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Ferienwohnung als Kapitalanlage – so lohnt sich die Investition

Wenn Sie Ihr Geld gut und sicher investieren möchten, überlegen Sie sicher, ob ein Immobilienkauf der richtige Weg für Sie ist. Eine Kapitalanlage in eine Mietimmobilie? Häuser oder Wohnungen bringen oftmals eine höhere Rendite als beispielsweise Anlagen in Festgeld, sind inflationssicher und erleben gewöhnlich mit den Jahren eine Wertsteigerung. Weiteres Plus: Ist die Wohnung als Kapitalanlage abbezahlt, beziehen Sie als Besitzer aus der Miete kontinuierlich Einnahmen – was vor allem hinsichtlich der Altersvorsorge für viele Gastgeber ein wichtiger Faktor ist.

Aber selbstverständlich ist nicht jede gekaufte Ferienwohnung am Ende lukrativ. Nicht jede Immobilie bringt die erhofften bzw. notwendigen Mieteinnahmen, sodass sich die Investition rentiert.

Aus genau diesem Grund beleuchten wir in diesem Artikel die vielseitigen und entscheidenden Faktoren, die Sie für eine geplante Investition berücksichtigen sollten. Damit Sie die geeignete Immobilie finden, die zu Ihnen und Ihren zukünftigen Gästen passt und sich langfristig lohnt.

Einige wichtige Tipps verraten wir Ihnen im Video mit Matthias Matthies von der mare-domus IMMOBILIEN Gbr. Mehr Details zu den einzelnen Punkten wie Finanzierung, Rendite, Standort & Co. finden Sie im weiteren Text.

Welche Voraussetzungen Ihre Kapitalanlage erfüllen muss, damit Sie an Urlauber vermieten dürfen

Bevor Sie mit der Suche starten, sollten Sie sich über Folgendes im Klaren sein: Nicht jedes Haus, nicht jede Wohnung darf als Ferienimmobilie vermietet werden. Vor allem nicht in typischen Urlaubsregionen oder in Städten, die bei Touristen beliebt sind. Haben Sie eine Region für die Immobiliensuche im Visier, sollten Sie daher vor dem Kauf dringend die zuständige Gemeinde kontaktieren und einen Blick in das Grundbuch werfen.

Prüfen Sie auch, wie eine Eigentümergemeinschaft zur Vermietung an Urlauber steht und kontrollieren Sie die Baugenehmigung. Letztere liefert womöglich entscheide Informationen darüber, ob der (Neu-)Bau Ihrer möglichen Kapitalanlage als Ferienhaus oder Ferienwohnung für gewerbliche Vermietung gestattet ist. Finden Sie hier keinen gegenteiligen Eintrag, steht Ihrem Plan, Urlauber zu beherbergen, üblicherweise nichts im Wege.

Bevor Sie eine Ferienimmobilie kaufen, gilt es, einige Dinge zu beachten. Woran Sie vor dem Kauf auf jeden Fall denken sollten, haben wir in einer Checkliste übersichtlich zusammengefasst. Laden Sie sich diese gleich herunter.

Wann lohnt sich die Kapitalanlage in eine Ferienwohnung?

Wie oben bereits erwähnt, ist die Investition in eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus nicht automatisch lohnenswert. Lassen Sie uns deshalb einmal schauen, welche Faktoren Sie bei der Entscheidung für oder gegen eine Investition in Betracht ziehen sollten.

Wie Sie Ihre Ferienimmobilie finanzieren können

Ein Großteil der Ferienwohnungen und Ferienhäuser wird über private Verkäufer oder Immobilienmakler erworben. Die Finanzierung selbst kann dann beispielsweise über folgende zwei Wege laufen: Erstens über Eigenkapital und zweitens über eine Mischfinanzierung.

Beim Kauf über Eigenkapital verfügen Sie selbst über den anfallenden Betrag – und zwar komplett. Für eine Mischfinanzierung können Sie sich an eine Bank wenden mit dem Ziel, dass Ihr Eigenkapital in Kombination mit einem Finanzierungsbetrag durch die Bank die Kaufsumme deckt. In diesem Fall nehmen Sie bei der Bank einen Kredit auf und müssen hierfür Zinsen entrichten.

Ganz gleich, welchen Weg Sie wählen – für Ihre Immobiliensuche nach der geeigneten Kapitalanlage haben Sie sich sicherlich einen finanziellen Rahmen gesetzt – ggf. auch in Absprache mit Ihrer Bank, wenn diese Ihre Finanzierung unterstützt.

Um Klarheit über Ihre Investitionsmöglichkeiten zu erlangen, wird die Bank Ihren Finanzierungsbetrag um folgende Nebenkosten reduzieren: Notargebühren, Kosten für den Grundbucheintrag, die Grunderwerbsteuer, Maklergebühren und Modernisierungskosten. Im Gegenzug wird sie Ihr Eigenkapital addieren. Das Ergebnis ist der maximale Kaufpreis Ihrer neuen Immobilie.

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Berechnen Sie realistisch, was Sie finanzieren können und legen Sie auch das Wie fest

Wie Sie mit dem Mietmultiplikator Preise vergleichen

Haben Sie auf Basis Ihres Budgets einige Objekte ins Auge gefasst, sollten Sie deren individuelle Wirtschaftlichkeit prüfen. Denn – Ihr Finanzrahmen hin oder her – bei jeder Immobilie und bei jedem Preis stellt sich die Frage: Ist der jeweilige Objektpreis günstig, realistisch und angebracht oder überteuert?

Zur Klärung dieser Frage können Sie mit dem Mietmultiplikator arbeiten. Er hilft Ihnen, mehrere Immobilien miteinander zu vergleichen.

Der Mietmultiplikator lässt sich wie folgt berechnen:

Mietmultiplikator = Kaufpreis / Jahreskaltmieten

Beispiel Mietmultiplikator für Kapitalanlagen:
Kostet Sie ein Ferienhaus 250.000 Euro und es bringt Ihnen 12.500 Euro Miete, liegt der Multiplikator bei 20. Denn nach 20 Jahres(kalt)mieten haben Sie den einstigen Kaufpreis wieder erwirtschaftet. Ein Multiplikator von zehn läge bei Mieteinnahmen von 25.000 Euro vor. Und ein Multiplikator von 40 bei Einnahmen von 6.250 Euro.

Bewerten Sie ein Ferienhaus in angesagter Lage, in der Sie mit Mietsteigerungen rechnen dürfen, kann der Multiplikator tatsächlich schon einmal bei 40 liegen. In wirtschaftlich schwächeren Regionen hingegen kann sich der Multiplikator eher auf zehn belaufen.

Das bedeutet: Der Mietmultiplikator ist keine absolute Größe. Er sagt nicht 1:1 darüber aus, ob ein Objekt günstig, teuer oder überteuert ist. Er hilft Ihnen, Immobilien in puncto Wirtschaftlichkeit mit anderen Immobilien zu vergleichen. Je vielversprechender und zukunftssicherer eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus erscheint, desto höher darf diese Kennzahl, der Mietmultiplikator, sein. Im Idealfall liegt der Kaufpreis bei weniger als dem 20-fachen Wert einer Nettomiete pro Jahr.

Ziehen Sie bei der Berechnung des Mietmultiplikators stets nur Bruttozahlen heran. Das heißt:

Sie setzen den Kaufpreis ohne Kaufnebenkosten wie Maklerkosten, Eintrag ins Grundbuchamt, Grundschuld, Notarkosten etc. ein. Und bei den Mieten arbeiten Sie mit den Kaltmieten, ohne Bewirtschaftungskosten wie Heizung zu addieren.

Was kosten Ferienwohnungen? Mit welchen Marktpreisen und Nebenkosten müssen Sie rechnen?

Den eigenen finanziellen Rahmen und den Preis vergleichen zu können, ist wichtig.

Aber was kosten denn Immobilien überhaupt? Mit welchen Preisen für eine Ferienwohnung als Kapitalanlage müssen Sie rechnen – im Inland und im Ausland?

In den folgenden Absätzen gehen wir genau auf diese Fragen ein und geben Ihnen eine erste Richtlinie für die Immobiliensuche.

Was Immobilien im In- und Ausland kosten

Für ein 2-3-Zimmer-Apartment können Sie mit einem Quadratmeterpreis von ca. 5.000 bis 6.000 Euro rechnen. Bei Wohnungen in besonders beliebten Gebieten mit bester Lage ist dieser oft aber deutlich höher. Und auch innerhalb eines Ortes können die Preise variieren – abhängig vom genauen Standort, Infrastruktur, Bauqualität und Ausstattung, wie Sie weiter unten noch sehen werden.

Auch im Ausland müssen Sie oft mit höheren Preisen rechnen. Das liegt mitunter daran, dass die Immobilien im Ausland häufig größer sind als die im Inland. Wichtig zu wissen ist auch, dass teilweise länderspezifische Vorgaben den Kauf beeinflussen können, wie Sie weiter unten sehen werden.

Viele zukünftige Vermieter lassen sich schnell von höheren Preisen abschrecken, weil sie zunächst nur die Kosten vor Augen haben. Wir möchten hierzu aber ergänzen: In der Regel können Sie von einer hochpreisigen Immobilie auch besseren Mieteinnahmen erwarten. Denn die Attraktivität bis Exklusivität einer Immobilie darf sich auch in der Miethöhe widerspiegeln und wird sich zudem auf die gute Auslastung Ihres Buchungskalenders auswirken.

Bevor wir auf Kaufkriterien wie Lage, Bauqualität und Infrastruktur eingehen, möchten hier aber zusätzliche Kostenpunkte benennen, die auf Sie neben dem reinen Kaufpreis zukommen und die Sie für den Kauf Ihrer Ferienimmobilie im Blick haben sollten.

Kosten-Nutzen-Rechnung für Ihre Ferienwohnung

Möchten Sie eine Ferienwohnung als Kapitalanlage erwerben, erwarten Sie gewisse Mieteinnahmen, die zur Deckung des Kaufpreises und zu Rentabilität führen. Die Kapitalanlage soll sich selbst finanzieren – so das Ziel der meisten unserer Gastgeber auf Traum-Ferienwohnungen.

Wir empfehlen Ihnen hierfür dringend: Stellen Sie vor dem Kauf im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Rechnung Einnahmen und Ausgaben gegenüber.

Hierfür sollten Sie überlegen, ob Sie

  • die Ferienimmobilie überwiegend vermieten wollen

oder

  • Ihr Ferienhaus überwiegend selbst nutzen möchten.

Bedenken Sie, dass Ihnen bei Eigennutzung steuerliche Vorteile entgehen können. So müssen Sie zum Beispiel bei Verzicht auf Eigennutzung keine Tourismusabgabe leisten. Dafür müssen Sie aber dem Finanzamt gegenüber aufschlüsseln, wo Sie wann Urlaub machen. (Lesen Sie hierfür auch unseren Beitrag „Rendite richtig berechnen“).

Ein weiterer Punkt für Ihre Aufstellung von Ausgaben für die Kosten-Nutzen-Rechnung: Berücksichtigen Sie, welche laufenden und ggf. zusätzlichen Kosten auf Sie zukommen können. Dazu zählen unter anderem:

  • Nebenkosten wie Gas und Wasser
  • Instandhaltungs- und Modernisierungskosten
  • Budget für neue Anschaffungen und Verschleiß
  • Umbau- und Sanierungskosten
  • Gehälter für Reinigungspersonal und Verwaltungsgebühren
  • Grunderwerbssteuer
  • Zinsen bei Kreditaufnahme
  • Zusätzliche Kosten beim Hauskauf wie Notar, Grundbucheintrag, Gutachten, Maklerprovision

Tipp:
Nehmen Sie sich hierfür ausreichend Zeit. Sammeln Sie alle Posten, die auf Sie zukommen könnten. Damit Sie nichts übersehen, schließen Sie sich auch mit anderen Vermietern kurz, um von deren Erfahrungsschatz an Ausgaben zu profitieren. Und stellen Sie diese Ausgaben plus die Kosten für den reinen Immobilienerwerb den zu erwartenden Mieteinnahmen, dem Nutzen, gegenüber.

Falls Sie noch kein Gefühl dafür haben, wie Ihre Einnahmen aussehen werden, können Sie mit einer Auslastung von rund 150 Tagen pro Jahr rechnen und dies mit dem Mietpreis multiplizieren. Die Höhe Ihrer Einnahmen richtet sich aber nicht nur nach der reinen Auslastung, sondern auch danach, zu welchen Zeiten Sie vermieten und wo. Das heißt: Für die Vermietung sind Lage und auch Ausstattung wichtig.

Aus unserer Erfahrung können wir sagen, dass eine Ferienunterkunft im Schnitt mindestens 17 Wochen vermietet sein sollte, damit sich die Investition rentiert.

Mehr zum optimalen Preis Ihrer Ferienunterkunft erfahren Sie in unserem Artikel Mietpreise kalkulieren“.

Wo Sie sich über Kaufpreise informieren können

Als abschließenden Tipp zum Thema Kaufpreis und Kosten möchten wir Ihnen noch mitgeben: Wir raten grundsätzlich davon ab, übereilt zu kaufen. Informieren Sie sich vor der Investition in ein Ferienhaus als Kapitalanlage über gängige Preise und individuelle Marktentwicklungen.

Schauen Sie sich dazu z. B. auf Immobilienportalen und in Tageszeitungen um. Auch können Sie Makler kontaktieren, die sich auf Anlageimmobilien spezialisiert haben. Diese haben den Markt im Blick und können Ihnen geeignete Ferienhäuser und Ferienwohnung vorstellen – und zwar bereits kurz nachdem diese auf den Markt gekommen sind. Von einigen Gastgebern wissen wir, dass Sie Ihre Traum-Kapitalanlage über Zwangsversteigerungen gefunden haben. Halten Sie daher auch für diese Option die Augen offen.

Wie rentabel ist die Ferienwohnung?

Selbstverständlich ist für Sie für den Kauf einer Kapitalanlage in Form einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses relevant, dass am Ende die Rendite stimmt. Und da zur Rentabilität der Mietpreis einen großen Beitrag leistet, sollten Sie diesen exakt kalkulieren und keineswegs aus dem Bauch heraus ansetzen. Recherchieren Sie vielmehr intensiv den Markt und den Wettbewerb. Bedenken Sie die Saisonalität und planen Sie auch immer mit Leerstand und ggf. Eigennutzung – beides sollten Sie durch einen Puffer an Mieteinnahmen auffangen können.

Sie wollen den Mietpreis berechnen oder Ihre Vermietung läuft sogar bereits? Dann empfehlen wir Ihnen zur Berechnung der Rendite unseren ausführlichen Magazinartikel „Rendite richtig berechnen“.

Hier das Wichtigste zur Rendite für Ihre Ferienwohnung:

Arbeiten Sie zur Renditeberechnung mit den Nettokennzahlen rund um Ihre Immobilie. Sie eignen sich für diesen Zweck besser als der Mietmultiplikator, den wir Ihnen eingangs vorgestellt haben.

Person sitzt im Schneiderschnitz auf dem Fußboden und ist von Rechnungen und Papierkram umgeben
Verschaffen Sie sich vor der Investition einen guten Überblick

Um die Rendite zu berechnen, hilft folgende Formel:
Ihre Nettorendite (in Prozent) = (Jahresmiete – Bewirtschaftungskosten)*100 / (Kaufpreis + Kaufnebenkosten)

Wichtig zu wissen:
Neben den laufenden Mieteinkünften können auch steuerliche Aspekte die Rendite Ihres Ferienhauses als Kapitalanlage beeinflussen. So können Sie beispielsweise Darlehenszinsen – nicht jedoch die Tilgungsbeträge – steuerlich gelten machen. Sie wirken einkommensmindernd, sodass die individuelle Steuerlast sinkt. Mit der Zeit steigt der Tilgungsanteil der Darlehensrate kontinuierlich, der Zinsanteil aber sinkt. So nimmt die Steuerersparnis nach und nach ab.

Außerdem interessant:

Anlageimmobilien können Sie steuerlich im Rahmen der Absetzung für Abnutzung (AfA) abschreiben.

Informieren Sie sich hierzu bei Ihrem Berater für Steuern und Finanzen.





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    Wo lohnt sich der Kauf einer Ferienwohnung?

    Tauchen wir nun ein in die Kriterien, die Sie konkret bei der Wahl Ihrer zukünftigen Ferienwohnung beachten sollten. Dafür betrachten wir die Aspekte Lage und Infrastruktur, Ausstattung und Bauqualität.

    Häuserreihe in bester Lage am Strand an der Ostsee - ideal als Kapitalanlage
    Je besser die Lage, desto besser lässt sich die Immobilie später vermieten.

    Welche Faktoren den Preis Ihrer Ferienwohnung als Kapitalanlage bestimmen

    Eine der häufigsten Fragen, die wir gestellt bekommen, lautet: „Wo lohnt es sich, ein Ferienhaus zu kaufen?“ Und – Sie ahnen es bereits – so pauschal lässt sich das nicht sagen.

    Die Lage ist zweifelsohne ein wichtiges Preiskriterium einer Ferienimmobilie und umfasst das Land, die Region, den Ort/die Stadt und den exakten Standort. Es gilt also beispielsweise abzuwägen:

    • Ein Ferienhaus direkt an der Düne oder mitten im Ort?
    • Können Gäste zu Fuß zum Skilift oder benötigen Sie einen Shuttle-Bus?
    • Ist die Lage ruhig oder liegt das Haus in Flughafennähe und in der Einflugschneise?

    Ruhe, gute Erreichbarkeit und die Nähe zu Attraktionen sind grundsätzlich Trümpfe für Ferienimmobilien. Und für Ihre Suche in Deutschland können wir Ihnen natürlich sagen: Die Investition in den Küstenregionen hat sich für viele unserer Gastgeber schon sehr gelohnt.

    Die richtige Immobilie in Deutschland finden

    Doch auch Nordseeinsel ist nicht gleich Nordseeinsel. Für ein Ferienhaus auf Sylt beispielsweise müssen Sie mit einer Million Euro mindestens rechnen. Und das in den weniger angesagten Orten. Auf Wangerooge könnten Sie günstiger wegkommen.

    Grundsätzlich gilt aber für Nord- und Ostsee: Die Immobilienpreise zwischen beiden Küstenregionen unterscheiden sich nicht wesentlich voneinander. Zudem sind beide Regionen wertstabil bzw. dürfen Sie von einer Wertsteigerung Ihrer Ferienwohnung ausgehen. Gleichzeitig punkten sie auch mit guten Mieteinnahmen.

    Dasselbe gilt für landschaftlich reizvolle Regionen wie Berge, Lagen in Seengebieten, aber auch in Städten wie München, Heidelberg, Freiburg oder Berlin, die sich kontinuierlich großer Beliebtheit bei Touristen erfreuen.

    Beachten Sie hier jedoch, dass in einigen Regionen das Zweckentfremdungsgesetz gilt. Hierzu erfahren Sie mehr in unserem Magazinartikel Langfristige vs. kurzfristige Vermietung“.

    Auch hier sei noch einmal darauf hingewiesen: Ferienhäuser und Ferienwohnungen sind in boomenden Gebieten zwar in der Regel teurer. Doch können Sie mit ihnen auch höhere Mieteinnahmen erzielen – und die Rendite Ihrer Kapitalanlage auf sicherere Beine stellen.

    Vielleicht fragen Sie sich jetzt: „Und was, wenn in der heute angesagten Bucht in fünf Jahren niemand mehr seinen Urlaub verbringen möchte? Wenn die Trend-Insel in naher oder fernerer Zukunft keine Gäste mehr anzieht?“

    Eine Gewähr auf ewig begehrte Standorte gibt es nicht. Es kann vorkommen, dass heute als lukrativ eingestufte Standorte für Ferienwohnungen keine Wertsteigerung erfahren und es sogar zu Wertverlusten kommt. Wenn Sie sich jedoch an den Entwicklungen der letzten Jahre orientieren und prüfen, welche Orte konstant Touristen anziehen, können Sie dieses Risiko massiv eindämmen.

    Was Sie für eine Kapitalanlage im Ausland wissen sollten

    Eine Ferienwohnung im Ausland zu erwerben, kann besonders spannend sein. Vor allem, wenn Sie das Domizil für Ihren Ruhestand kaufen möchten. Und ein Häuschen am See in Schweden, eine kleine Finca auf Mallorca oder ein Apartment in der Provence beispielsweise lassen sich in der Regel auch wunderbar an Gäste vermieten.

    Außerdem kann eine Immobilieninvestition im Ausland für Sie mit großen steuerlichen Vorteilen verbunden sein. So beläuft sich laut einer eigens durchgeführten Studie die Grunderwerbsteuer in Griechenland beispielsweise auf lediglich 3 Prozent. Elf Prozent Ihrer Einkünfte als Vermieter müssen Sie an den Staat zahlen. Ähnlich günstig ist eine Investition in Polen. Hier liegt die Grunderwerbsteuer bei zwei Prozent und die Einkommensteuer bei 13,5 Prozent. Eine Gemeindesteuer fällt in beiden Ländern nicht an.

    Wir möchten Sie aber darauf hinweisen, dass ein Kaufprozess im Ausland womöglich anders als in Deutschland verläuft: Erstens, da immer mehr Länder und Regionen ihre beliebten Gebiete vor Investoren aus dem Ausland schützen. Und zweitens, weil hier andere Regeln herrschen können als in Deutschland. Prüfen Sie, wie es im jeweiligen Land steht um:

    • Ihre Rechtssicherheit,
    • die notarielle Beurkundung des Kaufvertrages,
    • das Grundbuchwesen,
    • Baurecht für evtl. Umbauten,
    • Steuern,
    • Möglichkeiten der Vermietung an Touristen.

    Auch sollten Sie bedenken: Die baulichen Standards im Ausland könnten nicht den Erwartungen der Gäste entsprechen. Und die meisten Urlauber bevorzugen Reisen in Regionen, in denen keinerlei politische oder auch wirtschaftliche Krisen drohen. Wir raten daher, auch diese Aspekte Ihre Immobilienwahl mitbestimmen zu lassen.

    Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, arbeiten Sie für die Suche einer geeigneten Kapitalanlage gern mit einem Experten, der sich mit den örtlichen Rechten, Land und Leuten sowie Möglichkeiten der Vermietung auskennt und Sie umfassend berät.

    Erreichbarkeit und Infrastruktur als Qualitätsmerkmale einer Ferienimmobilie

    Ob im In- oder Ausland – zum Kriterium Standort gehören auch die Erreichbarkeit der Ferienwohnung und die Infrastruktur. Gibt es gute Flugverbindungen, einen (Bus-)Bahnhof, gute Straßenanbindungen? Kommen Urlauber im Winter wie Sommer leicht an ihr Ziel? Sind die Anreisewege zumutbar oder müssen die Urlauber auf dem Weg zur Ferienwohnung erst im stundenlangen Zickzack-Kurs auf Schotterwegen über die Insel fahren?

    Prüfen Sie Ihre Wunschimmobilie auf diese Fragen hin und schauen Sie zudem genau hin:

    • Wie weit ist der Weg zum nächsten Bäcker, Café und Supermarkt?
    • Gibt es Restaurants, Arztpraxen, Apotheken und Attraktionen?
    • Und wie steht es um die Öffnungszeiten von Geschäften und Gastronomie rund ums Jahr?

    Überlegen Sie: Was sind Ihre eigenen Ansprüche, wenn Sie Urlaub machen? Und was muss die Infrastruktur Ihren Wunschgästen bieten, damit diese begeistert bei Ihnen buchen?

    Welche Rolle Bauqualität für den Immobilienpreis spielt

    Neben der Lage spielt die Bauqualität eine Rolle für den Preis Ihrer Kapitalanlage. So können beispielsweise ältere Bestandsimmobilien ab etwa 2.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche verfügbar sein. Bei Neubauten müssen Sie hingegen mit Preisen von ca. 3.750 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter rechnen. Ein 2-3-Zimmer-Appartment kann auch durchaus 6.000 Euro pro Quadratmeter kosten. Und je nach Qualität und auch Lage können diese Kosten auf bis zu 10.000 Euro pro Quadratmeter steigen.

    Ziehen Sie also vor dem Kauf am besten einen Experten zurate, der für Sie die Bausubstanz prüft und erkennt, wie es um Dämmungen, Isolierungen, Bauschäden und drohende Sanierungskosten steht. Binden Sie diese Erkenntnisse mit ein in die Erwägungen eines Kaufes, damit Ihnen keine überraschenden Folgekosten entstehen.

    Was Sie beim Kauf einer Ferienimmobilie noch beachten sollten

    Nach den Tipps von Lage über Kaufpreis bis hin zu Anregungen, wie Sie die richtige Immobilie finden, sind hier abschließende Tipps, die uns besonders am Herzen liegen und die Sie bei der Suche nach einer Ferienwohnung als Kapitalanlage nicht vernachlässigen sollten.

    Kapitalanlage Tipp 1: Auf den Zustand der Immobilie achten

    Nicht nur die Lage Ihrer Ferienwohnung ist entscheidend, sondern auch deren Zustand, wie Sie gesehen haben. Wenden Sie sich vor dem Kauf und für die Begutachtung der auserwählten Immobilie an einen Sachverständigen. Dieser prüft, ob Bauschäden vorliegen und vielleicht schon bald nach dem Kauf eine kostenintensive Sanierung anfallen könnte.

    Frau hält ein Sparschwein in der Hand und ist sichtlich glücklich
    Mit der richtigen Vorbereitung wird Ihre Ferienwohnung als Kapitalanlage ein voller Erfolg

    Kapitalanlage Tipp 2: Finanzierung vorher klären

    Haben Sie sich entschlossen, eine Immobilie als Ferienwohnung zu erwerben, raten wir: Tätigen Sie Ihre Investition nie überstürzt. Wägen Sie vor dem Kauf alle Finanzierungsoptionen ab, prüfen Sie den Markt, konsultieren Sie Experten für Finanzen, Steuern und bauliche Aspekte und starten Sie Ihre Kapitalanlage mit dem guten Gefühl, alles ausgiebig geprüft und eine sichere Finanzierung auf die Beine gestellt zu haben.

    Kapitalanlage Tipp 3: Steuerliche Vorteile abwägen

    Anlageimmobilien können verschiedene steuerliche Vorteile für Sie mit sich bringen. Einige haben wir oben bereits erwähnt. Durch den Kauf einer Kapitalanlageimmobilie können Sie den anteiligen Kaufpreis für das Gebäude – ohne die Kosten des Grundstücks – steuerlich geltend machen – und zwar über die Absetzung für Abnutzung (AfA).

    Diese Absetzung bemisst jährlich 2 bzw. 2,5 Prozent.

