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Absicherung durch Kaution für Ihre Ferienwohnung

Darauf sollten sie bei Ihrer Mietkaution achten

So gehen Sie richtig mit der Mietkaution um

Verlangen Sie eine Mietkaution von Ihren Urlaubsgästen oder verbuchen Sie Schäden unter „Vermieter-Risiko“? Immer mehr Gastgeber entscheiden sich für eine Kaution, um auf der sicheren Seite zu sein. Warum eine Mietkaution auch für Sie sinnvoll sein kann und was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie in unseren Tipps rund um die Kaution bei Ferienwohnungen.  

Mit einer Kaution sind Sie bei der Vermietung Ihrer Ferienunterkunft immer auf der sicheren Seite. Auch bei der Zahlungsabwicklung der Miete sollte einiges beachtet werden. Mit unserer Checkliste für die Zahlungsabwicklung vergessen Sie garantiert nichts.

10 Hinweise für eine Mietkaution bei Ihrer Ferienunterkunft

1. Was genau ist eine Kaution bei Ferienwohnungen?

Eine Kaution ist eine finanzielle Sicherheitsleistung, die sich nach der Höhe des Mietpreises richtet. Urlaubsgäste zahlen also nicht nur den Mietpreis, sondern zunächst auch eine zusätzliche Summe. Sie behalten die Kaution ein, bis der Mietzeitraum beendet ist. Die Kautionshöhe kann zwischen Ihnen und dem Urlaubsgast im Prinzip frei vereinbart werden. Die tatsächliche Höhe und die zu zahlende Summe werden im Mietvertrag festgelegt.

Auf die Kaution kann der Vermieter dann zurückgreifen, wenn der Urlauber Schadensersatzpflichten bezüglich der Unterkunft nicht erfüllt. In diesem Fall behalten Sie den entsprechenden Betrag ein und erstatten lediglich den Restbetrag zurück. Üblicherweise einigen Sie sich mit dem Urlaubsgast, ob der Schaden durch die hinterlegte Kaution beglichen wird oder ob der Urlaubsgast diesen eventuell von seiner Haftpflichtversicherung begleichen lassen kann.

2. Warum Sie eine Kaution für Ihre Ferienwohnung nutzen sollten

Eine Mietkaution bietet nicht nur die finanzielle Sicherheit vor Schäden am und im Eigentum, sondern hat gleichzeitig noch weitere Vorteile. Unter anderem haben Ihre Gäste von vornherein ein höheres Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Ihrer Ausstattung, sodass erst gar keine Schäden entstehen.

3. Machen Sie die Kautionszahlung transparent

Stellen Sie sicher, dass Ihre Urlaubsgäste nicht von Ihrer Kaution überrascht werden. Weisen Sie bereits vor der Buchung darauf hin und informieren Sie gleichzeitig über die Höhe.

Ferienwohnung vor Schäden absichern
Ferienwohnung vor Schäden absichern

4. Diese Kaution ist bei Ferienwohnungen üblich

Die Höhe der Mietkaution kann ganz individuell von Ihnen bestimmt werden. Wichtig ist nur, dass Sie keine utopischen Summen von Ihren Urlaubsgästen verlangen. Eine zu hohe Kaution kann nämlich durchaus abschreckend auf potenzielle Gäste wirken. Passen Sie Ihre Mietkaution deshalb an die Preise Ihrer Ferienunterkunft an. Außerdem ist der Wert Ihrer Einrichtung ein Kriterium für die Höhe der Kaution in Ihrer Ferienwohnung. Bei einer besonders hochwertigen Ausstattung ist es durchaus üblich, dass die Kaution aufgrund der eventuell größer auftretenden Schadenssummen höher ausfällt.

Die Kautionshöhe kann zwischen Ihnen und dem Urlaubsgast im Prinzip also frei vereinbart werden – üblich sind bis zu 10-20% des Mietpreises. Die tatsächliche Höhe und die zu zahlende Summe werden im Mietvertrag festgelegt.

5. Dann sollte die Kaution bezahlt und erstattet werden

Auch hier haben Sie als Gastgeber verschiedene Möglichkeiten. Viele Gastgeber verlangen bereits kurz nach der Buchung die Mietkaution, anderen wiederrum reicht die Zahlung direkt bei Anreise. Bei einer Vorabzahlung sollten Sie Ihren Urlaubsgästen die nötige Zeit einräumen. Eine Überweisung kann schon mal 2-5 Werktage brauchen, bis sie bei Ihnen ankommt. Zahlungen per Kreditkarte oder Paypal sind in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden da.

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Kaution bei Ferienwohnungen anlegen
Kaution bei Ferienwohnungen anlegen

6. Wo wird die Kaution in der Mietzeit angelegt?

Da die Kaution kein zusätzlicher Verdienst für die Vermietung Ihrer Ferienunterkunft ist, sollten Sie für eine klare Trennung zwischen Ihren Mieteinnahmen und der Kaution sorgen. Sie können sich zum Beispiel Gedanken um ein extra „Kautionskonto“ machen.

7. Gehen Sie fair mit der Kaution um

Eine Kaution für eine Ferienwohnung sollten Sie nicht als leicht verdientes zusätzliches Einkommen ansehen, sondern eben nur als Absicherung vor Schäden. Kleinigkeiten, die im Alltag schnell zerbrechen, wie zum Beispiel Geschirr, können immer kaputt gehen. Seien Sie hier nachsichtig mit Ihren Gästen und bestrafen Sie sie nicht unbedingt. Das gleiche gilt für normale Gebrauchsspuren, solange keine wirklichen Schäden entstanden sind. Zuletzt sollten Sie natürlich ehrlich sein, was bereits bestehende Mängel angeht.

8. Formulieren Sie Ihre Hausordnung klar und deutlich

Mit einer Hausordnung machen Sie Ihren Urlaubsgästen deutlich, wie sie sich in Ihrer Unterkunft verhalten sollten. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie klare Regeln aufzählen. Sie können zum Beispiel angeben, wie Ihre Ausstattung genutzt und gepflegt werden soll. Gleichzeitig bietet eine Hausordnung die Möglichkeit beispielsweise Ruhezeiten, und Regeln zum Heizen festzuhalten. Erstellen Sie sich mithilfe unserer Tipps Ihre persönliche Hausordnung.

9. Halten Sie den Zustand mit einem Übergabeprotokoll fest

Ein Beleg dafür, in welchem Zustand Ihre Ferienunterkunft vor Zustandekommen eines Schadens war, ist ein Übergabeprotokoll. Hierin wird kurz der Zustand der Ausstattung festgehalten und bereits vorhandene Mängel beschrieben. Beachten Sie, dass Urlaubsgäste nicht dazu verpflichtet sind, ein Übergabeprotokoll zu unterzeichnen oder hieran mitzuwirken. Sie können deshalb zuvor die Ferienunterkunft mit einer weiteren Person begehen und ggf. Fotos machen.

10. Die Rückerstattung der Kaution

Nach Abreise Ihrer Gäste sind Sie am Zug: Zahlen Sie die Mietkaution schnellstmöglich zurück. Bei Schadensfällen handelt es sich nämlich zum Glück nur um die Ausnahme. In der Regel werden Ihre Urlaubsgäste die Ferienunterkunft intakt hinterlassen. Direkt mit ihnen zusammen können Sie im Zuge deren Abreise kurz die Unterkunft unter die Lupe nehmen. Ist alles in Ordnung, gilt es, die Kaution schnell wieder zurückzuzahlen. Spätestens innerhalb von 10 bis 14 Tagen sollte die Kaution wieder auf dem Konto der Urlaubsgäste eingegangen sein. So haben Sie auch nach der Abreise ausreichend Zeit, Ihre Ferienunterkunft gründlich auf Schäden zu prüfen.

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Schutz vor Einbruch – so vermieten Sie Ihre Ferienwohnung einbruchsicher

Vor Einbruch richtig schützen

Einbruchvorsorge sorgt für weniger Einbrüche

Der neueste Einbruch-Report der GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) enthält erfreuliche Daten. Seit 2016 sinkt die jährliche Zahl der Einbrüche in Deutschland stetig. Und dies ist vor allem auf moderne Sicherheitssysteme und eine Einbruchvorsorge zurückzuführen. Bei Neubauten wird ein Einbruchschutz sogar häufig schon als Bauvorschrift vorausgesetzt und Eigentümer von Wohnungen und Häusern sind fleißig dabei nachzurüsten.

Auch bei einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung sollte natürlich ein Einbruchschutz vorhanden sein. Denn gerade auf Ferienunterkünfte haben es Einbrecher in der Vergangenheit abgesehen. Gern gesehene Beute sind hier vor allem Schmuck, Bargeld oder Laptops sowie Smartphones Ihrer Urlaubsgäste. Aber auch unbewohnte Ferienunterkünfte sind wegen Flachbildfernseher oder Musikanlagen begehrt bei Langfingern.

Damit Sie und Ihre Urlaubsgäste ruhig schlafen können, haben wir für Sie die wichtigsten Tipps für den Schutz vor Einbruch in Ihrer Ferienunterkunft zusammengestellt.

Eine gute Beleuchtung schützt nicht nur vor Einbruch, sondern kann eine Ferienunterkunft gleichzeitig auch ganz anders wirken lassen. Worauf Sie dabei achten sollten und wie Sie außerdem durch eine gute Beleuchtung Geld sparen können erfahren Sie in unserer kostenlosen Checkliste.

