Finanzielles Vermietung VerwaltungLeave a Comment on Rechnung für Ihre Ferienwohnung erstellen mit Musterrechnung

Rechnung für Ihre Ferienwohnung erstellen mit Musterrechnung

Wann Sie eine Rechnung ausstellen müssen und worauf Sie dabei achten sollten

Auf die Art der Vermietung kommt es an

Bei der Vermietung einer Ferienunterkunft kommt es häufig auf Kleinigkeiten an, die es zu beachten gilt. So sollten Sie zum Beispiel auch im Hinterkopf behalten, dass Sie Ihren Urlaubsgästen nach der vollständigen Bezahlung des Mietpreises möglicherweise eine Rechnung ausstellen müssen. Um dabei Zeit zu sparen, können Sie sich einfach eine Vorlage erstellen, die Sie dann nur noch anpassen müssen. Worauf es beim Erstellen einer Rechnung für Ihre Ferienwohnung ankommt, zeigen wir Ihnen hier. Außerdem stellen wir Ihnen unsere kostenlose Muster-Rechnung zur Verfügung.

Mit unserer kostenlosen Rechnungsvorlage für Ferienwohnungen sind Sie immer auf eine Rechnungsausstellung vorbereitet und können diese jederzeit nach Ihren Anforderungen anpassen.

Darauf kommt es bei einer Rechnung für eine Ferienwohnung an

Muss überhaupt eine Rechnung ausgestellt werden?

Durch die Vermietung einer Ferienunterkunft erzielen Sie Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder Einkünfte aus Gewerbebetrieb, die in der Einkommenssteuererklärung anzugeben sind. Als Nachweis dafür dienen Quittung oder Rechnung. Welchen Zahlungsnachweis Sie verwenden sollten oder zu welchem Sie sogar verpflichtet sind, ist abhängig davon, wie genau Sie Ihre Ferienunterkunft vermieten.

Ob Sie Ihren Gästen bei der Vermietung Ihrer Ferienunterkunft eine ordnungsgemäße Rechnung ausstellen müssen ist nämlich abhängig davon, ob Sie Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus privat oder gewerblich vermieten. Bei der gewerblichen Vermietung ist das Ausstellen einer Rechnung Pflicht. Vermieten Sie Ihre Ferienunterkunft privat so reicht auch eine einfache Quittung aus.

Allerdings sollten Sie auch bei der privaten Vermietung darauf vorbereitet sein eine Rechnung auszustellen, wenn Ihre Urlaubsgäste eine Rechnung anfordern.

Aufbau und Inhalte einer Rechnung

Sind Sie also aus gewerblichen Gründen gesetzlich dazu verpflichtet eine Rechnung für Ihre Ferienwohnung auszustellen oder möchten diese als Zahlungsnachweis nutzen, sollten Sie auf folgende Kriterien beim Erstellen einer Rechnung achten.

Diese Angaben müssen in einer Rechnung mit einem Rechnungsbetrag von über 150 Euro brutto enthalten sein:

  • Name und Anschrift vom Vermieter
  • Name und Anschrift vom Urlaubsgast
  • Rechnungsdatum
  • Fortlaufende Rechnungsnummer
  • Steuernummer oder Umsatzsteueridentifikationsnummer von Ihnen als Gastgeber
  • Art und Umfang der Leistung (Übernachtung etc.)
  • Leistungszeitpunkt (Ankunfts- und Abreisedaten)
  • Rechnungs- und Steuerbetrag
  • Steuersatz oder Hinweis auf Steuerbefreiung im Falle eines Kleingewerbes

Stellen Sie eine Kleinbetragsrechnung mit einem Rechnungsbetrag unter 150 Euro brutto aus, können die folgenden Inhalte entfallen:

  • Steuernummer oder Umsatzsteueridentifikationsnummer
  • Fortlaufende Rechnungsnummer

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Rechnung für eine Ferienwohnung erstellen

Hinweis: Ob und wie Sie in Ihrer Rechnung Umsatzsteuer ausweisen müssen und welche steuerlichen Rahmenbedingungen Sie für Ihre Vermietung außerdem im Blick haben sollten, erfahren Sie in unseren 8 Tipps zur Umsatzsteuer bei der Vermietung einer Ferienwohnung.

Die Rechnungsausstellung

Haben Sie Ihre Rechnung erfolgreich erstellt und möchten diese Ihrem Urlaubsgast zuschicken oder bei Abreise übergeben, achten Sie darauf, dass Sie immer zwei Kopien erstellen. Eine Kopie ist dabei für Sie als Vermieter für Ihre Unterlagen bestimmt und die andere für Ihren Gast.

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Fehler in einer Rechnung korrigieren

Sollten Ihnen oder Ihrem Gast nach der Ausstellung Fehler auffallen, darf die Rechnung nicht einfach verändert werden. In diesem Fall muss eine Korrekturrechnung mit neuer Nummer erstellt werden und die Originalrechnung ist zu stornieren.

Aufbau und Inhalte einer Quittung

Wenn Sie Ihre Ferienunterkunft nicht gewerblich Vermieten und somit nicht zur Ausstellung einer Rechnung verpflichtet sind, reicht auch eine einfache Quittung. Diese erfolgt ebenfalls in Schriftform.

