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Ferienwohnung als Kapitalanlage – lohnt sich das?

Lohnt sich der Kauf einer Ferienwohnung als Kapitalanlage?

Ein Ferienhaus in guter Lage mit Blick aufs Meer oder die Berge – davon träumen viele Reisende. Vielleicht haben Sie auch schon überlegt, eine Ferienwohnung als Kapitalanlage zu erwerben und durch Mieteinahmen zu finanzieren? Sie sind sich aber noch unsicher, wie Sie dabei überhaupt vorgehen sollten? Dann lesen Sie am besten direkt weiter! Wir zeigen Ihnen hier, worauf Sie beim Kauf einer Ferienwohnung als Kapitalanlage achten sollte, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und ob sich das Ganze überhaupt lohnt. Außerdem haben wir mit Immobilienmakler Matthias Matthies gesprochen und ihn im Videointerview zu seinen besten Tipps für den Kauf einer Ferienimmobilie befragt. Dranbleiben lohnt sich also!

Bevor Sie eine Ferienimmobilie kaufen, gilt es, einige Dinge zu beachten. Woran Sie vor dem Kauf auf jeden Fall denken sollten, haben wir in einer Checkliste übersichtlich zusammengefasst. Diese können Sie nach einer kostenlosen Registrierung direkt herunterladen!

Bestandsaufnahme vor dem Kauf: Darauf sollten Sie achten

Immobilien gelten für viele als gute und sichere Kapitalanlage. Wer eine Immobilie mit der Absicht kauft, sie als Ferienwohnung zu nutzen, sollte dabei vor allem darauf achten, ob sich die gewählte Wohnung oder das Traumhaus dafür überhaupt eignet. Damit eine Immobilie als Ferienunterkunft genutzt werden kann, gelten nämlich bestimmte Richtlinien. So muss sie beispielsweise in einem Gebiet liegen, in dem eine gewerbliche Vermietung als Ferienunterkunft zulässig ist. Auch die Baugenehmigung kann dabei eine Rolle spielen. Dies sollten Sie auf jeden Fall vor dem Kauf prüfen.

Kosten-Nutzen-Rechnung

Wer eine Ferienwohnung als Kapitalanlage erwerben möchte, verspricht sich davon vor allem zusätzliche Mieteinnahmen, über die sich die Immobilie mehr oder weniger selbst finanziert. Machen Sie vor dem Kauf jedoch auf jeden Fall eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Überlegen Sie dabei insbesondere, ob Sie die Ferienunterkunft vor allem selbst nutzen möchten oder ob Sie sie vorrangig vermieten wollen. Bedenken Sie dabei auch die laufenden und ggf. zusätzliche Kosten. Dazu zählen u.a.:

  • Nebenkosten und Instandhaltung
  • Kosten für Reinigungspersonal und Verwaltung
  • Grunderwerbssteuer
  • Kosten für Notar, Grundbucheintrag und Gutachten
  • Maklerprovision
  • Finanzierungskosten

Durchschnittlich lässt sich eine Ferienunterkunft für rund 150 Tage pro Jahr vermieten. Mit welchen Mieteinnahmen Sie rechnen können, richtet sich dabei beispielsweise nach der Lage und Ausstattung, aber auch danach, ob und wie lange Sie die Immobilie selbst nutzen. Ferienunterkünfte mit einer besonderen Ausstattung in guter Lage sind gefragt, sodass Sie mit solchen Angeboten auch eine höhere Auslastung erzielen können. Nutzen Sie Ihre Immobilie häufig selbst, ist die Auslastung dagegen ggf. geringer.

Dem gegenüber steht der Kaufpreis. Für ein 2-3-Zimmer-Apartment kann man mit einem Quadratmeterpreis von ca. 5.000 bis 6.000 Euro rechnen. Bei Wohnungen in besonders gefragten Gebieten mit bester Lage ist dieser oft aber auch deutlich höher.

Person sitzt im Schneiderschnitz auf dem Fußboden und ist von Rechnungen und Papierkram umgeben
Eine Kosten-Nutzen-Rechnung ist bei der Entscheidung für den Kauf einer Ferienwohnung als Kapitalanlage hilfreich.

Häuserreihe mit Strand an der Ostsee
Je besser die Lage, desto besser lässt sich die Immobilie später vermieten.

Ferienwohnung als Kapitalanlage: Lage und Ausstattung

Ganz besonders wichtig bei der Wahl einer Ferienwohnung als Kapitalanlage sind die Lage und die Ausstattung der Immobilie. Davon abhängig ist der spätere Erfolg der Vermietung, denn für Objekte in bester Lage mit Top-Ausstattung können Sie den Mietpreis natürlich höher ansetzen als für eine einfache Ferienwohnung mit Grundausstattung.

Bei einem Standort am Meer sind Immobilien in direkter Strandlage oder zumindest mit Meerblick besonders gefragt. Bei der Ausstattung punkten Sie zum Beispiel mit Extras wie einem Kamin oder einer Sauna und können sich später so auch die Nebensaison zunutze machen und mehr Gäste ansprechen.

