplante Mietpreisberechnung lesen Sie in unserem ausführlichen Ratgeberartikel „Mietpreise berechnen“.

    Was ebenfalls in den Bereich Kosten und Preisgestaltung reinfällt und für viele Gäste von zunehmender Bedeutung ist, sind Stornierungsoptionen und -bedingungen. Ob aufgrund des Jobs, von Krankheit oder auch aus finanziellen Engpässen… es gibt immer wieder Gründe, warum eine Reise abgesagt werden muss. Überlegen Sie, welche Möglichkeiten, (auch kurzfristig) von der Reise zurückzutreten, Sie aktuell bieten. Schauen Sie auch, wie flexibel Ihre Konkurrenz den eigenen Urlaubsgästen gegenüber auftritt. Ist hier Ihrerseits noch Luft nach oben?

    Erweisen Sie sich hier als entgegenkommender bei den Rücktrittsoptionen und damit einhergehenden Kosten für potenzielle Gäste, kann das für Sie ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Auch hier gilt aber natürlich: Händeln Sie das Thema so, dass Sie nicht am Ende auf Kosten sitzenbleiben bzw. unnötigen Leerstand haben.

    Tipp 5: Schreiben Sie ein überzeugendes Inserat (und halten Sie es aktuell)

    Allein auf unserer Reiseplattform Traum-Ferienwohnungen sind jährlich mehr als 40 Mio. Reiselustige unterwegs. Die Tendenz ist steigend. Durch unsere langjährige Erfahrung in der Begleitung von Gastgebern bei ihrer erfolgreichen Vermietung wissen wir sehr gut, wann Reisehungrige buchen und wann nicht. Das heißt: Wir sehen, welche Inserate als ansprechend empfunden und geklickt werden. Wir erkennen aber auch, welche Gastgeber nur wenig Chancen im Markt haben. Daher können wir Ihnen sagen:

    Dass einige Ferienwohnungen schlechter gebucht werden als andere, liegt nur selten an der Unterkunft an sich.

    Es liegt vielmehr am Inserat:

    • Es wirkt womöglich schnell gestrickt.
    • Das Inserat weist keine ansprechenden Texte auf.
    • Die Informationen sind lückenhaft.
    • Die Inhalte scheinen beliebig.
    • Das Inserat verfügt nur über wenige, veraltete oder wenig aussagekräftige Bilder.
    • Insgesamt wird keine Urlaubsvorfreude geschaffen.

    Inserate dieser Art verleiten nicht zum Weiterlesen, erzeugen keine Stimmung und Visionen eines Traumurlaubs. Eine aussagekräftige Kombination aus gut gewählten Worten, Informationen und hochwertigen Bildern kann Ihnen hingegen maximale Buchungsanfragen bescheren und Urlaubsgäste, die in Gedanken schon die Badehose bereitlegen.

    Unsere Empfehlung 💡: Holen Sie sich unsere Anleitung für ein Inserat für maximal mögliche Buchungsanfragen samt Beispiel und Schreibtipps für gute Ferienhaus-Inserate in unseren Ratgeberartikeln: „Das perfekte Inserat erstellen“ und „Richtig gute Texte fürs Inserat schreiben“.

    Tipp 6: Nutzen Sie das Internet, Website und Social Media für noch mehr Aufmerksamkeit

    Das Inserat steht und ist einer der wichtigsten Punkte für mehr Aufmerksamkeit für Ihre Ferienwohnung. Aber damit allein muss es nicht getan sein.

    Sie kennen das schließlich vermutlich von sich selbst: Planen Sie eine Reise, einen Kurztrip oder einen Ausflug, so konsultieren Sie das Internet nach Vorschlägen. Klar, denn das Internet hält eine große Bandbreite an Möglichkeiten bereit rund um Inspiration, Planung und Buchung.

    Ihren Gästen geht es ebenso!

    Daher ist es nahezu essenziell bei großem Wettbewerb, im Internet breit aufgestellt und präsent zu sein. Aber nicht nur deshalb sollten Sie auf eine Online-Marketingplattformen nutzen. Vielmehr sollten Sie wissen, dass Sie damit Ihren Wettbewerb überholen können. Denn nur zu viele Vermieter haben die vielseitigen Chancen, die das Internet für Gastgeber bietet, noch nicht für sich erkannt. Ihr Vorteil, wenn Sie einen Schritt voraus sind!

    Zwei gute Gründe also, um sich die verschiedenen Plattformen im Internet zu erobern und Ihr Angebot zu bewerben. Tatsächlich bieten sich Ihnen hier viele Optionen. Die gute Nachricht dabei ist: Sie können, müssen jedoch nicht mit allen Plattformen und Kanälen arbeiten. Wählen Sie, was zu Ihnen passt. Zur Auswahl stehen zum Beispiel:

    • eine eigene Website
    • Facebook
    • Instagram
    • LinkedIn
    • Pinterest
    • Google My Business

    Wichtig: Wie auch beim Inserat ist auch bei all diesen Optionen Halbherzigkeit nicht angesagt. Entscheiden Sie sich einmal für eine der oben genannten Präsenz-Möglichkeiten im Internet, so sollten Sie an dieser auch dranbleiben und sie kontinuierlich und gut pflegen.

    Gern sind wir Ihnen bei der Auswahl und auch dem Arbeiten mit den benannten Werbeplattformen weiter behilflich. Lesen Sie dafür unsere vertiefenden Ratgeberartikel, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, welche der Online-Wege Sie gehen wollen:

    Tipp 7: Machen Sie exzellenten Kundenservice zu Ihrem Alleinstellungsmerkmal

    Zielgruppe, Ausstattung, Preis, Service und Werbung stehen. Ihre Gäste kommen. Spätestens jetzt – wenn nicht bereits im Buchungsprozedere – können Sie sich noch mehr im Wettbewerb durch besondere Kundenfreundlichkeit hervortun.

    Sie dürfen uns glauben: Ihre Gäste spüren, wenn Ihre Gastfreundschaft von Herzen kommt und mehr umfasst als ein „Wir freuen uns auf Ihr Kommen“ am Ende der Buchungsbestätigung.

    Kundenservice ist aber nicht nur wichtig, damit Ihre Gäste sich auf den Urlaub freuen und den Urlaub genießen. Nein, Sie profitieren auch langfristig von ein wenig Extra an Aufmerksamkeit. Wer sich bei Ihnen pudelwohl und rundum gut versorgt fühlt, der kommt gern wieder und empfiehlt Sie weiter. Das Ergebnis: Sie selbst dürfen sich über einen gut belegten Buchungskalender freuen.

    Hier lesen Sie eine Auswahl an Anregungen, wie Sie einfach, aber effektiv Ihren Gästen noch mehr Komfort und Kundenservice bieten:

    • Ermöglichen Sie flexible Reisezeiten. Öffnen Sie zum Beispiel Ihre Türen zum Ferienhaus oder zur Ferienwohnung nicht nur für die Buchung ganzer Wochen, sondern auch für 3 Nächte.
    • Ermöglichen Sie Last-Minute-Buchungen.
    • Halten Sie Ihr Inserat und Ihren Belegungsplan aktuell
    • Reagieren Sie schnell auf Buchungsanfragen und Fragen rund um Ihr Angebot.
    • Sorgen Sie für einen unkomplizierten Buchungsprozess.
    • Bieten Sie einen herzlichen Empfang (persönlich, durch einen Vertreter vor Ort oder sogar kontaktlos).
    • Bei kontaktlosem Check-In: Schicken Sie Ihren Gästen eine Videobotschaft per Mail oder WhatsApp beispielsweise, in der Sie einen wunderschönen Urlaub wünschen und noch ein paar persönliche Tipps für den Aufenthalt nennen.
    • Erstellen Sie eine Gästemappe mit umfassenden Informationen zu Ausflugsmöglichkeiten, Restauranttipps, Einkaufsmöglichkeiten, zu Ärzten und Apotheken.
    • Halten Sie die Gästemappe stets aktuell.
    • Hinterlegen Sie diese gesammelten Informationen nicht nur in der Ferienwohnung, sondern senden Sie diese auch bereits im Vorfeld digital mit persönlichen Grüßen.
    • Bieten Sie Ihren Gästen die Option, Sie im Urlaub zu kontaktieren, sollten Fragen entstehen (telefonisch oder auch persönlich).
    • Hinterlassen Sie eine Kontaktmöglichkeit zu Ihnen oder dem Verwalter/Hausmeister, falls einmal eine Glühbirne ausgetauscht werden muss oder eine Sicherung rausspringt und Ihre Gäste Hilfe benötigen.
    • Leisten Sie Unterstützung bei der Reiseplanung von Anreiseskizzen bis hin zu Gepäckservice und der Option, Airport-Shuttle oder Fährtickets beispielsweise über Sie zu erwerben.
    • Planen Sie die Schlüsselübergabe im Sinne Ihrer Gäste, damit diese zu unterschiedlichsten Uhrzeiten anreisen können. Sie können beispielsweise auf eine persönliche Schlüsselübergabe oder auch elektronische Türschlösser setzen.
    • Stellen Sie eine Sammlung an Spielen, Lektüre, Tourenkarten und/oder Outdoor-Sportgeräten zur freien Nutzung für Ihre Gäste.

    Herzlichen Glückwunsch! Ihre Ferienwohnung ist jetzt wettbewerbsfähig

    Sie haben alle sieben Tipps bedacht und umgesetzt? Nun ist Ihre Ferienwohnung (wieder) rundum fit für den Markt und kann für Sie – Wettbewerb hin oder her – noch mehr Feriengäste und Buchungsanfragen anziehen!

    Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Vermietung und laden Sie herzlich ein: Registrieren Sie sich noch heute bei uns als Gastgeber. Steigern Sie so die Möglichkeiten für einen vollen Buchungskalender. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Ferienwohnung und unterstützen Sie als unseren Gastgeber gern weiterhin mit Tipps rund um erfolgreiche Vermietung.

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    AllgemeinLeave a Comment on Urlaubstrend Hay-cation in den Hayloft Apartments in Südtirol

    Urlaubstrend Hay-cation in den Hayloft Apartments in Südtirol

    Urlaub im Kuhstall – wenn das nicht nach einem Familienabenteuer klingt! Aber ohne pieksiges Stroh und zu enge Schlafsäcke, sondern in den Haylofts – einer ganz besonderen Unterkunft. Hier haben die Vermieter Helene und Werner aus einem alten Kuhstall traumhafte Ferienwohnungen für die ganze Familie geschaffen – mit viel Liebe und dem Blick fürs Detail. Während die Kinder sich auf dem Preindlerhof, so heißt der Bauernhof, den ganzen Tag austoben können, können sich die Eltern einfach mal zurücklehnen und entspannen.

    Gastgeber der Ferienwohnung Hayloft Mountain auf dem Preindlerhof: Familie Kargruber

    Sogenannte Hay-cations, also einfach gesagt “Urlaub auf dem Bauernhof”, sind 2023 einer der Top-Reisetrends – vor allem für Familien. Der Begriff Hay-cation setzt sich dabei aus den Wörtern “hay” für Heu und “cation” für “vacation” bzw. Urlaub zusammen. Wir haben Familie Kargruber-Indrist zum Interview getroffen und uns mit unseren Fragen einen Einblick hinter die Kulissen verschafft.

    Preindlerhof – Hayloft Apartments

    “Herzlich. Lustig. Familiär. Gemütlich.” – so könnte man den Preindlerhof zusammenfassen. In der 53 m² großen Ferienwohnung Hayloft Mountain können bis zu 6 Personen einen unvergesslichen Urlaub verbringen. Die Wohnung Hayloft Vista beherbergt bis zu 4 Personen. Bei beiden Einheiten findet sich natürlich aller Komfort, den man sich wünscht: eine riesige Dusche, eine Sauna, Fußbodenheizung, usw.

    Passend zur Region Südtirol, genauer gesagt dem Gsieser Tal, wurde bei der Gestaltung der Wohnung auf viel Holz gesetzt, was einen ganz besonderen Charme ausstrahlt und für eine Extraportion Urlaubsgefühl sorgt.

    Hintergrund: “Wer sind eigentlich die Gesichter hinter den Ferienunterkünften auf unserem Portal?” – Genau diese Frage haben wir uns gestellt und unsere “Traum-Häuser”-Kampagne ins Leben gerufen. Damit möchten wir Vermietern die Möglichkeit geben, sich unseren Gastgebern und Gästen vorzustellen.

    F: Hallo Familie Kargruber-Indrist, Ihre Ferienwohnungen haben uns echt beeindruckt. Wie sind Sie auf die Idee der Ferienvermietung gekommen?

    A: Ehrlich gesagt hatten wir das mit den Ferienwohnungen gar nicht so geplant. Wir haben 2013 den Preindlerhof von meinem Onkel übernommen. Es gab niemanden, der den Hof sonst weiterführen wollte und da mein Mann von einem kleinen Bergbauernhof kommt und so Erfahrung hatte, waren wir plötzlich stolze Besitzer unseres eigenen Bauernhofes mit Milchkühen.

    Wir haben dann das Wohnhaus, das sogenannte Feuerhaus, für uns als Wohnung renoviert, aber wir haben schnell gemerkt, dass das eigentlich viel zu groß für uns war. Wir hatten damals noch keine Kinder. Werner hatte dann die Idee mit der Ferienwohnung und wir haben einfach mal gemacht. Ein bisschen ohne richtigen Plan, aber wir haben immer mehr dazu gelernt. Die Vermietung lief erstmal nur so nebenbei und wir waren überrascht, wie gut das schon funktioniert hat.

    Danach kam ein viel größeres Projekt: Wir haben beschlossen, unseren Milchviehbetrieb auf Mutterkuhhaltung und Bio umzustellen und brauchten dafür einen neuen Laufstall. Unser bisheriger war noch mit Anbindehaltung. Gesagt, getan. 2017 war der alte Stall dann leer und wir haben uns gefragt, was wir damit machen.

    Wir wussten schon, dass die Ferienvermietung für uns ziemlich gut funktioniert und deshalb haben wir beschlossen, das Stadel in Ferienwohnungen umzubauen.

    Helene Kargruber

    F: Warum gerade die Ferienvermietung und keine klassische Mietwohnung?

    A: Die dauerhafte Vermietung war für uns nie eine Option – aus mehreren Gründen. Wir leben hier in einem kleinen Tal, wo die Mietpreise sehr niedrig sind. Das hätte sich also aus finanzieller Sicht nicht gelohnt.

    Die Vermietung der ersten Ferienwohnung hat uns auch einfach total gut gefallen. Und wir können so Familie und Arbeit perfekt miteinander verbinden. Mittlerweile haben wir ja die beiden Zwillinge Rosa und Anni und den kleinen Theo. Ich kann einfach zuhause bleiben und mich von hier um alles kümmern.

    F: Gab es Hürden oder Herausforderungen, die Sie überwinden mussten, bevor die ersten Gäste kommen konnten?

    A: Tatsächlich war es bei den ersten Gäste eine echte Punktlandung und die Wohnungen waren erst eine halbe Stunde vor der Ankunft der Urlauber fertig. Durch den Corona-Lockdown hatten wir 5 Wochen Baustopp und das hat unsere Planung ganz schön durcheinander gebracht.

    Unsere Website war jedoch bereits online und wir hatten auch schon die ersten Buchungen. Und die wollten wir auf keinen Fall absagen.

    Also waren die Tischler in der Nacht vor der Eröffnung noch bis 1 Uhr im Stadel, um alles fertig zu machen. Und damit meinen wir nicht nur noch den Feinschliff, sondern noch richtig grobe Arbeiten. Wir mussten einen großen Putztrupp zusammentrommeln, der am Anreisetag noch klar Schiff gemacht hat für die Gäste.

    F: Frau Kargruber-Indrist, Sie haben jetzt ja schon gesagt, dass Ihnen das Vermieter-Sein Spaß macht. Was genau daran?

    A: Auf jeden Fall der persönliche Kontakt mit den Gästen. Wir nehmen uns dafür gerne Zeit, begrüßen alle Urlauber persönlich und zeigen ihnen bei einer kleinen Runde über den Hof alles. Die Kinder sind immer gleich Feuer und Flamme. Das ist schön zu sehen.

    Außerdem mögen wir es, dass immer was los ist auf dem Hof. Vor allem in der Ferienzeit laufen hier immer total viele Kinder rum. Das ist auch für unsere Mädels schön. Am Anfang waren wir noch ein bisschen zurückhaltend, aber mittlerweile genießen sie es, immer Spielkameraden zu haben.