10 Tipps gegen Einbrecher bei Ferienunterkünften

1. Verschließen Sie alle helfenden Gegenstände

Erleichtern Sie Einbrechern nicht den Einstieg in Ihre Ferienunterkunft. Mithilfe von zugänglichen Leitern, Mülltonnen, Pflanzenranken oder Bäumen gelangen Einbrecher besonders leicht auch in höher gelegene Etagen. Diese Möglichkeit sollten Sie Langfingern nicht bieten und alle helfenden Gegenstände, für den Schutz vor Einbruch, sicher in einem Schuppen oder im Keller verschließen. Bäume oder Ranken können gegen die unerwünschten Gäste gestutzt werden.

2. Nutzen Sie professionelle Sicherheitssysteme

Am häufigsten gelangen Einbrecher durch unsichere Fenster, Balkon- oder Eingangstüren ins Haus. Hier können Sie durch mechanische Sicherungsmaßnahmen Abhilfe schaffen. Türen und Fenster sollten mindestens die Widerstandsklasse RC 2 besitzen – am sichersten ist die Widerstandsklasse RC 6. Rollläden gibt es mittlerweile auch in einbruchsicheren Varianten. Wichtig dabei ist, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Lassen Sie sich hierzu von einem Fachmann individuell beraten, damit Sie Ihr Ferienhaus richtig vor Einbruch schützen können.

3. Sorgen Sie für einen Sichtschutz

Durch einen einfachen Sichtschutz, zum Beispiel durch eine hoch gewachsene und dichte Hecke, können sie Einbrüche vor allem Vorbeugen. Diese erschweren es nämlich Ihr Ferienhaus im Voraus zu analysieren und Einstiegsmöglichkeiten und Ihre Sicherheitssysteme abzuchecken.

Schutz vor Einbruch durch einen Sichschutz
Schutz vor Einbruch durch einen Sichschutz

4. Verwenden Sie eine gute Beleuchtung

Einbrecher lieben dunkle und schlecht einsehbare Ecken. Sorgen Sie also mit Bewegungsmeldern dafür, dass Langfinger gar nicht erst zur Tat schreiten. Ein gut beleuchtetes Haus ergänzt optimal die Sicherheitsvorkehrungen an Türen und Fenstern und sorgt so für einen besseren Schutz gegen Einbrecher.

5. Pflegen Sie eine gute Nachbarschaft

Auch eine anonyme oder unaufmerksame Nachbarschaft kommt Langfingern zugute, denn so können Sie fast unbemerkt einbrechen. Schließen Sie sich mit Ihren Nachbarn zusammen, egal ob in einer Ferienhausanlage oder im Mehrfamilienhaus. Wenn alle auf ungewöhnliche Situationen achten, haben Einbrecher es schwer.

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6. Bieten Sie einen sicheren Ort für Wertgegenstände

Geben Sie Ihren Urlaubsgästen die Möglichkeit ihre Wertgegenstände in einem Safe zu verwahren. So erschweren Sie Einbrechern an die Beute zu kommen und geben Ihren Gästen ein gutes Gefühl.

7. Schutz vor Einbruch bei einer belegten Unterkunft

Ist Ihre Ferienunterkunft belegt, sind Ihre Gäste in der Pflicht. Weisen Sie Urlauber beispielsweise freundlich darauf hin, die Haustür beim Verlassen abzuschließen. Auch Fenster sollten geschlossen sein, wenn sich niemand in der Ferienunterkunft aufhält. Wenn Sie nicht persönlich vor Ort sein können, kann auch ein Hinweis in Ihrer Infomappe nützlich sein. Lesen Sie alles zum Thema Infomappe und nutzen Sie unsere kostenlose Muster-Gästemappe.

8. Überwachen Sie Ihr Ferienhaus mit einer Kamera

Möchten Sie Ihre Ferienunterkunft auch in Zeiten, in denen Sie keine Gäste beherbergen, vor Einbruch schützen? In diesem Fall können Kameraüberwachungen für Sicherheit sorgen. Diese sollten gut platziert sein, vor allem an Einstiegsstellen wie Türen und Fenstern. In einigen Fällen werden die Eindringlinge so schon abgeschreckt. Sollte es dennoch zu einem Einbruchsversuch kommen, können Sie auch aus der Ferne das Geschehen beobachten, aufnehmen und die Polizei alarmieren oder selbst nach dem Rechten schauen.

Auch eine einfache Kameraatrappe kann für den Einbruchschutz Abhilfe tun. Allerdings werden diese heutzutage oft erkannt und dienen eben nur als erste Abschreckung.  

Hinweis: Achten Sie darauf, dass eine Kamera nur Ihr Grundstück aufnimmt. Dies ist aus Datenschutzgründen bei der Verwendung besonders wichtig.

9. Nutzen Sie eine Alarmanlage

Ähnlich wie bei einem System für die Kameraüberwachung kann auch eine Alarmanlage vor Einbrechern schützen. Diese sind allerdings dagegen eher versteckt, also auf den ersten Blick nicht sichtbar. Sollte sich eine unerwünschte Bewegung an Ihrer Ferienunterkunft bemerkbar machen, kann die Anlage, je nach Modell, ein lautes Signal ertönen lassen, Sie als Vermieter benachrichtigen oder sogar die Polizei alarmieren.

Hinweis: Bei der Nutzung einer Alarmanlage sollten Sie nicht vergessen diese auszuschalten, wenn Sie Gäste haben oder diese gegebenenfalls einweisen.

Schutz vor Einbruch durch einen Safe
Sicherheit durch einen Safe

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Schutz durch Kameraüberwachung

10. Sichern Sie sich durch Versicherungen ab

Einen Schutz vor Einbruch bieten Versicherungen im ersten Schritt natürlich nicht, allerdings können diese nach einem Einbruch Nerven und vor allem Geld sparen. Eine Inhaltsversicherung z. B. sichert in der Regel auch bei Einbrüchen ab. Auch die klassische Hausratversicherung unterstützt Eigentümer, wenn bei ihnen eingestiegen wurde. Leider sind die Beiträge für die Versicherung einer Ferienunterkunft hoch, vor allem wenn diese längere Zeit unbewohnt ist. Informieren Sie sich bei Ihrem Versicherungsanbieter – einige bieten bereits extra auf Ferienunterkünfte zugeschnittene Pakte an. Hier zeigen wir Ihnen, welche Versicherungen Vermieter haben sollten.

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Buchung einer Ferienwohnung stornieren – Stornorechnung für eine Ferienwohnung erstellen mit Muster

Das müssen Sie bei einer Stornorechnung für Ihre Ferienwohnung beachten

Durch die Corona-Pandemie steigt die Anzahl der Stornierungen

Bei der Vermietung einer Ferienunterkunft gehört es leider auch dazu, dass ein Urlaubsgast seine Reise absagen und die Buchung in Ihrer Ferienwohnung stornieren muss. Das ist für Sie als Vermieter ärgerlich, aber oft leider nicht vermeidbar. Aktuell erschwert die Corona-Pandemie nun zusätzlich das Vermietungsgeschäft, so dass es durch die sich stetig verändernden Regelungen zu einer erhöhten Anzahl an Stornierungen kommt.

Lesen Sie, was Sie als Vermieter für Rechte und Pflichten bei Stornierungen gegenüber dem Urlaubsgast haben und wie Sie eine Stornierung richtig abwickeln. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Stornorechnung für Ihre Ferienwohnung mithilfe unseres Musters erstellen.

Wichtige Webseiten zur aktuellen Lage für Sie als Vermieter

Für Sie als Gastgeber ist es gerade sehr wichtig gut über die aktuelle Lage informiert zu sein. Verfolgen Sie die Nachrichten, um so stets auf dem Laufenden zu bleiben. Behalten Sie außerdem den Internetauftritt des Landkreises im Blick, in dem sich Ihre Ferienunterkunft befindet. Oftmals verbreiten Landkreise wichtige Mitteilungen und Entscheidungen auch über die Sozialen Medien, wie beispielsweise Facebook. Das sind wichtige Webseiten, auf denen Sie sich regelmäßig informieren können:

  • Auf dem Übersichtsboard des Robert Koch-Instituts können Sie das aktuelle Infektionsgeschehen verfolgen: Zum Robert Koch-Institut
  • Auf der Webseite des Deutschen Ferienhausverbands e.V. finden Sie eine Liste mit sämtlichen Links der Bundesländer und weiterführende Informationen: Zum Deutschen Ferienhausverband e.V.
  • Auch der Deutsche Tourismusverband bietet eine Übersicht der Länderverordnungen sowie weiterführende Informationen: Zum Deutschen Tourismusverband

Wenn Sie aufgrund der aktuellen Corona-Regeln eine Buchung Ihrer Ferienwohnung stornieren müssen, hilft Ihnen unser kostenloses Dokument mit einer Stornorechnung für Ihre Ferienwohnung als Muster.

Grundsätzliche Rechte und Pflichten eines Vermieters bei einer Stornierung durch den Urlaubsgast

Rechte des Vermieters bei einer Stornierung

Möchte ein Urlaubsgast die Buchung in Ihrer Ferienwohnung stornieren, steht Ihnen als Vermieter grundsätzlich der Mietpreis des gebuchten Zeitraums zu. So sehen es die gesetzlichen mietvertraglichen Regelungen vor. Dies bedeutet: selbst, wenn Sie keine bestimmte Stornoregelung vorweisen können, haben Sie immer Anspruch auf die Mietzahlung.

Sollte die Nutzung Ihrer Ferienunterkunft nicht oder nur zum Teil gewährleistet sein, bspw. durch Schimmel, Ungeziefer oder Lärm, kann Ihr Anspruch auf Mietzahlung jedoch entfallen. In diesen Fällen handelt es sich laut Gesetz nämlich um sogenannte „wichtige Gründe“.