Apropos: Welche Zielgruppe wollen Sie mit Ihrer Ferienwohnung als Kapitalanlage ansprechen? Wenn etwa Familien zu Ihrer Hauptzielgruppe gehören, sollten Sie bei der Wahl der Immobilie auf eine ruhige Lage abseits von Hauptverkehrsstraßen achten und solche Objekte anderen vorziehen.

Prüfen Sie auch, ob sich das Haus oder die Wohnung in puncto Ausstattung optimieren lässt. Ein Baugutachter kann hier helfen, Schäden, aber auch Optimierungspotenzial zu identifizieren.

Ferienwohnung als Kapitalanlage – Tipps vom Experten

Lohnt sich also der Kauf einer Ferienwohnung als Kapitalanlage? Letztendlich müssen Sie diese Frage für sich selbst beantworten. Ein wichtiger Aspekt ist natürlich auch die Finanzierung. Informieren Sie sich frühzeitig bei Banken und Sparkassen und nehmen Sie Kontakt zu Maklern auf. Diese können Sie beim Kauf einer Ferienimmobilie am besten unterstützen. Im folgenden Video haben wir mit Matthias Matthies von der mare-domus IMMOBILIEN Gbr gesprochen. Er gibt einige Tipps für Ihre Investition in eine Ferienwohnung als Kapitalanlage und erklärt, womit Sie bei diesem Prozess rechnen müssen.

Sie sehen also, das Thema „Ferienwohnung als Kapitalanlage“ ist sehr komplex und es gibt einiges zu beachten. Unsere Top-5-Tipps für die Zeit vor dem Kauf haben wir in einer Checkliste zusammengefasst, die Sie hier nach einer kostenlosen Registrierung direkt herunterladen können.

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    Verlangen Sie eine Mietkaution von Ihren Urlaubsgästen oder verbuchen Sie Schäden unter „Vermieter-Risiko“? Immer mehr Gastgeber entscheiden sich für eine Kaution, um auf der sicheren Seite zu sein. Warum eine Mietkaution auch für Sie sinnvoll sein kann und was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie in unseren Tipps rund um die Kaution bei Ferienwohnungen.  

    Mit einer Kaution sind Sie bei der Vermietung Ihrer Ferienunterkunft immer auf der sicheren Seite. Auch bei der Zahlungsabwicklung der Miete sollte einiges beachtet werden. Mit unserer Checkliste für die Zahlungsabwicklung vergessen Sie garantiert nichts.

    10 Hinweise für eine Mietkaution bei Ihrer Ferienunterkunft

    1. Was genau ist eine Kaution bei Ferienwohnungen?

    Eine Kaution ist eine finanzielle Sicherheitsleistung, die sich nach der Höhe des Mietpreises richtet. Urlaubsgäste zahlen also nicht nur den Mietpreis, sondern zunächst auch eine zusätzliche Summe. Sie behalten die Kaution ein, bis der Mietzeitraum beendet ist. Die Kautionshöhe kann zwischen Ihnen und dem Urlaubsgast im Prinzip frei vereinbart werden. Die tatsächliche Höhe und die zu zahlende Summe werden im Mietvertrag festgelegt.

    Auf die Kaution kann der Vermieter dann zurückgreifen, wenn der Urlauber Schadensersatzpflichten bezüglich der Unterkunft nicht erfüllt. In diesem Fall behalten Sie den entsprechenden Betrag ein und erstatten lediglich den Restbetrag zurück. Üblicherweise einigen Sie sich mit dem Urlaubsgast, ob der Schaden durch die hinterlegte Kaution beglichen wird oder ob der Urlaubsgast diesen eventuell von seiner Haftpflichtversicherung begleichen lassen kann.

    2. Warum Sie eine Kaution für Ihre Ferienwohnung nutzen sollten

    Eine Mietkaution bietet nicht nur die finanzielle Sicherheit vor Schäden am und im Eigentum, sondern hat gleichzeitig noch weitere Vorteile. Unter anderem haben Ihre Gäste von vornherein ein höheres Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Ihrer Ausstattung, sodass erst gar keine Schäden entstehen.

    3. Machen Sie die Kautionszahlung transparent

    Stellen Sie sicher, dass Ihre Urlaubsgäste nicht von Ihrer Kaution überrascht werden. Weisen Sie bereits vor der Buchung darauf hin und informieren Sie gleichzeitig über die Höhe.

    Ferienwohnung vor Schäden absichern

    4. Diese Kaution ist bei Ferienwohnungen üblich

    Die Höhe der Mietkaution kann ganz individuell von Ihnen bestimmt werden. Wichtig ist nur, dass Sie keine utopischen Summen von Ihren Urlaubsgästen verlangen. Eine zu hohe Kaution kann nämlich durchaus abschreckend auf potenzielle Gäste wirken. Passen Sie Ihre Mietkaution deshalb an die Preise Ihrer Ferienunterkunft an. Außerdem ist der Wert Ihrer Einrichtung ein Kriterium für die Höhe der Kaution in Ihrer Ferienwohnung. Bei einer besonders hochwertigen Ausstattung ist es durchaus üblich, dass die Kaution aufgrund der eventuell größer auftretenden Schadenssummen höher ausfällt.

