Sicherheit Vermietung Verwaltung1 Kommentar zu Mietvertrag für die Ferienwohnung

Mietvertrag für die Ferienwohnung

Mietvertrag für Ihre Ferienwohnung mit Muster-Mietvertrag

Worauf Sie bei einem Mietvertrag für eine Ferienwohnung achten sollten

Eine Buchung zu bestätigen gehört bei der Vermietung einer Ferienwohnung zum Alltagsgeschäft. Dies handhaben unsere über 28.000 Vermieter, die ihre Ferienunterkunft bei Traum-Ferienwohnungen inserieren, durchaus unterschiedlich. Eine beliebte und mit Abstand die sicherste Variante ist die Nutzung eines Mietvertrags. Hierin können Sie Grundsätzliches wie die Mietdauer und den Preis vereinbaren und alles weitere vertraglich festhalten, das Ihnen wichtig ist. Ein Mietvertrag für eine Ferienwohnung weist einige Besonderheiten gegenüber einem normalen Mietvertrag auf. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten und stellen Ihnen einen Mietvertrag als Muster kostenlos zur Verfügung.

Wollen Sie direkt auf Nummer sicher gehen? Dann laden Sie sich hier unseren kostenlosen und rechtlich geprüften Muster-Mietvertrag herunter, den Sie für Ihre Bedarfe anpassen können.

Unsere 10 Tipps, wie Sie für Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus einen Mietvertrag erstellen

1. Mietvertrag immer in Schriftform

Es ist grundsätzlich nicht verpflichtend, einen Mietvertrag zur Nutzung einer Ferienwohnung schriftlich abzuschließen. Auch eine mündliche Zusage bzw. eine Vereinbarung per E-Mail kann ggf. rechtliche Gültigkeit haben. Dennoch gilt: Wer schreibt, der bleibt. Gerade bei Mietangelegenheiten trifft dies zu. Rein mündliche Vereinbarungen sind riskant, da im Zweifel nicht nachgewiesen werden kann, was vereinbart wurde.

2. Vertragsparteien im Mietvertrag für Ferienwohnungen klar benennen

Wie in jedem Vertrag muss klar sein, wer genau über den Vertrag eine Vereinbarung miteinander eingeht. Dazu müssen jeweils die kompletten Kontaktdaten angegeben werden. Neben der Adresse sind auch die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse sinnvoll – sowohl vom Urlaubsgast als auch von Ihnen als Vermieter. Hintergrund ist, dass im Fall der Fälle, einer gerichtlichen Auseinandersetzung, ein Mahnbescheid oder eine Klage nur an die genaue Anschrift zugestellt werden kann.

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3. Genaue Beschreibung im Inhalt des Mietvertrags festlegen

Beschreiben Sie möglichst genau, welches Objekt vermietet wird. Geben Sie also die volle Bezeichnung sowie die Adresse des Objekts und die Anzahl der Räume an. So können Sie Missverständnisse vermeiden. Anders als bei einem dauerhaften Mietverhältnis können Sie im Mietvertrag auch Restriktionen der Unterkunft angeben – zum Beispiel, wenn es sich um ein Nichtraucherobjekt handelt. Auch die maximale Personenanzahl der Ferienunterkunft sollten Sie angeben. Achten Sie darauf, dass alle Angaben (z. B. die Entfernung zum Strand oder die Angabe, dass Ihre Ferienwohnung über Meerblick verfügt) korrekt sind, da der Urlaubsgast ansonsten ggf. fristlos kündigen darf.

4. Befristeter Mietvertrag für die Ferienwohnung: Rechte und Pflichten festlegen

Halten Sie genau fest, unter welchen Konditionen Sie Ihre Ferienwohnung vermieten. Dazu gehört die An- und Abreisezeit und auch, welche Vorkehrungen seitens der Urlaubsgäste vor Abreise getroffen werden müssen. Fehlen darf natürlich nicht der exakte Mietpreis und der Ausweis eventueller Zusatzkosten – beispielsweise, wenn Urlaubsgäste Bettwäsche dazu gebucht haben. Auch eine Kautionsvereinbarung sowie die Angabe der Zahlungsweise gehört in den Mietvertrag für ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung.

5. Mietvertrag einer Ferienwohnung kündigen: Was passiert bei einer Stornierung, welche Kündigungsfrist gilt?

Ein Mietvertrag für eine Ferienwohnung kann generell mit einer gesetzlich festgelegten Frist gekündigt werden, und zwar ohne, dass ein Kündigungsgrund angeben werden muss. Aber: Vermieter können den Urlauber zur Zahlung von Gebühren verpflichten, wenn dieser seine Buchung storniert. Diese Gebühren sollten im Mietvertrag klar ausgewiesen werden. In unserem Muster-Mietvertrag finden Sie eine beispielhafte Staffelung. Nennen Sie außerdem die Konditionen bei Nichtanreise oder einer vorzeitigen Abreise. Auch eine fristlose Kündigung ist möglich, allerdings nur mit einem außerordentlich wichtigen Grund. Dazu können unter anderem Lärmbelästigung, Bedrohung oder auch der Tod eines Mieters zählen.

Mietvertrag für eine Ferienwohnung erstellen
Mietvertrag für eine Ferienwohnung erstellen

6. Beherbergungsvertrag ja oder nein?

Für Vermieter einer Ferienunterkunft gibt es eine Vielzahl von Gesetzen und Regelungen. Wenn Sie in einem Mietvertrag für eine Ferienwohnung zusätzliche Leistungen eintragen (z.B. die Verpflegung der Urlaubsgäste, Gebühren für Ausflüge, die Organisation der Anreise), dann wird aus einem einfachen Vermieter schnell ein Reiseveranstalter. Ab dann unterliegen Sie dem Reiserecht, das weitereichende Regelungen zum Schutz des Gastes beinhaltet. Unter anderem kann dieser dann bei Reisemängeln auch Schadensersatz fordern. Darüber hinaus ist es so, dass ein Vermieter, der als Gastgeber einen Beherbergungsvertrag anbieten, bei Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Einkommenssteuer ggf. anders, nämlich als gewerblicher Anbieter, behandelt wird.

Wenn Sie dies umgehen möchten, dann achten Sie also darauf, dass die Vermietung des Objekts einziges Angebot im Vertrag bleibt. Auf diese Weise gilt weiterhin das Mietrecht.

