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Wie Sie einfach einen digitalen Belegungskalender für Ihre Ferienwohnung erstellen

Um Ihre Ferienwohnung erfolgreich zu vermieten, empfehlen wir Ihnen als Vermieter einen digitalen Belegungsplan oder auch Belegungskalender zu nutzen. Ihnen wie auch Ihren Gästen spart er mächtig Zeit, Arbeit und Nerven und er kann zu deutlich mehr Buchungsanfragen beitragen.

In diesem Artikel erklären wir das Prinzip Buchungskalender für Ferienwohnungen und seine Vorteile. Wir zeigen Ihnen unterschiedliche Formen von Buchungskalendern, wie Sie Ihre Belegungspläne einfach erstellen, ihn stets aktuell halten und in Ihrem Inserat und auf der Website integrieren.

Lassen Sie uns loslegen, damit Sie direkt im Anschluss Ihren ersten Buchungskalender erstellen oder Ihren bestehenden optimieren.

Grundsätze für einen funktionierenden Buchungskalender

Klären wir zunächst die Frage: Was ist ein Belegungskalender? Der Belegungskalender wird auch Buchungskalender, Vakanzkalender oder Belegungsplan genannt.

Er ist ein Tool, mit dem Sie die Verfügbarkeit Ihrer Ferienimmobilie(n) visualisieren können. Ein guter Kalender zeichnet sich durch komfortables Handling für Sie als Vermieter aus und durch maximale Transparenz für mögliche Gäste. In der Regel wird die Belegung von Ferienwohnungen mit folgendem Farbschema dargestellt:

grün: frei/vakant
rot: belegt/gebucht

Ein Belegungsplan auf Traum-Ferienwohnungen sieht zum Beispiel wie folgt aus:

Beispiel eines Belegungskalenders bei Traum-Ferienwohnungen

Durch dieses einfache Farbschema erhält ein interessierter Besucher Ihres Angebotes direkt den Überblick darüber, ob er die Ferienwohnung zum Wunschtermin buchen kann, ob er auf einen freien/grün markierten Zeitraum ausweichen kann oder aber sich nach einer anderen Immobilie umsehen muss.

Sie merken nun vermutlich bereits: Hieraus ergeben sich zwei entscheidende Kriterien eines Kalenders: Der digitale Belegungsplan muss unbedingt

  1. aktuell und
  2. überall, wo man Ihr Angebot buchen kann, verfügbar sein.

Ist das nicht der Fall, können potenzielle Gäste schnell frustriert sein: Sie hoffen, buchen zu können, weil der Wunschzeitraum „grün“ markiert ist. Dann erhalten Sie von Ihnen aber eine Absage, weil für den gewünschten Reiseslot bereits andere Urlauber gebucht haben.

Auch für Sie bringt es Nachteile, wenn Sie der Kalender nicht gut gepflegt ist: Sie haben zum einen Mehraufwand, weil Sie Buchungsanfragen schriftlich absagen müssen. Plus: Ihnen entgehen womöglich Buchungsanfragen, wenn Sie nach einer Stornierung vergessen, den Zeitraum wieder für neue Interessenten freizugeben. Nach außen hin sieht es dann so aus, dass der Zeitraum belegt ist, obwohl gebucht werden könnte.

Ein Belegungsplan mit Echtzeitinformationen ist folglich für beiden Seiten, Gastgeber und Gäste ausschlaggebend, damit Ihr Vermietungsprojekt von maximalem Erfolg gekrönt ist.

Wichtig: Vermieten Sie mehrere Immobilien, so sollten Sie darauf achten, dass Sie stets mit demselben Tool arbeiten und ein und dieselbe Art eines Kalenders führen. So lässt sich für Sie und Interessenten der gesamte Status quo zur Vermietung auf einen Blick leichter erfassen. Doch dazu unten mehr.

Welche Optionen Sie lieber nicht wählen

Das klingt bis hier alles ganz praktisch und spannend für Sie? Dann tauchen wir noch ein wenig tiefer ein und schauen uns zunächst mal zwei beliebte Formen des Belegungsplan an, die heute eher nicht mehr empfehlenswert sind:

1. Der analoge Kalender

Sie haben einen klassischen Kalender als Buchform zu Hause, in dem Sie Buchungen samt Informationen zu den Gästen notieren. Die Nachteile liegen hier auf der Hand: Der analoge Kalender kann verloren gehen, jemand schreibt unleserlich oder es kippt ein Milchkaffee darüber aus. Schon sind die Daten weg oder nicht mehr zu gebrauchen. Auch haben Sie den analogen Buchungskalender womöglich nicht immer gleich zur Hand, wenn eine Anfrage eingeht, und: Bei mehreren Ferienwohnungen verliert man bei dieser Variante schneller den Überblick.

2. Die Excel-Tabelle als Buchungskalender

Sie führen im Computer eine Excel-Tabelle und halten in dieser – wie im „Belegungsbuch“, nur digital – händisch fest, wer gebucht hat. Mit diesem Kalender können Sie dann zum Beispiel durch Sortieren der Tabellenspalten oder -zeilen oder durch farbliche Markierungen im Excel-Programm recht schnell erkennen: Welche Zeiten sind gebucht und welche noch frei. Die Nachteile bei der Excel-Tabelle: Sie stecken durch das Eintippen und manuelle Sortieren viel Zeit in den Kalender. Zudem ist eine Excel-Tabelle stark fehleranfällig. Sortierungen werden womöglich einmal falsch angelegt, Daten durcheinandergewürfelt, Spalten versehentlich gelöscht.

So geht’s besser: Der digitale Buchungskalender für Ferienwohnungen

Sie nutzen einen digitalen Buchungskalender. Da dies ganz klar unsere Empfehlung für Sie und Ihr Vermietungsprojekt ist, gehen wir auf diese Variante im Folgenden weiter ein.

Sowohl Excel-Tabellen als auch das „Belegungsbuch“/der analoge Kalender verschaffen Ihnen zwar Transparenz, nicht aber Ihren potenziellen Gästen. Das heißt, dass Sie immer wieder Buchungsanfragen erhalten werden, obwohl die Ferienwohnung womöglich bereits ausgebucht ist. Das ist – wie oben beschrieben – für Sie selbst unnötiger Mehraufwand und für suchende Reisende frustrierend. Pluspunkte als Vermieter werden Sie durch dieses Manko an Service und Transparenz über Belegungen wohl eher nicht sammeln.

Arbeiten Sie hingegen mit einem digitalen Buchungskalender, so synchronisiert die Software alle Ihre Buchungen: Auf der Website und in all Ihren Inseratenfür die eine Ferienunterkunft ist für alle Interessenten gleichzeitig derselbe Kalender zu sehen. Doppelte Buchungen sind so nahezu ausgeschlossen. Ein digitaler und gut gepflegter Buchungskalender bedeutet dementsprechend Transparenz für Sie und Ihre Gäste. Suchende wissen genau, wann Sie ihren Traumurlaub bei Ihnen buchen können und klicken schneller zur Buchungsanfrage. Sie als Vermieter wiederum wissen auf einen Blick, welche Zeiten/Wochen Sie vielleicht noch einmal extra bewerben sollten, um mehr Buchungsanfragen zu erhalten.

Ältere Frau, die am Laptop sitzt und eine Buchung in Ihren Kalender einträgt

Außerdem sind digitale Buchungskalender oft mit einem Buchungs- oder Reservierungssystem verknüpft. Sie haben folglich die Möglichkeit, mit dem Kalender auch Preise, Mietvertrag und -konditionen zu verknüpfen. So wissen Sie immer auf einen Blick, wie der gesamte Status quo zu den einzelnen Buchungen und Buchungsanfragen ist.

Ein weiterer Vorteil ist die Einfachheit: Sie können ganz leicht auch mehrere Inserate gleichzeitig verwalten. Wir müssen Ihnen ja gar nicht sagen, wie viel Zeit das wieder spart, oder? Sie müssen sich nur noch auf einen Kalender konzentrieren und nicht hin und her hüpfen. Ein Klick und die Buchungsübersichten auf all Ihren Plattformen sind schon aktuell. Das hilft nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren Mitarbeitern und / oder Servicepartnern: Reinigungskräfte, Handwerker, Hausmeister & Co. wissen ohne weitere Absprachen mit Ihnen, wann sie in die Wohnung müssen bzw. können.

Sie erhalten immer wieder mal Buchungen per Telefon oder E-Mail? Vielleicht von Stammkunden, Freunden oder Bekannten? Dann können Sie auch diese „analogen“ Buchungen schnell und per Klick im digitalen Buchungskalender festhalten.

Abschließend seien noch einmal die wesentlichsten Gründe für einen digitalen Buchungsplan hervorgehoben: Ein Buchungskalender bringt Transparenz, klare Abläufe und kann zu einer besseren Auslastung Ihrer Ferienwohnung(en) führen. Das bedeutet: Ein gut gewählter Kalender ist ein einmal eingerichtetes Tool, das – gut gepflegt – zu mehr Einnahmen und mehr Erfolg in der Vermietung führen kann.

Und ist es das nicht wert, einen Buchungskalender zu starten?

Welche Optionen Sie bei Ihrem digitalen Belegungskalender haben

Wenn Sie nun mit einem digitalen Belegungskalender starten möchten, dann stellt sich schnell die Frage: Welche Möglichkeiten habe ich, um diesen in Inserat und/oder Website darzustellen? Wir klären Sie gern auf.

1. Belegungsplan-Software und Kalender-Plugins

Sie können über Anbieter eine entsprechende Kalender-Software oder Plugins nutzen bzw. letztere auf Ihrer Website integrieren.

Vorteil: Software und Plugins bieten oft die direkte Buchung über den Kalender an, und es gibt teilweise auch kostenlose Kalender-Varianten. Dafür müssen Sie jedoch oft in Kauf nehmen, dass Werbung der jeweiligen Anbieter erscheint. Das wirkt auf Interessenten nicht immer seriös. Auch sind in den kostenlosen Varianten die Nutzungsfunktionen gelegentlich stark eingeschränkt. Das jedoch ist es genau, was den Komfort eines voll umfassenden digitalen Buchungskalenders ausmacht.

Weiterer Nachteil: Nicht immer lassen sich Kalender-Software und auch Plugins mit den Kalendern in Inseraten auf Buchungsplattformen synchronisieren. Somit hätten Sie wieder das Problem, im Inserat und auf der Website unterschiedliche Kalender manuell abgleichen zu müssen. Prüfen Sie also Software und Plugins stets dringend auf diese Option hin.

Unsere Erfahrung ist: Ein guter digitaler Belegungskalender als Software- oder Plugin-Variante ist meist nicht kostenfrei. Gute Tools starten bei Preisen um 5 Euro/Monat. Planen Sie diese Fixkosten in Ihre Mietpreiskalkulation mit ein.

2. Belegungskalender über eine Buchungsplattform

Professionelle Plattformen wie Traum-Ferienwohnungen bieten Ihren Gastgebern Belegungspläne als kostenlosen Service zum Inserat an. Diesen können Sie auch mit der einen Website bzw. dem Ferienimmobilien-Angebot auf dieser synchronisieren.

Unseren Gastgebern steht beispielsweise mit Erstellen des Inserates auch ein Belegungsplan mit folgenden Optionen zur Verfügung:

  • Der Belegungsplan ist unmittelbar mit einem Buchungssystem verknüpft. Auf diese Weise ist es für Sie noch einfacher, den Überblick über Ihre Buchungen zu erhalten und automatisch den Belegungskalender auf dem neuesten Stand zu halten.
  • Anders als bei anderen Buchungsplattformen haben Sie bei uns immer die Möglichkeit, den Buchungsprozess zu steuern. Wir legen viel Wert darauf, dass Urlauber und Vermieter in persönlichen Kontakt treten können. Daher arbeiten wir auf Traum-Ferienwohnungen vorwiegend mit Buchungsanfragen statt mit ungesteuerten Buchungen. Unsere Gastgeber haben in einem passwortgeschützten Menü einen Anfragenbereich: Hier gehen zusätzlich zur Nachricht per E-Mail alle Anfragen ein. Als Gastgeber können Sie diese direkt zu- oder absagen und es geht automatisch eine E-Mail an den Gast raus und der Zeitraum wird im Buchungskalender rot. Das spart Zeit und beschleunigt den Buchungsprozess enorm.

Unser Tipp: Sparen Sie Zeit und Klicks, nehmen Sie die Abkürzung, um für Sie und Ihre Gäste volle Transparenz zu schaffen: Inserieren Sie Ihre Ferienwohnung auf Traum-Ferienwohnungen, nutzen Sie unseren Buchungskalender und integrieren Sie diesen jetzt oder später auch auf Ihre Website, sofern Sie eine besitzen.

Wir zeigen Ihnen nun, wie Sie dafür Ihren Belegungsplan in Ihre Website integrieren.

Den Belegungsplan auf der eigenen Webseite anzeigen lassen

Stellen wir uns vor, Sie haben sich für einen Belegungskalender entschieden und möchten diesen nun auf der eigenen Website (auch: Homepage) einbinden. Diese haben Sie zum Beispiel bei Wix, Jimdo oder Squarespace erstellt. Vielleicht haben Sie aber auch eine WordPress-Seite und Ihr Belegungsplan soll hier angezeigt werden? (Lesen Sie gern unseren Artikel, wie Sie eine eigene Website für Ihre Ferienwohnung erstellen).

Wenn Sie zum Beispiel ein Inserat auf Traum-Ferienwohnungen einstellen, dann benötigen Sie keinen weiteren technischen Anbieter, um auch auf Ihrer eigenen Webseite Ihren Belegungsplan darstellen zu lassen. Es ist ohne technisches Vorwissen einfach möglich, den Belegungsplan, der in Ihrem Inserat erscheint, auch auf Ihrer Webseite anzeigen zu lassen.

In der Praxis sieht das so aus, dass Sie in unserem Vermieter-Bereich im Bereich „Belegungsplan“ einen HTML-Code generieren können, den Sie auf Ihre Website einfügen. Das klingt vielleicht etwas kompliziert, aber die Software nimmt Ihnen alle Arbeit ab. Sie müssen nur zwei Entscheidungen treffen:

  • Soll der Kalender auf Deutsch oder Englisch dargestellt werden?
  • Wie viele Monate möchten Sie gleichzeitig anzeigen lassen?

Wenn Sie das ausgewählt haben, brauchen Sie nur noch den Text (bzw. genauer den HTML-Code) kopieren und auf Ihrer Website einfügen. Die Göße dieses sogenannten Widgets passt sich optimal an die Bildschirme Ihrer Gäste an – egal, ob diese am Smartphone oder Computer unterwegs sind. So haben Sie Zeit und Technik-Tüftelei gespart.

Der Buchungskalender ist nun auf der Website und im Inserat. Und wie lassen sich beide synchronisieren?

Clevere Schnittstellen: Wie Sie Ihren Belegungsplan zeitsparend synchronisieren

Sie wissen bereits, dass es für Sie und Gäste unangenehme Folgen haben kann, wenn Ihre Kalender nicht synchronisiert sind und nicht überall zeitgleich ein und derselbe Status angezeigt wird. Das mag schließlich zu Doppelbuchungen, enttäuschten Gästen und unnötigem Aufwand Ihrerseits führen.
Um das zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, alle Belegungspläne zu synchronisieren.

Über eine Synchronisation, sprich die Verknüpfung mehrerer Kalender, müssen Sie lediglich einen Belegungsplan stets auf dem neuesten Stand halten. Die anderen Kalender werden dann automatisch aktualisiert. Nehmen Sie in dem Hauptkalender eine Änderung vor, erscheint diese kurze Zeit später auch in den Belegungsplänen auf den anderen Webseiten.

Wir empfehlen: Wählen Sie den Belegungsplan als Hauptkalender, der an ein Buchungssystem gekoppelt ist. So behalten Sie stets einen Gesamtüberblick über Ihre Buchungen und Belegungen.

Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten, wie Sie als Gastgeber Ihren Belegungsplan synchronisieren können:

Hinweis:

Wenn Sie mit Ihren Ferienunterkünften bereits bei Traum-Ferienwohnungen registriert sind, finden Sie im Vermieter-Bereich eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie Ihre Kalender bei uns im System synchronisieren.

Belegungspläne mit iCal Kalender synchronisieren

Am weitesten verbreitet ist die Synchronisation über den iCalender, kurz iCal.

iCal ist ein Datenformat zum Austausch von Kalenderinhalten. Bei Traum-Ferienwohnungen und anderen Plattformen können Sie Ihren Belegungsplan über iCal synchron schalten. Wichtig ist, dass vom Portal selbst das Format unterstützt wird, damit Sie Ihren iCal nutzen können. Ist dies der Fall, müssen Sie lediglich den iCal-Link Ihres Hauptkalenders in die anderen Belegungspläne einfügen. Nun werden Ihre Daten ungefähr alle 60 Minuten aktualisiert – ohne, dass Sie etwas tun müssen.

Belegungsplan über eine Schnittstelle aktualisieren

Anbindungsstellen bieten Webseiten die Möglichkeit, Belegungsdaten entweder zu importieren oder zu exportieren. Informieren Sie sich bei den von Ihnen genutzten Portalen, welche Schnittstellen zur Verfügung stehen. Auch hier werden die Daten ungefähr alle 30 Minuten aktualisiert.

Gut zu wissen: Traum-Ferienwohnungen unterstützt nicht nur das iCal-Format, sondern bietet Ihnen auch unterschiedlichste Schnittstellen.

Unser Tipp: Inserate mit einem aktuellen Belegungsplan erscheinen in den Suchergebnislisten Ihrer potenziellen Gäste weiter oben. Verpassen Sie Ihrem Kalender daher immer ein Update und synchronisieren Sie alle Kalender, die Sie nutzen.

Fazit: Sollten Sie einen Buchungskalender verwenden?

Zeit und Nerven sparen, volle Transparenz, mehr Einnahmen, glücklich buchende Gäste – sind das nicht eine ganze Reihe guter Argumente für einen digitalen Buchungskalender? Wir vermuten, auch Ihre Antwort lautet spätestens jetzt, am Ende des Artikels, „Ja!“

Starten Sie am besten jetzt gleich und prüfen Sie: Wo brauchen Sie einen Buchungskalender (Website, Inserate auf verschiedenen Portalen) und legen Sie Ihren Kalender an.

Gern sind wir von Traum-Ferienwohnungen Ihnen behilflich. Registrieren Sie sich dafür hier als Gastgeber auf unserem Portal. Legen Sie Ihr erstes Inserat an und erstellen Sie den Buchungskalender.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

FAQ – digitale Buchungskalender

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AllgemeinLeave a Comment on “The forest” – gelebte Nachhaltigkeit in der Lüneburger Heide

“The forest” – gelebte Nachhaltigkeit in der Lüneburger Heide

Wer an die Lüneburger Heide denkt, denkt vermutlich an lila Felder so weit das Auge reicht. Und an Ruhe. Genau das hat Trine Pade in ihrem Ferienhaus “the forest” aufgegriffen und einen tollen Rückzugsort für Naturliebhaber und gestresste Städter geschaffen. Direkt am Waldrand – fast ein bisschen versteckt – findet man ihre ökologische Oase. Wir wollten mehr darüber wissen und haben mit Trine gesprochen.

Trine gibt dabei Einblicke in ihren Vermietungsalltag und verrät ihr Erfolgsrezept. Sie zeigt auch, wie eine eher “anonyme” Vermietung ohne persönliche Begrüßung vor Ort etc. funktionieren kann.

Ferienhaus „the forest woodhome“

“Ein zweites Zuhause im Wald” – so beschreibt Trine selbst ihr Holzhaus in Höckel in der Nordheide. Und tatsächlich merkt man der Unterkunft sofort an, wie viel Liebe in den Neubau gesteckt wurde. Gäste leben hier in einem harmonischen Mix aus Moderne und Gemütlichkeit mit direktem Blick in den Wald.

Klingt nach absoluter Abgeschiedenheit, ist aber keine 50km von Hamburg entfernt und bietet so neben ganz viel Natur auch die Nähe zu Kultur und Action.

Auf den 135 m² mit 3 Schlafzimmern, 3 Bädern und einem großen Wohnbereich finden bis zu 6 Personen bequem Platz und können hier eine entspannte Auszeit verbringen.

F: Hallo Trine, fangen wir direkt an: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Ferienunterkunft zu vermieten?

A: Ich habe 10 Jahre direkt neben dem jetzigen “the forest” gewohnt und immer schon mit dem Grundstück geliebäugelt, um da meine Werbeagentur aufzumachen. Meiner Nachbarin habe ich deshalb gesagt, sie soll Bescheid geben, wenn sie verkaufen will.

Als das so weit war, war ich allerdings schon wieder nach Hamburg gezogen und hatte die Idee mit der Agentur in Höckel verworfen. Ich habe das Grundstück aber trotzdem gekauft und beschlossen, eine Ferienunterkunft zu eröffnen. Der Plan war eigentlich, das schon bestehende Blockbohlenhaus dafür zu nutzen, aber nachdem wir erfahren haben, dass das mit Holzschutzmitteln durchtränkt war, war klar: Das geht nicht. So etwas hätte ich meinen Gästen auch nicht zumuten wollen.

Das Projekt Ferienhaus ist dann ein bisschen eskaliert und vom Tiny House zu einem großen Haus in ökologischer Bauweise geworden. Aber ich habe es geliebt. Das war echt eins meiner bisher tollsten Projekt und es war jedes Mal ein Highlight zur Baustelle und dann später zum Haus zu fahren. Ist es bis heute.