Pflichten des Vermieters bei einer Stornierung

Auch Sie als Gastgeber müssen bestimmte Regeln bei einer Stornierung beachten. Kommt es zu einer Stornierung, sind Sie dazu angehalten Nachmieter für den freigewordenen Zeitraum zu suchen. Verlangt der ursprüngliche Urlaubsgast über den Fortschritt der Ersatzsuche Auskunft, müssen Sie ihm diese geben.

Kosten für Leistungen, wie bspw. Strom oder die Bereitstellung von Bettwäsche, die durch die Stornierung nicht anfallen, müssen Sie von der Stornierungsgebühr abziehen. Sollten Sie Ihre Ferienunterkunft trotz der Stornierung noch an einen anderen geeigneten Urlaubsgast zum gleichen Preis vermieten können, entsteht Ihnen aus dem Ausbleiben kein Schaden, so dass Sie in diesem Falle höchstens den reinen Stornierungsaufwand verlangen könnten.

Dann müssen Sie eine Rechnung stornieren – die Abwicklung

Wenn Sie bereits eine Rechnung für die Buchung Ihres Urlaubsgastes erstellt und verbucht haben, muss diese Rechnung bei einer Stornierung durch eine Korrekturrechnung aufgehoben werden. Ob die Stornierung dabei durch Ihren Urlaubsgast initiiert wurde oder ob Sie als Vermieter die Buchung zum Beispiel aufgrund einer Corona-Regel stornieren mussten, ist dabei erst einmal nicht von Bedeutung.

Ging die Stornierung von Ihrem Urlaubsgast aus, ist im nächsten Schritt zu klären, ob Sie Stornierungskosten mit einer neuen Rechnung (Stornorechnung) in Zahlung stellen. Wie hoch die Stornierungskosten für Ihre Ferienwohnung sind, ist außerdem abhängig davon, wie Sie Ihre Stornierungsgebühren definiert haben. Hierbei handelt es sich um ein Vorgehen, das in der Regel angewendet werden kann, um Ihren individuellen Fall zu besprechen, können Sie sich an Ihr Steuerbüro wenden.

So wird eine Rechnung storniert

Wie bei der normalen Rechnung müssen auch bei einer Korrekturrechnung alle gesetzlichen Pflichtangaben enthalten sein. Diese sind:

  • Name und Anschrift vom Vermieter
  • Name und Anschrift vom Urlaubsgast
  • Aktuelles Datum
  • Rechnungsdatum der ursprünglichen Rechnung
  • Fortlaufende Korrekturrechnungsnummer
  • Rechnungsnummer der Originalrechnung
  • Steuernummer oder Umsatzsteueridentifikationsnummer von Ihnen als Gastgeber
  • Art und Umfang der Leistung (Übernachtung etc.)
  • Leistungszeitpunkt (Ankunfts- und Abreisedaten)
  • Rechnungsbetrag der zu stornierenden Rechnung (mit einem Minus vor dem jeweiligen Betrag)
  • Korrektur des Steuersatz oder Hinweis auf Steuerbefreiung im Falle eines Kleingewerbes

Buchung einer Ferienwohnung stornieren
Buchung einer Ferienwohnung stornieren

Stornogebühren berechnen und Stornorechnung schreiben

Wenn nichts anderes vereinbart wurde, steht Ihnen als Vermieter grundsätzlich der Mietpreis des gebuchten Zeitraums zu. In Ihrem Mietvertrag können Sie vorab allerdings Rücktrittsregelungen mit Stornokosten vereinbaren. Beispielhaft findet man folgende Staffelung in einem Mietvertrag vor (für die individuelle Staffelung in Ihrem Mietvertrag sollten Sie sich von einem Rechtsbeistand beraten lassen):

  • bis 49 Tage vor Mietbeginn: 10 % des Mietpreises
  • bis 35 Tage vor Mietbeginn: 30 % des Mietpreises
  • bis 21 Tage vor Mietbeginn: 60 % des Mietpreises
  • bis 14 Tage vor Mietbeginn: 90 % des Mietpreises.

Gemeinsam mit der Korrekturrechnung können Sie Ihrem Urlaubsgast dann eine Stornorechnung, welche die anfallenden Stornokosten enthält, zusenden.

Zeigen Sie Kulanz bei Stornokosten

In den meisten Fällen stornieren Urlaubsgäste allerdings nicht einfach aus einer Laune heraus. Häufig sind es unschöne Ereignisse, die dazu führen, dass der langersehnte Urlaub abgesagt werden muss. Hier lohnt es sich für Sie Kulanz zu zeigen. Vielleicht reist der Gast zu einem späteren Zeitpunkt an und wird sogar zum Stammgast.

Aus diesem Grund verlangen Gastgeber selten den gesamten Mietpreis bei einer Stornierung. Gängig ist die prozentuale Staffelung der jeweiligen Stornozahlung. Je weniger Tage zwischen Stornierung und Anreisetag liegt, desto höher fällt in der Regel der vom Urlaubsgast zu zahlende Betrag aus. Wie viel Sie zu welchem Zeitpunkt verlangen, können Sie selbst entscheiden.

Hinweis: Nutzen Sie unseren kostenlosen Muster-Mietvertrag mit bereits enthaltenden Rücktrittsregelungen, die Sie für Ihre Bedarfe anpassen können.

Sind Stornierungsgebühren umsatzsteuerpflichtig?

Um zu prüfen, ob die Stornierungsgebühren umsatzsteuerpflichtig sind, muss das Rücktrittsrecht geprüft werden.

  • Haben Sie Ihrem Urlaubsgast in einem Mietvertrag ein Rücktrittsrecht eingeräumt und pauschale Stornogebühren festgelegt, wird keine Mehrwertsteuer auf die Stornogebühren fällig. Voraussetzung dafür ist, dass Ihr Urlaubsgast das Rücktrittsrecht fristgerecht in Anspruch genommen hat.
  • Haben Sie in Ihrem Mietvertrag kein Rücktrittsrecht festgelegt, Ihr Urlaubsgast hat die Frist des Rücktrittsrechts verpasst, oder reist nicht an, wird eine Rechnung ausgestellt, bei der Mehrwertsteuer fällig ist. Diese Art der Rechnung wird auch No-Show-Rechnung genannt.

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Zukünftige Stornierungen durch Stornierungsbedingungen für Ihre Ferienwohnung vermeiden

Stornierungsbedingungen transparent machen

Viele Urlaubsgäste sind sich nicht bewusst darüber, dass eine Zusage per E-Mail oder Telefon bereits bindend sein kann. Als Gastgeber sollten Sie vorab für Transparenz sorgen, indem Sie bspw. darüber informieren, wann für Sie ein eindeutiger Vertragsabschluss vorliegt.

Rücktrittsregelungen zählen daher zu den wichtigsten Angaben im Exposé sowie im Mietvertrag. Informieren Sie potentielle Urlaubsgäste daher unmissverständlich über Stornierungsbedingungen und anfallende Stornogebühren. Nennen Sie konkrete Zeitspannen sowie die jeweilige Höhe der Gebühr. Je näher das Anreisedatum rückt, desto höher kann die Stornogebühr ausfallen.

Bei Traum-Ferienwohnungen können Sie Ihre Stornierungsbedingungen unter „Mietbedingungen“ in Ihrem Vermieterbereich eintragen.

Reiserücktrittsversicherung empfehlen

Bereits vor einer Buchung können Sie einem finanziellen Verlust vorsorgen, indem Sie Ihren potentiellen Gästen eine Reiserücktrittsversicherung empfehlen. Durch eine solche Versicherung ist der Urlaubsgast und dadurch auch Sie im Falle einer Stornierung abgesichert. Wir empfehlen unseren Urlaubsgästen eine Versicherung, die auch einen speziellen Corona-Schutz beinhaltet. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

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Mietvertrag für Ihre Ferienwohnung mit Muster-Mietvertrag

Worauf Sie bei einem Mietvertrag für eine Ferienwohnung achten sollten

Eine Buchung zu bestätigen gehört bei der Vermietung einer Ferienwohnung zum Alltagsgeschäft. Dies handhaben unsere über 28.000 Vermieter, die ihre Ferienunterkunft bei Traum-Ferienwohnungen inserieren, durchaus unterschiedlich. Eine beliebte und mit Abstand die sicherste Variante ist die Nutzung eines Mietvertrags. Hierin können Sie Grundsätzliches wie die Mietdauer und den Preis vereinbaren und alles weitere vertraglich festhalten, das Ihnen wichtig ist. Ein Mietvertrag für eine Ferienwohnung weist einige Besonderheiten gegenüber einem normalen Mietvertrag auf. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten und stellen Ihnen einen Mietvertrag als Muster kostenlos zur Verfügung.

Wollen Sie direkt auf Nummer sicher gehen? Dann laden Sie sich hier unseren kostenlosen und rechtlich geprüften Muster-Mietvertrag herunter, den Sie für Ihre Bedarfe anpassen können.

Unsere 10 Tipps, wie Sie für Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus einen Mietvertrag erstellen

1. Mietvertrag immer in Schriftform

Es ist grundsätzlich nicht verpflichtend, einen Mietvertrag zur Nutzung einer Ferienwohnung schriftlich abzuschließen. Auch eine mündliche Zusage bzw. eine Vereinbarung per E-Mail kann ggf. rechtliche Gültigkeit haben. Dennoch gilt: Wer schreibt, der bleibt. Gerade bei Mietangelegenheiten trifft dies zu. Rein mündliche Vereinbarungen sind riskant, da im Zweifel nicht nachgewiesen werden kann, was vereinbart wurde.

