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Nachhaltigkeit bis ins letzte Detail – “Wohnen mit Genuss” bei Fam. Wolff in Oberfranken

Im zweiten Teil unserer “Traum-Häuser”-Serie haben wir Familie Wolff mit ihrer Ferienwohnung “Wohnen mit Genuss” interviewt. Der Name der Unterkunft ist Programm: Schon bei der Ankunft erwartet die Gäste ein kleines, kulinarisches Willkommenspaket mit gekühltem Bio-Bier aus einer kleinen regionalen Brauerei, Bio-Fair-Trade Kaffee- & Teespezialitäten sowie Gewürzen.

Die Vermieter der Ferienwohnung "Wohnen mit Genuss": Katja und Michael Wolff

Wir spüren gleich die große Verbundenheit von Katja und Michael Wolff zu “ihrer” Region Oberfranken und verstehen voll und ganz, dass die beiden in so einer schönen Ecke Deutschlands vermieten

Für ein Thema brennen die beiden aber fast noch mehr: Nachhaltigkeit. Ihre 2020 gebaute Ferienwohnung ist mit viel Bedacht eingerichtet und ausgestattet. Von Photovoltaik über die E-Ladestation bis hin zum Klopapier wurden Lösungen und Produkte gewählt, die die Umwelt möglichst wenig belasten. Aber das sollen sie euch selbst erzählen.

Ferienwohnung “Wohnen mit Genuss”

Auf 81m² bietet diese 5* klassifizierte Ferienwohnung alles, was es für einen perfekten (Entspannungs-)Urlaub braucht: Whirlpool, Wasserbett, Weinkühlschränke, Kaffeevollautomat und vieles mehr.

Wer es stylisch liebt, ist hier genau richtig, denn die Wohnung ist modern eingerichtet und verbindet auf ganz harmonische Art Altes und Neues miteinander. Bei gutem Wetter können sich die Gäste auf der Terrasse die Sonne ins Gesicht strahlen lassen oder es sich bei Regen auf dem Sofa gemütlich machen.

Perfekt ist es hier für Paare, kleine Familien oder auch Workations.

Hintergrund: “Wer sind eigentlich die Gesichter hinter den Ferienunterkünften auf unserem Portal?” – Genau diese Frage haben wir uns gestellt und unsere “Traum-Häuser”-Kampagne ins Leben gerufen. Damit möchten wir Vermietern die Möglichkeit geben, euch ihre Geschichte zu erzählen und zu teilen, was sie besonders macht.

Wir haben Familie Wolff gefragt, was das Geheimnis Ihres Erfolgs ist und sie standen uns über eine Stunde Rede und Antwort.

F: Fangen wir mal ganz vorne an. Wie sind Sie zur Vermietung als Ferienwohnung gekommen?

A: Wir haben schon lange davon geträumt, eine eigene Ferienwohnung zu haben. Der Wunsch meiner Eltern sich etwas für das Alter aufzubauen war für uns die große Chance. Es entstand ein Zweifamilenwohnhaus. Die untere Einheit vermieten wir als Ferienwohnung. So bleiben wir flexibel.

Wir haben dann mitten in Corona-Zeiten gestartet und natürlich erst einmal keine Gäste gehabt. In der Zeit hatten wir die Wohnung gewerblich vermietet. Seit Juni 2021 vermieten wir sie jetzt wie geplant.

F: Worauf haben Sie besonders viel Wert gelegt, als Sie Ihre Ferienwohnung eingerichtet haben?

A: Wir wollten, dass alles stimmig ist. Wir waren schon selbst in einigen Ferienunterkünften und da wurde der erste Eindruck oft getrübt. Von ausrangiertem Geschirr, das nicht zusammenpasst. Oder von der fehlenden Kaffeemaschine. Ich (Michael) bin ein absoluter Kaffee-Junkie und werde schon leicht nervös, wenn ich mir keinen kochen kann. Deshalb musste in unsere Wohnung auch unbedingt ein guter Kaffeevollautomat.