7. Abmahnfalle Endpreis

Bei der Angabe des Preises ist es wichtig, dass Sie den so genannten Endpreis nennen. Dies gilt bei Ihrem Angebot im Internet, zum Beispiel in einem Inserat, aber auch für den Mietvertrag selbst. Das bedeutet unter anderem, dass Sie Reinigungskosten in den Endpreis mit einberechnen müssen, wenn diese Kosten obligatorisch sind. Anders verhält es sich, wenn verbrauchsabhängige oder optionale Kosten hinzukommen – diese dürfen gesondert aufgeführt werden.

Lesen Sie hier, wir Sie den Endpreis gemäß Preisangabenverordnung richtig ausweisen.

8. Ohne Mietvertrag vermieten

Viele Vermieter fragen sich, ob ein Mietvertrag für die Vermietung einer Ferienwohnung überhaupt nötig ist. Grundsätzlich können Sie Ihre Ferienwohnung auch ohne Mietvertrag vermieten. Es ist aber so, dass Vermieter durch einen fehlenden Mietvertrag Schwierigkeiten haben können, wenn es darum geht, ausstehende Beträge für Nebenkosten oder auch für Schäden einzufordern. Es liegt dann generell die Beweispflicht bei ihm.

9. Mietvertrag für die Ferienwohnung mit oder ohne Unterschrift?

Ein schriftlicher Mietvertrag erhält dann Gültigkeit, wenn dieser von allen Vertragsparteien unterschrieben wurde. Von unseren Gastgebern wissen wir, dass es sich bewährt hat, den Mietvertrag per E-Mail oder auch direkt per Post an die Urlaubsgäste zuzusenden und diesen dann unterzeichnet zurück zu erhalten. Dabei ist zu beachten, dass jede Partei ein Anrecht auf eine Ausfertigung des Vertrags hat – auf diese Weise können Sie nachträgliche Streitigkeiten über den Inhalt des Mietvertrags vermeiden.

10. Salvatorische Klausel

Am Ende des Mietvertrags regelt die Salvatorische Klausel die Wirksamkeit und Änderungen am vorliegenden Vertrag.

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Allgemein Sicherheit VermarktungLeave a Comment on Sicherheit im Internet

Sicherheit im Internet

Phishing und Identitätsraub im Internet umgehen und Ferienwohnung sicher vermarkten

Erfahren Sie, wie Sie sich gefahrlos im Netz bewegen

So praktisch das Internet im Alltag und geschäftlich auch ist, so viele Gefahren und Fallen lauern im World Wide Web. Vor allem Gastgeber wie Sie, die ihre Ferienunterkunft online vermarkten, sollten im täglichen Gebrauch wachsam sein und auf den Schutz der persönlichen und geschäftlichen Daten Wert legen. Ansonsten können durchaus größere Schäden entstehen.

Damit Sie sich voll und ganz auf die Vermietung Ihrer Ferienunterkunft konzentrieren können, haben wir die wichtigsten Sicherheitshinweise für Sie zusammengefasst.

Nicht nur bei der Vermarktung einer Ferienunterkunft über das Internet gilt es auf Sicherheit zu achten. Auch in Ihrer E-Mail Kommunikation lauern Fallstricke durch Phishing-Nachrichten, durch die Betrüger Ihre persönlichen Zugangsdaten erhalten. Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie Sie sich vor Betrugsmaschen und Spam im Internet schützen können.

1. Phishing und Identitätsraub verhindern

Phishing ist eine der aktuell größten Gefahren im Internet: Betrüger versuchen, sich persönlicher Daten wie Passwörter oder PIN-Codes zu bemächtigen. Mit diesen Informationen gelingt dann z. B. direkt der Zugriff auf das Bankkonto oder es werden mit den Daten online Bestellungen getätigt. Die gestohlenen Daten werden aber auch dazu benutzt, andere zu schädigen. So kann theoretisch mit der „gefischten“ Identität Urlaubsgästen falsche Kontodaten mitgeteilt werden.

Der beste Schutz vor Phishing ist große Wachsamkeit: Überlegen Sie genau, welchen Link aus einer E-Mail Sie anklicken und auf welchen Seiten Sie sich über öffentliches WLAN einloggen. Es ist wichtig, dass Sie geeignete Passwörter für Ihre Online-Konten verwenden und diese regelmäßig aktualisieren.

2. Sicheres Passwort nutzen

Inserieren Sie Ihre Ferienunterkunft online, pflegen Sie mit Sicherheit alle Daten über den Vermieterbereich des jeweiligen Portals. Ihr Passwort ist dabei ein wichtiger Schutz für die hier hinterlegten Daten. Am sichersten ist ein Passwort, das aus rein zufälligen Kombinationen von Zeichen, Zahlen und Sonderzeichen besteht. Ein solches Passwort ist allerdings schwer zu merken. Wir empfehlen deshalb, ein tatsächliches Wort wie „Traum“ zu verwenden und dieses mit Sonderzeichen zu verfremden: t&R?Aum34. Denken Sie daran, Ihr Passwort regelmäßig zu ändern, es niemals zu verraten und nicht unverschlüsselt zu speichern.

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3. Persönlichen Kontakt herstellen

Sie vermieten Ihre Ferienunterkunft und geben damit Reisenden im Urlaub ein Zuhause. Das ist eine wundervolle Aufgabe, die aber auch bedeutet, dass Sie zunächst völlig Fremden Zugang zu Ihrem Eigentum gewähren. Dabei schafft nichts so viel Vertrauen wie ein persönliches Gespräch. Wenn der Urlaubsgast bei seiner Anfrage eine Telefonnummer angegeben hat, dann rufen Sie ihn direkt an. Machen Sie sich einen Eindruck davon, wer hinter der Buchungsanfrage steckt. Anders herum empfehlen wir auch unseren Urlaubsgästen, dass sie vor einer Zahlung telefonisch mit dem Gastgeber in Kontakt treten.