Diese Angaben müssen in einer Quittung enthalten sein:

  • Fortlaufende Quittungsnummer
  • Ausstellungsdatum
  • Kurze Beschreibung der Leistung
  • Unterschrift
  • Zahlungsbetrag

rechnung für eine ferienwohnung
Quittung für eine Ferienwohnung

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Finanzielles Vermietung VerwaltungLeave a Comment on Mietpreise kalkulieren

Mietpreise kalkulieren

Mietpreis berechnen für die Ferienwohnung oder das Ferienhaus

Den optimalen Mietpreis kalkulieren

Der richtige Mietpreis kann für den Erfolg Ihrer Ferienunterkunft ausschlaggebend sein. Sie sollten deshalb Ihr Preis-Leistungs-Verhältnis sorgfältig gestalten. Außerdem müssen Sie als Gastgeber sicherstellen, dass Ihre Preisdarstellung der deutschen Preisangabenverordnung entspricht. Finden Sie den richtigen Mietpreis für Ihre Ferienunterkunft mit unseren Tipps!

Sie wollen bei der Ermittlung und Darstellung Ihres Mietpreises auf Nummer sicher gehen?  Dann laden Sie sich hier unsere detaillierte Checkliste zur Mietpreiskalkulation herunter, mit der Sie Schritt für Schritt Ihren individuellen Mietpreis errechnen können.

Unsere 12 Tipps zur richtigen Mietpreiskalkulation für die Ferienwohnung

Deshalb sollten Sie den Preis für Ihre Ferienwohnung gründlich berechnen

Der Mietpreis für eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus ist ein sensibles Thema: Wenn der Preis zu hoch ist, dann kann die Nachfrage einbrechen. Ist der Preis zu niedrig gewählt, dann können Sie ggf. Ihre Kosten nicht decken. Wichtig für die Berechnung des Mietpreises ist außerdem die Frage, ob Sie die Vermietung professionell betreiben, zum Beispiel einen Beherbergungsbetrieb führen und entsprechend Gewinne aus Ihrer Immobilie erwirtschaften möchten. Oder dient Ihre Ferienwohnung vor allem der eigenen Erholung und die Vermietung läuft nur „nebenbei“? Im Folgenden lesen Sie, welche grundsätzlichen Überlegungen in jedem Fall für Sie als Vermieter wichtig sind.

1. Mietpreis berechnen: Alle Kosten der Ferienwohnung auflisten

Als Vermieter einer Ferienwohnung sollten Sie eine Übersicht darüber haben, welche Kosten Ihre Ferienunterkunft verursacht. Um diese Kosten zu ermitteln, lohnt es sich, einmal alle Kosten übersichtlich zusammenschreiben, die im Zusammenhang mit Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus entstehen. Wir empfehlen Ihnen, diese Liste auf Jahresbasis zu erstellen, da hierzu auch nur einmal jährlich anfallende Kosten, wie Kosten für Versicherungen, hinzuzählen. Zunächst empfiehlt es sich, nur die Kosten zusammenzutragen, die auch entstehen, wenn die Wohnung gerade nicht vermietet wird. Denken Sie auch daran, dass ggf. Reparationen anfallen oder einzelne Möbel ausgetauscht werden müssen und berechnen Sie hierfür eine Pauschale ein.

2. Welche Nebenkosten fließen in den Mietpreis für eine Ferienwohnung ein?

Anders als bei der regulären Vermietung einer Wohnung melden Ihre Urlaubsgäste Ihren Wasser-, Gas- und Stromverbrauch nicht bei Versorgungsunternehmen an und rechnen diesen separat ab. In einigen Urlaubsregionen, wie beispielsweise in Dänemark, ist es üblich, dass Nebenkosten separat abgerechnet werden und zugängliche Zähler in den Ferienunterkünften angebracht sind. Sie müssen für sich überlegen, ob Sie diese Gebühren nach tatsächlichem Verbrauch abrechnen möchten, oder ob Sie dafür Durchschnittswerte heranziehen.

Ähnliche Überlegungen sollten Sie zu den Reinigungskosten, Bettwäsche etc. anstellen: Wollen Sie diese optional anbieten und separat berechnen? Oder ist das eine Standardleistung von Ihnen und fließt also direkt in den Mietpreis mit ein? Nicht zu vernachlässigen sind darüber hinaus Verwaltungskosten, wenn Sie zum Beispiel einen externen Anbieter mit der Schlüsselübergabe beauftragt haben.

Ergänzen Sie Ihre Kostenaufstellung durch diese Angaben. Sie haben damit eine Übersicht erstellt, welche Kosten pro Belegung entstehen. Und wissen entsprechend, welche Mieteinnahmen Sie mindestens erzielen müssen, wenn Sie die grundlegenden Kosten decken wollen.

Kosten zur Mietpreiskalkulation auflisten
Kosten zur Mietpreiskalkulation auflisten

3. Teurer oder günstiger als die Mitbewerber: Gibt es auch einen zu niedrigen Preis für die Vermietung meiner Ferienwohnung?

Auch wenn es zunächst paradox klingt: Sie können Ihren Vermarktungserfolg schwächen, indem Sie einen zu günstigen Mietpreis angeben. Urlaubsgäste fragen sich dann, was möglicherweise an der Unterkunft nicht stimmt.