    F: So ein Urlaub auf dem Bauernhof ist für (Stadt-)Kinder ja immer was ganz Besonderes. Was gibt es bei Ihnen alles für Kinder?

    A: Wir haben ganz viele Tiere. Neben dem Kuhstall mit 11 Mutterkühen und ihren Kälbern auch einen Kleintierstall. Hier leben Ziegen, Schafe, Hasen und Hühner und die kleinen (und großen) Gäste sind dort immer sehr willkommen. Neben Füttern stehen natürlich Streicheln und Kuscheln ganz hoch im Kurs. Unsere Tiere haben auch alle Familiennamen. So gibt es zum Beispiel die Familien Meck-Meck, Mäh, Langohr und Gack-Gack. So einige Eltern haben uns schon gesagt, dass ihre Kids fast nur dort waren und sie sie gar nicht zu Gesicht bekommen haben. Das ist für die Eltern schön entspannt.

    Eins unserer absoluten Highlights ist die Kletterwand unten im Eingangsbereich – natürlich mit dicken Matten, damit sich niemand wehtut. Wenn mehrere Kinder da sind, geht es da manchmal schon ordentlich rund. Bei schlechtem Wetter ist auch unser großer Gemeinschaftsraum sehr beliebt. Wir haben da eine Spielecke und eine Leseecke. Und dazu einen großen Kochbereich, in dem z.B. mehrere Familien gemeinsam kochen können. Das wird viel genutzt. Und bei gutem Wetter können die Gäste draußen grillen.

    Dazu haben wir bei uns eigentlich alles an Grundausstattung, was man für Kinder braucht, und wir verleihen auch Fahrradanhänger, Kinderhochstühle und -betten oder Tragerucksäcke für die Kleinen.

    Es ist sogar schon vorgekommen, dass Kinder sich bei ihren Eltern gewünscht haben, mal einen ganzen Tag nur bei uns auf dem Hof zu bleiben statt etwas zu unternehmen. Das ist ein tolles Kompliment und freut uns sehr.

    Helene Kargruber

    F: Das klingt nach einem echten Kinder-Paradies. Haben Sie sich eigentlich bewusst familienfreundlich aufgestellt?

    A: Ja, schon irgendwie. Aber das hat sich auch einfach so ergeben. Wir wollten den Bauernhof erlebbar machen. Viele wissen ja gar nicht mehr, was auf einem Hof passiert. Und weil wir zur Zeit des Umbaus gerade selbst kleine Kinder hatten, wussten wir genau, was man als Familie braucht.

    Dazu muss man aber auch sagen: Bei uns übernachten nicht nur Familien. Vor allem in der Nebensaison kommen auch viele Paare – mit und ohne Hunden. Wir sind auch offen für alle Gäste und heißen jeden herzlich willkommen. Es gibt da keine Ausschlusskriterien. Schön ist es immer, wenn unsere Interessenten bei der Anfrage schon ein bisschen was von sich erzählen.

    F: Ihre Ferienwohnungen sind ja sehr besonders gestaltet. War Ihnen das wichtig?

    A: Ja, total. Wir haben viel Wert auf eine hochwertige Einrichtung gelegt. Unsere Möbel sind zum Beispiel aus unserem eigenen Holz maßgefertigt und alle Arbeitsplatten aus Stein oder Vollholz.

    Die Gäste sollen ja nicht denken, dass wir unsere alten Möbel loswerden wollten. Und das zahlt sich aus: Wir haben schon oft ein “Wow, das ist ja noch schöner als auf den Fotos” gehört, wenn unsere Urlauber die Wohnung betreten haben.

    Ich versuche auch immer alles mit viel Liebe zum Detail einzurichten und zu dekorieren.

    Helene Kargruber

    F: Dann kommen wir nun ein bisschen mehr zum unternehmerischen Teil der Vermietung: Wir sieht bei Ihnen der Vermietungsalltag aus?

    A: Bei uns ist aktuell alles noch so überschaubar, dass wir den Alltag alleine schaffen. Hin und wieder unterstützt die Familie mal, aber so im Ganzen machen wir alles als Familienbetrieb selbst.

    F: Sie verzichten auf eine Kaution. Wie sind damit bisher Ihre Erfahrungen?

    A: Nur positiv. Wir haben uns bewusst gegen eine Kaution entschieden und vertrauen unseren Gästen einfach. Wir sind da sehr optimistisch – und bisher auch zurecht. Natürlich gehen mal Kleinigkeiten kaputt. Das kann passieren und ist auch kein Problem. In der Regel stellen wir unseren Gästen das nicht in Rechnung.

    Auch bei den Stornierungen sind wir flexibel. Man kann bei uns bis einen Monat vor Anreise stornieren und selbst wenn danach abgesagt wird, berechnen wir nichts, wenn wir den Zeitraum wieder neu vermietet bekommen. Wenn wir keinen Schaden haben, müssen wir ja auch keinen Nutzen daraus ziehen.

    F: Und was ist für Sie das Wichtigste bei der Vermietung von Ferienunterkünften?

    A: Wir legen viel Wert darauf, dass unsere Gäste schon bei der Anreise ein gutes Gefühl haben und sich Zuhause fühlen. Oft sind sie total begeistert von den Wohnungen und dem besonderen Charme, den der Duft von Holz auslöst.

    Damit zusammen hängt auch der persönliche Kontakt zu den Menschen. Viele unserer Gäste sind uns positiv in Erinnerung geblieben und mit einigen haben wir heute noch Kontakt. Da sind echte Freundschaften entstanden.

    Wir glauben, diese beiden Punkte führen auch dazu, dass unsere Gäste gerne wiederkommen und den Preindlerhof an Freunde und Familie weiterempfehlen.

    Für uns gibt es zwei sehr wichtige Faktoren bei der Vermietung: 1. Dass sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen und 2. der persönliche Kontakt.

    Helene Kargruber

    F: Wenn Sie Neu-Vermietern einen Tipp geben müssten, würde es dann auch das Persönliche sein?

    A: Schon auch. Aber noch wichtiger ist es, dass man das, was man macht, gerne macht. Wenn man voll dahinter steht, setzt man die Dinge anders um. Besser, wie wir finden. Wir haben die Vermietung echt für uns entdeckt. Und die machen wir so, wie es zu uns passt. Deshalb auch der Slogan auf unserer Website: “Wir lieben, was wir tun!”

    Würden wir jetzt aber noch einen großen Wellnessbereich anbieten, wäre das nicht authentisch und es würde vermutlich auch nicht so gut werden.

    F: Sie sind ja immer gut ausgebucht. Über welche Kanäle vermarkten Sie Ihre Ferienwohnungen?

    A: Ja, bei der Auslastung profitieren wir davon, dass bei uns eigentlich immer Saison ist – auch, wenn die Stoßzeiten zu den Ferien schon gut spürbar sind.

    Bei der Vermarktung läuft bei uns ganz viel über unsere Website. Ich bin selbst Grafikdesignerin und habe den Online-Auftritt deshalb selbst gestaltet. Zusätzlich sind wir noch bei mehreren Portalen, um mehr Sichtbarkeit zu bekommen. Das funktioniert richtig gut. Und auch, wenn der erste Kontakt über Portale kam, buchen unsere Gäste tatsächlich oft über unsere Website.

    Und dann mach ich noch Instagram und Facebook und teile da immer mal wieder Fotos. Das macht mir richtig Spaß.

    F: Was würden Sie sagen, ist Ihr Erfolgsrezept für die Vermietung?

    A: Wir als Vermieter verstellen uns nicht und machen das, was wir lieben. Wir können deshalb einfach authentisch sein.

    Und wir glauben auch, dass unser Preindlerhof richtig schön geworden ist und eine tolle Urlaubslocation für Familien ist.

    F: Dann noch eine letzte Frage: Warum haben Sie sich für Traum-Ferienwohnungen entschieden?

    A: Traum-Ferienwohnungen wurde uns von Freunden empfohlen, die auch vermieten und bei Ihnen sehr zufrieden waren. Uns gefällt, dass wir hier keine Provisionen zahlen müssen und wir so immer genau die Kosten im Blick haben.

    Liebe Familie Karguber-Indrist, vielen Dank für das sehr nette Interview und die spannenden Einblicke. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihren Ferienwohnungen auf dem Preindlerhof.


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    Allgemein VerwaltungLeave a Comment on Wie Sie den perfekten Gästefragebogen für Ihre Ferienunterkunft erstellen

    Wie Sie den perfekten Gästefragebogen für Ihre Ferienunterkunft erstellen

    Zu wissen, was Urlaubsgäste über den Aufenthalt in der Ferienunterkunft denken, ist für Vermieter immens wichtig. Unser Rat lautet daher: Setzen Sie auf einen Gästefragebogen, der Ihnen kontinuierlich wertvolles Feedback zu Ihrem Angebot und Ihrer Ferienwohnung übermittelt. Eine solche Umfrage ist ein wesentlicher Schlüssel für Optimierungen und kann Ihnen dadurch noch mehr Erfolg in der Vermietung bringen.

    Doch: Ein Gästefragebogen sollte immer gut geplant und durchdacht sein. Nur so kann er Ihnen valide Informationen liefern, die Sie auch wirklich weiterverwenden können.

    Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel

    • was genau ein Gästefragebogen ist,
    • welche Grundregeln bei Bewertungsbögen an Feriengäste zu beachten sind,
    • wie Sie einen Feedbackbogen aufbauen und erstellen,
    • und wie Sie die richtigen Fragen formulieren, um zu den gewünschten Erkenntnissen zu gelangen.

    Legen wir los und starten wir mit der Klärung, was unter einem Gästefragebogen zu verstehen ist.

    Was ist ein Gästefragebogen und warum ist er wichtig?

    Ein Gästefragebogen – auch Feedbackformular oder Bewertungsbogen für Feriengäste – umfasst eine Reihe von Fragen, die Sie als Vermieter Ihren Gästen stellen. Das Ziel ist es, genau zu verstehen, wie zufrieden die Urlaubsgäste mit dem Aufenthalt in Ihrem Ferienhaus oder in Ihrer Ferienwohnung waren. Ihre Gäste können ganz offen und ehrlich Ihre Meinung zu Kriterien wie Ausstattung, Service, Preisleistungsverhältnis, aber auch zu Sauberkeit und Hygiene zum Ausdruck bringen.

    Einen solchen Feedbackfragebogen stellen Vermieter Ihren Gästen in Form eines Online-Dokuments bzw. digital oder auch ausgedruckt zur Verfügung. (Wie Sie den Fragebogen Ihren Gästen übermitteln können, lesen Sie weiter unten.)

    Warum Sie auf Bewertungsumfragen setzen sollten?

    Diese Fragebögen sind aus zweierlei Gründen für Sie wichtig:

    1. Vorteil eines Gästefragebogens

    Sie können mit einer Umfrage an Urlauber wichtige Erkenntnisse darüber gewinnen, was und wo Sie in Bezug auf die Ferienwohnung Änderungen vornehmen sollten – von der Kommunikation, dem Inserat, dem Service bis zur Ausstattung. Dabei kommen oftmals Aspekte zutage, für die man als Vermieter „betriebsblind“ ist. Feedback und der „Blick von außen“ durch die Gäste ist also sehr wertvoll.

    Beispiel: Eine Gästefamilie schreibt Ihnen, dass mit Kleinkindern der Weg zum Strand in 20 Minuten statt – wie im Inserattext angegeben – in 5 Minuten zu erreichen ist. Ein wichtiger Hinweis für Sie, um den Text im Inserat anzupassen. Zukünftig können Urlauber mit Kind den Strandbesuch von Ihrer Unterkunft aus besser planen.

    Oder: Die Gartenliegen sind, ohne dass Sie es bemerkt haben, marode geworden. Gäste bemängeln diesen Punkt, da die Liegen quasi nicht mehr nutzbar waren. Dank dieses Feedbacks können Sie die Liegen austauschen und bestenfalls schon den nächsten Gästen neue Liegen bereitstellen.

    2. Vorteil eines Gästefragebogens

    Ein weiterer Vorteil des Feedbackbogens für Urlauber ist: Der Fragebogen ist ein internes, also nicht öffentliches Bewertungssystem. Was hierin steht, ist nur Ihnen und dem bewertenden Gast bekannt.

    Ist nun ein Gast mit einem Aspekt rund um Ihr Angebot unzufrieden und möchte das kundtun, dann bietet der Fragebogen hierfür die beste Möglichkeit:

    Der Urlauber wird seine Unzufriedenheit in Ihrem Bewertungsbogen los. Der Dampf ist raus und er fühlt sich durch Ihre Nachfrage auch ernst genommen. Es ist nun gut möglich, dass er darauf verzichtet, auch auf einem Portal eine öffentlich einsehbare Kritik zu verfassen. Schließlich wurde er diese schon los. Auch dies ist positiv für sie: Auf eine öffentliche Bewertung haben Sie wenig bis keinen Einfluss.

    Damit der Fragebogen Ihnen aber auch wirklich die Antworten bringt, die für Sie von Nutzen sind, gibt es ein paar Dinge bei der Erstellung, bei Aufbau und Formulierung zu beachten. Wir nennen Sie Ihnen jetzt.

    Sie wollen mehr zu (öffentlichen) Gästebewertungen erfahren? Dann lesen Sie unseren Artikel „Wie Sie gute Bewertungen bekommen und am besten nutzen„.

    Worauf Sie bei der Erstellung achten sollten

    Dass Ihre Gäste einen Fragebogen ausfüllen, ist nicht selbstverständlich. Ihre Urlauber müssen sich hierfür Zeit nehmen und motiviert sein. Daher lautet unser Tipp an erster Stelle für die Erstellung eines Fragebogens für Feriengäste: Machen Sie es Ihren Gästen einfach!

    • 345 Fragen, die sich über 15 Seiten erstrecken,
    • ständige wechselnde Fragetypen
    • und kryptische Formulierungen der Fragen

    sind in diesem Sinne wenig zielführend. Sie werden zu Verdruss führen und zum Abbruch der Beantwortung – wenn überhaupt eine erfolgt.

    Darüber hinaus gibt es aber ein paar weitere Aspekte, die es zu beachten gibt und mit denen wir Sie hier vertraut machen wollen. Unsere Ratschläge zielen nicht nur darauf ab, dass Ihr Fragebogen auch wirklich von der ersten bis zur letzten Frage ausgefüllt wird. Nein, sie helfen Ihnen selbst, die Umfrage für Feriengäste schneller zu verfassen.

    Mann, der mit Tablet an einem Tisch sitzt und einen Fragebogen erstellt

    Erstellen Sie den Fragebogen mit einem klaren Ziel vor Augen

    Bevor Sie auch nur die erste Frage formulieren, lautet unser Tipp: Überlegen Sie, was Sie mit dem Fragebogen erreichen wollen? Welches Ziel verfolgen Sie damit? Was wollen und was müssen Sie über Ihre Ferienunterkunft und Ihr Angebot wissen? Und wie wollen Sie die Antworten dann auch nutzen?

    Nur wenn Sie für sich diese Fragen beantworten, werden Sie zielführende Fragen stellen können.

    In der Regel ist es das Ziel unserer Gastgeber auf Traum-Ferienwohnungen, eine kontinuierliche Verbesserung ihrer Angebote zu erreichen – für

    • zufriedenere Gäste,
    • bessere Bewertungen,
    • mehr Stammgäste,
    • mehr Buchungsanfragen,
    • mehr Weiterempfehlungen.

    Der Fragebogen ist also Teil des Qualitätsmanagements. Er dient dazu herauszufinden, was Urlauber über die Unterkunft denken und wo sie nach dem Urlaub Verbesserungsbedarf sehen.

    Das heißt, dass Sie Fragen konkret zum Angebot stellen sollten. Der Fokus liegt auf der Ferienwohnung. Es geht hingegen nur nebenbei darum, eine gute Stimmung zwischen Ihnen und den Gästen aufzubauen oder vielleicht nur in einen freundschaftlichen Dialog mit den Urlaubern zu kommen – beispielsweise durch Fragen zum Wetter, zur Anreise oder zum Lieblingsrestaurant in der Umgebung.

    So bauen Sie den Fragebogen sinnvoll auf

    Die inhaltliche Grundrichtung des Fragebogens wäre damit schon einmal klar. Aber welche Fragen stellen Sie jetzt, wie viele und welche zuerst?

    Die gute Nachricht hierzu ist: Es gibt keine Frage, die sein muss. Es gibt keine optimale Länge und es besteht nicht die eine Regel, welche Frage die erste und welche die letzte sein sollte.