4. Urheberrecht beachten

Technisch ist es schnell und einfach umgesetzt: Mit wenigen Klicks wandert ein über das Internet gefundenes Bild ins eigene Inserat. Erlaubt ist dies in den meisten Fällen jedoch nicht und zusätzlich kann es auch noch teuer werden. Nach dem Urheberrechtsgesetz dürfen fremde Bilder und Texte nicht ohne Weiteres für eigene Zwecke verwendet werden. Wenn Sie fremde Inhalte nutzen möchten, dann müssen Sie hierzu eine schriftliche Einwilligung einholen. Zum Teil wird diese vom Fotografen gegen ein Entgelt gewährt, zum Teil genügt ein Hinweis auf das Copyright. So oder so: Sichern Sie sich ab, bevor Sie ein fremdes Bild in Ihrem Inserat einstellen. Unser Tipp: Gerade für Umgebungsbilder stellen regionale Tourismusverbände zum Teil kostenfrei Bildmaterial zur Verfügung.

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Allgemein Sicherheit VermietungLeave a Comment on WLAN für Ferienunterkünfte

WLAN für Ferienunterkünfte

Sicheres WLAN in Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus anbieten

So sichern Sie Ihren Internetzugang rechtlich und technisch ab

Heutzutage gehört für Urlauber WLAN in der Ferienwohnung oder dem Ferienhaus schon fast zur Grundausstattung. Urlaubsgäste möchten auch hier Mails checken, Urlaubsfotos teilen und online nach den besten Ausflugszielen und Restaurants in der Umgebung suchen. WLAN kann sogar ausschlaggebend dafür sein, ob eine Wohnung gebucht wird oder nicht.

Um den Erfolg Ihrer Vermietung zu sichern oder zu steigern, möchten Sie als Vermieter Ihren Gästen wahrscheinlich WLAN zur Verfügung stellen. Aber: Was passiert, wenn einer Ihrer Gäste zum Beispiel einen Film über Ihr WLAN illegal im Internet tauscht?

Was bedeutet also der Internetzugang rechtlich für Sie als Gastgeber und wie sollten Sie sich und Ihre Daten technisch absichern? Wir verraten Ihnen, worauf Sie beim WLAN für Gäste Ihrer Ferienwohnung oder ihres Ferienhauses unbedingt achten müssen.

Mittlerweile wird in fast jeder Ferienunterkunft ein WLAN-Zugang als Service angeboten. Dabei gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, um Ihre Urlaubsgäste glücklich zu machen. Wie Sie Ihren persönlichen und individuellen Service vor allem schnell und durch Kleinigkeiten optimieren können, lesen Sie in unserer kostenlosen Service-Checkliste.

1. Warum Sie als Vermieter WLAN in der Ferienwohnung anbieten sollten

Das Internet ist sowohl in der Berufswelt als auch im Privaten nicht mehr wegzudenken. Im Urlaub wird es dazu genutzt, um mit daheimgebliebenen Freunden und Familie zu kommunizieren, Informationen zum Urlaubsort abzurufen oder auch um Musik über einen Streamingdienst zu hören.

Es ist also nachvollziehbar, dass es sich bei WLAN aus Sicht der Urlauber um eines der wichtigsten Ausstattungsmerkmale handelt. Da verwundert es nicht, dass die Angabe „WLAN“ einer der am meist genutzten Filter ist, wenn Urlauber auf unserer Webseite nach einer Ferienunterkunft suchen. Man ist es heute schlicht gewohnt, uneingeschränkt Internetzugang zu haben.

Da WLAN also quasi schon vorausgesetzt wird, werden Ferienwohnungen und Ferienhäuser ohne WLAN zum Teil weniger gebucht als Ferienunterkünfte mit WLAN. Was bei der Austattung einer Ferienunterkunft sonst noch beachtet werden kann, erfahren Sie hier.

2. Darf ein Gast Zugang zum WLAN verlangen?

Wenn ein Urlaubsgast eine Ferienunterkunft mietet, darf er verlangen, dass der Wohnzweck gewährleistet ist – dass es also zum Beispiel eine funktionierende Wasserversorgung und Strom gibt. Beim WLAN ist es so, dass dies rechtlich gesehen keine unverzichtbare Leistung ist.

Allerdings besteht dann ein Anspruch auf ein funktionierendes WLAN, wenn Sie dies mit dem Urlauber als Leistung vereinbart haben.

So oder so: Wurde WLAN in der Beschreibung einer Ferienwohnung angegeben, funktioniert dieses aber vor Ort nicht, sorgt dies immer wieder für negative Bewertungen verärgerter Urlaubsgäste. Lesen Sie hier, wie Sie richtig mit Bewertungen umgehen.

Mehr Urlauber für Ihre Ferienunterkunft

Mit einem Inserat bei Traum-Ferienwohnungen erreichen Sie rund 47 Mio. Urlauber / Jahr

3. Das war einmal: Die Störerhaftung

Urheberrechtsverstöße sind im Internet recht häufig. Beispielsweise werden illegal Filme oder Musik angeboten und runtergeladen. Es ist für die Inhaber des Urheberrechts schwierig, die Schuldigen zu identifizieren, denn es kann lediglich die IP-Adresse des Anschlusses ermittelt werden. Auf diese Weise kann der Täter aber nicht eindeutig ermittelt werden.

Hier kommt der Begriff des Störers ins Spiel: Mit der Störerhaftung war bis 2017 festgelegt, dass sowohl die Nutzer des Internets als auch der Anschlussinhaber verantwortlich gemacht werden konnten. Argumentiert wurde damit, dass der Anschlussinhaber ja das Internet zur Verfügung stellt und damit den Rechtsverstoß des Nutzers überhaupt erst ermöglicht.

Dies hatte zur Folge, dass die Vermieter über die IP-Adresse abgemahnt wurden. Flatterte eine Abmahnung ins Haus, musste dieser dann versuchen nachzuweisen, dass er selbst nicht der Verursacher zum Beispiel des illegalen Downloads war.

Und dabei stand tatsächlich einiges auf dem Spiel, denn die abmahnenden Rechtsanwälte verlangten in der Regel eine Unterlassungserklärung, Schadensersatz in nicht unerheblicher Höhe und die Übernahme der Anwaltskosten.