Kleiner Fun Fact: Ich habe das ganze Haus selbst gezeichnet. Als gelernte Grafikerin hat auch das richtig Spaß gemacht.

Das Projekt Ferienhaus ist dann ein bisschen eskaliert und vom Tiny House zu einem großen Haus in ökologischer Bauweise geworden. Aber ich habe es geliebt.

Trine Pade

F: Und wie lange vermieten Sie jetzt schon?

A: Ich vermiete seit Mai 2021. Das Haus wurde zwar schon im Dezember 2020 fertiggestellt, aber da konnte ich wegen Corona noch nicht starten.

F: Dann haben Sie ja schon ein bisschen Erfahrung. Was mögen Sie besonders daran, Vermieterin zu sein?

A: Mit ganz normalen Menschen zu tun zu haben. Ich habe eine kleine Werbeagentur und dementsprechend im Jobumfeld hauptsächlich mit Entscheidern zu tun. Mit meinen Gästen kommuniziere ich auf einer ganz anderen Ebene und das gefällt mir sehr gut. Ich hatte bisher nur nette Kontakte. Ein Gast hat sogar mal eine Packung Thüringer Bratwürste da gelassen als Dankeschön für den tollen Aufenthalt.

F: Ein Thema, das Ihnen bei der Vermietung besonders wichtig ist, ist die Nachhaltigkeit. Warum?

A: Ich möchte meinen Teil zu einer besseren Zukunft leisten. Privat gibt es bei uns zuhause zum Beispiel auch (fast) kein Fleisch.

Ein Neubau an sich ist ja nicht unbedingt nachhaltig. Deshalb war es mir wichtig, ökologisch zu bauen, wenn ich schon baue. Das Haus entspricht dem KFW-Standard 40+. Das ist der höchste Standard, den es aktuell gibt. Ich hatte auch Angebote für ein KFW 55-Haus, aber ich wollte es so gut machen wie möglich.

Ich möchte meinen Teil zu einer besseren Zukunft leisten.

Trine Pade

F: Wie können wir uns das dann konkret vorstellen?

A: Das Haus ist autark von der Energieversorgung. Nur Leitungswasser beziehen wir noch über die Stadtwerke. Wir haben eine Photovoltaik-Anlage mit einem Batteriespeicher eingebaut und heizen mit einer Wärmepumpe. Damit sind wir auch Teil der sonnenCommunity – einem Unternehmen, das auf eine grünere Zukunft hinarbeiten.

Außerdem haben wir eine eigene biologische Kläranlage angebunden. Theoretisch könnten wir sogar auch einen Brunnen bauen, um somit komplett unabhängig zu sein.

Ich habe mich schon lange für das Thema ökologisches Bauen interessiert und konnte es jetzt umsetzen.

F: Und würden Sie im Nachhinein alles nochmal genauso machen?

A: Ja, auf jeden Fall. Ich hätte das gleiche Haus auch gerne nochmal privat hier in Hamburg, aber Bauplätze sind schwer zu bekommen.

Ich könnte mir vorstellen, in Zukunft noch eine zweite Batterie für eine Wallbox einbauen zu lassen. Bisher wurde eine E-Ladestation allerdings noch nie nachgefragt. Wenn der Bedarf da ist, werde ich das auf jeden Fall nachrüsten, denn in Höckel gibt es sonst keine Infrastruktur für E-Autos.

F: Ihr Ferienhaus ist schon etwas Besonderes. War Ihnen die Einrichtung und Ausstattung wichtig?

A: Ja, bei mir ist alles an Einrichtung und Ausstattung bewusst gewählt. Und ich hab am Anfang Freunde im Haus wohnen lassen, damit sie mir sagen, was noch fehlt.

Besonders viel Wert habe ich auf die Beleuchtung gelegt. Es sollte gemütlich werden. Aus diesem Grund gibt es auch kaum Deckenleuchten, sondern fast alle Lampen hängen an den Wänden. Es gibt noch viele kleine Lampen, die man anknipsen kann.

Die Küche war mir auch wichtig, weil ich selber total gerne koche. Deshalb ist da einfach vieles da: von der Muskatnuss-Reibe bis zum Dünsteinsatz. Dafür waren meine Test-Gäste echt hilfreich. Ein besonderes Extra: Es gibt gleich drei verschiedene Möglichkeiten Kaffee zu kochen, denn ohne guten Kaffee geht – gerade im Urlaub – einfach nichts.

Was die Unterkunft wahrscheinlich von anderen abhebt: In “the forest” gibt es keinen Fernseher. Ich denke, gerade im Urlaub kann man seine Zeit auch anders verbringen. Eigentlich reicht ja schon ein Blick aus dem Fenster in den Wald. Wer darauf gar nicht verzichten kann, hat aber mit Hilfe des Beamers und der Apple TV-Box die Möglichkeit zu streamen. Das geht allerdings am besten abends, wenn es dunkel genug ist.

F: Wir haben ja schon verraten, dass Sie bei der Vermietung gar nicht vor Ort sind. Wie läuft der ganze Prozess und der Check-In und Check-Out da ab?

A: Nachdem die potentiellen Gäste eine Anfrage geschickt haben, stimme ich mit ihnen alle Details per E-Mail oder am Telefon ab und ich verschicke den Mietvertrag. Kurz vor der Anreise versorge ich meine Gäste dann nochmal mit den wichtigsten Infos zur Anfahrt, zum Parken, etc.. Der Check-In erfolgt kontaktlos. Die Gäste finden den Schlüssel im Schlüsseltresor und haben das Ferienhaus während der ganzen Zeit komplett für sich. Ich möchte diese Ruhe als Vermieterin auch gar nicht stören. Wenn etwas ist, können sich meine Gäste aber natürlich jederzeit melden.

Ich habe eine gute Seele bzw. zwei vor Ort, die für meine Gäste immer alles perfekt nach- und vorbereiten. Die beiden sind ein Glücksgriff und halten gemeinsam vor Ort die Stellung.

Ich habe schon öfter gehört, dass viele andere Vermieter sehr stark auf den persönlichen Kontakt setzen. Ich kann für mich sagen, dass sich viele meiner Gäste über diesen eher anonymen Ablauf freuen.

Trine Pade

F: Gehen wir nochmal ein bisschen zurück: Gab es Hürden, die Sie bei Ihrem ersten Gast überwinden mussten?

A: Am Anfang fiel es mir ganz schön schwer, loszulassen. In “the forest” steckt so viel Arbeit und Liebe, dass ich an dem Haus echt hing. Ich hatte Angst, dass was kaputt geht. Bevor die ersten richtigen Gäste kamen, habe ich Freunde zum Testwohnen eingeladen. Ganz verschiedene Zielgruppen wie Familien, Singles und Paare. Die haben mir dann genau gesagt, was noch fehlt. Ich hatte erstmal alles so ausgestattet, wie ich es für gut hielt und habe dann noch ein paar gute Anregungen bekommen.

Und tatsächlich ist beim Testwohnen auch schon der erste Kratzer in die Küchenfront gekommen. Also eigentlich das Worst Case Scenario. Das hat mir aber dabei geholfen, loszulassen.

Als dann die ersten echten Gäste angereist sind, war ich schon etwas aufgeregt, aber es hat alles gut geklappt. Und heute habe ich ja eh feste Routinen.

F: Was würden Sie sagen, ist aus Ihrer Sicht das Wichtigste bei der Vermietung?

A: Für mich sind das drei Dinge:

  • Kommunikation: Es kommt total darauf an, wie interessiert, ausführlich und vor allem wie schnell man antwortet. Das zeigt den Gästen gleich, wie wichtig sie dem Vermietenden sind. Und die Kommunikation sollte immer offen und transparent sein.
  • Vertrauen zu den Gästen: Ich habe ja schon gesagt, dass wir mit einem Schlüsseltresor arbeiten. Wir haben damit noch nie schlechte Erfahrungen gemacht und sind überzeugt, dass es sich auszahlt, so vertrauensvoll in die Vermietung zu gehen, wie man es auch von seinen Gästen erwartet.
  • Sauberkeit: Das Ferienhaus muss in einwandfreiem Zustand sein. Kein Gast möchte noch Dreck von anderen finden. Seit Corona ist das Thema Hygiene natürlich noch wichtiger geworden.

F: Gibt es noch weitere Tipps, die Sie Neu-Vermietern mit an die Hand geben würden?

A: Wenn man nicht selbst vor Ort ist, sollte man sich auf jeden Fall in Ruhe Zeit nehmen, um die richtige Person oder die richtigen Personen zu finden, die sich um das Feriendomizil kümmern.

Außerdem ist es wichtig, auf ein stimmiges Interieur zu achten. Das muss nicht unbedingt dem eigenen Geschmack entsprechen, sondern dem der Gäste. Ich bekomme von meinen Gästen immer wieder gehört, dass sie mein Haus vom Stil toll finden. Dafür müssen es auch nicht immer teure Designerstücke sein. Auch ein bekanntes schwedisches Möbelhaus funktioniert gut. Auf zu viel Schnickschnack und Deko und so sollte man meiner Erfahrung nach auch eher verzichten.

F: Und was ist Ihr ganz persönliches Geheimrezept?

A: Die Vermietung bzw. der Kontakt mit meinen Gästen macht mir total viel Spaß – auch, wenn er nur per Mail oder Telefon ist. Ich bin mir sicher, dass Urlauber diese Freude spüren. Das gleiche gilt für meine Vision für “the forest”. Ich habe eine ganz klare Idee davon, was meine Gäste bei mir erleben sollen. Deshalb gibt es zum Beispiel auch keinen Fernseher.

Ein wichtiger Teil meines Geheimrezeptes sind auch die beiden Menschen vor Ort, die mir dort die Arbeit abnehmen und bei denen ich einfach weiß, dass mein Haus in guten Händen ist. Ohne die beiden wäre die Vermietung für mich nur schwer möglich.

Und am Ende ist es eben auch. dass ich meinen Gästen den Freiraum lasse, so zu leben, wie sie es im Urlaub gerne möchte. Ich stehe während des Aufenthalts auf keinen Fall plötzlich einfach vor der Tür.

Ich habe eine ganz klare Idee davon, was meine Gäste bei mir erleben sollen

Trine Pade

F: Zum Abschluss dann nur noch eine Frage: Wie sind Sie auf Traum-Ferienwohnungen aufmerksam geworden und warum haben Sie sich für uns entschieden?

A: Eine Bekannte, die auch über Traum-Ferienwohnungen vermietet, hat mir von euch erzählt und ich war sofort von dem Konzept überzeugt, dass ich keine Provision zahlen muss und den Vertrag individuell mit meinen Kunden abschließen kann. Ich inseriere auch über andere Portale und habe da teilweise ganz schön heftige Kosten. Die Jahresgebühr finde ich da sehr fair und möchte mich in Zukunft auch noch mehr auf Traum-Ferienwohnungen konzentrieren.

Liebe Trine, vielen Dank für das sehr nette Interview und die spannenden Einblicke. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Ferienhaus “the forest”.


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Allgemein Verwaltung1 Kommentar zu So gehen Sie als Vermieter mit steigenden Energiekosten um

So gehen Sie als Vermieter mit steigenden Energiekosten um

Dass die Preise für Strom, Gas & Co. steigen, brauchen wir Ihnen nicht erklären. Das sehen Sie auf Ihren Abrechnungen und hören es mittlerweile fast täglich in den Nachrichten. Die Entwicklung kennt dabei aktuell nur eine Richtung: nach oben.

Das gepaart mit den Nachwehen von Corona und der hohen Inflation führt bei vielen Gästen zu Verunsicherung. Und auch unsere Vermieter sind verunsichert: Wie sollen sie in Zukunft die Energiekosten angeben? Können sie in der momentanen Situation ihre Preise erhöhen?

Vermutlich stellen Sie sich diese Fragen auch gerade und sind deshalb hier gelandet. Wir möchten Ihnen heute einen Überblick geben, welche Optionen Sie haben, um mit den steigenden Energiekosten umzugehen – ohne dabei Gäste zu verlieren oder im Minus zu wirtschaften. Außerdem zeigen wir Ihnen am Ende, wie andere die aktuell Situation händeln.

Die aktuelle Ausgangssituation

Die Kosten für Energie steigen schon seit vielen Jahren. In den letzten 20 Jahren haben sie sich im Schnitt verdoppelt. Doch was wir aktuell sehen, ist nicht die klassische Entwicklung. Getrieben durch den Ukraine-Krieg und den damit verbundenen Sanktionen gegen Russland erhöhen sich die Preise in einem immer rasanteren Tempo.

Was die normalen Haushalte schon belastet, wird für Vermieter zur echten Herausforderung, denn

  • hören wir von unseren Gastgebern immer wieder, dass Gäste im Urlaub weitaus weniger auf den Verbrauch von Strom, Gas und Wasser achten und
  • arbeiten viele unserer Vermieter mit festen Nebenkosten-Pauschalen, die aufgrund der starken Kostensteigerungen oft nicht mehr deckend sind.

Für Sie bedeutet das: Sie sollten dringend handeln, damit Ihr Vermietungsprojekt auch weiter rentabel bleibt.

Wir stellen Ihnen jetzt drei Optionen vor, die wir auch unseren Kunden immer wieder vorschlagen. Jede hat ihre Vor- und Nachteile und teilweise können sie auch kombiniert werden.

Option 1: Energieverbrauch senken

Um weniger Energiekosten zu zahlen zu müssen, sollten Sie als erstes prüfen, ob Sie Ihren Verbrauch bzw. den Verbrauch der Ferienunterkunft reduzieren können. Das schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

In unserem Magazin-Artikel “Ferienwohnung nachhaltig machen” haben wir bereits einige Energiespar-Tipps für Sie aufgelistet.

Unsere drei Top-Tipps möchten wir Ihnen jedoch hier direkt mitgeben.

Energiespar-Tipp #1: Überprüfen Sie Ihre Elektrogeräte

Neben Heizung und Wasseraufbereitung gehören vor allem auch Elektrogeräte zu den größten Energiefressern im Haushalt. Besonders ältere Geräte mit schlechter Energieeffizienz schlucken einiges an Strom und bieten bei Austausch schnell ein paar hundert Euro an Sparpotenzial.

Aber auch bei modernen Geräten lässt sich mit dem richtigen Management noch der ein oder andere Euro sparen. Hier mal ein paar Beispiele aus dem Jahr 2019. Die Ersparnis ist bei den heutigen Strompreisen natürlich noch dementsprechend höher.

Energiespar-Tipp #2: Prüfen Sie, ob sich Investitionen in Smart Home lohnen

Intelligente, sogenannte Smart Home Lösungen sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, weil sie das Energiesparen einfach machen. Bedeutet das jetzt, dass Sie gleich die ganze Unterkunft auf Smart Home umstellen und viel Geld investieren müssen? Nein. Auch mit kleinen Investitionen können Sie schon viel erreichen. Einige Beispiele wären:

  • Programmierbare Heizungsthermostate
  • Fenster- und Türkontakt, die Sie mit den Heizungsthermostaten verbinden
  • Smarte Steckdosen

Besonders mit intelligenten Heizungssystemen, die Sie per App steuern können, lässt sich sehr gut Energie sparen, denn damit können Sie genau festlegen, wann welcher Raum geheizt werden soll und können bestimmte Räume auch aus Ferne wärmer oder kälter machen. Perfekt, wenn Ihre Gäste nach Abreise mal vergessen haben, die Heizungen herunterzudrehen. Außerdem können Sie auch eine Maximal-Temperatur für die Heizung einstellen. Wägen Sie individuell ab, was sich bei Ihnen lohnt und lassen Sie sich ggf. auch beraten.

Energiespar-Tipp #3: Sensibilisieren Sie Ihre Gäste

In Ihrer Ferienunterkunft sind in der Regel Ihre Gäste die Energieverbraucher. Deshalb ist es auch so wichtig, diese mit ins Boot zu holen. Wenn die nämlich zum Beispiel die Fenster offen stehen lassen, während die Heizung auf 5 läuft, nützen Ihnen selbst die energieeffizientesten Geräte nur wenig.

Weisen Sie Ihre Gäste deshalb gerne schon bei der Begrüßung auf einen grundlegenden Energie-”Knigge” hin: Licht ausmachen, wenn sie das Haus verlassen. Stoßlüften und dabei Heizung herunterdrehen. Stecker ziehen, wenn Geräte nicht benutzt werden.

Zusätzlich macht es Sinn, die Verhaltensregeln auch zur Gästemappe hinzuzufügen.

Wenn Sie Ihre Gäste nett und freundliche um Ihre Mithilfe bitten, sind diese in der Regel auch bereit etwas mehr auf ihr Verhalten zu achten und ihren Teil zu leisten.

Option 2: Preise anpassen – ohne Gäste zu verlieren

Wenn die Energiesparmaßnahmen nicht ausreichend Erfolg bringen, können Sie natürlich auch Ihre Preise anpassen. Bevor Sie jetzt aber recht willkürlich neue Preise festlegen, gehen Sie noch einmal einen Schritt zurück. Ihre Übernachtungspreise sollten Sie nie nach Gefühl wählen, sondern immer vernünftig kalkulieren. Dabei sollten Sie neben Ihren (gestiegenen) Kosten natürlich auch die Mitbewerber im Blick haben, um nicht über dem Marktniveau zu vermieten. Sonst riskieren Sie eine zu geringe Auslastung.

Eine Anleitung zur Kalkulation bekommen Sie hier: “Mietpreise richtig berechnen

Angesichts der aktuellen Situation sollten Preiserhöhungen von 5 bis 10% in vielen Fällen vertretbar sein. Vor diesem Hintergrund spielen auch saisonale bzw. dynamische Preise eine immer wichtigere Rolle: Passen Sie Ihre Preise für Hoch- und Nebensaison ebenso an wie für verschiedene Zielgruppen. Wir wissen zum Beispiel von vielen unserer Gastgeber, dass sie für ihre Stammkunden günstigere Preise beibehalten, wenn sie regelmäßig buchen. Treue wird so also belohnt.

Mehr zum Thema lesen Sie hier: “Saisonale Preise: So machen Sie Ihre Ferienunterkunft noch profitabler

Auch besondere (Last-Minute)-Angebote können eine gute Option sein, um Ihre Ferienwohnung bzw. Ihr Ferienhaus noch besser auszulasten und damit mehr Umsatz zu machen. Achten Sie dabei aber immer darauf, dass Sie kostendeckend bleiben.

Und falls Sie sich mit einer Preiserhöhung noch nicht so richtig anfreunden können, möchten wir Ihnen noch folgenden Denkanstoß mitgeben: Höhere Preise suggerieren oft auch mehr Qualität und Komfort und ziehen so noch einmal eine andere Klientel an Gästen an.

Option 3: Energiekosten separat abrechnen

Die dritte Option führt weg von der klassischen Nebenkostenpauschale, denn hier rechnen Sie die Energiekosten nach Verbrauch ab. Falls Sie schon einmal in Dänemark Urlaub gemacht haben, kennen Sie das sicher, denn dort ist diese Variante der Standard.

Gerade jetzt entscheiden sich auch hier immer mehr Gastgeber dafür – und das hat seinen Grund. Sie schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:

  • Sie motivieren Ihre Gäste mehr auf den Energieverbrauch zu achten und ressourcenschonender zu urlauben und
  • reduzieren das Risiko, auf eventuellen Extra-Kosten wegen steigender Energiepreise sitzen zu bleiben.

Auch hier wird der genaue Verbrauchspreis schon im Vertrag festgelegt, sodass eine Erhöhung des Basispreises in der Regel im Nachhinein nicht mehr möglich ist. Entsprechende Klauseln, die Ihnen ein Schlupfloch zur Preiserhöhung lassen, haben nur selten rechtlich Bestand.

Für die konkrete Umsetzung gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Variante A: Sie lesen die Zählerstände bei An-und Abreise händisch ab, lassen diese von den Gästen unterschreiben bzw. lassen Ihre Gäste die Zählerstände notieren und schreiben anschließend eine entsprechende Rechnung
  • Variante B: Sie nutzen auch hier eine smarte Lösung in Form eines intelligenten Stromzählers, der die Zählerstände tagesaktuell an eine entsprechende App übermittelt. Auch hier müssen Sie im Nachgang eine Abschlussrechnung erstellen.
  • Variante C: Sie entscheiden sich für eine Prepaid-Lösung, bei der die Gäste z.B. über einen Münzzähler vor Ort Strom und Wasser bezahlen und das entsprechende Guthaben dann während des Urlaubs nutzen (und ggf. wieder aufladen) können.

Wie Sie schon sehen, bedeutet die Abrechnung nach Verbrauch für Sie und / oder Ihre Gäste unter Umständen mehr Aufwand. Auf manche Gäste wirkt diese Option auch abschreckend, da sie vorher nicht den Endpreis für den Aufenthalt kennen.

Falls Ihnen dieses Risiko zu groß ist, können Sie auch eine Energie-Pauschale bis zu einem Wert X festlegen und alles, was darüber liegt, verbrauchsabhängig abrechnen. Oder Sie lassen sich nur Extras wie eine Sauna oder Waschmaschine separat bezahlen. Achten Sie hier aber unbedingt darauf, die Kosten klar und transparent zu kommunizieren. Das müssen Sie schon aus rein rechtlicher Sicht, aber auch für spätere Bewertungen ist dies absolut wichtig.