2. Vertragsparteien im Mietvertrag für Ferienwohnungen klar benennen

Wie in jedem Vertrag muss klar sein, wer genau über den Vertrag eine Vereinbarung miteinander eingeht. Dazu müssen jeweils die kompletten Kontaktdaten angegeben werden. Neben der Adresse sind auch die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse sinnvoll – sowohl vom Urlaubsgast als auch von Ihnen als Vermieter. Hintergrund ist, dass im Fall der Fälle, einer gerichtlichen Auseinandersetzung, ein Mahnbescheid oder eine Klage nur an die genaue Anschrift zugestellt werden kann.

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3. Genaue Beschreibung im Inhalt des Mietvertrags festlegen

Beschreiben Sie möglichst genau, welches Objekt vermietet wird. Geben Sie also die volle Bezeichnung sowie die Adresse des Objekts und die Anzahl der Räume an. So können Sie Missverständnisse vermeiden. Anders als bei einem dauerhaften Mietverhältnis können Sie im Mietvertrag auch Restriktionen der Unterkunft angeben – zum Beispiel, wenn es sich um ein Nichtraucherobjekt handelt. Auch die maximale Personenanzahl der Ferienunterkunft sollten Sie angeben. Achten Sie darauf, dass alle Angaben (z. B. die Entfernung zum Strand oder die Angabe, dass Ihre Ferienwohnung über Meerblick verfügt) korrekt sind, da der Urlaubsgast ansonsten ggf. fristlos kündigen darf.

4. Befristeter Mietvertrag für die Ferienwohnung: Rechte und Pflichten festlegen

Halten Sie genau fest, unter welchen Konditionen Sie Ihre Ferienwohnung vermieten. Dazu gehört die An- und Abreisezeit und auch, welche Vorkehrungen seitens der Urlaubsgäste vor Abreise getroffen werden müssen. Fehlen darf natürlich nicht der exakte Mietpreis und der Ausweis eventueller Zusatzkosten – beispielsweise, wenn Urlaubsgäste Bettwäsche dazu gebucht haben. Auch eine Kautionsvereinbarung sowie die Angabe der Zahlungsweise gehört in den Mietvertrag für ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung.

5. Mietvertrag einer Ferienwohnung kündigen: Was passiert bei einer Stornierung, welche Kündigungsfrist gilt?

Ein Mietvertrag für eine Ferienwohnung kann generell mit einer gesetzlich festgelegten Frist gekündigt werden, und zwar ohne, dass ein Kündigungsgrund angeben werden muss. Aber: Vermieter können den Urlauber zur Zahlung von Gebühren verpflichten, wenn dieser seine Buchung storniert. Diese Gebühren sollten im Mietvertrag klar ausgewiesen werden. In unserem Muster-Mietvertrag finden Sie eine beispielhafte Staffelung. Nennen Sie außerdem die Konditionen bei Nichtanreise oder einer vorzeitigen Abreise. Auch eine fristlose Kündigung ist möglich, allerdings nur mit einem außerordentlich wichtigen Grund. Dazu können unter anderem Lärmbelästigung, Bedrohung oder auch der Tod eines Mieters zählen.

Mietvertrag für eine Ferienwohnung erstellen
Mietvertrag für eine Ferienwohnung erstellen

6. Beherbergungsvertrag ja oder nein?

Für Vermieter einer Ferienunterkunft gibt es eine Vielzahl von Gesetzen und Regelungen. Wenn Sie in einem Mietvertrag für eine Ferienwohnung zusätzliche Leistungen eintragen (z.B. die Verpflegung der Urlaubsgäste, Gebühren für Ausflüge, die Organisation der Anreise), dann wird aus einem einfachen Vermieter schnell ein Reiseveranstalter. Ab dann unterliegen Sie dem Reiserecht, das weitereichende Regelungen zum Schutz des Gastes beinhaltet. Unter anderem kann dieser dann bei Reisemängeln auch Schadensersatz fordern. Darüber hinaus ist es so, dass ein Vermieter, der als Gastgeber einen Beherbergungsvertrag anbieten, bei Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Einkommenssteuer ggf. anders, nämlich als gewerblicher Anbieter, behandelt wird.

Wenn Sie dies umgehen möchten, dann achten Sie also darauf, dass die Vermietung des Objekts einziges Angebot im Vertrag bleibt. Auf diese Weise gilt weiterhin das Mietrecht.

7. Abmahnfalle Endpreis

Bei der Angabe des Preises ist es wichtig, dass Sie den so genannten Endpreis nennen. Dies gilt bei Ihrem Angebot im Internet, zum Beispiel in einem Inserat, aber auch für den Mietvertrag selbst. Das bedeutet unter anderem, dass Sie Reinigungskosten in den Endpreis mit einberechnen müssen, wenn diese Kosten obligatorisch sind. Anders verhält es sich, wenn verbrauchsabhängige oder optionale Kosten hinzukommen – diese dürfen gesondert aufgeführt werden.

Lesen Sie hier, wir Sie den Endpreis gemäß Preisangabenverordnung richtig ausweisen.

8. Ohne Mietvertrag vermieten

Viele Vermieter fragen sich, ob ein Mietvertrag für die Vermietung einer Ferienwohnung überhaupt nötig ist. Grundsätzlich können Sie Ihre Ferienwohnung auch ohne Mietvertrag vermieten. Es ist aber so, dass Vermieter durch einen fehlenden Mietvertrag Schwierigkeiten haben können, wenn es darum geht, ausstehende Beträge für Nebenkosten oder auch für Schäden einzufordern. Es liegt dann generell die Beweispflicht bei ihm.

9. Mietvertrag für die Ferienwohnung mit oder ohne Unterschrift?

Ein schriftlicher Mietvertrag erhält dann Gültigkeit, wenn dieser von allen Vertragsparteien unterschrieben wurde. Von unseren Gastgebern wissen wir, dass es sich bewährt hat, den Mietvertrag per E-Mail oder auch direkt per Post an die Urlaubsgäste zuzusenden und diesen dann unterzeichnet zurück zu erhalten. Dabei ist zu beachten, dass jede Partei ein Anrecht auf eine Ausfertigung des Vertrags hat – auf diese Weise können Sie nachträgliche Streitigkeiten über den Inhalt des Mietvertrags vermeiden.

10. Salvatorische Klausel

Am Ende des Mietvertrags regelt die Salvatorische Klausel die Wirksamkeit und Änderungen am vorliegenden Vertrag.

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Allgemein Sicherheit VermarktungLeave a Comment on Sicherheit im Internet

Sicherheit im Internet

Phishing und Identitätsraub im Internet umgehen und Ferienwohnung sicher vermarkten

Erfahren Sie, wie Sie sich gefahrlos im Netz bewegen

So praktisch das Internet im Alltag und geschäftlich auch ist, so viele Gefahren und Fallen lauern im World Wide Web. Vor allem Gastgeber wie Sie, die ihre Ferienunterkunft online vermarkten, sollten im täglichen Gebrauch wachsam sein und auf den Schutz der persönlichen und geschäftlichen Daten Wert legen. Ansonsten können durchaus größere Schäden entstehen.

Damit Sie sich voll und ganz auf die Vermietung Ihrer Ferienunterkunft konzentrieren können, haben wir die wichtigsten Sicherheitshinweise für Sie zusammengefasst.

Nicht nur bei der Vermarktung einer Ferienunterkunft über das Internet gilt es auf Sicherheit zu achten. Auch in Ihrer E-Mail Kommunikation lauern Fallstricke durch Phishing-Nachrichten, durch die Betrüger Ihre persönlichen Zugangsdaten erhalten. Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie Sie sich vor Betrugsmaschen und Spam im Internet schützen können.

1. Phishing und Identitätsraub verhindern

Phishing ist eine der aktuell größten Gefahren im Internet: Betrüger versuchen, sich persönlicher Daten wie Passwörter oder PIN-Codes zu bemächtigen. Mit diesen Informationen gelingt dann z. B. direkt der Zugriff auf das Bankkonto oder es werden mit den Daten online Bestellungen getätigt. Die gestohlenen Daten werden aber auch dazu benutzt, andere zu schädigen. So kann theoretisch mit der „gefischten“ Identität Urlaubsgästen falsche Kontodaten mitgeteilt werden.

Der beste Schutz vor Phishing ist große Wachsamkeit: Überlegen Sie genau, welchen Link aus einer E-Mail Sie anklicken und auf welchen Seiten Sie sich über öffentliches WLAN einloggen. Es ist wichtig, dass Sie geeignete Passwörter für Ihre Online-Konten verwenden und diese regelmäßig aktualisieren.

2. Sicheres Passwort nutzen

Inserieren Sie Ihre Ferienunterkunft online, pflegen Sie mit Sicherheit alle Daten über den Vermieterbereich des jeweiligen Portals. Ihr Passwort ist dabei ein wichtiger Schutz für die hier hinterlegten Daten. Am sichersten ist ein Passwort, das aus rein zufälligen Kombinationen von Zeichen, Zahlen und Sonderzeichen besteht. Ein solches Passwort ist allerdings schwer zu merken. Wir empfehlen deshalb, ein tatsächliches Wort wie „Traum“ zu verwenden und dieses mit Sonderzeichen zu verfremden: t&R?Aum34. Denken Sie daran, Ihr Passwort regelmäßig zu ändern, es niemals zu verraten und nicht unverschlüsselt zu speichern.