Rechtslage für Wlan in Ferienwohnungen
Rechtslage für Wlan in Ferienwohnungen

4. Neu: Das dritte Telemedienänderungsgesetz minimiert die Haftungsrisiken für Vermieter

Seit 2017 gibt es ein neues Gesetz, das die Rahmenbedingungen für offenes WLAN neu regelt. Auf diese Weise möchte der Gesetzgeber für mehr Rechtssicherheit beim Betrieb offener WLAN-Netzwerke sorgen

Für Vermieter einer Ferienwohnung bedeutet dies vor allem Entwarnung, denn WLAN-Anbieter sind nun nicht mehr dafür haftbar, wenn ein Gast illegale Aktivitäten im Internet betreibt. Wenn es einen Urheberrechtsverstoß gab, dann müssen seit 2017 Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche prinzipiell gegenüber dem eigentlichen Verursacher geltend gemacht werden.

Aber: Natürlich muss das Gesetz auch die Interessen der Urheberberechtigen beachten. Allerdings setzt hier der Gesetzgeber darauf, dass Rechtsverletzungen verhindert werden. Vor diesem Hintergrund können Sie als WLAN-Anbieter dazu verpflichtet werden, den Zugriff auf bestimmte Seiten mit illegalen Inhalten technisch zu sperren. Es kann deshalb sein, dass der Betreiber eines offenen WLANs dafür sorgen muss, dass über sein WLAN illegale Seiten nicht mehr aufgerufen werden können.

5. Wofür wird eigentlich abgemahnt?

Relevantes Schlagwort hierfür ist „Filesharing“. Dies bedeutet, dass auf illegalen Tauschbörsen zum Beispiel Filme und Musik, die urheberrechtlich geschützt sind, geteilt werden. Das Problem hieran ist insbesondere, dass durch so genannte Torrent-Programme es nicht möglich ist, „nur“ einen Download vorzunehmen.

Stattdessen sind Downloads automatisch an Uploads gekoppelt. Dieser Umstand sorgt dafür, dass man aktiv urheberrechtlich geschütztes Material im Netz teilt – unter Umständen über das WLAN einer Ferienwohnung. Eine Abmahnung hat dann das Ziel, dass das rechtswidrige Verhalten abgestellt wird und dass der Inhaber des Urheberrechts Schadensersatz für die illegale Nutzung seiner Inhalte erhält.

6. Ich habe eine Abmahnung erhalten – was nun?

Zunächst gilt hier: Ruhe bewahren! Kommen Sie keinesfalls den Aufforderungen in einem Abmahnschreiben direkt nach und unterschreiben Sie insbesondere nicht „einfach“ eine Unterlassungserklärung. Denken Sie daran, dass die rechtliche Lage zum WLAN zwar inzwischen besser geregelt, aber immer noch undurchsichtig ist – dies nutzen auch heute noch speziell auf Abmahnungen spezialisierte Anwälte aus.

Wir empfehlen Ihnen, im Fall der Fälle die Hilfe eines kompetenten Anwalts in Anspruch zu nehmen. Dieser prüft für Sie, ob die Abmahnung rechtlichen Bestand hat oder nicht. Danach besprechen Sie zusammen, welche Möglichkeiten es für Sie gibt.

Abmahnsicheres Wlan in Ferienwohnungen
Abmahnsicheres Wlan in Ferienwohnungen

7. WLAN für Gäste anbieten: Internes Netzwerk oder professionelles Gäste-WLAN?

Die Urlauber wollen es und der Gesetzgeber macht es Ihnen leicht – die Entscheidung für WLAN in der Ferienunterkunft hat also gute Argumente. Aber wie gelingt dies technisch? Was müssen Sie also tun, um das WLAN in Ihrer Ferienunterkunft einzurichten?

Einige Vermieter machen es sich leicht und stellen ihren eigenen privaten Internetzugang zur freien Verfügung. Dies sollten Sie aus rechtlicher Sicht keinesfalls machen, da zum einen der Urlauber das mitgenutzte Internet zu rechtswidrigen Zwecken gebrauchen kann. Zum anderen ist dadurch auch der Zugriff auf Ihre privaten Daten nicht wirklich abgesichert. Es empfiehlt sich, für Ihre Gäste ein separates Netz zur Verfügung zu stellen für das WLAN, damit kein Zugriff auf Ihre Geräte möglich ist. Technisch gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten, um das WLAN für Gäste einzurichten:

  1. Internes Netzwerk

Mit einem klassischen WLAN-Router können Sie ein Gast-WLAN einrichten. Dieses ist ein gesondertes Netzwerk, das Ihren Urlaubsgästen einen uneingeschränkten Internetzugang gewährt. Ihr privates Netzwerk bleibt davon ausgeschlossen und Ihren Gästen ist es also nicht möglich, auf Ihre Daten zuzugreifen. Dies ist eine gute Lösung, wenn Sie zum Beispiel nur eine Ferienwohnung oder nur ein Ferienhaus vermieten.

  1. Hotspot für Gäste-WLAN

Die zweite Möglichkeit ist ein professionelles Gäste-WLAN. Dies ist eine gute Lösung, wenn mehrere Parteien gleichzeitig das Internet nutzen möchten. Wenn die Gäste das WLAN über einen dieser so genannten Hotspots nutzen, dann stimmen sie zu, den Anschluss gesetzeskonform zu nutzen. Durch ein zusätzliches Gerät am Router können Sie somit komplizierte Vereinbarungen ganz einfach vermeiden. Wenden Sie sich einfach an professionelle Hotspot Anbieter, die einen abmahnsicheren Internet Zugang für Urlaubsgäste in Ferienwohnungen anbieten.

Ein solcher Hotspot ist allerdings nicht kostenlos. Es fallen monatliche Gebühren sowie einmalige Kosten zu Beginn an.

Diese Lösung wird vor allem von Hotels genutzt. Sie kann aber auch für Vermieter von Ferienwohnungen interessant sein, wenn diese mehrere Unterkünfte in der gleichen Gegend vermieten. Weiterer Vorteil ist, dass Sie als Vermieter aus rechtlicher Sicht nicht mehr für den Internetzugang verantwortlich sind. Diese Verantwortung liegt dann voll und ganz beim Betreiber des Hotspots. Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, dann sollten Sie einen entsprechenden Vertrag mit einem Hotspot-Anbieter vor allem darauf prüfen.