    Dennoch raten wir unseren Gastgebern, sich in etwa an folgender Vorgabe zu orientieren:

    ➡️ Halten Sie den Umfang in Grenzen. Die Beantwortung der Fragen ist freiwillig. Wie oben schon angesprochen, erschlagen zu viele Fragen Ihre Gäste und führen am Ende dazu, dass nichts beantwortet wird.

    ➡️ Starten Sie mit einer Einleitung und kleinen Erklärung, warum der Fragebogen bzw. die Antworten für Sie und auch für die Gäste so wertvoll sind.

    ➡️ Die ersten Fragen sollten motivieren und dazu bewegen, den Fragebogen in Gänze zu beantworten. Diese könnten zum Beispiel lauten: „Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie gut hat Ihnen der Urlaub insgesamt gefallen?“

    ➡️ Clustern Sie Fragen nach Themengebieten wie Ausstattung, Kommunikation, Service… Machen Sie diese Gruppierungen durch Zwischenüberschriften auch im Fragebogen erkennbar.

    ➡️ Stellen Sie innerhalb der Themengebiete zunächst allgemeine Fragen, werden Sie dann konkreter. Setzen Sie einfachere Fragen abstrakteren voran.

    ➡️ Heben Sie sich sensiblere Fragen für das Ende auf (Bsp. Angaben zur Person). Achten Sie unbedingt darauf, nur für Ihre Ziele relevante Informationen zu erfragen. Vermeiden Sie hingegen, dass bei Ihren Gästen das Gefühl entsteht, es würden wahllos und unnötig viele Fragen gestellt.

    ➡️ Schließen Sie die Umfrage mit einer positiven Formulierung und solchen Fragen, die angenehme bis besonders schöne Momente des Urlaubs in Erinnerung rufen. Zum Beispiel: „Was war Ihr schönstes Urlaubserlebnis?“ oder: „Was hat Ihnen besonders gut gefallen?“

    ➡️ Bedanken Sie sich für die Beantwortung und die damit erfolgte Unterstützung.

    Nun wissen Sie bereits, wie Sie den Fragebogen grundsätzlich aufbauen. Schauen wir uns in den kommenden Absätzen an, wie genau Sie diese Fragen formulieren können und welche Form der Fragestellungen Ihnen am meisten nutzen.

    Die richtigen Fragen stellen

    Wir haben Sie eingangs bereits darauf hingewiesen: Bei dem Gästefragebogen – oder auch Feedbackformular – ist entscheidend, was und wie Sie fragen, um am Ende relevante Schlüsse für sich daraus zu ziehen.

    Es geht also darum, die richtigen Fragen zu formulieren. Und sie sollten klar und verständlich – also einfach – sein. Weniger eindeutige Fragen führen zu Fragezeichen und Rätselraten seitens der Gäste. Das Ergebnis kennen Sie bereits: Am Ende bleibt dann die Umfrage leer.

    Und was heißt das genau für Ihren Bewertungsbogen?

    Sie haben im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, Fragen zu stellen:

    • offene Frage
    • geschlossene Fragen

    Offene Fragen setzen keine Antwortvorgaben voraus. Der befragte Gast gibt die Antwort in freier Form und formuliert dafür selbst ganze Sätze. Beispielfrage: „Welche weitere Ausstattung würden Sie sich für einen Aufenthalt bei uns wünschen?“

    Eine derartige Frage eignet sich z.B., um Wünsche abzuklopfen. Sie müssen bei offenen Fragestellungen damit rechnen, dass Sie eine große Mischung an Antworten erhalten. Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Von Wäschetrockner über Eiswürfelmaschine bis hin zu einer Hollywoodschaukel im Garten ist alles denkbar, was sich ein Gast für den nächsten Urlaub bei Ihnen wünschen könnte.

    Bevor Sie eine offene Frage stellen, sollten Sie also genau abwägen, ob und inwiefern Sie auf die jeweiligen Antworten auch eingehen könnten.

    Eine geschlossene Frage hingegen gibt Antwortmöglichkeiten vor. Das erleichtert Ihren Gästen das Ausfüllen und Ihnen die Auswertung der Antworten: Sie können eine Schnittmenge bzw. Mehrheit aus den Antworten ableiten.

    Beispielfrage: „Wie zufrieden waren Sie mit dem Frühstücksservice?“ – Kreuzen Sie an: sehr zufrieden | zufrieden | unzufrieden.

    Für die Beantwortung der geschlossenen Fragen können Sie wählen, ob zum Beispiel mit

    • Schulnoten von 1-6
    • Ja | nein | vielleicht
    • Abstufungen wie außerordentlich gut | sehr gut | gut | ausreichend gut | mäßig gut | schlecht | sehr schlecht

    bewertet werden kann. Auch sind Single Choice- und Multiple Choice-Fragen denkbar.

    Unser Tipp: Machen Sie die Beantwortung leichter durch geschlossene Fragen. Gehen Sie hingegen sparsam mit dem Einsatz offener Frage um. Haken Sie aber bei geschlossenen Fragestellungen ggfs. durch offene Fragen nach, um in die Tiefe zu gehen.

    Ein Beispiel für’s Nachhaken:

    „Unser Saunabereich – wie bewerten Sie ihn: außerordentlich gut | sehr gut | gut | ausreichend gut | mäßig gut | schlecht | sehr schlecht?“ (geschlossene Frage)

    „Wenn Ihre Antwort mäßig gut bis sehr schlecht lautet – welche Verbesserungsvorschläge hätten Sie für uns“ (offene Frage).

    Und welche Themen fragen Sie am besten ab?

    Der Großteil des Fragebogens umfasst Fragen zu Ihrer Ferienwohnung und deren Vermietung.

    Fragen Sie zum Beispiel,

    • wie Ihre Gäste auf die Ferienwohnung aufmerksam wurden (Empfehlung, Inserat, Website …)
    • was zur Buchung bewogen hat (Lage, Preis, Ausstattung, Service, …)
    • wie der Aufenthalt in der Ferienwohnung benotet wird (Schulnote 1,2,3 … 6)
    • was in der Ferienwohnung gut gefallen hat
    • was am Service verbessert werden könnte
    • als wie einfach der Buchungsprozess eingestuft wird
    • wie die Schlüsselübergabe bewertet wird
    • wie die Kommunikation mit dem Vermieter im Vorfeld/während des Aufenthaltes wahrgenommen wurde

    All diese Fragen können Sie als offene sowie als geschlossene Fragen formulieren.

    Person, die am Handy über einen Fragebogen eine Bewertung in Sternen abgibt

    Anforderungen an Fragen im Bewertungsbogen für Urlauber

    Wir haben oben bereits erwähnt, dass einfache Fragestellungen wichtig sind. Sie sollten sicher sein, dass die befragten Urlauber auch verstehen, was sie tun bzw. beantworten sollen. Hilfreich ist dafür, dass Sie

    • sich klar und unmissverständlich ausdrücken
    • Sie die Fragen kurz und knapp halten, aber ausführlich genug, um nicht im Rätselraten zu enden
    • stets nur ein Kriterium pro Frage erfragen
    • auf keine zu persönlichen Informationen abzielen
    • Fachsprache und Fremdwörter vermeiden
    • auf Abkürzungen verzichten
    • doppelte Verneinungen streichen
    • Suggestivfragen auslassen
    • keine Begriffe verwenden, die mit Vorurteilen belastet sind

    Extra-Tipp: Zeigen Sie bei vorgegebenen Antwortmöglichkeiten unbedingt, dass Sie wirklich eine ehrliche Antwort hören wollen. Das bedeutet, dass Sie auch Bewertungs-Optionen wie „sehr schlecht“ zum Ankreuzen anbieten. Dass ein Gast ein Kreuzchen bei „sehr schlecht“ setzt, mag zwar zunächst als bittere und ungeliebte Wahrheit erscheinen. Doch wie eingangs geschildert: Hier verbirgt sich das wirkliche Potenzial zur Verbesserung und für noch zufriedenere Gäste in der Zukunft.

    Freitextfeld am Ende für weitere Ideen

    Haben Sie all Ihre Fragen zusammengetragen? Wunderbar. Bieten Sie Ihren Gästen abschließend noch die Möglichkeiten, Ihnen in einem Freitextfeld etwas mitzuteilen.

    Diese Frage bzw. Aufforderung darf durchaus offen gestellt werden. Sie könnte zum Beispiel so lauten:

    „Gibt es darüber hinaus noch etwas, dass Sie mir mitteilen möchten?“

    Sie werden staunen:

    Hier gibt es keineswegs nur Negatives zu lesen. Vielmehr erhalten Sie auch positives Feedback und vielleicht auch das ein oder andere Dankeschön für den wunderschönen Urlaub bei Ihnen – das alles sind dann kostbare Zitate und Gästestimmen, die Sie direkt wieder zur Bewerbung der Ferienwohnung nutzen können.

    Der richtige Zeitpunkt für die Gästebefragung

    Der Fragebogen steht nun. Wann aber ist der richtige Zeitpunkt, um die Umfrage an Ihre Gäste weiterzugeben?

    Hier gibt es wie bei dem Fragebogen selbst kein richtig oder falsch.

    Sie können den Fragebogen direkt bei der Abreise oder kurz vor dieser überreichen und darum bitten, dass er noch vor der Abreise ausgefüllt wird. Bedenken Sie allerdings: Ihre Gäste sind dann vielleicht in Gedanken beim Packen oder beim Flieger, der in Kürze abhebt. Nicht immer dürfen Sie vor der Abreise damit rechnen, dass Lust und Muße gegeben sind, um sich Ihren Fragen zu widmen.

    Viele unserer Vermieter auf Traum-Ferienwohnungen übersenden den Fragebogen bzw. den Link zu diesem kurz nach der Abreise – sprich am Tag nach der Abreise bis maximal eine Woche danach. Denn in diesem Zeitraum ist die Urlaubserinnerung noch frisch und lebendig. Ihre Gäste sind noch hellauf begeistert, spüren noch immer die Erholung oder sie wissen noch genau, was ihnen an der Ausstattung beispielsweise fehlte. Das bedeutet für Sie, dass Sie mit besonders hoher Teilnahme und auch noch vom Alltag ungetrübten Antworten rechnen dürfen.

    Für die analoge Übergabe der Umfrage bietet sich auch an, den Fragebogen bereits bei der Anreise auszuhändigen mit der Bitte, ihn ausgefüllt bei der Abreise in der Ferienwohnung zu hinterlegen.

    Entscheiden Sie sich für die digitale Übermittlung des Fragebogens? Dann können Sie sich diesen per Mail an Ihre Gäste senden und von Ihren Feriengästen zurückerhalten (als beschreibbare PDF beispielsweise). Alternativ könnten Sie den Bewertungsbogen auch direkt als Online-Formular anlegen. Letzteres ist zum Beispiel mit Google Forms denkbar, wo Sie Fragebögen erstellen sowie auswerten können.

    Was Sie mit den Ergebnissen machen sollten

    Abschließend möchten wir Ihnen noch einen Rat mitgeben, der uns ganz besonders wichtig ist. Gestalten Sie nicht nur motiviert eine Gästeumfrage, sondern arbeiten Sie auch wirklich mit ihr. Das heißt:

    • schauen Sie sich regelmäßig die Antworten an
    • ziehen Sie daraus Schlüsse für Ihr Angebot und prüfen Sie, was Sie ggf. ändern/anpassen/renovieren/ergänzen wollen
    • wägen Sie genau ab, ob und wie sich diese Maßnahmen und Änderungen für Sie und die zukünftige Vermietung lohnen.

    Ein weiterer Punkt liegt uns am Herzen:

    Nicht auf jede einzelne Bewertung müssen Sie sofort oder überhaupt eingehen. Nur weil beispielsweise ein Gast von hunderten einen Backofen wünscht, der bis zu 270 Grad hochheizt, müssen Sie den Ofen nicht direkt auswechseln. Wenn sich aber Meinungen und Stimmen häufen, so ist ratsam, diese genau unter die Lupe zu nehmen, Bestehendes zu hinterfragen und mit dem Ziel, zukünftig besserer Bewertungen zu reagieren.

    Starten Sie: Erstellen Sie Ihren Fragebogen an Feriengäste

    Nun sind Sie so weit. Sie können den eigenen Gästefragebogen anlegen und an Ihre Gäste übergeben. Nutzen Sie diese Chance, um sich ehrliches und meist wertschätzendes Feedback Ihrer Gäste zu holen.

    Vergessen Sie nicht: Wenn Sie mit dem Fragebogen negative Stimmung und Meinung zu Ihrem Angebot einholen, können Sie öffentliche Kritik abfangen. Das Risiko schlechter Bewertungen im Internet sinkt also. Stattdessen steigen Ihre Optionen auf eine Ferienwohnung, die dank der Bewertungen von Urlaubern immer und immer besser wird und Ihnen mehr Buchungsanfragen bringt.

    Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Vermietung und Bewerbung Ihrer Ferienwohnung. Registrieren Sie sich gern noch heute bei uns als Gastgeber und erstellen Sie ein aussagekräftiges Inserat. Wir freuen uns auf Sie!

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    AllgemeinLeave a Comment on Ferienhäuser Lütt Lönneberga: Familienurlaub an der Nordsee leicht gemacht

    Ferienhäuser Lütt Lönneberga: Familienurlaub an der Nordsee leicht gemacht

    Wenn man an Ferienhaus-Urlauber denkt, kommt man dabei sehr schnell auf Familien. Sie genießen die Freiheit und Flexibilität, die Hotels oft nicht bieten. Kein Wunder also, dass viele Vermieter ihre Unterkünfte bewusst auf Eltern, Großeltern und Kinder ausrichten. So auch das Lütt Lönneberga. Hier hat Katrin Baumann ein wahres Urlaubsparadies für Familien geschaffen, bei dem man das Gefühl hat, als käme es direkt aus einem Astrid-Lindgren-Buch.

    Gastgeberin vom Lütt Lönneberga: Katrin Baumann

    Was bewegt einen dazu, seine Ferienunterkunft so explizit auf Familien auszurichten? Wir haben Katrin Baumann zum Interview getroffen und ihr genau diese Frage (und noch einige mehr) gestellt. Macht euch bereit auf ganz viel Herzblut und Insider-Tipps für die schleswig-holsteinische Nordseeküste.

    Ferienhäuser Lütt Lönneberga

    “Michel” und “Klein-Ida” – diese beiden Ferienhäuser laden ihre Gäste mit einem hyggeligen und maritimen Charme zu einem tollen Urlaub in Neufeld an der Nordseeküste ein. Beide sind nahezu identisch eingerichtet und bieten auf je 100 m² Platz für 6 Personen. Hier finden Urlauber alles, was das Ferien-Herz begehrt – inklusive eines großen Spielplatzes.

    Die Ferienhäuser liegen direkt hinterm Deich, nur 100 Meter entfernt vom Meer und sind perfekt auf die Bedürfnisse von Familien abgestimmt.

    Hintergrund: “Wer sind eigentlich die Gesichter hinter den Ferienunterkünften auf unserem Portal?” – Genau diese Frage haben wir uns gestellt und unsere “Traum-Häuser”-Kampagne ins Leben gerufen. Damit möchten wir V

    F: Hallo Frau Baumann, schön Sie kennenzulernen! Der Name Ihres Ferienhauses verrät ja schon eines: Hier sind Kinder willkommen. Wieso gerade Familien?

    A: Wir haben selbst Kinder und wissen, wie schön es ist, gemeinsame Urlaube zu verbringen. Als wir alles geplant haben, war für uns schnell klar, dass unsere Häuser Platz für 6 Personen haben sollten – und das bietet sich für Familien eben perfekt an. Auch dann, wenn die Großeltern noch mitkommen.

    Wer Kinder hat weiß, dass Eltern nur dann richtig entspannen und abschalten können, wenn die Kinder happy sind. Deshalb habe ich mir besonders Mühe gegeben, alles stimmig einzurichten und auszustatten: Vom Emaille-Becher mit Michel aus Lönneberga bis zum Spielplatz mit “Kleiner Onkel”. Damit es unseren kleinen und großen Urlaubern an nichts fehlt und sie wirklich mal vom Alltag abschalten können.

    Wer Kinder hat weiß, dass Eltern nur dann richtig entspannen und abschalten können, wenn die Kinder happy sind. Deshalb habe ich mir besonders Mühe gegeben, alles stimmig einzurichten und auszustatten

    Katrin Baumann

    F: Wie sind Sie denn überhaupt darauf gekommen, ein Ferienhaus zu vermieten und seit wann machen Sie das schon?

