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Ferienwohnung bezahlen: Diese Zahlungsoptionen sind bei Gästen beliebt

Hand mit einer Bargeld-Münze auf blauem Hintergrund
Hand mit einer Bargeld-Münze auf blauem Hintergrund

„Das klingt alles prima! Wie können wir jetzt zahlen, damit alles fix und in trockenen Tüchern ist?“
Feriengäste haben Sie und Ihre Ferienwohnung über Ihr Inserat oder Website gefunden, sind begeistert, haben mit Ihnen die Kapazitäten für den Sommerurlaub geklärt und wollen ihre Buchung nun bezahlen – damit auch nichts mehr dazwischenkommt. Und auch Sie möchten natürlich Planungssicherheit, richtig?

Jetzt ist es an Ihnen, Gäste über mögliche Zahlungsoptionen zu informieren, über Bankverbindungen und ggf. Fälligkeiten der Raten.

Aber welche Option wählen bzw. bieten Sie? Haben alle Gäste eine Kreditkarte oder hätten sie lieber eine Zahlung ohne Kreditkarte? Ist PayPal ratsam oder wirkt das ggf. weniger professionell? Sollten Sie sich auf die gewünschte Barzahlung vor Ort einlassen? Mit welcher Bezahlung der Ferienwohnung fahren Sie am besten und sichersten – für Ihre Mieter und für Sie selbst als Vermieter?

Wir geben Ihnen in diesem Artikel einen Überblick über beliebte Zahlungsmöglichkeiten von Ferienwohnungen – damit Sie auf dieser Basis die für Sie und Ihre Gäste beste(n) Option(en) wählen können.

Was Sie grundsätzlich für die Bezahloptionen Ihrer Ferienwohnung wissen sollten

Gleich an dieser Stelle möchten wir sagen: Bieten Sie idealerweise mehrere Zahlungsoptionen an. So mindern Sie das Risiko, dass Feriengäste abspringen, weil Sie die einzige angebotene Zahlungsoption nicht erfüllen können oder wollen. Das ist zum Beispiel möglich, weil zukünftige Gäste keinen PayPal-Account besitzen. Oder weil sie sich damit unwohl fühlen, im Urlaub mit einer größeren Menge Geld für die Barzahlung der Ferienwohnung vor Ort unterwegs zu sein.

Wie finden Sie da nur das für Ihre Gäste ideale Zahlungsmittel?

Wir wollen ehrlich sein: Tatsächlich werden Sie es vermutlich nie allen Gästen recht machen können. Jeder hat so seine Präferenzen.

Unser Tipp für die Bezahlung der Ferienwohnung: Denken Sie sich in Ihre Wunschgäste hinein. Schauen Sie noch einmal, wer zu Ihren Stammgästen gehört? Oder: Wen möchten Sie am liebsten beherbergen?

  • Sind es vielleicht jüngere Leute, die tendenziell eher über ein PayPal-Konto verfügen?
  • Sind es Menschen, die sich grundsätzlich mit Online-Buchungen und -Zahlungen wohlfühlen?
  • Oder sprechen Sie Reisende an, die lieber auf Barzahlungen setzen?

Sicherlich können Sie hier auf einige Erfahrungswerte zurückgreifen, die Ihnen bei der Entscheidung weiterhelfen.

Bedenken Sie bei der Wahl der Zahlungsmittel auch, dass Ihre Urlauber Sie persönlich noch gar nicht kennen. Überlegen Sie entsprechend, welche Zahlungsmittel auf Ihre Wunschgäste vertrauenserweckend wirken und welche weniger. Prüfen Sie ebenfalls regelmäßig, ob Ihre Auswahl bei den Gästen gut ankommt. Oder wird möglicherweise immer wieder nach anderen Optionen gefragt, die Sie bereit wären anzubieten?

Dann wäre unser Rat: Nehmen Sie diese Zahlungsmittel doch auch noch mit auf und steigern Sie so ggf. die Auslastung Ihrer Ferienwohnung dadurch, dass Sie die Hemmschwelle der Buchung und Zahlung reduzieren.

Anzahlung für die Ferienwohnung – ja oder nein?

Bevor Sie Ihren Gästen eine Option nennen, wie sie Ihre Ferienwohnung bezahlen können, müssen Sie für sich folgende Frage klären: Sollen Ihre Feriengäste eine Anzahlung leisten oder lieber nicht?