Wlan für Gäste anbieten
Wlan für Gäste anbieten

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Finanzielles Sicherheit VerwaltungLeave a Comment on Versicherungen für Gastgeber

Versicherungen für Gastgeber

Ferienhausversicherung – diese Versicherungen sollten Vermieter haben

Für die Ferienwohnung die richtige Versicherung abschließen – darauf müssen Sie achten

Wasserschaden, Einbruch oder ein gestürzter Passant vor der Haustür – es gibt viele Szenarien, die für Eigentümer einer Ferienunterkunft teuer werden können, wenn sie nicht richtig abgesichert sind. Doch welche Versicherung ist für ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung überhaupt notwendig? Erfahren Sie, worauf es ankommt und was die wichtigsten Versicherungen für Ihre Ferienunterkunft sind.

Dass Sie die richtigen Versicherungen für Ihre Vermietung abschließen, ist wichtig. Was aber passiert, wenn es tatsächlich zu einem Schaden in der Ferienwohnung oder im Ferienhaus kommt? Lesen Sie in unserer Checkliste, wie Sie sich als Vermieter im Schadensfall richtig verhalten.

Hausratversicherung für die Ferienwohnung, Haftpflichtversicherung für Vermieter – warum es besondere Versicherungen für Ferienunterkünfte gibt

Bei einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus gibt es im Hinblick auf die richtigen Versicherungen einige Besonderheiten, die Sie als Vermieter beachten sollten. Insbesondere ist es so, dass die Einbruchgefahr bei Ferienimmobilien im Vergleich zu dauerhaft bewohnten Immobilien erhöht ist. Dies hängt damit zusammen, dass die Unterkünfte in der Nebensaison zum Teil längere Zeit lang leer stehen.

Auch bei Immobilien in der Stadt sorgt ein häufiger Wechsel der Mieter dazu, dass Einbrecher leichtes Spiel haben und auch zum Teil über Belegungspläne einsehen können, wann die Wohnung wieder leer steht. Risiken, gegen die man sich als Vermieter gut absichern kann, wenn man die richtigen Versicherungen abschließt.

Höherer Versicherungskosten für Ferienwohnungen oder Ferienhäuser

Neben Einbrüchen ist eine Ferienunterkunft weiteren Risiken ausgesetzt. Zum Beispiel Feuer, Leitungswasserschäden, Überschwemmungen und generell Wetterschäden. Diese Gefahren betreffen alle Immobilien – egal ob im Eigennutz, ständig vermieten oder eben als Ferienunterkunft vermietet. Der Unterschied liegt allerdings darin, dass Ferienunterkünfte oft nicht stetig bewohnt sind. Deshalb kann es sein, dass ein Schaden nicht umgehend bemerkt wird und sich deshalb vergrößern kann. Diese Rahmenbedingungen führen dazu, dass einige Versicherungen für Ferienunterkünfte teurer sind als sonstige Immobilienversicherungen. Es lohnt sich, hier die Angebote der Versicherer genau zu vergleichen.

Tipp: Auch wenn die Kosten höher sind – es handelt sich bei den Versicherungsbeiträgen um Ausgaben, die Sie bei der Steuererklärung geltend machen können. Lesen Sie unsere 8 Tipps zur Umsatzsteuer bei der Vermietung einer Ferienunterkunft.

Ferienunterkunft vor Schäden schützen
Ferienunterkunft vor Schäden schützen

Welche Versicherung ist für das Ferienhaus und die Ferienwohnung wichtig?

1. Die private Haftpflichtversicherung

Die Abdeckung des Haftungsrisikos ist für Vermieter einer Ferienunterkunft besonders wichtig und sollte als erstes abgesichert sein. Es geht dabei zum Beispiel darum, dass Sie abgesichert sind in dem Fall, wenn ein Urlauber sich an einem defekten Gerät verletzt oder stürzt. Hier lohnt sich ein Blick in die Unterlagen Ihrer Privathaftpflichtversicherung: Einige Versicherungen decken Schäden einer vermieteten Eigentumswohnung bereits ab.

2. Betriebshaftpflichtversicherung und Hauseigentümerhaftpflichtversicherung

Als Vermieter einer Ferienunterkunft sind Sie zu Ersatz verpflichtet, wenn den Mietern ein Schaden entsteht. Dies bezieht sich sowohl auf Personen- als auch auf Sachschäden. Insbesondere müssen Sie als Vermieter auch der Verkehrssicherungspflicht nachkommen. Wenn Sie diese vernachlässigen und es zu einem Unfall kommt, dann brauchen Sie eine noch umfassendere Versicherung als die private Haftpflichtversicherung. Für Eigentümer von vermieteten Immobilien ist dies die Hauseigentümerhaftpflichtversicherung. Für Vermieter, die einen Beherbergungsbetrieb führen, ist die Betriebshaftpflichtversicherung die richtige Wahl. Diese Versicherungen decken Schmerzensgeld, Schadensersatz, Verlust und Beschädigung des Eigentuns der Gäste ab.

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3. Die Gebäudeversicherung oder auch Wohngebäudeversicherung

Nicht selten sind Feuer, Wasser oder Naturgewalten für große Schäden verantwortlich. Deshalb muss jede Immobilie mit einer Gebäudeversicherung versichert sein. Egal, ob es um privates Wohneigentum geht oder um eine gewerblich genutzte Immobilie. Eine Gebäudeversicherung deckt in der Regel ab: Wasserschäden, Feuerschäden, Unwetterschäden (z.B. durch Sturm oder Hagel) sowie elementare Schäden (z.B. durch Erdbeben oder Überschwemmungen).

Eine Gebäudeversicherung für das Ferienhaus ist also wichtig. Grundsätzlich gelten hier ähnliche Rahmenbedingungen wie beim eigenen Wohnhaus. Wenn Sie allerdings eine Ferienwohnung vermieten, dann kann nur die Eigentümergemeinschaft das Gebäude gemeinschaftlich versichern.

Da diese Schäden bei einer Ferienunterkunft mitunter nicht sofort entdeckt werden, ist es wichtig, dass Sie bei Versicherungsabschluss angeben, dass die Immobilie als Ferienunterkunft vermietet wird. Das steigert ggf. die Kosten für die Versicherung, aber so können Sie sicher sein, dass die Versicherung im Fall der Fälle dann auch einspringt und nicht von der Leistungspflicht befreit ist. Einige Anbieter haben für Vermieter von Ferienunterkünften auch eine Versicherung im Angebot, die einen Handwerkerservice mit umfasst. Gerade, wenn die Immobilie weit entfernt vom Heimatort liegt, kann dies eine sinnvolle Variante sein, um Schäden schnell beheben zu können.