Bei uns gibt es auch Stilbrüche, aber wir haben sehr darauf geachtet, dass alles harmonisch zusammenpasst. So lässt sich dann auch super Altes und Neues verbinden. Wir haben zum Beispiel einen Kleiderschrank aus den 60er Jahren im Schlafzimmer stehen und das Bett ist aus altem Holz von einer alten Scheune, die im Nachbarort abgerissen wurde. Die Stücke haben wir aufbereitet und ihnen so ein neues Leben geschenkt.

F: Das bringt uns direkt zum nächsten Punkt: Nachhaltigkeit. Was haben Sie gemacht, um Ihre Unterkunft “grüner” zu machen und warum?

A: Ich (Katja) habe Innenarchitektur studiert und lange in einem Architekturbüro gearbeitet. Da wurde auf energieeffiziente Gebäude Wert gelegt, aber kaum auf Nachhaltigkeit geachtet. Nachdem wir schon einmal konventionell saniert hatten, wollten wir es jetzt anders machen. Wir haben uns mehr Gedanken darüber gemacht, was wir der Welt hinterlassen. Vor allem seitdem wir Kinder haben.

Unsere Wahl fiel deshalb auf ein Fertighaus in ökologischer Holzständerbauweise. Uns hat die Erkenntnis Freude bereitet, keinen Haufen Müll zu hinterlassen. Und auch wenn sich die Mehrkosten nicht rechnen, finden wir es sinnvoll und richtig.

Es sollte allerdings trotzdem modern aussehen und nicht so nach 80er Jahre Öko.

F: Wie können wir uns das dann ganz konkret vorstellen?

A: Wir haben eine 10kW Photovoltaik-Anlage für die Warmwasseraufbereitung und die E-Ladestation und eine 7,5m3 Regenwasser-Zisterne für die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung. Wir haben eine Warmwasser-Wärmepumpe und eine Lüftungsanlage einbauen lassen. So können wir Energieverluste sehr gering halten. Auf Jahressicht speisen wir dadurch mehr Strom ein, als wir entnehmen.

Außerdem ist alles mit SmartHome optimiert. Es ist ja so: Im Urlaub macht man sich meistens wenig Gedanken über den Energieverbrauch. Das kennen wir von uns selbst. Deshalb ist bei uns alles automatisch gesteuert. Wenn in einem Raum das Fenster aufgemacht wird, geht zum Beispiel automatisch die Heizung aus. Die Heizung ist auf eine angenehme, komfortable Raumtemperatur eingestellt, damit nicht zu viel Energie verbraucht wird. Wem es zu kalt ist, der kann aber natürlich Bescheid geben und wir machen es wärmer.

Beim Bau war es uns außerdem wichtig auf zunehmende Starkregenereignisse zu reagieren. So kann über die offenporige, geschotterte Zufahrt und die Holzterrasse Regenwasser versickern. Das Gründach und die Zisterne führen den Regen zeitverzögert an den Kanal ab.

Ein Highlight sind für uns auch die Küchenfronten: Die bestehen nämlich aus PET-Flaschen. Da sind wir auch eher zufällig drauf gestoßen, aber wir mochten sofort, dass das die Moderne und Ökologie perfekt vereint.

F: Das klingt echt, als hätten Sie sich viele Gedanken gemacht. Gab es dabei Überraschungen?

A: Wir haben schon ein bisschen Erfahrung mit solchen Bauprojekten, von daher waren wir gut vorbereitet und der ganze Hausbau lief sehr entspannt ab. Das einzige Problem war der Handwerker-Mangel. Es war teilweise gar nicht so leicht, die richtigen Leute zur richtigen Zeit auf die Baustelle zu bekommen. Das war mit ein Grund, warum wir vieles in Eigenleistung gemacht haben. Das Baggern hat sogar echt viel Spaß gemacht! Wir müssen allerdings auch sagen, dass wir keinen Zeitdruck hatten. Das war schon von Vorteil.