Aber dürfen Sie auch teurer sein als andere Anbieter vor Ort? Ja! – und zwar immer dann, wenn Sie auch eine bessere Ausstattung (z.B. eine Sauna) oder eine besonders herausragende Lage anbieten können. Ist der Preis ohne einen nachvollziehbaren Grund höher als der von Vergleichsobjekten, kann dies zu verärgerten Gästen führen, deren Erwartungen und Vorstellungen nicht erfüllt wurden.

Prinzipiell gilt also: Werfen Sie einen Blick auf den Mietpreis Ihrer Mitbewerber. Bei ähnlicher Ausstattung, Lage und Anzahl der möglichen Gäste sollte Ihr Preis nicht zu sehr von dem der Vergleichsunterkünfte abweichen. Sie haben dadurch einen guten Anhaltspunkt, welche Preise in Ihrer Urlaubsregion von den Urlaubsgästen akzeptiert werden.

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4. Welche Kriterien fließen noch in die Berechnung des Mietpreises mit ein?

Eines der wichtigsten Kriterien für den Mietpreis einer Ferienunterkunft ist die Lage. Ein Objekt in einer der beliebten großen Urlaubsregionen hat immer gute Chancen, eine hohe Auslastung zu erzielen – und das mit einem guten Mietpreis. Anders sieht es in touristisch weniger entwickelten Gebieten aus. Hier kommt es viel mehr noch auf die Ausstattung an, um einen guten Mietpreis zu erzielen.

5. Angemessenen Mietpreis für die Nebensaison und die Hauptsaison kalkulieren

Gerade in den typischen Urlaubsregionen sind es Urlaubsgäste gewohnt, dass es unterschiedliche Preise in Haupt- und Nebensaison gibt. Das bedeutet, dass Urlaubsgäste in der Hauptsaison auf höhere Preise eingestellt sind. Anders herum erwarten sie in der Nebensaison einen geringeren Mietpreis.

Sie als Vermieter sollten Ihre Mietpreise in der Hauptsaison so kalkulieren, dass Sie sich in der Nebensaison einen günstigeren Mietpreis leisten können. Als Fausformel gilt, dass Sie in der Hauptsaison bis zu 20% mehr verlangen können als in der Nebensaison. Dabei kann es durchaus unterschiedlich sein, welche Saisonzeiten für Ihre Zielgruppe gelten.

Für Familien ist die Hauptsaison ganz klar an die Ferienzeiten gekoppelt. Denken Sie aber ruhig auch daran, ob es beispielsweise große Messen in Ihrer Region gibt. Dann könnten Sie für diese Zeit ggf. auch für Geschäftsreisende eine attraktive Alternative zum Hotel sein. In der Nebensaison können Sie darüber hinaus versuchen, andere Zielgruppen, wie zum Beispiel Monteure, zu erreichen.

Den richtigen Mietrpreis kalkulieren
Den richtigen Mietrpreis kalkulieren

6. Zusatzleistungen berechnen oder Komplettpreis?

Sie können Ihre Preise auch wunderbar dazu nutzen, Ihren Vermarktungserfolg zu steigern. Urlaubsgäste schätzen es zum Beispiel, wenn bei einem Angebot Komplettpreise angegeben werden, denn so können sie selbst besser kalkulieren. Das bedeutet nicht, dass Sie keine Zusatzleistungen wie die Nutzung von Waschmaschine, WLAN, Handtücher oder Bettwäsche anbieten sollten. Sie tun aber gut daran, nicht alle Leistungen separat auszuweisen, da zu viele Zusatzgebühren abschreckend auf Urlaubsgäste wirken können. Gerade für die Nutzung eines Pools beispielsweise sind zusätzliche Gebühren nicht üblich. Anders verhält es sich mit einem Wäschepaket, für das durchaus extra Kosten ausgewiesen werden können – solange es sich nach der Preisangabenverordnung um eine optionale Leistung handelt.

7. Mit dem Preis die Vermarktung ankurbeln: Angebote und Rabatte

Wenn Sie einmal kurzfristig flaue Zeiten überbrücken möchten, können Sie auch über den Preis einiges erreichen. Zum Beispiel können Sie dieses mit einem Last-Minute-Angebot bewerben oder Stammgäste mit Sonderangeboten locken.

Unsere 28.000 privaten Vermieter, die bei Traum-Ferienwohnungen inserieren, haben die Möglichkeit über die Preistabelle kostenlos Angebote zu schalten. Auf diese Weise kann schnell im Bedarfsfall die Nachfrage angekurbelt werden

Ein anderer Ansatz ist es, den Preis beizubehalten und stattdessen mit zusätzlichen Extras zu werben: So können Sie zum Beispiel mit regionalen Ausflugszielen kooperieren und den kostenlosen Eintritt ins Schwimmbad oder ins Museum anbieten. Oder Sie stellen Ihren Gästen ein „Angel-Paket“ zur Verfügung, incl. Boot. Aber Vorsicht: Je nach Angebot könnten Sie dadurch von einem einfachen Vermieter zu einem Reiseveranstalter werden mit rechtlichen Auswirkungen: Lesen Sie hier in unserem Artikel zur Erstellung eines Mietvertrags mehr dazu.