Unser Rat ist: Auch wenn Sie auf ein vertrauensvolles Verhältnis mit Ihren Mietern setzen wollen und am liebsten alles ganz unkompliziert und fast schon auf freundschaftlicher Basis regeln möchten, setzen Sie immer auf einen professionellen Buchungsprozess. Dazu gehören unserer Erfahrung nach folgende Schritte: erst Buchungs- bzw. Anfragebestätigung, dann Mietvertrag und schließlich auch eine Anzahlung.

Warum?

Früher, sprich als noch nicht so viel über das Internet gebucht wurde, fanden Zahlungen von Unterkünften oft direkt und bar vor Ort statt. Heute durch das Internet, Onlinebanking und diverse Buchungssysteme ist dies anders. Das Internet bringt Vorteile. Online-Buchungen sind

  • unkompliziert
  • schnell getätigt
  • rund um die Uhr möglich
  • sparen Ihren Gästen den Gang zur Bank.

Andererseits befürchten sowohl Vermieter als auch Mieter online Betrügern aufzuliegen. Das Netz macht vieles möglich, aber auch anonym. Um keiner vorgetäuschten Buchung auf den Leim zu gehen, sind Anzahlungen in Deutschland zum Standard geworden. Wir haben Ihnen hier die Vorteile einer Anzahlung aufgelistet:

  • Sie gewährt Ihnen als Vermieter Sicherheit.
  • Sie wird mit den gesamten Kosten der Miete verrechnet.
  • Sie ist bar und/oder online zahlbar (wobei Barzahlungen wohl eher selten vorkommen).
  • Urlauber akzeptieren sie meist gern, da sie auch ihnen selbst Sicherheit gibt, dass die Buchung final abgeschlossen ist und dem Traumurlaub nichts mehr im Wege steht.

Das zu den Vorteilen der Anzahlung im Überblick. Schauen wir uns nun an, wie, wann und in welcher Höhe die Anzahlung der Miete der Ferienwohnung fällig sind.

Fälligkeit und Höhe der Anzahlung bei Buchungen von Ferienimmobilien

Tatsächlich dürfen und sollten Sie die Anzahlung direkt bei der Buchung verlangen.

Ging die Buchungsanfrage also online oder auch telefonisch ein und Sie haben die Buchung bestätigt, ist das Mietverhältnis fix. Sie versenden Ihren Gästen nun Buchungsbestätigung und Vertrag und benennen in diesen direkt die Höhe sowie Fälligkeit der Anzahlung, der weiteren Raten und die Zahlungsmöglichkeiten.

Und wie hoch dürfen Sie die Anzahlung nun bei Ferienimmobilien ansetzen?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Es sei denn, Sie sind ein eingetragener Reiseveranstalter. Dann würden 20 Prozent des Mietpreises/Reisepreises für die Anzahlung fällig werden.

Agieren Sie aber als privater Anbieter, gilt dies nicht. Hier können Sie die Höhe der Anzahlung frei festlegen. Wir empfehlen Ihnen, sich an Raten von etwa 10 bis 30 Prozent des gesamten Mietpreises zu orientieren.

Junger Mann, der mit seiner Kreditkarte bezahlt

Unser Tipp:
Auch wenn es verlockend sein mag, bereits einen großen Teil des Mietbetrages durch die Anzahlung zu erhalten und auf diese Weise noch mehr Sicherheit als Vermieter der Ferienwohnung zu erlangen, raten wir Ihnen: Verzichten Sie auf zu hohe Anzahlungen.

Unserer Erfahrung nach wirkt das auf Mieter wenig seriös und zugleich abschreckend. Sie riskieren so ausbleibende Gäste.

Ist die Anzahlung geleistet, ist noch der verbleibende Betrag – wie vertraglich festgehalten – zu zahlen. Üblicherweise ist die Restsumme drei bis eine Woche vor Anreise zu begleichen. Erst bei vollständiger Zahlung sind Sie als Vermieter verpflichtet, Ihren Gästen auch die Türen zu öffnen, die Wohnungsschlüssel zu übergeben und Ihrerseits den Vertrag zu erfüllen.

Noch einmal aufgepasst:
Bei einer Last-Minute-Buchung sollten Sie auf Ratenzahlung verzichten und direkt den Gesamtpreis abrechnen. Hier ist selbstverständlich zeitlich nicht mehr genug Spielraum, um zwei Zahlungen zu wünschen. Und Sie wollen Ihre auch kurzfristig noch verfügbaren Ferienwohnungen natürlich möglichst unkompliziert vermietet bekommen. Machen Sie es Ihren Gästen mit einer einzigen bequemen Zahlung leicht.