4. Elementarschäden durch weitere Sachversicherungen versichern

Elementarschadenversicherungen können nur als Zusatzversicherung abgeschlossen werden zu einer bereits vorhandenen Wohngebäude- oder Hausratsversicherung.

Diese Versicherungen bieten eine umfassende Versicherung der Immobilie und auch der Ausstattung gegen weitere Naturgewalten wie Schneedruck, Starkregen, Rückstaus, Lawinen oder Überschwemmungen.

Ferienwohnung versichern
Ferienwohnung versichern

5. Die Rechtsschutzversicherung

Man weiß ja nie – leider kann es vorkommen, dass Gastgeber und Urlaubsgast nicht im Guten auseinandergehen. Kommt es dann zu einem Rechtsstreit, kann es schnell teuer werden. Die Rechtsschutzversicherung unterstützt Sie bei anfallenden Kosten, wie der Gebühr für die Rechtsberatung oder Gerichtskosten.

6. Die Ertragsausfallversicherung für Vermieter von Ferienwohnungen

Es kann vorkommen, dass Gastgeber den laufenden Vermietungsbetrieb unterbrechen müssen, zum Beispiel aufgrund einer Überschwemmung. Fallen deshalb Erträge aus, kommt die Ertragsausfallversicherung ins Spiel. Diese Versicherung ersetzt laufende Fixkosten und entgangene Gewinne.

7. Die Hausratversicherung und Inhaltsversicherung bzw. Inventarversicherung

Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus werden möbliert vermietet – also müssen nicht nur Sie als Vermieter und das Gebäude versichert sein, sondern auch der Hausrat.

  • Die Hausratversicherung gilt für alle Gegenstände, die nicht direkt zur Immobilie gehören, also Dinge, die bei einem Umzug mitgenommen werden können. Das umfasst sowohl Möbel aber auch Kleidung und die Inhalte der Küchenschränke. Diese gilt allerdings in der Regel nur für private Vermieter.
  • Die Inhaltsversicherung ist gleichzustellen mit der Hausratversicherung bei Privatpersonen. Mit beiden Versicherungen werden Schäden durch Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel abgedeckt an den versicherten Gegenständen.

Die Inhaltversicherung deckt im Vergleich zur Hausratversicherung noch zusätzlich vorhandene Anlagen und Maschinen ab – alle zum Gewerbe gehörende Geräte. Bei dieser Versicherung geht es darum, dass die materielle Betriebsgrundlage eines Gewerbes versichert ist, damit Gewerbetreibende im Schadensfall nicht vor dem „Nichts“ stehen.

Hier sollten Sie regelmäßig darauf achten, dass Sie nicht unterversichert sind, dass also die vereinbarte Versicherungssumme dem realen Wert des Hausrats entspricht.

Was Sie als Vermieter noch beachten sollten, wenn Sie eine Versicherung abschließen

Versicherung von Ferienwohnungen oder Ferienhäusern im Ausland

Eine Ferienunterkunft im Ausland müssen Sie im Grunde genauso versichern wie eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus in Deutschland. Dennoch gibt es hier landesspezifische Versicherungsbedingungen zu beachten. Wir empfehlen deshalb, hier auf einen internationalen Versicherungsmakler zurückzugreifen, der Ihnen die passenden Verträge vermitteln kann.

Was, wenn der Urlauber einen Schaden anrichtet?

Das ist eine Frage, die besonders Vermieter von luxuriösen Ferienunterkünften umtreibt. Was passiert, wenn ein Urlaubsgast eine Antiquität beschädigt? Hier sind Sie darauf angewiesen, dass auch der Urlaubsgast eine gute Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Einen Nachweis darüber anzufordern ist allerdings in der Vermietungspraxis zumindest für kürzere Aufenthalte unüblich. Ersetzt wird dann jeweils der Zeitwert des beschädigten Gegenstandes. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Quittungen der Einrichtungsgegenstände behalten, um im Fall der Fälle den Zeitwert nachweisen zu können.

Welcher Anbieter versichert meine Ferienwohnung?

Sie können alle Versicherungen bei den Anbietern Ihrer Wahl abschließen. Es gibt aber auch Anbieter, die auf die Versicherung von Ferienimmobilien spezialisiert sind. Wenn Sie hier direkt mehrere Versicherungen bei einem Anbieter abschließen, erhalten Sie oftmals einen Bündelungsrabatt. Wenn sich die Ferienunterkunft in einem Ferienparkt oder in einer Ferienhaus-Anlage befindet, dann können Sie hier nachfragen, ob es einen Versicherungsrahmenvertrag gibt, üben den Sie ihr Objekt mitversichern können.

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Schlüsselübergabe or­ga­ni­sie­ren

Die Schlüsselübergabe bei einer Ferienwohnung – So gelingt sie

Schlüsseltresor, elektronisches Schloss oder Schlüsselversteck – diese Möglichkeiten für die Schlüsselübergabe gibt es

Wie händigt man die Schlüssel der Ferienunterkunft möglichst komfortabel an Urlaubsgäste aus? Eine Frage, die sich viele Gastgeber stellen. Vor allem, wenn die klassische Variante der persönlichen Übergabe nicht möglich ist, benötigen Vermieter eine gute Alternative. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Möglichkeiten, wie der Gast an den Schlüssel kommt. Wir haben die beliebtesten Optionen unserer Vermieter für Sie zusammengefasst.

1. Die Schlüsselübergabe durch Dritte

Wenn es um die Schlüsselübergabe geht, setzen Gastgeber oft spezialisierte Vermietungsservices ein. Diese bieten neben der Schlüsselübergabe auch noch andere Leistungen an, die Sie als Gastgeber in Anspruch nehmen können. Vor allem für Gastgeber, die nicht in der Region leben, in der sich die Ferienunterkunft befindet, bietet das viele Vorteile.

Der Nachteil: Ein solcher Service ist mit regelmäßigen Kosten verbunden. Außerdem müssen Sie als Gastgeber Vertrauen zu dem Vermietungsservice und dessen Mitarbeitern haben.

Tipp: Falls Sie eine zuverlässige Reinigungskraft, einen gewissenhaften Hausmeister oder andere Personen in der Nähe Ihrer Ferienunterkunft kennen, lohnt es sich auch hier nachzufragen, ob eine Schlüsselübergabe möglich ist.