8. Mietpreis für das Ferienhaus richtig und rechtssicher darstellen

Bei der Preisdarstellung gilt es rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten und zugleich mit dem Preis die Vermarktung anzukurbeln. Für Sie ist vor allem die Preisangabenverordnung wichtig. Diese legt fest, dass dem Endverbraucher jeweils der Endpreis genannt werden muss. Das bedeutet, dass in Ihrem Inserat der gesamte Preis angegeben sein muss, der vom Urlaubsgast für die jeweilige Mietdauer zu zahlen ist. Pauschale Nebenkosten wie Strom, Gas, Heizung oder Wasser dürfen Sie nur dann separat ausweisen, wenn eine Abrechnung nach dem tatsächlichen Verbrauch möglich ist (z. B. durch einen eigenen Zähler). Bei der Endreinigung oder einem Wäschepaket ist es so, dass diese nur dann extra ausgewiesen sein dürfen, wenn sie optional sind, also vom Gast nicht gebucht werden müssen. Die Kurtaxe wiederum können Sie in der Regel separat ausweisen.

In diesem Artikel können Sie lesen, wie Sie die Kosten für die Endreinigung rechtssicher angeben.

9. Weitere Preisbestandteile: Pro Person oder pro Objekt?

Sie können sich grundsätzlich überlegen, ob Ihr Preis pro Objekt oder pro Person gilt. Von unseren Vermietern, die auf Traum-Ferienwohnungen inserieren, wissen wir, dass sich in der Regel bei einer Ferienunterkunft der Preis pro Objekt bewährt hat. Hier wird dann von einer grundsätzlichen Belegung ausgegangen und ggf. ein Aufschlag je weitere Person erhoben. Häufig gewähren Vermieter ab einer bestimmten Anzahl von Übernachtungen einen Preisnachlass oder schlagen umgekehrt einen Aufschlag bei kürzeren Übernachtungen drauf.

Der Preisrechner auf Traum-Ferienwohnungen bietet für Vermieter diverse Variations- und Eingabemöglichkeiten.

10. Wie Sie Ihre Mieteinnahmen steigern können: Mietpreis erhöhen

Mietpreise festlegen
Mietpreise festlegen

Natürlich sollten Sie nicht ein für allemal einen Preis festlegen und diesen dann für die nächsten Jahrzehnte gelten lassen. Moderat können Sie Ihren Mietpreis jederzeit an die Inflation anpassen und dadurch dafür sorgen, dass der Wert Ihrer Mieteinnahmen gleichbleibt.

Wenn Sie eine stärkere Preiserhöhung durchführen wollen, dann sollten Sie auch eine Aufwertung der Ferienunterkunft vornehmen. Diese Aufwertung kann zum Beispiel daraus bestehen, dass Sie in neue Möbel, Wandfarbe etc. investieren. Wenn Sie dabei ein besonderes Augenmerk auf Ihre Zielgruppe haben, dann zahlen zum Beispiel Familien auch gerne mehr, wenn Sie einen Hochstuhl oder eine Sandkiste im Garten anbieten. Eine Aufwertung kann aber auch daraus bestehen, dass Sie es gestatten, einen Hund mit in die Ferienunterkunft zu bringen. Dadurch erschließen Sie sich eine neue Zielgruppe, die gerne etwas mehr zahlt, damit der geliebte Vierbeiner im Urlaub an der Seite seiner Herrchen sein kann.

11. So gehen Sie mit Kaution für eine Ferienwohnung um

Wenn Sie eine Kaution für Ihre Ferienwohnung erheben möchten, dann gilt vor allem: Maß halten. Verlangen Sie eine angemessene Kaution, die grundsätzlich nicht 10 bis 15 % des Mietpreises pro Woche nicht übersteigen sollte. So liegt die Kaution in der Regel zwischen 150 und 250 Euro. Eine besonders wertvolle Ausstattung mit Antiquitäten oder teure Hightech-Geräten rechtfertigen unter Umständen auch eine etwas höhere Kaution. In jedem Fall muss die Kaution offen in Ihrem Inserat für Ihre Ferienwohnung angegeben werden.

12. Ferienwohnung ohne Preis vermarkten

Einige Vermieter präsentieren Ihre Ferienunterkunft zwar zeitgemäß im Internet, verzichten aber darauf, hier einen Mietpreis anzugeben. Das ist keine gute Idee und Sie sollten als Vermieter keinesfalls auf eine Preisangabe verzichten. Ein Ferienobjekt, bei dem der Urlauber telefonisch oder per Anfrage erst die Miethöhe erfragen muss, hat weniger Chancen erfolgreich vermarktet zu werden. Urlauber schätzen es, wenn sie alle relevanten Informationen zu einem Objekt auf einen Blick präsentiert bekommen. Hinzu kommt, dass Sie als Vermieter wesentlich mehr unnötigen Arbeitsaufwand haben: Schließlich stehen Sie in Kontakt mit Urlaubsgästen, denen ggf. Ihr Angebot zu teuer ist.

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Finanzielles Sicherheit VerwaltungLeave a Comment on Versicherungen für Gastgeber

Versicherungen für Gastgeber

Ferienhausversicherung – diese Versicherungen sollten Vermieter haben

Für die Ferienwohnung die richtige Versicherung abschließen – darauf müssen Sie achten

Wasserschaden, Einbruch oder ein gestürzter Passant vor der Haustür – es gibt viele Szenarien, die für Eigentümer einer Ferienunterkunft teuer werden können, wenn sie nicht richtig abgesichert sind. Doch welche Versicherung ist für ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung überhaupt notwendig? Erfahren Sie, worauf es ankommt und was die wichtigsten Versicherungen für Ihre Ferienunterkunft sind.