Anzahlung und Mietkaution – was ist der Unterschied?

Tatsächlich haben Sie als Vermieter zweierlei Sicherheiten:

Anzahlung: Die in der Regel mit der Buchungsbestätigung fällige Anzahlung ist ein vertraglich festgelegter Teil des Mietpreises. Er wird – wie gesagt – später mit der Gesamtrechnung verrechnet und gibt Ihnen das gute Gefühl, auch bei kurzfristiger Stornierung nicht auf Kosten sitzen zu bleiben, sollten Sie keinen „Ersatzmieter“ finden.

Mietkaution: Die Mietkaution hingegen sichert Sie gegen Beschädigung (in) der Ferienwohnung ab. Sie ist auch vertraglich geregelt und richtet sich in der Höhe üblicherweise an der Wohnfläche Ihres Ferienobjektes, der Einrichtung und dem Immobilienwert. Die Kaution wird in der Regel erst am Tag der Anreise gezahlt und am Rückreisetag wiederum in voller Summe zurückerstattet – vorausgesetzt natürlich, dass das Mietobjekt keinerlei Schäden aufweist.

Wir empfehlen zu Ihrer Sicherheit in der Regel eine Anzahlung zu fordern. Beim Thema Mietkaution gibt es viele Für und Wider. Wir wissen aus Erfahrung, dass eine Kaution manchmal abschreckend wirkt auf Mieter und viele Vermieter auch ohne diese Absicherung gut fahren.

Stornierungskosten: eine weitere Sicherheit für Sie als Vermieter

Mietkaution und Anzahlung sind aber noch nicht die einzige Sicherheit, die Sie als Vermieter haben. Im Mietvertrag können Sie außerdem Folgen und Kosten im Fall einer Stornierung festhalten. Vermieter über Traum-Ferienwohnungen können ihre Stornierungsbestimmungen selbst festlegen.

Als Servicepunkt Ihrerseits für die Mieter wäre unser Tipp: Empfehlen Sie Gästen den Abschluss einer Reiserücktrittversicherung. So ist auch der Mieter auf der doppelt sicheren Seite, muss er seine Reise ungeplant absagen.

Vor- und Nachteile der Zahlungsoptionen bei Ferienwohnungen

Kommen wir nun zu den unterschiedlichen Zahlungsmöglichkeiten, über welche Ihre Gäste die Anzahlung und die Restzahlung bzw. die Gesamtrechnung begleichen können. Jede davon hat ihre Vor- und Nachteile. Wir gehen hier gern auf beliebte Zahlungsformen in einem ersten Überblick ein, damit Sie auf dieser Basis die für Sie und Ihre Gäste passende Zahlungsoption für die Ferienwohnung wählen können.

Barzahlung der Ferienwohnung vor Ort

Die Ferienwohnung bar zu zahlen, ist der Klassiker, den wir alle wohl noch aus unserer Kindheit kennen, oder?

Mit Bargeld im Reisegepäck, vielleicht auch mit Traveller Checks gerüstet oder mit vor Ort aus dem Automaten gezogenem Geld gewappnet, ging es früher zur Ferienwohnung, zu Vermieter und/oder Verwalter, um direkt vor Einzug in die Ferienwohnung den gesamten Betrag zu zahlen.

Das liegt nun schon ein Weilchen zurück und dennoch wird noch immer hier und dort die Ferienwohnung bar bei Anreise gezahlt – auch wenn sich der Trend unserer Erfahrung nach immer deutlicher hiervon wegbewegt.

Doch die Barzahlung hat auch Vorteile: Ihre Gäste müssen kein Online-Banking betätigen, nicht zur Überweisung extra zur Bank und auch keine Kreditkarte besitzen und als Sicherheit für den Vermieter hinterlegen. Ersteres wird gerade unter älteren Gästen noch immer abgelehnt.

Bargeld wird von einer Person zu einer anderen übergeben

Und gerade wenn Gäste spontan und vor Ort buchen, kann die Barzahlung eine passende Option sein. Wichtig ist nur, dass Sie Ihren Gästen auch bei Barzahlung eine Quittung ausstellen. So sind beide Seiten auf der sicheren Seite und haben einen gültigen Nachweis über die erbrachte Zahlung.