Wie gehen andere Vermieter mit der aktuellen Situation um?

Im Oktober 2022 hat der Deutsche Ferienhausverband (kurz: DFV) eine Umfrage unter über 1.000 Vermietern gemacht, um herauszufinden, wie die Branche mit den aktuellen Entwicklungen umgeht. Daraus geht klar hervor, dass bereits Änderungen im Buchungsverhalten der Gäste spürbar sind. Besonders oft wurde genannt, dass Gäste längere Aufenthalte buchen. Dabei scheint der Buchungszeitpunkt immer mehr in die Extreme zu gehen. Die Urlauber buchen entweder weit im Voraus oder auf den letzten Drücker.

Für den bevorstehenden Herbst und Winter haben 47% der Vermieter bereits Schritte eingeleitet, um Energie zu sparen und so Nebenkosten niedrig zu halten. Zu den am meisten genutzten Maßnahmen zählen:

  • smarte Thermostate
  • wassersparende Duschköpfe
  • energetische Sanierung

Daneben hat mehr als die Hälfte der Befragten bereits ihre Preise angehoben. Der Großteil bewegt sich dabei bei Erhöhungen im Rahmen von bis zu 10% (ingesamt 89%).

Auswertung zu den Maßnahmen, die Vermieter von Ferienunterkünften aufgrund steigender Energiekosten ergriffen haben
Quelle: DFV

Auch, wenn die aktuelle Situation schwierig und die zukünftige Entwicklung noch schwer abzuschätzen sind, kann der DFV ein positives Fazit ziehen: „Laut Umfrage ist für 96,7 Prozent der Vermieter die Lage noch nicht existenzbedrohend.“ (Quelle: DFV-Pressemitteilung)

Häufige Fragen zum Thema Energiekosten

Fazit

Sie kennen jetzt drei Optionen, wie Sie mit der aktuellen Energiekrise umgehen können. Eine allgemeingültige Lösung bzw. Empfehlung gibt es nicht. Was für Sie der richtige Weg ist, ist eine Einzelfallentscheidung.

Denken Sie sich deshalb am besten einmal in Ihre Gäste hinein und überlegen Sie, womit diese am besten leben könnten. Eins möchten wir Ihnen noch mitgeben: Eine offene und transparente Kommunikation ist für alle Varianten wichtig. Beschreiben Sie für Ihre Gäste klar und konkret, was sie erwartet bzw. was Sie auch von ihnen erwarten. So können Sie in der Regel mit mehr Verständnis rechnen.

Wenn Sie für einen höheren Umsatz noch Ihre Auslastung erhöhen möchten, haben wir auch eine Lösung: Registrieren Sie sich auf Traum-Ferienwohnungen und erreichen Sie Millionen von Urlaubern.

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5+1 Tipps, um Ihre Ferienwohnung fit für Workation-Urlauber zu machen

Workations sind Trend. Workations sind gefragt. Für Workations werden zunehmend Locations gesucht, die kreatives Schaffen, konzentriertes Arbeiten und Erholung in einem ermöglichen.

Viele Vermieter von Ferienimmobilien gehen auf diese Nachfrage nach Ferienimmobilien ein und öffnen Ihre Häuser und Wohnungen für Workations und erschließen sich damit eine neue Zielgruppe und erhöhen Ihre Buchungsanfragen auch in der Nebensaison.

Doch damit die sogenannten Workation-Urlauber zufrieden sind und im nächsten Jahr wiederkommen und Ihre Unterkunft weiterempfehlen, sollte Ihre Wohnung oder Ihr Haus besondere Aspekte erfüllen.

In diesem Artikel verraten wir Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihre Ferienimmobilie für Workation-Urlauber attraktiv machen wollen. Zunächst aber erläutern wir den Begriff Workation. Hierdurch können Sie bereits für sich recht gut ableiten, ob Sie an Workation-Urlauber vermieten möchten und können – oder eher nicht.

Was ist eine Workation?

Der Begriff Workation ist eine neue Wortschöpfung. Er vereint die beiden englischen Begriffe Work (Arbeit) und Vacation (Urlaub). Eine Workation zielt darauf ab, Urlaub und Arbeit zu verbinden. Mit einer Workation wird die Arbeit an einen schönen (Urlaubs-)Ort verlegt. Das Ziel ist: neuen Gedanken und neuer Kreativität Raum zu geben oder einmal losgelöst von den üblichen Strukturen und -bedingungen zu arbeiten.

Der Ortswechsel soll den Kopf frei machen für neue Impulse. Gleichzeitig sollen störende bzw. ablenkende Elemente des Alltags eliminiert werden, wodurch viele Workation-Urlauber berichten, am Ferienort produktiver als am üblichen Arbeitsplatz zu sein. Vielen Menschen, die eine Workation buchen, fällt nicht nur die Arbeit in der Workation-Umgebung (wieder) leichter. Vielmehr nehmen sie oft über den Urlaub hinaus positive Energie wieder mit in den Arbeitsalltag.

Genau das ist es, was die Buchung bzw. Genehmigung von Workations übrigens auch für Arbeitgeber und Unternehmen interessant macht.

Wer bucht eine Workation in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus?

Workations sind Trend bei Einzelreisenden sowie bei organisierten Kleingruppen und Unternehmen. Sie sind längst nicht mehr nur beliebt bei Solo-Selbstständigen, Freelancern, digitalen Nomaden, Bloggern und Einzelreisende, die – mit dem Laptop im Gepäck – ortsunabhängig arbeiten können. Nein! Bieten Sie Ihre Ferienwohnung auch für Workation-Urlauber an, könnten Sie ebenso Gastgeber sein für:

  • Paare, die nach oder vor getaner Arbeit sich eine neue Stadt, ein neues Land, Kultur erschließen, die Zweisamkeit genießen wollen oder denen schlichtweg die Decke auf den Kopf fällt.
  • Familien, deren Kinder zum Beispiel noch nicht schulpflichtig sind und die einen längeren Auslandsaufenthalt oder Tapetenwechsel planen, gleichzeitig aber arbeiten möchten.
  • Veranstalter von Workations für Selbstständige oder bestimmte Berufsgruppen, in denen Weiterbildung, gemeinsames fokussiertes Arbeiten plus Urlaub kombiniert werden.
  • Unternehmen, die während Workations mit Arbeitsgruppen oder Teams gezielt Projekte voranbringen möchten oder die den Zusammenhalt unter den Mitarbeitern und Abteilungen steigern möchten durch einen positiv geprägten, gemeinsamen Aufenthalt. Als Vorreiter bei den Buchungen von Workations in Europa gelten IT-Firmen und kreative Agenturen und Start-ups. Heute sind Workations tatsächlich weit verbreitet und finden durch die breite Masse an Unternehmen und Unternehmensgrößen Anklang und Nachfrage.
Frau am Laptop auf einer Workation

Warum wird eine Workation gebucht?

Vielleicht wollen Sie sich ein noch besseres Bild davon machen, ob Sie Ihre Ferienimmobilie dahingehend ausstatten und optimieren wollen, dass hier Menschen Arbeit und Urlaub kombinieren können? Gern skizzieren wir Ihnen hier sechs Gründe, warum Workations gebucht werden:

  • Die Kombination von fokussiertem Arbeiten und „Belohnung“ durch das Hüpfen in den Pool oder einen Ausflug in der Region ist für viele sehr reizvoll.
  • Eine Workation ermöglicht es, Neues zu entdecken und dennoch nicht auf Einnahmen zu verzichten oder Urlaubstage zu verbrauchen.
  • Losgelöst von den täglichen Strukturen im Büro mit den stets selben Abläufen können sich Teams neu finden, Menschen kommen in direkten Austausch, Mitarbeiter lernen sich besser kennen und schätzen. Das ist in der Regel für den Teamgeist in Unternehmen sehr wertvoll und fördert oft auch die Entstehung konstruktiver Arbeitsstrukturen über die Workation hinaus.
  • Sich im Alleingang oder als Team einmal geschlossen für ein paar Tage einem Thema zu widmen (ohne To-Dos des Alltags oder ablenkende und zeitraubende Meetings), fördert enorm die Produktivität. Workation-Nehmer kommen oft schneller ans Arbeitsziel.
  • Fremde Kulturen, neue Sprache, Länder, Eindrücke, Ausflüge, sportliche Aktivität nach und vor getaner Arbeit inspirieren und motivieren. Bei einer Workation wird Work-Life-Balance gelebt, was vielen im Alltag fehlt.
  • Die Kita ist zu oder Kinder haben Schulferien, doch die Eltern können keinen Urlaub nehmen? Auch dann ist eine Workation eine gute Gelegenheit, Kinderbetreuung, Ferienprogramm und Arbeit unter den Hut zu bekommen.
  • Selbstständige und Freelancer suchen den Kontakt zu Gleichgesinnten und die Motivation in der Arbeit in einem kreativen Umfeld. Sie wollen sich austauschen, vernetzen und Erreichtes feiern. Gemeinsamer Nenner für eine solche Workation könnte sein, dass alle – organisiert von einem Veranstalter – an ihrem jeweiligen E-Book arbeiten oder ihre Jahresplanung umsetzen o.ä.

Ist Ihre Unterkunft Workation geeignet?

Sie haben gesehen, dass sowohl die Motive für eine Workation als auch die Anzahl der Personen, die an einer Workation teilnehmen können, sehr variieren können: Von Einzelpersonen bis hin zu Gruppen von vielleicht 15 Personen ist alles denkbar. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Ansprüche an die Location, sprich an Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus.

Eine Familie mit 2 kleinen Kindern braucht beispielsweise weniger Schlafräume als ein Team, in dem jeder seine nächtliche Privatsphäre wünscht. Und wer in Ruhe sein Buch schreiben will, kommt vermutlich ohne Flipcharts und Beamer aus.

Es allen potenziellen Workation-Urlaubern recht zu machen, wird vermutlich nie gelingen. Dafür können die Ansprüche einfach zu divers sein. Doch es gibt einige Aspekte, die unserer Erfahrung nach bei Workations oft gut ankommen bzw. deren Erfolg mit ausmachen. Und diese stellen wir Ihnen in den folgenden Absätzen vor.

Tipps für gelungene Workations

Wer eine Workation plant, wird Inserate von Ferienwohnung und Ferienhäuser nach bestimmten Kriterien hin durchleuchten. Natürlich spielt da auch die Attraktivität des Landes, der Region oder der Stadt eine Rolle. Aber das bedeutet nicht, dass ausschließlich Gastgeber mit einer Finca auf Mallorca, einer Wohnung mit Dachterrasse in Barcelona oder einem Haus hinter den Dünen auf Föhr eine Chance haben, ihre Immobilie an arbeitende Urlauber zu vermieten.

Sie können auch durch andere Aufmerksamkeiten, Möbel und Ausstattungsdetails zeigen, dass Sie auf Workation-Urlauber eingestellt sind. Schauen wir uns an, welche das sind.

Tipp Nr. 1: Stabiles WLAN

Mit wenigen Ausnahmen wie dem oben skizzierten Buchautor, der in Ruhe sein eigenes Buch am Laptop vollenden oder redigieren will, arbeiten Workation-Urlauber „im“ Internet: Um zu kommunizieren, auf Unternehmensdaten zuzugreifen oder Aufgaben zu erledigen. Ist gutes WLAN und stabiles Netz in Ihrer Ferienwohnung nicht die Regel, so werden Interessenten Ihre Ferienwohnung von vornherein für eine Workation ausschließen. Gut zu verstehen, denn stellen Sie sich vor:

  • Von der Workation aus will Ihr Gast am Teammeeting im heimatlichen Büro teilnehmen und die Verbindung bricht zusammen.
  • Mitten im Kundengespräch bricht das Bild aus dem Conference-Call zusammen.
  • Ihr Gast irrt auf der Terrasse mit Smartphone, Laptop oder Tablet von links nach rechts, um endlich Verbindung zu Geschäftspartnern aufzunehmen oder für sein neues Projekt die Recherche abschließen zu können.

Undenkbare Situationen! Die Workation droht zu scheitern. Der Gast landet vermutlich wenig gut gelaunt im nächsten Café mit konstanter Internetverbindung. Wie die Bewertung Ihrer Ferienwohnung dann aussieht, können Sie sich vermutlich vorstellen. Da helfen auch keine gemütlichen Betten mehr und die Aussicht aufs Meer macht das gescheiterte Vorhaben kaum noch wett.

Eine stabile Internetverbindung mit ausreichender Bandbreite sehen wir also in der Regel als ein Muss an. Lesen Sie hierzu gern auch unseren Ratgeberartikel „Sicheres WLAN in Ferienwohnungen“.

Tipp Nr. 2: Ausreichend Platz zum Arbeiten

Auch das leuchtet ein: Wer zum Arbeiten in Ihre Ferienwohnung kommt, erwartet einen Platz, an dem er in Ruhe und komfortabel seinen Aufgaben nachgehen kann.

Das mag mal ein Atelier sein, mal ein Yoga- oder Fitnessraum für eher sportliche Fortbildungen. In der Regel sind aber (Schreib)Tische gefragt. Dabei sprechen wir nicht von kleinen Holztischchen, wie man sie klassischerweise aus Hotelzimmern kennt. An solchen Tischchen lässt vielleicht noch eine Ansichtskarte für die lieben daheim Gebliebenen schreiben. Mehrere Tage lang auf so kleiner Fläche zu arbeiten, ist jedoch kaum denkbar.

Wir empfehlen Ihnen einen vernünftigen Esstisch in die Unterkunft zu stellen, an denen alle Platz finden. Und da Ihre Workation-Gäste in der Regel viel sitzen, sind auch bequeme Esszimmer-Stühle ein Muss. Dazu werden auch Sofas und Sessel gerne zum Arbeiten genutzt.

Tipp Nr. 3: Monitore, die der Arbeit den angemessenen Raum geben

Ja, die meisten werden wohl mit dem eigenen Laptop anreisen. Doch nicht auf jedem Laptop-Bildschirm lassen sich im Team Diagramme, neue Erkenntnisse, Entwürfe so gut ansehen, reflektieren und besprechen wie auf einem großen Monitor.

Da ein Monitor für viele Workations wichtig ist und die Augen Ihrer Gäste zum Leuchten bringen wird, überlegen Sie, ob Sie einen solchen Ihren Gästen nicht zur Verfügung stellen wollen. Sie werden hiermit ordentlich punkten.

Tipp Nr. 4: Ergänzende Technik, die Arbeit beflügelt

Wer WLAN und einen Monitor benötigt, braucht in der Regel gleichzeitig auch Strom – und zwar meistens nicht nur für ein Gerät, sondern für mehrere: Das Smartphone lädt, der Computer läuft und zwar von mehreren Arbeitenden.

Sie tun Ihren Gästen entsprechend eine große Freude, wenn nicht nur für Mehrfachsteckdosen und für Steckdosen-Adapter gesorgt ist.

Vielleicht lohnt es sich für Sie, in Drucker, Scanner, Lautsprecher und Flipcharts zu investieren. Dieses Equipment ist natürlich kein Muss. Doch stellen Sie es vielleicht in Teilen bereit, machen Sie Ihre Ferienunterkunft für noch mehr Workation-Nehmende attraktiv. Sie werden es Ihnen danken und sich freuen, dass Sie als Gastgeber an alles gedacht haben.

Tipp Nr. 5: Eine gute Kaffeemaschine für konzentriertes Arbeiten

Für die einen ist guter Kaffee unerlässlich, um ins Tun zu kommen oder noch bis in den Abend konzentriert zu arbeiten. Für andere ist es vielleicht Tee. Unser Tipp ist: Machen Sie beide Parteien glücklich.

Sorgen Sie für einen Wasserkocher für die Zubereitung von Tee und anderen Heißgetränken. Stellen Sie zudem eine Kaffeemaschine bereit, die sich sowohl einfach bedienen lässt als auch hervorragenden Kaffee produziert. Es lohnt sich durchaus, sich in diesem Punkt vom Fachhandel beraten zu lassen:

  • damit Ihre Gäste in den vollen Kaffeegenuss kommen einerseits

und

  • damit Sie nicht ständig mit der Wartung bzw. Reparatur einer vielleicht zu komplizierten Maschine beschäftigt sind.

Mit Kaffee, Technik-Komfort und angenehmen Arbeitsplätzen lägen die Must-haves für die Workation damit jetzt auf dem Tisch.

Unser Tipp: Weisen Sie in Ihrem Inserat darauf hin, an welche Ausstattungsmerkmale Sie für Ihre Gäste in der Workation gedacht haben. (Wie Sie ein gutes Inserat schreiben, lesen Sie übrigens hier in unserem Ratgeberartikel).

Schauen wir uns nun an, mit welchen kleinen Extras Sie Ihre Gäste so richtig glücklich machen können.

Extra-Tipp: Denken Sie an den entspannenden Teil der Workation

Wer in eine Workation geht, der plant nicht nur Arbeit, sondern auch Erholung fix mit ein. Wir legen Ihnen daher sehr ans Herz, sich ein paar Gedanken für Ihre Gäste rund um Entspannung, das leibliche Wohl und das Vergnügen vor und nach der Arbeit zu machen. Wichtiger Punkt sind hier vor allem gute Betten und ausreichend Schlafzimmer. Denn für eine Workation möchten alle gut erholt aufwachen und nicht durch eine schlechte Matratze von Rückenschmerzen geplagt sein. Wer mit einem Team anreist, möchte zudem kaum auf der ausziehbaren Couch im Ess- und Wohnbereich schlafen. Ein wenig Privatsphäre darf jeder voraussetzen.

Vielleicht können Sie zusätzlich für körperliche Entspannung und Sport auch einen Raum oder eine Ecke für Ruhe, Fitness und Yoga zur Verfügung stellen beispielsweise mit Yoga-Matte, Sauna und Ruhesessel ausstatten?

Wäre es eventuell spannend für Ihre Gäste, direkt am Haus mit den von Ihnen bereit gestellten Mountainbikes in die Berge oder mit dem Surfbrett in die Wellen zu steigen? Was könnten Sie in dieser Hinsicht bereitstellen?

Eine weitere Idee wäre, „Nervennahrung“ wie klassisches Studentenfutter anzubieten oder einen Obstkorb oder guten Wein bereitzustellen. Damit zeigen Sie Ihren Gästen: „Ich weiß: Sie sind fleißig, aber vergessen Sie auch nicht, sich zu belohnen, Kraft zu tanken und zu entspannen!“

Junges Paar, das während einer Workation, Yoga macht

Stellen Sie Ihren Gästen eine Übersicht zusammen, wo es sich Ihre Workation-Urlauber gut gehen lassen können. Oder bei welchen sportlichen oder kulturellen Tätigkeiten sie neue Inspirationen finden. Schreiben Sie dafür ins Inserat, vor Anreise per Mail und/oder in die Gästemappe, ob und wo Ihre Gäste folgendes finden:

  • gute Restaurants, Bars und Cafés
  • spannende Ausflugsziele rund um Kultur, regionalen Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten
  • Lieferservice für verschiedene kulinarische Geschmäcker
  • ggf. Geschäfte für Büro- und Schreibbedarf
  • sportliche Aktivitäten
  • Veranstalter für Ausflüge

Denn zu wissen, wo nach einem langen Arbeitstag eine große Schüssel hausgemachter Nudeln oder das beste Fischbrötchen weit und breit zu finden ist oder wo einsame Buchten oder ein Theater warten, mag das kreative und produktive Schaffen zusätzlich beflügeln.

Laden Sie ein zur Workation in Ihrer Ferienwohnung

Sie können nun starten. Optimieren Sie Ihre Ferienwohnung für Workation-Urlauber. Vergessen Sie dabei nicht, in Ihrem Inserat festzuhalten, dass und inwiefern Ihre Immobilie für Workations ausgerichtet ist. Sie schaffen sich so ein Alleinstellungsmerkmal im großen Wettbewerb.

Behalten Sie auch im Hinterkopf, dass Ihre Ferienwohnung gerade in der Nebensaison durch Workation-Urlauber besser ausgelastet sein könnte. Überlegen Sie sich daher, in welche der oben genannten Extra-Anreize Sie dafür investieren möchten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Vermieten und laden Sie herzlich ein, sich bei uns als Gastgeber zu registrieren. So verpassen Sie keinen unserer Tipps rund um mehr Buchungsanfragen und eine gute Auslastung Ihrer Ferienwohnung.

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Hausboot + Nachhaltigkeit = die Erfolgsgeschichte der “Habitide”

In unserer “Traum-Häuser-Serie” stellen wir regelmäßig unsere Vermieter vor und geben ihnen die Möglichkeit, ihre Geschichte zu erzählen. Im dritten Teil haben wir Katharina Khodami interviewt. Sie hat mit ihrem Hausboot “Habitide” eine ganz besondere Ferienunterkunft geschaffen.

In Schleswig an der Schlei hat sie sich ihren ganz persönlichen Ostsee-Traum erfüllt, der eigentlich nie zur Vermietung geplant war. Aber das ist nur ein Puzzleteil in dieser Geschichte. Katharina hat schon einiges mit ihrem Hausboot erlebt und ein paar tolle Tipps für euren Urlaub an der Schlei. Lest selbst.

Natur-Hausboot Habitide

Die “Habitide” hat Katharina komplett selbst gebaut. Auf den 12 x 4 Metern bzw. 48m² finden bis zu 6 Personen plus ihre felligen Begleiter auf vier Pfoten Platz und können einen entspannten Urlaub verbringen.