    Außerdem lassen sich Zinsen sowie laufende Kosten wie Strom, Gas und Versicherung bei der Steuer berücksichtigen. Liegt die Miete geringer als AfA, Zinsen und Kosten, zahlen Sie weniger Einkommensteuer. Ist die Miete allerdings größer, steigt Ihre individuelle Steuerlast. Prüfen Sie also alle Vor- und Nachteile – am besten mit Fachleuten an der Seite.

    Kapitalanlage Tipp 4: Punkten Sie mit der Ausstattung Ihrer Kapitalanlage

    Setzen Sie für Ihre Wohnung auf eine besondere, hochwertige Ausstattung. Diese macht neben der oben erwähnten baulichen Qualität den preislichen Unterschied insofern, als dass eine gut ausgestattete Immobilie einerseits zwar teurer in der Anschaffung sein kann als eine mit bloßer Grundausstattung. Andererseits aber bringt sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch bessere Mieteinnahmen. Und das steigert Ihre Rendite.

    Sollten besondere Ausstattungsmerkale wie Sauna, Balkon, Echtholzfußboden oder Pool nicht schon vor dem Erwerb Ihrer Ferienimmobilie vorhanden sein, raten wir: Gehen Sie mit prüfendem Blick durch die auserwählte Immobilie und schauen Sie:

    Was ließe sich an kleinen und auch größeren Extras noch ergänzen? Überlegen Sie, worüber sich Ihre Wunschgäste besonders freuen würden. Richten Sie Ihre Ferienwohnung mit großer Sorgfalt, bewusst kombinierten Materialien und liebevoll gewählten Details ein. Prüfen Sie: Welchen Anreiz von Garage über Whirlpool bis hin zu Spielzimmer für Kinder könnten Sie schaffen, damit Gäste immer wieder und bestenfalls rund ums Jahr kommen?

    Es geht nicht zwingend darum, eine Luxus-Unterkunft zu schaffen. Vielmehr raten wir, aus Ihrer Ferienimmobilie das Maximum zu holen, damit sich Ihre Kapitalanlage lohnt. Ein Baugutachter kann Ihnen helfen, Schäden, aber auch Optimierungspotenzial zu identifizieren.

    Mit den richtigen Handgriffen lässt sich auch eine Lage in zweiter oder dritter Reihe schnell ausgleichen.

    Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Ferienwohnung als Kapitalanlage

    Vielleicht möchten Sie mit unseren Tipps im Gepäck direkt starten? Sich nach geeigneten Ferienwohnungen umsehen?

    Wir fassen für Sie noch einmal die wichtigsten Schritte für Ihren Immobilienkauf zusammen:

    1 | Klären Sie die Finanzierung:
    Berücksichtigen Sie die Kosten-Nutzen-Rechnung und steuerliche Vorteile. Starten Sie die Suche möglichst nicht, bevor Sie einen realistischen Rahmen für Ihre Suche abgesteckt und erste Gespräche mit Ihrer Bank geführt haben.

    2 | Wählen Sie Land und Region:
    Beobachten Sie den Markt, vergleichen Sie Preise und achten Sie auf steuerliche und touristische Vorteile in verschiedenen Ländern und Regionen. Behalten Sie die dortigen rechtliche Faktoren für Ihre Vermietung im Blick.

    3 | Wählen Sie einen günstigen Standort:
    Klären Sie, ob am Wunschstandort eine Vermietung erlaubt ist, achten Sie auf Nähe zu Attraktionen und auf eine gute Infrastruktur.

    4 | Prüfen Sie bauliche Qualität und Ausstattung:
    Lassen Sie die bauliche Qualität der Immobilie von Experten bewerten. Schauen Sie auf Extras und/oder die Option, besondere Ausstattungsmerkmale zu ergänzen.

    5 | Kalkulieren Sie Ihre Rendite-Chancen:
    Berechnen Sie anhand Ihrer Wunschimmobilie Ihre zukünftigen Mieteinnahmen. Schließen Sie sich dazu auch mit anderen Vermietern kurz.

    6 | Kaufen Sie nicht übereilt:
    Beraten Sie sich mit anderen Vermietern, Finanz-, Steuer- und Immobilienexperten bevor Sie in eine Immobilie investieren. Klären Sie im Detail die sichere Finanzierung vor dem Kauf.

    Starten Sie in Ihre erfolgreiche Vermietung über Traum-Ferienwohnungen:
    Registrieren Sie sich bei uns als Vermieter und vermieten Sie Ihre neue Immobilie komfortabel über ein Inserat auf unserer Seite.

    Wir laden Sie jetzt herzlich ein:

    Schauen Sie doch einmal auf unserem Portal Traum-Ferienwohnungen, in welchen Regionen unsere Gastgeber Ferienhäuser vermieten, wo diese investiert haben und was deren Immobilien ausmacht. Schauen Sie dafür auf Lage, Ausstattung, Mietpreise und natürlich auch auf die Auslastung im Buchungskalender.

    Ratgeber zu Ferienwohnungen als Kapitalanlage downloaden

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    Sie sind bereits Kunde von Traum-Ferienwohnungen? Dann gelangen Sie über diesen Link direkt zum Ratgeber: Ferienwohnung als Kapitalanlage





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      Allgemein FinanziellesLeave a Comment on So berechnen Sie die Rendite Ihrer Ferienimmobilie richtig

      So berechnen Sie die Rendite Ihrer Ferienimmobilie richtig

      Von Rügen bis nach Konstanz, von Amsterdam bis nach Thessaloniki freuen sich Vermieter von Ferienwohnungen über steigende Nachfrage: Urlaub im Ferienhaus bzw. in der Ferienwohnung wird immer beliebter. Und es ist zu erwarten, dass dieser Trend weiter zunimmt und noch mehr private Ferienhausvermieter in Immobilien investieren.

      Wenn auch Sie mit dem Erwerb einer Immobilie als Kapitalanlage liebäugeln, wollen Sie natürlich sicher sein, dass sich der Schritt lohnt. Die Tatsache allein, dass der Ferienhaus-Markt boomt, ist schließlich kein Garant dafür, dass Ihre Ferienwohnung rund ums Jahr ausgebucht ist und Sie mit einer wunderbaren Rendite rechnen können. Für die Rentabilität einer Ferienimmobilie spielen viele Faktoren und Kostenpunkte eine Rolle.

      Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wie sich die Rendite berechnet und worauf Sie für maximalen Nutzen schon vor dem Kauf Ihrer Ferienunterkunft achten sollten.

      Was bedeutet Rendite?

      Im ersten Schritt möchten wir den Begriff Rendite erläutern. Auf den Begriff bzw. die Kennzahl Rendite sind Sie wahrscheinlich schon einige Male gestoßen.

      Die Rendite besagt, wie sich Ihr Gewinn und Ihr eingesetztes Kapital zueinander verhalten. Auf dieser Grundlage können Sie unterschiedliche Immobilien vergleichen – und zwar auch, wenn die Voraussetzungen wie Zinssatz, Laufzeit und Kapitalhöhe ganz unterschiedlich sind.

      Wir kommen weiter unten noch zu einer genaueren Rendite-Berechnung. Aber können Ihnen jetzt schon folgende Rechnung mitgeben:

      Rendite = Gewinn x 100 / Kapital

      Die Rendite wird immer in Prozent benannt und wird in der Regel pro Jahr berechnet.

      Und warum ist nicht der Gewinn durch die Vermietung ausschlaggebend? Bei Kapitalanlagen reicht es nicht aus, den Gewinn einer Geldanlage zu benennen. Denn der Ertrag wird auf die gesamte Laufzeit berechnet und das eingesetzte Kapital nicht berücksichtigt. Den Gewinn als Vergleichswert zu nutzen ist daher nicht immer sinnvoll.

      Rendite berechnen Schritt 1: Welche Kosten Sie berücksichtigen müssen

      Tatsächlich sind die Kosten, die Ihnen durch eine Ferienimmobilie entstehen, recht vielfältig. In den kommenden Absätzen verschaffen wir Ihnen einen Überblick darüber, welche Kostenpunkte Sie bedenken sollten – an Ausgaben vor und nach dem Erwerb, einmalig und wiederkehrend.

      handgeschriebene Liste mit Nebenkosten, daneben ein Taschenrechner und ein Kugelschreiber
      Um Ihre Rendite berechnen zu können, sollten Sie alle Kosten kennen

      Kosten beim Erwerb der Immobilie

      Die Kosten zur Anschaffung einer Ferienwohnung setzen sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass sich der eigentliche Kaufpreis aus Lage, Alter, Größe und Ausstattung bedingt.

      • Das freistehende Haus direkt am Strand ist in der Regel teurer als die Ferienwohnung im Ortskern.
      • Von zwei Wohnungen in vergleichbarer Lage kostet diejenige mehr, die zusätzlich zum Standard-Bad noch einen Whirlpool aufweist.
      • Für das modernisierte und einzugsbereite Reetdach-Haus müssen Sie vermutlich tiefer in die Tasche greifen als für eines, in dem Sie Dach, Leitungen und Küche noch einmal generalüberholen müssen.

      Dementsprechend variiert dieser Kostenpunkt auch von Immobilie zu Immobilie – mitunter sogar sehr stark. Gerade in beliebten Regionen wie Nord- und Ostsee haben die Kaufpreise für Ferienimmobilien in den letzten Jahren stark angestiegen.

      Im Schnitt kann man bei einer 2-3-Zimmer-Wohnung mit einem Preis von 5.000 bis 6.000 Euro pro Quadratmeter rechnen.

      Die gute Nachricht:
      Je höher der Kaufpreis, desto höher in der Regel auch der Mietpreis.

      Wir raten Ihnen: Für die Rendite-Berechnung kalkulieren Sie stets mit der Jahresmiete, die Sie erwarten dürfen. Die notwendigen Informationen hierzu finden Sie z.B. auf unserem Vermieter-Portal und auf klassischen Immobilienportalen: Suchen Sie hier nach Immobilien, die ähnliche Voraussetzungen wie Ihre Ferienwohnung aufweisen, und prüfen Sie deren Mietpreise für Ihre Aufstellung.

      Nebenkosten beim Erwerb der Ferienwohnung

      Wichtig: Auf keinen Fall sollten Sie vergessen, die beim Erwerb anfallenden Nebenkosten in Ihre Rendite-Kalkulation einzubeziehen. Denn neben dem Kaufpreis müssen Sie mit folgenden Kosten rechnen:

      • Grunderwerbsteuer
      • Kosten für Notar und Grundbuchamt
      • Schuldzinsen
      • Falls Vermittlung über Makler: Provision
      • Renovierungskosten
      • Neue Einrichtung (wie Möbel, Küche)

      Diese Kaufnebenkosten können bis zu 15 Prozent des Kaufpreises ausmachen. Berücksichtigen Sie dies dringend bei der Wahl der Immobilie.

      Laufende Kosten, die Sie einkalkulieren sollten

      Kommen wir nun zu einem Punkt, der oft bei der Kaufentscheidung vernachlässigt wird und uns daher ganz besonders am Herzen liegt. Denn die Rendite einer Ferienwohnung scheitert immer wieder an den laufenden Kosten, über die sich viele Vermieter nicht im Klaren sind.

      Dazu gehören klassischerweise Strom, Wasser, Gas, Internet, Steuern & Co. Wir haben im nächsten Punkt eine Übersicht vorbereitet. Darüber hinaus können natürlich immer noch weitere, individuelle Kosten entstehen. Wir empfehlen Ihnen daher für Ihre Rendite-Berechnung:

      • Spielen Sie einmal Ihren Vermieter-Alltag im Kopf durch
      • Setzen Sie sich mit anderen Vermietern in Verbindung, um von Ihnen weitere mögliche Kostenpunkte in Erfahrung zu bringen

      und halten Sie dann all Ihre Erkenntnisse in einer Tabelle fest, die Sie – während der Vermietung der Ferienwohnung– auch immer wieder aktualisieren.

      Rücklagen für Renovierungen und Instandhaltung

      Renovierungen und Instandhaltungsmaßnahmen stehen meistens genau dann an, wenn man am allerwenigsten mit ihnen rechnet. Vor allem frische Immobilienbesitzer werden oft von plötzlich notwendigen Renovierungen überrascht. Daher möchten wir an dieser Stelle noch einmal explizit auf die Wichtigkeit von Rücklagen für Immobilien eingehen.

      In diesem Zusammenhang ist auch wichtig, dass Sie vor dem Kauf der Immobilie die Bausubstanz sowie das Baurecht einem prüfenden Blick unterziehen – für den Fall, dass Sie Umbauten planen, Zimmer vergrößern, eine Garage oder Wintergarten anbauen wollen. Ziehen Sie dafür dringend einen Experten zurate, der einen Blick auf Ihre Wunsch-Immobilie wirft und für Sie einschätzt, welche Kosten grundsätzlich noch auf Sie zukommen werden bzw. welche Umbaumaßnahmen Bausubstanz und Baurecht zulassen.


      Für eine gute Rendite, kontinuierlich gute Einnahmen und eine lohnende Investition sollte Ihr Ferienhaus stets in tadellosem Zustand sein.

      Dafür fallen – auch ohne große Investitionen wie einen Wintergarten – immer wieder Kosten an für Renovierungen, Möbel und Modernisierung. Zudem sind Reparaturen regelmäßig oder auch ganz überraschend notwendig und verursachen Kosten: Hat der Wind die Markise beschädigt? Fällt die Heizung einmal trotz regelmäßiger Wartung aus? Muss ein alter, knorriger Baum sicherheitshalber gefällt werden oder funktioniert die Grillfunktion des Backofens nicht mehr?

      Für Material- und Handwerker bzw. Dienstleisterkosten sollten Sie unbedingt über einen Finanz-Puffer verfügen, der auch höhere Kosten auffängt. Planen Sie dies bitte mit ein für den Kauf der Immobilie.

      Die Kosten für die Ferienwohnung im Überblick

      Wir schlüsseln Ihnen hier auf, welche einmaligen und laufenden Ausgaben Sie vor dem Kauf einer Ferienwohnung bzw. eines -hauses in Ihre Gesamtkalkulation einplanen sollten, damit das Projekt ein voller Erfolg wird.

      Einmalige Kosten durch Erwerb der Immobilie

      Kaufpreis

      Grunderwerbssteuer

      Grundbucheintrag

      Notar

      Schuldzinsen

      Renovierung vor Erstvermietung

      ggf. Maklerkosten

      Laufende Kosten durch Immobilie

      Ratenzahlung für einen Kredit

      Betriebskosten (Strom, Wasser, Gas, Öl, Müll etc.)

      Versicherungen (wie Feuer, Einbruch)

      Internetanschluss

      Parkplatzkosten

      ggf. Gewerbesteuer, Umsatzsteuer

      Grunderwerbssteuer

      Laufende Kosten für Verwaltung & Werbung

      Hosting-Gebühren für Ihre Homepage

      Gebühren für Inserate bei Ihrem Vermieter-Portal

      ggfs. Software & Tools zur Vermietung und Verwaltung

      ggfs. Service einer Immobilienagentur

      Reisekosten für Ihre Präsenz vor Ort zwecks Schlüsselübergabe oder Begehung

      Mögliche Kosten durch laufenden Betrieb & Instandhaltung

      Wäscheservice

      Reinigung

      Gartenpflege

      Instandhaltung & Wartung

      Mitarbeiter für Schlüsselübergabe oder Gästebetreuung vor Ort

      Hausmeisterservice

      Möbel, Matratzen, Bett- und Badwäsche, Deko wie Blumen etc.

      Wiederkehrende Modernisierung der technischen Geräte

      Reparaturen

      Zusätzlicher Service wie Begrüßungsgeschenk für Gäste

      Rendite berechnen Schritt 2: Mieteinnahmen kalkulieren

      Eine entscheidende Basis für die Rendite Ihrer Kapitalanlage ist der richtige Mietpreis. Damit Ihre Mieteinnahmen konstant und gut sind, ist natürlich die Wahl der richtigen Immobilie maßgeblich – wie oben bereits angesprochen. Für Ihre Mieter ist aber auch entscheidend, dass die Miete verhältnismäßig und der Ferienwohnung angemessen ist.

      Daher empfehlen wir, dass Sie

      • auf unserem Portal Traum-Ferienwohnungen prüfen, wie hoch die Mieten anderer Gastgeber sind

      und

      • eine Vor-Ort-Recherche vornehmen und andere Gastgeber zu Erfahrungswerten und üblichen Mietpreisen befragen.

      Auf diese Weise erhalten Sie ein gutes Gefühl dafür, welchen Mietpreis Sie veranschlagen können.

      Die durchschnittliche Auslastung Ihrer Ferienwohnung

      Rund ums Jahr ausgebucht zu sein, ist das Optimum. Für Ihre Rentabilität gehen wir grundsätzlich aber davon aus, dass an rund 150 Tagen pro Jahr Gäste in Ihrem Haus Urlaub machen.

      Um diese (oder eine noch höhere) Auslastung auch über die Hochsaison hinaus zu erreichen, können Sie nicht nur für entsprechende Annehmlichkeiten wie Sauna für Winter und Herbst sorgen, sondern auch die Mietpreise anpassen. Reduzierte Preise in der Nebensaison sind üblich. Sie werden durch höhere Preise zur Hauptsaison und über Feiertage ausgeglichen. Denn: In nachgefragten Zeiten können Sie bis zu 20 Prozent mehr Miete veranschlagen als sonst.

      Für die richtige Bestimmung des Mietpreises braucht es jedoch noch ein bisschen mehr. In unserem Artikel Mietpreise kalkulieren geben wir Ihnen zwölf konkrete Tipps, wie Sie den richtigen Mietpreis für Ihre Ferienwohnung ermitteln können. So klären wir Fragen wie:

      „Mietpreis pro Kopf oder pro Mietobjekt?“

      „Wie stelle ich den Mietpreis rechtssicher dar?“

      „Berechne ich einen Komplettpreis oder schlüssele ich Zusatzleistungen einzeln auf?“

      In diesem Beitrag können Sie auch direkt aufbauend auf dem langjährigen Erfahrungsschatz unserer Mitarbeiter und unseren Immobilienexperten Ihren individuellen Mietpreis berechnen. Nutzen Sie diesen Service für Ihre Rendite.

      Hier gelangen Sie zum Artikel mit Tipps zur Mietpreiskalkulation.

      renditeberechnung-ferienwohnung-provision-insertion
      Nehmen Sie sich für die Berechnung der Rendite Zeit und kalkulieren Sie eher konservativ.

      Rendite bei Selbstnutzung der Ferienwohnung?

      Und was, wenn Sie Ihre Ferienwohnung auf Borkum im Juli am liebsten selbst nutzen? Wenn Ihre Kinder hier über ein langes Sommerwochenende entspannen und Wellenrauschen genießen wollen?

      Diese Frage stellen sich viele unserer Gastgeber, weshalb wir gern darauf hinweisen:
      Bei der Renditeberechnung Ihrer Ferienwohnung ist dies ein entscheidender Faktor. Erstens, weil Ihnen durch Eigennutzung zur Hochsaison die besten Mieteinnahmen entfallen und sich die Rendite verringern kann bzw. manche Vermietung so bereits zum Minusgeschäft wurde.

      Und zweitens: Nutzen Sie die erworbene Ferienwohnung nicht selbst, gewährt das Finanzamt steuerliche Vorteile. Bei Eigennutzung gehen Ihnen diese aber verloren.

      Erkundigen Sie sich daher am besten beim zuständigen Tourismusverband, ob in der Region eine sog. Mindestvermietungszeit besteht. Wenn Ihre tatsächliche Vermietungszeit darunter liegt, droht nicht nur geringere Rendite, sondern auch der Entzug steuerlicher Vorteile durch das Finanzamt, da dieses nicht mehr von einer Gewinnerzielungsabsicht ausgeht.

      Rendite berechnen Schritt 3: So berechnen Sie die Rendite der Ferienimmobilie

      Sie kennen nun eine ganz Reihe an Aspekten und Kostenpunkten, die sich alle auf Ihre Renditeberechnung auswirken. Von der Suche der richtigen Immobilie über Kosten beim Erwerb, Mieteinnahmen bis hin zu laufenden Ausgaben. Wie genau aber berechnet sich nun die Rendite?

      Zunächst einmal gibt es die Bruttorendite (Bruttomietrendite). Sie wird aus den Jahresmieteinnahmen (Nettokaltmiete) und dem Kaufpreis der Immobilie gebildet und verschafft Ihnen einen ersten guten Eindruck über Ihre Finanzlage und der Nutzen aus der Kapitalanlage.

      Bruttorendite = Jährliche Mieteinnahmen x 100 / Marktwert der Immobilie

      Musterrechnung
      Jährliche Mieteinnahmen: 15.000€
      Kaufpreis der Immobilie: 300.000€

      15.000€ x 100
      ——————– = 5%
      300.000€

      Die Bruttorendite beträgt in diesem Fall 5%.

      Tatsächlich aber ist die Nettorendite entscheidend. Denn die Bruttorendite lässt die Erwerbsnebenkosten wie beispielsweise für Notar und Grundbucheintrag außen vor. Auch bindet sie die auf die Miete umlegbaren Nebenkosten (s. Tabelle oben) nicht mit ein. Sprich: Sie kalkuliert nicht mit dem Mietreinertrag. Der Mietreinertrag berechnen, indem Sie von der Jahreskaltmiete die Kosten, die Sie nicht an den Mieter weitergeben können, sowie die jährliche Rücklage für Reparaturen usw. abziehen.

      Für ein vollständiges Bild Ihrer zu erwartenden Rendite sollten Sie also die Nettomietrendite bilden – und zwar nach folgender Rechnung:

      Mietreinertrag = Jahreskaltmiete – nicht umlagefähige Betriebskosten – jährliche Rücklage

      Planen Sie zudem für die Rendite-Berechnung eine Mietausfallquote ein. Und kalkulieren Sie auch inkl. Zins- und Darlehenskosten sowie Steuervorteilen durch die Vermietung.

      Nettorendite = Mietreinertrag x 100 / Investitionskosten

      Hier ist eine Musterrechnung für Sie für die Berechnung der Nettorendite:

      Mietreinertrag: 15.000€
      Kaufpreis der Immobilie: 300.000€
      Maklercourtage, Steuer und andere Kosten: 60.000

      15.000€ x 100
      ——————– = 4,17%
      360.000€

      Die Nettorendite beträgt in diesem Fall 4,17%.

      Was ist eine gute Rendite?

      Nachdem Sie jetzt wissen, wie Sie Ihre Rendite berechnen können, fragen Sie sich sicher, welchen Wert Sie hier anstreben sollten.


      Was als gute Rendite für Immobilien und Ferienwohnungen gilt, kann je nach Lage, Ausstattung, etc. sehr stark variieren. Grundsätzlich sagen wir, dass eine Rendite von 4-6% als gute Rendite gilt. Hier trägt sich Ihre Investition durch die Mieteinnahmen und die Immobilie zahlt einen aufgenommenen Kredit selbst ab, ohne dass Sie weiteres Geld investieren müssen.

      Unser Hinweis: Prüfen Sie am besten in Ihrem Einzelfall, welche Rendite Sie brauchen, damit die Investition für Sie lukrativ ist. Hierbei helfen Ihnen auch Ansprechpartner bei Banken und Kreditinstituten.

      4 Tipps, um die Rendite zu steigern

      Wenn Sie mit Ihrer Rendite einmal unzufrieden sein sollten, haben wir hier vier Tipps, mit denen Sie Ihre Einnahmen und Rendite steigern können.

      Tipp #1: „Spezialisieren“ Sie sich auf eine Zielgruppe

      Wissen Sie, wer am liebsten bei Ihnen Urlaub macht? Wer Jahr um Jahr wiederkommt? Und auf welche Urlaubsgäste Sie dem entsprechend zukünftig vermehrt setzen sollten?

      Sind es Paare, die Ihr abgelegenes Haus in den Bergen in Ruhe und mit höchstem Komfort genießen – und die für etwas Luxus im Urlaub gern mehr zahlen? Oder sind es Familien, die den großen Garten, den nahe gelegenen Kletterpark und die Wassersportmöglichkeiten am Bergsee lieben?

      Schauen Sie genau hin und optimieren Sie Ihr Ferienhausangebot für diese Zielgruppe. Das bringt Ihnen konstantere und auch höhere – also in Summe mehr – Mieteinnahmen und eine bessere Rendite.

      Können Sie zum Beispiel mit der lokalen Surfschule eine Kooperation starten und so Familien anziehen? Wäre der Lieferservice eines 3-Gänge-Menüs durch ein örtliches Restaurant ein schönes Extra, das Ihre Gäste noch öfter anreisen lässt? Sind flexiblere An- und Abreisezeiten interessant? Oder Vergünstigungen bei wiederholter Buchung?

      Überlegen Sie, was Ihrer Zielgruppe, Ihren Wunschgästen, gefallen könnte, damit sie Sie weiterempfiehlt und wiederkommt.

      Tipp #2: Anpassen von Mietpreisen für bessere Rendite

      Wie oben angesprochen können und sollten Sie Preise der jeweiligen Saison anpassen. Denn herabgesetzte Preise ziehen oft zusätzliche Gäste an – Gäste, die daraufhin vielleicht begeistert sind von Ihrer Ferienwohnung und zu Stammgästen werden.

      Bieten Sie also Ihr Ferienhaus im November beispielsweise günstiger an. Oder starten Sie Aktionen wie „5 Nächte zum Preis von 3 Nächten“. Locken Sie so Menschen an, die auch jenseits der Saison Lust auf Tapetenwechsel haben oder sich vom stürmischen Novemberwind an der See einmal den Kopf frei pusten lassen wollen.

      Tipp #3: Achten Sie auf besondere Ausstattung

      Wir wissen, dass die Lage Ihrer Ferienwohnung für Buchungen sehr wichtig ist. Aber Sie können auch eine etwas nachteiligere Lage mit mehr Komfort und/oder Liebe zur Einrichtung wettmachen. Wenn Ihre Gäste wissen, dass Sie abends im Garten den Steinofengrill nutzen können oder dass sich ihre Kinder im extra Spielzimmer austoben können, dürfte sie das veranlassen, auch 400 Meter mehr zum Strand zu gehen.

      Schon kleine Veränderungen und Extras in der Ausstattung können Ihnen also mehr Gäste bringen.

      Aber bedenken Sie:
      Eine sehr luxuriöse Ausstattung Ihrer Ferienwohnung oder Ihres Ferienhauses rechtfertigt natürlich auch, dass Sie höhere Mieten ansetzen. Das wiederum kann konstante Mieteinnahmen gefährden, da ein höheres Preissegment oft auch weniger Mieter anzieht, die sich den Preis leisten können. Also kann ein höherer Mietpreis die Auslastung der Ferienimmobilie und damit die Rendite gefährden.