    A: Wir wohnen selbst in Marne und damit genau da, wo andere Urlaub machen. Deshalb hatten wir schon lange die Idee mit dem Ferienhaus. Nur fehlte uns immer die passende Immobilie bzw. das passende Grundstück. Vor ein paar Jahren haben wir dann ein Stück Land in Neufeld entdeckt, auf dem mein Mann eine Halle bauen wollte. Und da das Grundstück riesig ist, war auch noch Platz für zwei Ferienhäuser.

    Wir haben dann im August 2020 mit der Vermietung gestartet – mitten zu Corona-Zeiten. Da gerade die Lockdown-Beschränkungen gelockert worden waren, wurden wir direkt komplett überrannt und waren drei Monate ausgebucht. Danach gab es dann erstmal wieder eine 7-monatige Zwangspause. Das war eine schwierige Zeit für uns.

    F: Sie haben eben schon die Kinderfreundlichkeit angesprochen: Was gibt es bei Ihnen ganz konkret, um die Kinder (und natürlich auch ihre Eltern) zu begeistern?

    A: Ach, ich glaube, so ziemlich alles, was man sich wünscht. Zumindest sagen unsere Gäste das immer wieder. Die Kinder wollen teilweise gar nicht mehr vom Grundstück runter. Unser Highlight ist auf jeden Fall der Spielplatz: Da haben wir zwei Holzpferde – natürlich originalgetreu mit Zaumzeug und Sattel, eine große Schaukel, die wir selbst gebaut haben, einen riesigen Korb mit Sandspielzeug, Bobby Cars, einen Trecker, Wikinger-Schach, ein Cornhole-Spiel und Kinderfahrräder mit Helmen.

    Am Haus fließt auch ein kleiner Wasserlauf vorbei, in dem man angeln oder Kanu fahren kann. Im vorderen Teil ist ein Siel. Da kann man zwar nicht baden, aber wenn es geöffnet wird, kann es schon mal sein, dass ein Seehund reinkommt – vor allem im Herbst und Winter. Der schwimmt dann direkt am Haus lang.

    Auch für schlechtes Wetter haben wir vorgesorgt. Im Garten haben wir den Schnitzschuppen von Michel nachgebaut – natürlich mit kindersicheren Schnitzmessern & Handschuhen. Außerdem hat jedes Ferienhaus einen eigenen Spiel- und Schlafboden. Da können die Kids mit Lego, Holzeisenbahn, einem “Villa Kunterbunt”-Puppenhaus oder der Hoppetosse spielen. Dazu gibt es viele Spiele, Puzzles und Bücher.

    Und wenn man mal so richtig durchgefroren von draußen kommt, ist in der großen Rundbadewanne im Badezimmer Platz für die ganze Familie. Die wird auch sehr gerne genutzt.

    F: Gibt es etwas, was Ihnen bei der Planung besonders am Herzen lag?

    A: Auf jeden Fall der Spielplatz. Mein Mann hatte überlegt, noch ein drittes Haus auf das Grundstück zu setzen, aber ich wollte unbedingt einen Spielplatz mit Holzpferden. Und die kommen auch richtig gut an.

    Unser Ziel war es, ein Rundum-Sorglos-Paket zu schaffen. Es gibt deshalb ein Reisebett, Hochstühle, Flaschenwärmer, kindersichere Steckdosen, Kindergeschirr und so weiter. Natürlich alles kostenlos. Und wir haben in jedem Haus einen Baby-Notfallkoffer mit Schnullern, Windeln, etc., falls die Gäste abends spät anreisen oder es z.B. mal einen Schnuller-Notfall gibt.

    Unser Ziel war es, ein Rundum-Sorglos-Paket zu schaffen

    Katrin Baumann

    F: Wie sind Sie denn überhaupt auf den Namen gekommen?

    A: Ich wollte was Plattdeutsches bzw. Nordisches, was auch Nicht-Norddeutsche verstehen. Ich dachte, “Lütt” ist vielleicht noch verständlich und das “Lönneberga” kommt von Michel. Ich bin ein großer Fan von Astrid Lindgren. Das hat man wahrscheinlich im Interview schon mitbekommen.

    F: Ja, schon ein bisschen. Kommen wir nun mehr zum Vermieter-Dasein: Was macht Ihnen daran am meisten Spaß?

    A: Ich mag den Kontakt mit unseren Gästen. Besonders den Moment, wenn die Kinder aus dem Auto springen und fragen, wo der Spielplatz mit den Holzpferden ist. Wir nehmen uns immer die Zeit, unsere Gäste persönlich zu begrüßen. Oder, wenn das mal nicht klappt, schauen wir in den nächsten Tagen vorbei und erkundigen uns, ob alles in Ordnung ist. Das ist uns auch total wichtig. Trotzdem kann natürlich jeder bei uns ganz ungestört Urlaub machen.

    Bisher waren die Reaktionen immer total positiv. Das freut uns natürlich.

    Der persönliche Kontakt zu unseren Gästen ist uns sehr wichtig. Wie intensiv dieser Kontakt ist entscheiden unsere Urlauber.

    Katrin Baumann

    F: Was würden Sie sagen, ist das Wichtigste bei der Ferienvermietung?

    A: Dass die Gäste sich wohlfühlen. Wir haben alles so gebaut und eingerichtet, dass sich unsere Urlauber wie zuhause fühlen, denn wir kennen das von uns selbst: Im Urlaub wollen wir nicht schlechter wohnen als in den eigenen vier Wänden. Tendenziell sogar lieber noch ein bisschen besser.

    Genau aus diesem Grund ist bei uns ganz viel Hygge und schöne Deko. Wir haben auch besonders viel Wert auf gute Matratzen gelegt. Lustigerweise hat uns ein Gast sogar schon einmal Monate nach seinem Aufenthalt bei uns gefragt, was das genau für Matratzen waren, weil er hier so gut geschlafen hat und das nun auch bei sich zuhause wollte.

    Außerdem haben wir bei der Ausstattung darauf geachtet, dass einfach alles da ist – besonders in der Küche und für die Kleinen. Wenn man wollte, könnte man sogar einen Weihnachtsbraten zubereiten. So haben unsere Gäste einen sorgenfreien Aufenthalt.

    F: Wie sieht bei Ihnen der Vermietungsalltag aus? Machen Sie alles selbst?

    A: Das meiste machen wir selbst. Wir haben allerdings drei Reinigungskräfte, die uns bzw. mich beim Bettenwechsel unterstützen. Alleine würde ich es nämlich überhaupt nicht schaffen, innerhalb von 6 Stunden beide Häuser zu putzen. Ich bin jedoch in der Regel mit dabei. Außerdem haben wir noch einen Gärtner, der immer mal wieder nach dem Rechten schaut.

    Die Vermarktung liegt komplett in meinen Händen. Genauso wie der Kontakt mit den Gästen. Mir ist es wichtig, meine Gäste alle zu begrüßen. So kann ihnen auch noch eine kleine Einführung in das Haus und die Umgebung geben. Ich glaube, dass die Leute mehr Respekt vor dem Eigentum haben, wenn sie sehen, wer hinter dem Ferienhaus steht.

    Wir haben auch einen Schlüsseltresor für den Fall, dass ich mal nicht vor Ort sein kann, aber das ist eher die Ausnahme.

    F: Wenn Sie einem Neu-Vermieter Tipps für den Start geben würden, wäre der persönliche Kontakt dann wahrscheinlich einer davon, oder?

    A: Auf jeden Fall. Ich biete meinen Gästen immer schon beim Schreiben das “du” an, weil das einfach eine angenehmere Basis bzw. auch einfach eine Vertrauensbasis schafft. Ein paar – gerade ältere – Menschen tun sich damit schwer, aber grundsätzlich kommt das gut an.

    Ein weiterer Tipp von mir ist, dieses Zuhause-Gefühl zu schaffen. Für mich geht es gar nicht, wenn man seine alten, ausrangierten Möbel in die Ferienunterkunft stellt. Da muss schon alles neu und schön sein.

    Zu unserem Erfolgsrezept gehört, dass wir ein Zuhause-Gefühl kreieren, indem wir alles hyggelig einrichten und optimal für Familien ausstatten.

    Katrin Baumann

    F: Kommen wir noch einmal zur Vermarktung: Auf welche Kanäle setzen Sie da?

    A: Wir inserieren aktuell auf Traum-Ferienwohnungen, haben eine Website, die meine Tochter gebaut hat, und ein Instagram-Profil. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich immer wieder überrascht bin, wie viele Anfragen doch über Instagram kommen.

    Wir hatten damals erst überlegt, mit einem Channelmanager zu starten, damit wir überall sind. Wir haben uns dann aber doch entschieden, langsam mit nur einem Portal anzufangen – und das war Traum-Ferienwohnungen. Mir hat Ihr Konzept besonders gut gefallen und das Portal überzeugt uns bis heute.

    F: Das ist schön zu hören. Dann kommen wir jetzt auch schon zur letzten Frage: Was ist Ihr “Geheimrezept” für die erfolgreiche Vermietung?

    A: Man muss alles mit Herzblut machen. Ansonsten kann man gar nicht voll dahinterstehen. Bei uns steckt sehr viel Leidenschaft und Liebe drin, was auch ein Grund dafür ist, dass wir so wenig aus dem Vermietungsalltag abgeben. Unsere Ferienhäuser sind unsere Babys.

    Außerdem haben wir uns viel Mühe gegeben, alles perfekt einzurichten und auszustatten. Wir haben dafür einfach geguckt, was wir selbst im Urlaub gerne hätten.

    Und ich glaube, am Ende gehört auch unsere Lage zum Erfolgsrezept. Wir sind nicht in den typischen Hotspots wie Büsum oder Friedrichskoog, sondern liegen hier in Neufeld um einiges ruhiger. Wir dachten zuerst, dass das vielleicht negativ ist, aber unsere Gäste finden es gerade gut, dass sie hier ihre Ruhe haben.

    Liebe Frau Baumann, vielen Dank für das sehr nette Interview und die spannenden Einblicke. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihren Ferienhäusern Lütt Lönneberga.


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    Allgemein VermarktungLeave a Comment on 12 Zielgruppen für Ferienwohnungen: Mehr Buchungen durch gezielte Ansprache

    12 Zielgruppen für Ferienwohnungen: Mehr Buchungen durch gezielte Ansprache

    Haben Sie eigentlich schon einmal definiert, wer idealerweise Ihre Feriengäste sind? Nein?! Dann raten wir Ihnen dringend: Holen Sie das nach – und zwar nicht irgendwie und vage, sondern ganz konkret und aktiv. Denn in einer klaren Zielgruppendefinition liegt nichts weniger als der Schlüssel zu dauerhaftem Erfolg und zu maximaler Auslastung rund ums Jahr.

    Was genau unter Zielgruppe zu verstehen ist, warum sie so wichtig ist und welche Zielgruppen Sie wie ansprechen können, um Ihre Einnahmen zu steigern, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

    Was ist eine Zielgruppe und was macht sie aus?

    Unter Zielgruppe versteht sich im Marketing diejenige Personengruppe, für die ein Angebot, Produkt oder eine Dienstleistung im Idealfall erstellt bzw. konzipiert wurde.

    Eine Zielgruppe wird in der Regel dadurch definiert, dass einer Gruppe von Menschen bestimmte Merkmale zugeschrieben werden, die alle Käufer, Buchenden, Interessenten eines Angebotes verbindet.

    Für den Reisemarkt interessante Merkmale sind z.B.:

    • demografische Merkmale wie Alter, Geschlecht, Familienstand, Wohnort, Haushaltsart und -größe
    • sozioökonomische Merkmale wie Bildungsstand, Beruf und verfügbares Einkommen
    • psychografische Merkmale wie Werte, Meinungen, Wünsche, Hobbys und Lebensstil
    • kauf- und konsumorientierte Merkmale wie Preissensibilität, Innovationsfreude, Kaufreichweite oder Mediennutzung

    Diese Merkmale werden sich auch in unseren Zielgruppenbeschreibungen niederschlagen. Aber dazu gleich mehr. Schauen wir uns zunächst noch einmal an, warum eine Zielgruppendefinition für Vermieter so wichtig ist.

    Warum Sie für Ihre Ferienwohnung eine Zielgruppe und ideale Gäste definieren sollten

    Bei dem Gros der Angebote und Ihres Wettbewerbs ist es für Sie als Vermieter entscheidend, dass Ihre Ferienunterkunft heraussticht. Schließlich suchen Urlauber in der Regel nach dem Besonderen für die Ferien:

    • Der eine sehnt sich nach der Abgeschiedenheit und Stille des Waldes und braucht womöglich einen geräumigen Schreibtisch zum Schreiben am eigenen ersten Roman.
    • Die andere wünscht sich eine große Küche mit sämtlichem Komfort und Technik für ausgiebiges Kochen und Backen.
    • Und Familien setzen oft auf ein Spielzimmer für die Kinder und das Lastenfahrrad für Ausflüge.

    Merken Sie sich: Urlauber suchen Ferienwohnungen mit bestimmten Vorstellungen und Intentionen. Diesen entsprechend durchforsten sie Angebote, Inserate, Websites.

    Vermieter, die sich auf eine bestimmte Zielgruppe einstellen, können diesem Wunsch nach dem Besonderen nachkommen und Ihrer Ferienunterkunft so eine unverwechselbare Ausrichtung verleihen. Das gelingt ihnen, indem sie

    • die Einrichtung, Dekoration und Inventar
    • die Wahl und/oder Betonung der Lage
    • Extra-Services
    • Zusatzequipment
    • Marketing wie Website, Inserat, Social Media und Flyer
    • und auch den Preis

    entsprechend der Zielgruppe bestimmen.

    Alles rund um die Ferienwohnung ist auf eine bestimmte Personengruppe zugeschnitten.

    Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil: So kommt es auch, dass Vermieter mit definierter Zielgruppe nicht nur in der Haupt-, sondern auch in der Nebensaison besser gebucht als diejenigen Gastgeber, die ein klares Profil scheuen.

    Wer hingegen keine Zielgruppe definiert, wird sich bei von Einrichtung über Marketing, Service bis Preisgestaltung schwertun und sich fragen wie diese stellen: „Was gefällt meinen Gästen wohl? Was brauchen sie für einen schönen Urlaub? Was muss ich tun, damit sie auch im trüben November anreisen? Und was sind sie bereit dafür zu zahlen, dass ich noch für die Spielgeräte im Garten oder die Sauna sorge?“

    Trauen Sie sich daher, Ihre Ferienwohnung auf Ihre Wunschzielgruppe auszurichten. Diese Positionierung macht es Ihnen selbst leichter, die Ferienwohnung zu gestalten und zu vermarkten, sie hebt sie im Markt hervor und lässt Ihre Wunschurlauber spüren: „Dieses Angebot ist genau richtig für mich“. Und das ist der Startschuss für mehr Buchungsanfragen.

    Zielgruppen für Vermieter von Ferienimmobilien

    Wir stellen Ihnen nun einige lukrative Zielgruppen für Vermieter vor. Wir beschreiben sie und ihre Interessen. So können Sie für sich herausfinden, auf welche Gästetypen Sie sich spezialisieren wollen. Plus:

    Praktische Tipps helfen Ihnen, die Gäste richtig anzusprechen – mit Inserat, Website, Gästemappe, Einrichtung, etc.

    Zielgruppe 1: Familien mit Babys und kleinen Kindern

    Gastgeber, die eine Positionierung für Familien oder Eltern mit Kind anstreben, sollten wissen: Besonders für Familien mit kleineren Kindern bedeutet ein Urlaub immer auch eine Menge Vorausplanung und Vorbereitung.

    Reisende mit (kleinen) Kindern sind einerseits sehr auf Erholung für sich und Spaß für die Kleinen, andererseits aber auch und besonders auf die Sicherheit der Jüngsten bedacht. Eine familienfreundlich angepriesene Ferienwohnung sollte daher dieses Versprechen unbedingt auch halten und die Bedürfnisse von Familien abdecken u.a. mit

    • gesicherten Steckdosen
    • Kinderstühlen
    • Babybettchen
    • Treppengitter
    • Spielen und Spielgeräten im Garten
    • Bollerwagen und Fahrradsitz
    Familie mit zwei Kindern im Garten als Zielgruppe für Ferienunterkünfte

    Familien mit Babys und Kleinkindern richtig ansprechen

    Sie merken es schon: Sicherheit der Kinder und Komfort für die oft erschöpften Eltern stehen an erster Stelle. Wohn- und Schlafzimmer, Küche, Badezimmer und Toiletten sollten dafür kindersicher ausgestattet sein. Weitere Ausstattungsmerkmale wie Spiele, Malutensilien, Spielgeräte im Garten oder ein Planschbecken sorgen für mehr Spaß für die Kleinen und gleichzeitig für Entspannung der Eltern.