Die Küche ist komplett ausgestattet und lädt zu gemeinsamen Kochabenden ein.

F: Sie vermieten mit Ihrem Hausboot ja eine ganz besondere Ferienunterkunft. Wie sind Sie dazu gekommen?

A: Tatsächlich war anfangs nie geplant, das Hausboot zu vermieten. Ich habe die “Habitide” eigentlich für mich selbst gebaut, aber irgendwie hat es sich dann anders ergeben.

F: Was hat Sie dazu bewogen, sich ein eigenes Hausboot anschaffen zu wollen?

A: Die Idee dazu kam, als ich zu meinem damaligen Freund ziehen wollte. Der lebte auf den Ochseninseln an der dänischen Grenze und da war einfach nicht genug Platz für alle. Also wollte ich mit dem Boot quasi “anbauen”.

Ich habe mir dann sehr viele Hausboote angeguckt, aber überall war so viel Plastik verbaut und das wollte ich auf keinen Fall. Also habe ich mein Boot selbst geplant und gebaut. Ich hab’ viel recherchiert und am Ende auch alles gezeichnet. Natürlich hatte ich dabei ein bisschen Hilfe. Ein befreundeter Yacht-Designer hat zum Beispiel die Auftriebskörper berechnet, damit auch technisch alles stimmt.

Und dann haben wir mit dem Bau angefangen. In einer viel zu kleinen Halle. Also mussten wir nochmal umziehen. Wir sind mit dem halbfertigen Boot und viel, viel Material nach Schleswig umgesiedelt. Das war ein ganz schöner Akt.

Nachdem das Boot dann fertig war, wollten wir, mein jetziger Partner Carsten und ich eigentlich selbst dort einziehen und haben auch einen tollen Liegeplatz bekommen. Aber dann kam familiär irgendwie alles anders. In der “Habitide” steckt so viele Gedanken, gute Ideen und Leidenschaft, dass ich sie nicht einfach wieder verkaufen konnte. Sie ist mein ‚Baby‘. Also habe ich beschlossen, sie erst einmal zu einer Ferienunterkunft zu machen.

F: Sie haben die “Habitide” dann ja vermutlich auch eher für sich selbst eingerichtet und ausgestattet. Was war Ihnen dabei besonders wichtig?

A: Alles soll möglichst nachhaltig und kunststofffrei sein. Und ich habe einige Dinge verbaut, die eine Geschichte haben. Im Bad sieht man das besonders gut. Da habe ich aus Treibhölzern, die ich noch da hatte, und einem alten Klavier selbst Möbel gebaut.

Gleichzeitig wollte ich aber auch nicht am Komfort sparen. Und nicht an der Optik. Mir macht es total viel Spaß, immer wieder neu zu dekorieren. Deshalb sieht die “Habitide” auch nicht bei jedem Besuch gleich aus. Aber es passt immer alles harmonisch zusammen.

F: Jetzt haben Sie schon ein wichtiges Thema angesprochen: Nachhaltigkeit. Warum ist Ihnen dieses Thema so wichtig?

A: Wir haben als Gesellschaft schon viel vermurkst und einiges für unsere Kinder und Enkelkinder gutzumachen. Wir haben einfach eine Verantwortung gegenüber unserer Umwelt, der Natur, den Mitmenschen – gerade hier am Wasser. Ich habe deshalb bei der “Habitide” alle Materialien mit Bedacht ausgewählt. Und am Ende ist es ja auch einfach schön, sich mit Naturmaterialien zu umgeben.

Ich engagiere mich auch für die Umweltschutzorganisation Bye Bye Plastik und bin seit 2022 “zertifizierter Changemaker”.

F: Sehr spannend. Wie haben Sie die Nachhaltigkeit ganz konkret bei sich umgesetzt?

A: Überall, wo es geht, nutze ich Naturmaterialien: Wolle, Seide, Leinen, Holz, Metall, Glas und so weiter. Die Dämmung ist zum Beispiel unter anderem aus der Wolle, die ich noch von Schafen auf den Ochseninseln in der Flensburger Förde hatte. Abziehbare Sofabezüge nähe ich selbst aus Naturstoffen, die beim Waschen kein Mikroplastik verursachen. Und meine Bettdecken und Kissen bestehen aus Baumwolle und sind mit Wolle und Kapok gefüllt – natürlich und plastikfrei. Mir ist es auch wichtig, auf hochwertige Stücke zu achten, die lange halten. Deshalb hat meine Küche zum Beispiel Vollholztüren.

Für das gesamte Brauchwasser nutzen wir Regenwasser und oben auf dem Boot haben wir eine Solar- und eine Windanlage. Die “Habitide” ist also weitestgehend autark.

Und auch im Alltag achten wir darauf, dass alle Reiniger, Klopapier & Co. ökologisch sind.

F: Da haben Sie sich auf jeden Fall viele Gedanken gemacht. Kommen wir wieder ein bisschen mehr zur Vermietung. Was mögen Sie besonders daran, Vermieterin zu sein?

A: Den Kontakt zu den Menschen. Mir ist das Persönliche sehr wichtig. Ich begleite meine Gäste immer von der Anfrage bis zur Anreise und schicke regelmäßig hilfreiche Infos.

Und dann muss ich sagen, dass ich einfach echt nur tolle Gäste habe. Die wertschätzend sind und sich für die Geschichte der “Habitide” und für Nachhaltigkeit interessieren. Ich habe bisher ausschließlich positive Erfahrungen gemacht – und dabei hatte ich schon viele verschiedene Gäste: von der fröhlichen Mädelsrunde über Familien mit Hund bis hin zu Akademikern oder ehemaligen Seglern. Viele sagen mir auch direkt, dass sie wiederkommen wollen. Das ist ein schönes Kompliment.

Für diesen zwischenmenschlichen Kontakt nehme ich mir gerne die Zeit. Ich richte alles selbst für die Gäste her und begrüße sie persönlich.

F: Jetzt haben Sie schon ein bisschen über die Abläufe bei Ihnen gesprochen. Machen Sie alles selbst oder haben Sie etwas abgegeben?

A: Wir, also mein Mann Carsten und ich, machen alles selbst und wollen das auch so. Das bedeutet zwar einige Zeit im E-Auto, weil wir selbst nicht in Schleswig wohnen, aber es lohnt sich. Ich lege sehr viel Wert auf einen guten Ablauf und ein perfektes Willkommen für meine Gäste. Und außerdem ist die Technik auch ein bisschen anders als bei einer klassischen Ferienwohnung. Damit kennen wir uns einfach am besten aus.

Das Alleinstellungsmerkmal ist das A&O. Es gibt tausende Objekte, für die sich die Gäste entscheiden können. Wenn man da nicht heraussticht und sich abhebt, fällt man durchs Raster.

Katharina Khodami

F: Und was würden Sie sagen, ist das Wichtigste bei der erfolgreichen Vermietung von Ferienunterkünften?

A: Auf jeden Fall absolute Sauberkeit. Aber fast noch wichtiger ist der persönliche Kontakt mit den Gästen. Wie schon gesagt, begrüße ich alle Gäste selbst und das Verhältnis ist meist richtig freundschaftlich.

F: Was wären also so drei Tipps, die Sie Neulingen in der Vermietung geben würden?

A: Erstens das Persönliche. Nicht nur das Begrüßen, sondern auch, dass alles lieb und authentisch gestaltet ist. Das spüren die Gäste. Dann ist definitiv eine gute Kommunikation wichtig – von der Anfrage bis zur Abreise. Und als letzten Punkt sollte man eine Geschichte zur Ferienunterkunft erzählen können.

F: Finden Sie es auch wichtig, Ihr Hausboot hin und wieder selbst zu bewohnen?

A: Ja, auf jeden Fall. Wir machen das dann im Winter. Die “Habitide” wäre nicht so wie sie ist, wenn wir das nicht täten. Hier steckt so viel Herzblut drin. Und wenn man mal ein bisschen Zeit auf dem Boot verbringt, merkt man eben, was klappt und was nicht. Wo noch Verbesserungspotenzial ist.

Wir freuen uns jedes Mal auf diese ‚Testzeit‘ auf der “Habitide”.

F: Jetzt wollen wir es noch einmal ganz genau wissen: Was ist für Sie Ihre ganz besondere Zutat zum Erfolgsrezept Ihres Hausboots?

A: Das Alleinstellungsmerkmal. Das ist das A&O. Es gibt tausende Objekte, für die sich die Gäste entscheiden können. Wenn man da nicht heraussticht und sich abhebt, fällt man durchs Raster. Unser Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus Hausboot und Ökologie. Und natürlich sind auch wir als Vermieter ein Teil davon. Wir sind authentisch und so voller Leidenschaft für unser Hausboot – das überträgt sich auf die Leute.

F: Dann kommen wir jetzt auch schon zum Abschluss. Eine letzte Frage: Warum haben Sie sich für Traum-Ferienwohnungen entschieden?

A: Ich habe damals über eine Freundin von Traum-Ferienwohnungen erfahren und hatte ein gutes Gefühl. Die Kommunikation war persönlich und sehr nett. Und auch der Preis hat gestimmt. Die Basis fand ich super. Heute ist Traum-Ferienwohnungen mein Haupt-Vermietungsportal.

Liebe Katharina, vielen Dank für das sehr nette Interview und die spannenden Einblicke. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Hausboot “Habitide”.


Lieber Leser, möchten auch Sie eine Erfolgsgeschichte mit Ihrer Ferienunterkunft schreiben? Dann registrieren Sie sich noch heute auf unserem Portal.


Sie sind bereits Vermieter bei Traum-Ferienwohnungen und würden Ihre Ferienunterkunft gerne in einem Interview vorstellen? Dann melden Sie sich mit einer kurzen Beschreibung, was Sie bzw. Ihr Domizil besonders macht, unter presse@traum-ferienwohnungen.de.

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Nachhaltigkeit bis ins letzte Detail – “Wohnen mit Genuss” bei Fam. Wolff in Oberfranken

Im zweiten Teil unserer “Traum-Häuser”-Serie haben wir Familie Wolff mit ihrer Ferienwohnung “Wohnen mit Genuss” interviewt. Der Name der Unterkunft ist Programm: Schon bei der Ankunft erwartet die Gäste ein kleines, kulinarisches Willkommenspaket mit gekühltem Bio-Bier aus einer kleinen regionalen Brauerei, Bio-Fair-Trade Kaffee- & Teespezialitäten sowie Gewürzen.

Die Vermieter der Ferienwohnung "Wohnen mit Genuss": Katja und Michael Wolff

Wir spüren gleich die große Verbundenheit von Katja und Michael Wolff zu “ihrer” Region Oberfranken und verstehen voll und ganz, dass die beiden in so einer schönen Ecke Deutschlands vermieten

Für ein Thema brennen die beiden aber fast noch mehr: Nachhaltigkeit. Ihre 2020 gebaute Ferienwohnung ist mit viel Bedacht eingerichtet und ausgestattet. Von Photovoltaik über die E-Ladestation bis hin zum Klopapier wurden Lösungen und Produkte gewählt, die die Umwelt möglichst wenig belasten. Aber das sollen sie euch selbst erzählen.

Ferienwohnung “Wohnen mit Genuss”

Auf 81m² bietet diese 5* klassifizierte Ferienwohnung alles, was es für einen perfekten (Entspannungs-)Urlaub braucht: Whirlpool, Wasserbett, Weinkühlschränke, Kaffeevollautomat und vieles mehr.

Wer es stylisch liebt, ist hier genau richtig, denn die Wohnung ist modern eingerichtet und verbindet auf ganz harmonische Art Altes und Neues miteinander. Bei gutem Wetter können sich die Gäste auf der Terrasse die Sonne ins Gesicht strahlen lassen oder es sich bei Regen auf dem Sofa gemütlich machen.

Perfekt ist es hier für Paare, kleine Familien oder auch Workations.

Hintergrund: “Wer sind eigentlich die Gesichter hinter den Ferienunterkünften auf unserem Portal?” – Genau diese Frage haben wir uns gestellt und unsere “Traum-Häuser”-Kampagne ins Leben gerufen. Damit möchten wir Vermietern die Möglichkeit geben, euch ihre Geschichte zu erzählen und zu teilen, was sie besonders macht.

Wir haben Familie Wolff gefragt, was das Geheimnis Ihres Erfolgs ist und sie standen uns über eine Stunde Rede und Antwort.

F: Fangen wir mal ganz vorne an. Wie sind Sie zur Vermietung als Ferienwohnung gekommen?

A: Wir haben schon lange davon geträumt, eine eigene Ferienwohnung zu haben. Der Wunsch meiner Eltern sich etwas für das Alter aufzubauen war für uns die große Chance. Es entstand ein Zweifamilenwohnhaus. Die untere Einheit vermieten wir als Ferienwohnung. So bleiben wir flexibel.

Wir haben dann mitten in Corona-Zeiten gestartet und natürlich erst einmal keine Gäste gehabt. In der Zeit hatten wir die Wohnung gewerblich vermietet. Seit Juni 2021 vermieten wir sie jetzt wie geplant.

F: Worauf haben Sie besonders viel Wert gelegt, als Sie Ihre Ferienwohnung eingerichtet haben?

A: Wir wollten, dass alles stimmig ist. Wir waren schon selbst in einigen Ferienunterkünften und da wurde der erste Eindruck oft getrübt. Von ausrangiertem Geschirr, das nicht zusammenpasst. Oder von der fehlenden Kaffeemaschine. Ich (Michael) bin ein absoluter Kaffee-Junkie und werde schon leicht nervös, wenn ich mir keinen kochen kann. Deshalb musste in unsere Wohnung auch unbedingt ein guter Kaffeevollautomat.

Bei uns gibt es auch Stilbrüche, aber wir haben sehr darauf geachtet, dass alles harmonisch zusammenpasst. So lässt sich dann auch super Altes und Neues verbinden. Wir haben zum Beispiel einen Kleiderschrank aus den 60er Jahren im Schlafzimmer stehen und das Bett ist aus altem Holz von einer alten Scheune, die im Nachbarort abgerissen wurde. Die Stücke haben wir aufbereitet und ihnen so ein neues Leben geschenkt.

F: Das bringt uns direkt zum nächsten Punkt: Nachhaltigkeit. Was haben Sie gemacht, um Ihre Unterkunft “grüner” zu machen und warum?

A: Ich (Katja) habe Innenarchitektur studiert und lange in einem Architekturbüro gearbeitet. Da wurde auf energieeffiziente Gebäude Wert gelegt, aber kaum auf Nachhaltigkeit geachtet. Nachdem wir schon einmal konventionell saniert hatten, wollten wir es jetzt anders machen. Wir haben uns mehr Gedanken darüber gemacht, was wir der Welt hinterlassen. Vor allem seitdem wir Kinder haben.

Unsere Wahl fiel deshalb auf ein Fertighaus in ökologischer Holzständerbauweise. Uns hat die Erkenntnis Freude bereitet, keinen Haufen Müll zu hinterlassen. Und auch wenn sich die Mehrkosten nicht rechnen, finden wir es sinnvoll und richtig.

Es sollte allerdings trotzdem modern aussehen und nicht so nach 80er Jahre Öko.

F: Wie können wir uns das dann ganz konkret vorstellen?

A: Wir haben eine 10kW Photovoltaik-Anlage für die Warmwasseraufbereitung und die E-Ladestation und eine 7,5m3 Regenwasser-Zisterne für die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung. Wir haben eine Warmwasser-Wärmepumpe und eine Lüftungsanlage einbauen lassen. So können wir Energieverluste sehr gering halten. Auf Jahressicht speisen wir dadurch mehr Strom ein, als wir entnehmen.

Außerdem ist alles mit SmartHome optimiert. Es ist ja so: Im Urlaub macht man sich meistens wenig Gedanken über den Energieverbrauch. Das kennen wir von uns selbst. Deshalb ist bei uns alles automatisch gesteuert. Wenn in einem Raum das Fenster aufgemacht wird, geht zum Beispiel automatisch die Heizung aus. Die Heizung ist auf eine angenehme, komfortable Raumtemperatur eingestellt, damit nicht zu viel Energie verbraucht wird. Wem es zu kalt ist, der kann aber natürlich Bescheid geben und wir machen es wärmer.

Beim Bau war es uns außerdem wichtig auf zunehmende Starkregenereignisse zu reagieren. So kann über die offenporige, geschotterte Zufahrt und die Holzterrasse Regenwasser versickern. Das Gründach und die Zisterne führen den Regen zeitverzögert an den Kanal ab.

Ein Highlight sind für uns auch die Küchenfronten: Die bestehen nämlich aus PET-Flaschen. Da sind wir auch eher zufällig drauf gestoßen, aber wir mochten sofort, dass das die Moderne und Ökologie perfekt vereint.

F: Das klingt echt, als hätten Sie sich viele Gedanken gemacht. Gab es dabei Überraschungen?

A: Wir haben schon ein bisschen Erfahrung mit solchen Bauprojekten, von daher waren wir gut vorbereitet und der ganze Hausbau lief sehr entspannt ab. Das einzige Problem war der Handwerker-Mangel. Es war teilweise gar nicht so leicht, die richtigen Leute zur richtigen Zeit auf die Baustelle zu bekommen. Das war mit ein Grund, warum wir vieles in Eigenleistung gemacht haben. Das Baggern hat sogar echt viel Spaß gemacht! Wir müssen allerdings auch sagen, dass wir keinen Zeitdruck hatten. Das war schon von Vorteil.

F: Was mögen Sie heute besonders am Vermieter-Sein?

A: Den Wow-Effekt bei den Gästen, wenn wir die Ferienwohnung präsentieren. In unserer Wohnung steckt so viel Herzblut und es schön zu sehen, dass unsere Urlauber das zu schätzen wissen.

Es bereitet uns Freude, für unsere Gäste das perfekte Ferienerlebnis zu schaffen. Der Kontakt mit ihnen ist einfach toll. Sie erzählen uns immer so viel von ihren Ausflügen, von den netten Menschen hier und der leckeren Coburger Bratwurst. Die wurde übrigens zu Deutschlands beliebtester Bratwurst gewählt.

Kleiner Tipp: Wenn man die Coburger Bratwurst isst, muss man sich unbedingt nach vorne beugen. Sonst kleckert man sich mit dem Fett, das aus der Wurst spritzt, komplett voll. Das haben wir bei Touristen schon oft genug gesehen.

F: Gut zu wissen! Was würden Sie aus Ihrer Sicht sagen, ist das Wichtigste bei der (erfolgreichen) Vermietung von Ferienunterkünften?

A: Auf jeden Fall die Sauberkeit. Die ist für uns selbstverständlich – schließlich zahlen die Gäste dafür. Und dann gehört es auch dazu, unter dem Sofa zu saugen und so weiter. Kein Gast möchte schließlich noch den Staub seiner Vorgänger vorfinden.

Außerdem ist es wichtig, dass alles stimmig ist. Das haben wir ja schon erwähnt. Wir denken da immer an den Spruch: “Gäste wollen im Urlaub mindestens so schön wohnen wie Zuhause – wenn nicht sogar besser”. Und das wollen wir ihnen bei uns ermöglichen.

Wir merken auch, dass der persönliche Kontakt mit den Urlaubern sehr wichtig ist. Deshalb antworten wir immer möglichst schnell auf Anfragen und Mails und versuchen, vor Ort immer da zu sein – sei es bei einem Notfall oder “nur” für Tipps für die Region Oberfranken.

Gäste wollen im Urlaub mindestens so schön wohnen wie Zuhause und das können sie bei uns.

Katja und Michael Wolff

F: Wenn Sie immer im regen Austausch mit Ihren Gästen sind, gab es dann auch schon mal ein besonderes Erlebnis?

A: Da fällt uns jetzt so gar nichts ein. Aber eine Story haben wir: Unser erster Gast war mittlerweile schon drei oder vier Mal da und er liebt die Coburger Bratwurst. Bei seinem ersten Besuch wollte er unbedingt noch ein paar mitnehmen, aber alle Läden hatten schon zu. Deshalb haben wir ihm einige von uns, die wir zufällig zuhause hatten, mitgegeben. Seitdem bekommt er bei jedem Besuch drei Bratwürste von uns ins Gefrierfach gelegt.

F: Sie vermieten Ihre Ferienwohnung bewusst ohne Kaution. Wir wissen, dass dieses Thema bei vielen Vermietern zu Unsicherheiten führt. Warum haben Sie sich gegen eine Kaution entschieden?

A: Für uns wäre das ein zusätzlicher organisatorischer Akt, auf den wir gerne verzichten. Wir sind auch nicht so die Freunde von Bargeldzahlungen. Außerdem finden wir, dass man eine gewisse Vertrauensbasis zu den Gästen haben sollte. Es kann ja immer mal was kaputt gehen. Das ist für uns auch gar nicht schlimm und wir werden sicher kein Weinglas nachberechnen. Kleine Schäden haben wir einfach mit eingerechnet. Wichtig ist uns, dass unsere Gäste uns Bescheid sagen, wenn etwas passiert ist, aber da haben wir bisher null schlechte Erfahrungen gemacht.

Tatsächlich sieht man oft nicht einmal, dass Gäste in der Ferienwohnung waren, so ordentlich verlassen unsere Urlauber die Unterkunft.

F: Jetzt haben Sie schon kurz das Thema “Prozesse” angesprochen. Wie sieht denn Ihr Vermietungsalltag aus? Machen Sie alles selbst?