Dass Sie die richtigen Versicherungen für Ihre Vermietung abschließen, ist wichtig. Was aber passiert, wenn es tatsächlich zu einem Schaden in der Ferienwohnung oder im Ferienhaus kommt? Lesen Sie in unserer Checkliste, wie Sie sich als Vermieter im Schadensfall richtig verhalten.

Hausratversicherung für die Ferienwohnung, Haftpflichtversicherung für Vermieter – warum es besondere Versicherungen für Ferienunterkünfte gibt

Bei einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus gibt es im Hinblick auf die richtigen Versicherungen einige Besonderheiten, die Sie als Vermieter beachten sollten. Insbesondere ist es so, dass die Einbruchgefahr bei Ferienimmobilien im Vergleich zu dauerhaft bewohnten Immobilien erhöht ist. Dies hängt damit zusammen, dass die Unterkünfte in der Nebensaison zum Teil längere Zeit lang leer stehen.

Auch bei Immobilien in der Stadt sorgt ein häufiger Wechsel der Mieter dazu, dass Einbrecher leichtes Spiel haben und auch zum Teil über Belegungspläne einsehen können, wann die Wohnung wieder leer steht. Risiken, gegen die man sich als Vermieter gut absichern kann, wenn man die richtigen Versicherungen abschließt.

Höherer Versicherungskosten für Ferienwohnungen oder Ferienhäuser

Neben Einbrüchen ist eine Ferienunterkunft weiteren Risiken ausgesetzt. Zum Beispiel Feuer, Leitungswasserschäden, Überschwemmungen und generell Wetterschäden. Diese Gefahren betreffen alle Immobilien – egal ob im Eigennutz, ständig vermieten oder eben als Ferienunterkunft vermietet. Der Unterschied liegt allerdings darin, dass Ferienunterkünfte oft nicht stetig bewohnt sind. Deshalb kann es sein, dass ein Schaden nicht umgehend bemerkt wird und sich deshalb vergrößern kann. Diese Rahmenbedingungen führen dazu, dass einige Versicherungen für Ferienunterkünfte teurer sind als sonstige Immobilienversicherungen. Es lohnt sich, hier die Angebote der Versicherer genau zu vergleichen.

Tipp: Auch wenn die Kosten höher sind – es handelt sich bei den Versicherungsbeiträgen um Ausgaben, die Sie bei der Steuererklärung geltend machen können. Lesen Sie unsere 8 Tipps zur Umsatzsteuer bei der Vermietung einer Ferienunterkunft.

Ferienunterkunft vor Schäden schützen
Ferienunterkunft vor Schäden schützen

Welche Versicherung ist für das Ferienhaus und die Ferienwohnung wichtig?

1. Die private Haftpflichtversicherung

Die Abdeckung des Haftungsrisikos ist für Vermieter einer Ferienunterkunft besonders wichtig und sollte als erstes abgesichert sein. Es geht dabei zum Beispiel darum, dass Sie abgesichert sind in dem Fall, wenn ein Urlauber sich an einem defekten Gerät verletzt oder stürzt. Hier lohnt sich ein Blick in die Unterlagen Ihrer Privathaftpflichtversicherung: Einige Versicherungen decken Schäden einer vermieteten Eigentumswohnung bereits ab.

2. Betriebshaftpflichtversicherung und Hauseigentümerhaftpflichtversicherung

Als Vermieter einer Ferienunterkunft sind Sie zu Ersatz verpflichtet, wenn den Mietern ein Schaden entsteht. Dies bezieht sich sowohl auf Personen- als auch auf Sachschäden. Insbesondere müssen Sie als Vermieter auch der Verkehrssicherungspflicht nachkommen. Wenn Sie diese vernachlässigen und es zu einem Unfall kommt, dann brauchen Sie eine noch umfassendere Versicherung als die private Haftpflichtversicherung. Für Eigentümer von vermieteten Immobilien ist dies die Hauseigentümerhaftpflichtversicherung. Für Vermieter, die einen Beherbergungsbetrieb führen, ist die Betriebshaftpflichtversicherung die richtige Wahl. Diese Versicherungen decken Schmerzensgeld, Schadensersatz, Verlust und Beschädigung des Eigentuns der Gäste ab.

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3. Die Gebäudeversicherung oder auch Wohngebäudeversicherung

Nicht selten sind Feuer, Wasser oder Naturgewalten für große Schäden verantwortlich. Deshalb muss jede Immobilie mit einer Gebäudeversicherung versichert sein. Egal, ob es um privates Wohneigentum geht oder um eine gewerblich genutzte Immobilie. Eine Gebäudeversicherung deckt in der Regel ab: Wasserschäden, Feuerschäden, Unwetterschäden (z.B. durch Sturm oder Hagel) sowie elementare Schäden (z.B. durch Erdbeben oder Überschwemmungen).

Eine Gebäudeversicherung für das Ferienhaus ist also wichtig. Grundsätzlich gelten hier ähnliche Rahmenbedingungen wie beim eigenen Wohnhaus. Wenn Sie allerdings eine Ferienwohnung vermieten, dann kann nur die Eigentümergemeinschaft das Gebäude gemeinschaftlich versichern.