    Zeigen Sie im Inserat, dass Sie an alles für die tolle Familienzeit gedacht haben und die Eltern entspannt anreisen können. Führen Sie im Inserat entsprechend alles auf, was die an kinderfreundlicher Ausstattung anbieten. Wie Sie Ihre Ferienwohnung familienfreundlich einrichten, lesen Sie hier in unserem Ratgeberartikel.

    Auch wichtig für Ihre Kommunikation an Familien:
    Gibt es in der Umgebung Spannendes und Unterhaltsames für Kinder und Familien, so führen Sie in Ihrem Inserat Informationen zu Freizeitparks, Museen, Zoos, Parks, Familienbädern, Stränden, Spielplätzen und für Schlechtwettertage auch zu Spielwarengeschäften auf.

    Weitere Tipps für Inserat und Gästemappe: Supermärkte in der Nähe, Drogeriefachgeschäfte, Apotheken, Kinderärzten und kinderfreundliche Restaurants.

    Besonderheit: Mehrgenerationen-Urlauber

    Viele Familien reisen inklusive der Großeltern in den Urlaub. Dieses Zusammensein mehrerer Generationen ist sehr beliebt: Eltern gewinnen durch die Kinderbetreuung seitens der Großeltern ein paar Momente für sich. Und auch Oma und Opa genießen ein Extra an Zeit mit den Kleinsten der Familie sowie Unterstützung bei Handgriffen, die ihnen vielleicht nicht mehr ganz leicht von der Hand gehen.

    Wenn Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus ausreichend Platz und Komfort für alle älteren und jungen Urlauber, so wäre auch eine Ausrichtung auf eine mehrere Generationen übergreifende Zielgruppe für Sie interessant.


    Zielgruppe 2: Paare

    Zu den Top-Buchern vieler Vermieter zählen Paare, die einfach mal dem Alltag entfliehen und/oder ein paar romantische Tage zu zweit genießen wollen.

    Für Sie kann es sich anbieten, Paare als Hauptzielgruppe zu wählen, wenn Ihre Ferienwohnung womöglich nicht immens groß ist, sie nur über ein Schlafzimmer verfügt und/oder die Ferienwohnung zu Romantik pur einlädt – beispielsweise durch:

    • Sauna oder Whirlpool
    • Kamin
    • Liegestühle für Paare
    • Lage in einer romantischen Stadt oder mitten in malerischer Natur

    Besonders frisch Verliebte und Paare auf Hochzeitsreise dürften sich freuen, wenn Sie mit ein paar Extras für romantische Momente sorgen. Dafür zahlen sie auch gern etwas mehr für die Unterkunft, die ihnen exklusiv fürs Glück in Zweisamkeit zur Verfügung steht.

    Paar sitzt neben gepacktem Koffer und guckt auf Tablet

    Wie Sie Paare ansprechen

    Zeigen Sie in Ihrem Inserat mit Fotos und Text, dass Sie sich auf Urlaube für Paare und womöglich frisch Verliebte verstehen. Setzen Sie Ihre Ferienwohnung dafür in Szene – beispielsweise mit Bildern von schönen Weingläsern vor dem Kamin, einem Blick ins modern eingerichtete Wohnzimmer, Fotos von der Küche mit hochwertiger Ausstattung und dem Whirlpool im Bad. Zeigen Sie, welche besondere Ausstattung Ihren Gästen zur Verfügung steht. Denken Sie auch daran, dass Paare keine Kinder haben und es daher oft ein paar Extras (z.B. an Komfort) sein dürfen, die sich auch im Preis widerspiegeln können. Viele Paare sind gerade im Urlaub bereit, ein bisschen mehr Geld auszugeben.

    Erzählen Sie auch, ob es in der Nähe Restaurants gibt, die sich für ein schönes Abendessen oder gar Candle-Light-Dinner eignen, oder ob es Freizeitattraktionen für Paare wie gemeinsame Ausritte am Strand, Konzerthallen, Museen und Naturparks gibt.

    Was auch immer Sie an Ausstattung und Extras wie Fahrrädern, Trekking-Stöcken, Bademantel und Co anbieten – denken Sie immer an die zweifache Ausführung.

    Wenn Sie Ihren Gäste-Paaren eine besondere Freude machen wollen, stellen Sie ggf. eine Flasche Prosecco im Kühlschrank bereit oder eine kleine Pralinenauswahl als Begrüßungsgeschenk.


    Zielgruppe 3: Reisende mit Hund

    Für alle Reisenden mit dem Hund ist essenziell, den Hund unbeschwert ausführen und im Urlaub bei sich haben zu können. Eine Ferienwohnung für die Zielgruppe Hundehalter auszurichten, macht z.B. dann Sinn, wenn es

    • Strände gibt, wo Hunde (in der Nebensaison) toben und baden dürfen
    • Parks, Wälder und Grünflächen für Auslauf und Spiel zur Verfügung stehen oder
    • die Nachbarschaft nichts gegen Hunde als „Gäste“ hat.

    Hunde sind für ihre Halter oft echte Familienmitglieder, sodass sie sicher sein wollen, dass es auch dem Vierbeiner im Urlaub gut geht.

    Hund im Vordergrund mit Familie im Hintergrund als typische Zielgruppe für Ferienunterkünfte

    Hundebesitzer richtig ansprechen

    Zeigen Sie Ihren Urlaubern mit Vierbeiner, dass und wie Sie sich auch auf Gäste mit Pfoten eingestellt haben. Haben Sie Näpfe, Körbchen, Leckerli bereitgestellt? Sind Möbel und Böden bewusst gewählt, sodass sie unempfindlich gegen Schmutz und Kratzer sind? Ist ein Garten vorhanden, in dem Hunde spielen dürfen?

    Auch die hundefreundliche Infrastruktur des Urlaubsortes selbst, hundefreundliche Strände und Restaurants sowie Zoofachgeschäfte mit Tiernahrung dürfen Sie erwähnen. All das dient dazu, dass Reisende mit Hund wissen, dass Sie willkommener Gast sind.

    Lesen Sie hier mehr zu dem Thema (inkl. Experten-Tipps): Ferienunterkunft hundefreundlich einrichten.


    Zielgruppe 4: Best Ager

    Zunehmend setzen Vermieter von Ferienwohnung auch auf die Zielgruppe sogenannter Best Ager. Im Marketing gelten sie allgemein als wachsende, finanziell starke und recht flexible Zielgruppe. Warum? Durch den demografischen Wandel wird diese Gruppe von Personen ab ca. 50 Jahren immer größer.

    Best Ager gelten in der Regel als körperlich fit, sind gern aktiv unterwegs (z.B. mit dem Rad oder E-Bike und zu Fuß) und verfügen vielfach über gute Einkünfte bzw. finanzielle Rücklagen. Gleichzeitig sind sie – da die Kinder oft schon wieder aus dem Haus sind – nicht auf die Hauptsaison angewiesen. So darf es im Urlaub gern das gewisse Extra sein und auch ein bisschen Luxus gelebt werden.

    Das alles macht Best Ager zu einer besonders interessanten Zielgruppe, um Buchungsanfragen in der Nebensaison zu optimieren.

    Älteres Paar im Best Ager Alter schaut in einem Café auf eine Spiegelreflexkamera

    Best Ager richtig ansprechen

    Für Best Ager dürfen Sie im Inseratstext (und später in der Gästemappe) den Fokus auf (Outdoor)-Aktivitäten wie auf Wanderrouten, Fahrradtouren und Verleih-Optionen von Sportequipment setzen.

    Auch dürfen Sie komfortable Nutzung der Ferienwohnung betonen sowie Freizeitangebote wie Dampferausflüge, Kutschfahrten, Sessellifte und auch Parks, gemütliche Cafés und Eisdielen, wenn die Umgebung einfach mal in Ruhe und ohne große Aktion genossen werden soll. Sicherlich machen Sie auch Lust auf eine Buchung, wenn Sie mit kleinen und größeren Extras wie einer Sauna, einem Whirlpool, einer geräumigen Dachterrasse oder einer Hausbar in der Ferienwohnung aufwarten können. Auch sind Tipps für exklusivere Restaurants gern gesehen.

    Denken Sie daran: Best Ager gelten im Marketing als zahlungskräftige Zielgruppe und freuen sich im Urlaub über ein bisschen Luxus und Verwöhnprogramm.


    Zielgruppe 5: Gruppen

    Ob für Familientreffen, Sportveranstaltungen, Teamevents oder ein Zusammenkommen mit Freunden aus Schule, Ausbildung oder dem Job – es kann sich sehr lohnen, das Ferienhaus für Gruppen auszurichten.

    Auf der Hand liegt, dass größere Gruppen viel Platz und in der Regel auch eine größere Anzahl an Schlafzimmern bzw. Schlafmöglichkeiten benötigen. Mit 2 Schlafzimmern ist es also nicht getan. Sorgen Sie stattdessen für viele Betten und Räume, Schlafcouches und ggf. Stockbetten.

    Ähnliches gilt für Badezimmer, WCs, Küche, Esstisch und Wohnzimmer bzw. Aufenthaltsraum und Parkmöglichkeiten. All das sollte für eine größere Anzahl Reisender ausgerichtet sein, sodass die Gruppe die gemeinsamen Tage genießen kann, ohne

    • für die Dusche endlos Schlange zu stehen,
    • im Schichtwechsel die Mahlzeiten einzunehmen oder
    • die Hälfte der eigenen PKW auf dem kostenpflichtigen, öffentlichen Parkplatz abstellen zu müssen.

    Eine Gruppe von jungen Menschen bei einer Weinverkostung

    So sprechen Sie Gruppen am besten an

    Machen Sie im Inserat deutlich, wie viele Personen die Reisegruppe maximal umfassen kann. Wie viele WCs, Parkplätze und Bäder sind vorhanden. Für jeden Gast muss selbstverständlich eine Schlafmöglichkeit, ein Stuhl am Esstisch, Besteck und Geschirr sowie genügend Stauraum für Kleidung und Co. zur Verfügung stehen. Erklären Sie, wie die Zimmer und Schlafmöglichkeiten aufgeteilt werden, wie viele Menschen also in Schlafzimmer 1, 2, 3 … und auf der Schlafcouch schlafen können. So kann die Gruppe schon vor der Buchungsanfrage abwägen, ob die Zimmer- und Betten-Aufteilung für sie sinnvoll ist.
    Weisen Sie das Freizeitangebot und nächste Supermärkte für den Großeinkauf und das Kochen in großer Runde.

    Sie wollen für Sport und Spaß im Ferienhaus sorgen? Hier macht es Sinn, Optionen anzubieten, die von Gruppen mit 4+ Spielern genutzt werden können. Denkbar sind zum Beispiel:

    • eine Tischtennisplatte im Garten
    • ein Boulespiel
    • Winkingerschach
    • Frisbee oder auch
    • Brettspiele, die auch für mehr als 2-4 Teilnehmer funktionieren.

    Zielgruppe 6: Menschen mit speziellen Interessen

    Wir haben sie oben bereits angesprochen: Reisende mit speziellen Interessen. Hierzu können zum Beispiel Angler, Jäger oder Motorradfahrer zählen. Für sie alle ist der Urlaub wohl nur dann gelungen, wenn sie dem eigenen Hobby nachgehen können.

    Das heißt: Die Rahmenbedingungen im Ort und in der Umgebung sollten gegeben sein, um die (sportliche) Leidenschaft ausüben zu können beispielsweise durch:

    • Flüsse, in denen gefischt werden darf
    • ein Jagdrevier und ggf. einen örtlichen Schützenverein
    • gut asphaltierte Panoramastraßen für Biker
    • die Möglichkeit, das eigene Equipment oder Fahrzeuge sicher in der Ferienwohnung zu verwahren

    Für alle hilfreich: entsprechende Fachgeschäfte, um das Equipment aufzustocken, reparieren zu lassen oder bei Defekt zu ersetzen.

    Mann der am Wasser steht und angelt als Zielgruppe für Ferienunterkünfte

    Wie Sie Reisende mit speziellen Interessen richtig ansprechen

    Je nach Interessensschwerpunkt Ihrer Zielgruppe sollten Sie deutlich machen, dass sowohl der Ort, Infrastruktur, Umgebung und auch Ihre Ferienwohnung auf diesen eingerichtet ist.

    Verweisen Sie also im Inserat und auch in der Gästemappe auf entsprechende Vereine und Fachgeschäfte. Benennen Sie einzelne Optionen, wie und wo das Hobby ausgelebt werden kann. Erklären Sie auch, wie (unkompliziert) Ihre Gäste mit dem eigenen PKW, zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt für Ihre Touren und Aktivitäten gelangen.

    Gibt es bestimmte Einrichtungs- und Ausstattungsmerkmale der Ferienwohnung, die für Ihre Zielgruppe für eine Buchung entscheidend sind? Dann weisen Sie auf deren Vorhandensein hin. Das könnte beispielsweise sein:

    • der gesicherte Schrank/Safe für Jagdgewehr und Munition
    • der abschließbare Schuppen oder Fahrradkeller
    • Wanderstöcke und Wanderkarten

    Unser Extra-Tipp: Es kann übrigens auch Sinn machen, Ihrer Ferienwohnung einen Namen zu geben, der das Hobby Ihrer Gäste aufgreift. Lesen Sie gern auch unseren Artikel, wie Sie den richtigen und aussagekräftigen Namen für Ihre Ferienunterkunft finden.


    Zielgruppe 7: Workation Urlauber & Geschäftsreisende

    Viele Menschen reisen berufsbedingt, womit sich eine weitere Zielgruppe ergibt. Das können Personen sein, die eine Unterkunft für eine Workation suchen – also für Urlaub kombiniert mit Arbeit. Oder es sind solche, die zu Kunden unterwegs sind, aber lieber in einer Ferienwohnung mit Selbstverpflegung und mehr Platz als in einem Hotelzimmer übernachten.

    Darüber hinaus wünschen sich viele beruflich Reisende eine einfache Anbindung an die Unterkunft und schätzen eine gute Auswahl an Restaurants, Imbissen und Supermärkten in der Nähe.

    Wichtig: Gerade für Menschen, die eine Workation planen, sind ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz sowie Möglichkeiten der Erholung in der Ferienunterkunft wichtig.

    Lesen Sie gern in unserem Artikel, wie Sie eine Ferienwohnung für Workation-Urlauber einrichten.

    Junge Frau, die während einer Workation am Laptop sitzt repräsentiert die Zielgruppe der Geschäftsreisenden

    Wie Sie Workation-Urlauber und Geschäftsreisende ansprechen

    Setzen Sie bei der Bewerbung Ihrer Ferienwohnung und den Texten im Inserat auf deren Erreichbarkeit, die nächsten Bahnhöfe, die Anfahrtsdauer zum Flughafen und ggfs. auch auf den nächsten Mietwagenverleih.

    Überlegen und kommunizieren Sie auch, welche Messen, Kongresse und Tagungen in der Nähe stattfinden und wie deren Locations für Ihre Gäste zu erreichen sind.

    Auch die Ausstattung für Arbeitende und alles, was das Arbeiten sonst noch erleichtert, sollten Sie hervorheben. Erzählen Sie: Was davon stellen Sie selbst bereit? Und was ist in der näheren Umgebung zu finden? Gleiches gilt fürLieferservices, Co-Working-Spaces oder Supermärkte und Restaurants.


    Zielgruppe 8: Monteure & Handwerker

    Eine ähnliche Zielgruppe sind Monteure. Vieles, was für die oben genannten Personengruppen der beruflich Reisenden gilt, ist auch auf diese übertragbar – so zum Beispiel der Wunsch nach guter Erreichbarkeit und Anbindung der Ferienwohnung wie auch nach Restaurants, Supermärkte und Imbisse in nächster Nähe.

    Grundsätzlich dürften Sie aber davon ausgehen, dass Monteure weniger auf einen gut eingerichteten Arbeitsplatz in der Ferienwohnung angewiesen sind, sondern sich nach einem langen und vermutlich auch längeren Arbeitstag vor allem Erholung und Ruhe sowie die Möglichkeit abzuschalten erwarten.

    Zerstreuung durch einen modernen Fernseher und verfügbare Streamingdienste könnte gefragt sein ebenso Tipps für gute Bars.