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3. Persönlichen Kontakt herstellen

Sie vermieten Ihre Ferienunterkunft und geben damit Reisenden im Urlaub ein Zuhause. Das ist eine wundervolle Aufgabe, die aber auch bedeutet, dass Sie zunächst völlig Fremden Zugang zu Ihrem Eigentum gewähren. Dabei schafft nichts so viel Vertrauen wie ein persönliches Gespräch. Wenn der Urlaubsgast bei seiner Anfrage eine Telefonnummer angegeben hat, dann rufen Sie ihn direkt an. Machen Sie sich einen Eindruck davon, wer hinter der Buchungsanfrage steckt. Anders herum empfehlen wir auch unseren Urlaubsgästen, dass sie vor einer Zahlung telefonisch mit dem Gastgeber in Kontakt treten.

4. Urheberrecht beachten

Technisch ist es schnell und einfach umgesetzt: Mit wenigen Klicks wandert ein über das Internet gefundenes Bild ins eigene Inserat. Erlaubt ist dies in den meisten Fällen jedoch nicht und zusätzlich kann es auch noch teuer werden. Nach dem Urheberrechtsgesetz dürfen fremde Bilder und Texte nicht ohne Weiteres für eigene Zwecke verwendet werden. Wenn Sie fremde Inhalte nutzen möchten, dann müssen Sie hierzu eine schriftliche Einwilligung einholen. Zum Teil wird diese vom Fotografen gegen ein Entgelt gewährt, zum Teil genügt ein Hinweis auf das Copyright. So oder so: Sichern Sie sich ab, bevor Sie ein fremdes Bild in Ihrem Inserat einstellen. Unser Tipp: Gerade für Umgebungsbilder stellen regionale Tourismusverbände zum Teil kostenfrei Bildmaterial zur Verfügung.

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WLAN für Ferienunterkünfte

Sicheres WLAN in Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus anbieten

So sichern Sie Ihren Internetzugang rechtlich und technisch ab

Heutzutage gehört für Urlauber WLAN in der Ferienwohnung oder dem Ferienhaus schon fast zur Grundausstattung. Urlaubsgäste möchten auch hier Mails checken, Urlaubsfotos teilen und online nach den besten Ausflugszielen und Restaurants in der Umgebung suchen. WLAN kann sogar ausschlaggebend dafür sein, ob eine Wohnung gebucht wird oder nicht.

Um den Erfolg Ihrer Vermietung zu sichern oder zu steigern, möchten Sie als Vermieter Ihren Gästen wahrscheinlich WLAN zur Verfügung stellen. Aber: Was passiert, wenn einer Ihrer Gäste zum Beispiel einen Film über Ihr WLAN illegal im Internet tauscht?

Was bedeutet also der Internetzugang rechtlich für Sie als Gastgeber und wie sollten Sie sich und Ihre Daten technisch absichern? Wir verraten Ihnen, worauf Sie beim WLAN für Gäste Ihrer Ferienwohnung oder ihres Ferienhauses unbedingt achten müssen.

Mittlerweile wird in fast jeder Ferienunterkunft ein WLAN-Zugang als Service angeboten. Dabei gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, um Ihre Urlaubsgäste glücklich zu machen. Wie Sie Ihren persönlichen und individuellen Service vor allem schnell und durch Kleinigkeiten optimieren können, lesen Sie in unserer kostenlosen Service-Checkliste.

1. Warum Sie als Vermieter WLAN in der Ferienwohnung anbieten sollten

Das Internet ist sowohl in der Berufswelt als auch im Privaten nicht mehr wegzudenken. Im Urlaub wird es dazu genutzt, um mit daheimgebliebenen Freunden und Familie zu kommunizieren, Informationen zum Urlaubsort abzurufen oder auch um Musik über einen Streamingdienst zu hören.

Es ist also nachvollziehbar, dass es sich bei WLAN aus Sicht der Urlauber um eines der wichtigsten Ausstattungsmerkmale handelt. Da verwundert es nicht, dass die Angabe „WLAN“ einer der am meist genutzten Filter ist, wenn Urlauber auf unserer Webseite nach einer Ferienunterkunft suchen. Man ist es heute schlicht gewohnt, uneingeschränkt Internetzugang zu haben.

Da WLAN also quasi schon vorausgesetzt wird, werden Ferienwohnungen und Ferienhäuser ohne WLAN zum Teil weniger gebucht als Ferienunterkünfte mit WLAN. Was bei der Austattung einer Ferienunterkunft sonst noch beachtet werden kann, erfahren Sie hier.

2. Darf ein Gast Zugang zum WLAN verlangen?

Wenn ein Urlaubsgast eine Ferienunterkunft mietet, darf er verlangen, dass der Wohnzweck gewährleistet ist – dass es also zum Beispiel eine funktionierende Wasserversorgung und Strom gibt. Beim WLAN ist es so, dass dies rechtlich gesehen keine unverzichtbare Leistung ist.

Allerdings besteht dann ein Anspruch auf ein funktionierendes WLAN, wenn Sie dies mit dem Urlauber als Leistung vereinbart haben.

So oder so: Wurde WLAN in der Beschreibung einer Ferienwohnung angegeben, funktioniert dieses aber vor Ort nicht, sorgt dies immer wieder für negative Bewertungen verärgerter Urlaubsgäste. Lesen Sie hier, wie Sie richtig mit Bewertungen umgehen.

Mehr Urlauber für Ihre Ferienunterkunft

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3. Das war einmal: Die Störerhaftung

Urheberrechtsverstöße sind im Internet recht häufig. Beispielsweise werden illegal Filme oder Musik angeboten und runtergeladen. Es ist für die Inhaber des Urheberrechts schwierig, die Schuldigen zu identifizieren, denn es kann lediglich die IP-Adresse des Anschlusses ermittelt werden. Auf diese Weise kann der Täter aber nicht eindeutig ermittelt werden.

Hier kommt der Begriff des Störers ins Spiel: Mit der Störerhaftung war bis 2017 festgelegt, dass sowohl die Nutzer des Internets als auch der Anschlussinhaber verantwortlich gemacht werden konnten. Argumentiert wurde damit, dass der Anschlussinhaber ja das Internet zur Verfügung stellt und damit den Rechtsverstoß des Nutzers überhaupt erst ermöglicht.

Dies hatte zur Folge, dass die Vermieter über die IP-Adresse abgemahnt wurden. Flatterte eine Abmahnung ins Haus, musste dieser dann versuchen nachzuweisen, dass er selbst nicht der Verursacher zum Beispiel des illegalen Downloads war.

Und dabei stand tatsächlich einiges auf dem Spiel, denn die abmahnenden Rechtsanwälte verlangten in der Regel eine Unterlassungserklärung, Schadensersatz in nicht unerheblicher Höhe und die Übernahme der Anwaltskosten.

Rechtslage für Wlan in Ferienwohnungen
Rechtslage für Wlan in Ferienwohnungen

4. Neu: Das dritte Telemedienänderungsgesetz minimiert die Haftungsrisiken für Vermieter

Seit 2017 gibt es ein neues Gesetz, das die Rahmenbedingungen für offenes WLAN neu regelt. Auf diese Weise möchte der Gesetzgeber für mehr Rechtssicherheit beim Betrieb offener WLAN-Netzwerke sorgen

Für Vermieter einer Ferienwohnung bedeutet dies vor allem Entwarnung, denn WLAN-Anbieter sind nun nicht mehr dafür haftbar, wenn ein Gast illegale Aktivitäten im Internet betreibt. Wenn es einen Urheberrechtsverstoß gab, dann müssen seit 2017 Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche prinzipiell gegenüber dem eigentlichen Verursacher geltend gemacht werden.

Aber: Natürlich muss das Gesetz auch die Interessen der Urheberberechtigen beachten. Allerdings setzt hier der Gesetzgeber darauf, dass Rechtsverletzungen verhindert werden. Vor diesem Hintergrund können Sie als WLAN-Anbieter dazu verpflichtet werden, den Zugriff auf bestimmte Seiten mit illegalen Inhalten technisch zu sperren. Es kann deshalb sein, dass der Betreiber eines offenen WLANs dafür sorgen muss, dass über sein WLAN illegale Seiten nicht mehr aufgerufen werden können.

5. Wofür wird eigentlich abgemahnt?

Relevantes Schlagwort hierfür ist „Filesharing“. Dies bedeutet, dass auf illegalen Tauschbörsen zum Beispiel Filme und Musik, die urheberrechtlich geschützt sind, geteilt werden. Das Problem hieran ist insbesondere, dass durch so genannte Torrent-Programme es nicht möglich ist, „nur“ einen Download vorzunehmen.

Stattdessen sind Downloads automatisch an Uploads gekoppelt. Dieser Umstand sorgt dafür, dass man aktiv urheberrechtlich geschütztes Material im Netz teilt – unter Umständen über das WLAN einer Ferienwohnung. Eine Abmahnung hat dann das Ziel, dass das rechtswidrige Verhalten abgestellt wird und dass der Inhaber des Urheberrechts Schadensersatz für die illegale Nutzung seiner Inhalte erhält.

6. Ich habe eine Abmahnung erhalten – was nun?

Zunächst gilt hier: Ruhe bewahren! Kommen Sie keinesfalls den Aufforderungen in einem Abmahnschreiben direkt nach und unterschreiben Sie insbesondere nicht „einfach“ eine Unterlassungserklärung. Denken Sie daran, dass die rechtliche Lage zum WLAN zwar inzwischen besser geregelt, aber immer noch undurchsichtig ist – dies nutzen auch heute noch speziell auf Abmahnungen spezialisierte Anwälte aus.