      Tipp #4: Machen Sie Ihre Ferienwohnung bekannt

      Ist es denkbar, dass Ihre Ferienwohnung zu wenig gebucht wird, weil kaum jemand von ihrer Existenz weiß? Vielleicht inserieren Sie falsch oder gar nicht? Wie werben Sie? Werben Sie überhaupt?

      Wir empfehlen: Machen Sie Ihre Ferienwohnung flächendeckend bekannt – z. B. über eine eigene Website sowie über Social Media wie Instagram. Und nutzen Sie gern unser Portal Traum-Ferienwohnungen, über das täglich Tausende Urlauber ihren nächsten Traumurlaub in Ferienwohnungen und Ferienhäusern buchen. So verschaffen Sie Ihrer Ferienwohnung Sichtbarkeit, Bekanntheit und bessere Rendite-Chancen für Ihre Kapitalanlage.

      Schauen Sie sich gleich an, wie Sie ein richtig gutes Inserat für Ihre Ferienunterkunft erstellen und sprechen Sie so mehr Kunden an.

      Immobilie prüfen, Rendite berechnen und Vermietung starten

      Nun haben Sie mit diesem Artikel einen ausführlichen Leitfaden, der Sie sicher das Projekt „Ferienhaus kaufen und mit guter Rendite vermieten“ starten lässt.

      Abschließend möchten wir noch sagen: Lassen Sie sich Zeit, prüfen Sie Lage, Nutzen, Wert genau. Und wenn Sie startklar sind, verhelfen wir Ihnen und Ihrer Immobilie zu den richtigen Gästen – durch ein überzeugendes Inserat, einfache Vermietung und Vermarktung und mehr Sichtbarkeit für Ihre Ferienwohnung über Suchmaschinen wie Google. Damit sich Ihre Investition in ein Ferienhaus rentiert.

      Melden Sie sich am besten jetzt schon als Gastgeber für Ihre Ferienwohnung an und sichern Sie sich unsere regelmäßigen Experten-Tipps für erfolgreiche Vermieter an Urlauber.

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      Allgemein Verwaltung2 Kommentare zu Ferienwohnung anmelden leicht gemacht

      Ferienwohnung anmelden leicht gemacht

      Sie wollen in eine Immobilie investieren, Ihre Zweitwohnung am Meer ist viel zu oft ungenutzt oder Sie haben unerwartet eine Immobilie in der Hamburger Innenstadt geerbt und wollen sie nun Gästen zur Verfügung stellen? Dann stehen Sie vermutlich vor der Frage, wo Sie welche Genehmigungen beantragen, wo und in welcher Form Sie die Ferienwohnung anmelden müssen und was steuerlich zu bedenken ist.

      Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Schritte im Rahmen der Anmeldung einer Ferienwohnung vor und zeigen Ihnen, woran Sie denken müssen – je nachdem, in welcher Form, mit welchem Zweck und welchem Service Sie Ihre Ferienwohnung vermieten wollen.

      So sind Sie bestens darüber informiert,

      • welche Behörden für Sie relevant sind,
      • welche Genehmigungen Sie für die Vermietung der Ferienwohnung benötigen,
      • ob Sie für die Ferienwohnung ein Gewerbe anmelden müssen,
      • wann Sie Umsatzsteuer zahlen oder
      • das Einwohnermeldeamt kontaktieren müssen.

      Und Sie starten mit einem guten Gefühl, was Sie dürfen und welche Unterlagen Sie benötigen, in die erfolgreiche Vermietung.

      Hinweis: Wir geben hier keine Rechts- oder Steuerberatung. Wenden Sie sich bei individuellen Fragen bitte an einen entsprechenden Berater.

      Welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um eine Ferienwohnung zu vermieten

      Bevor wir mit unserem umfassenden Überblick über Regelungen im Rahmen der Anmeldung von Ferienwohnungen starten, möchten wir Sie auf zwei grundlegende Voraussetzungen hinweisen, die für eine Vermietung Ihrer Immobilie an Feriengäste erfüllt sein müssen:

      1. Ist Ihre Wohnung in eine Immobilie wie ein Mehrparteienhaus oder in einen Immobilienkomplex eingebunden, muss Ihre Eigentümergemeinschaft der Vermietung an Gäste zustimmen.

      2. Die Vermietung an Urlauber muss durch regionale bzw. lokale Bestimmungen gestattet sein. In einigen Städten besteht nämlich ein Zweckentfremdungsverbot, das Ihre Vermietung an Feriengäste evtl. grundsätzlich untersagt.

      Was genau das Zweckentfremdungsverbot besagt, wo es besteht und wie Sie die Zweckentfremdung beantragen, zeigen wir Ihnen in den kommenden Absätzen.

      Holen Sie sich hier gern als Unterstützung unsere komplette Checkliste für die Anmeldung Ihrer Ferienunterkunft. Damit sind Sie perfekt vorbereitet und haben den genauen Überblick, welche Unterlagen Sie bei welcher Behörde vorlegen müssen.

      Was ist das Zweckentfremdungsverbot? Wozu dient es?

      Ergänzend zu allgemeinen Pflichten und Regeln zur Anmeldung einer Ferienwohnung gelten in einigen Regionen zusätzlich Gesetze, die dem Schutz von Wohnraum dienen. Diese Regelungen greifen auf Landesebene und sind oft in angepasster Form kommunal wirksam.

      Zu Zweckentfremdung zählt alles, was dauerhaftes Wohnen verhindert wie beispielsweise:

      • ausschließliche gewerbliche Nutzung, beispielsweise als Restaurant oder Büro
      • kurzzeitige Vermietung von Immobilien an Urlauber
      • aber auch dauerhafter Leerstand, der spekulativ motiviert ist

      Der Gesetzgeber möchte durch das Zweckentfremdungsverbot sicherstellen, dass ausreichend Wohnraum für die in einer Stadt oder Region lebenden Menschen zur Verfügung steht – und das zu angemessenen Bedingungen. So sollen vor allem kurzfristige Vermietungen eingeschränkt werden.

      In Regionen, die den Wohnraum durch diese gesonderten Regeln schützen, sind Ihre Möglichkeiten, eine Immobilie als Ferienwohnung zu vermieten, unter Umständen stark eingeschränkt. Um in Bremen, Berlin oder Hamburg beispielsweise kurzfristig – also an Feriengäste – zu vermieten, brauchen Sie zwingend eine Genehmigung zur Zweckentfremdung durch die lokalen bzw. regionalen Behörden.

      Ihre Chancen auf diese Genehmigung hängen von den regionalen Auslegungen und der individuellen Immobilie ab. Stets stellen die Behörden das öffentliche Interesse am Schutz des Wohnraums dem vorrangig öffentlichen oder schutzwürdigen privaten Interesse gegenüber und wägen es ab.

      Zweckentfremdungsverbot – wie und wo Zweckentfremdung anmelden?

      Das Zweckentfremdungsgesetz ist – wenn auch teils anders genannt – in den jeweiligen Landesgesetzen zu finden. Diese ermöglichen es Städten und Gemeinden, Regelungen zum Verbot der Zweckentfremdung zu erlassen. Entsprechende Gesetze bestehen in Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.

      Die Zweckentfremdung kann aber regional verschieden umgesetzt werden.

      Auch für die Genehmigung der Zweckentfremdung gibt es unterschiedliche Anlaufstellen: Sie erfolgt über die Gemeinde, das Bürgeramt, Wohnungsamt oder über den Bezirk, in dem der Wohnraum liegt.

      Einige Städte oder Kommunen haben zum Beispiel eigens zur Klärung von Fragen bzw. für die Antragsstellungen von Zweckentfremdung Online-Dienste eingerichtet. In Hamburg müssen Sie so eine Wohnraumschutznummer (Lizenz) über das entsprechende Serviceportal der Stadt beantragen.

      Gebühren bei Zweckentfremdung

      Neben der Anmeldung sind auch die Strafen bzw. Bußgelder nicht einheitlich. Die Höhe hängt stark von den jeweiligen Verordnungen ab. Bei Zuwiderhandlung müssen Vermieter in Niedersachsen, Brandenburg und Bremen beispielsweise mit Strafen von bis zu 100.000 Euro rechnen. In Bayern, Hamburg und Berlin sind sogar Bußgelder von bis zu 500.000 Euro möglich.

      Bremen und Berlin verlangen zusätzlich zu den Bußgeldern Ausgleichszahlungen: In Berlin müssen Sie dauerhaft 5 Euro pro zweckentfremdetem Quadratmeter entrichten. In Bremen berechnet sich die Ausgleichszahlung am Schaden, der dem Wohnungsmarkt durch die Zweckentfremdung entsteht.

      Thüringen, Berlin und Brandenburg behalten sich zudem vor, die betroffene Immobilie in Wohnraum zurückzuführen. Heißt: Sie müssten Ihre Ferienwohnung bzw. Ihr Ferienhaus dem Wohnungsmarkt wieder zur Verfügung stellen.

      Wir empfehlen Ihnen dringend, sich für die Detailfragen mit den zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen und im Zweifel Experten zu Rate zu ziehen.

      Wann die Hygienevorschriften des Gesundheitsamtes für Sie gelten

      Im nächsten Schritt widmen wir uns den Vorgaben des Gesundheitsamtes: Wenn Sie Ihr Ferienhaus ohne jeden Service von Lebensmitteln und Speisen vermieten und Ihre Feriengäste reine Selbstversorger sind, brauchen Sie keinerlei Hygienevorschriften zu beachten.

      Möchten Sie aber Ihren Feriengästen den Urlaub durch einen Frühstücksservice oder andere Speiseangebote noch angenehmer machen? Dann unterliegen Sie den Regelungen des Gesundheitsamtes.

      Auch wenn Sie nur Butterbrezeln als kleine Aufmerksamkeit nach langer Anreise oder im Kühlschrank Krabbensalat zur Einstimmung auf den Nordsee-Urlaub bereitstellen, müssen Sie sich an die Vorschriften wie beispielsweise das Infektionsschutzgesetz halten.

      Das bedeutet: Alle Personen, die mit den Lebensmitteln arbeiten, die Sie Ihren Gästen anbieten, müssen regelmäßig an Lebensmittelhygieneschulungen teilnehmen.

      Frühstück mit Brötchen und Marmelade
      Wenn Sie einen Frühstücksservice anbieten, gelten für Sie Hygienevorschriften

      So gibt es beispielsweise die Erstbelehrung des Gesundheitsamtes. Die ist zwingend für alle, die erstmalig mit bestimmten Lebensmitteln oder mit den Bedarfsgegenständen, die für die Lebensmittel verwendet werden, in unmittelbaren Kontakt kommen. Das gilt für Arbeitnehmer und Unternehmer bereits vor Aufnahme der Tätigkeit. Eine Dokumentation über die Erstbelehrung müssen die Arbeitnehmer ihrem Arbeitgeber überlassen. Ausgenommen von der Schulungspflicht sind Personen mit entsprechender Fachausbildung.

      Zudem müssen alle Angestellten eines Unternehmens alle zwei Jahre erneut belehrt werden – im Rahmen sog. Folgebelehrungen. Und auch der Unternehmer selbst muss sich regelmäßig auf dem Laufenden halten.

      Weitere Informationen zu den Vorschriften und Schulungen finden Sie beim zuständigen Gesundheitsamt oder auch bei der IHK in Ihrer Region.

      Erkundigen Sie sich also unbedingt bei den zuständigen Behörden, was für Sie und Ihr Angebot gilt. Denn in manchen Fällen können Sie durch das Angebot von Speisen sogar als Reiseveranstalter eingestuft werden. Und als solcher benötigen Sie zwar in der Regel keine Erlaubnis oder Genehmigung, doch zählt die Tätigkeit zu den überwachungsbedürftigen Gewerben nach § 38 Abs. 1 Nr. 4 Gewerbeordnung (GewO).

      Das heißt:
      Unverzüglich nach Erstattung der Gewerbeanzeige beim zuständigen Ordnungsamt wird Ihre Zuverlässigkeit als Gewerbetreibender durch das Ordnungsamt bzw. Bezirksamt überprüft. Hierfür benötigen Sie ein polizeiliches Führungszeugnis und einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister zur Vorlage bei einer Behörde.

      Wie Sie sehen bringt die Einstufung als Reiseveranstalter weitere Schritte für Sie mit sich, weshalb Sie sich genau überlegen sollten, ob und in welcher Form Sie Speisen anbieten.





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        Wo Sie Ihre Ferienwohnung anmelden müssen

        Haben Sie die Zweckentfremdung für die Anmeldung Ihrer Ferienwohnung geklärt und wissen Sie, ob und welche Hygienevorschriften Sie einhalten müssen, können Sie den nächsten Schritt gehen und Ihre Ferienwohnung anmelden. Wir erklären Ihnen, was jetzt zu beachten ist.

        1. Anmeldung beim Einwohnermeldeamt/Ordnungsamt

        Jede Wohnung muss in Deutschland behördlich gemeldet werden. Das gilt auch für Ferienwohnungen. Wenn Sie Ihre Ferienwohnung anmelden wollen, müssen Sie sich an das Einwohnermeldeamt wenden. Manchmal sind auch das Ordnungsamt und anderen Stellen zuständig. Unter Umständen kann außerdem eine Anmeldung beim Gewerbeamt erforderlich sein. (Dazu unten mehr.)

        Für die Anmeldung der Ferienwohnung haben Sie zwei Optionen:

        • Anmeldung als Beherbergungseinrichtung bzw. Beherbergungsbetrieb
        • Anmeldung als Zweitwohnsitz.

        Welche der beiden Optionen für Sie zutreffend ist, hängt von der geplanten Nutzung der Wohnung ab. Wir erklären hier die Unterschiede:

        Variante 1: Beherbergungsbetrieb

        Planen Sie, Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus ausschließlich an Urlaubsgäste zu vermieten, müssen Sie sie beim zuständigen Amt bzw. der zuständigen Behörde als sog. Beherbergungseinrichtung anmelden. Ob das Ordnungsamt oder das Einwohnermeldeamt die richtige Anlaufstelle für Sie ist, kommt auf die jeweilige Gemeinde an. Informieren Sie sich daher direkt vor Ort, um die Anmeldung der Ferienwohnung beim richtigen Ansprechpartner vorzunehmen.

        Mancherorts müssen Sie vielleicht ein Formular zur “Anmeldung einer Beherbergungseinrichtung” ausfüllen – mit allgemeinen Angaben über:

        • die Adresse der Ferienwohnung,
        • Ihre Kontaktdaten,
        • Beherbergungssteuer oder eine Gewerbeanmeldung.

        Diese Daten bzw. Anmeldung benötigen Kommunen und Städte u.a., um Beiträge wie die Kurtaxe zu verwalten.

        Variante 2: Zweitwohnsitz

        Wenn Sie Ihre Ferienwohnung auch selbst nutzen, müssen Sie diese nur beim Einwohnermeldeamt als Zweitwohnsitz anmelden. Das gilt auch, wenn Sie nur für wenige Wochen im Jahr in Ihrer Skihütte Urlaub machen oder nur in den Sommermonaten in Ihrer Ferienwohnung auf Borkum entspannen.

        Sie müssen in diesem Fall allerdings beachten, dass eine Zweitwohnsitzsteuer anfällt. Deren Höhe wird in den jeweiligen Gemeinden, Städten und Kommunen festgesetzt und liegt in der Regel zwischen 5 und 20 Prozent der Nettokaltmiete der Immobilie.

        2. Anmeldung der Ferienwohnung beim Gewerbeamt

        Müssen Sie ein Gewerbe anmelden oder nicht? Diese Frage lässt sich nicht in einem Satz beantworten. Wir fassen Ihnen hier aber das Wichtigste zusammen.

        Zunächst ist Folgendes relevant: Auch wenn Sie Ihre private Ferienwohnung nur hin und wieder an Feriengäste vermieten, müssen Sie die Einkünfte beim Finanzamt versteuern. Hier gilt also für die zeitweise Vermietung – und sei es nur an Freunde und Bekannte für wenige Wochen im Jahr – dasselbe wie für die ausschließliche Vermietung an Feriengäste. Die Einkünfte müssen Sie in Ihrer jährlichen Steuererklärung angeben:

        • als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, sprich Verwaltung Ihres Privatvermögens

        oder

        • als Einkünfte aus einem gewerblichen Geschäftsbetrieb.

        Um die Frage zu klären, gibt es einige hilfreiche Kriterien. Oft muss aber im Einzelfall entschieden werden, ob es sich um eine gewerbliche Vermietung handelt. Die Grenzen verschwimmen hier.

        Wir empfehlen Ihnen daher, sich für Detailfragen an die zuständigen Behörden oder einen Steuerberater zu wenden.

        Frau am Laptop, die sich z.B. informiert wie Sie Ihre Ferienwohnung anmelden muss
        Ob Sie ein Gewerbe anmelden müssen, hängt von mehreren Kriterien ab

        Kriterium 1: Gewinnerzielungsabsicht

        Ist die Vermietung eine selbstständige Tätigkeit und es geht Ihnen um die Erzielung wirtschaftlicher Gewinne, sieht das Finanzamt einen gewerblichen Geschäftsbetrieb. Sie müssen also ein Gewerbe anmelden. Konkret bedeutet das: Wenn Sie

        • die Vermietung nicht nur als Hobby betreiben,
        • eine oder mehrere Ferienwohnungen regelmäßig an Feriengäste anbieten,
        • Ihre Ferienimmobilie öffentlich durch Inserate bewerben,
        • Zeit in Verwaltung und Ausstattung investieren,
        • ggf. Angestellte zur Reinigung oder Verwaltung beschäftigen
        • oder weitere Services wie Fahrradverleih oder Frühstück anbieten,

        wird das Finanzamt mit großer Wahrscheinlichkeit Ihre Vermietung als gewerblich einstufen. Erst recht, wenn die Einnahmen aus der Vermietung Ihren Lebensunterhalt vollständig oder zu einem großen Teil abdecken.

        Kriterium 2: Verhältnis von Eigennutzung und Vermietung an Gäste

        Nutzen Sie Ihre Ferienwohnung vorwiegend selbst und nur hin und wieder kommen Feriengäste auch in den Genuss Ihrer Immobilie, wird in der Regel von keiner Gewinnabsicht ausgegangen. Die Vermietung gilt nicht als Gewerbe. Entscheidend sind dafür die exakten Zeitspannen, wozu das Finanzamt den prozentualen Anteil von Eigennutzung und Vermietung ermittelt.

        Vermieten Sie immer an Urlauber und Ihr Belegungsplan ist zu 75 Prozent ausgebucht, gehen die Behörden vom Ziel eines finanziellen Gewinns und einem Gewerbe aus. Bei geringer Auslastung verlangen die Behörden eine Art Einkommensprognose, die Ihnen als Vermieter ermöglicht, Ihre Ferienwohnung individuell beurteilen zu lassen.

        Kriterium 3: Höhe der Einkünfte

        Entscheidend für die Frage, ob ein Gewerbe angemeldet werden muss oder nicht, ist auch die Höhe der jährlichen Einkünfte: Das Steuergesetz besagt, dass Sie ab einer Jahresgrenze von 24.500 Euro Gewerbesteuer zahlen müssen. Bei Einnahmen aus Vermietung von Ferienwohnungen und Ferienhäusern, die diese Marke überschreiten, wird Ihre Vermietung immer als gewerblich eingestuft. Das heißt: Sie sind gewerbesteuerpflichtig.

        Kriterium 4: Ferienwohnungen als hotelmäßige Organisation

        Der Bundesfinanzhof hat festgelegt, dass bei Vermietungen von vier Ferienwohnungen und mehr eine gewerbliche Absicht vorhanden ist und somit ein Gewerbe angemeldet werden muss.

        Diese Verpflichtung kann jedoch auch vorliegen, wenn bei weniger Unterkünften folgende Voraussetzungen erfüllt sind. Die Ferienwohnung oder das Ferienhaus…

        • ist vollständig eingerichtet und ist im Verbund mit anderen Ferienwohnungen.
        • wird kurzfristig vermietet und durch eine Feriendienstorganisation verwaltet.
        • verfügt über eine Rezeption, die ständig besetzt ist.

        Wichtig zu wissen: Damit eine Gewerbeanmeldung nötig ist, müssen laut DTV alle drei Faktoren gegeben sein.

        Anmeldung des Gewerbes

        Konnten Sie die Frage „Gewerbesteuer für Ferienwohnungen – ja oder nein?“ mit einem „Ja“ klären, müssen Sie die Vermietung beim Gewerbeamt anmelden. Hierfür fällt eine Bearbeitungsgebühr zwischen 15 und 65 Euro an. Außerdem müssen Sie folgende Dokumente vorweisen:

        • Vollständig ausgefülltes Formular
        • Personalausweis
        • Genehmigungen und Nachweise
        • Handelsregister-Auszug (sofern im Handelsregister eingetragen)

        Sonderfall: Kleinunternehmerregelung

        Bei der Gewerbeanmeldung haben Sie die u. U. Wahl, ob Sie die Kleinunternehmerregelung oder direkt die Regelbesteuerung nutzen möchten.

        Sind Sie als Kleinunternehmer angemeldet, fällt bei Ihnen keine Umsatzsteuer an (§14 UStG/§19 UStG). Dazu darf der von Ihnen erwirtschaftete Umsatz des Vorjahres nicht über 22.000 Euro liegen. Der durch Sie vorhergesagte, also geschätzte Umsatz für das Folgejahr wiederum darf 50.000 Euro nicht überschreiten.

        Wichtig zu wissen:
        Diese 22.000 Euro setzen sich aus allen Einnahmen zusammen, die Sie erzielen: aus denen aus den Mieteinnahmen und allen weiteren Einnahmen aus einer selbstständigen Tätigkeit oder aus einer weiteren Ferienwohnung.

        Gerade, wenn Sie größere Investitionen planen, kann es sinnvoll sein die Kleinunternehmerregelung nicht zu nutzen, um Vorsteuer abziehen zu können. Sprechen Sie Ihre Option daher am besten mit einem Steuerberater durch.

        rechnung-ferienwohnung-erstellen
        Bei Umsätzen unter 22.000 Euro können Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen

        3. Anmeldung beim Finanzamt

        Haben Sie Ihre Ferienwohnung beim Gewerbeamt angemeldet, stellt dieses nach Prüfung und Bewilligung Ihren Gewerbeschein aus. Ihre Informationen leitet es an das Finanzamt weiter. Denn in der jährlichen Steuererklärung müssen Sie die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung angeben und besteuern lassen.

        Haben Sie aber kein Gewerbe angemeldet, müssen Sie die Ferienwohnung oder das Ferienhaus selbst beim Finanzamt anmelden. Dieser Schritt erfolgt allein dadurch, dass Sie bei der jährlichen Steuererklärung die entsprechende Anlage V (= Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) beifügen.

        4. GEZ bzw. Rundfunk-Beitrag: Anmeldung Ihrer Ferienwohnung

        Neben der Klärung mit dem Gesundheitsamt und der Anmeldung beim Gewerbeamt, dem Finanzamt und Einwohnermeldeamt müssen Sie Ihre Ferienwohnung u. U. auch beim Rundfunk-Beitragsservice (früher GEZ – Gebühren-Einzugs-Zentrale) registrieren. Die notwendigen Formulare stehen Ihnen beim Beitragsservice zur Verfügung und sind unserer Erfahrung nach recht schnell und unkompliziert ausgefüllt.

        Wichtig zu wissen: Die Beitragshöhe bemisst sich an der Nutzung der Ferienimmobilie. Wieder stellt sich also die Frage: Eigennutzung oder Fremdnutzung? Zusätzlich gibt es noch ein paar weitere Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Was genau für Sie gilt, verraten wir Ihnen in diesem Artikel: Rundfunkbeitrag bei Ferienwohnungen.

        Gewerbe angemeldet, Umsatzsteuer, GEZ und Hygienevorschriften geklärt: Jetzt darf es losgehen

        Sie haben jetzt eine ganze Menge rund um die Anmeldung Ihrer Ferienwohnung geklärt:

        • Die verschiedenen Behörden sind informiert.
        • Sie haben alle Genehmigungen zur Zweckentfremdung oder für den Frühstücksservice prüfen lassen.
        • Sie wissen, ob Sie gewerblich vermieten oder privat.
        • Und auch die Rundfunkgebühren sind korrekt gemeldet.

        Jetzt darf es losgehen. Jetzt können Sie endlich starten und als Vermieter erste Feriengäste in Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus einladen. Und wenn Sie denken: Das war ja eine ganze Menge Organisatorisches bis hierher, dann wollen wir Ihnen sagen:

        Jetzt dürfen Sie es sich leichter machen!

        Unser Portal Traum-Ferienwohnungen hilft Ihnen, Ihre Ferienwohnung in wenigen Schritten zu inserieren.

        FAQs zum Thema Ferienwohnung anmelden

        Und die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um die Anmeldung von Ferienwohnungen haben wir Ihnen hier noch einmal zusammengetragen.

        Sie wollen genau wissen, was Sie bei welcher Behörde vorlegen müssen? Dann laden Sie sich jetzt für 0 Euro unsere Checkliste herunter.

        Checkliste „Ferienwohnungen anmelden“ downloaden

        Laden Sie hier Ihre Anmeldungs-Checkliste herunter und seien Sie perfekt vorbereitet.





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          Allgemein VerwaltungLeave a Comment on Langfristige und kurzfristige Vermietung von Wohnungen und Häusern – das müssen Sie wissen

          Langfristige und kurzfristige Vermietung von Wohnungen und Häusern – das müssen Sie wissen

          Sie haben eine Immobilie, die viel zu häufig im Jahr leer steht? Sie selbst schaffen es zu selten ans Meer, in die Berge, in die eigene Ferienwohnung und es ist ein Jammer, dass sie streckenweise über Monate unbewohnt ist? Oder Sie haben eine Immobilie als Kapitalanlage erworben? Kurzum: Sie wollen Ihre Wohnung oder das Haus jetzt vermieten?

          Dann stellen Sie sich vermutlich die Frage: „Will ich kurzfristig vermieten oder langfristig?“

          Tatsächlich gibt es viele Aspekte, die Immobilienbesitzern bei der Wahl zwischen klassischer Vermietung und der Vermietung als Ferienwohnung helfen können. Vielleicht klärt sich für Sie die Frage allein durch die Beschaffenheit von Haus oder Wohnung. Vielleicht auch durch Ihr Ziel der Vermietung. Hinzukommen einige Vor- und Nachteile, die Sie bei der Wahl eines der beiden Vermietungskonzepte abwägen sollten, um Ihre Entscheidung nicht zu bereuen.