    Zwei Handwerker auf Montage als typische Zielgruppe für eine Ferienunterkunft

    Wie Sie Monteure & Handwerker ansprechen

    Oft schauen Monteure mehr auf den Preis einer Unterkunft als andere Reisende. Denn schließlich dient die Einmietung in eine fremde Unterkunft nicht der Erholung, sondern ist bloßer Mittel zum Zweck. Zudem müssen Kost und Logie später mit dem Auftraggeber verrechnet werden. Kostspieliger Luxus und Komfort sind da eher selten gefragt und die Bereitschaft, für diesen zu zahlen, ist eher gering. Fokussieren Sie in Ihrer Unterkunft für Monteure eher das Praktische und Notwendige, das im Alltag dienlich ist. Wie gesagt: Monteure sind nicht zur Erholung unterwegs, sondern um an einem fremden Ort ihrer Arbeit nachzugehen.

    Zeigen Sie, dass Ihre Ferienwohnung praktisch eingerichtet und mit allem Nützlichen versehen ist und dass der Ort über eine gute Infrastruktur verfügt.


    Zielgruppe 9: Aktivurlauber

    Ob Wassersport oder Wandertouren, Reiten oder Paragliding, Segelfliegen oder Wildwasserrafting … manche Feriengäste können gar nicht genug davon bekommen, in der freien Zeit Neues auszuprobieren bzw. sportbetonte Hobbys zu pflegen und wieder aufleben zu lassen. Gibt die Umgebung der Ferienunterkunft einiges für aktive Urlauber her, dann sollten Sie womöglich auf diese den Fokus richten.

    Diese Personengruppe plant den Urlaub vorwiegend im Freien bzw. außerhalb der Ferienwohnung. Für sie ist wichtig, wie weit die Wege zu den Aktivitäten sind.

    Gleichzeitig muss die Ferienunterkunft jedoch nach einem actionreichen Tag einen gemütlichen Ort zum Entspannen und Erholen bieten.

    Gruppe Kletterer als Beispiel für eine User Persona für Texte

    Wie Sie im Inserat Aktivurlauber ansprechen

    Setzen Sie im Inserat auf die Aktivitäten, die von Ihrer Unterkunft aus erlebt und praktiziert werden können. Benennen Sie alle, führen Sie Veranstalter samt Erreichbarkeit und Shuttleservice auf. Erwähnen Sie auch, ob entsprechendes Equipment vom Mountain-Bike bis zur Tauchausrüstung geliehen oder gekauft werden kann. Erhalten Ihre Gäste Rabatte auf Ausflüge und Aktivitäten?

    Überlegen Sie auch, was Sie selbst als inklusiv oder zusätzlich buchbare Leistung Ihren Gästen zur Verfügung stellen wollen und erzählen Sie davon. Das könnten sein:

    • Wanderkarten
    • Snowboards
    • Fahrradhelme
    • Kinderfahrradanhänger und-sitze
    • Shuttleservice
    • Skipässe
    • Stand up-Paddle Boards
    • Surfbretter

    Bringen Ihre Gäste Räder, Boards, Helme, Windsurfbretter, etc. mit, so zeigen Sie, wo dieses Equipment sicher untergebracht werden können. Machen Sie deutlich, dass Sie an alles für einen entspannten Aktivurlaub gesorgt haben.


    Zielgruppe 10: Menschen mit Behinderung

    Reisende mit körperlichen oder auch geistigen Behinderungen haben spezielle Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen, damit ein Urlaub überhaupt stattfinden kann. Mehr und mehr Vermieter sind sich dessen bewusst geworden und bauen und planen Ihr Angebot entsprechend um. Das liegt auch daran, dass diese Zielgruppe im Rahmen des demografischen Wandels zunimmt.

    Um diese Menschen anzusprechen, muss Ihre Unterkunft barrierefrei und/oder behindertengerecht eingerichtet sein. Das bedeutet zum Beispiel, dass bestimmte Maße für Dusche und WC, Türbreite, Höhe von Schaltern und Arbeitsflächen sowie Begeh- und Erreichbarkeit der Ferienunterkunft mit einer Rampe eingehalten werden müssen.
    (Lesen Sie mehr dazu in unserem Artikel „Barrierefreie Ferienwohnung einrichten“.

    Aber nicht nur, wie die barrierefreie Wohnung eingerichtet ist, spielt eine Rolle. Auch ist für diese Zielgruppe wichtig, dass der Urlaubsort auf Menschen mit Behinderung eingestellt sind.

    Junge Frau im Rollstuhl das Selfies macht als Repräsentant für diese Zielgruppe

    Wie Sie Menschen mit Behinderung ansprechen

    Was Ihre Ferienwohnung betrifft, so haben Sie es selbst in der Hand, Barrieren zu reduzieren bzw. abzubauen. Erzählen Sie im Inserat, auf welche Aspekte der barrierefreien Ausstattung Sie geachtet haben und worauf sich Reisende entsprechend verlassen dürfen.

    Wichtig: Die Begriffe „barrierefrei“ und „rollstuhlgerecht“ sind klar definiert. Möchten Sie sie nutzen, sind bestimmte DIN-Kriterien zu erfüllen. Lesen Sie mehr dazu in unserem Artikel „Barrierefreie Ferienwohnung einrichten“.

    Zeigen Sie in Ihrem Inserat anhand von Fotos, dass Menschen mit Behinderung nicht nur willkommen sind, sondern sich mühelos in der Unterkunft bewegen können – in jedem Raum. Belegen Sie dafür Zimmer für Zimmer Einrichtungsdetails wie automatische Türöffner, barrierefreie Bäder, Beschriftung von Schränken, Knöpfen, Klingeln sowie begehbare Duschen, gesicherte Fenstergriffe und entfernte scharfe Kanten an Möbeln und sowie niedrige Türschwellen mit Bildern. Das schafft Vertrauen.

    Gibt es Shuttleservices von und zum Flughafen, Veranstalter von Freizeitaktivitäten, die sich auf Menschen mit Behinderung eingestellt haben, Spazierwege oder Restaurants, die Sie empfehlen können? Alles, was Ihre Ferienwohnung und den Ferienort für Ihre Gäste mit Behinderung angenehmer gestaltet, zählt für das Inserat.


    Zielgruppe 11: Allergiker

    Wie auch für Personen mit Behinderungen, kann es für Menschen mit Allergien herausfordernd sein, eine geeignete Ferienwohnung zu finden.

    Pollen, Staubmilben und Tierhaare in der Ferienwohnung beispielsweise können einen Urlaub für entsprechende Allergiker ungenießbar machen. Was für eine Freude hingegen, wenn Gastgeber zeigen, dass sie für Menschen mit bestimmten Allergien gesundheitliche Beeinträchtigungen bestmöglich minimieren.

    Das bedeutet für Sie als Gastgeber, zum Beispiel

    • für Allergiker geeignete Bettwäsche, Teppiche, Matratzen und weitere Textilien zu sorgen
    • „Staubfänger“ zu entfernen
    • bei Zimmerpflanzen vorsichtig zu sein – denn in der Pflanzenerde können sich schnell Schimmelpilze sammeln
    • Haustiere in der Unterkunft zu untersagen

    Mit Luftfiltern/-reinigern und Pollenschutzgittern an Fenstern und Türen nach außen können Sie zusätzlich die Belastung durch Pollen für Allergiker gering halten. Es versteht sich, dass Sie auf allergene Bäume, Sträucher, Pflanzen im Garten zugunsten Ihrer Gäste verzichten sollten.

    Weibliche Allergikerin mit einem Hund auf dem Bett

    Allergiker richtig ansprechen

    Allergiker ist nicht gleich Allergiker. Nur weil Sie alles dafür tun, dass Tierhaarallergiker in Ihrer Ferienwohnung ohne Einschränkungen einen wundervollen Urlaub genießen können, gilt dies nicht automatisch auch für Pollenallergiker usw.

    Machen Sie in Ihrem Inserat deutlich: Welche konkrete Allergikergruppe in Ihrer Ferienunterkunft bestens aufgehoben ist. Auf wen haben Sie sich bei der Einrichtung eingestellt?

    Betonen Sie im Inserat auch, dass und wie Sie auf das Wohl Ihrer Gäste achten – z.B. durch Einrichtung und regelmäßige, besonders gründliche Reinigung.

    Unser Extra-Tipp: Sie tun Menschen mit Pollenallergie(n) einen großen Gefallen, indem Sie kommunizieren, wann in der Region Ihrer Ferienwohnung welche Pflanzen blühen und sich Pollen verbreiten. So können diese ihren Urlaub auf die für sie relevante Pollenflugzeit anpassen.


    Zielgruppe 12: Gourmet-Fans

    Gutes Essen gehört für manche Reisende zum A&O der Erholung im Urlaub. Das bedeutet nicht allein, dass sie liebend gern in Sterne-Restaurants mit Spezialitäten einkehren. Vielmehr leben Hobbyköche und Gourmet-Fans ihre Liebe zur guten und ausgefeilten Küche auch selbst am Herd aus.

    Diese Zielgruppe der reisenden Feinschmecker schätzt daher nicht nur eine gute Auswahl an Restaurants mit gehobener Küche in der Urlaubsregion, sondern auch eine Ferienwohnung mit besonders gut ausgestatteter und geräumiger Küche samt scharfen Messern für Fleisch, Fisch, Gemüse, mit Dampfgarer, Pizzaofen, Fritteuse und anderen Spezialgeräten.

    Schicker Teller mit Essen

    Wie Sie Gourmet-Fans ansprechen

    Um Feinschmecker und Hobbyköche anzuziehen, zeigen Sie unbedingt, was Ihre Küche alles zu bieten hat. Integrieren Sie im Inserat zahlreiche Fotos der Arbeitsfläche und -geräte, des Herdes, des Ofens, der Spezialpfannen, Mixer, Messer etc.

    Stellen Sie im Inserat (und später unbedingt auch in der Gästemappe) vor, welche Food Festivals, Starköche, Weingüter, Kochkurse und welche Bandbreite an Restaurants, Winzern, Schokolatièrs, Sommelièrs und ausgezeichneten Konditoren sowie Food Manufakturen es gibt. Auch sind Einkaufsmöglichkeiten wie gut sortierte Supermärkte sowie Wochenmärkte mit frischen Produkten wie Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Kräutern, Delikatessen und Fisch aus der Region für Ihre Zielgruppe wichtig.

    Machen Sie Ort und Region Ihren Gästen im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft und weisen Sie auf regionale Spezialitäten hin.

    Bei Ihren Gästen mit Liebe für gutes Essen und Trinken bietet es sich an, ein köstliches Willkommensgeschenk zu machen: z.B. einen erlesenen Wein, Pralinen aus der Manufaktur vor Ort oder vielleicht einen Rabattgutschein beim angesagten Starkoch im Ort.

    Mit den Gourmets und Feinschmeckern wären wir bei der zehnten und letzten der hier vorgestellten Zielgruppen angelangt.

    Haben Sie jetzt bereits eine Idee, wer zu Ihrer Zielgruppe gehört und auf wen Sie sich spezialisieren wollen? Dann können Sie loslegen und Ferienwohnung und Inserat auf diese Zielgruppe ausrichten.

    Die Zielgruppendefinition steht? Richten Sie Ihr Angebot nun auf sie aus

    Wenn Ihre Zielgruppe definiert ist, und wenn Sie wissen, wer Ihre idealen Gästen sind, dann richten Sie Ihre Ferienwohnung, Einrichtung, Preise, Services und Kommunikation auf diese aus. Es wird sich lohnen für mehr Buchungsanfragen und eine bessere Auslastung Ihrer Ferienwohnung.

    Ihre Gäste sollen Sie bzw. Ihre Ferienunterkunft ab sofort noch besser finden und Sie wünschen sich mehr Aufmerksamkeit für Ihr Angebot? Dann veröffentlichen Sie ein Inserat auf Traum-Ferienwohnungen. Wir freuen uns sehr, Sie als Gastgeber bei uns begrüßen zu können.

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    Allgemein VerwaltungLeave a Comment on Der große Check: So bereiten Sie Ihre Ferienwohnung für die nächste Saison vor

    Der große Check: So bereiten Sie Ihre Ferienwohnung für die nächste Saison vor

    Die Zeit, wenn weniger Gäste kommen und die Saison ruhiger ist, nutzen viele Vermieter, um die Ferienwohnung oder das Ferienhaus wieder startklar zu machen für die kommende Hochsaison: Von Einrichtung und Garten bis hin zu optimierten Abläufen im Vermietungsprozess wird alles fit gemacht für den großen Ansturm. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die es zu erledigen gilt. Manchmal darf es aber auch größere Anpassungen geben – zum Beispiel beim Preis, der Renovierung oder vielleicht auch bei der Ausrichtung auf eine neue Zielgruppe.

    Wie gehen Sie nun am besten vor, wenn Sie sich und die Ferienunterkunft auf die kommenden Gästescharen einstellen wollen? Was muss jetzt noch durchgeführt, repariert, überholt werden, bevor die neue Saison beginnt – weil inmitten des Trubels in der Reisehochzeit keine Zeit mehr dafür sein wird?

    Wir geben Ihnen hier 11 Tipps für einen FeWo-Check, damit Sie die Nebensaison und ruhigere Zeiten ideal nutzen, um an Ihrer Ferienimmobilie noch an den entscheidenden Stellschrauben zu drehen.

    Tipp 1: Ziehen Sie Bilanz aus dem Vorjahr

    Was lief eigentlich gut? Was nicht? – Um Ihre Ferienwohnung fit zu machen, sollten Sie die zurückliegende Saison im ersten Schritt gründlich analysieren.

    Wann war die Ferienwohnung ausgelastet und wann hatten Sie mehr Leerstand als einkalkuliert? Welche Angebote wie Brötchenservice oder Fahrradverleih haben Ihre Gäste gern genutzt? Auf welche hingegen ließe sich in der kommenden Saison ohne Verluste verzichten? Mit welchen Gästen hatten Sie gerechnet? Und sind diese wirklich gekommen? Oder hat Ihre Ferienwohnung bzw. Ihr Inserat offenbar eine andere Zielgruppe angezogen, als Sie erwartet hatten?

    Ebenso relevante Fragen sind:
    Ist neuer Wettbewerb hinzugekommen, auf den Sie mit einer Angebotsanpassung reagieren könnten? Gibt es Änderungen in der örtlichen Infrastruktur oder Vorschriften, die einen Kurswechsel nahelegen?

    Fragen wie diese helfen Ihnen, Ihr Vermietungskonzept und die Ausrichtung auf eine bestimmte Zielgruppe auf den Prüfstand zu stellen. Nutzen Sie Ihre Erkenntnisse aus der zurückliegenden Saison ggf. für einen Strategiewechsel.

    Unser Tipp: Werfen Sie spätestens auch jetzt einen tiefen Blick in die Bewertungen Ihrer Gäste. Diese sind für Sie als Vermieter Gold wert, denn sie helfen, genau zu erkennen, was schon rundum gut läuft und wo Sie ggf. für noch zufriedenere Gäste ein wenig nachbessern könnten.

    Nehmen Sie die Kommentare und Anregungen Ihrer Gäste ernst. Reagieren Sie auf sie und beheben Sie – wo es Ihnen möglich ist – Mängel oder passen Sie Ihren Text im Inserat an, damit er Ihre Ferienwohnung wieder 1:1 widerspiegelt. Das sorgt für mehr Buchungsanfragen und auch für zufriedenere Gäste in der kommenden Saison.

    Tipp 2: Beobachten Sie den Markt und Trends

    Nachdem Sie nun Ihre Ferienwohnung selbst und das unmittelbare Umfeld unter die Lupe genommen haben, empfehlen wir Ihnen: Sehen Sie sich auch den Markt, allgemeine Entwicklungen und Trends an. Auch diese können relevant sein für eine Justierung oder Optimierung Ihres Vermietungskonzeptes.

    Schauen Sie also: Wie steht es ganz grundsätzlich um das Vermietungsgeschäft? Was erzählen andere Vermieter? Was ist aus wirtschaftlichen Entwicklungen und Prognosen zu schließen und wie sehen die aktuellen Reisetrends für die kommende Saison aus? (Kleiner Tipp: Lesen Sie direkt in unserem Ratgeber-Artikel die Reisetrends 2023 nach.)

    Berücksichtigen Sie dies auch beispielsweise bei der Bewerbung Ihrer Ferienwohnung, bei der Überarbeitung Ihres Inserates und Ihrer Preisgestaltung. Aber dazu kommen wir gleich noch im Detail.