A: Ja, wir machen alles selbst. Wir hatten mal über einen Reinigungsservice nachgedacht, aber das ist aus zwei Gründen schwierig: einerseits überhaupt Personal zu finden bei dem aktuellen Fachkräftemangel und andererseits haben wir eben auch hohe Ansprüche an die Sauberkeit, die wir unbedingt erfüllt wissen wollen.

Ansonsten sieht unser Alltag so aus, dass wir uns um die An- und Abreisen unserer Gäste kümmern. Wir bitten sie immer, uns ca. 30 Minuten vor ihrer Ankunft eine kurze Info zu geben, damit wir dann auch bereit sind. Dann gibt es ca. eine halbe Stunde eine kleine Einführung in die Wohnung. Und beim Check-Out versuchen wir flexibel zu sein – zumindest, wenn nicht am selben Tag neue Gäste anreisen.

Für uns ist die ganze Abwicklung recht einfach, weil wir quasi gegenüber wohnen. Bei Bedarf sind wir so immer erreichbar.

F: Wenn Sie Neu-Vermietern Tipps geben würden, welche wären das?

A: Gestaltet die Ferienunterkunft so, wie ihr sie gerne selbst vorfinden würdet. Wie gesagt: Im Urlaub möchte man nicht schlechter wohnen als Zuhause. Bleibt eurem Stil treu, denn nur so kann man die Ferienunterkunft auch authentisch rüberbringen.

F: Und wie sieht Ihr ganz persönliches Erfolgsrezept aus?

A: Wir glauben, da kommen so drei Dinge zusammen: Das erste ist die Gastfreundschaft. Wir versuchen alles zu tun, damit unsere Gäste sich so wohlfühlen wie zuhause. Das zweite ist das Design. Unsere Ferienwohnung sticht heraus und macht so neue Gäste neugierig. Wenn es ein stimmiges Gesamtkonzept gibt, spüren die Urlauber das auch, ohne dass es gesagt oder geschrieben wird. Und der dritte Punkt ist unser Handout, das wir jedem Gast direkt bei der Buchung mitschicken. Darin haben wir Lokale in der Region (inkl. unserer persönlichen Favoriten), Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Tipps für Kinder, etc. zusammengeschrieben. Das kommt bei unseren Urlaubern immer sehr gut an.

F: Dann zum Schluss nur noch eine Frage: Warum haben Sie sich für Traum-Ferienwohnungen entschieden?

A: Wir haben früher schon selbst mal über Traum-Ferienwohnungen gebucht und als wir mit unserer eigenen Ferienwohnung gestartet sind, wurde uns die Plattform auch von Freunden empfohlen.

Uns ist Transparenz immer sehr wichtig und die haben wir durch die Jahresgebühr. Außerdem finden wir das Prinzip fair: Wer viel vermietet, zahlt auch mehr. Ein weiterer echter Pluspunkt ist der super Service. Wenn wir anrufen und ein Problem haben, erreichen wir immer sofort jemanden und bekommen eine Lösung.

Und am Ende kommt es natürlich auf die Anzahl der Buchungen an. Auch die stimmt bei Traum-Ferienwohnungen, denn wir sind immer relativ gut ausgebucht.

Wir haben am Anfang verschiedene andere Anbieter ausgetestet, aber inserieren mittlerweile nur noch über Traum-Ferienwohnungen und unsere eigene Website. Damit sind wir aktuell sehr zufrieden.

Liebe Katja, lieber Michael, vielen Dank für das sehr nette Interview und die spannenden Einblicke. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Ferienwohnung “Wohnen mit Genuss”.


Lieber Leser, möchten auch Sie eine Erfolgsgeschichte mit Ihrer Ferienunterkunft schreiben? Dann registrieren Sie sich noch heute auf unserem Portal.


Sie sind bereits Vermieter bei Traum-Ferienwohnungen und würden Ihre Ferienunterkunft gerne in einem Interview vorstellen? Dann melden Sie sich mit einer kurzen Beschreibung, was Sie bzw. Ihr Domizil besonders macht, unter presse@traum-ferienwohnungen.de.

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Allgemein VermarktungLeave a Comment on Wie Sie wirklich gute Texte schreiben und mehr Buchungsanfragen erhalten

Wie Sie wirklich gute Texte schreiben und mehr Buchungsanfragen erhalten

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor: Sie wollen Texte für Ihr Inserat schreiben und es will und will einfach kein schöner Satz aufs Blatt. Die Beschreibung der Ferienwohnung klingt irgendwie nicht wirklich überzeugend. Ihnen fehlen Formulierungen, die Urlaubshungrigen Lust machen könnten, das gesamte Inserat durchzulesen und zu buchen. Spätestens nach dem dritten Satz fällt Ihnen sowieso nichts mehr ein, was sich über die Ferienwohnung sagen ließe.

Die Ferienwohnung ist hübsch. Das Bad ist zweckmäßig eingerichtet. Der Ort bietet alles, was das Herz begehrt.

Können Sie mit Sätzen wie diesen überzeugen? Bekommen Lesende hier den Impuls, begeistert zu buchen, sich Fotos anzusehen, eine Buchungsanfrage zu stellen?

Vermutlich nicht.

Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie Artikel schreiben, die Ihre Gäste wirklich erreichen.

Wie Ihnen das Schreiben leichter fällt und Sie für Ihr Angebot begeistern

Inserate, die nicht schon mit den ersten Sätzen durch einen anschaulichen Text und einladende Botschaften Aufmerksamkeit und Interesse generieren, finden deutlich weniger Beachtung als liebevoll und ausführlicher beschriebene Ferienwohnungen.

Wenn Sie mit Ihrem Inserat nicht zufrieden sind, wenn Sie anhand von gehäuften Nachfragen zu Ihrem Angebot merken, dass das Inserat noch nicht selbsterklärend ist, wenn Sie merken: „Meine Ferienwohnung dürfte sich durchaus besser vermieten“, dann ist dieser Artikel für Sie.

Zusammen mit Traum-Ferienwohnungen möchte ich Ihnen erprobte und einfach umzusetzende Tipps geben, wie

  • Ihr Inserat aus der Masse heraussticht, noch in der Vorschau Interesse weckt und zum Weiterlesen verleitet
  • Sie die Texte für Ihr Inserat so schreiben, dass Sie begeisterte Buchungsanfragen erhalten
  • Ihnen das Schreiben selbst leichter fällt und Sie ohne Schwierigkeiten Formulierungen finden, von denen sich Gäste angesprochen fühlen

Dabei zeige ich Ihnen, was eine förderliche Grundeinstellung fürs Schreiben für Kunden und Gäste ist. Ich gebe Ihnen auch praktische Tipps für Ihre nächsten Texte, die sich wunderbar anwenden lassen für Inserate, Website, Blogartikel, Social Media Posts, Broschüren, Kundenkorrespondenz uvm.

Ganz am Schluss erhalten Sie ein paar abschließende Hinweise, was Sie in Ihrem Ferienwohnung-Inserat schreiben sollten und warum es so wichtig ist, hier nicht zu knauserig mit Text und bewusst gewählten Botschaften zu sein.

Bevor wir loslegen noch ein Satz zu mir: Ich bin Andrea Feustel, Texterin und Kommunikationsberaterin und ich zeige Selbstständigen und Unternehmen, wie sie Texte verfassen, die Leser interessiert aufhorchen lassen, zum Weiterlesen und Buchen bzw. Kaufen verleiten und den Verfassern dabei – mit ein bisschen Übung – ohne Anstrengung von der Hand gehen.

Schauen wir uns nun an, warum es so wichtig ist, dass Sie Zeit und Gedanken in gute Texte investieren.

Warum es sich lohnt, Zeit und Gedanken in gute Text zu investieren

Ich verstehe sehr wohl, dass das Schreiben von Texten für ein Inserat oder auch einen Brief oder eine E-Mail an Ihre Gäste nicht zu Ihren Lieblingsaufgaben gehört. Nicht jeder mag es. Nicht jedem liegt es. Und doch ist es wichtig.

Schließlich nimmt Ihnen ein gut geschriebener Text so viel Arbeit ab:

  • Er lädt Ihre Gäste in Ihrem Namen ein, sich die Beschreibung Ihrer Ferienwohnung genauer anzusehen.
  • Er führt an Ihrer Stelle die Gäste einmal durch Haus, weist auf liebevolle Details hin, deckt Besonderheiten auf – kurz: Er führt ein Verkaufsgespräch für Sie.
  • Er heißt – verpackt in ein freundliches Schreiben per Mail oder Post – die Gäste für Sie willkommen und legt die Basis für ein angenehmes Mieter-Vermieter-Verhältnis.

Sie merken es: Auf dreifache Weise sorgt ein guter Text also mit für eine gute Auslastung der Ferienwohnung.

Bevor wir uns nun anschauen, was einen guten Text ausmacht, schauen wir uns erst einmal ein Beispiel an, das vermutlich weniger Buchungsanfragen bringt:

Frau sitzt am Laptop und schreibt einen Text in einem Notizbuch

Ferienhaus in Strandnähe mit 2 Schlafzimmern und Terrasse.

Wer ist hier direkt überzeugt und bucht? Oder anders gefragt:

Sind hier unendlich viele Informationslücken vorhanden, die der Leser erst noch schließen bzw. für sich geklärt haben muss, damit er bucht? Er müsste Ihnen, dem Vermieter, also schreiben, zur Ausstattung nachfragen, selbst zur Region und Anreise recherchieren, bevor er sich entscheidet.

Aber wird er das tun? Wird er Sie kontaktieren, Ihnen schreiben, recherchieren?

Wohl eher nicht!

Denn er findet ja neben diesem knapp gehaltenen Inserat so viele andere, besser, ausführlicher, ansprechender beschriebene Feriendomizile. Warum sollte er, urlaubshungrig und müde nach deinem langen Arbeitstag auf dem Sofa sitzend, sich die Mühe machen und Ihnen schreiben oder das Internet befragen?

Machen Sie es sich und ihm leicht: durch ein gutes Inserat und einladende Texte.

Ich zeige Ihnen in den folgenden Absätzen, wie Sie genau solche Texte schreiben, die für Sie verkaufen und für Sie arbeiten. Texte, die aber auch nach Ihnen klingen und potenziellen Urlaubern so viel Spaß beim Lesen machen, dass der Schritt zur Buchungsanfrage nicht mehr weit ist.

Dafür gehe ich auf den Grundgedanken des kundenorientierten – in Ihrem Fall auf die Gäste ausgerichteten – Textens ein. Zudem gebe ich Ihnen ein paar einfach umzusetzende Schreibtipps mit, die jeden Text – vom Inserat bis zur schriftlichen Korrespondenz per Mail lebendiger und angenehmer zu lesen machen. Legen wir los!

Der Grundgedanke kundenorientierten Schreibens

Beim kundenorientierten Texten ist entscheidend, sich in die Erwartungen, Bedürfnisse und Wünsche des Empfängers hineinzuversetzen und gleichzeitig natürlich Ihre eigenen Ziele (die Vermietung nämlich) im Auge zu behalten.

Ein gut formuliertes, überzeugendes und bildhaft getextetes Anschreiben oder Inserat hat die Kraft, dass der Leser den gesamten Text von Anfang bis Ende aufmerksam durchliest und – je nach Art des Schreibens – reagiert.

  • Er erfährt, was ihn im Ferienhaus erwartet – und was nicht.
  • Er liest, dass für die vollständige Buchung noch Schritt x zu tun ist oder dass er für die Anreise zum Ferienhaus dringend ein Auto benötigt, da es abseits vom Ort liegt.
  • Oder er freut sich einfach, dass die Ferienwohnung nun fix zum gewünschten Termin für ihn gebucht ist.

Durch kundenorientiertes Schreiben wissen beide Parteien klar, wo sie stehen. Sie können sich unbeschwert auf das Mietverhältnis freuen. Das auf den Leser ausgerichtete Texten verhindert Missverständnisse, baut Barrieren ab, schafft Ruhe und bei Ihren Gästen pure Vorfreude auf den Urlaub.

Fragen, die Sie sich vor jedem Text stellen sollten

Welchen Text auch immer Sie schreiben wollen (oder müssen), es gibt einige Fragen, die Sie sich vorab stellen sollten. Diese Fragen helfen Ihnen dabei, kundenorientiert zu schreiben und wirklich Texte zu verfassen, die begeistern.

Ganz gleich ob Sie eine Mail, ein Inserat, eine Buchungsbestätigung, einen Blogartikel, Social Media Post oder einen Text für Ihre Website schreiben wollen, fragen Sie sich vor dem Schreiben:

  • Warum schreibe ich? Was ist mein Ziel?
  • Wie wecke ich Interesse und schaffe es, dass meine Leser wirklich dabeibleiben und weiterlesen?
  • Was sind für meine Leser die wichtigsten Informationen, die sie brauchen?
  • Was ist das Bedürfnis/Problem meiner potenziellen Urlauber? Was wünschen Sie sich von mir bzw. von einem Ferienhaus?
  • Welche Fragen stellen sie sich, bevor sie buchen?
  • Wie sieht der Wunschurlaub aus?
  • Wie informiere ich am besten? Sie können z.B. Sachverhalte beschreiben, Lösungen aufzeigen, Vorteile nennen, Ausstattungsmerkmale erklären
  • Wie weiter, wenn der Text gelesen wurde: Was brauchen Sie jetzt vom Leser bzw. was soll er tun? Oder: Worauf kann er sich freuen?

Diese Fragen gilt es zu beantworten. Bevor Sie schreiben. Was Ihnen dabei hilft, ist eine genaue Vorstellung davon zu haben, wer Ihre Lieblingsgäste sind. Ich zeige ich Ihnen in den kommenden Absätzen, wie Sie zu Ihrem Lieblingsgast kommen und die idealen Texte für diese schreiben.

Schreiben Sie nur für Ihren Wunschgast

Im Marketing spricht man zwar nicht von Lieblingsgästen, aber von Wunschkunden, Traumkunden, Lieblingskunden oder auch von einer Persona. Ihr widmen wir jeden Text. Mit ihr wollen wir erfolgreich kommunizieren und an sie verkaufen bzw. vermieten.

Aha. Und was ist eine Persona und warum brauchen Sie sie?

Die Persona steht für eine ganz spezielle Personengruppe. In Ihrem Fall wäre das die Gruppe oder Art von Menschen, von der Sie sich eigentlich wünschen, dass ausschließlich sie bei Ihnen wohnt, Ihre Zimmer, Ihr Bad, den Garten, die Gläser und die Sauna benutzt.

Beispiel: Sie haben eine Ferienwohnung mit teuren und empfindlichen Designermöbeln, offener Wendeltreppe hoch ins Dachgeschoss, Glasflächen und Kies-Terrasse statt Garten.

Ich vermute, dass Sie beim Inserieren weniger an eine 5-köpfige Familie mit Kleinkind plus pelzigem Bernhardiner denken, die jeden Tag mit sandigen Strandtüchern vom Meer hereingestürmt kommt. Vielleicht stellen Sie sich eher ein Paar um die 50 Jahre vor, das ohne Kinder und Vierbeiner anreist und einfach mal ein paar Tage in Ruhe ausschlafen und lesen will? Das heißt nicht, dass nicht auch andere Personen als Ihre Wunschgäste bei Ihnen buchen könnten. Aber Ihre Wunschgäste sind andere. Sie wollen viel lieber Paare begrüßen.

Damit Sie genau wissen, was diese Paare im Inserat lesen wollen und vor allem wie Sie sie am besten ansprechen, erstellen Sie idealerweise eine Persona – oder auch ein Wunschgastprofil – mit all deren Eigenschaften, Vorlieben, Urlaubswünschen. Mit diesem Profil, der Persona, geht Ihnen jeder Text viel leichter von der Hand. Jeder. Denn Sie schreiben nicht mehr für alle und ins Blaue hinein. Sondern haben ganz konkret jemanden vor Augen. Das macht die Wahl der Formulierungen, einzelnen Worte und auch der Anrede leichter.

Wie Sie Ihre Persona bzw. Ihr Wunschgastprofil erstellen

Und wenn Sie noch keine genaue Vorstellung davon haben, wer Ihre Persona sein könnte?

Wenn Sie bereits Gäste in Ihrer Ferienwohnung hatten, dann wissen Sie vielleicht ganz gut, welche Urlauber Ihnen in der Vergangenheit die liebsten waren und welche weniger. Fragen Sie sich: Was hat diese mir sehr lieben Gäste ausgemacht, dass ich mir wünschte, nur noch Menschen dieser Art würden buchen?

Wenn Sie noch nie vermietet haben und noch auf keinen Erfahrungsschatz zurückgreifen können, welche Gäste Sie am liebsten in Ihrer Immobilie beherbergen möchten, dann überlegen Sie: An wen in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis würden Sie gern vermieten? Und warum? Was macht diese Menschen aus und hebt sie von den übrigen möglichen Urlaubsgästen ab?

Haben Sie ein Bild bzw. eine Wunschperson vor Augen, dann tragen Sie folgende Fakten zusammen und erstellen Sie kleinen Steckbrief.

  • Person: Name, Alter, Geschlecht, äußere Erscheinung
  • Urlaubslänge
  • Reisegrund
  • Begleitperson
  • Bedürfnis und Wunsch, zu reisen
  • Aktivitäten während des Urlaubs
  • optimaler Urlaubstag
  • Ansprüche an eine Ferienunterkunft
  • Mobilität
  • Anreiseart
  • worauf kann die Person im Urlaub verzichten und worauf nicht
  • Allergien, Krankheiten, sonstige Einschränkungen
  • Kulinarische Vorlieben
  • weitere Interessensgebiete
  • nützliche Informationen und Themen
  • gewünschte Ansprache der Person: Duzen oder Siezen? Förmlich oder locker? Humorvoll oder ernst?

Mit all diese Informationen haben Sie schon die wesentlichen Inhalte und die Ausrichtung Ihrer Texte. Sie wissen genau,

  • wem Sie schreiben
  • auf welche Art Sie Ihre Leser und potenziellen Gäste am besten anreden
  • welche Informationen in das Inserat (und weitere Texte) sollten, damit Sie Ihren Wunschgast zufrieden stellen.

Persona in der Praxis

Machen wir mal ein Beispiel: Sie haben herausgefunden, dass Ihre Wunschgäste junge, sportliche, naturverbundene Menschen sind, die sich einmal pro Jahr als Gruppe eine Hütte in den Bergen suchen, von der aus sie täglich Kletter- und Wandertouren unternehmen. Ihre Wunschgäste sind Selbstversorger, haben aber Spaß an gutem Essen in der Gesellschaft, lieben es, einmal fern von der Stadt zu sein …

Für Ihre Texte könnte das bedeuten: Sie…

  • duzen statt siezen
  • wählen eine eher lockere als formelle Anrede und Wortwahl
  • setzen den Fokus in Ihren Texten darauf, dass die Ferienwohnung sich für große Gruppen eignet (mehrere Schlafzimmer und Bäder, Gemeinschaftsterrasse mit großem Grill, geräumiges Esszimmer …)
  • könnten Tipps geben zu beliebten Wanderrouten, Kletterfelsen, dem örtlichen Bergverein/Bergwacht aber auch zu Sportgeschäften in der Umgebung (falls zum Klettern mal ein Karabiner fehlt oder eine Regenjacke nachgekauft werden muss)
  • heben hervor, welche Ausstattungsmerkmale nach einer intensiven, sportlichen Aktivität Entspannung und Erholung verschaffen (wie Sauna oder Wannenbad)
  • beschreiben die Besonderheiten der Natur ebenso wie die Erreichbarkeit von Supermärkten oder Bio-Bauernhöfen
Gruppe Kletterer als Beispiel für eine User Persona für Texte

Sie merken: Sie kennen Ihre Gäste schon recht gut durch die Persona.

Mit der Persona bzw. dem kleinen Steckbrief haben Sie das Fundament für Texte gelegt, von denen sich Ihre potenziellen Gäste wirklich angesprochen fühlen.

Gehen wir jetzt zu ganz praktischen Schreibtipps. Diese werden Ihnen helfen, jeden Text frischer, lebendiger und einladender zu verfassen – vom Inserat über die Gästemappe, Social Media Posts und Ihre Buchungsbestätigungs-Mail.

Sie wollen Ihr Inserat mit Ihren neuen Texten aufwerten? Mit unserer Vorlage für die Inseratserstellung führen wir Sie Schritt für Schritt durch den Prozess. Das Wissen, das Sie in diesem Artikel sammeln, können Sie damit direkt in die Tat umsetzen.

8 Schreibregeln für Texte, die für den Urlaub begeistern

Hier sind 8 Basis-Schreibregeln für gute Texte, die gern gelesen werden und Ihre Wunschgäste erreichen. Dank dieser Tipps, werden die Texte nicht nur angenehm lesbar, sondern Ihnen selbst wird das Schreiben – vor allem mit etwas Übung – immer leichter fallen.

Basisregel 1: Schreiben Sie unverstellt und natürlich

Schreiben Sie ganz natürlich. So wie Sie sind und sprechen. Stellen Sie sich dazu am besten vor, Sie sprechen mit einem lieben Freund oder mit dem eben definierten Lieblingsgast. So schreiben Sie auf Augenhöhe, freundlich, einfach, in „echter“ Sprache. Und das kommt gut an.