F: Was mögen Sie heute besonders am Vermieter-Sein?

A: Den Wow-Effekt bei den Gästen, wenn wir die Ferienwohnung präsentieren. In unserer Wohnung steckt so viel Herzblut und es schön zu sehen, dass unsere Urlauber das zu schätzen wissen.

Es bereitet uns Freude, für unsere Gäste das perfekte Ferienerlebnis zu schaffen. Der Kontakt mit ihnen ist einfach toll. Sie erzählen uns immer so viel von ihren Ausflügen, von den netten Menschen hier und der leckeren Coburger Bratwurst. Die wurde übrigens zu Deutschlands beliebtester Bratwurst gewählt.

Kleiner Tipp: Wenn man die Coburger Bratwurst isst, muss man sich unbedingt nach vorne beugen. Sonst kleckert man sich mit dem Fett, das aus der Wurst spritzt, komplett voll. Das haben wir bei Touristen schon oft genug gesehen.

F: Gut zu wissen! Was würden Sie aus Ihrer Sicht sagen, ist das Wichtigste bei der (erfolgreichen) Vermietung von Ferienunterkünften?

A: Auf jeden Fall die Sauberkeit. Die ist für uns selbstverständlich – schließlich zahlen die Gäste dafür. Und dann gehört es auch dazu, unter dem Sofa zu saugen und so weiter. Kein Gast möchte schließlich noch den Staub seiner Vorgänger vorfinden.

Außerdem ist es wichtig, dass alles stimmig ist. Das haben wir ja schon erwähnt. Wir denken da immer an den Spruch: “Gäste wollen im Urlaub mindestens so schön wohnen wie Zuhause – wenn nicht sogar besser”. Und das wollen wir ihnen bei uns ermöglichen.

Wir merken auch, dass der persönliche Kontakt mit den Urlaubern sehr wichtig ist. Deshalb antworten wir immer möglichst schnell auf Anfragen und Mails und versuchen, vor Ort immer da zu sein – sei es bei einem Notfall oder “nur” für Tipps für die Region Oberfranken.

Gäste wollen im Urlaub mindestens so schön wohnen wie Zuhause und das können sie bei uns.

Katja und Michael Wolff

F: Wenn Sie immer im regen Austausch mit Ihren Gästen sind, gab es dann auch schon mal ein besonderes Erlebnis?

A: Da fällt uns jetzt so gar nichts ein. Aber eine Story haben wir: Unser erster Gast war mittlerweile schon drei oder vier Mal da und er liebt die Coburger Bratwurst. Bei seinem ersten Besuch wollte er unbedingt noch ein paar mitnehmen, aber alle Läden hatten schon zu. Deshalb haben wir ihm einige von uns, die wir zufällig zuhause hatten, mitgegeben. Seitdem bekommt er bei jedem Besuch drei Bratwürste von uns ins Gefrierfach gelegt.

F: Sie vermieten Ihre Ferienwohnung bewusst ohne Kaution. Wir wissen, dass dieses Thema bei vielen Vermietern zu Unsicherheiten führt. Warum haben Sie sich gegen eine Kaution entschieden?

A: Für uns wäre das ein zusätzlicher organisatorischer Akt, auf den wir gerne verzichten. Wir sind auch nicht so die Freunde von Bargeldzahlungen. Außerdem finden wir, dass man eine gewisse Vertrauensbasis zu den Gästen haben sollte. Es kann ja immer mal was kaputt gehen. Das ist für uns auch gar nicht schlimm und wir werden sicher kein Weinglas nachberechnen. Kleine Schäden haben wir einfach mit eingerechnet. Wichtig ist uns, dass unsere Gäste uns Bescheid sagen, wenn etwas passiert ist, aber da haben wir bisher null schlechte Erfahrungen gemacht.