    Tipp 3: Kontrollieren Sie die gesamte Ausstattung und Einrichtung

    Durch die Analyse der Gästebewertungen und der vergangenen Saison haben Sie vielleicht schon die einen oder anderen Mängel in der Unterkunft im Hinterkopf. Gehen Sie nun auch selbst noch einmal mit Kontrollblick durch die eigene Ferienwohnung:

    • Wie steht es um die Elektrik, um Steckdosen, Glühbirnen, technische Geräte?
    • Fließt das Wasser reibungslos durch die Abflüsse in Bad und Küche ab?
    • Welche Kissen, Decken, Matratzen, Handtücher oder Geschirrtücher sind auszutauschen? (Unser Tipp: Durchschnittlich sollten Matratzen alle 5 bis 7 Jahre erneuert werden.)
    • Welche Deko-Objekte sind abgenutzt und welche Bilder verblichen?
    • Welche Möbel sind durchgesessen oder zu stark strapaziert, um eine weitere Saison genutzt werden zu können?
    • Klappert irgendwo ein Schrank oder verdunkeln Rollos ggf. nicht mehr richtig?

    Auch dieser Check hilft Ihnen, dass Urlauber in Ihrer Ferienwohnung eine intakte Ausstattung und Einrichtung vorfinden – eine wichtige Voraussetzung für einen gelungenen Urlaub und gute Bewertungen.

    Schön eingerichtetes Wohnzimmer - potentiell in einer Ferienwohnung

    Tipp 4: Starten (und beenden) Sie größere Renovierungsarbeiten

    Vielleicht hat die Analyse der ersten drei Punkte unseres Ferienwohnung-Checks ergeben, dass Sie noch einmal mit dem Tapeziertisch plus Pinsel und Farbe in die Ferienwohnung müssen? Oder dass der Küchenboden erneuert werden sollte? Vielleicht stecken Sie ja auch schon seit Längerem mitten im Umbau des Gartenhauses in ein Saunahäuschen und nun darf es ein bisschen schneller gehen, damit der Saunaofen voll heizt, wenn die Skisportgäste eintreffen?

    Jetzt – in der ruhigen Zeit und der Nebensaison – ist genau der richtige Moment, um größere Renovierungs- und Umbauprojekte anzugehen und voranzutreiben. Damit alles steht und glänzt, wenn die Hochsaison beginnt.

    Planen Sie dafür ausreichend Zeit ein – denn Verzögerungen und Pannen kommen immer wieder vor. Und wie ärgerlich, wenn die Handwerker noch zugange sind, während die ersten Gäste anreisen. Oder wenn Sie Buchungen stornieren müssen, da die Wasseranschlüsse im neuen Bad immer noch nicht dicht sind.

    Prüfen Sie also in der Nebensaison:

    • Was muss definitiv jetzt (und nicht später) passieren?
    • Wofür ist nun noch ausreichend Zeit vorhanden, um es zum Start der Saison zu vollenden?
    • Was ist für die zukünftigen Gäste am wichtigsten?

    Setzen Sie hierauf die Priorität. Alles andere hingegen, was auf der Prioritätenliste nicht ganz oben steht, merken Sie sich gleich für die nächste Nebensaison vor.

    Tipp 5: Führen Sie eine gründliche Reinigung durch

    Die Nebensaison oder ruhigere Vermietungsphase eignet sich hervorragend für einen Großputz. Diesen „Frühjahrsputz“ legen wir unseren Vermietern sehr ans Herz, da er unbedingt ein- bis zweimal pro Jahr durchgeführt werden sollte. Denn mangelnde Sauberkeit und Hygiene gehören zu den Hauptbeschwerdegründen von Urlaubern.

    Der Frühjahrsputz oder Großputz fängt auf, was sich in den oft knapp kalkulierten Slots für die Reinigung beim Gästewechsel nicht in der Form bzw. Intensität durchführen lässt. Vor Start der nächsten Hauptsaison und mit mehr Zeit im Gepäck ist hingegen der perfekte Zeitpunkt für das Großreinemachen.

    Sie finden in unserem Ratgeber-Artikel eine ausführliche Liste, worauf bei der Reinigung der Ferienwohnung zu achten ist. Zimmer für Zimmer geben wir Ihnen Tipps, damit Ihre Gäste eine rundum saubere Ferienwohnung vorfinden und Beschwerden möglichst ausbleiben: Zum Ratgeber-Artikel mit Tipps für die Reinigung der Ferienwohnung

    Drei Empfehlungen möchten wir Ihnen aber schon hier mitgeben:

    Person, die mit einer Sprühflasche und einem Tuch eine Ferienunterkunft putzt

    1. Empfehlung für den Großputz: Machen Sie sich vorher einen Plan

    Gehen Sie vor dem Großreinemachen einmal alle Zimmer und Aufgaben der Reinigung durch. So können Sie sichergehen, ausreichend Zeit eingeplant zu haben, dass Sie an alles denken und bestens gerüstet sind für die Putzaktion.

    Achten Sie dabei auch auf Ihre Ausstattung von Staubsauger über Eimer, Lappen für die verschiedenen Oberflächen, Reinigungsmittel für unterschiedliche Materialien, bis hin zu Besen, Fensterreiniger, Staubwedel, Müllsäcke, etc.

    2. Empfehlung für den Großputz: Arbeiten Sie nicht nur an den Außenflächen

    Den ersten Eindruck beim Betreten einer Ferienwohnung löst zwar das Äußere wie sauber glänzende Flächen oder auch ein gründlich gereinigter Herd aus. Aber Ihre Gäste werden den Kühlschrank, Schränke, Kommoden, Schubladen öffnen und dann auch ins Innere blicken. Sorgen Sie dafür, dass hier keine Krümel, Flecken, klebrigen Flächen und Staub zu finden sind.

    Reinigen Sie vor dem großen Ansturm der kommenden Saison daher alle Geräte – soweit möglich – und Fächer sowie Schränke usw. auch innen. Selbst wenn Sie den Kühlschrank samt Tiefkühlfach schon nach der Abreise der letzten Gäste in der Hochsaison besonders gründlich ausgewischt haben: Jetzt ist noch einmal Zeit hierfür. Denn gerade hier ist größte Hygiene gefragt.

    Bedenken Sie auch, dass ggf. Gardinen, Teppiche, Überdecken etc. eine spezielle, tiefergehende (Nass-)Behandlung verlangen und in die Reinigung müssen.

    Zu den weiteren Punkten einer gründlichen Reinigung vor der neuen Saison zählen darüber hinaus auch:

    • Heizungen und Abluftanlagen abstauben
    • Wände und Fliesenspiegel abwischen
    • Fenster, Rollläden und Fensterläden putzen
    • Möbelbezüge gründlich reinigen
    • Fliesenfugen und Duschkopf reinigen und entkalken
    • Matratzen reinigen und desinfizieren
    • Mülltonnen auswaschen
    • Innen-Pool und Jacuzzi gründlich reinigen

    3. Empfehlung für den Großputz: Buchen Sie rechtzeitig eine Reinigungsfirma

    Möchten Sie den Extra-Frühjahrsputz lieber abgeben und diesen Service bei einer Reinigungsfirma buchen, so sollten Sie hierfür rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Denn zum Start der neuen Saison werden auch viele andere Vermieter noch einmal Profis durch die Ferienwohnung gehen lassen. Wer nicht rechtzeitig vorgesorgt und sich einen Termin gesichert hat, hat das Nachsehen.

    Tipp 6: Bringen Sie Garten und Balkon auf Vordermann

    Auch in Außenbereichen wie Garten und Balkon können kleinere und größere Maßnahmen zu noch zufriedeneren Gästen beitragen. Im Garten und auf dem Balkon sollten Sie zum Beispiel überprüfen, ob größere Aufräumarbeiten anstehen:

    • Benötigen Sträucher, Bäume, Hecken einen Beschnitt?
    • Sind Beete umzugraben und neu zu bepflanzen?
    • Muss die Terrasse bzw. der Balkon gereinigt werden?
    • Ist der Rasen vor den nächsten Gästen noch einmal zu mähen?
    • Müssen Kübel und Blumenkästen ausgetauscht und neu bepflanzt werden?
    • Sind Fliesen oder Bodenbeläge beschädigt, stark verdreckt, bemoost und zu reinigen oder gar auszutauschen?
    • Sollten Sie Spielgeräte und Sandkasten für die Kinder Ihrer Gäste noch einmal neu streichen oder ausbessern?

    Planen Sie auch für diese Arbeiten und Aufgaben draußen ausreichend Zeit ein. Schließlich kann einem das Wetter immer einen Strich durch die Pläne machen und die Durchführung verzögern bzw. erschweren.

    Tipp 7: Bringen Sie Ihre Gästemappe auf den neusten Stand

    Sie haben bis hier schon eine Menge für die neue Saison überholt. Ihre Ferienwohnung ist nun für Ihre Gäste wieder rundum fit gemacht. Bedenken Sie im nächsten Schritt, welche Neuerungen in die Gästemappe übernommen werden sollten.

    Werfen Sie einen prüfenden Blick in Ihre bestehende Gästeinformation und aktualisieren Sie diese. Folgende Fragen helfen Ihnen dabei:

    • Sind neue Geschäfte und Restaurants in der Umgebung hinzugekommen, die Sie Ihren Urlaubern als Tipps mitgeben wollen?
    • Welche Ausflugstipps sind hinzugekommen?
    • Sind Ihre Kontaktdaten und die WLAN-Informationen noch aktuell?
    • Müssen Sie Bedienungsanleitungen für technische Geräte aktualisieren oder ergänzen?
    • Sind die Hausregeln noch auf dem neuesten Stand?

    Schauen Sie außerdem, ob der „Look“ der Gästemappe noch passt: Sind Seiten ggf. schon abgegriffen und machen so einen schlechten Eindruck? Ist die Form der Gästemappe noch die richtige? Oder spielen Sie vielleicht sogar mit dem Gedanken, Ihre Gästemappe zu digitalisieren?

    Lesen Sie hier unseren Artikel, wie Sie eine umfassende (digitale) Gästemappe zusammenstellen, damit Sie nichts vergessen: Zum Artikel Gästemappe erstellen

    Tipp 8: Überdenken Sie Ihre Abläufe für die Vermietung der Ferienwohnung

    Für den Aufenthalt Ihrer Gäste ist nun soweit das Wichtigste geklärt. Kommen wir zu Ihren eigenen Anliegen und Wünschen: Womöglich hat Ihr Rückblick auf die vergangene Saison nämlich ergeben, dass Sie nicht mit allen Abläufen rundum zufrieden waren? Vielleicht gab es Aufgaben Ihrer Vermietung, die mehr Zeit von Ihnen beansprucht haben, als Sie eigentlich investieren können?

    Dann ist jetzt vor dem Start der neuen Saison die richtige Zeit, um Ihre Abläufe im Vermietungsprozess noch einmal zu überdenken und zu optimieren.

    Gern geben wir Ihnen hier ein paar Anregungen, welche Punkte Sie noch einmal auf den Prüfstand stellen könnten:

    Reinigung

    Schauen Sie, ob Sie bzw. Ihr Reinigungsteam in der Vergangenheit ausreichend Zeit hatten, um wirklich gründlich alle Räume und Außenbereiche beim Gästewechsel zu säubern und fit zu machen. Waren die Reinigungsslots zu knapp bemessen, ändern Sie diese und/oder passen Sie entsprechend Anreise- und Abreisezeiten an.

    Checkin und Checkout

    Überdenken Sie, ob Ihre Urlauber stets ohne Komplikationen und zusätzlichen Aufwand Ihrerseits in die Ferienwohnung kamen, ob die Schlüsselübergabe reibungslos ablief und Ihre Gäste sich von der ersten Minute an in Ihrer Ferienwohnung zurechtfanden. Möchten Sie Dinge und Abläufe optimieren und ändern? Dann ist jetzt die richtige Zeit dafür, alles für die nächste Urlaubssaison zu planen.

    Lesen Sie gern auch unseren Artikel mit Anregungen zur Planung von Checkin und Checkout Ihrer Gäste.

    Automatisierte Abläufe

    Nahm eine Aufgabe definitiv zu viel Zeit in Anspruch? War Ihre persönliche Anwesenheit oder die Ihrer Mitarbeiter und Vertreter vor Ort zu oft nötig? Dann prüfen Sie jetzt, welche Aufgaben Ihnen gute Vorbereitung, Technik und Tools abnehmen könnte. Hier sind 4 Anregungen:

    1. Smart-Locks und elektronische Türschlösser

    Als große Entlastung empfinden viele unserer Gastgeber auf Traum-Ferienwohnungen den Einsatz von Smart-Locks und elektronischen Türschlössern. Sie machen Ihren Gästen den Zutritt zur Ferienwohnung sehr leicht und ersparen Ihnen den Weg jeweils zur An- und Abreise. Mehr Tipps hierzu bekommen Sie in unserem Artikel zur Schlüsselübergabe bei Ferienunterkünften.

    2. Online-Checkin anbieten

    Sie wünschen sich noch mehr zeitliche Entlastung bei der Anreise Ihrer Gäste? Dann setzen Sie gern auch auf einen Online-Checkin. Das ist nicht nur für Sie zeitsparend, sondern auch für Ihre Gäste einfacher und nimmt obendrein den Druck, bei der Anreise bestimmte Checkin-Zeiten einhalten zu müssen.

    3. Belegungspläne synchronisieren

    Eine weitere Möglichkeit der Automatisierung ist, die Belegungspläne zu synchronisieren, die Sie auf verschiedenen Werbeplattformen wie Inserat und Website nutzen. Das ist ein so wichtiger Punkt, gerade wenn es auf die Hauptsaison zugeht und Sie sich auf Ihre Gäste konzentrieren wollen, statt auf manuelle Updates im Kalender.

    Wenn Sie alle Belegungspläne verknüpfen, sind diese stets automatisch auf demselben Stand. Und das spart Ihnen nicht nur viel Zeit, sondern kann Ihnen zudem auch kurzfristig noch mehr Gäste bringen. Wie die Synchronisierung funktioniert, erklären wir Ihnen in diesem Artikel: Belegungskalender für Ferienunterkünfte

    4. Standardmails vorschreiben

    Als vierten und letzten Punkt in Sachen Automatisierung legen wir Ihnen ans Herz: Bereiten Sie einige Standard-Mails vor, die Sie Ihren Gästen auf bestimmte Anfragen hin schicken können. Sicherlich haben Sie in der letzten Saison bemerkt, dass einige Fragen immer wieder auftauchen. Schreiben Sie diese Antworten vor. So müssen Sie diese nur noch kopieren, ggf. minimal anpassen und können Sie schneller versenden.

    Wenn Sie noch einen Schritt weitergehen wollen, können Sie auch einrichten, dass bei gewissen Anfragen automatisch eine Antwort verschickt wird. Seien Sie hiermit aber vorsichtig.

    Noch mehr Tipps zum Thema Automatisierung und Zeitmanagement gibt die Expertin Julia Leifheit in ihrem Experten-Artikel direkt in unserem Vermieter-Magazin: 3+1 unschlagbare Tipp, um als Vermieter Zeit zu sparen.

    Tipp 9: Kalkulieren Sie Ihre Preise noch einmal genau

    Sie haben nun womöglich bereits Möbel ausgetauscht, Ausstattung gewechselt, die Ferienwohnung renoviert sowie neue Tools zur Automatisierung von Vermietungsprozessen erworben. Wie steht es mit den Ausgaben, die Ihnen hierbei entstanden sind? Und welche Kosten sind darüber hinaus übers Jahr aufgekommen, die noch nicht durch Mieteinnahmen gedeckt sind?

    Die ruhigere Zeit bietet sich auch immer dafür an, einen Blick auf alle Ausgaben zu werfen sowie auf die Marktentwicklungen und Preise im Wettbewerb. Auf dieser Basis lohnt es sich, die eigenen Mietpreise noch einmal zu überdenken und glatt zu ziehen.

    Unser Tipp: Möchten Sie Ihre Mietpreise für die Ferienwohnung neu festsetzen, dann bedenken Sie unterschiedliche Preise für Haupt- und Nebensaison.

    Lesen Sie gern unseren Artikel, in dem Sie erfahren, wie Sie die Preise für Ihre Ferienunterkunft richtig kalkulieren.

    Paar, das mit Unterlagen vor einem Laptop sitzt und Mietpreise kalkuliert bzw. überprüft

    Tipp 10: Prüfen Sie Ihren Belegungsplan – und Zeiten für sich in der Ferienwohnung

    Ihre Gäste planen ihren nächsten Urlaub? Dann sollte zur typischen Buchungszeit Ihr Belegungsplan auf aktuellstem Stand sein.

    Schon gewusst? Der Januar ist in der Regel der buchungsstärkste Monat. Viele Urlauber machen gerne schon zum Jahresanfang ihren Sommerurlaub (oder sogar schon das Silvester Get-Away) fix.