Wir empfehlen Ihnen, im Fall der Fälle die Hilfe eines kompetenten Anwalts in Anspruch zu nehmen. Dieser prüft für Sie, ob die Abmahnung rechtlichen Bestand hat oder nicht. Danach besprechen Sie zusammen, welche Möglichkeiten es für Sie gibt.

Abmahnsicheres Wlan in Ferienwohnungen
Abmahnsicheres Wlan in Ferienwohnungen

7. WLAN für Gäste anbieten: Internes Netzwerk oder professionelles Gäste-WLAN?

Die Urlauber wollen es und der Gesetzgeber macht es Ihnen leicht – die Entscheidung für WLAN in der Ferienunterkunft hat also gute Argumente. Aber wie gelingt dies technisch? Was müssen Sie also tun, um das WLAN in Ihrer Ferienunterkunft einzurichten?

Einige Vermieter machen es sich leicht und stellen ihren eigenen privaten Internetzugang zur freien Verfügung. Dies sollten Sie aus rechtlicher Sicht keinesfalls machen, da zum einen der Urlauber das mitgenutzte Internet zu rechtswidrigen Zwecken gebrauchen kann. Zum anderen ist dadurch auch der Zugriff auf Ihre privaten Daten nicht wirklich abgesichert. Es empfiehlt sich, für Ihre Gäste ein separates Netz zur Verfügung zu stellen für das WLAN, damit kein Zugriff auf Ihre Geräte möglich ist. Technisch gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten, um das WLAN für Gäste einzurichten:

  1. Internes Netzwerk

Mit einem klassischen WLAN-Router können Sie ein Gast-WLAN einrichten. Dieses ist ein gesondertes Netzwerk, das Ihren Urlaubsgästen einen uneingeschränkten Internetzugang gewährt. Ihr privates Netzwerk bleibt davon ausgeschlossen und Ihren Gästen ist es also nicht möglich, auf Ihre Daten zuzugreifen. Dies ist eine gute Lösung, wenn Sie zum Beispiel nur eine Ferienwohnung oder nur ein Ferienhaus vermieten.

  1. Hotspot für Gäste-WLAN

Die zweite Möglichkeit ist ein professionelles Gäste-WLAN. Dies ist eine gute Lösung, wenn mehrere Parteien gleichzeitig das Internet nutzen möchten. Wenn die Gäste das WLAN über einen dieser so genannten Hotspots nutzen, dann stimmen sie zu, den Anschluss gesetzeskonform zu nutzen. Durch ein zusätzliches Gerät am Router können Sie somit komplizierte Vereinbarungen ganz einfach vermeiden. Wenden Sie sich einfach an professionelle Hotspot Anbieter, die einen abmahnsicheren Internet Zugang für Urlaubsgäste in Ferienwohnungen anbieten.

Ein solcher Hotspot ist allerdings nicht kostenlos. Es fallen monatliche Gebühren sowie einmalige Kosten zu Beginn an.

Diese Lösung wird vor allem von Hotels genutzt. Sie kann aber auch für Vermieter von Ferienwohnungen interessant sein, wenn diese mehrere Unterkünfte in der gleichen Gegend vermieten. Weiterer Vorteil ist, dass Sie als Vermieter aus rechtlicher Sicht nicht mehr für den Internetzugang verantwortlich sind. Diese Verantwortung liegt dann voll und ganz beim Betreiber des Hotspots. Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, dann sollten Sie einen entsprechenden Vertrag mit einem Hotspot-Anbieter vor allem darauf prüfen.

Wlan für Gäste anbieten
Wlan für Gäste anbieten

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Finanzielles Sicherheit VerwaltungLeave a Comment on Versicherungen für Gastgeber

Versicherungen für Gastgeber

Ferienhausversicherung – diese Versicherungen sollten Vermieter haben

Für die Ferienwohnung die richtige Versicherung abschließen – darauf müssen Sie achten

Wasserschaden, Einbruch oder ein gestürzter Passant vor der Haustür – es gibt viele Szenarien, die für Eigentümer einer Ferienunterkunft teuer werden können, wenn sie nicht richtig abgesichert sind. Doch welche Versicherung ist für ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung überhaupt notwendig? Erfahren Sie, worauf es ankommt und was die wichtigsten Versicherungen für Ihre Ferienunterkunft sind.

Dass Sie die richtigen Versicherungen für Ihre Vermietung abschließen, ist wichtig. Was aber passiert, wenn es tatsächlich zu einem Schaden in der Ferienwohnung oder im Ferienhaus kommt? Lesen Sie in unserer Checkliste, wie Sie sich als Vermieter im Schadensfall richtig verhalten.

Hausratversicherung für die Ferienwohnung, Haftpflichtversicherung für Vermieter – warum es besondere Versicherungen für Ferienunterkünfte gibt

Bei einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus gibt es im Hinblick auf die richtigen Versicherungen einige Besonderheiten, die Sie als Vermieter beachten sollten. Insbesondere ist es so, dass die Einbruchgefahr bei Ferienimmobilien im Vergleich zu dauerhaft bewohnten Immobilien erhöht ist. Dies hängt damit zusammen, dass die Unterkünfte in der Nebensaison zum Teil längere Zeit lang leer stehen.

Auch bei Immobilien in der Stadt sorgt ein häufiger Wechsel der Mieter dazu, dass Einbrecher leichtes Spiel haben und auch zum Teil über Belegungspläne einsehen können, wann die Wohnung wieder leer steht. Risiken, gegen die man sich als Vermieter gut absichern kann, wenn man die richtigen Versicherungen abschließt.

Höherer Versicherungskosten für Ferienwohnungen oder Ferienhäuser

Neben Einbrüchen ist eine Ferienunterkunft weiteren Risiken ausgesetzt. Zum Beispiel Feuer, Leitungswasserschäden, Überschwemmungen und generell Wetterschäden. Diese Gefahren betreffen alle Immobilien – egal ob im Eigennutz, ständig vermieten oder eben als Ferienunterkunft vermietet. Der Unterschied liegt allerdings darin, dass Ferienunterkünfte oft nicht stetig bewohnt sind. Deshalb kann es sein, dass ein Schaden nicht umgehend bemerkt wird und sich deshalb vergrößern kann. Diese Rahmenbedingungen führen dazu, dass einige Versicherungen für Ferienunterkünfte teurer sind als sonstige Immobilienversicherungen. Es lohnt sich, hier die Angebote der Versicherer genau zu vergleichen.

Tipp: Auch wenn die Kosten höher sind – es handelt sich bei den Versicherungsbeiträgen um Ausgaben, die Sie bei der Steuererklärung geltend machen können. Lesen Sie unsere 8 Tipps zur Umsatzsteuer bei der Vermietung einer Ferienunterkunft.

Ferienunterkunft vor Schäden schützen
Ferienunterkunft vor Schäden schützen

Welche Versicherung ist für das Ferienhaus und die Ferienwohnung wichtig?

1. Die private Haftpflichtversicherung

Die Abdeckung des Haftungsrisikos ist für Vermieter einer Ferienunterkunft besonders wichtig und sollte als erstes abgesichert sein. Es geht dabei zum Beispiel darum, dass Sie abgesichert sind in dem Fall, wenn ein Urlauber sich an einem defekten Gerät verletzt oder stürzt. Hier lohnt sich ein Blick in die Unterlagen Ihrer Privathaftpflichtversicherung: Einige Versicherungen decken Schäden einer vermieteten Eigentumswohnung bereits ab.

2. Betriebshaftpflichtversicherung und Hauseigentümerhaftpflichtversicherung

Als Vermieter einer Ferienunterkunft sind Sie zu Ersatz verpflichtet, wenn den Mietern ein Schaden entsteht. Dies bezieht sich sowohl auf Personen- als auch auf Sachschäden. Insbesondere müssen Sie als Vermieter auch der Verkehrssicherungspflicht nachkommen. Wenn Sie diese vernachlässigen und es zu einem Unfall kommt, dann brauchen Sie eine noch umfassendere Versicherung als die private Haftpflichtversicherung. Für Eigentümer von vermieteten Immobilien ist dies die Hauseigentümerhaftpflichtversicherung. Für Vermieter, die einen Beherbergungsbetrieb führen, ist die Betriebshaftpflichtversicherung die richtige Wahl. Diese Versicherungen decken Schmerzensgeld, Schadensersatz, Verlust und Beschädigung des Eigentuns der Gäste ab.

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3. Die Gebäudeversicherung oder auch Wohngebäudeversicherung

Nicht selten sind Feuer, Wasser oder Naturgewalten für große Schäden verantwortlich. Deshalb muss jede Immobilie mit einer Gebäudeversicherung versichert sein. Egal, ob es um privates Wohneigentum geht oder um eine gewerblich genutzte Immobilie. Eine Gebäudeversicherung deckt in der Regel ab: Wasserschäden, Feuerschäden, Unwetterschäden (z.B. durch Sturm oder Hagel) sowie elementare Schäden (z.B. durch Erdbeben oder Überschwemmungen).

Eine Gebäudeversicherung für das Ferienhaus ist also wichtig. Grundsätzlich gelten hier ähnliche Rahmenbedingungen wie beim eigenen Wohnhaus. Wenn Sie allerdings eine Ferienwohnung vermieten, dann kann nur die Eigentümergemeinschaft das Gebäude gemeinschaftlich versichern.

Da diese Schäden bei einer Ferienunterkunft mitunter nicht sofort entdeckt werden, ist es wichtig, dass Sie bei Versicherungsabschluss angeben, dass die Immobilie als Ferienunterkunft vermietet wird. Das steigert ggf. die Kosten für die Versicherung, aber so können Sie sicher sein, dass die Versicherung im Fall der Fälle dann auch einspringt und nicht von der Leistungspflicht befreit ist. Einige Anbieter haben für Vermieter von Ferienunterkünften auch eine Versicherung im Angebot, die einen Handwerkerservice mit umfasst. Gerade, wenn die Immobilie weit entfernt vom Heimatort liegt, kann dies eine sinnvolle Variante sein, um Schäden schnell beheben zu können.