          In diesem Artikel verschaffen wir Ihnen einen Überblick über beide Vermietungsstrategien und geben Ihnen zudem entscheidende Tipps zur Umsatzsteuer für die Vermietung von Ferienwohnungen mit.

          Hinweis: Die hier erwähnten Informationen stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Wir geben hier Empfehlungen, für die wir keine Haftung übernehmen.

          Was bedeutet kurzfristige und langfristige Vermietung? Worin liegen die Unterschiede?

          Bestimmt fragen Sie sich: Was ist kurzfristige bzw. langfristige Vermietung überhaupt? – Klären wir also zunächst die beiden Begriffe bzw. die zwei Konzepte, zwischen denen der Gesetzgeber per Definition klar unterscheidet:

          Kurzfristige Vermietung von Wohnung und Haus

          Kurzfristig ist ein Mietverhältnis, wenn wir von einer Vermietung für einige (Urlaubs-)Wochen oder auch nur für einzelne Nächte sprechen. Zielgruppe der Vermieter sind Feriengäste oder auch Monteure, die für kurzzeitige Arbeitsaufträge eine Unterkunft suchen. Entscheidend für die kurzfristige Vermietung ist: Der Mieter darf nicht länger als sechs Monate die Immobilien mieten. Außerdem ist die Unterkunft bei kurzfristiger Vermietung typischerweise möbliert und abgerechnet wird nach Tagen bzw. Nächten.

          Viele Besitzer von Ferienwohnungen vermieten den Großteil des Jahres kurzfristig und unterbrechen dies nur, um die Unterkunft für den eigenen Urlaub zu nutzen.

          Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir: Diese Art der Vermietung ist für Urlauber in den letzten Jahren zur immer beliebteren Alternative zu Hotels geworden.

          Langfristige Vermietung von Wohnung und Haus

          Ab einer Mietdauer von sechs Monaten ist die Rede von langfristiger Vermietung. Diese Form der Vermietung gilt als die allgemein übliche, „normale“ Vermietung einer Wohnung oder eines Hauses. In der Regel ist das Mietverhältnis unbefristet und kann sich über mehrere Jahre (oder sogar Jahrzehnte) erstrecken. Im Unterschied zur kurzfristigen Vermietung von Ferienwohnungen wird nicht pro Nacht bzw. Woche abgerechnet, sondern pro Monat. Zusätzlich zur Miete zahlt der Mieter Betriebskosten wie Heizung oder Warmwasser.

          Gut zu wissen: Bei der langfristigen Vermietung fällt keine Umsatzsteuer an.

          Vielleicht haben Sie nun schon ein leichtes Bauchgefühl, welche der beiden Vermietungsstrategien besser zu Ihnen passt? Geben Sie sich noch einen Moment Zeit, bevor Sie sich entscheiden. Denn wir kommen nun erst zu den Vor- und Nachteilen für kurzfristige und langfristige Vermietung. Und die sollten Sie unbedingt für Ihre Entscheidung und Ihren maximalen Nutzen aus der Vermietung kennen.

          Vorteile und Nachteile kurzfristiger Vermietung

          Schauen wir uns zunächst die Vorteile der kurzfristigen Vermietung einer Wohnimmobilie an:

          Vorteil #1: Höheres Mieteinkommen

          Die kurzzeitige Vermietung erlaubt es Ihnen höhere Preise zu nehmen. Hätten Sie zwei vergleichbare Wohnungen und würden eine lang- und die andere kurzfristig vermieten, würden Sie bei der Ferienwohnung wahrscheinlich einen höheren Preis erzielen.

          Beispiel:
          Für eine ca. 60 qm große Wohnung veranschlagen Sie 800€ warm im Monat bei der Langzeit-Vermietung. Geben Sie die gleiche Wohnung nun in die Kurzzeit-Vermietung, sind Preise um die 80€ pro Nacht keine Seltenheit. Sie bräuchten dementsprechend nur den halben Monat vermieten, um bereits mehr einzunehmen als bei der langfristigen Vermietung (Dieses Beispiel ist sehr vereinfacht).

          Hinzu kommt: Ob für die Hauptsaison, Nebensaison, für minimale Mietdauer oder beliebteste Jahreszeiten wie Silvester – Sie können die Preise variieren und so festlegen, dass sie zu Ihnen passen und Ihnen maximales Einkommen bringen.

          Vorteil #2: Volle Flexibilität (inkl. Selbstnutzung)

          Viele Vermieter, die über unser Portal vermieten, schätzen neben dem Einkommen durch die Vermietung, die Flexibilität, die ihnen die kurzfristige Vermietung bietet:

          Die Möglichkeiten, Preise anzupassen, Ausstattung auszutauschen, Veränderungen vorzunehmen, ohne Mieter zu beeinträchtigen, … gelten als riesiges Plus.

          Und es gibt noch einen weiteren großen Pluspunkt: Bei der kurzfristigen Vermietung können Sie als Vermieter die Ferienunterkunft selbst nutzen – so oft und wann Sie wollen. Blocken Sie sich einfach in Ihrem Vermietungskalender Jahr für Jahr und Monat für Monat Ihre Lieblingszeiten und kommen Sie so in den Genuss von Eigennutzung ganz nach Wunsch.

          Hier noch ein kleiner Hinweis: Bitte halten Sie ggf. mit dem Finanzamt oder Ihrem Steuerberater Rücksprache, wenn Sie Ihre Immobilie viel selber nutzen möchten.

          Ferienhäuser in den Dünen an der Nordsee
          Die kurzfristige Vermietung ist optimal, wenn Sie die Wohnung auch selbst nutzen möchten

          Vorteil #3: Regelmäßige Kontrollmöglichkeit und weniger Verschleiß

          Bei kurzfristiger Vermietung von Ferienwohnungen haben Sie immer wieder die Möglichkeit zu prüfen, in welchem Zustand sich Ihre Immobilie befindet. Ein absoluter Vorteil gegenüber langfristiger Vermietung.

          Nach Abreise Ihrer Gäste erfolgt stets eine gründliche Reinigung, was Verschleiß vorbeugt. Anders als dauerhafte Mieter wollen Urlaubsgäste außerdem nichts verändern, umstellen, streichen. Sie hinterlassen Ihre Ferienwohnung so, wie sie diese vorgefunden haben. Das spart oft Zeit und Arbeit.

          Die Vorteile einer kurzfristigen Vermietung liegen Ihnen nun vor. Schauen wir uns im Folgenden die Nachteile an.

          Nachteil #1: Kein festes Einkommen

          Dadurch, dass Sie immer nur kurzfristig vermieten und somit am Anfang des Jahres (oder sogar des Monats) nie genau wissen, wie viele Buchungen Sie bekommen, sind die Einnahmen aus der Vermietung von Ferienwohnungen bzw. Monteurzimmer weniger planbar.

          Leerstand oder unzureichend vielen Buchungen in der Nebensaison beispielsweise können Sie zwar durch ein Inserat in einem Vermieterportal entgegenwirken. Eine Garantie für randvolle Belegungskalender gibt es aber nicht.

          Nachteil #2: Höherer Aufwand durch ständigen Mieterwechsel

          Inserate erstellen und up-to-date halten, Möbelauswahl bzw. -austausch, Aktualisieren des Buchungskalenders, Buchungsprozesse, Absprachen vor, während und nach der Reise mit Ihren Gästen, Check-in und Check-out … Die kurzfristige Vermietung von Ferienwohnungen bringt eine ganze Liste an Aufgaben mit sich und kann höhere Kosten verursachen.

          Zudem sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Unterkunft immer in einem top Zustand ist. Heißt: Sie sollten regelmäßig kontrollieren, ob größere Reinigungs-, Renovierungs- oder Instandhaltungsarbeiten anstehen. Über den hierdurch entstehenden Aufwand und die Kosten sollten Sie sich vor Vermietungsstart im Klaren sein.

          Clevere Tools und Vorlagen für Korrespondenz und Buchungsmails machen all diese To-Dos leichter. Eine ständige (organisatorische) Aufgabe bleiben sie dennoch.

          Vermieten Sie Ihre Wohnung kurzfristig, müssen Sie auch an die Steuerpflicht denken. Weil dies ein ausgesprochen wichtiger Punkt ist, gehen wir weiter unten auf das Thema Umsatzsteuer bei kurzfristiger Vermietung genauer ein.

          Anwalt arbeitet an seinem Laptop, im Vordergrund steht eine Waage.
          Vor der Vermietung einer Ferienwohnung gilt es sich rechtlich abzusichern

          Nachteil #3: Teils erschwerte Konditionen

          Der Markt (und damit auch der Wettbewerb) an Ferienwohnungen und Ferienhäusern ist groß. Deshalb sollten Sie umso mehr auf die Qualität, Lage und eine sorgsame Ausstattung Ihrer Ferienwohnung achten, damit Ihre Immobilie heraussticht und immer wieder kurzfristig gemietet wird.

          In manchen Großstädten wie München und Hamburg (und anderen Regionen) kommt hinzu, dass Wohnraummangel herrscht. Durch das Zweckentfremdungsverbot, das kurzfristige Vermietung an wechselnde Gäste untersagt oder stark beschränkt, ist das Vermieten hier komplizierter geworden. Wer sich nicht ans Gesetz hält, zahlt Strafe.

          Vor- und Nachteile langfristiger Vermietung

          Vor- und Nachteile kurzfristiger Vermietung liegen nun auf dem Tisch. Damit Sie genau für sich abwägen können, welche Art der Vermietung zu Ihnen und Ihrer Immobilie besser passt, folgen hier die Vor- und Nachteile der langfristigen Vermietung.

          Vorteil #1: Sicherheit und planbares Einkommen

          Das fixe Mieteinkommen – Monat für Monat – ist eines der Hauptargumente für die langfristige Vermietung. Ihre kontinuierlichen Mietbezüge decken Investitionen, Instandhaltungskosten und Renovierungsausgaben. Weiteres Plus: Ihre Mieter zahlen im Rahmen der Betriebskostenabrechnungen Elektrizität, Gas, Wasser und ggfs. sogar Internet.

          Hinzukommt, dass Sie als Vermieter einer Immobilie im langfristigen Mietverhältnis eine Kaution verlangen können, die laut § 551 BGB bis zu 3 Monatsmieten (Kaltmieten) umfassen kann. Das ist deutlich mehr im Vergleich zu den Kautionen bei der Vermietung von Ferienwohnungen.

          Diese Kaution ist Ihre Sicherheit für Mieteinnahmen und gleichzeitig Versicherung. Ihre Mieter erhalten die Summe nur dann (vollständig) zurück, wenn das Mietverhältnis beendet ist und keine Mängel und Verluste vorliegen.

          Vorteil #2: Geringer Aufwand

          Es gibt Aufgaben, die fallen bei jeder Vermietung aufs Neue an: Vertragsunterzeichnung, Abstimmungen, Schlüsselübergabe und auch das Inserieren und Bewerben Ihrer Immobilie.

          Diese Aufgaben werden bei der langfristigen Vermietung deutlich seltener auf Ihrer Agenda stehen als bei einer kurzfristigen Vermietung, sodass Sie weniger Zeit in administrative Tätigkeiten stecken müssen.

          Zudem fallen auch Instandhaltungsarbeiten bei langfristiger Vermietung in der Regel in größeren Abständen an als bei der Vermietung von Ferien- oder Monteurwohnungen.

          Vorteil #3: Keine Möblierung notwendig

          Vermieten Sie langfristig, sparen Sie auch Zeit und Kosten für die Beschaffung von Möbeln. Denn im Normalfall ziehen Ihre Mieter mit ihren eigenen Möbeln ins neue Heim und Sie müssen sich um Bett, Couch und Co. nicht kümmern.

          Soweit zu den Vorteilen der langfristigen Vermietung. Und wie lauten die Nachteile? Wir zählen Sie Ihnen hier auf.

          Moderne Einrichtung eines Schlafzimmers mit Bett, Holzbank und verschiedenen Dekorationsgegenständen
          Langfristig vermietete Wohnungen sind meist unmöbliert

          Nachteil #1: Mietersuche oft schwierig

          Immer wieder hören wir von geprellten Mieten, Mietnomaden, unachtsamem Umgang mit Vermieter-Eigentum, Vernachlässigung von Gärten … Und das obwohl betroffene Immobilienbesitzer bei Unterzeichnung des Mietvertrages ein gutes Gefühl bei den neuen Mietern hatten.

          Vermieten Sie Ihre Wohnung für einen langen Zeitraum, sollten sie daher ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl des Mieters legen.

          Um den richtigen Mieter zu finden, genügt selten das Vertrauen auf den eigenen gesunden Menschenverstand. Richten Sie unbedingt einen prüfenden Blick in die Unterlagen und Referenzen der Mietbewerber, damit Sie nicht mit überraschendem Leerstand, Kosten und Ärger sitzen bleiben.

          Die richtige Entscheidung zu treffen ist hier oft gar nicht so leicht.

          Nachteil #3: Wenig Flexibilität & Kontrollmöglichkeit

          Eine langfristig vermietete Wohnung ist kaum spontan für eigene Zwecke nutzbar. Wir sehen in diesem Punkt eine der massivsten Einschränkungen für Immobilienbesitzer, die nicht selten zu spät realisieren: „Es kann bis zu Jahre dauern, bis ich wieder den Fuß in das geliebte Eigentum setze und hier Urlaub mache“.

          Zudem können Sie während eines Mietverhältnisses nicht spontan nachsehen, wie es um Ihre Immobilie steht. Oder ob und wie Mieter mit Ihrem Eigentum umgehen. Denn bei langfristigen Vermietungen sieht das deutsche Mietrecht kein Besichtigungsrecht des Vermieters vor. Sie sind hier auf das Entgegenkommen Ihrer Mieter angewiesen. (Wichtig: Laut BGH ist auch eine Besichtigungsklausel im Mietvertrag unwirksam.)

          Ausnahme: konkrete und berechtigte Gründe. Dazu gehören z.B. anstehende Reparaturarbeiten oder die Suche nach einer Schadensursache (wie bei einem Wasserschaden). Selbst in diesen Fällen dürfen Sie jedoch nicht unangekündigt vor der Tür stehen, sondern müssen die Mieter über Besuch und Besichtigung rechtzeitig in Kenntnis setzen.

          Sie sehen: Kurzfristige Vermietung von Ferienwohnungen und langfristige Vermietung haben beide ihr Für und Wider. Für viele Vermieter von Ferienwohnungen über unser Portal ist auch der Punkt Umsatzsteuer bei kurzfristiger Vermietung von großer Bedeutung für die finale Entscheidung. Daher widmen wir uns nun diesem wichtigen Punkt.

          Umsatzsteuer bei kurzfristiger Vermietung – das müssen Sie wissen!

          Starten wir in dieses wichtige Kapitel Umsatzsteuer (im Alltag oft eher als Mehrwertsteuer bekannt) bei kurzfristiger Vermietung mit einer guten Nachricht:
          Liegen Ihre jährlichen Einkünfte durch die Vermietung einer Ferienwohnung in kurzfristigen Mietverhältnissen unter 22.000 Euro und rechnen Sie im Folgejahr nicht mit Einnahmen von mehr als 50.000 Euro, so müssen Sie keine Mehrwertsteuer erheben und entrichten. Denn: In diesem Fall fällt Ihre Vermietung unter die Kleinunternehmerregelung nach §19 Abs 1 USTG (Stand 12/2021).

          Zwei Dinge sind hier noch wichtig zu ergänzen:

          • Voraussetzung ist, dass Sie keine weiteren Einkünfte aus unternehmerischen Tätigkeiten beziehen.
          • In Ihre Rechnungen ohne Umsatzsteuer müssen Sie den Passus: „Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.“ einfügen.

          Mehr Informationen zur Kleinunternehmerregelung finden Sie auch hier.

          Jemand füllt mit einem Kugelschreiber die Steuererklärung aus und benutzt nebenbei einen Taschenrechner.
          Die Umsatzsteuer ist nicht für alle Vermieter relevant

          Wann Sie bei kurzfristiger Vermietung Umsatzsteuer berechnen müssen

          Haben Sie nicht nur Einnahmen als Vermieter, sondern auch durch ein Unternehmen wie ein eigenes Geschäft, schließen die Umsatzgrenzen von 22.000 und 50.000 Euro auch die Einnahmen hieraus mit ein. Das heißt: Ihr gesamter Umsatz aus Miete und Unternehmung sind entscheidend.

          Vermutlich werden diese über der 50.000 Euro-Marke liegen. Und das hat zur Folge, dass Sie bei der kurzfristigen Vermietung Mehrwertsteuer auf den Mietpreis berechnen müssen.

          Wie viel Umsatzsteuer Sie zahlen müssen

          Der reguläre Umsatz-Steuersatz bei der Vermietung von Ferienwohnungen beträgt 7%.

          Bitte beachten Sie:
          Die gesenkte Umsatzsteuer von 7 statt 19 Prozent gilt ausschließlich für die unmittelbare Beherbergung – also das Wohnen in Ihrem Ferienhaus oder in Ihrer Ferienwohnung. Davon ausgeschlossen, sind aber u.a. folgende Leistungen, falls Sie diese ebenfalls anbieten:

          • Verpflegung (wie Frühstück oder ein Buffet)
          • vermittelte Wellness-Angebote (wie Gesichtspflege oder Massagen)
          • sonstige Pauschalangebote
          • mögliche Inhalte in einer Minibar

          Möchten Sie noch tiefer in die Aspekte der Steuer bei kurzfristiger Vermietung eintauchen, empfehlen wir Ihnen unseren sehr detaillierten Artikel: „Umsatzsteuer bei Ferienwohnungen

          Mietvertrag für kurzfristige Vermietung erstellen

          Möchten Sie mit der kurzfristigen Vermietung Ihrer Ferienwohnung starten, brauchen Sie einen Mietvertrag. Der Vertrag regelt alle Mietdetails und gibt beiden Parteien ein gutes Gefühl für das Mietverhältnis. Und er minimiert für Sie als Vermieter Risiken. Wichtig ist, dass Sie in dem Mietvertrag für kurzfristige Vermietung die Rechte und Pflichten, Regelungen bei Stornierung und Kündigung festlegen.

          Gern helfen wir Ihnen auch an dieser Stelle weiter. Sparen Sie Zeit und Nerven und starten Sie direkt mit unserer Anleitung oder mit unserem Muster-Mietvertrag. Dieser hat bereits mehrere Tausend unserer Gastgeber entlastet und für angenehme und sichere Mietverhältnisse mit Urlaubern gesorgt. Gelangen Sie hier direkt zur Anleitung und dem Muster-Mietvertrag.

          3 praktische Tipps zur kurzfristigen Vermietung

          Hier sind nun drei erprobte, entlastende Tipps bzw. Hilfestellungen für Ihren Start mit der kurzfristigen Vermietung. Die Tipps reduzieren bereits durch das Drehen an kleineren Stellschrauben Arbeit und Aufwand.

          Tipp 1: Nutzen Sie Buchungsplattformen wie Traum-Ferienwohnungen

          Viele Vermieter von Ferienwohnungen geben auf, weil Ihnen die Vermarkung zu umständlich ist und Sie zu viel Zeit und Nerven kostet. Wir empfehlen: Schauen Sie sich gern unsere Plattform Traum-Ferienwohnungen an. Sie werden sehen, dass wir unseren Vermietern und Gastgebern erheblichen Aufwand abnehmen, die Vermietung komfortabel machen und Ihnen praktische Tools zur Verfügung stellen – wie wir z.B. unseren Buchungskalender oder unser Bewertungsformular für unsere Gastgeber bereitstellen.

          Auf Traum-Ferienwohnungen unterstützen wir Ihre Vermietung u.a. durch:

          • einfaches Inserieren in 3 Schritten und kostenfreien Inserats-Check durch unseren Kundenservice
          • übersichtliche und nutzerfreundliche Präsentation Ihrer Ferienwohnung für zukünftige Gäste
          • vielseitige Suchfilter, durch die Urlauber Ihre Ferienwohnung gezielter finden
          • praktische Tools von Belegungsplan, Messenger, Erfolgsstatistiken bis hin zum Bewertungsformular
          • regelmäßige Vermietungs-Tipps exklusiv für unsere Gastgeber
          • Top-Platzierungen von Inseraten bei Google – monatlich besuchen Millionen Urlauber unser Portal

          Neben der Nutzerfreundlichkeit für Gastgeber und Gäste ist uns noch besonders wichtig, dass Sie über unsere Plattform wiederkehrende Gäste, Stammgäste, finden: Denn genau diese Urlauber sparen Ihnen viel Zeit und Aufwand in der Bewerbung Ihrer Ferienwohnung.

          Tipp 2: Arbeiten Sie mit Service-Personal vor Ort

          Können Sie persönlich nicht (immer) vor Ort sein, empfehlen wir Ihnen, sich Mitarbeiter bzw. Servicepersonal zu suchen, das

          • Sie Ihren Gästen gegenüber vertritt
          • Anreisende begrüßt und Abreisende mit dankenden Worten verabschiedet
          • sich um die Reinigung kümmert bzw. das Reinigungspersonal koordiniert
          • Wartungsarbeiten vornimmt bzw. leitet
          • uvm.

          Selbstverständlich entstehen Ihnen hierdurch Kosten, die Sie bereits bei der Mietpreisplanung berücksichtigen sollten.

          Die Entlastung, die Ihnen durch gute, mitdenkende Mitarbeiter entsteht, ist jedoch nicht zu unterschätzen und wird die Vermietung Ihrer Ferienwohnung im Rahmen kurzfristiger Mietverhältnisse für Sie äußerst angenehm machen.

          Tipp 3: Setzen Sie auf die kontaktlose Schlüsselübergabe durch Schlüsseltresore

          Haben Sie schon einmal von kontaktloser Schlüsselübergabe durch Schlüsseltresore gehört? Eine ausgesprochen praktische Möglichkeit, die Ihnen Zeit spart und die kurzfristige Vermietung von Ferienwohnungen erleichtert. Vor allem bei sehr, sehr kurz getakteter Vermietung und bei Vermietung aus der Ferne. Vor der Anreise erhalten Ihre Mieter einen Code, den Sie in den zum Beispiel an der Hauswand angebrachten Tresor eingeben. Und schon ist der Hausschlüssel zugänglich.

          Wir haben bereits eine Auswahl an Schlüsseltresoren für Sie getestet und wissen von einigen unserer Gastgeber, wie begeistert sie diese bereits einsetzen.

          Schauen Sie sich gern unsere Ergebnisse an. Sicherlich ist hier auch das richtige Modell für Sie dabei. Hier geht es zum Testbericht für die Schlüsseltresore.

          Starten Sie Ihre kurzfristige Vermietung komfortabel und voller Vorfreude auf Ihre Mieteinnahmen

          Sie können sich vorstellen, dass wir jetzt gespannt sind, wie Ihre Entscheidung aussieht: langfristige Vermietung oder kurzfristige Vermietung einer Ferienwohnung? Ist Letzteres Ihre Wahl, sind wir Ihnen beim Start gern behilflich. Registrieren Sie sich gleich bei uns als Gastgeber. Stellen Sie in aller Ruhe und mit all unseren praktischen Tipps rund um Inserat, Pflege Ihres Buchungskalenders oder Bewerbung Ihrer Ferienwohnung an der Seite Ihre Ferienwohnung ein und freuen Sie sich auf Ihre ersten begeisterten Gäste.

          Wir freuen uns auf Sie!

          Allgemein VermarktungLeave a Comment on Wie Sie für Ferienwohnungen Stammgäste gewinnen: 9 Tipps zur Kundenbindung für Vermieter

          Wie Sie für Ferienwohnungen Stammgäste gewinnen: 9 Tipps zur Kundenbindung für Vermieter

          Aus Gesprächen mit unseren Gastgebern und Vermietern von Ferienwohnungen und Ferienhäusern wissen wir: Am liebsten vermieten sie an Stammgäste.

          An Gäste, die Jahr für Jahr wiederkommen und so Sicherheit für Buchungen bringen.
          An Paare, die ihre Ferienwohnung inzwischen fast genauso gerne haben wie die Vermieter selbst.
          An Menschen, die wertschätzend mit Möbeln, Ausstattung und Dekoration umgehen.
          An Familien, die den Gastgebern und der Ferienunterkunft zum Abschied winken und nicht „Tschüss“ rufen, sondern: „Bis bald!“

          Weil wir diesen Wunsch unserer Gastgeber so gut kennen und weil Sie vielleicht auch am liebsten ausschließlich an Stammgäste vermieten möchten, widmen wir diesen Artikel der Frage: „Wie bekomme ich Stammgäste?“

          Dafür geben wir Ihnen unsere besten Tipps zur Kundenbindung im Bereich der Vermietung von Ferienunterkünften mit.


          Tipp #1: Setzen Sie auf persönlichen Kontakt mit Ihren Gästen

          Viele Gastgeber und Vermieter meinen, Gäste würden schon allein deshalb zu Stammkunden, wenn Ausstattung, Lage und Komfort den Anforderungen der Urlauber entsprechen.

          Und wir stimmen zu: Ja, Qualität und Besonderheiten der Ferienunterkunft an sich sind wichtig. Doch nicht alles. Viele Reisende, die über Traum-Ferienwohnungen ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung buchen, wünschen sich tatsächlich noch etwas mehr:

          Sie sehnen sich nach einem unvergleichlichen Urlaub, der Erholung bringt und ihnen das Gefühl gibt, an einem besonderen Ort zu sein. Doch dieses Merkmal des Besonderen muss nicht die direkte Strandlage ausmachen. Auch nicht eine finnische Sauna im Garten oder der hauseigene Bootssteg am See.

          Was viele Reisende sich vielmehr wünschen, ist ein Ort des Willkommenseins, der Herzlichkeit und Gastfreundschaft.

          „Schaffen Sie einen Ort des Willkommens und der Herzlichkeit – direkt bei Anreise.“

          Daher ist unser Tipp zur Kundenbindung: Suchen Sie den persönlichen Kontakt zu Ihren Gästen. Versuchen Sie eine zarte, aber selbstverständlich nicht aufdringliche Beziehung zu den Gästen in Ihrer Ferienwohnung aufzubauen.

          Dafür müssen Sie aber nicht jeden Morgen mit einer Tüte frischer Brötchen vor der Tür stehen oder täglich durchklingeln und fragen, ob alles zur Zufriedenheit ist.