    Prüfen Sie daher: Sind noch Zeiten für Sie selbst und/oder Freunde und Familie geblockt, die aber gar nicht gebraucht werden? Sollten Sie diesen lieber für Gäste freigegeben? Oder haben Sie vielleicht ganz vergessen, dass Sie selbst zwei Wochen im schneereichen Winter ins eigene Ferienhaus wollen? Dann ist jetzt höchste Zeit, diese Urlaubszeit für Sie selbst zu blocken.

    Überlegen Sie in diesem Schritt auch, ob Sie die Mindestaufenthaltsdauer in der Ferienwohnung anpassen möchten: Vielleicht war das Minimum von zwei zu buchenden Nächten für Sie im Endeffekt gar nicht lukrativ? Dann nehmen Sie nun in der ruhigen Saison die für Sie passenden Änderungen auch im Belegungsplan und dem Inserat-Text vor.

    Tipp 11: Überarbeiten Sie Ihr Inserat

    Alles ist jetzt überdacht und auf dem neuesten Stand. Zeit, der Website und dem Inserat Ihrer Ferienwohnung ein Update zu verpassen:

    • Überarbeiten Sie beschreibende Texte.
    • Führen Sie alle neuen Ausstattungsmerkmale sowie neue technische Geräte auf.
    • Fügen Sie neue Bilder aus der vergangenen Saison ein.
    • Platzieren Sie positive Gästebewertungen.

    Mehr Tipps dazu, wie Sie ein überzeugendes Inserat für Ihre Ferienunterkunft erstellen, finden Sie in unserem Ratgeber-Artikel: Das perfekte Inserat.

    Ihre Ferienwohnung ist fit für die nächste Saison

    Sie können sich jetzt auf die nächste Saison freuen. Ihre Ferienwohnung ist fit für den Ansturm: Die Ausstattung ist überholt, die Unterkunft strahlt vor Sauberkeit und der Vermietungsprozess ist einmal geprüft und generalüberholt.

    Freuen Sie sich nun noch mehr auf die neue Saison und Ihre Gäste.

    Wir laden Sie herzlich ein: Registrieren Sie sich für noch mehr Buchungsanfragen in der kommenden Saison bei uns auf Traum-Ferienwohnungen. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Inserat.

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    Allgemein Finanzielles4 Kommentare zu Grundsteuerreform: So einfach gelingt die Grundsteuererklärung

    Grundsteuerreform: So einfach gelingt die Grundsteuererklärung

    Haben Sie schon Ihre Grundsteuererklärung abgegeben? Oder stehen Sie noch vor der Frage, welche Berechnung in ihrem Bundesland zutrifft und welche Angaben notwendig sind? Wenn Sie zu denjenigen gehören, die ihre Grundsteuererklärung bisher vor sich her geschoben haben, sollten Sie spätestens jetzt mit diesem Thema auseinandersetzen: Bis zum 31.01.2023 können Sie als Vermieter ihre Erklärung zur Feststellung der neuen Grundsteuer noch abgeben.

    Ob bebaute oder unbebaute Grundstücke, ob Zweifamilienhäuser, Eigentumswohnungen oder Betriebe der Land- und Forstwirtschaft: Alle Eigentümerinnen und Eigentümer müssen zwischen dem 1. Juli 2022 und dem 31. Januar 2023 eine Grundsteuererklärung abgeben. Das gilt bis auf wenige Ausnahmen auch bei der Vermietung von Ferienunterkünften. Die neu berechnete Grundsteuer wird dann ab dem 1. Januar 2025 erhoben.

    Wir möchten Ihnen mit diesem Artikel eine umfassende Übersicht darüber geben, was es mit der neuen Grundsteuerreform auf sich hat, welche Angaben Sie für Ihre Grundsteuererklärung benötigen und wo Sie die entsprechenden Daten finden. Außerdem verraten wir Ihnen, wie die Abgabe der Grundsteuererklärung ganz einfach gelingt!

    Wer muss eine Grundsteuererklärung abgeben?

    Als Vermieter einer Immobilie sind Sie sicherlich schon vertraut mit den verschiedenen Steuern, die im Rahmen einer Vermietung anfallen. Die Einkommenssteuer, Umsatzssteuer und Gewerbesteuer sind die bekanntesten. Eine Steuer, die aktuell viel diskutiert wird, ist die Grundsteuer. Bereits im April 2018 hat das Bundesverfassungsgericht sein Urteil gefällt und entschieden, dass die Berechnung und Erhebung der Grundsteuer anhand der bisherigen Einheitswerte verfassungswidrig sind. Im Rahmen der Grundsteuerreform lösen nun die neuen Grundsteuerwerte die alten Einheitswerte zur Berechnung der Grundsteuer ab. Dafür müssen die Grundsteuerwerte erstmals ermittelt werden. Das betrifft alle rund 36 Millionen Grundstücke in Deutschland. Für Ferienunterkünfte, die sich im Ausland befinden, muss keine Grundsteuererklärung vorgenommen werden!

    Jeder, der am Stichtag 1. Januar 2022 ein Grundstück, eine Immobilie oder einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft besitzt oder besaß, ist verpflichtet, eine Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts abzugeben.

    Entscheidend für die Angaben in der Grundsteuererklärung sind die Verhältnisse (also der Zustand des Eigentums und die Besitzverhältnisse) am 1. Januar 2022. Wenn Sie Ihr Grundstück im Laufe des Jahres verkaufen, müssen Sie dennoch eine Grundsteuererklärung machen – zum 1. Januar 2023 werden die Verhältnisse angepasst. In den meisten Bundesländern wurde Eigentümerinnen und Eigentümern ein Informationsschreiben zugestellt. Doch auch wenn Sie kein Schreiben erhalten haben (zum Beispiel in Berlin), sind Sie zur Abgabe der Grundsteuererklärung verpflichtet.

    Bis wann muss ich die Grundsteuererklärung einreichen?

    Seit dem 1. Juli 2022 können Sie die Grundsteuererklärung bei Ihrem zuständigen Finanzamt einreichen. Ursprünglich endete die Abgabefrist am 31. Oktober 2022. Bis dahin hatte allerdings nicht einmal ein Drittel aller Eigentümerinnen und Eigentümer eine Grundsteuererklärung abgegeben. Deshalb beschlossen die Bundesländer einstimmig eine Verlängerung der Abgabefrist um drei Monate. Jetzt müssen Sie Ihre Grundsteuererklärung bis zum 31. Januar 2023 abgeben. Um der Marktentwicklung gerecht zu werden, soll künftig alle sieben Jahre eine neue Hauptfeststellung stattfinden.

    Was brauche ich für meine Grundsteuererklärung?

    Welche Daten Sie für Ihre Grundsteuererklärung benötigen, hängt ganz vom Bundesland ab, in dem sich Ihr Grundstück befindet.

    Elf Bundesländer nehmen zur Berechnung der neuen Grundsteuer am sogenannten Bundesmodell teil. Dazu gehören:

    Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen

    Fünf Bundesländer haben von der “Öffnungsklausel” im Reformgesetz Gebrauch gemacht und eigene Verfahren entwickelt. Diese sind:

    Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen.


    Erforderliche Angaben in allen Bundesländern

    Für die Grundsteuererklärung benötigen Sie das Aktenzeichen oder die Steuernummer für das Grundstück. Diese finden Sie zum Beispiel im letzten Grundsteuerbescheid oder im Informationsschreiben zur Grundsteuererklärung.

    Außerdem brauchen Sie Grundbuchdaten wie Adresse, Eigentümerin oder Eigentümer, Gemarkung, Flurnummer, Flurstück-Nummer und Grundstücksfläche. Die Angaben finden Sie in Ihrem Grundbuchauszug.

    Erforderliche Angaben für das Bundesmodell

    Neben Aktenzeichen und Grundbuchdaten benötigen Sie im Bundesmodell noch Angaben über

    • die Grundstücksart (z.B. unbebaut, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Wohneigentum, Mietwohngrundstück oder Geschäftsgrundstück)
    • den Bodenrichtwert zum Stichtag 1. Januar 2022
    • das Baujahr des Gebäudes
    • die Wohn- und Nutzfläche
    • die Anzahl der Garagen- und Tiefgaragenstellplätze

    Benötigte Angaben in anderen Bundesländern

    In den restlichen fünf Bundesländern müssen Sie (neben Aktenzeichen/Steuernummer und Grundbuchdaten) weniger Angaben machen als im Bundesmodell. In Baden-Württemberg brauchen Sie für Ihre Grundsteuererklärung den Bodenrichtwert. In Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen müssen Sie Angaben zur Wohn- bzw. Nutzfläche machen.

    Wohn – und Nutzfläche richtig angeben

    Es ist wichtig, Wohn- und Nutzflächen korrekt zu berechnen, denn sie wirken sich unmittelbar auf die Höhe der Grundsteuer aus! Die Quadratmeterangaben finden Sie

    • im Kaufvertrag
    • in der Teilungserklärung bei Wohnungseigentum
    • im Mietvertrag bei vermieteten Wohnungen
    • in den Bauunterlagen

    Bevor Sie die Angaben aus den Unterlagen übernehmen, empfiehlt sich eine kurze Prüfung, ob die Flächenangaben nicht zu hoch sind. Nicht alle Räume und Flächen müssen nämlich in der Grundsteuererklärung angegeben werden. Nach der Wohnflächenverordnung werden Zubehörräume wie Keller, Garagen und Heizungsräume gar nicht bei der Wohnflächenberechnung berücksichtigt. Manche Flächen werden nur anteilig berücksichtigt. Zur Nutzfläche gehören Räume, die betrieblich oder öffentlich genutzt werden, zum Beispiel Verkaufsräume, Büroräume und Werkstätten. Aber Achtung: Ein häusliches Arbeitszimmer wird zur Wohnfläche hinzugerechnet!

    Wie kann ich die Grundsteuererklärung abgeben?

    Die Finanzverwaltungen stellen die Formulare für eine elektronische Abgabe der Grundsteuererklärung kostenlos online zur Verfügung. Sie bieten mit ELSTER zwar einen Online-Service an, doch die Bedienung ist für Laien gar nicht so einfach.

    Bitte beachten Sie: Wenn Sie noch kein Elster-Konto haben, müssen Sie für die Grundsteuererklärung unbedingt genügend Zeit einplanen. Die Freischaltung Ihres Benutzerkontos kann zwei bis drei Wochen dauern, denn die Aktivierungscodes werden per Post versendet.

    Einfache und sichere Alternative: wundertax

    Mit seiner einfachen Anwendung bietet wundertax die optimale Alternative. Sie benötigen kein eigenes Elster-Konto und können sofort beginnen. Schritt für Schritt werden Sie durch Ihre Grundsteuererklärung geführt. Erklärungen und Hinweise zum Ausfüllen sparen Zeit und Nerven.

    Es erscheinen automatisch nur die Eingaben, die für Ihr Bundesland brauchen – Sie müssen sich also nicht durch etliche Steuerformulare und komplizierte Behördensprache wühlen. Benötigte Angaben wie Bodenrichtwerte erhalten Sie durch nur einen Klick. Eine integrierte Plausibilitätsprüfung am Ende stellt sicher, dass Sie keine Fehler machen. So wird die Grundsteuererklärung zum Kinderspiel!

    Was ist die Grundsteuer eigentlich?

    Auf Eigentum von Grundbesitz wird Grundsteuer erhoben. Dazu gehören bebaute und unbebaute Grundstücke einschließlich der Gebäude sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Vermieter dürfen die Grundsteuer auf ihre Mieter umlegen und als Teil der Nebenkosten abrechnen.

    Für Städte und Gemeinden gehört die Grundsteuer zu ihren wichtigsten Einnahmequellen. Die Einnahmen fließen ausschließlich in die Infrastruktur der jeweiligen Gemeinde und finanzieren somit Investitionen in Straßen, Brücken und Radwege, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kitas, Büchereien und Schwimmbäder.

    Die Grundsteuer gilt immer für ein Kalenderjahr und wird meist in vierteljährlichen Raten bezahlt: zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November. Da die Grundsteuer mit Beginn eines Kalenderjahres entsteht, sind für ihre Berechnung immer die Verhältnisse am 1. Januar des jeweiligen Jahres entscheidend. Auch wenn Sie Ihre Ferienimmobilie im Laufe eines Jahres verkaufen, sind Sie offiziell bis Ende des Kalenderjahres Schuldner der fälligen Grundsteuer.

    Wie wird die Grundsteuer berechnet?

    Die Höhe der Grundsteuer berechnet sich (noch bis Ende 2024) nach diesen drei Größen, die das zuständige Finanzamt ermittelt und miteinander multipliziert:

    Einheitswert × Steuermesszahl × Hebesatz

    1. Einheitswert: Der Einheitswert beziffert den Wert von Grundstücken und Immobilien. Zum Errechnen des Einheitswerts wird bei bebauten Grundstücken meist das Ertragswertverfahren angewendet. Dabei wird die Jahresrohmiete zum Stichtag 1. Januar 1935 (Ostdeutschland) oder 1. Januar 1964 (Westdeutschland) mit einem Vervielfältiger multipliziert. Dieser Vervielfältiger berücksichtigt Faktoren wie Bauweise und Baujahr der Immobilie oder die Gemeindegröße.

    Falls es keine Daten zur Jahresrohmiete von 1964 bzw. 1935 gibt und nicht genügend vergleichbare Objekte (z.B. bei Luxusimmobilien), findet das Sachwertverfahren Anwendung. Dabei spielt der Bodenwert des Grundstücks eine Rolle sowie der Wert der baulichen Anlagen, der Außenanlagen und der Marktanpassungsfaktor. Bei unbebauten Grundstücken ist das Verfahren am einfachsten: Die Grundstücksgröße wird mit dem Bodenrichtwert von 1964 (Westdeutschland) bzw. 1935 (Ostdeutschland) multipliziert.

    2. Steuermesszahl: Um den Grundsteuermessbetrag zu errechnen, wird der Einheitswert mit der Steuermesszahl multipliziert. Sie richtet sich nach der Grundstücksart und unterscheidet nach neuen und alten Bundesländern. In den alten Bundesländern beträgt die Steuermesszahl 2,6 bis 6 Promille, in den neuen Bundesländern 5 bis 10 Promille des Einheitswerts.

    3. Hebesatz: Der Grundsteuermessbetrag wird nun mit dem Hebesatz multipliziert, dessen Höhe jede Gemeinde individuell festlegt. Das Ergebnis ist die Steuerschuld, die Sie für Ihren Grundbesitz zahlen müssen. Der Hebesatz Grundsteuer A gilt für Grundstücke und Betriebe der Land- und Forstwirtschaft. Er ist meist deutlich niedriger als der Hebesatz Grundsteuer B, der für alle anderen bebauten und unbebauten Grundstücke anfällt.

    Im Zuge der Grundsteuerreform können Gemeinden ab 2025 den neuen Hebesatz Grundsteuer C festlegen. Er betrifft die baureifen, aber unbebauten Grundstücke. Damit soll der Spekulation mit Grundstücken vorgebeugt und Eigentümerinnen und Eigentümer zum Bauen animiert werden.

    Ab dem 1. Januar 2025 ersetzt der Grundsteuerwert den alten Einheitswert bei der Berechnung der Grundsteuer:

    Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz

    Warum gibt es die Grundsteuerreform

    Die Einheitswerte, die zur Berechnung der Grundsteuer verwendet werden, sind völlig veraltet. Eine erstmalige Hauptfeststellung der Einheitswerte bezieht sich auf den Stichtag 1. Januar 1935 und sollte ursprünglich alle 6 Jahre aktualisiert werden. In Westdeutschland wurden die Einheitswerte zum 1. Januar 1964 aktualisiert, in Ostdeutschland blieb es bei der Hauptfeststellung 1935.

    Die Werte von 1935 bzw. 1964 spiegeln natürlich nicht die Wertentwicklungen in den vergangenen Jahrzehnten wider. Vergleichbare Grundstücke und Gebäude wurden bislang also oft unterschiedlich bewertet und besteuert. Diese Ungleichbehandlung hält das Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungskonform.

    Der bis Ende 2019 gesetzten Frist für eine Neuregelung kam der Gesetzgeber nach und beschloss eine Reform der Grundsteuer. Diese rollt nun 2022 an und nimmt ihren Anfang in der Neuberechnung der Grundsteuerwerte. Bis Ende 2024 erlaubt das Bundesverfassungsgericht noch die Verwendung der Einheitswerte.

    Ab dem 1. Januar 2025 wird die neu berechnete Grundsteuer erstmals fällig.

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    FAQ: Grundsteuererklärung

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