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2. Die Schlüsselübergabe durch lokale Geschäfte

Relativ neu und vor allem in Großstädten beliebt, ist die Schlüsselübergabe durch Geschäfte oder Cafés, die sich in der Nähe der Ferienunterkunft befinden. Es gibt mittlerweile Anbieter, die genau auf diese Art der Schlüsselübergabe spezialisiert sind. Das Prinzip ist einfach: die Anbieter kooperieren mit Tankstellen, Restaurants oder Cafés, die den Schlüssel annehmen und sicher aufbewahren. Kommt der Urlaubsgast an, kann dieser den Schlüssel mit Hilfe eines Codes abholen. Ein solcher Service kostet nur wenige Euro pro Schlüssel und Monat.

Der Nachteil: Der Dienst ist noch sehr beschränkt auf die großen Städte. In ländlichen Bereichen müssten Sie selbst bei lokalen Geschäften nachfragen, ob eine Schlüsselübergabe möglich ist.

3. Der Schlüsseltresor für außen oder innen

Schlüsseltresore oder Schlüsselboxen sind mittlerweile weit verbreitet. Hierbei handelt es sich um eine kleine, robuste Box, die beispielsweise an der Hauswand befestigt wird. Öffnen lassen sich diese Mini-Tresore durch die Eingabe einer Zahlenkombination. Bei vielen Modellen gibt es die Möglichkeit den Code individuell aus der Ferne zu generieren. Sogar unterschiedliche Gültigkeitsdauern sind möglich – wichtig bspw. für die Reinigungskraft oder den Hausmeister.

Schlüsselübergabe an den Urlaubsgast
Schlüsselübergabe an den Urlaubsgast

Der Nachteil: Es ist möglich, dass ein Schlüsseltresor, so wie jeder andere Tresor, mit einigem Aufwand geöffnet werden kann. Dabei kommt es besonders auf die Qualität der Schlüsseltresors an.

Unser Testbericht: Auf einen Schlüsseltresor für die sichere Schlüsselübergabe müssen Sie sich als Vermieter blind verlassen können. Wir haben Schlüsseltresore der Firma masunt getestet und verglichen – Lesen Sie hier unseren Testbericht!

4. Das elektronische Türschloss

Keine Schlüsselübergabe mehr? Ja! Mit Hilfe von elektronischen Schlössern ist das gar kein Problem. Statt eines Schlüssels kommt eine Zahlenkombination zum Einsatz. Auch hier haben Sie die Möglichkeit den Code für jeden Gast neu zu vergeben. Neben der komfortablen Handhabung bieten elektronische Schlösser den Vorteil, dass nie wieder ein Schlüssel verloren gehen kann. Vergessen Gäste die Zahlenkombination, reicht ein Anruf bei Ihnen und der Gast hat wieder Zutritt zu Ihrer Ferienunterkunft.

Der Nachteil: Für ein gutes elektronisches Schloss kann man schnell mehrere hundert Euro ausgeben. Lassen Sie das Schloss von einem Profi montieren, fallen weitere Kosten an.

5. Das digitale Smart-Lock

Noch relativ neu auf dem Markt ist das Smart-Lock – das intelligente Türschloss. Hiermit können Sie den Zugang zu Ihrer Ferienunterkunft mit Ihrem Smartphone aus der Ferne steuern. Wird ein Signal von einem verifizierten Smartphone des Gastes an Ihr Smartphone gesendet, öffnet sich die Tür. Smart-Locks werden von mehreren Herstellern angeboten und lassen sich meistens ohne großen Aufwand an die Haustür anbringen.

Der Nachteil: Sie und Ihr Gast benötigen ein Smartphone, welches Internetfähig ist. Schon ein leerer Akku sorgt dafür, dass die Urlaubsgäste vor verschlossener Tür stehen.

Das elektronische Türschloss
Das elektronische Türschloss

6. Schlüsselübergabe durch den Postversand

Den Schlüssel vor Anreise per Post an den Gast schicken? Ja auch das ist möglich. Leben Sie und der Urlaubsgast im gleichen Land, kann der Versand des Schlüssels vor der Anreise eine günstige Alternative sein.

Der Nachteil: Hohe Kosten können entstehen, wenn der Schlüssel auf dem Weg verloren geht. Auch wenn ein Gast kurzfristig anreisen möchte, kann es durch den Expressversand etwas teurer werden.

Tipp: Versenden Sie lediglich den Schlüssel des Postkastens, wo dann wiederum die Schlüssel für die Haustür hinterlegt sind, um das Risiko für den Schlüsselverlust zu senken.

7. Schlüsselübergabe durch Nachbarn

Sie können bei der Anreise der Gäste nur ausnahmsweise nicht vor Ort sein? Fragen Sie vertraute Nachbarn Ihrer Ferienunterkunft, ob Sie Zeit und Lust haben den Schlüssel an Ihre Gäste zu übergeben.

Der Nachteil: Auch die Nachbarn haben nicht immer Zeit. Die Schlüsselübergabe muss also weit im Voraus abgesprochen werden. Spontan könnte es sonst nicht mehr möglich sein.

8. Das Schlüsselversteck

Den Schlüssel in einer Attrappe im Blumentopf oder im Gartenhaus zu verstecken ist keine neue Erfindung. In abgelegenen Ferienhäusern auf dem Lande kann sich dies trotz Risiko anbieten.

Der Nachteil: Das Schlüsselversteck ist vor potentiellen Einbrechern nicht zu 100% sicher. Daher sollte gut überlegt werden, ob dieses Risiko eingegangen werden möchte. Eine einfache und kostengünstige Schlüsselübergabe ist es trotzdem.

Sie sind neu in der Ferienhausvermietung oder Sie wollen die Auslastung Ihrer Ferienwohnung steigern?

Unsere Kundenberatung hat garantiert die richtigen Tipps für Sie!