    Die Kautionshöhe kann zwischen Ihnen und dem Urlaubsgast im Prinzip also frei vereinbart werden – üblich sind bis zu 10-20% des Mietpreises. Die tatsächliche Höhe und die zu zahlende Summe werden im Mietvertrag festgelegt.

    5. Dann sollte die Kaution bezahlt und erstattet werden

    Auch hier haben Sie als Gastgeber verschiedene Möglichkeiten. Viele Gastgeber verlangen bereits kurz nach der Buchung die Mietkaution, anderen wiederrum reicht die Zahlung direkt bei Anreise. Bei einer Vorabzahlung sollten Sie Ihren Urlaubsgästen die nötige Zeit einräumen. Eine Überweisung kann schon mal 2-5 Werktage brauchen, bis sie bei Ihnen ankommt. Zahlungen per Kreditkarte oder Paypal sind in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden da.

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    Kaution bei Ferienwohnungen anlegen
    Kaution bei Ferienwohnungen anlegen

    6. Wo wird die Kaution in der Mietzeit angelegt?

    Da die Kaution kein zusätzlicher Verdienst für die Vermietung Ihrer Ferienunterkunft ist, sollten Sie für eine klare Trennung zwischen Ihren Mieteinnahmen und der Kaution sorgen. Sie können sich zum Beispiel Gedanken um ein extra “Kautionskonto” machen.

    7. Gehen Sie fair mit der Kaution um

    Eine Kaution für eine Ferienwohnung sollten Sie nicht als leicht verdientes zusätzliches Einkommen ansehen, sondern eben nur als Absicherung vor Schäden. Kleinigkeiten, die im Alltag schnell zerbrechen, wie zum Beispiel Geschirr, können immer kaputt gehen. Seien Sie hier nachsichtig mit Ihren Gästen und bestrafen Sie sie nicht unbedingt. Das gleiche gilt für normale Gebrauchsspuren, solange keine wirklichen Schäden entstanden sind. Zuletzt sollten Sie natürlich ehrlich sein, was bereits bestehende Mängel angeht.

    8. Formulieren Sie Ihre Hausordnung klar und deutlich

    Mit einer Hausordnung machen Sie Ihren Urlaubsgästen deutlich, wie sie sich in Ihrer Unterkunft verhalten sollten. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie klare Regeln aufzählen. Sie können zum Beispiel angeben, wie Ihre Ausstattung genutzt und gepflegt werden soll. Gleichzeitig bietet eine Hausordnung die Möglichkeit beispielsweise Ruhezeiten, und Regeln zum Heizen festzuhalten. Erstellen Sie sich mithilfe unserer Tipps Ihre persönliche Hausordnung.

    9. Halten Sie den Zustand mit einem Übergabeprotokoll fest

    Ein Beleg dafür, in welchem Zustand Ihre Ferienunterkunft vor Zustandekommen eines Schadens war, ist ein Übergabeprotokoll. Hierin wird kurz der Zustand der Ausstattung festgehalten und bereits vorhandene Mängel beschrieben. Beachten Sie, dass Urlaubsgäste nicht dazu verpflichtet sind, ein Übergabeprotokoll zu unterzeichnen oder hieran mitzuwirken. Sie können deshalb zuvor die Ferienunterkunft mit einer weiteren Person begehen und ggf. Fotos machen.

    10. Die Rückerstattung der Kaution

    Nach Abreise Ihrer Gäste sind Sie am Zug: Zahlen Sie die Mietkaution schnellstmöglich zurück. Bei Schadensfällen handelt es sich nämlich zum Glück nur um die Ausnahme. In der Regel werden Ihre Urlaubsgäste die Ferienunterkunft intakt hinterlassen. Direkt mit ihnen zusammen können Sie im Zuge deren Abreise kurz die Unterkunft unter die Lupe nehmen. Ist alles in Ordnung, gilt es, die Kaution schnell wieder zurückzuzahlen. Spätestens innerhalb von 10 bis 14 Tagen sollte die Kaution wieder auf dem Konto der Urlaubsgäste eingegangen sein. So haben Sie auch nach der Abreise ausreichend Zeit, Ihre Ferienunterkunft gründlich auf Schäden zu prüfen.

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      Wann Sie eine Rechnung ausstellen müssen und worauf Sie dabei achten sollten

      Auf die Art der Vermietung kommt es an

      Bei der Vermietung einer Ferienunterkunft kommt es häufig auf Kleinigkeiten an, die es zu beachten gilt. So sollten Sie zum Beispiel auch im Hinterkopf behalten, dass Sie Ihren Urlaubsgästen nach der vollständigen Bezahlung des Mietpreises möglicherweise eine Rechnung ausstellen müssen. Um dabei Zeit zu sparen, können Sie sich einfach eine Vorlage erstellen, die Sie dann nur noch anpassen müssen. Worauf es beim Erstellen einer Rechnung für Ihre Ferienwohnung ankommt, zeigen wir Ihnen hier. Außerdem stellen wir Ihnen unsere kostenlose Muster-Rechnung zur Verfügung.

      Mit unserer kostenlosen Rechnungsvorlage für Ferienwohnungen sind Sie immer auf eine Rechnungsausstellung vorbereitet und können diese jederzeit nach Ihren Anforderungen anpassen.