Einem Freund würden Sie wohl kaum wie folgt von einer Ferienwohnung erzählen:

„Unsere Ferienwohnung ist ein Glanzstück in der Toskana. Schmucke Bäder und ausgewählte Designermöbel laden zum Verweilen und Entspannen innen wie außen ein.“

Das klingt eher nach Möbelhaus-Katalog, ein wenig gestelzt und distanziert, oder? Sie wollen aber Lust machen, einladen, Atmosphäre schaffen und Stammgäste gewinnen. Vielleicht schreiben Sie dann eher:

„Unsere Ferienwohnung liegt im Herzen der Toskana und wir haben für Sie an alles gedacht, dass Sie endlich einmal wieder so richtig entspannen können: Gemütliche Sitzecken im Innenbereich, das Jacuzzi im Bad, unsere kleine, ganz private Bar für Sie am offenen Feuer und die Liegen auf der Terrasse gehören während Ihres Aufenthaltes nur Ihnen. Wir wünschen uns nichts mehr, als dass Sie den Alltag loslassen und es sich einfach gut gehen lassen mit der wundervollen Sonne Italiens im Gesicht.“

Die gesprochene Sprache auch schriftlich anzuwenden, ist oft gar nicht so einfach. Das braucht Übung.

Mein Tipp: Nehmen Sie den Text vielleicht zunächst mit dem Smartphone auf. Und dann schreiben Sie das Gesprochene auf. Oder nutzen Sie die direkt die Diktier- und Transkribier-Funktion des Handys.

Und noch ein Hinweis: Passen Sie das Ergebnis dem jeweiligen Kanal (Inserat, Social Media, Website, Newsletter etc.) etwas an. Auf Social Media könnten Sie vielleicht noch ein „salopper“ sprechen bzw. schreiben als im Inserat.

Basisregel 2: Fassen Sie sich kurz

Nichts ist ermüdender als ewig lange und verschachtelte Sätze. Sie kennen das sicherlich auch. Bei diesen mitunter Bandwurmsätze genannten Konstruktionen schweift der Leser ab. Er gibt erschöpft auf und Sie haben Ihre Chance verpasst, ihn zu begeistern.

Versuchen Sie es doch mal so: Jeder Satz sollte nur eine Aussage enthalten. Jeder Satz sollte möglichst nur aus einem Hauptsatz bestehen. Ja, der ein oder andere Nebensatz darf mit. Aber lassen Sie das eher die Ausnahme sein.

Extra-Tipp: Versuchen Sie auch, kurze Wörter zu verwenden. Die kommen bei deinen Lesern sehr viel besser an als lange Wortketten und Wortkonstruktionen.

Basisregel 3: Nutzen Sie Verben

Zu viele Substantive machen einen Text trocken, langsam und umständlich. Dem Text fehlt es an Schwung. Ganz besonders gilt dies für Nomen mit den Endungen -heit, -keit, -nis, -ung. Sie werden häufig aus Adjektiven oder Verben gebildet. Nutzen Sie lieber direkt diese Verben. Denn wir alle denken und sprechen auch hauptsächlich in Verben. Das klingt gleich viel natürlicher und dynamischer.

Lieber nicht so:
eine Buchung vornehmen
in Rechnung stellen
Gültigkeit haben

Besser so:
buchen
berechnen
gelten / gültig sein

Basisregel 4: Schreiben Sie aktiv nicht passiv

Oft versuchen Menschen in ihren Texten, die persönliche Ansprache ihrer Kundinnen und Gäste zu vermeiden oder ihre Texte allgemein zu halten. Dafür verwenden sie das viel zu häufig eingesetzte Wort „man“. Setzen Sie anstelle von „man“ eine freundliche, an Ihre Gäste gerichtete Aufforderung. Oder schreiben Sie den Satz um und machen Sie Ihre (Wunsch-)Gäste direkt zur handelnden Person (Subjekt).

Beispiel 1: „Man darf den Pool täglich von 10 bis 20 Uhr nutzen.“
Besser: „Nutzen Sie gern den Pool von 10 bis 20 Uhr!“

Beispiel 2: „Von unserer Ferienwohnung aus ist man in 5 Minuten zu Fuß am Lift.“
Besser: „In nur 5 Minuten sind Sie von der Wohnung beim Lift und schon auf der Piste!“

Beispiel 3: „Hinter dem Haus kann man direkt mit der Wanderung starten.“
Besser: „Vor allem Bergfreunde genießen den Komfort direkt hinter dem Haus beginnender Wanderrouten.“

Basisregel 5: Schreiben Sie positiv

Ohne es zu merken, verwenden wir häufig eine negative Ausdrucksform für etwas, das genauso gut auch positiv beschrieben werden könnte. Oft greifen wir in einem Satz sogar zu doppelten Verneinungen.

„Der Weg vom Haus zum Strand ist nicht zu weit, als dass Sie ihn nicht, ohne dass es für Kinder zu anstrengend wäre, zu Fuß zurücklegen könnten.“

Wie bitte? Was ist gemeint?

Das geht doch auch so: „Den Strand erreichen Sie und ihre Kinder ganz bequem zu Fuß.“

Hier ein paar Beispiele, damit Sie sehen, was mit den negativen Formulierungen noch gemeint ist:

statt „nicht groß genug“ benutzen Sie „klein“
statt „nicht wenige“ benutzen Sie „viele“
statt „nicht weit“ benutzen Sie „nah“

Vielleicht erkennen Sie bereits den wunderbaren Nebeneffekt, wenn der Text positiv formuliert ist? Genau, er wird auch kürzer und klarer in der Aussage!

Basisregel 6: Formatieren Sie Texte und machen Sie sie leichter lesbar

In Briefen und E-Mails und noch viel mehr beim Surfen im Web und durch eine Vielzahl von Inseraten braucht der Leser, Ihr potenzieller Gast, Anker, an denen sich sein ungeduldiges, nach dem richtigen Angebot suchendes Auge festhalten kann. Strukturierte Texte helfen dabei. Fassen Sie daher Sinn-Abschnitte für ihn gedanklich und optisch zusammen: zum Beispiel in Absätzen, die etwa 2 bis 3 zusammenhängende Sätze beinhalten.

Auch Fettungen in E-Mails zum Beispiel oder in einem Angebot auf Ihrer Website machen es dem Leser leichter, sofort zu erfassen, was für ihn wichtig ist. Gehen Sie mit diesen dick „gedruckten“ Hervorhebungen jedoch sparsam um. Heben Sie nur wirklich relevante Informationen hervor: maximal 2 bis 3 Fettungen pro Korrespondenz. Im Onlinetext dürfen es auch schon mal bis 3 Fettungen pro Absatz sein.

Wenn es sich anbietet, nutzen Sie zudem Aufzählungszeichen. Sie sind empfehlenswert, wenn Sie …

  • eine Aufzählung (z.B. von Ausstattungsmerkmalen) schreiben,
  • den Buchungsvorgang abbilden möchten oder
  • verschiedene Optionen darstellen wollen.

In Onlinetexten schaffen gut überlegte Zwischenüberschriften Orientierung. Sie sind idealerweise etwa 3 bis 7 Wörter lang und informieren auf interessante Weise über die nachfolgenden Inhalte. Etwa alle 3 bis 5 Absätze darf eine weitere Zwischenüberschrift folgen.

Basisregel 7: Machen Sie Ihr Inserat durch Adjektive im Text noch attraktiver

Schnell scheint der eigene Text dröge, wenig lebendig bis hin zu staubtrocken. Das liegt daran, dass wir oft auf die Standard-Adjektive des täglichen Gebrauchs zurückgreifen.

Aber geht da nicht mehr? Mit welchem Wort statt hell, groß, schön lässt sich ein Wohnzimmer zum Beispiel noch beschreiben? Sodass Gäste beim Lesen des Inserats quasi schon das Gefühl haben, mit den Zehen in den flauschigen Teppich zu tauchen, sich ins behagliche Sofa fallen zu lassen oder ins Meer mit kristallklarem Wasser zu tauchen?

Adjektive helfen, dass sich Leser eine Situation, Räume bildhaft vorstellen können und ein Vorgefühl des Urlaubs bekommen. Und emotionale Adjektive tun es noch einmal mehr. Mit emotionalen Adjektiven sprechen Sie direkt die Gefühle in Lesern an. Streuen Sie bedacht einmal in Ihre Texte ein und beobachten Sie die Wirkung. Hier sind einige Adjektive zum Ausprobieren:

  • stilvoll
  • aktiv
  • charismatisch
  • individuell
  • charmant
  • freundlich
  • intelligent
  • anmutig
  • frisch
  • intensiv
  • positiv
  • traumhaft
  • anregend
  • dynamisch
  • anspruchsvoll
  • echt
  • geborgen
  • prächtig
  • überwältigend
  • geheim
  • edel
  • komfortabel
  • rasant
  • atemberaubend
  • einfühlsam
  • königlich
  • einzigartig
  • bequem
  • kostbar
  • unwiderstehlich
  • attraktiv
  • ausgelassen
  • gigantisch
  • lebendig
  • riesig
  • glänzend
  • erfrischend
  • grandios
  • leuchtend
  • grenzenlos
  • harmonisch
  • selten
  • exklusiv
  • sensationell
  • extravagant
  • märchenhaft
  • exzellent
  • wundervoll
  • strahlend
  • berühmt
  • faszinierend
  • spektakulär
  • bezaubernd
  • erstaunlich
  • anziehend
  • exorbitant

Basisregel 8: Schreiben Sie und wenden Sie Ihr neues Wissen an

Sie wissen jetzt bereits so viel darüber, wie Sie anschaulicher, lebendiger und vor allem für Ihre Wunschgäste optimiert schreiben können. Setzen Sie nun das Gelernte um und füllen Sie Ihr Inserat mit frischen Texten, knackigen Formulierungen und positiven Beschreibungen.

Aber das Wichtigste ist: Schreiben Sie!

Ihr Inserat ist Ihre Chance, Gäste zu gewinnen und immer wieder neue Einnahmen zu generieren. Wenn Sie nichts, zu wenig, Belangloses oder Austauschbares schreiben, werden Sie sich nicht im großen Wettbewerb durchsetzen können. Ihre Ferienwohnung bleibt dann leer oder schlecht gebucht.

Nutzen Sie jeden Platz in Ihrem Inserat für gute Texte aus

Nutzen Sie daher den Raum, den Platz für gute Texte, den Traum-Ferienwohnungen Ihnen im Inserat bietet, zu Ihrem Nutzen aus.

In diesem Ratgeberartikel finden Sie eine genaue Anleitung, wie Sie ein gutes Inserat schreiben. Ergänzend möchte ich hier auf die wichtigsten Textfelder eingehen, die von vielen Gastgebern zu stiefmütterlich betextet und gefüllt werden. Was zur Folge hat: Die Gäste bleiben aus.

Folgende Texte sollten Sie für sich und gute Buchungen nutzen:

1. Die kurze Zusammenfassung

Screenshot der Eingabemaske "Kurzbeschreibung" im Vermieterbereich

Dieses Textfeld bietet den Rahmen für den ersten Eindruck in den Suchergebnissen und soll natürlich zum Klicken anregen. Hier ist Ihre Chance, Gäste in wenigen Sätzen zu gewinnen. Kehren Sie das Besondere Ihrer Ferienwohnung nach außen. Zeigen Sie Ihre Immobilie von der strahlendsten Seite und behalten Sie immer Ihre Wunschgäste im Kopf.

Was suchen sie, was Sie erfüllen können? Wieso ist Ihre Ferienwohnung für Suchende der Perfect Match?

Machen Sie Lust, weiterzulesen. Nicht irgendwann, sondern jetzt.

2. Die Beschreibung

Screenshot der Eingabemaske "Die Ferienwohnung" im Vermieterbereich

In dieses Feld schreiben Sie die klassische Beschreibung der Immobilie, die Interessenten im Inserat sehen. Beschreiben Sie Ihren Lieblingsgästen Ihre Unterkunft ausführlich.

  • Was sind Vorteile der Immobilie, der Einrichtung, der Räume?
  • Was steht zur Verfügung, was lässt sich nutzen?

Bündeln Sie Informationen in Absätzen. Machen Sie den Text übersichtlich und trotz der Fülle an Informationen leicht konsumierbar. Denken Sie an die Schreibregeln und Ihre Lieblingsgäste, die Sie mit diesem Text erreichen möchten.

3. Umgebung Ihrer Ferienwohnung

Screenshot der Eingabemaske "Umgebung" im Vermieterbereich

Worauf – über die Ferienwohnung hinaus – dürfen sich Ihre Gäste freuen?
Schlüpfen Sie in die Perspektive potenzieller Gäste, die nur zu gerne buchen möchten, aber natürlich auch Gewissheit brauchen, dass die Ferienimmobilie nicht im Niemandsland liegt und von jeder Infrastruktur abgeschottet ist. (Es sei denn, Sie buchen bewusst ein Häuschen auf einer Hallig oder eine Einsiedelei)

Was bieten Ort und Umgebung an Kulinarischem, Vergnügen, Ausflugsmöglichkeiten und Infrastruktur für das tägliche (sorgenlose) Urlaubsleben?

Vielleicht hilft es Ihnen hier, einmal Ihren eigenen letzten Urlaub zu durchdenken. Was wollten Sie alles wissen und erfahren:

  • Wie nah ist der nächste Strand?
  • Gibt es einen Bäcker?
  • Wo leihe ich mein Fahrrad (oder muss ich eines mitbringen)?
  • Gibt es nur eine Fischbrötchenbude oder eine reiche Auswahl an Restaurants für jedermanns Budget?

Erzählen Sie hier vom Leben rund um Ihre Ferienwohnung. Machen Sie Land, Leute, Umgebung der Ferienwohnung schmackhaft.

4. Besondere Merkmale

Screenshot der Eingabemaske "Besondere Merkmale" im Vermieterbereich

Ferienwohnungen gibt es viele. Aber was genau ist es, was Ihre Ferienwohnung auszeichnet und von allen anderen abhebt? Das muss nicht immer der Whirlpool im Designerbad sein. Nein!

Sie haben ein besonders liebevoll eingerichtetes Ambiente geschaffen? Die Wohnung verfügt über einen Steinofen für selbstgemachte Pizza im Garten? Der große Balkon zum Meer ist für alle Gäste das Highlight? Die direkte Anbindung zum Lift, der Naturpark in 5 Minuten Autonähe ist ein absoluter Urlaubermagnet? Sie legen besonderen Wert auf Bio und Nachhaltigkeit?

Nicht ohne Grund haben Sie diese Immobilie erworben, eingerichtet und ausgestattet so, wie sie jetzt ist. Erzählen Sie davon! Was ist das Herzstück Ihrer Ferienimmobilie?

5. Freizeitmöglichkeiten aufzählen

Screenshot der Eingabemaske "Freizeit" im Vermieterbereich

Die wenigsten Urlauber wollen einfach nur 2 Wochen auf dem Sofa sitzen und entspannen. Sie wollen Orte entdecken, den Horizont erweitern, endlich wieder Sport machen, neue Aktivitäten ausprobieren.

Schöpfen Sie hier aus dem Vollen und listen Sie auf, was sich alles erleben lässt: vom Museum über Sport bis hin zu Theaterbesuchen und Freilichtkino. Denken Sie dabei an Ihre Persona bzw. Ihren Wunsch-Urlaubsgast.

6. Die Anreise

Screenshot der Eingabemaske "Anreise" im Vermieterbereich

Urlauber wollen nicht nur wissen, dass eine Ferienwohnung eine tolle Lage hat, sondern auch, dass sie erreichbar ist. Beschreiben Sie wieder aus der Perspektive Ihrer potenziellen Gäste die Anreise. Gehen Sie dabei nicht davon aus, dass alle auf dieselbe Art und Weise anreisen. Die einen kommen per Bahn, die anderen mit dem Flieger und Taxi, die nächsten mit dem eigenen PKW. Zeigen Sie – ganz serviceorientiert – allen den Weg zum Traumurlaub.

7. Stellen Sie sich als Gastgeber vor

Screenshot der Eingabemaske "Persönliche Vorstellung" im Vermieterbereich

So wichtig es Ihnen ist, die richtigen Gäste zu erreichen, so entscheidend kann es auch für Urlauber sein, beim Gastgeber ein gutes Gefühl zu haben.
Sie haben alle Texte auf Ihre persönliche Art geschrieben, Ihre Immobilie in Texte verpackt und haben Vorteile, Lage, Ausstattung, liebevolle Details aus Ihrem Blick für Ihre Wunschgäste beschrieben.

Nun stellen Sie sich vor:

  • Wer sind Sie?
  • Warum gibt es diese Ferienwohnung?
  • Warum genau ist diese Ferienwohnung ein Herzstück, Ihnen besonders lieb und damit auch für Urlauber attraktiv?

Mit diesem persönlichen Textbaustein runden Sie Ihr einmaliges Inserat ab.

Legen Sie los! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Schreibfreude

Kundenorientiertes, lebendiges und vielseitiges Texten – Sie wissen nun, wie es geht.
Schauen Sie sich mit den Tipps aus diesem Artikel im Gepäck noch einmal Ihr Inserat und bestehende Texte rund um Ihre Ferienwohnung und Vermietungsbusiness an. Prüfen Sie, was vielleicht zu steif, zu altbacken, zu beliebig, zu karg beschrieben ist und gönnen Sie Ihren Texten eine frische, begeisternde Prise.

Dann wünsche ich Ihnen viel Spaß beim (Neu-)Schreiben und vermieten.
Ihre Andrea Feustel


Texterin und Kommunikationsexpertin Andrea Feustel

Zur Autorin:

Andrea Feustel ist Texterin und Expertin für Kommunikationsstrategien aus Berlin. Seit rund 17 Jahren unterstützt sie Selbstständige und kleine und mittelständische Unternehmen dabei, mit den eigenen Worten und einer persönlichen Marke erfolgreicher und leichter zu verkaufen. Sie schreibt im Auftrag Websites, Blogartikel, Newsletter und Artikel für Mitarbeiterzeitungen.
Zudem entwickelt sie Kommunikationsstrategien samt Wettbewerbsanalyse, Positionierung, USP und einem Konzept für authentisches und erfolgreiches Marketing.

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    Allgemein FinanziellesLeave a Comment on Saisonale Preise: So machen Sie Ihre Ferienunterkunft noch profitabler

    Saisonale Preise: So machen Sie Ihre Ferienunterkunft noch profitabler

    Der Mietpreis einer Ferienunterkunft gehört für Urlauber zu einem der wichtigsten Kriterien bei der Entscheidungsfindung für das Urlaubsdomizil. Für Sie als Vermieter bedeutet das: Sie müssen zur richtigen Zeit den richtigen Preis anbieten, damit Urlauber Ihre Immobilie in Erwägung ziehen. Um eine gute Balance zwischen Kosten und Auslastung zu finden, empfehlen wir Ihre Preise je nach Saison anzupassen.

    Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, worauf es bei einer saisonalen Preisgestaltung ankommt und geben Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Festlegung Ihrer saisonalen Preise.

    Was sind saisonale Preise?

    Ein Urlaubsziel ist nicht zu jedem Zeitpunkt gleich attraktiv. Das ist Ihnen sicher nichts Neues: Die Nord- und Ostsee werden typischerweise im Sommer gebucht, die Alpen vermehrt im Winter zum Skiurlaub. Saisonale Preise berücksichtigen diese Attraktivität.

    In fast jeder Urlaubsregionen gibt es Jahreszeiten, in denen die Ferienunterkunft entweder sehr stark nachgefragt wird und Zeiten, in denen es nur eine geringe Nachfrage gibt. Damit Sie aber auch in den „schwächeren“ Phasen noch Umsatz mit Ihrer Ferienunterkunft erzielen können, bietet es sich an, hier günstigere Preise anzusetzen.

    Saisonale Preise sind demnach die Preise, die von der Nachfrage bestimmt werden. Häufig wird zwischen drei verschiedenen Saisonzeiten unterschieden:

    • Die Hauptsaison: stark angefragt
    • Die Nebensaison: wenig angefragt
    • Die Mittelsaison: mittelmäßig angefragt

    Es geht also bei der Mietpreiskalkulation nicht nur darum, den EINEN richtigen Preis zu finden, sondern über das Jahr hinweg die richtigen Preise anzusetzen. Unser Verkaufsexperte Federico Fimiani sagt dazu:

    „Der Preis ist neben den Stornierungsbedingungen der wichtigste Faktor bei der Entscheidung für oder gegen eine Ferienunterkunft.“

    Federico Fimiani

    Sind Sie zu teuer, werden Sie nicht gebucht. Sind Sie jedoch zu günstig, wirft Ihre Ferienunterkunft womöglich nicht genug Profit ab.

    Warum Sie saisonale Preise nutzen sollten

    Vielleicht kennen Sie das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Das gilt auch in der Reisebranche: Wenn das Angebot knapp ist, steigen die Preise und wenn das Angebot groß ist, haben die Urlauber mehr Auswahl und buchen eher die günstigeren Unterkünfte. Besonders in den Schulferien wollen viele Menschen auf Reisen gehen. Das Ergebnis: Das Angebot wird knapper. Damit sie trotzdem noch etwas buchen können, sind Ihre potentiellen Gäste bereit mehr Geld auszugeben.

    Aber nicht nur die Ferien sind ein wichtiger Faktor, auch das Wetter bzw. die Jahreszeiten. Im warmen Sommer zieht es viele Reisende an’s Meer. Richtung Herbst und Winter wird das jedoch weniger: Es ist oft stürmisch, kalt und regnerisch. Bedeutet das jetzt, dass Ihre Ferienunterkunft leer stehen muss? Nein. Mit günstigeren Preisen können Sie hier noch einige Urlauber in Ihr Domizil locken.