4. Elementarschäden durch weitere Sachversicherungen versichern

Elementarschadenversicherungen können nur als Zusatzversicherung abgeschlossen werden zu einer bereits vorhandenen Wohngebäude- oder Hausratsversicherung.

Diese Versicherungen bieten eine umfassende Versicherung der Immobilie und auch der Ausstattung gegen weitere Naturgewalten wie Schneedruck, Starkregen, Rückstaus, Lawinen oder Überschwemmungen.

Ferienwohnung versichern
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5. Die Rechtsschutzversicherung

Man weiß ja nie – leider kann es vorkommen, dass Gastgeber und Urlaubsgast nicht im Guten auseinandergehen. Kommt es dann zu einem Rechtsstreit, kann es schnell teuer werden. Die Rechtsschutzversicherung unterstützt Sie bei anfallenden Kosten, wie der Gebühr für die Rechtsberatung oder Gerichtskosten.

6. Die Ertragsausfallversicherung für Vermieter von Ferienwohnungen

Es kann vorkommen, dass Gastgeber den laufenden Vermietungsbetrieb unterbrechen müssen, zum Beispiel aufgrund einer Überschwemmung. Fallen deshalb Erträge aus, kommt die Ertragsausfallversicherung ins Spiel. Diese Versicherung ersetzt laufende Fixkosten und entgangene Gewinne.

7. Die Hausratversicherung und Inhaltsversicherung bzw. Inventarversicherung

Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus werden möbliert vermietet – also müssen nicht nur Sie als Vermieter und das Gebäude versichert sein, sondern auch der Hausrat.

  • Die Hausratversicherung gilt für alle Gegenstände, die nicht direkt zur Immobilie gehören, also Dinge, die bei einem Umzug mitgenommen werden können. Das umfasst sowohl Möbel aber auch Kleidung und die Inhalte der Küchenschränke. Diese gilt allerdings in der Regel nur für private Vermieter.
  • Die Inhaltsversicherung ist gleichzustellen mit der Hausratversicherung bei Privatpersonen. Mit beiden Versicherungen werden Schäden durch Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel abgedeckt an den versicherten Gegenständen.

Die Inhaltversicherung deckt im Vergleich zur Hausratversicherung noch zusätzlich vorhandene Anlagen und Maschinen ab – alle zum Gewerbe gehörende Geräte. Bei dieser Versicherung geht es darum, dass die materielle Betriebsgrundlage eines Gewerbes versichert ist, damit Gewerbetreibende im Schadensfall nicht vor dem „Nichts“ stehen.

Hier sollten Sie regelmäßig darauf achten, dass Sie nicht unterversichert sind, dass also die vereinbarte Versicherungssumme dem realen Wert des Hausrats entspricht.

Was Sie als Vermieter noch beachten sollten, wenn Sie eine Versicherung abschließen

Versicherung von Ferienwohnungen oder Ferienhäusern im Ausland

Eine Ferienunterkunft im Ausland müssen Sie im Grunde genauso versichern wie eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus in Deutschland. Dennoch gibt es hier landesspezifische Versicherungsbedingungen zu beachten. Wir empfehlen deshalb, hier auf einen internationalen Versicherungsmakler zurückzugreifen, der Ihnen die passenden Verträge vermitteln kann.

Was, wenn der Urlauber einen Schaden anrichtet?

Das ist eine Frage, die besonders Vermieter von luxuriösen Ferienunterkünften umtreibt. Was passiert, wenn ein Urlaubsgast eine Antiquität beschädigt? Hier sind Sie darauf angewiesen, dass auch der Urlaubsgast eine gute Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Einen Nachweis darüber anzufordern ist allerdings in der Vermietungspraxis zumindest für kürzere Aufenthalte unüblich. Ersetzt wird dann jeweils der Zeitwert des beschädigten Gegenstandes. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Quittungen der Einrichtungsgegenstände behalten, um im Fall der Fälle den Zeitwert nachweisen zu können.

Welcher Anbieter versichert meine Ferienwohnung?

Sie können alle Versicherungen bei den Anbietern Ihrer Wahl abschließen. Es gibt aber auch Anbieter, die auf die Versicherung von Ferienimmobilien spezialisiert sind. Wenn Sie hier direkt mehrere Versicherungen bei einem Anbieter abschließen, erhalten Sie oftmals einen Bündelungsrabatt. Wenn sich die Ferienunterkunft in einem Ferienparkt oder in einer Ferienhaus-Anlage befindet, dann können Sie hier nachfragen, ob es einen Versicherungsrahmenvertrag gibt, üben den Sie ihr Objekt mitversichern können.

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Sicherheit Vermietung VerwaltungLeave a Comment on Schlüsselübergabe or­ga­ni­sie­ren

Schlüsselübergabe or­ga­ni­sie­ren

Die Schlüsselübergabe bei einer Ferienwohnung – So gelingt sie

Schlüsseltresor, elektronisches Schloss oder Schlüsselversteck – diese Möglichkeiten für die Schlüsselübergabe gibt es

Wie händigt man die Schlüssel der Ferienunterkunft möglichst komfortabel an Urlaubsgäste aus? Eine Frage, die sich viele Gastgeber stellen. Vor allem, wenn die klassische Variante der persönlichen Übergabe nicht möglich ist, benötigen Vermieter eine gute Alternative. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Möglichkeiten, wie der Gast an den Schlüssel kommt. Wir haben die beliebtesten Optionen unserer Vermieter für Sie zusammengefasst.

1. Die Schlüsselübergabe durch Dritte

Wenn es um die Schlüsselübergabe geht, setzen Gastgeber oft spezialisierte Vermietungsservices ein. Diese bieten neben der Schlüsselübergabe auch noch andere Leistungen an, die Sie als Gastgeber in Anspruch nehmen können. Vor allem für Gastgeber, die nicht in der Region leben, in der sich die Ferienunterkunft befindet, bietet das viele Vorteile.

Der Nachteil: Ein solcher Service ist mit regelmäßigen Kosten verbunden. Außerdem müssen Sie als Gastgeber Vertrauen zu dem Vermietungsservice und dessen Mitarbeitern haben.

Tipp: Falls Sie eine zuverlässige Reinigungskraft, einen gewissenhaften Hausmeister oder andere Personen in der Nähe Ihrer Ferienunterkunft kennen, lohnt es sich auch hier nachzufragen, ob eine Schlüsselübergabe möglich ist.

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2. Die Schlüsselübergabe durch lokale Geschäfte

Relativ neu und vor allem in Großstädten beliebt, ist die Schlüsselübergabe durch Geschäfte oder Cafés, die sich in der Nähe der Ferienunterkunft befinden. Es gibt mittlerweile Anbieter, die genau auf diese Art der Schlüsselübergabe spezialisiert sind. Das Prinzip ist einfach: die Anbieter kooperieren mit Tankstellen, Restaurants oder Cafés, die den Schlüssel annehmen und sicher aufbewahren. Kommt der Urlaubsgast an, kann dieser den Schlüssel mit Hilfe eines Codes abholen. Ein solcher Service kostet nur wenige Euro pro Schlüssel und Monat.

Der Nachteil: Der Dienst ist noch sehr beschränkt auf die großen Städte. In ländlichen Bereichen müssten Sie selbst bei lokalen Geschäften nachfragen, ob eine Schlüsselübergabe möglich ist.

3. Der Schlüsseltresor für außen oder innen

Schlüsseltresore oder Schlüsselboxen sind mittlerweile weit verbreitet. Hierbei handelt es sich um eine kleine, robuste Box, die beispielsweise an der Hauswand befestigt wird. Öffnen lassen sich diese Mini-Tresore durch die Eingabe einer Zahlenkombination. Bei vielen Modellen gibt es die Möglichkeit den Code individuell aus der Ferne zu generieren. Sogar unterschiedliche Gültigkeitsdauern sind möglich – wichtig bspw. für die Reinigungskraft oder den Hausmeister.

Schlüsselübergabe an den Urlaubsgast
Schlüsselübergabe an den Urlaubsgast

Der Nachteil: Es ist möglich, dass ein Schlüsseltresor, so wie jeder andere Tresor, mit einigem Aufwand geöffnet werden kann. Dabei kommt es besonders auf die Qualität der Schlüsseltresors an.

Unser Testbericht: Auf einen Schlüsseltresor für die sichere Schlüsselübergabe müssen Sie sich als Vermieter blind verlassen können. Wir haben Schlüsseltresore der Firma masunt getestet und verglichen – Lesen Sie hier unseren Testbericht!

4. Das elektronische Türschloss

Keine Schlüsselübergabe mehr? Ja! Mit Hilfe von elektronischen Schlössern ist das gar kein Problem. Statt eines Schlüssels kommt eine Zahlenkombination zum Einsatz. Auch hier haben Sie die Möglichkeit den Code für jeden Gast neu zu vergeben. Neben der komfortablen Handhabung bieten elektronische Schlösser den Vorteil, dass nie wieder ein Schlüssel verloren gehen kann. Vergessen Gäste die Zahlenkombination, reicht ein Anruf bei Ihnen und der Gast hat wieder Zutritt zu Ihrer Ferienunterkunft.