Vorteile

  • Sicherheit für Sie als Vermieter über den Zahlungseingang und die korrekte Summe
  • Passendes Zahlungsmittel für spontane Buchungen
  • (Transaktions-)Gebühren werden gespart
  • Beliebtes Zahlungsmittel bei Menschen, die kein Online-Banking mögen und/oder keine Kreditkarte besitzen

Nachteile

  • Keine Anzahlung möglich (in der Regel)
  • Gäste sind mit Bargeld unterwegs – womit sich viele unwohl fühlen
  • Vermieter müssen eine Quittung ausstellen
Frau, die an einem Kartenlesegerät mit ihrer Kreditkarte bezahlt

Zahlungsmöglichkeit: Kartenzahlung vor Ort

Alternativ zur Barzahlung vor Ort können Sie auch Zahlung per Karte direkt beim Check-in als Zahlungsmöglichkeit akzeptieren. Mit diesem Schritt kommen sie allen Urlaubern entgegen, die

  • kein Online-Banking tätigen wollen und
  • nicht mit einer großen Menge Bargeld unterwegs sein wollen.

Ein Vorteil der Kartenzahlung ist auch, dass sich Gäste durch die Bestätigung Ihrer Karte bzw. der Zahlung durch Pin-Abfrage oder Unterschrift noch einmal sicherer fühlen.

Und auch für Sie als Vermieter bringt das gewisse Garantien für Zahlungseingänge: Sie können direkt sehen, ob die Zahlung erfolgt oder nicht.

Wichtig: Für die Zahlung per Karte vor Ort brauchen Sie ein Kartenlesegerät und eine stabile Internetverbindung. Beachten Sie beides für Ihren Zahlungsprozess und auch Ihre Kostenkalkulation.

Vorteile

  • Sicherheit für Sie als Vermieter über den Zahlungseingang und die korrekte Summe
  • Sicherheit für die Gäste durch Pin-Eingabe
  • Gäste müssen keine hohe Summen Bargeld mit sich führen
  • EC- (oder Kredit)Karte haben die meisten Gäste eh im Urlaub dabei

Nachteile

  • Zusätzliche Kosten durch Kartenlesegerät und (Transaktions-)Gebühren
  • Sie brauchen eine gute Internetverbindung
  • Keine Anzahlung möglich (in der Regel)

Zahlung der Ferienwohnung per Kreditkarte

Wenn Sie die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten Ihrer Ferienwohnung abwägen, sollten Sie wissen: Viele Menschen – und so auch Reisende – bevorzugen es, mit der Kreditkarte zu zahlen. Das gilt für Flüge, Mietwagen und ebenso für Ferienwohnungen und Ferienhäuser.

Diese Präferenz gegenüber früheren Zahlungsoptionen wie per Scheck oder auch der nach wie vor genutzten Überweisung direkt auf das Bankkonto des Vermieters hat sich mitunter auch dadurch ergeben, dass sich Reisende vor zunehmenden Betrugsfällen schützen wollen. Die Kreditkarte gilt weithin als sicheres Zahlungsmittel.

Was bedeutet das für Sie als Vermieter, wenn Sie sich dafür entscheiden, Zahlungen mit Kreditkarte zu gestatten?

Die Annahme von Mietzahlungen mit Kreditkarte ist üblicherweise mit einer kleinen Gebühr, der Bearbeitungsgebühr für Kreditkarten, verbunden. Je nach Anbieter liegt diese Gebühr bei 2-3 Prozent der überwiesenen Summe plus den Transaktionskosten.

Frau, die eine Kreditkarte in die Kamera hält

Zudem benötigen Sie für die Annahme von Zahlungen per Kreditkarte einen gesonderten Vertrag bei Ihrer Bank bzw. einen entsprechenden Service-Provider.

Womöglich überschlagen Sie gerade bereits Gebühr und Kosten mit Blick auf Ihre jährlichen Mieteinnahmen und staunen mächtig aufgrund der Summe? Dann geben wir Ihnen recht: Ja, diese Gebühren sind nicht ohne. Doch es kann sich lohnen, die Kreditkarte als Zahlungsmittel zuzulassen. Wie gesagt, ist sie als Zahlungsmittel sehr beliebt und kann zu deutlich mehr Mieteinnahmen bzw. Buchungen führen, da Sie als Vermieter auch seriöser wirken.

Vorteile

  • Beliebtes und vertrauenswürdiges Zahlungsmittel für Reisen
  • Sicherheit für Sie als Vermieter über den Zahlungseingang und die korrekte Summe
  • Gäste müssen keine hohe Summen Bargeld mit sich führen

Nachteile

  • Separater Vertrag bei Bank bzw. Service-Provider notwendig
  • Zusätzliche Gebühren und Transaktionskosten
Junge Frau, die mit einer Bankkarte bezahlt

Zahlung der Ferienwohnung per Überweisung auf Ihr Bankkonto

Hier kommen wir ebenfalls zu einem beliebten Zahlungsklassiker für Ferienwohnungen: die Banküberweisung (Zahlung per Vorkasse).