      Darauf kommt es bei einer Rechnung für eine Ferienwohnung an

      Muss überhaupt eine Rechnung ausgestellt werden?

      Durch die Vermietung einer Ferienunterkunft erzielen Sie Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder Einkünfte aus Gewerbebetrieb, die in der Einkommenssteuererklärung anzugeben sind. Als Nachweis dafür dienen Quittung oder Rechnung. Welchen Zahlungsnachweis Sie verwenden sollten oder zu welchem Sie sogar verpflichtet sind, ist abhängig davon, wie genau Sie Ihre Ferienunterkunft vermieten.

      Ob Sie Ihren Gästen bei der Vermietung Ihrer Ferienunterkunft eine ordnungsgemäße Rechnung ausstellen müssen ist nämlich abhängig davon, ob Sie Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus privat oder gewerblich vermieten. Bei der gewerblichen Vermietung ist das Ausstellen einer Rechnung Pflicht. Vermieten Sie Ihre Ferienunterkunft privat so reicht auch eine einfache Quittung aus.

      Allerdings sollten Sie auch bei der privaten Vermietung darauf vorbereitet sein eine Rechnung auszustellen, wenn Ihre Urlaubsgäste eine Rechnung anfordern.

      Aufbau und Inhalte einer Rechnung

      Sind Sie also aus gewerblichen Gründen gesetzlich dazu verpflichtet eine Rechnung für Ihre Ferienwohnung auszustellen oder möchten diese als Zahlungsnachweis nutzen, sollten Sie auf folgende Kriterien beim Erstellen einer Rechnung achten.

      Diese Angaben müssen in einer Rechnung mit einem Rechnungsbetrag von über 150 Euro brutto enthalten sein:

      • Name und Anschrift vom Vermieter
      • Name und Anschrift vom Urlaubsgast
      • Rechnungsdatum
      • Fortlaufende Rechnungsnummer
      • Steuernummer oder Umsatzsteueridentifikationsnummer von Ihnen als Gastgeber
      • Art und Umfang der Leistung (Übernachtung etc.)
      • Leistungszeitpunkt (Ankunfts- und Abreisedaten)
      • Rechnungs- und Steuerbetrag
      • Steuersatz oder Hinweis auf Steuerbefreiung im Falle eines Kleingewerbes

      Stellen Sie eine Kleinbetragsrechnung mit einem Rechnungsbetrag unter 150 Euro brutto aus, können die folgenden Inhalte entfallen:

      • Steuernummer oder Umsatzsteueridentifikationsnummer
      • Fortlaufende Rechnungsnummer

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      Rechnung für eine Ferienwohnung erstellen

      Hinweis: Ob und wie Sie in Ihrer Rechnung Umsatzsteuer ausweisen müssen und welche steuerlichen Rahmenbedingungen Sie für Ihre Vermietung außerdem im Blick haben sollten, erfahren Sie in unseren 8 Tipps zur Umsatzsteuer bei der Vermietung einer Ferienwohnung.

      Die Rechnungsausstellung

      Haben Sie Ihre Rechnung erfolgreich erstellt und möchten diese Ihrem Urlaubsgast zuschicken oder bei Abreise übergeben, achten Sie darauf, dass Sie immer zwei Kopien erstellen. Eine Kopie ist dabei für Sie als Vermieter für Ihre Unterlagen bestimmt und die andere für Ihren Gast.

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      Fehler in einer Rechnung korrigieren

      Sollten Ihnen oder Ihrem Gast nach der Ausstellung Fehler auffallen, darf die Rechnung nicht einfach verändert werden. In diesem Fall muss eine Korrekturrechnung mit neuer Nummer erstellt werden und die Originalrechnung ist zu stornieren.

      Aufbau und Inhalte einer Quittung

      Wenn Sie Ihre Ferienunterkunft nicht gewerblich Vermieten und somit nicht zur Ausstellung einer Rechnung verpflichtet sind, reicht auch eine einfache Quittung. Diese erfolgt ebenfalls in Schriftform.

      Diese Angaben müssen in einer Quittung enthalten sein:

      • Fortlaufende Quittungsnummer
      • Ausstellungsdatum
      • Kurze Beschreibung der Leistung
      • Unterschrift
      • Zahlungsbetrag

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      Quittung für eine Ferienwohnung

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        Sie wollen bei der Ermittlung und Darstellung Ihres Mietpreises auf Nummer sicher gehen?  Dann laden Sie sich hier unsere detaillierte Checkliste zur Mietpreiskalkulation herunter, mit der Sie Schritt für Schritt Ihren individuellen Mietpreis errechnen können.

        Unsere 12 Tipps zur richtigen Mietpreiskalkulation für die Ferienwohnung

        Deshalb sollten Sie den Preis für Ihre Ferienwohnung gründlich berechnen

        Der Mietpreis für eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus ist ein sensibles Thema: Wenn der Preis zu hoch ist, dann kann die Nachfrage einbrechen. Ist der Preis zu niedrig gewählt, dann können Sie ggf. Ihre Kosten nicht decken. Wichtig für die Berechnung des Mietpreises ist außerdem die Frage, ob Sie die Vermietung professionell betreiben, zum Beispiel einen Beherbergungsbetrieb führen und entsprechend Gewinne aus Ihrer Immobilie erwirtschaften möchten. Oder dient Ihre Ferienwohnung vor allem der eigenen Erholung und die Vermietung läuft nur „nebenbei“? Im Folgenden lesen Sie, welche grundsätzlichen Überlegungen in jedem Fall für Sie als Vermieter wichtig sind.