Da diese Schäden bei einer Ferienunterkunft mitunter nicht sofort entdeckt werden, ist es wichtig, dass Sie bei Versicherungsabschluss angeben, dass die Immobilie als Ferienunterkunft vermietet wird. Das steigert ggf. die Kosten für die Versicherung, aber so können Sie sicher sein, dass die Versicherung im Fall der Fälle dann auch einspringt und nicht von der Leistungspflicht befreit ist. Einige Anbieter haben für Vermieter von Ferienunterkünften auch eine Versicherung im Angebot, die einen Handwerkerservice mit umfasst. Gerade, wenn die Immobilie weit entfernt vom Heimatort liegt, kann dies eine sinnvolle Variante sein, um Schäden schnell beheben zu können.

4. Elementarschäden durch weitere Sachversicherungen versichern

Elementarschadenversicherungen können nur als Zusatzversicherung abgeschlossen werden zu einer bereits vorhandenen Wohngebäude- oder Hausratsversicherung.

Diese Versicherungen bieten eine umfassende Versicherung der Immobilie und auch der Ausstattung gegen weitere Naturgewalten wie Schneedruck, Starkregen, Rückstaus, Lawinen oder Überschwemmungen.

Ferienwohnung versichern
Ferienwohnung versichern

5. Die Rechtsschutzversicherung

Man weiß ja nie – leider kann es vorkommen, dass Gastgeber und Urlaubsgast nicht im Guten auseinandergehen. Kommt es dann zu einem Rechtsstreit, kann es schnell teuer werden. Die Rechtsschutzversicherung unterstützt Sie bei anfallenden Kosten, wie der Gebühr für die Rechtsberatung oder Gerichtskosten.

6. Die Ertragsausfallversicherung für Vermieter von Ferienwohnungen

Es kann vorkommen, dass Gastgeber den laufenden Vermietungsbetrieb unterbrechen müssen, zum Beispiel aufgrund einer Überschwemmung. Fallen deshalb Erträge aus, kommt die Ertragsausfallversicherung ins Spiel. Diese Versicherung ersetzt laufende Fixkosten und entgangene Gewinne.

7. Die Hausratversicherung und Inhaltsversicherung bzw. Inventarversicherung

Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus werden möbliert vermietet – also müssen nicht nur Sie als Vermieter und das Gebäude versichert sein, sondern auch der Hausrat.

  • Die Hausratversicherung gilt für alle Gegenstände, die nicht direkt zur Immobilie gehören, also Dinge, die bei einem Umzug mitgenommen werden können. Das umfasst sowohl Möbel aber auch Kleidung und die Inhalte der Küchenschränke. Diese gilt allerdings in der Regel nur für private Vermieter.
  • Die Inhaltsversicherung ist gleichzustellen mit der Hausratversicherung bei Privatpersonen. Mit beiden Versicherungen werden Schäden durch Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel abgedeckt an den versicherten Gegenständen.

Die Inhaltversicherung deckt im Vergleich zur Hausratversicherung noch zusätzlich vorhandene Anlagen und Maschinen ab – alle zum Gewerbe gehörende Geräte. Bei dieser Versicherung geht es darum, dass die materielle Betriebsgrundlage eines Gewerbes versichert ist, damit Gewerbetreibende im Schadensfall nicht vor dem „Nichts“ stehen.

Hier sollten Sie regelmäßig darauf achten, dass Sie nicht unterversichert sind, dass also die vereinbarte Versicherungssumme dem realen Wert des Hausrats entspricht.

Was Sie als Vermieter noch beachten sollten, wenn Sie eine Versicherung abschließen

Versicherung von Ferienwohnungen oder Ferienhäusern im Ausland

Eine Ferienunterkunft im Ausland müssen Sie im Grunde genauso versichern wie eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus in Deutschland. Dennoch gibt es hier landesspezifische Versicherungsbedingungen zu beachten. Wir empfehlen deshalb, hier auf einen internationalen Versicherungsmakler zurückzugreifen, der Ihnen die passenden Verträge vermitteln kann.

Was, wenn der Urlauber einen Schaden anrichtet?

Das ist eine Frage, die besonders Vermieter von luxuriösen Ferienunterkünften umtreibt. Was passiert, wenn ein Urlaubsgast eine Antiquität beschädigt? Hier sind Sie darauf angewiesen, dass auch der Urlaubsgast eine gute Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Einen Nachweis darüber anzufordern ist allerdings in der Vermietungspraxis zumindest für kürzere Aufenthalte unüblich. Ersetzt wird dann jeweils der Zeitwert des beschädigten Gegenstandes. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Quittungen der Einrichtungsgegenstände behalten, um im Fall der Fälle den Zeitwert nachweisen zu können.

Welcher Anbieter versichert meine Ferienwohnung?

Sie können alle Versicherungen bei den Anbietern Ihrer Wahl abschließen. Es gibt aber auch Anbieter, die auf die Versicherung von Ferienimmobilien spezialisiert sind. Wenn Sie hier direkt mehrere Versicherungen bei einem Anbieter abschließen, erhalten Sie oftmals einen Bündelungsrabatt. Wenn sich die Ferienunterkunft in einem Ferienparkt oder in einer Ferienhaus-Anlage befindet, dann können Sie hier nachfragen, ob es einen Versicherungsrahmenvertrag gibt, üben den Sie ihr Objekt mitversichern können.