          Hier sind ein paar Vorschläge, was Sie auch ohne großen und täglichen Aufwand tun können:

          • Schreiben Sie Ihren Gästen noch vor deren Urlaub eine E-Mail, in der Sie eine gute Fahrt wünschen und Tipps für die Anreise geben.
          • Begrüßen Sie Ihre Gäste bei der Anreise persönlich (oder lassen Sie sie durch die Verwaltung begrüßen). Weisen Sie bei dieser Gelegenheit vielleicht auch auf Besonderheiten der Ferienwohnung hin.
          • Bieten Sie Ihren Gästen an, sich jederzeit bei Ihnen oder im Verwaltungsbüro zu melden.
          Nahaufnahme des Hausweins vom Mosel Palais mit Weinbergen im Hintergrund
          Eine gute Flasche Wein kann ein schönes Willkommensgeschenk sein

          Tipp #2: Überraschen Sie Ihre Gäste mit kleinen Aufmerksamkeiten

          Wie schön ist es, nach einer langen Anreise endlich am Urlaubsort anzukommen und vor Ort etwas vorzufinden, das unmittelbar Ferienstimmung schafft!

          Überlegen Sie daher, womit Sie Ihren Gästen zum Ferienstart eine Überraschung machen können. Stellen Sie eine kleine Aufmerksamkeit bereit.

          Das könnte sein:

          • eine Flasche guten Rotweins
          • ein Kästchen erlesener Teesorten
          • ein Probepäckchen Badesalze auf dem Badewannenrand
          • Blumen auf dem Küchentresen oder eine tagesaktuelle Zeitung auf dem Sofatisch

          Kleine Willkommensgrüße dieser Art – vielleicht ergänzt um eine persönliche Grußkarte – treffen bei vielen Urlaubsgästen genau den richtigen Nerv!

          Tipp #3: Hinterlegen Sie eine Gästemappe

          Die Klassiker des Willkommens sind Informationsmappen oder -broschüren. Nicht ohne Grund kommen diese gut an. Viele Urlaubsgäste sind dankbar, wenn Sie ihnen Informationen rund um die Ferienwohnung und den Aufenthalt zusammentragen wie beispielsweise:

          • Informationen zur Saunanutzung
          • das WLAN-Passwort
          • oder auch die Bedienungsanleitung des Kaminofens

          Aber auch Kontaktdaten der nächstgelegenen Arztpraxis, Apotheke oder Restaurant- und Ausflugstipps dürfen Sie in der Broschüre bzw. Mappe unterbringen.

          Achten Sie beim Schreiben der Inhalte unbedingt auf einen freundlichen Ton – denn der macht die Musik und trägt dazu bei, dass aus Gästen Stammgäste werden.

          Als wirkungsvolle Kundenbindungsmaßnahme empfehlen wir auch, dass Sie sich in der Mappe mit Bild und kurzem Text vorstellen. Schließlich ist es schön, denjenigen ein bisschen zu kennen, in dessen Haus man es sich gerade so gut gehen lassen darf und der so liebevoll an alles gedacht hat.

          Mehr Informationen dazu wie Sie eine Gästemappe sinnvoll gestalten und eine Word-Vorlage zum Herunterladen bekommen Sie unseren Artikel zur Gästemappe.

          Tipp #4: Machen Sie durch Kleinigkeiten den Aufenthalt noch komfortabler

          Es sind oft die kleinen Dinge, die einen Urlaubsaufenthalt rundum schön machen. Und Sie als Gastgeber haben viele Möglichkeiten, dazu beizutragen, dass Gäste begeistert sind, bestenfalls schon vor Abreise den nächsten Urlaub in Ihrer Ferienwohnung planen und zu Stammgästen werden.

          Hier ein paar Tipps, was Sie als Extras bieten könnten:

          • eine Auswahl guter Bücher – für Erwachsene wie Kinder
          • die Spielesammlung oder ein großes Familienpuzzle für Regentage
          • Zeitschriften aus der Region
          • Stadtpläne, Landkarten und/oder Reiseführer

          Selbstverständlich müssen diese Aufmerksamkeiten nicht für jeden Gast brandneu im Regal stehen. Doch sollten Sie regelmäßig ihren Zustand prüfen und darauf achten, dass Bücher und Co. nicht zu abgegriffen sind.

          Vater spielt mit Kleinkind am Essenstisch - Kleine Geschenke können Gäste zu Stammgästen machen
          Eltern werden Ihnen an Regentagen dankbar für Spielmöglichkeiten sein

          Tipp #5: Achten Sie auf eine vollständige Ausstattung

          Wenn Gäste wissen, dass sie nicht ihren gesamten Haushalt einpacken müssen, um im Urlaub komfortabel zu kochen, backen und zu genießen, kann auch das Reisende zu Stammkunden von Ferienwohnungen machen.

          Zu Ihrem guten Service sollte daher unbedingt eine gute Ausstattung zählen – ganz besonders in der Küche. Hier ist es nicht allein mit Topf und Pfanne getan. Denken Sie auch an andere Utensilien, die Ihre Gäste gern nutzen würden. Das könnten sein:

          • eine Auflauf- und Lasagneform
          • Küchenwaage und Abtropfsieb
          • Pfeffermühle und Salzfässchen
          • Espressomaschine und Milchschäumer

          Wie Sie sehen: Schon Kleinigkeiten können Großes bewirken. Und wir wissen, dass es oft weniger die kostspielige Luxuseinrichtung ist, die Gäste zum Wiederkommen bewegt, als vielmehr Aufmerksamkeit, Persönlichkeit und Liebe zum Detail. Wenn Sie dies beherzigen und eine persönliche Note einfließen in Gestaltung und Ausstattung der Ferienwohnung, kann das nachhaltig positiven Eindruck machen.

          Und: Sehr viele Urlauber werden Ihnen dankbar sein, wenn mehr als die Grundausstattung bereitsteht. Vielleicht trumpfen Sie also mit kleinen Extras in Form alltäglicher Verbrauchsgüter wie Backpapier, Gewürzen oder Spülmittel auf? Kleine Dinge mit großer Wirkung!

          Eine genaue Aufstellung, welche Ausstattung Sie für welchen Raum brauchen, finden Sie hier: Ausstattungs-Liste für Ferienunterkünfte

          Tipp #6: Setzen Sie auf Sauberkeit im Ferienhaus

          Wussten Sie, dass mangelhafte Sauberkeit einer der Hauptgründe für negative Bewertungen durch Urlauber ist?

          • Fussel auf dem Sofa
          • Flecken auf der Tischdecke
          • Staubflöckchen in den Schränken

          Beugen Sie dem unbedingt vor! Wir empfehlen unseren Gastgebern, in Sachen Sauberkeit nichts schleifen zu lassen: 

          • Schenken Sie z.B. auch den Töpfen und Pfannen im Schrank noch einen extra prüfenden Blick, bevor neue Gäste anreisen.
          • Vergessen Sie nicht, auch Abflüsse und Abflusssiebe in Dusche, Badewanne und auch in der Spülmaschine auf kleine Überbleibsel hin zu kontrollieren.
          • Schauen Sie in Schränke, Schubladen und unter die Couch, ob bei der Reinigung versehentlich Haare, Krümel oder Staubflocken übersehen wurden.
          • Und prüfen Sie beispielsweise die frische Bettwäsche auf hartnäckige Flecken, die auch die beste Waschmaschine nicht entfernen konnte.

          In puncto Sauberkeit ganz akkurat zu sein, lohnt sich. Denn ist Ihre Ferienwohnung nicht rundum gereinigt, können Sie Ihre Urlauber vermutlich auch nicht als Stammgäste gewinnen.

          Damit Ihnen beim Putzen nichts entgeht, haben wir Ihnen eine Reinigungs-Checkliste zusammengestellt. Falls Sie nicht selbst putzen, könnten Sie diese auch optimal als Vorlage für Ihre Dienstleister nutzen. Hier kommen Sie zum Artikel: Reinigung von Ferienwohnung (inkl. Checkliste)

          Ältere Frau übergibt Wohnungsschlüssel an jüngere Frau mit Rucksack
          Ein persönlicher Kontakt wirkt sich oft positiv aus

          Tipp #7: Seien Sie ehrlich interessiert an Ihren Gästen

          Dass eine herzliche Begrüßung starken Einfluss darauf haben kann, ob Urlauber zu Stammgästen werden, haben wir oben erwähnt und Ihnen gleich Tipps zu Umsetzung mitgegeben. Aber die Begrüßung ist nur ein Baustein der Kundenbindung durch persönlichen Kontakt. Denn dasselbe gilt für Aufenthalt und Verabschiedung.

          Machen Sie Ihren Gästen deutlich, wie diese während des Urlaubs mit Ihnen in Kontakt treten können, um Sie über eine klemmende Tür oder defekte Glühbirnen zu informieren oder um Sie zu Ausflugstipps in der Umgebung zu befragen. Zu wissen, dass der Gastgeber ein offenes Ohr für Fragen und auch Mängel hat, macht nicht selten Erstgäste zu neuen Stammgästen.

          Wir empfehlen: Seien Sie bei der Abreise Ihrer Gäste zugegen. Erkundigen Sie sich nach dem Aufenthalt und eventuellen Besonderheiten. Und verschicken Sie nach einigen Tagen gern eine persönliche E-Mail, in der Sie sich nach der Heimreise erkundigen und sich für den Besuch der Urlauber bedanken.

          Extra-Tipp: Beim persönlichen Abschied und in der E-Mail können Sie um eine Bewertung für Ihr Inserat bitten und dadurch vielleicht bereits die nächsten Buchenden und Stammgäste gewinnen.

          Tipp #8: Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Gästen

          Es ist nicht nötig, Ihre Gäste monatlich zu kontaktieren, um mit ihnen auch über den Urlaub hinaus in Kontakt zu bleiben. Aber vielleicht schreiben Sie gerade denjenigen Gästen, die Ihnen ans Herz gewachsen sind und die Sie als besonders angenehme Urlauber empfunden haben, hin und wieder an.

          • Senden Sie z. B. einen Gruß zu Weihnachten oder Neujahr – per E-Mail oder Post.
          • Oder schicken Sie ein kleines Update, weil Sie beispielsweise die Terrasse erweitert oder eine zweite Ferienwohnung neu im Angebot haben.
          • Erstellen Sie einen Instagram-Account, auf dem Sie regelmäßig Infos teilen. (Wie Sie das machen erfahren Sie in unserem Artikel zum Social Media Marketing)

          Es kommt beim Kontakt nicht auf die Häufigkeit, sondern auf die Herzlichkeit und Ehrlichkeit in Ihrer Kommunikation an. Urlauber werden zu Stammgästen, wenn Sie merken, dass Sie aufrichtig an ihnen interessiert sind.

          Tipp #9: Geben Sie Stammgästen Rabatte

          Warum nicht wiederkehrende Gäste für ihre Treue belohnen und einen Rabatt bei Neubuchung geben? Oder bei einer Weiterempfehlung, die zu einer guten Buchung geführt hat?

          Wenn Sie durch kleine Entgegenkommen exakt diejenigen Gäste zu Stammkunden machen, die Ihnen selbst die liebsten sind, auf die Sie sich vielleicht sogar schon persönlich freuen und von deren gutem Umgang mit Ihrer Immobilien Sie wissen, ist das ein wirklich kostbares Gut. Denn ohne Stammgäste müssten Sie mehr Zeit in Werbung stecken und Sie wüssten weniger, welche Gäste Sie erwarten und in Ihrem Ferienhaus willkommen heißen werden.

          Machen Sie Ihre Gäste zu Stammgästen Ihrer Ferienwohnung

          Wir hoffen, wir konnten Sie mit diesem Artikel überzeugen, wie wertvoll Stammgäste für Sie als Gastgeber und Vermieter von Ferienwohnungen sind. Und wie Sie gesehen haben, sind nicht große und komplizierte Kundenbindungsmaßnahmen nötig, um Stammgäste zu gewinnen.

          Nun noch unser abschließender Tipp: Sehen Sie Ihre Gäste – auch ohne sie gut und persönlich zu kennen – als Freunde oder liebe Bekannte. Und gestalten Sie mit dieser Einstellung deren Aufenthalt in Ihrer Ferienwohnung – respektvoll, freundlich, zuvorkommend. Sie werden sehen: So kommen Ihre Gäste fast wie von selbst immer und immer wieder.

          Laden Sie doch noch gleich heute die ersten Gäste in Ihre Ferienwohnung ein und melden Sie sich als Gastgeber und Vermieter auf Traum-Ferienwohnung an.

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          Allgemein VermarktungLeave a Comment on Social Media für Ferienwohnung: Wie Sie Instagram & Co. als Vermieter nutzen

          Social Media für Ferienwohnung: Wie Sie Instagram & Co. als Vermieter nutzen

          Sicherlich kennen Sie Facebook und vielleicht auch andere Social Media-Kanäle wie Instagram oder LinkedIn? Vielleicht besitzen Sie sogar bereits einen Account und haben bemerkt: Diese Kanäle sind längst nicht mehr (nur) Plattformen zum Austausch mit Freunden, Bekannten, Weggefährten.

          Nein, längst dienen Facebook & Co. in steigendem Umfang auch Marketingzwecken, sprich der Bewerbung von Produkten, Services und auch Reisen.

          Tatsächlich sind Social Media gerade bei Reiseanbietern und Vermietern von Ferienwohnungen und Ferienhäusern sehr beliebt. Denn über ihre Beiträge in Form von Fotos, Texten oder Videos können Gastgeber Wunschgäste anziehen und auf ihr Inserat oder ihre Website aufmerksam machen.

          Wir möchten Sie mit diesem Artikel ermutigen, auch den Weg der Bewerbung Ihrer Ferienwohnung über Social Media in Betracht zu ziehen.
          Dazu stellen wir Ihnen kurz vier verschiedene Kanäle vor. Am Beispiel von Instagram erklären wir, was Sie beachten müssen, soll Instagram Ihnen mehr Buchungsanfragen bringen.

          4 Social Media-Kanäle zur Bewerbung Ihrer Ferienwohnung

          Schauen wir uns zunächst an, welche Social Media-Kanäle Sie nutzen können, um Ihrem Inserat und Ihrer Website noch mehr Sichtbarkeit im Internet zu verschaffen.

          Über Facebook Ferienwohnungen vermieten

          Facebook ist eines der bekanntesten sozialen Medien. Es ist eine Art Online-Treffpunkt, um mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren. Die Inhalte stellen Nutzer selbst ein – zum Beispiel als Statusmeldungen, Fotos, Videos oder Links zu Internetseiten (beispielsweise zu Ihrem Inserat). Auch Live-Chats und direkter Austausch sind möglich.

          Auf Facebook sind heute rund 26 Mio. Nutzer unterwegs – davon viele Unternehmen. Die privaten Nutzer sind tendenziell bei einer Altersstufe von 45 Jahren und älter zu sehen.

          Von der Bilder-Plattform Instagram als Gastgeber profitieren

          Instagram setzt den Fokus für seine Nutzer auf das Teilen von Videos und Fotos. Das macht die Plattform besonders interessant für Vermieter von Ferienunterkünften – denn die Kraft der Bilder lässt Buchungsanfragen merklich nach oben schnellen.

          Nutzer können ihre Fotos und Videos hochladen, bearbeiten, mit Filtern sowie beschreibenden Texten versehen und teilen. Auch der direkte Austausch mit anderen Nutzern und den eigenen Followern ist möglich.

          Auf Instagram sind über 21 Mio. Nutzer in Deutschland aktiv. Davon sind rund 70 Prozent 35 Jahre und jünger.

          LinkedIn als Vermieter von Ferienwohnungen nutzen

          Aktuell verzeichnet LinkedIn rund 17 Mio. Nutzer in Deutschland und wird doch als Marketingkanal häufig noch unterschätzt. Tatsächlich dient LinkedIn vornehmlich der Job- bzw. Mitarbeitersuche, weshalb auch sehr viele Unternehmen diese Plattform für sich nutzen. Doch werden hier auch weit mehr Angebote kommuniziert – wie Weiterbildungen oder auch Reiseangebote.

          Auf LinkedIn können Sie Ihre Ferienwohnung mit Text, Bild und weiterführenden Links bekannt machen und sich vor allem als Experte für Reiseregionen positionieren.

          LinkedIn-Nutzer sind mehrheitlich zwischen 25 und 34 Jahren alt und zu ca. 55% männlich.

          Pinterest: Suchmaschine und soziales Medium für Ferienhaus-Vermietung

          Pinterest ist visuelle Suchmaschine plus soziales Medium. Das heißt: Wie auf Suchmaschinen wie Google geben Nutzer Suchbegriffe ein und erhalten daraufhin für sie relevante Ergebnisse angezeigt – und zwar in Form von schönen Bildern. Diese sogenannten Pins führen per Klick z. B. zu Inseraten oder Reise-Websites.

          Allein der visuelle Aspekt macht die Plattform äußerst interessant für Vermieter und Reiseanbieter, aber auch die sozialen Komponenten überzeugen: Als Vermieter können Sie sich mit Gästen und Kunden unkompliziert vernetzen und austauschen.

          Pinterest verzeichnet rund 15 Mio. Nutzer in Deutschland. Rund ein Drittel der überwiegend weiblichen Pinterest-Nutzer sind 18 bis 24 Jahre alt. Älter als 45 Jahre sind rund 25 Prozent.

          Die soziale Plattform finden, die zu Ihnen passt

          Wenn Sie überlegen, soziale Medien für die Vermietung von Ferienwohnungen zu nutzen, ist unser Rat: Stürzen Sie sich nicht auf alle Plattformen gleichzeitig. Denn alle Kanäle bedienen zu wollen, wird Sie mehr Energie und Zeit kosten als Nutzen bringen.

          Wir empfehlen stattdessen: Setzen Sie sich mit allen vier von uns vorgestellten Plattformen noch ein wenig mehr auseinander. Jede einzelne hat ihre Vorteile bzw. ihre eigene Sprache und auch Kernzielgruppe.

          Um eine Auswahl zu treffen, können folgende Fragen helfen:

          • Welche Plattform passt zu Ihnen als Mensch? Wo fühlen Sie sich wohl?
          • Welches soziale Medium sind Sie bereit, kontinuierlich zu pflegen und regelmäßig mit neuen Inhalten und Tipps zu „befüllen“?
          • Auf welcher Plattform sind Ihre Wunschgäste unterwegs? (Paare und junge Familien finden Sie eher auf Instagram, Personen mittleren Alters auf Facebook, Mütter mit Kleinkindern eher auf Pinterest, Menschen mit (tendenziell) höherem Bildungsgrad auf LinkedIn.)
          • Haben Sie regelmäßig gutes Bildmaterial und neue Informationen, um überhaupt mit einer dieser Plattformen zu starten?

          Erst wenn Sie diese Fragen für sich geklärt haben, sollten Sie tatsächlich mit Social Media für die Vermietung von Ferienwohnung starten.

          Was Ihnen Instagram als Werbeplattform für Ihre Ferienwohnung bringt

          Wir werden nun darauf eingehen, wie Gastgeber das soziale Medium Instagram für Werbezwecke nutzen können. Dafür an dieser Stelle noch ein bisschen extra Motivation für Sie. Denn es liegt uns am Herzen, dass Sie alle Chancen sehen, die Ihnen dieses Medium bietet:

          • Instagram ist eine sehr ansprechende Visitenkarte, die viele Zwecke in sich vereint: Sie können Ihre Gäste stets auf dem Laufenden halten, neue Interessenten gewinnen und jederzeit mit einzelnen Urlaubern in Kontakt treten bzw. deren Fragen beantworten.

          • Instagram liefert Ihnen und Ihrem Inserat Reichweite, Sichtbarkeit im Netz und Bekanntheit – zusätzlich und unterstützend zu Website und Inserat.

          • Instagram ist kostenlos.

          • Instagram liefert Ihnen spannende Erkenntnisse darüber, was Gäste suchen und was sie anspricht. Und darüber, wie Sie Ihr Angebot noch optimieren können.
          Junge Frau liegt auf dem Sofa und hält ein Handy in der Hand, auf dem der Instagram Account von Traum-Ferienwohnungen zu sehen ist
          Instagram kann Ihrer Ferienunterkunft zu mehr Sichtbarkeit und Buchungen verhelfen

          Wenn Sie die sozialen Medien wie Instagram oder Facebook erfolgreich nutzen möchten, sollten Sie regelmäßig neue Beiträge veröffentlichen. Ein Redaktionsplan hilft Ihnen, dabei nicht den Überblick zu verlieren und einem roten Faden zu folgen. Wir haben Ihnen eine Excel-Vorlage für einen Redaktionsplan (inkl. Ideen für Ihre Social Media Posts) vorbereitet.

          Wichtige Begriffe für Ihr Instagram-Marketing

          Bevor wir weiter in die Tiefe gehen, ist hier für Sie ein kleines Instagram-ABC.

          Account:
          Der Instagram-Account ist Ihr Konto.

          Community:
          Ihre Community – also Gemeinschaft – sind andere Accounts, mit denen Sie beispielsweise ähnliche Interessen, Fragen, Probleme verbinden.

          Feed:
          Der Instagram-Feed (oder Newsfeed) ist der Ort, an dem Sie Beiträge veröffentlichen (teilen). Wenn Sie die Instagram-App öffnen, sehen Sie an oberster Stelle neue Fotos und Videos von Nutzern, denen Sie folgen, sowie ähnliche Posts (die Instagram für Sie als relevant einstuft.)

          Follower:
          Nutzer, die Ihnen folgen und Ihr Profil abonnieren, sind Ihre Follower (oder Abonnenten). Wer Ihnen folgt, sieht Ihre hochgeladenen Inhalte im Feed.

          Hashtag:
          Ein Hashtag ist ein Schlagwort, um Posts einer bestimmten Kategorie oder bestimmten Themen zuzuordnen. Hashtags werden durch das Rautezeichen eingeleitet. Beispiel: #mitfamilienverreisen.
          Instagram-Nutzer können gezielt nach Posts mit bestimmten Hashtags suchen und Hashtags abonnieren. Wir empfehlen Ihnen, Posts mit Hashtags zu versehen (ca. 10 pro Post).

          IGTV (Instagram-TV):
          Mit IGTV ermöglicht Instagram längere Videos im Vergleich zu Instagram-Reels, Storys und Video-Posts. Sie können lange Videos hochladen, speichern und Ihren Followern präsentieren. Die maximale Länge beträgt 60 Minuten.

          Insights:
          Die Statistiken werden Insights genannt und geben Aufschluss über Wachstum, Reichweite, Zielgruppe und Erfolg des eigenen Accounts sowie einzelner Posts.

          Kommentare:
          Um mit Followern oder anderen Accounts zu interagieren, eignen sich Kommentare. Sie können fremde oder eigene Beiträge kommentieren und in Kommentaren andere Accounts verlinken (mit dem @-Zeichen vor dem Profilnamen, z. B. @traumferienwohnungen).

          Like(n):
          Durch Likes drücken Instagram-Nutzer aus, dass ihnen ein Post gefällt. Hierzu wird das Herzchen-Symbol am Post geklickt.

          Post:
          Ein Post ist ein Beitrag, den Sie über Ihr Profil veröffentlichen. Auf Instagram können Sie immer nur einen Text in Kombination mit einem Foto oder einem Video hochladen. Reine Text-Posts sind nicht möglich.

          Profil:
          Ihr Profil wird anderen Nutzern angezeigt, wenn diese auf Ihren Profilnamen klicken. Hier sollten Sie Ihr Angebot gut zusammenfassen und vor allem zu Ihren Unterkünften verlinken und weitere Kontaktmöglichkeiten aufführen.

          Reels:
          Reels sind kurze, meist unterhaltsame Videos. Sie können 15-sekündige Videos aufnehmen und mit Ton und Effekten bearbeiten.

          Speichern:
          Ihre Gäste und Follower können Posts speichern, die ihnen besonders gut gefallen, und so Tipps rund um die Urlaubsplanung sammeln. Das Speichern-Symbol ähnelt einem kleinen Lesezeichen und befindet sich unter dem Post.

          Story:
          Instagram-Stories sind Inhalte, die nach 24 Stunden automatisch gelöscht werden. Auf der Startseite werden Stories ganz oben in Kreisform angezeigt. Um eigene Stories länger sichtbar zu machen, können Sie diese als Highlights speichern

          Was Sie auf Instagram posten sollten (und was es Ihnen bringt)

          Nun sind Sie startklar und wir freuen uns, Ihnen zu zeigen, wie Instagram Ihnen als Gastgeber Follower und Gäste bringen kann. Dafür müssen Sie wissen: Instagram-Nutzer suchen Inspirationen und Empfehlungen und lassen sich diese in Form ansprechender Bilder, Videos und Bild-Text-Kombinationen anzeigen.

          Und dabei ist alles gefragt auf der Plattform: von Tipps und Ideen für Aktivurlauber oder Strandurlauber bis hin zu nachhaltigem Reisen. Instagram ist offen für Ihr individuelles Reiseangebot!

          Interessenten und frühere Gäste können auf Ihre Posts hin z. B.:

          • Sie als Gastgeber direkt anschreiben und mit Ihnen in Kontakt treten.

          • Ihre Beiträge als Lesezeichen für spätere Reiseplanungen abspeichern.

          • Ihre Bilder und Videos mit eigenen Followern und eigener Community teilen, kommentieren, verlinken (und damit für Sie unbezahlte Werbung machen).

          • auf Ihre Website und Ihr Inserat gehen und eine Buchungsanfrage stellen.

          • Ihnen Bewertungen und Feedback zu früheren Aufenthalten geben und somit neue Gäste bringen. (Dafür empfehlen wir, dass Sie in Ihrer Gästemappe oder im Begrüßungsanschreiben auf Ihren Instagram-Account verweisen.)

          Damit Sie Interaktion, begeisterte Kommentare und Buchungsanfragen von Ihren Wunschgästen erzielen, sollten Sie ein paar Regeln befolgen und die richtigen Inhalte posten. Nur dann merkt Instagram, dass Ihre Inhalte wirklich relevant sind, und spielt sie noch lieber potenziellen Gästen aus. Und macht Ihre Ferienwohnung noch bekannter.

          Tipps für erfolgreiches Instagram-Marketing

          Weiter unten finden Sie Anregungen, was genau Sie auf Instagram posten können. Hier sind für Sie zunächst unsere ganz grundsätzlichen Instagram-Marketing-Tipps:

          Tipp #1 Ziele & Zielgruppe definieren

          Unser wichtigster Tipp ist: Posten Sie nie ohne konkreten Plan. Überlegen Sie vor Ihrem Start mit Instagram, wohin die Reise für Sie mit dieser Plattform gehen soll. Dafür sollten Sie sich darüber im Klaren sein:

          • wen Sie ansprechen wollen (Zielgruppe/Wunschgäste)
          • und was Sie erreichen wollen (Ziele).

          Beides ist wichtig, damit Sie Ihren Account von Anfang an mit den richtigen Botschaften und Bildern befüllen.