    Genau diese Schwankungen sollten Sie nutzen. Unser Experte Federico Fimiani sagt klar:

    „Saisonale Preise sind eine sehr gute Möglichkeit die Hochzeiten richtig zu nutzen und auch in der Nebensaison die Auslastung zu maximieren.“

    Federico Fimiani

    Neben den Ferienzeiten können folgende Kriterien die Preise in einer bestimmten Region auch beeinflussen: Lokale Veranstaltungen & Events (z.B. Messen, Festivals, etc.) und Feiertage bzw. Brückentage. Auch diese Anlässe lassen die Nachfrage in der Regel hochschnellen.

    Wenn auch Ihre Ferienunterkunft sich in einer saisonal geprägten Region befindet, empfehlen wir Ihnen daher unbedingt zwischen Haupt- und Nebensaison zu unterscheiden.

    Wichtig ist dabei, dass Sie am Ende des Jahres Ihre Kosten decken, denn die sind oft das ganze Jahr über gleichbleibend. Schauen wir uns also als nächstes an, wie Sie die richtigen Preise finden.

    Wie Sie saisonale Preise definieren

    Haben Sie sich einen ungefähren Überblick darüber verschafft, welche Saisonzeiten in Ihrer Region gängig sind und wie hoch der Durchschnittspreis ist? Dann können Sie nun die saisonalen Preise für Ihre Ferienunterkunft definieren. Wir zeigen Ihnen in 4 Schritten wie Sie vorgehen können.

    Schritt 1: Legen Sie Ihren Minimal-Preis fest

    Zunächst sollten Sie einen Minimalpreis für Ihre Ferienunterkunft festlegen. Um konkurrenzfähig zu sein, sollten Sie den Preis weder zu hoch noch zu niedrig ansetzen. Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie die Preisgestaltung der Konkurrenz bei ähnlicher Lage und Ausstattung in der näheren Umgebung Ihrer Ferienwohnung aussieht: Wie hoch ist der Durchschnittspreis? Und wie günstig ist der Übernachtungspreis in der Hoch- bzw. Nebensaison? Zusätzlich lohnt es sich ebenfalls die saisonalen Preise der Hotels in Ihrer Umgebung anzuschauen und diese mit Ihren zu vergleichen.

    Natürlich sollten Sie Ihre Preise aber nicht nur anhand der Mitbewerber festlegen, denn am Ende möchten Sie mit Ihrem individuellen Vermietungsprojekt ja profitabel sein. In diesem Schritt ist es deshalb auch zwingend notwendig, Ihre Kostenstruktur einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Oder wissen Sie so aus dem Stegreif, was Ihre Unterkunft Sie pro Monat kostet?

    Am besten machen Sie sich hierfür eine detaillierte Aufstellung. In unserem Artikel „Nebenkosten bei der Ferienwohnung“ haben wir Ihnen genau aufgelistet, welche Posten Sie berücksichtigen sollten.

    Wenn Sie wissen, wie hoch Ihre monatlichen Kosten sind, können Sie auch genau sagen, was Sie pro Monat mindestens einnehmen müssen, um zu „überleben“.

    Schritt 2: Definieren Sie, wann Ihre Hauptsaison ist

    In den meisten Regionen kann die Hauptsaison relativ klar bestimmt werden. Falls es Ihnen nicht ganz eindeutig erscheint, wann die Hauptsaison auf Ihre Unterkunft zutrifft, empfehlen wir Ihnen als erstes einmal zu notieren, wann Ihre Unterkunft am stärksten angefragt wird. Auch bzgl. der verschiedene Saisonzeiten lohnt sich ein Blick auf die Konkurrenzunterkünfte in der näheren Umgebung.

    Wie schon erwähnt ist die Hauptsaison nicht nur durch die Jahreszeit geprägt: Auch lokale Events oder Feier- bzw. Brückentage können die Anfragen für eine Ferienunterkunft stark beeinflussen. Das international bekannte Oktoberfest z.B. lässt die Hotelpreise im Vergleich zu normalen Zeiten bis zu 460 % in die Höhe schnellen. Recherchieren Sie daher, ob und zu welcher Zeit in der näheren Umgebung der Unterkunft Messe oder bekannte Events stattfinden und berechnen Sie zu diesen besonderen Zeiten ebenfalls die Hauptsaison-Preise.

    Schritt 3: Berechnen Sie Ihren Standard-Preis

    In Schritt 1 haben Sie schon Ihren Mindestpreis berechnet. Damit arbeiten Sie aber nur so gerade kostendeckend. Das ist aber ja eher selten das Ziel. Sie wollen mit Ihrer Ferienunterkunft Gewinn machen. Und dafür brauchen Sie einen Preis, der oberhalb des Minimums liegt.

    Wir wissen aus Erfahrung, dass es vielen Vermietern hilft, erst einmal einen Basispreis festzulegen, von dem aus sie dann Ihre Hoch- und Nebensaisons bepreisen.

    Schauen Sie sich hierfür am besten noch einmal die Durchschnittspreise Ihrer Mitbewerber an. Achten Sie dabei aber darauf, dass diese ähnlich ausgestattet sind wie Ihre Immobilie. Nicht, dass Sie am Ende Äpfel mit Birnen vergleichen. Gleichen Sie diesen Durchschnittspreis dann mit Ihrem Mindestpreis ab und bestimmen Sie einen Standard-Preis, der sowohl für Sie als auch für die Region stimmt.

    Noch ein kleiner Tipp: gehen Sie bei der Berechnung Ihrer saisonalen Preise eher nicht davon aus, dass Ihre Ferienunterkunft jedes Jahr zu 100% ausgelastet ist. Von vielen Gastgebern wissen wir, dass die durchschnittliche Auslastung ca. 150 Tage / Jahr beträgt. Sie haben bereits eigene Erfahrungswerte? Dann sollten Sie diese unbedingt mit einbeziehen.

    Wenn Sie Ihre Ferienimmobilie hauptsächlich als Kapitalanlage nutzen, sollten sie natürlich auch Ihre geplante Rendite im Blick behalten und Ihren Standard-Preis entsprechend festsetzen. Dieser Preis bietet sich meist gleichzeitig auch für die Mittelsaison an.

    Mehr Tipps zum Thema Ferienunterkunft als Kapitalanlage finden Sie hier.

    Schritt 4: Bestimmen Sie Ihre saisonalen Preise

    Sie haben sich einen Überblick über die Konkurrenzpreise verschafft, Ihren Mindest- sowie Basispreis bestimmt und auch die unterschiedlichen Saisonzeiten festgelegt? Perfekt! Dann fehlt jetzt nur noch die Festlegung der saisonalen Preise. Dafür gibt es kein Patentrezept, aber eine gängige Formel für die Kalkulation saisonaler Preise ist, diese in der Hauptsaison, um bis zu 30 % gegenüber dem Basispreis zu erhöhen. In der Nebensaison können Sie dann auf bis zu 50% des Basispreises runtergehen – je nachdem, wie hoch die Nachfrage in Ihrer Region ist. Achten Sie dabei aber unbedingt darauf, nicht unter Ihren Mindestpreis zu gehen. Kurzfristig können Sie auch mal unter Ihrem Mindestpreis vermieten. Vorausgesetzt, dass die Preise in der Hauptsaison diesen Verlust auffangen.

    Wir empfehlen Ihnen die Saisonpreise für bestenfalls 12 Monate im Voraus anzugeben. Gerade Familien mit schulpflichtigen Kindern oder Urlaubsgäste, die sich für ein bestimmtes Event interessieren, beginnen die Suche nach dem passende Urlaubsdomizil recht weit im Voraus. Unser Tipp: Ein entsprechender Eintrag im Kalender oder Aktivierung im Handy kann Sie regelmäßig daran erinnern, Ihre Saisonpreise upzudaten.

    Unser Tipp: Ein entsprechender Eintrag im Kalender oder Aktivierung im Handy kann Sie regelmäßig daran erinnern, Ihre Saisonpreise upzudaten.

    Fazit

    Saisonale Preise helfen Ihnen dabei, Ihre Ferienunterkunft noch profitabler zu vermieten, denn sie können die Auslastung Ihrer Ferienunterkunft erhöhen, ohne Ihre Gesamteinnahmen zu mindern.

    Saisonale Preise sind vor allem dann sinnvoll, wenn Ihr Angebot stark von der Jahreszeit geprägt ist. Buchungslücken lassen sich mit den richtigen Preisen in der Nebensaison leichter schließen.

    Für die Festlegung der verschiedenen Saisonzeiten lohnt sich ein Blick auf andere Ferienunterkünfte in ähnlicher Lage und mit ähnlicher Ausstattung. Bei der Festlegung der Preise sollten Sie darauf achten, dass Sie konkurrenzfähig bleiben und gleichzeitig Ihre Kosten für die Ferienunterkunft decken.

    Sie haben Ihre saisonalen Preise festgelegt? Dann finden Sie nun die richtigen Gäste für Ihr Feriendomizil. Wir helfen Ihnen dabei: Auf unserem Portal suchen tagtäglich tausende Urlaubshungrige nach ihrer perfekten Unterkunft. Ihre Ferienwohnung bzw. Ihr Ferienhaus sollte hier also nicht fehlen.

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    AllgemeinLeave a Comment on Aus alt mach neu – Familie Schmidtbauer und ihr “Altes Schifferhaus”

    Aus alt mach neu – Familie Schmidtbauer und ihr “Altes Schifferhaus”

    “Wer sind eigentlich die Gesichter hinter den Ferienunterkünften auf unserem Portal?” – genau die Frage haben wir uns gestellt und unsere “Traum-Häuser”-Kampagne ins Leben gerufen. Damit möchten wir Vermietern die Möglichkeit geben, uns ihre Geschichte zu erzählen und zu teilen, was sie besonders macht.

    Als erstes durften wir Henrik Schmidtbauer vom Ferienhaus “Altes Schifferhaus” in Wieck auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst kennenlernen. Ein Satz, der uns in Erinnerung geblieben ist, ist: “Immer ein Gesicht, die Leute brauchen ein Gesicht.” Aber fangen wir vorne an.

    Henrik Schmidtbauer und seine Frau Monika könnte man als zwei echte Darßer Originale bezeichnen – auch, wenn sie gebürtig gar nicht von dort kommen. Im Gespräch spürt man aber sofort die große Liebe für die Region an der schönen Ostseeküste. Vielleicht ist es das Vermächtnis von Monikas Opa, dem letzten Leuchtturmwärter vom Darßer Ort, bevor Ende der 1970er Jahre die Leuchttürme automatisiert wurden.

    Seit 2010 besitzen die beiden ihre Ferienunterkunft “Altes Schifferhaus” und vermieten sie seit Anfang 2015 an Urlauber. Zusätzlich betreiben sie noch eine Teestube und bieten Seekajak-Touren an. Das verspricht für die Gäste auf jeden Fall einen tollen Urlaub. Aber nicht nur das. Auch die Herzlichkeit der beiden zeichnet einen Aufenthalt in diesem Ferienhaus aus und wird immer wieder gelobt.

    Ferienhaus “Altes Schifferhaus”

    Eingebettet in einen großen Garten mit alten Obstbäumen steht das idyllische Fachwerkhaus von Henrik und Monika Schmidtbauer. Beim ersten Blick von außen kann man sich eigentlich nur in das Schifferhaus verlieben und auch das Innere weiß zu überzeugen: Die Gäste erwartet eine helle, moderne Einrichtung mit ganz viel Gemütlichkeit.

    Im denkmalgeschützten Schifferhaus können auf 240 m² bis zu 8 Personen einen tollen Urlaub genießen und einfach mal abschalten. 4 Schlafzimmer, 3 Badezimmer und ein großzügiger Wohnbereich stehen bereit.

    Fragen wir also mal genauer nach, was hinter dem Erfolg des Ferienhauses steckt. Ein besonderes Augenmerk wollen wir dabei auch auf das Thema “Nachhaltigkeit” legen.

    F: Wie sind Sie zur Vermietung als FeWo gekommen? Warum vermieten Sie nicht dauerhaft?

    A: Da haben wir eigentlich gar nicht lange drüber nachgedacht. Das alte Schifferhaus ist so besonders und authentisch und deshalb war für uns immer klar, dass daraus ein Ferienhaus werden soll. Wir hatten einfach Lust, vielen Menschen dieses Stück Darßer Baukultur zu zeigen.

    Und wir haben uns auch ganz bewusst dazu entschlossen, das Haus nicht in mehrere Wohnungen aufzuteilen – auch, wenn dafür Platz genug gewesen wäre. Auch, wenn uns viele davon abgeraten haben, war für uns klar, dass wir die Seele des Hauses zerstören, wenn wir es zerteilen.

    F: Bei Ihrem Ferienhaus ist Ihnen auch die Nachhaltigkeit wichtig. Was haben Sie dafür getan, Ihre Unterkunft möglichst “grün” zu machen?

    A: Grundsätzlich liegt es mir schon immer am Herzen, alte Dinge nicht einfach wegzuwerfen, sondern ihnen neues Leben zu schenken. Früher in der DDR war ich mit meinem Vater viel in verlassenen Häusern und an Müllplätzen unterwegs und habe dort einiges gerettet. Ein paar der historischen Stücke haben wir dann sogar dem Landesmuseum Schwerin zur Verfügung gestellt.

    Als wir unsere Teestube aufgebaut haben, war es uns deshalb auch wichtig, nicht alles neu zu kaufen, sondern bewusst Möbelstücke zu nutzen, die uns schon lange Zeit begleitet haben. Seien es Fund- oder Erbstücke. So hat das Café auch seinen besonderen Charme bekommen.

    Beim Schifferhaus war das ganz ähnlich: Statt die alten Materialien zu entsorgen, haben wir beschlossen, eben die Baustoffe wiederzuverwenden, die das Haus schon seit vielen Jahren getragen haben. Alles, was aus dem Haus rausgekommen ist, ist deshalb auch wieder reingekommen.

    F: Wie können wir uns das konkret vorstellen?

    A: Konkret sah das so aus, dass wir zum Beispiel aus Lehm selber Steine produziert haben. Über 4.000 Stück. Dafür habe ich einfach eine Schablone aus Holz gebaut, den Lehm mit Wasser vermischt, in die Form gegossen und trocknen lassen. Anschließend hab ich die Steine aufgestapelt, nochmal gut durchlüften lassen und sie dann wieder eingebaut. Das hat sogar richtig Spaß gemacht.

    Weil die Wände aber doch recht dünn waren, haben wir sie zusätzlich mit Holzweichfaserplatten gedämmt. Das funktioniert mit Nut und Feder und wir haben die Übergänge zusätzlich noch verklebt, damit alles absolut winddicht ist. So hat das Haus heute einen vernünftigen Dämmwert und es ist auch im Winter schön warm.

    Die Kombination aus lehmverputzten Decken und Wänden und dem Reetdach sorgt außerdem für ein besonderes Raumklima. Die zwei Kaminöfen im Haus tragen natürlich auch noch dazu bei, dass es so richtig heimelig ist.

    F: Gab es Hürden, die Sie überwinden mussten, bevor die ersten Gäste kommen konnten?

    A: Die größte Hürde war natürlich die denkmalgerechte und ökologische Sanierung. Die hat so einige Jahre gedauert. Aber uns war wichtig, dass alles vernünftig ist.

    Als wir dann an dem Punkt waren, dass wir die ersten Male an echte Gäste vermietet haben, fiel es mir dann tatsächlich gar nicht so leicht loszulassen. Schließlich steckt so viel Herzblut in dem Haus und ich wollte am liebsten die Geschichten über jede kleinste Ecke des Hauses erzählen. Meine Frau musste mich da ein bisschen bremsen. Das war ein Lernprozess für mich, aber ich hab es dann doch schnell geschafft ein gutes Mittelmaß zu finden und unsere Gäste nicht mit meinen Geschichten zu “belästigen”.

    F: Was würden Sie sagen, ist das Wichtigste bei der Vermietung von Ferienunterkünften?

    A: Die Menschen, ein Gesicht. Die Menschen brauchen immer ein Gesicht. Es ist ja so: Wir alle reisen nicht nur um fremde Orte, sondern auch die Menschen vor Ort kennenzulernen. Wir wollen die Menschen erleben. Und genau das versuchen wir unseren Gästen zu ermöglichen. Für uns bedeutet das ganz konkret, dass wir da sind. Die Begrüßung unserer Gäste lassen wir uns deshalb nur selten nehmen. Und auch während ihres Aufenthalts sieht man vor allem mich auch immer wieder. Unsere Gäste schätzen das sehr und kommen immer und immer wieder. Mit manchen sind sogar schon echte Freundschaften entstanden.

    Dazu biete ich mich auch gerne als “Tour-Guide” an und nehme die Gäste mit auf Seekajak-Touren oder kleine Segeltörns. Auf denen kann man den Urlaubern das wunderschöne Fischland-Darß-Zingst mit seiner tollen Natur noch besser nahebringen.

    Außerdem ist uns Service wichtig: Wenn ein Gast zum Beispiel in der Nebensaison mal nur 2 Nächte buchen möchte, versuchen wir, das möglich zu machen. Das ist für uns Wertschätzung dem Gast gegenüber (und ist nebenbei auch noch kostenloses Marketing, denn viele der Kurzzeit-Gäste werden zu Stammgästen).

    Wir wollen die Menschen erleben. Und genau das versuchen wir unseren Gästen zu ermöglichen.

    Henrik Schmidtbauer

    F: Worauf legen Sie bei der Auswahl der Gäste besonders viel Wert?

    A: Ganz einfach: Es muss menschlich passen. Das erste Indiz dafür ist die Anfrage. Ein kurzer, netter Text macht direkt einen guten Eindruck und lässt uns die Gäste kennenlernen. Anfragen ohne Text bekommen wir nur ungern.

    Wir suchen uns bewusst aus, wen wir in unserem Ferienhaus willkommen heißen möchten, weil unser Haus für uns eben auch etwas ganz Besonderes ist. Das findet vielleicht nicht jeder gut, aber unsere Gäste geben uns nur recht.

    F: Dann direkt dazu unsere Frage: Wer macht denn bei Ihnen Urlaub, haben Sie eine bestimmte Zielgruppe?

    A: Das ist ganz unterschiedlich. Unser Ferienhaus bietet Platz für bis zu 8 Erwachsene plus 2 Babybetten, die wir gerne bereitstellen, damit die Gäste die gar nicht erst mitschleppen müssen. Dementsprechend haben wir viele Familien. Gerne gleich mit mehreren Generationen: Großeltern, Eltern und Kinder. Aber auch Freundesgruppen, Handarbeits-Clubs, etc. kommen gerne zu uns.

    Und obwohl das Ferienhaus mit seinen 240m² ziemlich groß ist, reisen manche Gäste sogar nur zu zweit an. Die schätzen meist ganz besonders die Weite und den besonderen Charme unseres Fachwerkhauses.

    F: Wenn Sie so eng mit Ihren Gästen in Kontakt sind, gab es dann auch mal eine besondere Geschichte?

    A (überlegt): Ach, da gibt es tatsächlich so einige. Ganz besonders gerührt hat mich die Begegnung mit einem Schweizer Paar und ihrem autistischen Kind. Sie haben sich ganz bewusst für ein so großes Haus entschieden. Als ich die Familie begrüßte, nahm das Kind direkt meine Hand, was sehr ungewöhnlich war. Das war ein toller Moment. Und tatsächlich stehen wir mit dieser Familie bis heute in Kontakt.

    F: Bei so einem großen Haus fallen natürlich auch einige Arbeiten an. Wie sieht Ihr Vermietungsalltag aus? Machen Sie alles selbst oder haben Sie Aufgaben abgegeben?

    A: Am Anfang haben wir noch wirklich alles alleine gemacht – inklusive Putzen. Dann haben wir uns aber dazu entschieden einen Reinigungsservice dazu zu holen. Es war gar nicht so leicht, da die richtigen Leute zu finden, denn wie bei unseren Gästen war uns auch hier wichtig, dass es zwischen ihnen und uns passt. Nach etwas längerer Suche haben wir aber ein tolles Team gefunden und sofort ein richtig gutes Verhältnis aufgebaut. Wir packen immer noch gerne mit an und arbeiten Hand in Hand mit dem Team.

    Und wenn wir mal im Urlaub sind, übernimmt der Reinigungsdienst auch die Begrüßung – natürlich in unserem Sinne.

    Ansonsten machen wir aber alles selbst und sind damit auch sehr zufrieden.

    F: Ein Reinigungsdienst kostet natürlich auch und ist nur einer von vielen Posten. Lohnt sich für Sie die Vermietung als Ferienunterkunft?

    A: Ja, es läuft aktuell richtig gut. Natürlich muss man aber immer ein wachsames Auge auf aktuelle Entwicklungen haben und bereit sein, mit der Zeit zu gehen.

    F: Das klingt gut. Jetzt liegt Ihr Ferienhaus ja eher in einer Region für den Sommerurlaub. Was machen Sie dann eigentlich im Winter?

    A: Wir vermieten unser Schifferhaus das ganze Jahr über. Und gerade im November merken wir auch immer wieder, dass es Städter aus Hamburg. Rostock & Co. in die Natur zieht und sie einfach mal für ein Wochenende durchatmen wollen.