Diese Zahlungsform bietet sich auch für Ferienwohnungen an, gerade wenn lange im Voraus zum Reisetermin gebucht wird. Denn schließlich dauern noch immer manche Überweisungen von Bank zu Bank bis zu 7 Werktage – insbesondere bei Überweisungen ins Ausland.

Wichtig ist bei dieser Zahlungsmethode, dass Sie Ihren Gästen vorab im Vertrag und mit der Buchungsbestätigung Ihre IBAN deutlich machen und um die Benennung eines eindeutigen Verwendungszwecks bitten. Denn zu häufig haben Vermieter Schwierigkeiten, Zahlungseingänge den richtigen Gästen und Ferienwohnungen zuzuordnen. Und das kann mühselig für Sie werden.

Bei internationalen Überweisungen sollten Sie auch beachten, dass eventuell Gebühren bei dieser Zahlungsoption anfallen. 

Vorteile

  • Sicherheit für Sie als Vermieter über den Zahlungseingang und die korrekte Summe
  • Für jeden Gast nutzbar (entweder über Online-Banking oder durch den Gang in eine Bankfiliale)
  • Auch für Anzahlungen geeignet

Nachteile

  • Wegen der Bearbeitungszeit nicht für kurzfristige Buchungen geeignet
  • Eventuelle Gebühren bei internationalen Überweisungen
  • Weniger Sicherheit für den Gast

Zahlung der Ferienwohnung per PayPal

Die Zahlung via PayPal erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Sowohl An-, Rest- und/oder auch Komplett-Zahlungen Ihrer Urlaubsgäste sind so per Klick für Sie zu empfangen. Die Zahlung per PayPal gilt als unkompliziert und sicher und ist unserer Erfahrung nach gerade bei jüngeren Urlaubern sehr verbreitet.

Was Sie als Vermieter dafür tun müssen:
Um Zahlungen über PayPal akzeptieren zu können, müssen Sie zunächst ein PayPal-Konto aktiviert haben und dieses mit Ihrem „eigentlichen“ Bankkonto verknüpft haben. Als Gewerbetreibender sollten Sie ein Geschäftskonto eröffnen. Dies gilt vor alle dann, wenn Sie bereits über ein privates Konto verfügen.

Da PayPal für Ferienwohnungen vielen Vermietern nicht geläufig ist, wollen wir hier auf die Vor- und Nachteile dieser Zahlungsmöglichkeit noch einmal genauer eingehen:

Frau mit Handy in der Hand, auf dem die PayPal App zum Bezahlen geöffnet ist

Vorteile

  • Transaktionen werden sehr schnell ausgeführt.
  • Wurde eine Mietüberweisung veranlasst, werden Sie als Vermieter direkt per E-Mail darüber informiert. Der Betrag wird direkt an Sie weitergeleitet und Ihrem PayPal-Konto gutgeschrieben.
  • PayPal gibt keine Informationen über Bankkonten oder Kreditkarten an Sie als Zahlungsempfänger weiter. Sie finden den Zahlungseingang in Ihrem PayPal-Konto vor und können ihn von dort auf ein verknüpftes Konto weiterleiten.
  • PayPal bietet Ihren Gästen eine Sicherheitsfunktion – den sogenannten „Käuferschutz“, der sich dazwischenschaltet, wenn Käufer nicht zufrieden sind mit gelieferter Ware. Der Käuferschutz prüft das Anliegen von Käufern bzw. Mietern. Ist der Anspruch berechtigt, erhalten Zahlende ihr Geld zurück.
  • PayPal-Zahlungen für Einkäufe und Überweisungen an Freunde sind gebührenfrei – vorausgesetzt, sie werden in Euro getätigt. Ebenso ist die Führung des PayPal-Kontos für Privat- und Geschäftskonten kostenfrei.