          Überlegen Sie sich:
          Wen möchten Sie am liebsten in Ihrer Ferienwohnung begrüßen? Sich einfach nur auf eine Altersgruppe wie „40- bis 50-Jährige“ oder auf „Familien“ festzulegen, ist zu unspezifisch. Skizzieren Sie stattdessen ein paar weitere Eckpunkte, die Ihre Wunschkunden ausmachen.

          Diese Fragen könnten Sie sich stellen:

          • Sind Ihre Wunschgäste Single, Paare, Familien?
          • Wo kommen sie her?
          • Wie alt sind die einzelnen Personen?
          • Welchen Berufen gehen sie nach?
          • Was sind ihre Hobbys und Lieblingsbeschäftigungen im Urlaub?
          • Wofür interessieren sie sich (politisch, gesellschaftlich)?

          Und bei der Definition Ihrer Instagram-Ziele prüfen Sie bitte für sich, was Sie mit Ihren Posts erreichen wollen:

          • Wünschen Sie mehr Website-Besucher?
          • Mehr Reichweite für Ihr Inserat?
          • Wollen Sie sich vielleicht als Experte für eine Reiseregion positionieren?
          • Oder sich mit anderen Vermietern vernetzen, die ebenfalls Individual-Tourismus fördern?

          Diese Denkaufgaben lohnen sich, denn die Ergebnisse machen Ihr Instagram-Marketing leichter und erfolgreicher.

          Tipp #2: Einen Business-Account erstellen

          Starten Sie direkt mit einem Business-Account statt mit einem privaten Instagram-Konto. Auch der Business-Account ist kostenlos und Ihr Profil sieht ein bisschen anders aus.

          Ein Business-Account bietet folgende Vorteile:

          • Sie können Berufliches und Privates trennen. (Legen Sie sich für privates Netzwerken einfach ein privates Konto zu.)

          • Mit einem Business-Account können potenzielle Gäste Sie leichter kontaktieren (über den E-Mail-Button, eine direkte Nachricht, eine hinterlegte Telefonnummer, Kontaktmöglichkeiten im Profillink, Ihre verlinkte Website).

          • Sie können Posts (Beiträge) über Tools wie Buffer.com, planoly.com oder Facebook Creator Studio vorplanen und müssen für regelmäßige Aktivitäten auf Instagram nicht ständig das Smartphone in die Hand nehmen.

          • Sie können mit den „Insights“ analysieren, welche Ihrer Beiträge am erfolgreichsten waren und auf welche Posts Sie zukünftig mehr setzen sollten – weil sie Ihnen z. B. mehr Reichweite, Likes und Kommentare bringen.

          • Ein Business-Account wirkt professioneller als ein privater Account.

          • Sie können Story-Highlights erstellen und dadurch Beiträge in Ihrer Story dauerhaft und thematisch sortiert sichtbar machen.
          Screenshot des Instagram Accounts von Traum-Ferienwohnungen in einer Handy-Grafik
          Ein Business Account unterscheidet sich optisch leicht von einem privaten Account

          Tipp #3: Regelmäßig schöne Fotos und Videos posten

          Für Erfolg auf Instagram führt kein Weg an kontinuierlichem Posten vorbei – und zwar Posten von aussagekräftigen, ansprechenden Bildern. Und gern auch von Videos. Instagram entwickelt sich zunehmend zur Video-Plattform und noch schneller werden Sie sich hier eine Community aufbauen und Follower gewinnen, wenn Sie neben Bildern auch kleine Videos und animierte Bilder veröffentlichen.

          Aber keine Sorge! Regelmäßig zu posten bedeutet nicht, täglich drei neue Bilder bzw. Videos präsentieren zu müssen. Es reichen rund drei gute Posts pro Woche – ergänzt um gelegentliche Storys.

          Um dabei möglichst effizient zu sein und Ihre Ideen zu strukturieren, empfehlen wir Ihnen einen Redaktionsplan zu erstellen, in dem Sie genau festhalten, was Sie wann posten möchten.

          Tipp #4: Auf die richtigen Formate der Posts achten

          Ihre Beiträge bekommen mehr Beachtung und Zuspruch, wenn Sie die einzelnen Post-Arten im jeweils richtigen Datei-Format posten. Hier ein kleiner Spickzettel für Sie:

          klassischer quadratischer Post:
          Quadratische Fotos (1:1) haben eine Ideal-Größe von 1080 x 1080 Pixeln.

          Reel:
          Reels haben ein vertikales Video-Format. Die optimale Größe für ein Reel ist 9:16 und eine Darstellung von 1080 x 1920 Pixel.

          Story:
          Die richtige Größe für Instagram Stories (9:16) liegt bei 1080 x 1920 Pixeln.

          IGTV:
          IGTV setzt auf vertikale Videos (9:16) mit einer Ideal-Größe von 1080 x 1920 Pixeln. Im Feed werden IGTV Videos im Format 4:5 mit einer optimalen Größe von 1080 x 1350 Pixel dargestellt.

          Wichtig:
          Zu Posts können Sie auch beschreibende Texte hinzufügen. Nutzen Sie diese kleine „Werbefläche“ für sich aus.

          Machen Sie mit dem Text Lust auf Urlaub in Ihrer Ferienunterkunft.

          Tipp #5: Ansprechende und vielseitige Inhalte für den Vermieter-Account

          Die meisten Instagram-Accounts scheitern an Post-Ideen. Und das gilt auch für Accounts von Vermietern und Gastgebern privater Ferienunterkünfte. Gerne möchten wir Ihnen daher als kleine Hilfestellung einige Anregungen für Ihren Start mitgeben.

          Saisonale Themen:
          Posten Sie, was je nach Jahreszeit oder Monat in Bezug auf Ihre Ferienwohnung relevant ist: Feiertage, Feste, Sehenswürdigkeiten wie Rastplätze von Zugvögeln, landschaftliche Veränderungen wie Baumblüten oder Schneegipfel.

          Aktivitäten:
          Was können Urlauber in der Ferienregion erleben, in der Ihre Ferienwohnung liegt? Wandern, klettern, Kanu fahren, baden im See, radeln? Überlegen Sie, was Ihre Wunschgäste unternehmen wollen und posten Sie Bilder und Videos von Gipfeln, Radwegen und Fahrrädern, Wegweisern, Kletterpfaden, Almwiesen …

          Land und Leute:
          Zeigen Sie Ihre Ferienwohnung von der schönsten Seite. Und vielseitig. Dazu gehören auch Land und Leute, die nähere Umgebung, regionale Speisen, ggf. Trachten und Bräuche, Biergärten, Seepromenaden …

          Ihre Ferienwohnung:
          Stellen Sie immer wieder auch Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus vor: die Bank vor dem Haus, die gemütliche Kaminecke, ein Bild von der Hängematte unter Palmen, der Obstkorb auf dem Tresen …

          Und erzählen Sie von Details und worauf Sie bei der Wohnungseinrichtung geachtet haben: Ist sie hundefreundlich eingerichtet? Für Familien geeignet? Achten Sie auf Nachhaltigkeit bei der Auswahl von Möbeln und Accessoires?

          Ausflugstipps:
          Machen Sie Ihre Ferienwohnung schmackhaft, indem Sie Ausflugstipps in der Umgebung vorstellen: eine besondere Kunstsammlung, ein Freilichtmuseum, eine Ritterburg oder ein pittoreskes mittelalterliches Städtchen? Ihre potenziellen Gäste wollen mehr über die Region erfahren! Sie haben dafür die Bilder.

          Sie als Vermieter:
          Erzählen Sie auch von sich. Das ist gerade für soziale Medien wie Instagram wichtig. Aber keine Sorge: Sie müssen hierfür nicht in private Details gehen.
          Es genügt, wenn Sie Ihre Werte vorstellen, von Hobbys und Ihrer Liebe zu Ihrer Ferienwohnung erzählen. Oder berichten Sie davon, wie Sie selbst gerne Urlaub verbringen.

          Persönlichkeit kommt auf Instagram immer gut an. Gerade individuell Reisende lieben das Gefühl zu wissen, bei wem sie Urlaub machen werden.

          Kundenstimmen früherer Gäste:
          Lassen Sie auf Instagram frühere Gäste für sich sprechen und binden Sie Feedback bzw. Kundenstimmen auch als Beschreibungstext in einen Post ein. Aber Achtung: Ohne die Einwilligung Ihrer Gäste dürfen Sie diese Kundenstimmen nicht mit den Namen und Foto Ihrer früheren Gäste abbilden. Holen Sie sich dafür immer erst das Einverständnis.

          Zwei Frauen haben ihre Handys in der Hand und interagieren dort mit Posts
          Auf Instagram ist Interaktion mit der Zielgruppe sehr wichtig

          Tipp #6: Interagieren Sie mit Gästen und Followern

          Instagram ist ein soziales Medium und freut sich, wenn Sie mit potenziellen Urlaubsgästen interagieren. Fordern Sie z. B. Ihre Community dazu auf, Ihr gepostetes Bild oder Video zu kommentieren, zu liken oder zu teilen. Und erwähnen Sie hin und wieder auch die Möglichkeit, Ihnen eine Buchungsanfrage als direkte Nachricht zu stellen.

          Kommentieren Sie auch Posts Ihrer Zielgruppe oder die themenverwandter Accounts, verteilen Sie selbst Herzen und teilen Sie in Ihrer Story Posts anderer Instagram-Nutzer. Auch das steigert Ihre Sichtbarkeit. Denn so werden Sie von Personen entdeckt, die Sie vorher noch nicht kannten.

          Tipp #7: Ziehen Sie aus Ihren Social Media-Aktivitäten wertvolle Erkenntnisse

          Wenn Sie bereits eine Weile auf Instagram unterwegs sind, sollten Sie regelmäßig in die Insights blicken und prüfen:

          • Welche Posts und Formate wurden am meisten geliked, geteilt, kommentiert?
          • Wer sind Ihre Follower und potenziellen neuen Gäste?
          • Welche Themen kommen besonders gut an (und welche weniger)?
          • Wozu erhalten Sie die meisten Fragen?

          Das alles sind für Sie wertvolle Informationen, um zukünftig noch bessere und konkretere Posts zu veröffentlichen. Und: Die über Instagram gewonnenen Informationen können Sie auch wunderbar für Ihr Inserat und Ihre Website zur Ferienwohnung verwenden. Prima für Inhalte und Texte, die noch mehr begeisterte Gäste anziehen.

          Schauen Sie sich um auf Instagram und starten Sie Ihren Account

          Da Sie nun Entscheidendes über Social Media-Kanäle und vor allem Ihren Start auf Instagram als Vermieter wissen, möchten wir Sie ermutigen loszulegen. Vernetzen Sie sich auf Instagram und erreichen Sie neue Gäste!

          Und vielleicht möchten Sie sich auch noch ein wenig umsehen auf Instagram? Dann besuchen Sie doch einmal unseren Account von Traum-Ferienwohnungen. Wir freuen uns, Sie hier begrüßen zu können und Ihnen über unsere Posts noch ein wenig mehr von uns zu erzählen. (Hier geht es per Klick direkt zu unserem Instagram-Account)

          Damit Ihnen der Start auf Social Media – und besonders auf Instagram – leichter fällt und sie es schaffen, regelmäßig zu posten, haben wir für Sie eine Vorlage für einen Redaktionsplan vorbereitet. Damit verschaffen Sie sich einen guten Überblick, was Sie wann posten. Als besonderes Extra haben wir Ihnen auch einige Post-Ideen mit hinzugefügt.

          Jetzt Vorlage für Redaktionsplan downloaden

          Laden Sie hier Ihren Redaktionsplan herunter und starten Sie damit mit Ihrer Ferienunterkunft erfolgreich auf Instagram, Facebook & Co. durch.





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            Allgemein Vermarktung4 Kommentare zu Wie Sie gute Bewertungen für Ihre Ferienwohnung bekommen und richtig nutzen

            Wie Sie gute Bewertungen für Ihre Ferienwohnung bekommen und richtig nutzen

            „Hast du einen Tipp für einen guten Italiener?“, „Welches Buch kannst du mir empfehlen?“ oder: „Wir suchen eine richtig schöne Ferienwohnung – wisst ihr was?“

            Sicherlich kennen Sie Situationen wie diese: Wir alle holen uns Rat, Tipps, Empfehlungen bei Bekannten, Freunden oder Experten, bevor wir eine Entscheidung treffen, kaufen oder buchen. Das gilt auch und besonders für die Reisebranche und die Vermietung von privaten Ferienwohnungen und Ferienhäusern. Bewertungen sind Gold wert.

            Deshalb bieten Plattformen wie Traum-Ferienwohnungen ihren Vermietern und Gastgebern die Möglichkeit, für ihre Ferienunterkünfte Bewertungen zu erhalten und in Inserate einzubinden. Wir wissen genau: Durch Empfehlungsmarketing von Ferienwohnungen vermieten Sie Ihre Unterkunft deutlich besser.

            Warum das so ist, wie Sie als Vermieter zu guten Bewertungen und damit kostenloser Werbung kommen und wie Sie auf schlechte Rezensionen gekonnt reagieren, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

            Warum Empfehlungsmarketing für Ihre Ferienwohnung so wichtig ist

            Bewertungen sind eine wichtige Währung – gerade im Internet und im Bereich Vermietung privater Ferienunterkünfte.

            Warum ist das so?
            In der Anonymität des Internets vermitteln subjektive Bewertungen von früheren Gästen Vertrauen und Sicherheit. Menschen, die nach einer Urlaubsunterkunft suchen, stützen sich gern auf diese unabhängigen Meinungen über Ausstattung, Service und Umgebung von Ferienwohnungen. Sie wollen bei der Buchung ganz auf Nummer sicher gehen, keine falsche Entscheidung zu treffen – u. a. auch, weil die Urlaubszeit für viele die wichtigste Zeit des Jahres und das Reisebudget oft knapp ist. Keiner möchte eine Fehlbuchung vornehmen und sich später über das vermeintlich in den Sand gesetzte Urlaubsgeld ärgern.


            Und tatsächlich:
            Nach Analysen von Traum-Ferienwohnungen erhalten bewertete Ferienunterkünfte bis zu 10 Mal mehr Buchungsanfragen als Unterkünfte ohne Bewertung.

            Daher unser Rat: Verschaffen Sie Ihrem Inserat unbedingt bereits auf den ersten Blick Glaubwürdigkeit und Authentizität durch Bewertungen. Denn Sie könnten – rein theoretisch – schließlich viel über Ihre eigene Ferienwohnung erzählen. Wenn andere ihre Aussagen und Beschreibungen aber bestätigen und von Ihrer Unterkunft schwärmen, überzeugt das wirklich.

            Ihnen fehlen die richtigen Worte, um bei Ihren Gästen nach Bewertungen zu fragen? Dann nutzen Sie jetzt unseren E-Mail-Textvorlage. Laden Sie sich das Muster einfach gleich herunter.

            Direktansprache von Urlaubern in Ihrer Ferienwohnung

            Weisen Sie glückliche Feriengäste direkt und vor Ort auf die Bewertungsfunktion zum Beispiel auf Traum-Ferienwohnungen hin. Sie können hierfür das persönliche Gespräch suchen oder eine Willkommensmappe in der Ferienunterkunft mit entsprechendem Vermerk bereitlegen. Denken Sie dabei daran ihren Gästen genau zu erklären, wo sie ihre Meinung abgeben können.

            Ältere Frau übergibt Wohnungsschlüssel an jüngere Frau mit Rucksack
            Ein persönlicher Kontakt wirkt sich oft positiv aus
            Kleines Kärtchen mit QR-Code zur Bewertungsseite
            Mit einem QR-Code machen Sie es Ihren Gästen leicht Ihre Bewertungsseite aufzurufen

            Nutzen Sie einen Flyer mit QR-Code für Ihr Empfehlungsmarketing

            Hinterlegen Sie in der Ferienunterkunft einen Flyer mit abgebildetem QR-Code. Diesen Code können Sie als Gastgeber über unser Portal in wenigen Klicks erstellen und er führt Ihre Gäste bequem und verlässlich direkt zu der Bewertungsfunktion. Dieser Weg ist ausgesprochen bequem für Ihre Urlaubsgäste und steigert deren Bereitschaft, den Aufenthalt mit einer guten Bewertung zu kommentieren.

            Schreiben Sie eine persönliche E-Mail an Ihre Gäste

            Schreiben Sie Ihren Gästen nach Abreise eine E-Mail. Erkundigen Sie sich nach der Heimreise, bedanken Sie sich für die Buchung und bitten Sie um eine Bewertung. Den Link zum entsprechenden Formular in Ihrem Inserat binden Sie – für Ihren Gast ganz komfortabel – direkt in die E-Mail ein.

            Dazu zwei Tipps:

            • Lassen Sie nicht zu viele Tage nach Abreise verstreichen, bevor Sie die E-Mail abschicken. Noch ganz frisch im Urlaubsglück ist die Bereitschaft Ihrer Gäste zu einer Bewertung größer.
            • Integrieren Sie Bewertungen als Gastgeber auf Traum-Ferienwohnungen ganz einfach durch eine Schnittstelle auf Ihrer privaten Website. Die durchschnittliche Anzahl der erhaltenen Bewertungen wird so auch direkt auf dieser abgebildet und leitet als kostenlose Werbung Interessenten auf Ihr Inserat weiter.
            Bewertungen richtig kommentieren
            Eine E-Mail zeigt Ihren Gästen Wertschätzung und echtes Interesse

            Was ist eine gute Bewertung und was wird am häufigsten kritisiert?

            Sicherlich interessiert Sie nun, was denn als gute Bewertung gilt und mit welchen Empfehlungen Sie Ihre Ferienwohnungen am besten vermieten. Gern verraten wir es:

            Auf Traum-Ferienwohnungen konnten wir mittlerweile rund 350.000 Bewertungen verzeichnen. Und durch unsere Gäste und Gastgeber wissen wir, dass schriftliche Kommentare als Ergänzung zu vergebenen Punkten die Glaubwürdigkeit der Bewertung noch einmal steigern.

            Was eine Beurteilung durch Punkte (bzw. auf unserem Portal die Anzahl von vergebenen Sonnen) betrifft: Im Durchschnitt geben Urlaubsgäste für eine Ferienunterkunft 4,8 Punkte bzw. Bewertungssonnen! Doch zuweilen sind es auch weniger.


            Insgesamt können wir aber sagen, dass über 98 Prozent der bei uns abgegebenen Gästebewertungen positiv ausfallen. Das sind durchschnittlich mehr als 3 von 5 vergebenen Punkten und zeigt: Urlaubsgäste erhalten bereits über die Inserate einen sehr guten Eindruck von ihrer Ferienunterkunft und starten in der Regel mit Erwartungen in den Urlaub, die später nicht enttäuscht werden.

            Kommt es aber zu negativen Bewertungen, sind dies häufige Kritikpunkte:

            • fehlende Sauberkeit – wie Hundehaare auf dem Teppich oder Staub unter dem Bett
            • mangelhafte Ausstattung – wie durchgelegene Matratzen oder klapprige Gartenmöbel
            • fehlende oder unzureichende Reaktionen auf Beschwerden vor Ort durch die Verwaltung oder den Eigentümer





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              Der richtige Umgang mit Bewertungen

              Nun aber zu der Frage, wie Sie mit Bewertungen richtig umgehen – mit positiven wie mit negativen – und wie beide Arten Ihr Empfehlungsmarketing unterstützen können.

              Was Sie bei guten Bewertungen für die beste Vermietung Ihrer Ferienwohnung tun können

              Hat ein Urlaubsgast eine Bewertung abgegeben, dürfen Sie sich glücklich schätzen. Er hat seine kostbare Zeit Ihnen und Ihrer Ferienunterkunft gewidmet. Das ist – wie gesagt – kostenlose Werbung für Ihr Ferienhaus, die Ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit neue Gäste bringt.

              Unser Tipp: Nehmen nun auch Sie sich Zeit. Schreiben Sie dem Gast und danken Sie ihm in einem Vermieterkommentar. Zukünftige Gäste sehen dies im Inserat und werten es positiv.

              Damit Sie nicht Gefahr laufen, auch nur einen Kommentar zu verpassen, informieren wir unsere Gastgeber automatisch bei jeder neu eingegangenen Bewertung.

              Unsere Tipps für den Umgang mit negativer Kritik im Empfehlungsmarketing

              Für den Fall, dass Sie einmal eine Bewertung als unangemessen empfinden, lassen Sie sich gesagt sein: Das kommt vor. Denken Sie nur einmal an folgende Situationen.

              • Bisher waren alle Gäste glücklich mit der neuen Federkernmatratze – einem Urlauber aber war sie zu hart.
              • Zehn Familien haben den Pool in Schattenlage geliebt, einer elften fehlte die Mittagssonne während des Badens.

              Wichtig zu wissen ist:
              Auch Besuchern unseres Portals ist bewusst, dass es kein Gastgeber immer und allen recht machen kann. In der Regel wissen Gäste über Traum-Ferienwohnungen Kritik richtig einzuordnen. Doch da es auch einmal schlechtere Meinungen geben kann, ist es umso wichtiger, möglichst viele Bewertungen vorweisen zu können, die eine negative relativieren.

              Dennoch sollten Sie als Vermieter von Ferienimmobilien für Ihr Empfehlungsmarketing möglichst schlechte Kritik abwenden und konstruktiv mit ihr umgehen können. Wir verraten wie:

              1. Negativen Bewertungen vorbeugen


              Die Qualität Ihrer Ferienunterkunft und ein wirklich gutes Inserat tragen bereits einen essenziellen Teil zum Vorbeugen schlechter Bewertungen bei. (Lesen Sie hier unsere Tipps, wie Sie ein wirklich gutes Inserat schreiben.)


              Doch Sie können auch später noch negative Bewertungen abwenden: Sprechen Sie vor Ort mit Ihren Gästen und fragen Sie, ob alles zu Ihrer Zufriedenheit ist. So können Sie rechtzeitig auf evtl. Kritikpunkte eingehen und schlechte Bewertung im Internet verhindern.

              2. Nehmen Sie Kritik ernst und sehen Sie sie als Chance


              Bewertungen sind immer subjektiv – jeder Gast hat seine eigene Meinung zu Lage oder Ausstattung. Dennoch empfehlen wir Ihnen: Gehen Sie jeder Kritik nach.

              Überprüfen Sie regelmäßig die Ausstattung Ihrer Ferienwohnung auf Vollständigkeit, Zweck und Qualität. Und sehen Sie auch negative Kommentare als Chance, Ihre Ferienunterkunft noch attraktiver zu machen und zukünftig noch erfolgreicher zu vermieten.

              Eine negative Bewertung bedeutet nicht, dass sie keine Buchungsanfragen mehr erhalten. Entscheidend ist, dass und wie Sie reagieren.

              3. Schlechte Bewertungen richtig kommentieren

              Auch wenn es Ihnen schwerfallen mag, gehen Sie unbedingt auch auf schlechte Bewertungen ein. Das ist ein oft unterschätzter Aspekt des Empfehlungsmarketings für Ferienwohnungen:

              • Lassen Sie schlechtere Bewertungen erst einmal sacken. Atmen Sie tief durch, bevor Sie reagieren.
              • Bleiben Sie auch in diesem Fall stets zuvorkommend und freundlich.
              • Gehen Sie auf die genannten Kritikpunkte ein.
              • Bringen Sie Ihre Wertschätzung für die Bewertung zum Ausdruck.
              • Erläutern Sie Ihren Standpunkt.
              • Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Gäste hinein: Diese haben keine so enge Bindung zu der Ferienwohnung wie Sie und schauen vermutlich mit ganz anderem Blick auf diese.
              • Zeigen Sie Verständnis für die Kritik und versichern Sie, Unannehmlichkeiten oder mögliche Defekte zu beheben. Das ist wichtig für zukünftige Gäste und Buchungsanfragen.

              4. Eine negative Bewertung löschen lassen

              Ist eine Bewertung für Sie absolut nicht tragbar und nachvollziehbar, möchten Sie diese vielleicht löschen lassen.

              Ihr Wunsch ist durchaus verständlich. Doch seriöse Vermietungs-Plattformen werden hierfür keine Funktion und Löschung anbieten. Schließlich geht es bei Bewertungen um authentische Eindrücke, auf die Vermieter bewusst keinen nachträglichen Einfluss haben dürfen. Umso wichtiger ist es, dass Sie im Vorfeld alles Mögliche in die Wege leiten, um rundum begeisterte Urlaubsstimmen für Ihr Empfehlungsmarketing zu erhalten.


              Für Sie wichtig:
              Unser Team von Traum-Ferienwohnungen prüft alle besonders negativen Bewertungen, um auszuschließen, dass diese nicht gegen unsere Bewertungsrichtlinien verstoßen. So stellen wir für Sie sicher, dass keine Diffamierungen und beleidigenden Inhalte veröffentlicht werden.

              Und wenn Sie die Kritik partout nicht nachvollziehen können?


              Vor allem jetzt sollten Sie mit Bedacht reagieren. Lassen Sie sich nicht in Ihrer Enttäuschung zu Kommentaren hinreißen, die Sie später bereuen könnten. Bedanken Sie sich auch in diesem Fall für die Bewertung, gehen Sie auf die einzelnen Kritikpunkte ein. Aber rechtfertigen Sie sich nicht und geben Sie vor allem den Urlaubern nicht die Schuld. 

              Unser Tipp:
              Kontaktieren Sie nach einer besonders negativen Kritik Ihren Gast persönlich. Nehmen Sie sich die Zeit für ein Telefonat, gehen Sie auf die Bewertung ein und schildern Sie Ihre Sicht. Nicht selten überdenken Gäste dann Ihre Bewertung noch einmal und ändern sie zum Positiven – das ist super für Ihr Empfehlungsmarketing und für die bestmögliche Vermietung der Ferienunterkunft.

              WICHTIG: Denken Sie immer daran, dass Ihre zukünftigen Gäste Ihren Kommentar lesen. Reagieren Sie also besonnen und professionell.

              Starten Sie das Empfehlungsmarketing für Ihre Ferienwohnung

              Nun wissen Sie, warum und wie Sie sich gute Bewertungen holen und so Ihre Ferienwohnung am besten vermieten können. Schöpfen Sie die Möglichkeiten von kostenloser Werbung durch Empfehlungen voll aus – ganz nach dem Motto: Tue Gutes und lass andere darüber reden.
              Nutzen Sie dafür alle Möglichkeiten, die Plattformen wie Traum-Ferienwohnungen, aber auch Ihre eigene Website und Social Media Ihnen bieten.

              Warten Sie nicht länger. Registrieren Sie sich jetzt als Vermieter und erreichen Sie noch mehr Gäste.