Der Nachteil: Für ein gutes elektronisches Schloss kann man schnell mehrere hundert Euro ausgeben. Lassen Sie das Schloss von einem Profi montieren, fallen weitere Kosten an.

5. Das digitale Smart-Lock

Noch relativ neu auf dem Markt ist das Smart-Lock – das intelligente Türschloss. Hiermit können Sie den Zugang zu Ihrer Ferienunterkunft mit Ihrem Smartphone aus der Ferne steuern. Wird ein Signal von einem verifizierten Smartphone des Gastes an Ihr Smartphone gesendet, öffnet sich die Tür. Smart-Locks werden von mehreren Herstellern angeboten und lassen sich meistens ohne großen Aufwand an die Haustür anbringen.

Der Nachteil: Sie und Ihr Gast benötigen ein Smartphone, welches Internetfähig ist. Schon ein leerer Akku sorgt dafür, dass die Urlaubsgäste vor verschlossener Tür stehen.

Das elektronische Türschloss
Das elektronische Türschloss

6. Schlüsselübergabe durch den Postversand

Den Schlüssel vor Anreise per Post an den Gast schicken? Ja auch das ist möglich. Leben Sie und der Urlaubsgast im gleichen Land, kann der Versand des Schlüssels vor der Anreise eine günstige Alternative sein.

Der Nachteil: Hohe Kosten können entstehen, wenn der Schlüssel auf dem Weg verloren geht. Auch wenn ein Gast kurzfristig anreisen möchte, kann es durch den Expressversand etwas teurer werden.

Tipp: Versenden Sie lediglich den Schlüssel des Postkastens, wo dann wiederum die Schlüssel für die Haustür hinterlegt sind, um das Risiko für den Schlüsselverlust zu senken.

7. Schlüsselübergabe durch Nachbarn

Sie können bei der Anreise der Gäste nur ausnahmsweise nicht vor Ort sein? Fragen Sie vertraute Nachbarn Ihrer Ferienunterkunft, ob Sie Zeit und Lust haben den Schlüssel an Ihre Gäste zu übergeben.

Der Nachteil: Auch die Nachbarn haben nicht immer Zeit. Die Schlüsselübergabe muss also weit im Voraus abgesprochen werden. Spontan könnte es sonst nicht mehr möglich sein.

8. Das Schlüsselversteck

Den Schlüssel in einer Attrappe im Blumentopf oder im Gartenhaus zu verstecken ist keine neue Erfindung. In abgelegenen Ferienhäusern auf dem Lande kann sich dies trotz Risiko anbieten.

Der Nachteil: Das Schlüsselversteck ist vor potentiellen Einbrechern nicht zu 100% sicher. Daher sollte gut überlegt werden, ob dieses Risiko eingegangen werden möchte. Eine einfache und kostengünstige Schlüsselübergabe ist es trotzdem.

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Sicherheit VermietungLeave a Comment on Schlüsseltresore & Schlüsselsafes von masunt im Test 2020

Schlüsseltresore & Schlüsselsafes von masunt im Test 2020

Welcher Schlüsseltresor oder Schlüsselsafe für den Außenbereich von masunt ist am besten: Testbericht 2020

Eine immer beliebtere Art der Schlüsselübergabe bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern ist die Nutzung von Schlüsseltresoren oder Schlüsselsafes im Außenbereich. So können Urlaubsgäste ganz bequem durch die Eingabe eines individuellen Zahlencodes an die Schlüssel der Ferienwohnung oder des Ferienhauses gelangen. Das spart Gastgebern viel Zeit und bietet Urlaubsgästen gleichzeitig maximale Flexibilität bei der Anreise. Mittlerweile bieten einige Firmen praktische Lösungen für diesen speziellen Anwendnungsfall an. Unter allen Anbietern hat vor allem die Firma masunt Schlüsseltresore & Schlüsselsafes entwickelt, die nicht nur mit einem attraktivem Design, sondern auch durch eine qualitativ hochwertige Produktion für den Einsatz im Außenbereich überzeugt. Wir haben für Sie die Produkte ausführlich getestet und miteinander verglichen.

Schlüsseltresore und Schlüsselsafes von masunt im Test und Vergleich

In unserem Test für die Schlüsseltresore und Schlüsselsafes von masunt haben wir insgesamt vier Produkte berücksichtigt. Alle vier getesteten Produkte sind für die Montage im Außenbereich geeignet und lassen sich ganz einfach mit einem individuellen Zahlencode öffnen. In manchen Fällen lohnt sich die Wahl zum  Schlüsselsafe aus V4A Edelstahl, da dieser durch die Materialauswahl extra korrosionsbeständig ist. Dadurch ist der langlebige Einsatz in der Nähe des Meeres mit einem hohen Salzgehalt in der Luft gewährleistet.

Verschiedene Schlüsseltresore & Schlüsselsafes von masunt im Vergleich

Modell1120 E Code1420 E Code 2120 E Code520 M Code
testsieger-masunt-schluesselsafe-schluesseltresor-1120-e-codemasunt-schluesselsafe-1420-e-codemasunt-schluesseltresor-2120-e-codemasunt-schluesseldepot-520-m-code
Preis
inkl. MwSt.
299,- €999,- €349,- €179,- €
Gesamtmaße176 mm hoch
138 mm breit
89 mm tief
348 mm hoch
266 mm breit
87 mm tief
200 mm hoch
139 mm breit
83 mm tief
74 mm hoch
129 mm breit
78 mm tief
Innenmaße je FachOben:
103 mm hoch
130 mm breit
54 mm tief

Unten:
67 mm hoch
118 mm breit
54 mm tief
Oben:
103 mm hoch
130 mm breit
54 mm tief

Unten:
67 mm hoch
118 mm breit
54 mm tief

162 mm hoch
117 mm breit
38 mm tief

55 mm hoch
90 mm breit
40 mm tief
Gewicht
Ca. 1,8 kgCa. 7 kgCa. 4 kgCa. 1,2 kg
Anzahl der Fächer2 Fächer mit jeweils 3 SchlüsselhakenJe Safe 2 Fächer mit jeweils 3 Schlüsselhaken1 Fach mit insgesamt 3 Schlüsselhaken1 Fach
Anzahl der Schlüssel1 bis 34 bis 121 bis 31 bis 3
Codevergabe4-stellig manuell
7-stellig online
 4-stellig manuell
7-stellig online
4-stellig manuell
7-stellig online
4-stellig manuell
MaterialV2A-EdelstahlV2A-EdelstahlV2A-EdelstahlV2A-Edelstahl
Stromanschluss
erforderlich
NeinNeinNeinNein
Mehr
Informationen
Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot

Extra Korrosionsbeständige Schlüsselsafes und -tresore für Seewasserregionen

Alle genannten Schlüsselaufbewahrungen von Masunt gibt es außerdem für einen geringen Aufpreis in einer extra korosionsbeständigen Version. Diese eignen sich besonders für Ferienunterkünfte in Seewasserregionen und sind durch V4A-Edelstahl besonders robust.

Modell1140 E Code1440 E Code 2140 E Code540 M Code
masunt-schluesselsafe-1140-e-codemasunt-schluesselsafe-1440-e-codemasunt-schluesseltresor-2140-e-codemasunt-schluesseldepot-540-m-code
Mehr
Informationen
Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot

Vorteile und Nachteile im Überblick

Ein Schlüsselsafe bietet also einige Vorteile. Zur Schlüsselübergabe brauchen Sie nicht mehr persönlich vor Ort sein oder einen Verwaltungsservice beauftragen. Gerade bei verspäteter Anreise der Gäste oder weiter Entfernung zwischen Ihrem Wohnort und der Ferienunterkunft sind Sie deutlich flexibler und können Zeit sparen. Außerdem ist der Schlüssel sicher hinterlegt und im Gegensatz zur Fußmatte oder zum Blumentopfversteck nicht mehr leicht zugänglich.

Ein Nachteil: Ein 100%iger Schutz vor Diebstahl kann bei den Tresoren nicht gewährt werden. Hier müssen Sie darauf achten, dass Sie die Box außer Sichtweite potentieller Einbrecher montieren.

So funktionieren die Schlüsseltresore und Schlüsselsafes von masunt

  • Ein vierstelliger PIN-Code wird direkt am Gerät eingerichtet (u. a. für Stammgäste oder Dienstleister geeignet)
  • Ein sechsstelliger Onlinecode mit einer begrenzten Gültigkeitsdauer wird vergeben. Die Gültigkeitsdauer kann 1 Stunde bis zu 365 Tage umfassen. Die Codes werden per E-Mail oder SMS direkt an den Empfänger gesendet (u. a. für häufigen Gästewechsel geeignet)
  • Es können bestimmte Personen berechtigt werden, die sich dann eigenständig PIN-Codes via SMS anfordern können. Die Gültigkeitsdauer ist auf 2 Stunden beschränkt (u. a. für Techniker oder Lieferanten geeignet)

Bedienungsanleitung zu den Schlüsseltresoren und Schlüsselsafes von masunt

Eine detaillierte Beschreibung der Funktionen und Einrichtung der Schlüsseltresore und Schlüsselsafes finden Sie über den folgenden Link in der Bedienungsanleitung: Schlüsseltresor und Schlüsselsafe Bedienungsanleitung von masunt

Lohnt sich die Investition in ein Schlüsseltresor oder Schlüsselsafe?

Insgesamt kann sich die Nutzung in einen Schlüsseltresor trotzdem lohnen. Gerade bei Ferienunterkünften, in denen immer wieder verschiedene Personen Zugang zum Objekt erhalten sollen, können Sie sich die Übergabe erleichtern. Noch mehr erfahren Sie direkt auf der Webseite von masunt.

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