        1. Mietpreis berechnen: Alle Kosten der Ferienwohnung auflisten

        Als Vermieter einer Ferienwohnung sollten Sie eine Übersicht darüber haben, welche Kosten Ihre Ferienunterkunft verursacht. Um diese Kosten zu ermitteln, lohnt es sich, einmal alle Kosten übersichtlich zusammenschreiben, die im Zusammenhang mit Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus entstehen. Wir empfehlen Ihnen, diese Liste auf Jahresbasis zu erstellen, da hierzu auch nur einmal jährlich anfallende Kosten, wie Kosten für Versicherungen, hinzuzählen. Zunächst empfiehlt es sich, nur die Kosten zusammenzutragen, die auch entstehen, wenn die Wohnung gerade nicht vermietet wird. Denken Sie auch daran, dass ggf. Reparationen anfallen oder einzelne Möbel ausgetauscht werden müssen und berechnen Sie hierfür eine Pauschale ein.

        2. Welche Nebenkosten fließen in den Mietpreis für eine Ferienwohnung ein?

        Anders als bei der regulären Vermietung einer Wohnung melden Ihre Urlaubsgäste Ihren Wasser-, Gas- und Stromverbrauch nicht bei Versorgungsunternehmen an und rechnen diesen separat ab. In einigen Urlaubsregionen, wie beispielsweise in Dänemark, ist es üblich, dass Nebenkosten separat abgerechnet werden und zugängliche Zähler in den Ferienunterkünften angebracht sind. Sie müssen für sich überlegen, ob Sie diese Gebühren nach tatsächlichem Verbrauch abrechnen möchten, oder ob Sie dafür Durchschnittswerte heranziehen.

        Ähnliche Überlegungen sollten Sie zu den Reinigungskosten, Bettwäsche etc. anstellen: Wollen Sie diese optional anbieten und separat berechnen? Oder ist das eine Standardleistung von Ihnen und fließt also direkt in den Mietpreis mit ein? Nicht zu vernachlässigen sind darüber hinaus Verwaltungskosten, wenn Sie zum Beispiel einen externen Anbieter mit der Schlüsselübergabe beauftragt haben.

        Ergänzen Sie Ihre Kostenaufstellung durch diese Angaben. Sie haben damit eine Übersicht erstellt, welche Kosten pro Belegung entstehen. Und wissen entsprechend, welche Mieteinnahmen Sie mindestens erzielen müssen, wenn Sie die grundlegenden Kosten decken wollen.

        Kosten zur Mietpreiskalkulation auflisten
        Kosten zur Mietpreiskalkulation auflisten

        3. Teurer oder günstiger als die Mitbewerber: Gibt es auch einen zu niedrigen Preis für die Vermietung meiner Ferienwohnung?

        Auch wenn es zunächst paradox klingt: Sie können Ihren Vermarktungserfolg schwächen, indem Sie einen zu günstigen Mietpreis angeben. Urlaubsgäste fragen sich dann, was möglicherweise an der Unterkunft nicht stimmt.

        Aber dürfen Sie auch teurer sein als andere Anbieter vor Ort? Ja! – und zwar immer dann, wenn Sie auch eine bessere Ausstattung (z.B. eine Sauna) oder eine besonders herausragende Lage anbieten können. Ist der Preis ohne einen nachvollziehbaren Grund höher als der von Vergleichsobjekten, kann dies zu verärgerten Gästen führen, deren Erwartungen und Vorstellungen nicht erfüllt wurden.

        Prinzipiell gilt also: Werfen Sie einen Blick auf den Mietpreis Ihrer Mitbewerber. Bei ähnlicher Ausstattung, Lage und Anzahl der möglichen Gäste sollte Ihr Preis nicht zu sehr von dem der Vergleichsunterkünfte abweichen. Sie haben dadurch einen guten Anhaltspunkt, welche Preise in Ihrer Urlaubsregion von den Urlaubsgästen akzeptiert werden.

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        4. Welche Kriterien fließen noch in die Berechnung des Mietpreises mit ein?

        Eines der wichtigsten Kriterien für den Mietpreis einer Ferienunterkunft ist die Lage. Ein Objekt in einer der beliebten großen Urlaubsregionen hat immer gute Chancen, eine hohe Auslastung zu erzielen – und das mit einem guten Mietpreis. Anders sieht es in touristisch weniger entwickelten Gebieten aus. Hier kommt es viel mehr noch auf die Ausstattung an, um einen guten Mietpreis zu erzielen.

        5. Angemessenen Mietpreis für die Nebensaison und die Hauptsaison kalkulieren

        Gerade in den typischen Urlaubsregionen sind es Urlaubsgäste gewohnt, dass es unterschiedliche Preise in Haupt- und Nebensaison gibt. Das bedeutet, dass Urlaubsgäste in der Hauptsaison auf höhere Preise eingestellt sind. Anders herum erwarten sie in der Nebensaison einen geringeren Mietpreis.