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                Diese Themen könnten Sie auch interessieren

                Allgemein VermarktungLeave a Comment on Gute Fotos von Ihrer Ferienwohnung selber machen – unsere Tipps für Ihr Inserat

                Gute Fotos von Ihrer Ferienwohnung selber machen – unsere Tipps für Ihr Inserat

                Gute Fotos Ihrer Ferienwohnung können Ihre Urlaubsgäste schlagartig beeindrucken und die Buchung von Ferienhaus und Ferienwohnung massiv ankurbeln. Das aber nur, wenn die Fotos funktionieren: Wenn Bilder Vertrauen zu Ihnen als Gastgeber aufbauen und durch einen gewinnenden ersten Eindruck Lust darauf machen, in Ihrer Ferienwohnung den Urlaub zu verbringen.

                Das heißt, gute Fotos wecken das Interesse potenzieller Gäste und lassen diese spüren, dass sie sich bei Ihnen wohlfühlen werden und die Unterkunft es wert ist, an die Urlaubskasse zu gehen.

                Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wie Sie professionelle Fotos selber machen. Fotos, die bei Gästen keine Frage offenlassen. Bilder, die in Ihrem Namen willkommen heißen und Buchungen unterstützen. Wir verraten, wie Ihnen schöne Fotos gelingen und welche Motive in Ihrem Inserat nicht fehlen sollten.

                Welche Ausstattung Sie brauchen

                Weil die Frage nach der idealen Kamera für gute Fotos von Ferienwohnungen immer wieder an uns herangetragen wird, möchten wir diese auch für Sie eingangs klären. Die gute Nachricht ist: Sie brauchen keine teure Ausrüstung für gute Fotos und müssen auch nicht extra einen Fotografen buchen.

                Nutzen Sie z. B. Ihre gute Spiegelreflexkamera, sofern Sie eine besitzen. Andernfalls machen neuere Handys auch ganz ausgezeichnete Bilder. Und das Fotografieren mit dem Smartphone hat zudem den Vorteil, dass Sie die Fotos direkt im Handy bearbeiten und in das Inserat oder auf Social Media hochladen können.

                Greifen Sie also ruhig auch zum Handy und legen Sie dann mit unseren Tipps los.

                Foto-Tipp 1: Denken Sie sich in die Urlauber hinein

                Die Ferienzeit soll für Ihre Gäste die schönste Zeit des Jahres werden. Sie wollen sorglos entspannen, auftanken, genießen. Die Aufgabe Ihrer Fotos ist, Urlauber davon zu überzeugen, dass Ihre Ferienwohnung bzw. Ihr Ferienhaus dafür genau der richtige Ort ist.

                Dabei ist es aber nicht mit einer wunderschönen Außenansicht getan. Denn schließlich bucht keiner die Katze im Sack. Vielmehr prüfen Reiselustige jedes Inserat akribisch und studieren alle einzelnen Fotos vom Ferienhaus ganz genau:

                „Sieht die Almhütte wohl auch innen so gemütlich aus wie von außen?“
                „Ist auf der beschriebenen Terrasse wirklich genug Platz für die ganze Familie?“
                „Sind die Betten so komfortabel, dass ich endlich mal wieder tief und fest schlafe?“

                So könnten die Fragen potenzieller Gäste lauten.

                Liefern Sie die passende Antwort mit einem guten Inserat und mit detaillierten Darstellungen durch Bilder. Versetzen Sie sich dazu in die Interessenten hinein: Welche Informationen über die Ferienunterkunft und die Ausstattung suchen potenzielle Gäste in den Fotos? Was wollen und sollten Interessenten von der Unterkunft unbedingt sehen und auf welche Details würden sie sich durch Fotos wohl schon freuen?

                Überlegen Sie auf dieser Basis noch vor dem ersten Foto, was und welchen Raum oder Außenbereich Sie im Inserat zeigen wollen.

                Foto-Tipp 2: Setzen Sie Ausstattung und Dekoration in Szene

                Bevor Sie mit dem Fotografieren von Räumen und Details beginnen, sollten Sie diese perfekt in Szene setzen. Gehen Sie am besten prüfend durch alle Räume und schauen Sie, wo sich eine behagliche Urlaubsatmosphäre noch mehr unterstützen lässt:

                • Sind alle Zimmer aufgeräumt, gereinigt und strahlen sie Ruhe aus?
                • Sind ihre persönlichen Gegenstände entfernt?
                • Versetzt die Wohnung mitsamt Einrichtung und Dekoration zukünftige Gäste in Reiselaune?
                • Vielleicht können zusätzliche Wandbilder die Reiseregion einfangen: z. B. Fotos von Dünen und dem Meer? Oder von Gipfeln und Almwiesen?
                • Können kleine Ergänzungen noch mehr Urlaubsstimmung schaffen? Beispielsweise ein Kissen im mediterranen Look auf dem Liegestuhl? Oder neben diesen ein Beistelltisch mit einem landesüblichen kühlen Drink?
                • Wirkt das Foto aufgeräumter, wenn Sie Möbel oder Ausstattung ein wenig verrücken? Zum Beispiel, wenn Sie die Zimmerpflanze mehr aus der Ecke holen und den Esstisch ein Stückchen in Richtung Fenster schieben?
                • Würde eine regionale Süßigkeit als Betthupferl auf den gemachten Betten Gäste noch herzlicher willkommen heißen?

                Unserer Erfahrung nach zahlt es sich für gute Buchungen aus, hier mit liebevollem Blick durch die eigenen vier Urlaubswände zu gehen und vor den ersten Fotos noch einmal Feinschliff anzulegen. (Übrigens: Mehr konkrete Foto-Tipps für die einzelnen Räume finden Sie gleich weiter unten.)

                Foto einer hellen Küche mit Essbereich in einer Ferienwohnung
                Sorgen Sie bei Fotos Ihrer Ferienunterkunft für einen aufgeräumten Look

                Foto-Tipp 3: Achten Sie auf die richtige Perspektive

                Entscheidend für die richtige Wirkung Ihrer Fotos ist selbstverständlich auch deren Qualität. Und diese beginnt mit der richtigen Perspektive, in der Sie die Fotos Ihrer Ferienwohnung schießen.

                Hier sind unsere Tipps für Fotos mit dem richtigen Blick auf Raum und Gegenstände:

                • Achten Sie darauf, die Kamera gerade zu halten. Dafür sollte das Objektiv immer parallel zu vertikalen und/oder horizontalen Linien des Raumes ausgerichtet sein.
                • Die ideale Position für eine Aufnahme ist aus der Mitte der jeweiligen Raumhöhe. Als grobe Orientierung können Sie hier die Brusthöhe nehmen. Um eine optimale Aufnahme zu erzielen, kippen Sie daher bitte nicht den Fotoapparat nach vorn, sondern gehen Sie ggf. lieber ein wenig in die Knie.
                • Nutzen Sie für Fotos von kleinen oder schmalen Räumen Ihrer Ferienwohnung ein Weitwinkelobjektiv oder – wenn vorhanden – die Weitwinkelfunktion Ihres Smartphones. So wirken auch kleine Räume wie Bad oder Küche großzügiger. Sollten Sie ein solches Objektiv nicht zur Hand haben, können Sie in Ausnahmefällen auch einen Stuhl in eine Ecke des Zimmers rücken, sich auf diesen stellen und leicht von oben herab das Zimmer fotografieren.
                Foto einer weißen Küche
                Gutes Licht lässt Ihre Ferienunterkunft besser wirken

                Foto-Tipp 4: Präsentieren Sie Ihre Ferienwohnung in strahlendem Licht

                Ein wichtiger Punkt für gute selbst gemachte Fotos von Ferienwohnungen ist das Licht: Nur mit guter Beleuchtung können Sie jedes Detail zeigen und die Qualität von Sofa, Bett und Co. verlockend darstellen.

                Daher: Lassen Sie zusätzlich zum Tageslicht jedes Licht erstrahlen, das Ihnen in der Ferienunterkunft zur Verfügung steht. Helle Räume wirken sehr viel einladender als dunkle.

                Wir von Traum-Ferienwohnungen haben zudem die Erfahrung gemacht, dass erleuchtete Nachttischlampen oder Stehlampen auf Fotos eine gemütliche Atmosphäre schaffen und Ihr Ferienhaus zusätzlich in positives Licht rücken.

                Folgende Aspekte für gute Lichtverhältnisse und Fotos sind außerdem wichtig:

                • Vermeiden Sie Schatten auf den Bildern – von Objekten wie Hängelampen, von Bäumen oder auch von Ihnen selbst.
                • Sorgen Sie dafür, dass Blitzlicht nicht auf Spiegeln, Monitoren, Fensterscheiben oder stark polierten Möbeln reflektiert.
                • Nutzen Sie Sonnenschein und blauen Himmel für Außenaufnahmen. Das garantiert wunderschönes Licht auf den Fotos und versetzt Ihre Gäste direkt in Urlaubsstimmung.
                • Für Fotos in winterlicher Atmosphäre raten wir: Greifen Sie direkt bei Neuschnee zur Kamera. Warten Sie nicht zu lange, bis erster Firn und leichtes Grau das reine Weiß trüben.

                Foto-Tipp 5: Vermeiden Sie Personen und Tiere auf Ihren Fotos

                Vermeiden Sie Fotos Ihrer Ferienwohnung, auf denen Menschen oder Tiere zu sehen sind – oder deren Reflexionen und Schattenbilder. Auch wenn Sie durch ein Foto spielender Hunde im Garten zeigen wollen, dass Vierbeiner willkommen sind. Oder wenn planschende Kinder im Pool schon Urlaubsstimmung und Entspannung bei Eltern einläuten sollen …

                Unsere Erfahrung ist:
                Diese Fotos haben eher einen negativen Effekt. Schnell wirken sie weniger professionell oder aber erinnern an Fotos aus Urlaubskatalogen für Pauschalreisen. Buchende über Traum-Ferienwohnungen suchen jedoch genau das Gegenteil: Sie wollen einen besonderen und gleichzeitig individuellen Urlaub und lieben den Eindruck, Ihre hochwertige Ferienwohnung warte nur auf sie.

                Extra-Tipps: So holen Sie noch mehr aus den einzelnen Räumen

                Bevor wir zu den Foto-Tipps für einzelne Räume kommen, sind hier ein paar ganz grundsätzlich Empfehlungen: Öffnen Sie die Türen in der Ferienunterkunft für die Fotos. Das schafft Tiefe und hilft Besuchern Ihres Inserates, sich zu orientieren.

                Und lösen Sie sich von dem Gedanken, alle Möbelstücke abbilden zu müssen. Es geht bei den Fotos von Ihrer Ferienwohnung darum, einen guten Gesamteindruck zu vermitteln und Urlaubsvorfreude zu kreieren.

                Foto-Tipps für das Wohnzimmer

                • Lassen Sie Licht herein und öffnen Sie Fenster, Rollläden und Jalousien.
                • Bringen Sie Frische und eine gemütliche Atmosphäre ins Zimmer: z. B. durch Blumentöpfe auf dem Fensterbrett oder einen Blumenstrauß auf dem Sofatisch.
                • Schalten Sie den Fernseher aus.
                • Schütteln Sie die Sofa-Kissen noch einmal aus und drapieren Sie diese sorgfältig – ggf. auch eine kuschelige Wolldecke.
                • Lassen Sie freiliegende Kabel von Elektrogeräten verschwinden.
                • Vermeiden Sie Ihr Spiegelbild auf dem Fernsehmonitor.
                • Widmen Sie ein Extra-Foto Ihrer gemütlichen Sitzecke und/oder der Essecke.
                • Fotografieren Sie Besonderheiten wie einen Kamin oder Wintergarten.
                • Lassen Sie Interessenten mithilfe Ihrer Fotos das Zimmer erkunden: durch ein Foto mit dem Weitwinkelobjektiv und ergänzende Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln.
                Ferienwohnung erfolgreich vermarkten mit hochwertigen Bildern
                Das Wohnzimmer sollte auf den Fotos einen einladenden Eindruck machen
                Schlafzimmer mit Bett und petrolfarbener Tagesdecke
                Nutzen Sie im Schlafzimmer Kissen und Decken für mehr Wohlfühl-Stimmung

                Foto-Tipps für das Schlafzimmer

                • Schließen Sie die Schubladen von Kommoden und die Türen von Schränken.
                • Beziehen Sie die Betten frisch und drapieren Sie die Kissen – gern mit Bettwäsche, die farblich abgestimmt ist mit der Wandfarbe oder die einen Bezug zur Region herstellt.
                • Legen Sie auf das Bett ordentlich gestapelte Handtücher oder einen Bademantel.
                • Schenken Sie einem Wandspiegel eine Extra-Politur und vermeiden Sie, sich in diesem auf den Fotos zu spiegeln.

                Foto-Tipps für die Küche

                • Achten Sie darauf, dass Arbeitsflächen, Spüle und Herd restlos freigeräumt und gereinigt sind.
                • Lassen Sie Putzzeug, Spülmittel, Schwämme und Geschirrtücher in den Schubladen und Schränken verschwinden.
                • Schließen Sie die Ofentür sowie Schränke und Fächer.
                • Stellen Sie eine gefüllte Obstschale auf eine freie Arbeitsfläche oder ein Körbchen mit frischem Gemüse.
                • Decken Sie den Esstisch passend zur Einrichtung ein.

                Foto-Tipps für das Badezimmer

                • Achten Sie auf einen blitzblanken Spiegel und glänzende Armaturen.
                • Drapieren Sie farblich neutrale bzw. passende Handtücher – möglichst ohne Muster.
                • Schließen Sie den Toilettendeckel.
                • Fotografieren Sie Besonderheiten wie z. B. einen Whirlpool oder die eingebaute Sauna.

                Foto-Tipps für die Außenansicht sowie Garten und Balkon

                • Zeigen Sie auf den Fotos den Gesamtzustand des Ferienhauses.
                • Soweit Sie dies beeinflussen können, entfernen Sie störende Details wie Mülltonen, Eimer, parkende Autos oder Gartengeräte.
                • Warten Sie mit den Fotos bis Passanten vorbeigegangen sind, die andernfalls auf den Fotos zu sehen sein könnten.
                • Bilden Sie Ihre Ferienunterkunft einmal im Ganzen und frontal ab. Widmen Sie sich dann schönen Details wie Blumenbeeten, Hängematten unter schattenspendenden Bäumen oder Ihrem gepflegten Rasen.
                • Präsentieren Sie Details wie den Strandkorb mit Blick auf die Dünen oder die Bank in der Abendsonne.
                • Zeigen Sie unbedingt auch Ihren Pool – gern auch aus verschiedenen Perspektiven: Interessenten prüfen auf Fotos von Ferienwohnungen genau die Qualität und Größe des Pools.

                Foto-Tipps für Ausblick und Umgebung

                • Stellen Sie Sehenswürdigkeiten oder Freizeiteinrichtungen dar. Suchen Sie dafür nicht in Google nach Fotos, sondern schießen Sie selbst welche.
                • Fotografieren Sie üppige Obstwiesen, Berge, ein Strand oder See in nächster Nähe, wenn diese den Reiz der Ferienregion ausmachen.
                • Präsentieren Sie den atemberaubenden Ausblick auf Strand, Tal oder Berge.
                • Zeigen Sie potenziellen Winterurlaubern durch Fotos, wie wunderschön die Umgebung Ihrer Ferienwohnung in komplettem Weiß ist.

                Greifen Sie jetzt zur Kamera. Wir freuen uns auf professionelle Fotos Ihrer Ferienwohnung

                Wir hoffen, Ihnen mit diesem Artikel behilflich gewesen zu sein. Gehen Sie nun mit unseren Tipps für selbst gemachte Fotos von Ferienwohnungen im Gepäck ans Werk – ganz in Ruhe, denn die zahlt sich aus. Und denken Sie immer an Ihre Wunschgäste, die Sie durch jedes einzelne Foto in Ihre Ferienwohnung bzw. in Ihr Ferienhaus einladen wollen.

                Wir sind gespannt auf Ihre selbst gemachten Fotos wie vom Profi. Vielleicht dürfen wir sie schon bald in Ihrem Inserat bei Traum-Ferienwohnungen bestaunen? Wir würden uns sehr freuen und laden Sie herzlich ein, sich noch heute als Gastgeber und Vermieter bei uns zu registrieren.

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                Allgemein VermarktungLeave a Comment on Wie Sie gute Inserate schreiben: Unsere Tipps für Ferienhaus und Ferienwohnung

                Wie Sie gute Inserate schreiben: Unsere Tipps für Ferienhaus und Ferienwohnung

                Sie wollen Ihr Ferienhaus inserieren? Dann dürfen Sie uns glauben: Wir freuen uns riesig für Sie über diesen Entschluss. Denn wir wissen genau, dass individuelle Ferienwohnungen und Ferienhäuser abseits von Bettenburgen und Hotelwüsten äußerst gefragt sind.

                Vermutlich haben Sie auch schon recht konkrete Vorstellungen davon, wie die Vermietung der Unterkunft verlaufen soll: Ihr Feriendomizil soll gefragt sein, gern gut gebucht. Aber vor allem sollen Ihre Gäste die richtigen sein. Sie wünschen sich Familien, Paare oder Freundeskreise, die rundum glücklich sind, den Urlaub in vollen Zügen genießen und gleichzeitig respektvoll mit Ihrer Unterkunft umgehen. Richtig?

                Für beides, Buchungen und die von Ihnen gewünschten Gäste, ist entscheidend, dass Ihr Inserat richtig gut wird. Und genau darum geht es in diesem Artikel.

                Wir erklären, warum es so entscheidend ist, dass Sie ein gutes Inserat schreiben. Und wir zeigen Ihnen, wie Sie exakt die Gäste ansprechen, die Sie sich wünschen, und zahlreiche Buchungsanfragen erhalten. Wir haben für Sie unsere bewährten Tipps zusammengetragen, damit Sie sicher sein können, beim Inserieren alles richtig zu machen.

                Warum es keine Alternative zu einem wirklich guten Inserat gibt

                Mehr als 40 Mio. Reiselustige sind jährlich auf unserer Webseite Traum-Ferienwohnungen unterwegs. Und seit 20 Jahren können wir ihr Buchungsverhalten analysieren und beobachten, welche Inserate sie als ansprechend empfinden oder welche Unterkünfte sie sich genau ansehen. Entsprechend sehen wir auch, welche Immobilien keine Beachtung finden, das ganze Jahr über leer stehen und warum das so ist.

                Tatsächlich liegt das Problem nämlich nur selten an der Ferienwohnung oder dem Ferienhaus an sich, sondern am Inserat:

                • an Texten, die nicht verlocken
                • an Bildern, die keine Stimmung erzeugen
                • an lückenhaften Informationen
                • an mangelnden „Verkaufs“-Argumenten

                Derartige Inserate wecken keine Sehnsüchte und visualisieren keine Traumurlaube. Doch eine starke Kombination aus gut gewählten Worten, hochwertigen Bildern sowie relevanten Fakten ermöglicht unsere Gastgeber maximale Buchungsanfragen und Gäste, die am liebsten gleich die Koffer packen würden.

                Damit auch Sie erfolgreich vermieten, sind hier unsere konkreten Tipps:

                Sie wollen mit Ihrem Inserat endlich mehr Gäste erreichen und von Ihrer Ferienunterkunft überzeugen? Wir leiten Sie Schritt für Schritt durch die Inseratserstellung und stellen Ihnen genau die Fragen, auf die Ihre Gäste im Inserat Antworten suchen.

                Tipp 1: Verfassen Sie einen überzeugenden Titel

                Ein gutes Inserat fängt mit dem Titel an und dieser sollte ausschließlich aus dem Namen der Ferienunterkunft bestehen. Angaben zu Preisen, Personenanzahl, Zimmern oder Bewertungen wie Sternen gehören hier nicht dazu.

                Um Ihre Ferienwohnung aber bereits mit dem Titel schmackhaft zu machen, können Sie ihr beispielsweise einen Namen geben, der den Ort oder die Region enthält, sofern diese gefragt sind. Oder lassen Sie eine bestimmte positive Stimmung oder Eigenschaft in den Namen einfließen.

                Drei Beispiele:

                „Ferienwohnung am Berliner Dom”
                „Ferienhaus Landgut Hannah”
                „Chalet Tannengrün”

                Wie Sie sehen, können Sie bereits den Titel Ihrer Ferienwohnung einladend gestalten und in ihn gleichzeitig ein interessantes Merkmal einfließen lassen.

                Ferienhaus in den Bergen umgeben von Tannen
                Geben Sie Ihrer Ferienunterkunft einen beschreibenden Titel (Beispiel: Chalet Tannengrün)
                Foto vom Blick aus dem Wohnzimmer eines Hausboots auf das Wasser
                Gute Fotos sind entscheidend für Ihren Buchungserfolg

                Tipp 2: Verwenden Sie ausschließlich gutes Bildmaterial

                Nicht nur mit Texten, sondern auch mit Bildern können und sollten Sie überzeugen. Denn schließlich befindet sich Ihre Ferienwohnung in einem großen visuellen Wettbewerb: Welches aller Suchergebnisse macht auf den ersten Blick das Rennen und verleitet zum Weiterlesen?

                Setzen Sie daher unbedingt auf aussagekräftige und qualitativ hochwertige Fotos, die einen positiven Eindruck von Ihrem Objekt, vom Zustand, Ausstattung und Lage vermitteln. Bilden Sie Ihre Ferienunterkunft dabei unbedingt vielseitig ab und zeigen Sie auch ein paar Details, die den besonderen Charme der Immobilie ausmachen und sie von Mitbewerbern abheben.

                Das aussagekräftigste Foto küren Sie zum Titelbild, das gemeinsam mit dem Titel als starkes Duo Lust macht, zu klicken und weiter in Ihr Inserat einzutauchen.

                Übrigens: In unserem Magazinartikel „Fotos für die Ferienwohnung selber machen“ verraten wir Ihnen wertvolle Tipps für überzeugende Bilder.

                Tipp 3: Setzen Sie auf eine einladende Beschreibung

                Haben Sie nun erstes Interesse geweckt, kommt die Beschreibung zum Zug. Wir empfehlen Ihnen, Ihre besten Trümpfe in den ersten beiden Sätzen als Kurzbeschreibung auszuspielen. Versetzen Sie sich dazu in Ihre Gäste hinein: Was müssen potenzielle Mieter über die Ferienwohnung oder das Ferienhaus wissen, um begierig weiterzulesen.

                Wichtig: Auch hier ist noch nicht der richtige Ort für Angaben zu Personen, Zimmeranzahl, Preisen, längeren Aufzählungen von Eigenschaften und Ausstattung. Und bitte meiden Sie es, Ihren Titel zu wiederholen.

                Nach dieser knackigen Kurzbeschreibung können Sie nun ausführlicher werden:

                • Schreiben Sie, für wen Ihre Unterkunft geeignet ist.
                • Erzählen Sie von Lage und Umgebung.
                • Beschreiben Sie Innen- und Außenräume wie Gärten oder Terrassen
                • Benennen Sie auch Ausflugstipps und Möglichkeiten der täglichen Versorgung.

                Weisen Sie in diesem Teil des Inserats vor allem auch auf besondere Merkmale hin, die Ihre Unterkunft im Wettbewerb hervorheben und Ihrem Wunschgast besonders gefallen dürften:

                • Die Nähe zum angesagten Freizeitpark? Oder die liebevoll ausgestattete Bibliothek?
                • Der kuschelige Strandkorb auf der Terrasse oder das extra große Doppelbett?
                • Ein hundefreundliches Zuhause oder die Fasssauna im Garten?
                • Das Extra-Kinderzimmer oder der kostenlose Flughafen-Shuttle?

                Unser Tipp: Wenn Ihnen das Schreiben von mitreißenden Texten noch schwer fällt, lesen Sie sich jetzt die besten Tipps für gute Texte von der Text-Expertin Andrea Feustel bei uns im Magazin durch: „Wie Sie wirklich gute Texte schreiben und mehr Buchungsanfragen erhalten„.

                Eine Außen-Sauna sollten Sie unbedingt in Ihrem Inserat erwähnen

                Tipp 4: Listen Sie alles auf, was Ihre Ferienunterkunft bietet

                Widmen Sie sich im nächsten Schritt intensiv der Ausstattung Ihrer Ferienunterkunft. Geben Sie Raum für Raum an, was Ihre Gäste vorfinden, was Sie nutzen können und was Ihren Aufenthalt komfortabel macht: Von der Spülmaschine bis hin zum Doppelstockbett im Kinderzimmer oder Holzkohlegrill auf der Terrasse – lassen Sie nichts aus.

                Als Gastgeber über Traum-Ferienwohnungen bieten wir Ihnen zu diesem Zweck eine Checkliste, in der Sie ganz bequem zutreffende Ausstattungsmerkmale anklicken und ergänzen können.

                Unsere Bitte: Unterschätzen Sie die Relevanz dieses Bereichs nicht. Interessierte Urlauber prüfen anhand der Ausstattungsmerkmale genau, auf was sie sich freuen können. Außerdem suchen viele Gäste gezielt nach bestimmten Kriterien wie „Schlafzimmeranzahl”, „Pool”, „Klimaanlage” oder auch „Urlaub mit Kind“ und sie filtern Inserate entsprechend. Es ist Ihr großes Plus, wenn Sie alles benannt haben.

                Übrigens: In unserem Artikel „Ferienwohnung richtig einrichten“ geben wir Ihnen viele Tipps zur Ausstattung Ihrer Unterkunft.

                Tipp 5: Halten Sie den Belegungskalender aktuell

                Sind Ihre Inserat-Besucher Feuer und Flamme, ist ein aktueller Belegungskalender entscheidend. Denn nichts ist für potenzielle Gäste frustrierender, als für einen Zeitraum anzufragen, der bereits ausgebucht ist.

                Aber auch hier machen wir es unseren inserierenden Kunden leicht: Sie können den Belegungskalender mit ihren anderen, digitalen Kalendern oder Plattformen mit wenigen Klicks verknüpfen. So müssen unsere Gastgeber über Traum-Ferienwohnung den Belegungsstatus von Ferienwohnung oder Ferienhaus nur einmal aktualisieren und bieten per Knopfdruck rundum Transparenz!

                Mehr zum Thema erfahren Sie hier: „Belegungsplan wichtiger denn je

                „Unsere Erfahrung zeigt: Die Meinung ehemaliger Gäste über Ihre Unterkunft ist Gold wert.”

                Hände, die ein Hände mit einem Bewertungsbildschirm zeigen; Platzhalter für Kommentare
                Bewertungen können das Inserat Ihrer Ferienunterkunft aufwerten

                Tipp 6: Holen Sie sich Bewertungen

                Kommen wir nun zu einem ganz entscheidenden Punkt, der ein gutes Inserat ausmacht: Bewertungen!