Tatsächlich sieht man oft nicht einmal, dass Gäste in der Ferienwohnung waren, so ordentlich verlassen unsere Urlauber die Unterkunft.

F: Jetzt haben Sie schon kurz das Thema “Prozesse” angesprochen. Wie sieht denn Ihr Vermietungsalltag aus? Machen Sie alles selbst?

A: Ja, wir machen alles selbst. Wir hatten mal über einen Reinigungsservice nachgedacht, aber das ist aus zwei Gründen schwierig: einerseits überhaupt Personal zu finden bei dem aktuellen Fachkräftemangel und andererseits haben wir eben auch hohe Ansprüche an die Sauberkeit, die wir unbedingt erfüllt wissen wollen.

Ansonsten sieht unser Alltag so aus, dass wir uns um die An- und Abreisen unserer Gäste kümmern. Wir bitten sie immer, uns ca. 30 Minuten vor ihrer Ankunft eine kurze Info zu geben, damit wir dann auch bereit sind. Dann gibt es ca. eine halbe Stunde eine kleine Einführung in die Wohnung. Und beim Check-Out versuchen wir flexibel zu sein – zumindest, wenn nicht am selben Tag neue Gäste anreisen.

Für uns ist die ganze Abwicklung recht einfach, weil wir quasi gegenüber wohnen. Bei Bedarf sind wir so immer erreichbar.

F: Wenn Sie Neu-Vermietern Tipps geben würden, welche wären das?

A: Gestaltet die Ferienunterkunft so, wie ihr sie gerne selbst vorfinden würdet. Wie gesagt: Im Urlaub möchte man nicht schlechter wohnen als Zuhause. Bleibt eurem Stil treu, denn nur so kann man die Ferienunterkunft auch authentisch rüberbringen.

F: Und wie sieht Ihr ganz persönliches Erfolgsrezept aus?

A: Wir glauben, da kommen so drei Dinge zusammen: Das erste ist die Gastfreundschaft. Wir versuchen alles zu tun, damit unsere Gäste sich so wohlfühlen wie zuhause. Das zweite ist das Design. Unsere Ferienwohnung sticht heraus und macht so neue Gäste neugierig. Wenn es ein stimmiges Gesamtkonzept gibt, spüren die Urlauber das auch, ohne dass es gesagt oder geschrieben wird. Und der dritte Punkt ist unser Handout, das wir jedem Gast direkt bei der Buchung mitschicken. Darin haben wir Lokale in der Region (inkl. unserer persönlichen Favoriten), Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Tipps für Kinder, etc. zusammengeschrieben. Das kommt bei unseren Urlaubern immer sehr gut an.

F: Dann zum Schluss nur noch eine Frage: Warum haben Sie sich für Traum-Ferienwohnungen entschieden?

A: Wir haben früher schon selbst mal über Traum-Ferienwohnungen gebucht und als wir mit unserer eigenen Ferienwohnung gestartet sind, wurde uns die Plattform auch von Freunden empfohlen.

Uns ist Transparenz immer sehr wichtig und die haben wir durch die Jahresgebühr. Außerdem finden wir das Prinzip fair: Wer viel vermietet, zahlt auch mehr. Ein weiterer echter Pluspunkt ist der super Service. Wenn wir anrufen und ein Problem haben, erreichen wir immer sofort jemanden und bekommen eine Lösung.

Und am Ende kommt es natürlich auf die Anzahl der Buchungen an. Auch die stimmt bei Traum-Ferienwohnungen, denn wir sind immer relativ gut ausgebucht.

Wir haben am Anfang verschiedene andere Anbieter ausgetestet, aber inserieren mittlerweile nur noch über Traum-Ferienwohnungen und unsere eigene Website. Damit sind wir aktuell sehr zufrieden.

Liebe Katja, lieber Michael, vielen Dank für das sehr nette Interview und die spannenden Einblicke. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Ferienwohnung “Wohnen mit Genuss”.


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