        Sie als Vermieter sollten Ihre Mietpreise in der Hauptsaison so kalkulieren, dass Sie sich in der Nebensaison einen günstigeren Mietpreis leisten können. Als Fausformel gilt, dass Sie in der Hauptsaison bis zu 20% mehr verlangen können als in der Nebensaison. Dabei kann es durchaus unterschiedlich sein, welche Saisonzeiten für Ihre Zielgruppe gelten.

        Für Familien ist die Hauptsaison ganz klar an die Ferienzeiten gekoppelt. Denken Sie aber ruhig auch daran, ob es beispielsweise große Messen in Ihrer Region gibt. Dann könnten Sie für diese Zeit ggf. auch für Geschäftsreisende eine attraktive Alternative zum Hotel sein. In der Nebensaison können Sie darüber hinaus versuchen, andere Zielgruppen, wie zum Beispiel Monteure, zu erreichen.

        Den richtigen Mietrpreis kalkulieren
        Den richtigen Mietrpreis kalkulieren

        6. Zusatzleistungen berechnen oder Komplettpreis?

        Sie können Ihre Preise auch wunderbar dazu nutzen, Ihren Vermarktungserfolg zu steigern. Urlaubsgäste schätzen es zum Beispiel, wenn bei einem Angebot Komplettpreise angegeben werden, denn so können sie selbst besser kalkulieren. Das bedeutet nicht, dass Sie keine Zusatzleistungen wie die Nutzung von Waschmaschine, WLAN, Handtücher oder Bettwäsche anbieten sollten. Sie tun aber gut daran, nicht alle Leistungen separat auszuweisen, da zu viele Zusatzgebühren abschreckend auf Urlaubsgäste wirken können. Gerade für die Nutzung eines Pools beispielsweise sind zusätzliche Gebühren nicht üblich. Anders verhält es sich mit einem Wäschepaket, für das durchaus extra Kosten ausgewiesen werden können – solange es sich nach der Preisangabenverordnung um eine optionale Leistung handelt.

        7. Mit dem Preis die Vermarktung ankurbeln: Angebote und Rabatte

        Wenn Sie einmal kurzfristig flaue Zeiten überbrücken möchten, können Sie auch über den Preis einiges erreichen. Zum Beispiel können Sie dieses mit einem Last-Minute-Angebot bewerben oder Stammgäste mit Sonderangeboten locken.

        Unsere 28.000 privaten Vermieter, die bei Traum-Ferienwohnungen inserieren, haben die Möglichkeit über die Preistabelle kostenlos Angebote zu schalten. Auf diese Weise kann schnell im Bedarfsfall die Nachfrage angekurbelt werden

        Ein anderer Ansatz ist es, den Preis beizubehalten und stattdessen mit zusätzlichen Extras zu werben: So können Sie zum Beispiel mit regionalen Ausflugszielen kooperieren und den kostenlosen Eintritt ins Schwimmbad oder ins Museum anbieten. Oder Sie stellen Ihren Gästen ein „Angel-Paket“ zur Verfügung, incl. Boot. Aber Vorsicht: Je nach Angebot könnten Sie dadurch von einem einfachen Vermieter zu einem Reiseveranstalter werden mit rechtlichen Auswirkungen: Lesen Sie hier in unserem Artikel zur Erstellung eines Mietvertrags mehr dazu.

        8. Mietpreis für das Ferienhaus richtig und rechtssicher darstellen

        Bei der Preisdarstellung gilt es rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten und zugleich mit dem Preis die Vermarktung anzukurbeln. Für Sie ist vor allem die Preisangabenverordnung wichtig. Diese legt fest, dass dem Endverbraucher jeweils der Endpreis genannt werden muss. Das bedeutet, dass in Ihrem Inserat der gesamte Preis angegeben sein muss, der vom Urlaubsgast für die jeweilige Mietdauer zu zahlen ist. Pauschale Nebenkosten wie Strom, Gas, Heizung oder Wasser dürfen Sie nur dann separat ausweisen, wenn eine Abrechnung nach dem tatsächlichen Verbrauch möglich ist (z. B. durch einen eigenen Zähler). Bei der Endreinigung oder einem Wäschepaket ist es so, dass diese nur dann extra ausgewiesen sein dürfen, wenn sie optional sind, also vom Gast nicht gebucht werden müssen. Die Kurtaxe wiederum können Sie in der Regel separat ausweisen.

        In diesem Artikel können Sie lesen, wie Sie die Kosten für die Endreinigung rechtssicher angeben.

        9. Weitere Preisbestandteile: Pro Person oder pro Objekt?

        Sie können sich grundsätzlich überlegen, ob Ihr Preis pro Objekt oder pro Person gilt. Von unseren Vermietern, die auf Traum-Ferienwohnungen inserieren, wissen wir, dass sich in der Regel bei einer Ferienunterkunft der Preis pro Objekt bewährt hat. Hier wird dann von einer grundsätzlichen Belegung ausgegangen und ggf. ein Aufschlag je weitere Person erhoben. Häufig gewähren Vermieter ab einer bestimmten Anzahl von Übernachtungen einen Preisnachlass oder schlagen umgekehrt einen Aufschlag bei kürzeren Übernachtungen drauf.