                Durch eine Analyse von knapp 100.000 auf Traum-Ferienwohnungen angebotenen Ferienunterkünften wissen wir, dass Bewertungen die Anzahl der gestellten Buchungsanfragen deutlich nach oben schnellen lassen.

                Warum ist das so? Gerade im Bereich von Ferienunterkünften, die sehr individuell gestaltet sind, haben persönliche Empfehlungen eine große Verkaufskraft. Schließlich haben Besitzer zuweilen eine eher subjektive Sicht auf die eigene Immobilie, sodass sich Interessierte nur ungern allein auf die Vermieter-Angaben verlassen. Die Meinung ehemaliger Gäste ist daher Gold wert.

                Unsere Empfehlung für Ihr Inserat lautet entsprechend: Holen Sie sich von Ihren Gästen die persönliche Meinung zu Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus und bilden Sie diese in Ihrem Inserat ab – als Sternchen und/oder persönliches Statement.

                Mehr Tipps hierzu (und eine E-Mail Vorlage) erhalten Sie in unserem Artikel zum Sammeln von Bewertungen.

                Legen Sie los: Ihrem Inserat steht nichts mehr im Wege!

                Jetzt wissen Sie, was ein erfolgreiches Inserat ausmacht. Ein Schritt fehlt jedoch noch: die Umsetzung. Denn das beste Inserat bringt Ihnen nichts, solange es nur in Ihrem Kopf existiert. Wir haben für Sie eine Vorlage für Ihr perfektes Inserat vorbereitet. Damit dürfte es Ihnen gleich viel leichter fallen Ihre Ferienunterkunft erfolgreich zu vermarkten.

                Vorlage für Ihr perfektes Inserat downloaden

                Unsere Vorlage leitet Sie durch Ihr Inserat und stellt genau die Fragen, auf die Ihre Gäste schon vor der Buchung Antworten wollen. Laden Sie sie jetzt für 0 Euro herunter.





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                  Diese Themen könnten Sie auch interessieren

                  Allgemein Vermarktung2 Kommentare zu Suchmaschinenoptimierung für Ferienwohnungen: So finden Sie mit Google Gäste

                  Suchmaschinenoptimierung für Ferienwohnungen: So finden Sie mit Google Gäste

                  Ob Kuchenrezept, Wegbeschreibung oder Geschenkidee – auf der Suche nach Inspiration und Rat konsultieren wir das Internet. Das gilt auch und besonders für individuell geplante Reisen und die Suche nach Ferienwohnungen für den nächsten Urlaub.

                  Das Internet bietet eine Fülle von Möglichkeiten rund um die Reiseplanung und
                  -buchung. Wundervoll für die planenden Urlauber, die aus dem Vollen schöpfen können. Und herausfordernd für die Anbieter wie Vermieter von Ferienwohnungen und Ferienhäusern. Denn:

                  Sich in der Masse von Ferienwohnungsangeboten mit dem eigenen Inserat und der eigenen Website durchzusetzen, in dieser Online-Menge gefunden zu werden – und dann auch noch von den Feriengästen, die man sich wünscht – ist keine Sache des Zufalls. Nein, dahinter steckt Arbeit. Wichtige Arbeit, ohne die Ihr Angebot nicht entdeckt, nicht angefragt und nicht gebucht wird.

                  Die Vorteile davon, eine Ferienwohnung online zu inserieren, liegen dabei auf der Hand. Neben einer Darstellung mit vielen Fotos, profitieren Sie als Gastgeber von einer dauerhaften Präsentation, denn Ihr Inserat wird 365 Tage im Jahr präsentiert. Darüber hinaus können Sie tagesaktuell darstellen, welche freie Zeiten Ihr Belegungsplan aufweist, so dass Sie sich nur mit wirklich relevanten Anfragen beschäftigen müssen.

                  Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Herausforderung angehen und dafür sorgen, dass Sie Ihre Unterkunft mithilfe von Suchmaschinenoptimierung online erfolgreich anbieten und Ihre Wunschkunden Ihre Ferienwohnung im Internet finden.

                  Wie Ihre Kunden nach Ferienwohnungen suchen

                  Schauen wir uns zunächst an, wie potenzielle Gäste zu Ihnen bzw. Ihrem Online-Angebot finden. Hier gibt es unterschiedliche Wege:

                  • über unsere Seite Traum-Ferienwohnungen (bzw. über andere Plattformen), auf der Urlauber Ihr Inserat finden und eine Buchungsanfrage stellen können
                  • über Ihre Social Media-Accounts wie beispielsweise auf LinkedIn, Facebook oder Instagram (Lesen Sie hier gern nach, wie Sie durch Instagram Buchungsanfragen erreichen)
                  • über Ihre eigene Website, auf der Sie Ihre Ferienwohnung anbieten

                  Doch wie genau gelangen sie dorthin?

                  Erfolgreiche Vermieter haben genau im Blick, wie die Ferienunterkunft von ihren Gästen im Internet gefunden wird. Lesen Sie in unserer Checkliste, wonach Urlauber wirklich suchen!

                  Wie Ihre Gäste die Online-Suche nach Ferienwohnungen starten

                  Wie eingangs erwähnt, konsultieren Reiselustige für die Klärung ihrer Fragen, Wünsche oder Bedürfnisse das Internet – um genau zu sein – Suchmaschinen wie Google, Ecosia oder Bing. Und das in zunehmendem Maße. Denn die Suche ist bequem und effektiv:

                  In die Suchfelder (auch: Suchmasken) dieser Suchmaschinen geben Urlauber ihre Frage/Suche ein – beispielsweise: „Ferienhaus Wangerooge Strandnähe“.

                  Daraufhin zeigen ihnen Suchmaschinen direkt (Such-)Ergebnisse – auch Treffer genannt – an. Treffer erscheinen als Textfelder, Bilder oder auch Videos.

                  Sreenshot eines Google Suchergebnisses einer Ferienwohnung, die online vermarktet wird
                  Google zeigt in den Suchergebnissen viele unterschiedliche Formate an

                  So prüfen Ihre Gäste Suchergebnisse online

                  Spricht eines der Ergebnisse die zukünftigen Urlauber an, klicken sie dieses an, um mehr über das Angebot zu erfahren.

                  Schon beim ersten Treffer den Traumurlaub gefunden? – Dann können Suchende diesen Weg weitergehen und über das Suchergebnis eine Buchungsanfrage für die Ferienwohnung stellen.

                  Der erste Treffer hat noch nicht überzeugt? – Dann gehen die Nutzer der Suchmaschine wieder einen Schritt zurück und sehen sich weitere Treffer an. Bis sie gefunden haben, was ihnen wirklich zusagt.

                  Das heißt: Über die Suchmaske und die Treffer kommen Interessenten online auf Ihre Seite mit Ihrem Angebot der Ferienwohnung bzw. auf Ihr Inserat und buchen.

                  Die große Herausforderung ist für Sie jetzt:
                  Sie müssen Ihre Ferienwohnung online so anbieten, dass sie zu den allerersten Treffern in den Suchergebnissen zählt. In der Liste aller Ergebnisse muss sie weit oben stehen. Denn gehört Ihr Angebot zu den Top 10 der Suchergebnisse, haben Sie größte Chancen, sich gegen alle anderen Treffer und Gastgeber durchzusetzen.

                  Wie Ihnen das gelingt, zeigen wir Ihnen jetzt.

                  Wie Kunden Ihre Ferienwohnung durch Suchmaschinenoptimierung finden

                  Welche Seiten und Inserate Google Suchenden anzeigt, ist keineswegs Zufall. Auch nicht, in welcher Reihenfolge die Ergebnisse aufgelistet werden.

                  Vielmehr steckt dahinter der Begriff „Suchmaschinenoptimierung“ oder auch SEO (Search Engine Optimization). An SEO führt wirklich kein Weg vorbei, möchten Sie, dass die Seite zu Ihrer Ferienwohnung auch von Menschen gefunden wird, die noch nie zuvor von ihr gehört haben. Sprich: Sie brauchen SEO, um neue Kunden zu gewinnen, wenn Sie nicht in bezahlte Werbung investieren wollen.

                  Wir geben Ihnen gleich direkte Tipps, wie Sie Ihr Inserat und auch Ihre Website optimieren können, um Ihre Chancen auf einen der ersten Plätze der Suchergebnisse zu erhöhen. Dafür hilft es, SEO noch besser zu verstehen.

                  Die wichtigsten SEO-Begriffe

                  Damit Sie in den folgenden Absätzen nicht über mehr oder weniger gut bekannte Begriffe stolpern, wollen wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe rund um SEO noch einmal kurz erläutern.

                  (Web-)Suchmaschine: Suchmaschinen wie Google, Yahoo, Ecosia, Bing sind Online-Programme, mit denen Ihre Gäste nach Ideen, Dokumenten, Anleitungen, Tipps suchen können, die im Web gespeichert sind.

                  SEO (Search Engine Optimization): Meint Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um die Sichtbarkeit Ihrer Website oder Ihres Inserates beispielsweise für die Nutzer von Suchmaschinen zu erhöhen.

                  Suchmaske: Die Suchmaske ist das Feld einer Suchmaschine, in das das Keyword eingegeben wird, um die Suche nach einer Idee, Anleitung oder Erklärung zu starten.

                  Keyword (auch Suchbegriff, Schlagwort): Ein Keyword ist das Wort oder eine Kombination aus mehreren Worten, die Personen in die Suchmaske von Suchmaschinen eingeben, um eine Anleitung, Idee oder Tipps von Suchmaschinen angezeigt zu bekommen.

                  Suchergebnisse: Suchergebnisse sind die Treffer, die Suchmaschinen nach Eingabe des Keywords in die Suchmaske als relevant erachten und Suchenden anzeigen. Das kann als Textfeld, Bild oder Video sein.

                  Link: Ein Hyperlink, kurz Link, ist ein Querverweis in einem Onlinetext wie beispielsweise auf Ihrer Website. Er ermöglicht Seitenbesuchern durch Anklicken den Sprung zu einem anderen Onlinetext (wie beispielsweise Ihrem Inserat oder einer anderen Website).

                  Was Sie über Ihre Gäste wissen müssen und wie Ihnen SEO dabei hilft

                  Bei SEO geht es darum, dass Suchmaschinen ihren eigenen Nutzern den besten Service bieten wollen. Das heißt: Sie wollen, dass Suchende auf ihre individuelle Suche hin die bestmöglichen Antworten erhalten. Eine Antwort, die rundum zufrieden stellt.

                  Das bedeutet:
                  Ihre Antwort bzw. Ihre Website und Ihr Ferienhausangebot sollten so geschrieben und gestaltet sein, dass Google denkt: Diese Seite ist ein Volltreffer für meine Sucher! Sie liefert genau das, was sie jetzt brauchen.

                  Daraus ergibt sich die wesentliche Erkenntnis, dass Sie Ihre Website inhaltlich auf die Frage der Suchenden ausrichten müssen. Und diese Frage bestmöglich beantworten.

                  Ein Beispiel:
                  Familie Kant aus Hamburg möchte auf Sardinien Urlaub machen. Dafür gibt sie „familienfreundliche Ferienwohnung Sardinien“ in eine Suchmaske ein.

                  Die Familie Kant angezeigten Treffer sind eine Reaktion von Google auf die eingegebene Suche. Dabei stehen ganz oben in der Ergebnisliste diejenigen Angebote, die die besten Antworten liefern – bzw. deren Seiten von den Inhabern so geschrieben und gestaltet wurden, dass Google merkt: Hier geht es wirklich um Ferienwohnungen für Familien auf Sardinien.

                  Alle Seiten, die nach Einschätzung von Google weniger gute Ergebnisse liefern, landen weiter unten in der Liste oder auf Trefferseite 2 und nachfolgenden. Und Sie dürfen uns glauben: Auf Seite 2 schaut schon kaum noch jemand nach Ferienwohnungen. Die meiste Aufmerksamkeit bekommen die besagten Top 10.

                  Übrigens: Traum-Ferienwohnungen steht mit rund 15.000 Suchbegriffen auf Seite 1 bei Google – und es werden stetig mehr! Davon profitieren auch Sie mit Ihrem Inserat bei uns.

                  Bevor Sie Ihre Website und Ihr Inserat schreiben, sollten Sie überlegen:

                  Welche Gäste wollen Sie erreichen?

                  • Reisende mit Hund?
                  • mit Kindern?
                  • mit Großfamilie?
                  • …?

                  Wonach suchen diese genau? Wir bleiben mal beim Beispiel der Familie Kant.
                  Sucht sie:

                  • nach einem Ferienhaus oder nach einer Ferienwohnung?
                  • nach einem Haus mit Pool?
                  • eine Ferienwohnung mit Meerblick?

                  Wo möchte die Familie Urlaub machen?

                  In Italien, am Meer, auf Sardinien, noch konkreter in Olbia, an der Costa Rei, im Norden der Insel …?

                  Und (wichtig!) wie würden diese Familien wohl ihre eigene Suche in der Suchmaske starten?

                  Schreibt sie in die Suchmaske vielleicht:

                  „Ferienhaus Strand Sardinien Costa Rei“

                  „Ferienwohnung Familie Sardinien“

                  Um darauf antworten zu bekommen, können Sie gerne auch Ihre bestehenden Gäste fragen.

                  Wenn Sie diese Fragen für sich definiert haben, haben Sie einen ganz wesentlichen Grundstein für die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Ferienwohnung gelegt. Denn dann wissen Sie, welche Formulierungen und Suchbegriffe Sie in Ihre Website- und Inserat-Texte einfließen lassen MÜSSEN, damit Ihre Website und Ihr Angebot auf genau die richtigen Fragen hin angezeigt werden. Und Ihnen so die richtigen Gäste bringt.

                  Weil Google sieht: Sie beantworten genau die Frage, die in der Suchmaske gestellt wird.

                  WICHTIG:

                  Werden Sie hier wirklich konkret. Einfach nur „Sardinien“ oder nur „Ferienhaus“ einzugeben, wird Sie nicht weiterbringen. Diese Suchbegriffe sind viel zu unspezifisch, als dass Sie eine Chance hätten, sich in der Masse von Angeboten durchzusetzen, die ebenfalls „Sardinien“ oder „Ferienhaus“ enthalten.

                  Werden Sie konkreter und nutzen Sie bestenfalls Suchbegriffe, die aus mehreren Worten bestehen.

                  Übrigens:
                  Wenn Sie noch nicht genau wissen, wonach Ihre Wunschgäste genau suchen, dann helfen Ihnen Google und Co. dabei, das herauszufinden.

                  Geben Sie dazu zum Beispiel den Begriff „Ferienwohnung Sardinien“ in die Suchmaske ein. Drücken Sie aber noch nicht auf Enter.

                  Google (oder auch Bing, Yahoo, Ecosia…) zeigt Ihnen nun direkt weitere mehrteilige Keywords an und speist diese aus der Erfahrung, was in der Vergangenheit bereits gesucht wurde.

                  Screenshot der Google Suchmaske zur Recherche von Keywords
                  Über die Google Suchmaske finden Sie viele Vorschläge für beliebte Suchbegriffe

                  Sie können Ihre Suche auch noch vertiefen und prüfen, was Google Ihnen als alternative Keywords anbietet. Gehen Sie dafür auf einen der von Google angezeigten Suchbegriffe, der zu Ihrem Angebot passt, und klicken Sie auf diesen:

                  Nun zeigt Ihnen Google ganz am Ende der Seite weitere Suchbegriffe, die dem angeklickten ähnlich sind und auch zu Ihnen und Ihrem Angebot bzw. der Suche Ihrer Wunschgäste passen könnte.

                  Screenshot verwandte Suchbegriffe in der Google Suche
                  Unter den Suchergebnissen finden Sie ähnliche Suchbegriffe

                  Unser Tipp 💡:
                  Widmen Sie der Definition und Recherche nach Keywords Zeit. Es zahlt sich aus, da Sie auf dieser Basis genau wissen, welche Suchbegriffe Sie in die Texte von Inserat und Website einbinden müssen.

                  Und wie Sie SEO konkret für Ihr Inserat nutzen können, zeigen wir Ihnen in den folgenden Absätzen. (Doppelter Nutzen, denn die gewonnenen Erkenntnisse können Sie auch für Ihre eigene Website direkt übernehmen.)

                  Online gefunden werden und SEO für Ihr Inserat richtig nutzen

                  Wir hören immer wieder von Vermietern und Gastgebern, dass sie es bei ihrem Inserat auf Plattformen wie unserer mit SEO nicht so genau nehmen. Oder SEO gar nicht berücksichtigen.

                  Wir empfehlen Ihnen aber ganz klar: Beherzigen Sie auch beim Verfassen und Gestalten Ihres Inserates von Titel bis zum Buchungskalender entscheidende SEO-Regeln. Denn auch Ihr Inserate auf Buchungsplattformen wird deutlich besser an Suchende ausgespielt, wenn Sie es für Suchmaschinen optimieren.

                  Hier sind unsere konkreten SEO-Tipps für Ihr Inserat:

                  #1 Die Überschrift Ihres Inserates so schreiben, dass Kunden Ihre Ferienwohnung finden

                  SEO fängt direkt mit Ihrer Überschrift an. Gleich hier müssen Suchmaschinen den richtigen Eindruck vom Nutzen Ihres Angebots für seine Kunden – also Suchende – gewinnen.

                  Wählen Sie dafür einen kurzen und ansprechenden Titel, der den Namen Ihres Objektes enthält. Statt „Ferienwohnung A” oder „Ferienhaus 23” raten wir Ihnen zu „Ferienwohnung Seeschwalbe” oder „Ferienhaus Meerblick”. Gehen Sie aber für die Suchmaschinenoptimierung gern noch einen Schritt weiter. Binden Sie in den Titel – wenn möglich – weitere für Ihre Gäste relevante Keywords ein.

                  Könnte der Name Ferienwohnung vielleicht auch lauten:

                  „Ferienwohnung Familientraum Toskana“

                  oder:

                  „Ferienhaus Strandblick Costa Rei“

                  Ferienhäuser in den Dünen an der Nordsee
                  Nutzen Sie einen beschreibenden Titel. Hier als Beispiel: Ferienhaus Dünenkieker Amrum

                  #2 Einzigartige Inhalte für jedes Inserat bringen übers Internet die richtigen Kunden

                  Sie wissen ja bereits, dass Suchmaschinen ihren Kunden immer nur die besten Ergebnisse ganz oben anzeigen. Wenn es aber zwei identische Ergebnisse – weil doppelte Seiten, Texte oder Inserate – gibt, was dann?

                  In diesen Fällen wertet Google die Treffer ab und rankt sie schlechter. Das heißt: Es zeigt sie weiter unten an. Denn doppelten Inhalten – sog. Duplicate Content – trauen Suchmaschinen nicht.

                  Das heißt für Sie:
                  Schreiben Sie für jedes Inserat neue, einzigartige Texte. Und auch für Ihre eigene Website. Kopieren – auch nur von Passagen und auch der eigenen Texte – ist weder für Ihr Inserat noch für Ihre Website sinnvoll.

                  #3 Zeigen Sie die Besonderheiten Ihrer Ferienwohnung

                  Sie wissen durch Ihre Keyword-Recherche bereits, wonach potenzielle Gäste suchen und was an Ihrem Angebot für sie wertvoll ist. Binden Sie genau diese Suchbegriffe wie „Pool“, „Strandlage“, „familienfreundlich“ … in Ihr Inserat ein – und unbedingt auch in Ihre Website.

                  Und versäumen Sie auf keinen Fall, auch den Ortsnamen oder die Region einfließen zu lassen. Denn: Einen Pool bieten viele. Aber den Pool im Ferienhaus auf Sardinien in der Costa Rei vermutlich deutlich weniger. Und das ist Ihr Trumpf, damit Sie Gäste übers Internet finden.

                  Extra-Tipp aus der Erfahrung unserer Gastgeber 💡:
                  Urlauber suchen weniger nach den Begriffen Fewo oder Wohnung, wenn es um Urlaubsimmobilien geht. Verzichten Sie daher auf diese Kurzformen für Ferienwohnung und schreiben Sie diese stattdessen online aus.

                  #4 Erzählen Sie mehr von der Umgebung, Ausflugszielen und Attraktionen

                  Überlegen Sie, was die Umgebung Ihrer Ferienwohnung bietet, und benennen Sie es im Text.

                  • Gibt es einen bekannten Kletterberg in der Umgebung, der für Reisende von Interesse ist?
                  • Eine Tauchschule?
                  • Ein Weingut mit Weinverkostung oder einen Freizeitpark, der gefragt ist?

                  Prüfen Sie dies auch – wie oben beschrieben – durch die Suchmaske von Google & Co. und binden Sie Relevantes mit in Inserat und Website ein.

                  Extra-Tipp💡:
                  Diese Ausflugsziele können Sie übrigens auch direkt in Ihrem Vermieterbereich auf Traum-Ferienwohnungen in der Inseratsbeschreibung unter „Umgebung“ bzw. „Freizeitmöglichkeiten“ hinzufügen – das macht Ihr Inserat noch einmal nutzerfreundlicher. Und Nutzerfreundlichkeit honoriert Google durch ein gutes Ranking in der Trefferliste.

                  #5 Setzen Sie im Inserat der Ferienwohnung auf einen logischen Textaufbau

                  Achten Sie in Ihrem Inserat und auch auf Ihrer Website auf einen logischen Aufbau des Beschreibungstextes. Das heißt: Die wichtigsten Informationen kommen an den Anfang.

                  Wie bei einem klassischen Nachrichtenbeitrag einer Tageszeitung steht im Inserat ganz oben eine Zusammenfassung dessen, worum es geht. Erst dann gehen Sie ins Detail. Alles andere verwirrt Leser, sie verlassen Inserat oder Website und Google glaubt nun, dass Ihre Inhalte schlecht aufbereitet sind.
                  Je länger aber Leser auf Ihrer Seite bleiben, als umso relevanter stufen Suchmaschinen sie ein und zeigen Ihre Ferienwohnung noch lieber auch den nächsten Gästen an. (Wie Sie Ihr Inserat am besten schreiben, lesen Sie in in unserem Magazinartikel)

                  Ferienhaus mit Pool auf Mallorca
                  Beschriften Sie Ihre Bilder mit wichtigen Keywords wie „Pool“

                  #6 Bilder richtig nutzen, damit Ihre Ferienwohnung online gefunden wird

                  Nicht nur, weil Sie zukünftige Gäste durch Bilder direkt für Ihre Ferienwohnung begeistern können, sollten Sie Fotos in das Inserat und auf Ihre Website integrieren.

                  Sondern auch, weil Urlauber über die Bildsuche nach Ferienwohnungen suchen können bzw. Google auf Suchanfragen auch passende Bilder anzeigt. Damit hier Ihre Seite und Ihre Bilder angezeigt werden, müssen Sie Google verständlich machen, was auf Ihren Bildern zu sehen ist. Geben Sie Ihren Fotos dafür aussagekräftige Dateinamen.

                  Ein Foto mit dem Namen 12345.jpg in das Inserat oder die Website einzubinden, ist wenig sinnvoll. Schreiben Sie lieber direkt in den Dateinamen, worum es geht und verwenden Sie relevante Keywords potenzieller Gäste. Das könnte zum Beispiel sein:

                  „Ferienhaus Pool Sardinien.jpg“

                  Ferienwohnung am Strand der Costa Rei.jpg“

                  Schon haben Sie ganz einfach Google mit wertvollen Extra-Informationen gefüttert und Ihr Bild und Inserat landen weiter oben in den Suchergebnissen.

                  Übrigens: Wie Sie mit ihren Bildern noch mehr überzeugen, erfahren Sie in unserem Artikel: Fotos für die Ferienunterkunft selber machen.

                  #7 Halten Sie Inserat und Website für Suchmaschinenoptimierung aktuell

                  Um bei Google und anderen Suchmaschinen möglichst weit oben zu stehen, sollte Ihr Inserat immer auf dem neuesten Stand sein. Suchmaschinen registrieren Neuerungen und honorieren sie mit einem besseren Ranking in den Suchergebnissen. Denn durch Ergänzungen bieten Sie als Gastgeber Suchenenden schließlich immer den neuesten und damit besten Service. Genau das will Google.

                  Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass für den angefragten Zeitraum belegte Ferienunterkünfte eines der großen Ärgernisse für Urlaubsgäste ist.

                  Und aus demselben Grund sollte auch ein Inserat auf Buchungsplattformen immer up to date sein: Es wird besser ausgespielt.
                  Aktualisieren Sie darum regelmäßig Ihren Belegungsplan und ergänzen Sie hin und wieder neue Fotos sowie neue Ausstattungsmerkmale im Beschreibungstext.

                  Unser Tipp 💡: Um ihnen die Pflege des Belegungsplans zu erleichtern, stellen wir unseren Gastgebern auf Traum-Ferienwohnungen eine Synchronisations-App zur Verfügung. Durch diese halten Sie auf allen Ihren Seiten und Inseraten den Belegungsplan per Klick aktuell. Lesen Sie hierzu gleich in unserem Magazinartikel zum Belegungskalender weiter.

                  #8 Verlinken Sie Inserat und Website, damit Gäste Ihre Ferienwohnung online finden

                  Haben Sie sowohl eine Website für die Online-Vermietung der Ferienwohnung als auch ein Inserat, dann empfehlen wir: Integrieren Sie auf Ihrer eigenen Website direkt den Link zum Inserat auf Traum-Ferienwohnungen.

                  Google wertet Verlinkungen zu anderen, hochwertigen Seiten wie eine Empfehlung oder ein Gütesiegel. Und das bringt Ihnen eine bessere Positionierung im Internet.

                  Fügen Sie dazu einfach folgenden Code auf Ihrer Webseite ein: <a target=“_blank“ href=“ http://www.traum-ferienwohnungen.de/IHRE OBJEKTNUMMER“ </a>

                  Extra-Tipp 💡: Sprechen Sie auch Freunde und Verwandte an, die eine eigene Website betreiben und bitten Sie sie um eine Verlinkung zu Ihrem Inserat.

                  Bieten Sie Ihre Ferienwohnung im Internet an. Nutzen Sie SEO, um gefunden zu werden

                  Jetzt wissen Sie genau, wie Kunden nach Ferienwohnungen suchen. Und Ihnen ist bekannt, was Sie tun können, damit Ihre Ferienunterkunft in den Suchergebnissen ganz oben erscheint und geklickt wird.

                  Starten Sie nun gleich mit Ihrer suchmaschinenoptimierten Onlinepräsenz, Ihrem Inserat, und ziehen Sie genau die Feriengäste an, die Sie sich wünschen – und die vielleicht schon morgen über Google und Co. nach Ihrer Ferienwohnung suchen.

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