Nachteile

  • PayPal-Konten sind häufiger im Visier von Kriminellen, die über gefälschte E-Mails Kunden auf betrügerische Internetseiten leiten. Hier sollen „Attackierte“ persönliche Daten und Passwörter angeben. Manche Gäste sind daher skeptisch, geht es um die Zahlung der Ferienwohnung per PayPal. Dies sollten Sie berücksichtigen.
  • PayPal speichert Daten seiner Nutzer auf Servern in den USA oder – wie PayPal in seinen Datenschutzbestimmungen angibt – auch andernorts. Heißt für Sie: Wollen Sie mit Sicherheit wissen, wo die Daten Ihrer Gäste und von Ihnen gespeichert werden, ist PayPal womöglich nicht die richtige Zahlungsoption für Sie als Vermieter.
  • PayPal gibt Daten zudem an Dritte weiter, was im Rahmen der Transaktionsabwicklung notwendig ist.
  • Für Zahlungen werden ggf. Transaktionsgebühren fällig.

Online-Zahlung oder nicht? Was Sie für Ihre Entscheidung noch wissen sollten

Wir haben Ihnen nun verschiedene Zahlungsoptionen für Ferienwohnungen vorgestellt: ganz klassisch die Barzahlung vor Ort, Überweisungsmöglichkeiten sowie Zahlungswege übers Internet. Bevor Sie Ihre Wahl treffen, wollen wir Ihnen noch folgenden Hinweis zum Thema Online-Banking mitgeben:

Sollten Sie Online-Zahlungen noch ablehnen, wäre unser Tipp, sich entsprechende Zahlungsoptionen doch noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen, denn: Online zahlen zu können, ist eine Option, die mehr und mehr von Kunden und Gästen geschätzt wird. Schließlich ist in wenigen Klicks die Zahlung sicher abgeschlossen. Das spart den Weg zur Bank, das Mitführen von Bargeld und lässt sich oftmals bequem direkt im Anschluss an die Buchung vollziehen. In wenigen Schritten ist damit alles für den Urlaub in der Traumimmobilie getan.

Und für Sie als Gastgeber bedeutet das zudem gesteigerte Sicherheit, dass Ihr Gäste nicht kurzfristig stornieren werden. Denn wer bereits eine Anzahlung und / oder eine Komplett-Zahlung geleistet hat – und die Miete nicht erst bei der Anreise bar zahlt – sagt den Urlaub tendenziell seltener ab. Und das wäre es doch wert, sich den Online-Zahlungen zu öffnen, oder?

Zahlung über Ihre Website anbieten

Sie haben sich für verschiedene Zahlungswege entschieden? Und nun?

Jetzt können Sie Ihre Gäste über diese informieren. Das geht prima und klassisch per E-Mail, wo Sie zum Beispiel auf Ihre Bankverbindung oder Ihr PayPal-Konto hinweisen.

Aber vielleicht haben Sie auch eine Website, über die Urlauber direkt nach der Buchung zahlen können – als komplett automatisierten Prozess, der die erfolgte Buchung abschließt? Viele Website-Systeme bieten direkt integrierte Buchungssysteme an.

Das ist super praktisch, wenn hier die von Ihnen gewünschten Zahlungsmethoden bereits angeboten werden. Denn Gäste können direkt zahlen, ohne die Plattform wechseln müssen. Diese in die Website integrierten Zahlungsoptionen könnten sein:

  • PayPal
  • (Sofort) Überweisung bzw. Vorkasse
  • Kreditkarte

Ist ein solches Buchungssystem noch nicht auf Ihrer Website automatisch integriert, sollten Sie dies nachholen. Dafür gibt es bestimmte Plugins, also spezielle Zusatzfunktionen, die Sie in die Website einbetten können. Das ermöglicht es Ihren Gästen, zu den abgesprochenen und ausgewählten Terminen bequem direkt online zu überweisen und sicher zu bezahlen. Plus: Der Buchungsprozess und Sie als Vermieter wirken noch professioneller.

Richten Sie jetzt klare Zahlungsprozesse ein und vermieten Sie erfolgreicher

Wir haben Ihnen nun in diesem Artikel einige Optionen und praktische Tipps rund um Buchung und Zahlungsoptionen mitgeben. Wägen Sie in Ruhe ab, welcher Weg, die Ferienwohnung zu zahlen am besten zu Ihnen und Ihren Gästen passt. Holen Sie sich ggf. auch Tipps und Erfahrungswerte von anderen Vermietern.

Schaffen Sie dann klare Prozesse der Überweisung von Miete, Kaution, Anzahlung, Stornierung, Kurtaxen und Co. Je besser Sie vorbereitet sind und je mehr Ihre Gäste das Gefühl haben, dass ihr Geld bei Ihnen in guten Händen ist, desto lieber werden sie buchen und pünktlich zahlen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren nächsten Schritten und freuen uns mit Ihnen auf die nächste Buchung.

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