    Und ansonsten nutzen wir die Zeit, um das Haus (und unser Café) wieder auf Vordermann zu bringen und unsere Vermietung mal zu hinterfragen: Sind wir noch gut aufgestellt? Gibt es Stellschrauben, an denen wir noch drehen können? Wie gesagt: Es ist wichtig, da am Ball zu bleiben.

    F: Und eigener Urlaub?

    A: (lacht) Ja, auch den machen wir gerne mal in den Wintermonaten.

    F: Erfolg hat viele Gründe, aber können Sie uns noch eine Zutat Ihres „Geheimrezeptes“ zur erfolgreichen Vermietung verraten?

    A: Authentizität. Einfach so sein, wie man ist. Alles andere bringt eh nichts, weil die Gäste es ja doch merken. Und außerdem ist es so viel entspannter. In unserem Ferienhaus steckt unser ganzes Herzblut und genau das möchten wir an unsere Gäste weitergeben.

    Wir sind sehr dankbar, dass Menschen sich dazu entscheiden, genau bei uns Urlaub zu machen. Deshalb ist uns auch eine wertschätzende und offene Kommunikation wichtig.

    Ja, das ist so unser Geheimrezept.

    F: Nun haben wir noch eine abschließende Frage: Warum haben Sie sich dazu entschieden bei Traum-Ferienwohnungen zu inserieren?

    A: Ich habe euch damals über Freunde kennengelernt, die auch eine Ferienunterkunft haben und wir haben gleich gemerkt, dass Traum-Ferienwohnungen genau zu unseren Werten passt.

    Wir sind bis heute sehr zufrieden und schätzen besonders die guten Infos, die einfache Bedienoberfläche und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Am allerwichtigsten ist uns aber natürlich, dass wir bei euch die Möglichkeit haben direkt mit dem Gast in Kontakt zu treten und flexibel sind, wen wir in unserem Haus begrüßen möchten. Wir konnten so über euch schon sehr viele Anfragen und auch Buchungen generieren.

    Herr Schmidtbauer, vielen, vielen Dank für das nette Gespräch. Wir wünschen Ihnen alles Gute für die weitere Vermietung Ihres Schifferhauses.


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    Sie sind bereits Vermieter bei Traum-Ferienwohnungen und würden Ihre Ferienunterkunft gerne in einem Interview vorstellen? Dann melden Sie sich mit einer kurzen Beschreibung, was Sie bzw. Ihr Domizil besonders macht, unter presse@traum-ferienwohnungen.de.

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    Allgemein Finanzielles2 Kommentare zu Endreinigung bei Ferienwohnungen – so geben Sie die Kosten richtig an

    Endreinigung bei Ferienwohnungen – so geben Sie die Kosten richtig an

    „Ach, die Endreinigung der Ferienwohnung kommt noch oben drauf? Na, dann überlegen wir uns das noch einmal.“

    Wer in seinem Angebot die Endreinigung der Ferienimmobilie nicht richtig angibt, muss mit Reaktionen wie diesen von potenziellen Gästen rechnen.

    Endreinigung – das bedeutet: Nach der Nutzung durch die Vormieter ist die gesamte Wohnung samt Inventar wieder sauber und alles sofort und so wie es ist einsatzbereit an Ort und Stelle: Die Betten sind frisch bezogen, das Geschirr sauber, die Böden gewischt und alles einmal gründlich durchgelüftet.

    Klar, dies alles bedeutet für Vermieter Aufwand und Kosten, die in der Regel Gäste weitergeben werden. Wichtig ist in diesem Punkt, dass Sie bei der Preisangabe für die Endreinigung die rechtlichen Vorgaben einhalten: Hier lauern kleine, fiese Fallstricke, die Sie als Gastgeber unbedingt vermeiden sollten, um sich und auch Ihren Gästen Ärger zu ersparen. Aber auch, damit Interessenten nicht zurückschrecken und doch nicht buchen.

    Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wie Sie die Endreinigung problemlos gemäß der Preisangabenverordnung ausweisen – mit Formulierungs-Beispielen, damit Sie keine Fehler machen!

    Hinweis: Die hier geteilten Informationen stellen keine Rechtsberatung dar. Die Traum-Ferienwohnungen GmbH übernimmt keinerlei Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und insbesondere für die Rechtsbeständigkeit. Schadenersatzansprüche gegen Traum-Ferienwohnungen GmbH, gleich welcher Art, sind ausgeschlossen.

    Endreinigung – was Sie für die Preisfindung wissen sollten

    Bevor wir in die rechtlichen Aspekte der Kostenausweisung für die Endreinigung eingehen, möchten wir Ihnen gern noch ein paar allgemeine Hinweise zur Preisfindung mitgeben.

    In jedem Fall ist es unerlässlich, dass Sie die Kosten für die Endreinigung Ihrer Ferienwohnung nicht aus dem Bauch heraus festlegen. Schauen Sie auch nicht 1 zu 1 bei fremden Angeboten ab, wie andere Vermieter die Reinigung und Pflege in Rechnung stellen.

    • Weil Sie schließlich nicht deren für Kostenberechnung entscheidenden Parameter der Ferienimmobilie wie Größe, Raumanzahl, Außenbereich kennen.
    • Ebenso wenig sind Ihnen deren Anforderungen daran bekannt, wie gründlich und was geputzt wird.
    • Auch wissen Sie nicht, ob Vermieter anderer Unterkünfte selber reinigen oder ein Reinigungsunternehmen beauftragt haben.

    Listen Sie daher für sich vielmehr genau die einzelnen Kostenpunkte auf, die bei Ihnen und in Ihrer Ferienwohnung anfallen. Hier sind zum Beispiel relevant:

    • Personalkosten (berechnen Sie auch ein an sich selbst ausgezahltes Honorar ein, wenn Sie selber die Reinigung übernehmen – auch wenn dieses Honorar lediglich fiktiv sein sollte)
    • Reinigungsmittel und -equipment
    • Aufwand nach Quadratmeterzahl, Zimmerzahl, Ausstattung und Putzumfang
    • Wartung und Pflege von Mobiliar und Ausstattung bzw. Wechsel von einzelnen Ausstattungsstücken wie Bezügen, Kissen, Tischdecken

    All das sollte bei Ihrer Berechnung der Endreinigung mit einfließen. Plus: Kalkulieren Sie die Endreinigung nicht zu knapp, damit Sie Kostenschwankungen bei Ihren Ausgaben wie gesteigerte Personalkosten oder auch einmal intensivere und längere Reinigung auffangen können.

    Sie wollen bei der Endreinigung Zeit sparen und trotzdem eine tiptop saubere Ferienunterkunft an Ihre Gäste übergeben? Laden Sie sich jetzt unsere Reinigungs-Checkliste herunter, um auch wirklich keine Ecke zu vergessen.

    Die Kosten für die Endreinigung richtig angeben: So geht‘s

    Widmen wir uns nun der Frage, wie Sie die Endreinigung für Ihre Ferienwohnung richtig ausweisen. Denn – wie eingangs erklärt – gibt es hier immer wieder Unklarheiten und Missverständnisse, die zu Fehlern führen, die Sie dringend meiden sollten.

    Diese Fehler stehen oft im Zusammenhang mit der Preisangabenverordnung (kurz: PAngV), die für die Endreinigung beispielsweise von Ferienhäusern und -wohnungen sowie von sog. Monteurzimmern äußerst relevant ist. Fehlinterpretationen der Preisangabenverordnung oder auch Unkenntnis haben schon leicht vermeidbaren, aber erheblichen Ärger nach sich gezogen.

    Damit Ihnen das nicht widerfährt, sind einige Dinge zu berücksichtigen. Was genau erklären wir Ihnen nun – veranschaulicht auch anhand von ein paar beispielhaften Formulierungen. Schauen wir uns direkt an, was es mit Ferienwohnungen und der Preisangabenverordnung auf sich hat.

    Junge Frau, die am Laptop sitzt und Kosten kalkuliert

    Endreinigung und Preisangabenverordnung bei Ferienimmobilien

    Als Vermieter von Ferienwohnungen stehen Ihnen in puncto Endreinigung zwei Optionen zur Verfügung:

    • Die Endreinigung ist obligatorisch und wird von den Mietern automatisch mit Buchung der Ferienimmobilie mitgebucht.
    • Die Endreinigung kann vom Vermieter mitgebucht werden, muss aber nicht. Die Urlauber haben auch die Option, selbst zu putzen. Die Endreinigung ist damit kein Pflichtteil.

    Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden – wie Sie die Endreinigung richtig in Ihrem Angebot anzuzeigen haben, besagt die Preisangabenverordnung:

    Wer Endverbrauchern gewerbsmäßig Waren oder Dienstleistungen anbietet oder als Anbieter unter Angabe von Preisen wirbt, ist laut § 1 der Preisangabenverordnung verpflichtet, den Preis inklusive der Umsatzsteuer und sämtlicher weiterer Preisbestandteile anzugeben.

    Das bedeutet für Sie als Gastgeber einer Ferienwohnung:
    Vermieten Sie ein Ferienhaus, eine Ferienwohnung, ein Ferienapartment o.ä., so dürfen Sie die Gebühr für eine obligatorische Endreinigung nicht als zusätzliche Kostenpauschale im Mietvertrag ausweisen. Vielmehr muss sie – wie auch alle anderen Zusatzkosten – mit als Teil des Endpreises bzw. Gesamtpreises im Vertrag erscheinen

    Die Preisangabenverordnung schützt Verbraucher bzw. Mieter auf diese Weise, denn:

    • Urlaubsgäste sollen sofort erkennen können, wie teuer der gesamte Aufenthalt wird, ohne einzelne Zusatzkosten zusammenrechnen zu müssen.
    • Sie wissen genau, worauf sie sich „einlassen“ und es kommt später zu keinen Schreckensmomenten, da noch Kosten on top erhoben werden.
    • Es besteht bessere Vergleichbarkeit verschiedener Angebote und unlauterer Wettbewerb kann abgewendet werden.

    Wir fassen zusammen:

    Ob die Endreinigung automatisch bei der Ferienwohnung mitgebucht wird oder aber ein freiwillig zu buchender Posten ist, macht den Unterschied für die Angabe der Endreinigung.

    Was passiert, wenn Sie die Endreinigung Ihrer Ferienwohnung falsch angeben

    Weisen Gastgeber die einzelnen Kostenpunkte und den Gesamtpreis nicht gemäß Preisangabenverordnung korrekt aus, so handeln sie wettbewerbswidrig. Denn sie „unterschlagen“ Kosten, die den Endpreis bestimmen und ihre Ferienimmobilie wirkt im Wettbewerb günstiger. Auf diese Weise verschaffen sie sich Vorteile, die eine teure Abmahnung nach UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) nach sich ziehen können. Ein widerrechtliches Handeln kann aber auch zu hohen Geldstrafen zur Folge haben, die Gastgeber hart treffen können.

    Gut zu wissen:
    Nicht selten werden Abmahnung durch direkte Wettbewerber ausgelöst, die sich benachteiligt fühlen.

    Es spielt für das Ausmaß der Strafe keinerlei Rolle, ob der Vermieter der Ferienwohnung unwissentlich agierte oder mit der Absicht, seine Einnahmen zu steigern.

    Wir raten Ihnen daher: Halten Sie sich bei der Angabe der Endreinigungskosten an die Preisangabenverordnung. Sie machen Ihr Angebot durch diese Transparenz potenziellen Gästen gegenüber auf jeden Fall langfristig attraktiver und auch für sich rentabler. Weisen Sie die Preise überall dort, wo sie werben, korrekt aus: Von Inserat über Website, von Flyer bis zu Instagram-Post.

    Auf Traum-Ferienwohnungen haben Vermieter verschiedene Möglichkeiten, die Endreinigung anzugeben. Egal, ob

    • bei Ihnen die Endreinigung bereits im Preis einberechnet ist (inklusive),
    • Sie die Endreinigung mit einer Pauschale berechnen (einmalig) oder
    • Sie Ihren Urlaubsgästen die Möglichkeit bieten, selbst die Ferienunterkunft zu reinigen.

    Achten Sie darauf, dass Sie die für sich passende Variante wählen.





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      Die richtige Angabe aller Kosten

      Wir haben es oben bereits gesagt: Neben der Endreinigung gibt es weitere Kosten, die Sie als Teil des Gesamtpreises angeben müssen – nämlich alle Kosten, die der Gast nicht optional dazu buchen kann, sondern die obligatorisch sind.

      Entschieden hat das der Bundesgerichtshof 1991 in einem Urteil, das besagt, dass bei der Bewerbung der Ferienwohnung die als Pauschale zu zahlenden Kosten für obligatorische Punkte wie

      • Gas
      • Wasser
      • Strom
      • Heizung
      • Wäscheservice
      • und besagte Endreinigung

      fix in den Gesamtkosten erscheinen müssen.

      Anders verhält es sich mit Dienstleistungen und Angeboten, die on top gebucht werden können, aber nicht müssen.

      Das sind zum Beispiel:

      • Nutzungsgebühr für Sauna oder den Whirlpool
      • Lieferservice für Brötchen
      • Fahrrad- oder Strandkorbverleih
      • zusätzlicher Wäscheservice nach der 1. Ferienwoche
      • Garagengebühr
      • Flughafenshuttle

      Diese Kosten können Sie als separat hinzubuchbare Posten erwähnen. Sie müssen nicht im Gesamtpreis enthalten sein.

      Weisen Sie Interessenten auf optionale Angebote mit jeweiligen Preisen hin und schreiben Sie dazu, dass die Kosten hierfür gesondert zum gesamten Mietpreis anfallen.

      Beispiele der richtigen Angabe der Endreinigung in Ferienwohnungen

      Sie kennen nun die Preisangabenverordnung, wissen, wann Ihnen Abmahnungen und Geldstrafen drohen können und unter welchen Bedingungen Sie welche Kosten in den Endpreis mit einbeziehen müssen. Kommen wir nun zu ein paar Beispielen, wie Sie die Endreinigung korrekt angeben.

      Beispiel 1: Obligatorische Endreinigung

      Berechnen Sie beispielsweise pro Woche für die Übernachtung 500,- €. Hinzu kommen dabei immer 60,- € für die Endreinigung. Die Zahlung und „Mit-Buchung“ der Endreinigung ist obligatorisch. Hier führt für den Mieter kein Weg dran vorbei.

      abmahnbar wäre folgende Darstellung:

      ❌ 500,- €; zzgl. 60,- € Endreinigung

      Was ist hier falsch dargestellt?
      Laut Preisangabenverordnung bekommt Ihr Urlaubsgast den Endpreis hier nicht auf den ersten Blick angezeigt. Er muss vielmehr die 60,- € eigenständig zum normalen Übernachtungspreis hinzurechnen.

      Wie geht es richtig?
      Da der Preis der Endreinigung beim oberen Beispiel ein zwingender Bestandteil des Endpreises ist, muss der Preis folgendermaßen ausgewiesen werden:

      ✔️ 560,- €; inklusive Endreinigung

      Ihre Urlaubsgäste können dieser Angabe auf den ersten Blick den genauen Endpreis entnehmen.

      Beispiel 2: Optionale Endreinigung

      Ist die Endreinigung kein zwingender Bestandteil des Endpreises, also eine optionale Leistung ist, können Sie dies wie folgt darzustellen, ohne eine Abmahnung o.Ä. fürchten zu müssen:

      ✔️ 500,- €; Endreinigung optional 60,- €

      Die hier aufgeführten Formulierungs-Beispiele können Sie gerne auf Ihr Angebot übertragen und für Ihre Vermietungsprojekt nutzen.

      Tipps für die Umsetzung der Endreinigung

      Ergänzend zu den Tipps zur Angabe der Kosten gegenüber Urlaubern sind hier noch ein paar ganz grundsätzliche Tipps für die Endreinigung. Diese erleichtern Ihnen den Vermietungsprozess und eine unkomplizierte Übergabe der Wohnung an neu anreisende Feriengäste.

      Tipp #1: Binden Sie Ihre Gäste mit ein

      Natürlich können Sie die Endreinigung auch Ihren Mietern überlassen und somit diesen Kostenpunkt doch als optional buchbare Leistung im Mietvertrag ausweisen. Dies ist weniger verbreitet und zwar aus folgenden Gründen:

      Vermieter und Mieter haben womöglich ein anderes Verständnis von Sauberkeit und Ordnung, von Pflege der Räume sowie davon, wie eine Ferienwohnung gastlich und einladend wirkt. Bei Endreinigung durch Mieter müssen Sie als Gastgeber auch deren Maßstab von Sauberkeit und Hygiene quasi in Kauf nehmen.

      Das bedeutet auch, dass Sie hin und wieder vielleicht mit zusätzlichen Kosten und stressigeren Situationen rechnen müssen. Denn womöglich müssen Sie last Minute doch noch einmal das Putzteam durch die Wohnung wischen lassen, während die nächsten Gäste schon nahen.

      Person, die bei der Endreinigung der Ferienunterkunft die Küche fegt

      Unser Rat:
      Sparen Sie sich und Ihren Gästen lieber diesen Punkt und Aufwand. Machen Sie die Endreinigung zum obligatorischen Kostenpunkt und fixen Angebotsbestandteil.

      Dennoch können Sie Ihre Urlauber bitten, ein bisschen mitzuhelfen und den Prozess der Endreinigung mit zu vereinfach und zu beschleunigen.

      Wie das? Bitten Sie Ihre Gäste auch bei mitgebuchter Endreinigung darum, zum Beispiel

      • die Immobilie vor der Abreise in einem ordentlichen Zustand zu hinterlassen
      • einmal durch die Räume zu fegen
      • Müll inkl. Glas und Papier zu entsorgen
      • Bettwäsche abzuziehen und zusammen mit Handtüchern an einem dafür vorgesehenen Ort zu sammeln
      • die Spülmaschine mit den zuletzt genutzten Tellern und Messern zu befüllen und laufen zu lassen

      Scheuen Sie sich nicht davor, in der Ferienwohnung und auch in der Gästemappe eine kleine Übersicht der Aufgaben vor Check-out zu hinterlegen. Haben Ihre Gäste den Urlaub und Aufenthalt in Ihrer Immobilie rundum genossen und haben Sie sich bis dato als ein aufmerksamer und interessierter Gastgeber erwiesen, werden Ihre Feriengäste Ihnen hier gern entgegenkommen.

      Tipp #2: Erstellen Sie eine Putz-Checkliste

      Gerade in der Hauptsaison, wenn Check-out der einen Gäste und Check-in der nächsten Urlauber Schlag auf Schlag gehen und wenn zwischen den Buchungen nur wenig Zeit für die Endreinigung besteht, sind Klarheit und Struktur fürs Putzen und Aufräumen unerlässlich.

      Erstellen Sie darum eine umfangreiche Liste mit allen Punkten, die in Ihrer Ferienwohnung bei der Endreinigung anfallen – rund ums Jahr und Raum für Raum.

      Holen Sie sich hier gern als Unterstützung unsere komplette Checkliste für die Endreinigung Ihrer Ferienwohnung, damit Sie keinen Punkt vergessen, rundum zufriedene Gäste haben und durch Effektivität auch noch Kosten sparen können.

      Tipp #3: Suchen Sie sich gute und verlässliche Unterstützung bei der Endreinigung

      Welch ein Segen für den Vermieter, der seine Endreinigung komplett stressfrei gelöst hat. Dazu zählt – wie oben erwähnt – eine klare Kalkulation der Kosten, Unterstützung durch die Gäste und nicht zuletzt auch gutes Reinigungspersonal für den, der selbst nicht gern den Wischmopp schwingt oder nicht für jede Endreinigung persönlich anreisen kann.

      Eine gute Reinigungskraft oder -firma nimmt Ihnen eine sehr wichtige Aufgabe ab. Sie wiegt sie in dem guten Gefühl, dass Ihre Gäste den Urlaub genießen werden und sie die Ferienwohnung auch pünktlich – wie im Mietvertrag ausgewiesen – beziehen können.

      Um eine solche Unterstützung zu finden, fragen Sie im Ort nach hier ansässigen Unternehmen oder befragen Sie Ihren Verwalter oder auch andere Vermieter vor Ort nach Empfehlungen. Vergleichen Sie dann genau die einzelnen Angebote. Haben Sie eine engere Auswahl getroffen, vereinbaren Sie einen Termin zum Probeputzen, um sicher zu gehen, dass die Endreinigung definitiv Ihren Anforderungen entspricht.

      FAQ: Endreinigung und Preisangabenverordnung

      Zu guter Letzt möchten wir Ihnen nun noch einmal die häufigsten Fragen beantworten, die unserem Team von Traum-Ferienwohnungen zum Thema Angabe der Kosten für Endreinigung der Ferienwohnung begegnen.

      Wir wünschen nun viel Erfolg und legen Ihnen sehr ans Herz, Ihre bestehende Darstellung und Ausweisung der Kosten noch einmal eingehend zu prüfen – überall dort, wo Sie Ihre Ferienwohnung bewerben.

      Und damit bei der Reinigung auch nichts schief geht und sich Ihre Gäste über eine top-gereinigte Unterkunft freuen können, empfehlen wir Ihnen unsere Checkliste für die Endreinigung.

      Jetzt Endreinigungs-Checkliste downloaden

      Laden Sie hier Ihre Reinigungs-Checkliste herunter und seien Sie ab sofort perfekt für die Endreinigung Ihrer Ferienunterkunft vorbereitet.

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