        Der Preisrechner auf Traum-Ferienwohnungen bietet für Vermieter diverse Variations- und Eingabemöglichkeiten.

        10. Wie Sie Ihre Mieteinnahmen steigern können: Mietpreis erhöhen

        Mietpreise festlegen
        Mietpreise festlegen

        Natürlich sollten Sie nicht ein für allemal einen Preis festlegen und diesen dann für die nächsten Jahrzehnte gelten lassen. Moderat können Sie Ihren Mietpreis jederzeit an die Inflation anpassen und dadurch dafür sorgen, dass der Wert Ihrer Mieteinnahmen gleichbleibt.

        Wenn Sie eine stärkere Preiserhöhung durchführen wollen, dann sollten Sie auch eine Aufwertung der Ferienunterkunft vornehmen. Diese Aufwertung kann zum Beispiel daraus bestehen, dass Sie in neue Möbel, Wandfarbe etc. investieren. Wenn Sie dabei ein besonderes Augenmerk auf Ihre Zielgruppe haben, dann zahlen zum Beispiel Familien auch gerne mehr, wenn Sie einen Hochstuhl oder eine Sandkiste im Garten anbieten. Eine Aufwertung kann aber auch daraus bestehen, dass Sie es gestatten, einen Hund mit in die Ferienunterkunft zu bringen. Dadurch erschließen Sie sich eine neue Zielgruppe, die gerne etwas mehr zahlt, damit der geliebte Vierbeiner im Urlaub an der Seite seiner Herrchen sein kann.

        11. So gehen Sie mit Kaution für eine Ferienwohnung um

        Wenn Sie eine Kaution für Ihre Ferienwohnung erheben möchten, dann gilt vor allem: Maß halten. Verlangen Sie eine angemessene Kaution, die grundsätzlich nicht 10 bis 15 % des Mietpreises pro Woche nicht übersteigen sollte. So liegt die Kaution in der Regel zwischen 150 und 250 Euro. Eine besonders wertvolle Ausstattung mit Antiquitäten oder teure Hightech-Geräten rechtfertigen unter Umständen auch eine etwas höhere Kaution. In jedem Fall muss die Kaution offen in Ihrem Inserat für Ihre Ferienwohnung angegeben werden.

        12. Ferienwohnung ohne Preis vermarkten

        Einige Vermieter präsentieren Ihre Ferienunterkunft zwar zeitgemäß im Internet, verzichten aber darauf, hier einen Mietpreis anzugeben. Das ist keine gute Idee und Sie sollten als Vermieter keinesfalls auf eine Preisangabe verzichten. Ein Ferienobjekt, bei dem der Urlauber telefonisch oder per Anfrage erst die Miethöhe erfragen muss, hat weniger Chancen erfolgreich vermarktet zu werden. Urlauber schätzen es, wenn sie alle relevanten Informationen zu einem Objekt auf einen Blick präsentiert bekommen. Hinzu kommt, dass Sie als Vermieter wesentlich mehr unnötigen Arbeitsaufwand haben: Schließlich stehen Sie in Kontakt mit Urlaubsgästen, denen ggf. Ihr Angebot zu teuer ist.

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          Die regelmäßige Reinigung und sorgfältige Pflege der Ferienwohnung ist für jeden Vermieter, der seinen Urlaubsgästen einen unbeschwerten Aufenthalt bieten möchte, selbstverständlich. Bei der Preisangabe für die Endreinigung sollten Sie allerdings Wert auf die rechtlichen Vorgaben legen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Endreinigung problemlos, gemäß der Preisangabenverordnung, ausweisen. Mit unseren 5 Hinweisen machen sie keine Fehler mehr!

          Sie wollen auf einen Blick sehen, was eine top gereinigte Ferienwohnung ausmacht? Dann laden Sie sich hier unsere kostenlose Reinigungs-Checkliste herunter. Diese können Sie Ihren Urlaubsgästen zur Reinigung an die Hand geben oder auch eine Reinigungsfirma damit beauftragen.

          1. Der Zusammenhang zwischen Endreinigung und Preisangabenverordnung

          Nach der deutschen Preisangabenverordnung müssen Endpreise alle nicht optionalen Zusatzkosten enthalten. Gemäß dieser Verordnung muss also auch der Preis der Endreinigung im Endpreis enthalten sein, wenn diese ein zwingender Bestandteil ist. Der Verbraucher, in diesem Fall der Urlaubsgast, soll dadurch sofort erkennen, wie teuer der gesamte Aufenthalt wird, ohne einzelne Zusatzkosten zusammenrechnen zu müssen.

          2. Wann verstoße ich gegen die Preisangabenverordnung?

          Beispielsweise berechnen Sie pro Woche für die Übernachtung 500,- €, hinzu kommen dabei immer 60,- € für die Endreinigung.

          Rechtswidrig und abmahnbar wäre beim oberen Beispiel folgende Darstellung:

          500,- €/Woche; zzgl. 60,- € Endreinigung

          Nach der Preisangabenverordnung bekommt der Urlaubsgast den Endpreis hier nicht auf den ersten Blick angezeigt, sondern muss die 60,- € eigenständig zum normalen Übernachtungspreis hinzurechnen.