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Allgemein FinanziellesLeave a Comment on Vermietung und Steuerrecht

Vermietung und Steuerrecht

Steuer und Umsatzsteuer bei Ferienwohnung und Ferienhaus

Ferienwohnung vermieten – worauf es bei Umsatzsteuer und Steuer ankommt

Wer seine Ferienwohnung oder sein Ferienhaus an Urlaubsgäste vermietet, kann damit gutes Geld verdienen. Wichtig ist, dass Sie die steuerlichen Rahmenbedingungen für genau Ihre Vermietung im Blick haben. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei der Umsatzsteuer ankommt und wie Sie die Vorteile des Steuergesetzes optimal nutzen können.

Als Vermieter müssen Sie nicht nur das Steuerrecht im Blick behalten. Auch vor Ort gilt es, sich rechtssicher zu verhalten. Lesen Sie in unserer Checkliste alles darüber, was die Verkerhrssicherungspflicht für Sie bedeutet und wie Sie sich vor Haftungsansprüchen schützen.

8 Tipps zur Umsatzsteuer bei der Vermietung einer Ferienwohnung

1. Umsatzsteuerpflicht bei der kurzfristigen Vermietung

Wenn eine Immobilie dauerhaft vermietet wird und dadurch Einkünfte erzielt werden, sind diese in der Regel nicht umsatzsteuerpflichtig. Anders sieht es da bei der kurzfristigen Vermietung aus. Hierzu zählt beispielsweise auch die Vermietung einer Ferienunterkunft. Wird diese regelmäßig an wechselnde Urlaubsgäste vermietet, sind die Mieteinkünfte nicht mehr umsatzsteuerfrei. Wer allerdings umsatzsteuerpflichtig ist, ist gleichzeitig auch vorsteuerberechtigt. Das kann für Sie bei der Umsatzsteuererklärung auch zum Vorteil werden.

2. Die Kleinunternehmerregelung in Bezug auf die Umsatzsteuer bei Ferienwohnungen

Haben Sie im letzten Kalenderjahr nicht mehr als 17.500 € Umsatz mit der Vermietung Ihrer Ferienunterkunft gemacht und werden im laufenden Jahr voraussichtlich 50.000 € nicht überschreiten, so sind Sie ein Kleinunternehmen und nicht umsatzsteuerpflichtig. In der Praxis ist in einer Rechnung also keine Umsatzsteuer auszuweisen und die Vorsteuer aus eigenen Rechnungen ist nicht geltend zu machen.

3. Dieser Umsatzsteuersatz ist bei Ferienunterkünften anzusetzen

Wenn Sie bei der Vermietung Ihrer Ferienunterkunft Umsatzsteuer ausweisen müssen, dann sind grundsätzlich 7 % Mehrwertsteuer fällig. Der volle Steuersatz, also 19 % Mehrwertsteuer, gilt dann, wenn nicht eindeutig ist, dass eine Leistung mit einer Übernachtung im direkten Zusammenhang steht. Hierzu zählen zum Beispiel die zusätzliche Vermietung von Fahrrädern, die kostenpflichtige Nutzung des Internets oder auch ein Parkplatz, für den extra Gebühren aufkommen.

Den richtigen Umsatzsteuersatz ansetzen
Den richtigen Umsatzsteuersatz ansetzen

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4. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder Gewerbe

Bei der Vermietung einer Ferienunterkunft kommt es in der Regel steuerrechtlich zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Diese müssen in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Vermietung vom Finanzamt als gewerbliche Tätigkeit gesehen wird. Dies kann der Fall sein, wenn eine klare Gewinnerzielungsabsicht über einen längeren Zeitraum abzusehen ist.

5. Dann liegt die Gewerbesteuerpflicht vor

Die Frage, ob für Ihre Ferienwohnung ein Gewerbe anzumelden ist, stellt sich erst bei Umsätzen von mehr als 24.500,- € im Jahr. Ein Gewerbe ist durch bestimmte Merkmale gekennzeichnet, wobei die Gewinnerzielungsabsicht besondere Bedeutung hat. Am besten melden Sie Ihre Vermietung dem örtlichen Gewerbeamt. Dieses leitet die Meldung an das Finanzamt weiter, wo entschieden wird, ob und wie Sie als Vermieter steuerlich veranlagt werden.

6. Selbstnutzung kann Steuervorteile gefährden

Es besteht die Möglichkeit, dass das Finanzamt Ihre Vermietung steuerrechtlich als „Liebhaberei“ und nicht als Gewinnerzielungsabsicht bewertet. In diesem Fall handelt es sich nicht um einen Vorgang für die Einkommenssteuer. Dies bedeutet, dass die Mieteinnahmen nicht der Einkommenssteuer zu unterwerfen sind. Andererseits können auch Verluste nicht angegeben werden. Denn hier wird davon ausgegangen, dass Kosten, zum Beispiel durch Reparaturarbeiten oder die Gartenpflege, nicht mit der Erzielung von Einkünften zusammenhängen.