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Schlüsseltresore & Schlüsselsafes von masunt im Test 2020

Welcher Schlüsseltresor oder Schlüsselsafe für den Außenbereich von masunt ist am besten: Testbericht 2020

Eine immer beliebtere Art der Schlüsselübergabe bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern ist die Nutzung von Schlüsseltresoren oder Schlüsselsafes im Außenbereich. So können Urlaubsgäste ganz bequem durch die Eingabe eines individuellen Zahlencodes an die Schlüssel der Ferienwohnung oder des Ferienhauses gelangen. Das spart Gastgebern viel Zeit und bietet Urlaubsgästen gleichzeitig maximale Flexibilität bei der Anreise. Mittlerweile bieten einige Firmen praktische Lösungen für diesen speziellen Anwendnungsfall an. Unter allen Anbietern hat vor allem die Firma masunt Schlüsseltresore & Schlüsselsafes entwickelt, die nicht nur mit einem attraktivem Design, sondern auch durch eine qualitativ hochwertige Produktion für den Einsatz im Außenbereich überzeugt. Wir haben für Sie die Produkte ausführlich getestet und miteinander verglichen.

Schlüsseltresore und Schlüsselsafes von masunt im Test und Vergleich

In unserem Test für die Schlüsseltresore und Schlüsselsafes von masunt haben wir insgesamt vier Produkte berücksichtigt. Alle vier getesteten Produkte sind für die Montage im Außenbereich geeignet und lassen sich ganz einfach mit einem individuellen Zahlencode öffnen. In manchen Fällen lohnt sich die Wahl zum  Schlüsselsafe aus V4A Edelstahl, da dieser durch die Materialauswahl extra korrosionsbeständig ist. Dadurch ist der langlebige Einsatz in der Nähe des Meeres mit einem hohen Salzgehalt in der Luft gewährleistet.

Verschiedene Schlüsseltresore & Schlüsselsafes von masunt im Vergleich

Modell1120 E Code1420 E Code 2120 E Code520 M Code
testsieger-masunt-schluesselsafe-schluesseltresor-1120-e-codemasunt-schluesselsafe-1420-e-codemasunt-schluesseltresor-2120-e-codemasunt-schluesseldepot-520-m-code
Preis
inkl. MwSt.
299,- €999,- €349,- €179,- €
Gesamtmaße176 mm hoch
138 mm breit
89 mm tief
348 mm hoch
266 mm breit
87 mm tief
200 mm hoch
139 mm breit
83 mm tief
74 mm hoch
129 mm breit
78 mm tief
Innenmaße je FachOben:
103 mm hoch
130 mm breit
54 mm tief

Unten:
67 mm hoch
118 mm breit
54 mm tief
Oben:
103 mm hoch
130 mm breit
54 mm tief

Unten:
67 mm hoch
118 mm breit
54 mm tief

162 mm hoch
117 mm breit
38 mm tief

55 mm hoch
90 mm breit
40 mm tief
Gewicht
Ca. 1,8 kgCa. 7 kgCa. 4 kgCa. 1,2 kg
Anzahl der Fächer2 Fächer mit jeweils 3 SchlüsselhakenJe Safe 2 Fächer mit jeweils 3 Schlüsselhaken1 Fach mit insgesamt 3 Schlüsselhaken1 Fach
Anzahl der Schlüssel1 bis 34 bis 121 bis 31 bis 3
Codevergabe4-stellig manuell
7-stellig online
 4-stellig manuell
7-stellig online
4-stellig manuell
7-stellig online
4-stellig manuell
MaterialV2A-EdelstahlV2A-EdelstahlV2A-EdelstahlV2A-Edelstahl
Stromanschluss
erforderlich
NeinNeinNeinNein
Mehr
Informationen
Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot

Extra Korrosionsbeständige Schlüsselsafes und -tresore für Seewasserregionen

Alle genannten Schlüsselaufbewahrungen von Masunt gibt es außerdem für einen geringen Aufpreis in einer extra korosionsbeständigen Version. Diese eignen sich besonders für Ferienunterkünfte in Seewasserregionen und sind durch V4A-Edelstahl besonders robust.

Modell1140 E Code1440 E Code 2140 E Code540 M Code
masunt-schluesselsafe-1140-e-codemasunt-schluesselsafe-1440-e-codemasunt-schluesseltresor-2140-e-codemasunt-schluesseldepot-540-m-code
Mehr
Informationen
Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot

Vorteile und Nachteile im Überblick

Ein Schlüsselsafe bietet also einige Vorteile. Zur Schlüsselübergabe brauchen Sie nicht mehr persönlich vor Ort sein oder einen Verwaltungsservice beauftragen. Gerade bei verspäteter Anreise der Gäste oder weiter Entfernung zwischen Ihrem Wohnort und der Ferienunterkunft sind Sie deutlich flexibler und können Zeit sparen. Außerdem ist der Schlüssel sicher hinterlegt und im Gegensatz zur Fußmatte oder zum Blumentopfversteck nicht mehr leicht zugänglich.

Ein Nachteil: Ein 100%iger Schutz vor Diebstahl kann bei den Tresoren nicht gewährt werden. Hier müssen Sie darauf achten, dass Sie die Box außer Sichtweite potentieller Einbrecher montieren.

So funktionieren die Schlüsseltresore und Schlüsselsafes von masunt

  • Ein vierstelliger PIN-Code wird direkt am Gerät eingerichtet (u. a. für Stammgäste oder Dienstleister geeignet)
  • Ein sechsstelliger Onlinecode mit einer begrenzten Gültigkeitsdauer wird vergeben. Die Gültigkeitsdauer kann 1 Stunde bis zu 365 Tage umfassen. Die Codes werden per E-Mail oder SMS direkt an den Empfänger gesendet (u. a. für häufigen Gästewechsel geeignet)
  • Es können bestimmte Personen berechtigt werden, die sich dann eigenständig PIN-Codes via SMS anfordern können. Die Gültigkeitsdauer ist auf 2 Stunden beschränkt (u. a. für Techniker oder Lieferanten geeignet)

Bedienungsanleitung zu den Schlüsseltresoren und Schlüsselsafes von masunt

Eine detaillierte Beschreibung der Funktionen und Einrichtung der Schlüsseltresore und Schlüsselsafes finden Sie über den folgenden Link in der Bedienungsanleitung: Schlüsseltresor und Schlüsselsafe Bedienungsanleitung von masunt

Lohnt sich die Investition in ein Schlüsseltresor oder Schlüsselsafe?

Insgesamt kann sich die Nutzung in einen Schlüsseltresor trotzdem lohnen. Gerade bei Ferienunterkünften, in denen immer wieder verschiedene Personen Zugang zum Objekt erhalten sollen, können Sie sich die Übergabe erleichtern. Noch mehr erfahren Sie direkt auf der Webseite von masunt.

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