          3. Wie kann ich die Endreinigung richtig vermerken?

          Da der Preis der Endreinigung beim oberen Beispiel ein zwingender Bestandteil des Endpreises ist, muss der Preis folgendermaßen ausgewiesen werden:

          560,- €/Woche; inklusive Endreinigung

          Der Urlaubsgast kann dieser Angabe auf dem ersten Blick den genauen Endpreis entnehmen.

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          4. Was ist, wenn die Endreinigung für den Urlaubsgast optional ist?

          Wenn die Endreinigung kein zwingender Bestandteil des Endpreises, also eine optionale Leistung ist, ist es rechtlich erlaubt dies so darzustellen:

          500,- €/Woche; Endreinigung optional 60,- €

          Da die Endreinigung nicht zwingend ein Bestandteil des Endpreises ist, ist diese Version nicht rechtswidrig.

          5. Warum Sie auf die richtige Darstellung Wert legen sollten

          Wenn Ihre Preise nicht korrekt dargestellt werden, können Sie dafür abgemahnt werden. Insbesondere kann dies durch Mitbewerber erfolgen, da es sich bei einem Verstoß gegen die Preisangabenverordnung ebenso um einen Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb handelt.

          Auf Traum-Ferienwohnungen haben Vermieter verschiedene Möglichkeiten, die Endreinigung anzugeben. Egal, ob bei Ihnen die Endreinigung bereits im Preis einberechnet ist (inklusive), Sie die Endreinigung mit einer Pauschale berechnen (einmalig) oder Sie Ihren Urlaubsgästen die Möglichkeit geben, selbst die Ferienunterkunft zu reinigen – die Preisdarstellung entspricht bei uns in jedem Fall den rechtlichen Anforderungen.

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            1. Der Nutzungszweck

            Vor dem Kauf einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses sollten Sie sich die Frage stellen, wie die Immobilie genutzt werden soll. Möchten Sie selbst ein paar Wochen im Jahr hier verbringen oder soll die Ferienunterkunft dauerhaft vermietet werden? Ist letzteres der Fall, können Sie mit steuerlichen Vorteilen rechnen, auf die Sie bei Eigennutzung keinen Anspruch haben. Machen Sie sich vorher auch darüber Gedanken, ob Sie die Ferienimmobilie später als Alterswohnsitz nutzen wollen oder Sie diese als reine Wertanlage sehen. Diese Aspekte wirken sich wesentlich auf den Standort aus.

            2. Der Standort

            Die wohl wichtigste Entscheidung, bevor Sie eine Ferienimmobilie kaufen, ist die des Standorts. Zuerst sollten Sie entscheiden, ob die Ferienunterkunft im Aus- oder Inland sein soll. Danach muss der Markt im jeweiligen Land unter die Lupe genommen werden: Wo befinden sich verlässliche Tourismusziele? Welche Regionen werden immer beliebter und welche werden weniger besucht? Finden Sie die Top-Standorte für Urlaubsgäste heraus. Eine solche Markt-Analyse sollten Sie vor dem Kauf unbedingt machen. Die schönste Ferienimmobilie bringt dem Eigentümer recht wenig, wenn niemand in der Region Urlaub machen möchte. Traum-Ferienwohnungen und BELLEVUE haben gemeinsam eine Marktstudie veröffentlicht, die Ihnen Antworten liefert.

            3. Die Suche

            Nachdem nun klar ist, wohin die Reise gehen soll, beginnt die Suche. Auf Nummer Sicher beim Kauf einer Ferienimmobilie gehen Sie, wenn Sie sich Branchenkennern anvertrauen, wie uns. Auf unserem Marktplatz für Ferienimmobilien “Traumfewo-Immobilien” sorgen wir dafür, dass Käufer und Verkäufer von Ferienunterkünften von unserer 17-jährigen Erfahrung profitieren. Schauen Sie vorbei! Ansonsten sollten Sie beim Blick auf einschlägige Immobilienwebseiten sicherstellen, dass Sie das Objekt auch als Ferienunterkunft vermieten dürfen.

            4. Die Fachleute

            Makler, Gutachter, Anwälte und andere Fachleute sind Gold wert! Bevor Sie den Vertrag unterschreiben sollten Sie eine Begehung mit einem Baugutachter durchführen. Dieser kann Sie vor eventuellen Schäden warnen. Natürlich sollten Sie auch einen guten Anwalt haben sowie einen Notar, die Sie bei rechtlichen Angelegenheiten unterstützen. Mit Hilfe dieser Fachleute kann beim Kauf einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses kaum etwas schiefgehen.

            5. Die Finanzierung

            Vor Unterzeichnung des Kaufvertrags muss die Finanzierung der Ferienimmobilie stehen. Wählen Sie das Kreditinstitut sorgsam aus und achten Sie darauf, ob die Bank bereits Erfahrung mit Darlehen für Ferienimmobilien hat. Gehen Sie sicher, dass Sie vor dem Kauf alle anfallenden Kosten in Ihre Kalkulation mit einberechnet haben. Nicht selten werden Nebenkosten, wie Maklergebühr, Notar- oder Renovierungskosten vergessen.

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