Umsatzsteuererklärung für eine Ferienwohnung machen
Umsatzsteuererklärung für eine Ferienwohnung machen

7. Absetzung von Betriebskosten

Bei der Steuererklärung sollten Sie die Absetzung von Betriebskosten nicht vergessen. Bewahren Sie Rechnungen also sorgfältig auf. Diese Werbungskosten können Sie unter anderem bei dem Betreiben einer Ferienwohnung von der Steuer abziehen:

  • Reparaturen
  • Versicherungen
  • Renovierungen
  • Verwaltungskosten
  • Grundsteuer
  • Nebenkosten (Strom, Wasser, Internet)
  • Reinigungskosten

8. Umsatzsteuerregelung im Ausland

Besitzen Sie eine Ferienimmobilie im Ausland und möchten diese dort vermieten, sollten Sie sich mit den regionalen und länderspezifischen Gesetzen zur Steuer auseinandersetzen.

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Allgemein FinanziellesLeave a Comment on Wichtiges beim Immobilien-Kauf

Wichtiges beim Immobilien-Kauf

Ein Ferienhaus kaufen – das sollten Sie wissen

Darauf kommt es beim Kauf einer Ferienimmobilie an

Sie möchten eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus kaufen? Gründe hierfür gibt es einige: die Ferienwohnung als Kapitalanlage, Alterswohnsitz oder zur teilweisen Selbstnutzung. Doch mindestens genauso viele Stolperfallen befinden sich auf dem Weg zur eigenen Ferienimmobilie. Da gilt es beim Kauf einen kühlen Kopf zu bewahren.

Ferienimmobilie kaufen

Sie möchten eine Immobilie kaufen? Dann besuchen Sie unseren Marktplatz für Ferienimmobilien!

Ratgeber zum Immobilienkauf

Besuchen Sie unseren Ratgeberbereich mit Themen rund um den Kauf einer Ferienimmobilie.

Marktdaten zu Ferienimmobilien

Lesen Sie in unserem Marktkompass, wie sich der Markt für Ferienimmobilien entwickelt und was es zu beachten gibt.

Damit Sie sich ganz Ihrem Traum hingeben können, haben wir 5 Tipps für Sie, die Sie vor dem Kauf einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses unbedingt beachten sollten.

1. Der Nutzungszweck

Vor dem Kauf einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses sollten Sie sich die Frage stellen, wie die Immobilie genutzt werden soll. Möchten Sie selbst ein paar Wochen im Jahr hier verbringen oder soll die Ferienunterkunft dauerhaft vermietet werden? Ist letzteres der Fall, können Sie mit steuerlichen Vorteilen rechnen, auf die Sie bei Eigennutzung keinen Anspruch haben. Machen Sie sich vorher auch darüber Gedanken, ob Sie die Ferienimmobilie später als Alterswohnsitz nutzen wollen oder Sie diese als reine Wertanlage sehen. Diese Aspekte wirken sich wesentlich auf den Standort aus.

2. Der Standort

Die wohl wichtigste Entscheidung, bevor Sie eine Ferienimmobilie kaufen, ist die des Standorts. Zuerst sollten Sie entscheiden, ob die Ferienunterkunft im Aus- oder Inland sein soll. Danach muss der Markt im jeweiligen Land unter die Lupe genommen werden: Wo befinden sich verlässliche Tourismusziele? Welche Regionen werden immer beliebter und welche werden weniger besucht? Finden Sie die Top-Standorte für Urlaubsgäste heraus. Eine solche Markt-Analyse sollten Sie vor dem Kauf unbedingt machen. Die schönste Ferienimmobilie bringt dem Eigentümer recht wenig, wenn niemand in der Region Urlaub machen möchte. Traum-Ferienwohnungen und BELLEVUE haben gemeinsam eine Marktstudie veröffentlicht, die Ihnen Antworten liefert.

3. Die Suche

Nachdem nun klar ist, wohin die Reise gehen soll, beginnt die Suche. Auf Nummer Sicher beim Kauf einer Ferienimmobilie gehen Sie, wenn Sie sich Branchenkennern anvertrauen, wie uns. Auf unserem Marktplatz für Ferienimmobilien „Traumfewo-Immobilien“ sorgen wir dafür, dass Käufer und Verkäufer von Ferienunterkünften von unserer 17-jährigen Erfahrung profitieren. Schauen Sie vorbei! Ansonsten sollten Sie beim Blick auf einschlägige Immobilienwebseiten sicherstellen, dass Sie das Objekt auch als Ferienunterkunft vermieten dürfen.

4. Die Fachleute

Makler, Gutachter, Anwälte und andere Fachleute sind Gold wert! Bevor Sie den Vertrag unterschreiben sollten Sie eine Begehung mit einem Baugutachter durchführen. Dieser kann Sie vor eventuellen Schäden warnen. Natürlich sollten Sie auch einen guten Anwalt haben sowie einen Notar, die Sie bei rechtlichen Angelegenheiten unterstützen. Mit Hilfe dieser Fachleute kann beim Kauf einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses kaum etwas schiefgehen.

5. Die Finanzierung

Vor Unterzeichnung des Kaufvertrags muss die Finanzierung der Ferienimmobilie stehen. Wählen Sie das Kreditinstitut sorgsam aus und achten Sie darauf, ob die Bank bereits Erfahrung mit Darlehen für Ferienimmobilien hat. Gehen Sie sicher, dass Sie vor dem Kauf alle anfallenden Kosten in Ihre Kalkulation mit einberechnet haben. Nicht selten werden Nebenkosten, wie Maklergebühr, Notar- oder Renovierungskosten vergessen.

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