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Ferienhäuser Lütt Lönneberga: Familienurlaub an der Nordsee leicht gemacht

Grafik mit drei Polaroids des Ferienhauses Lütt Lönneberga in Neufeld an der Nordsee
Grafik mit drei Polaroids des Ferienhauses Lütt Lönneberga in Neufeld an der Nordsee

Wenn man an Ferienhaus-Urlauber denkt, kommt man dabei sehr schnell auf Familien. Sie genießen die Freiheit und Flexibilität, die Hotels oft nicht bieten. Kein Wunder also, dass viele Vermieter ihre Unterkünfte bewusst auf Eltern, Großeltern und Kinder ausrichten. So auch das Lütt Lönneberga. Hier hat Katrin Baumann ein wahres Urlaubsparadies für Familien geschaffen, bei dem man das Gefühl hat, als käme es direkt aus einem Astrid-Lindgren-Buch.

Gastgeberin vom Lütt Lönneberga: Katrin Baumann

Was bewegt einen dazu, seine Ferienunterkunft so explizit auf Familien auszurichten? Wir haben Katrin Baumann zum Interview getroffen und ihr genau diese Frage (und noch einige mehr) gestellt. Macht euch bereit auf ganz viel Herzblut und Insider-Tipps für die schleswig-holsteinische Nordseeküste.

Ferienhäuser Lütt Lönneberga

“Michel” und “Klein-Ida” – diese beiden Ferienhäuser laden ihre Gäste mit einem hyggeligen und maritimen Charme zu einem tollen Urlaub in Neufeld an der Nordseeküste ein. Beide sind nahezu identisch eingerichtet und bieten auf je 100 m² Platz für 6 Personen. Hier finden Urlauber alles, was das Ferien-Herz begehrt – inklusive eines großen Spielplatzes.

Die Ferienhäuser liegen direkt hinterm Deich, nur 100 Meter entfernt vom Meer und sind perfekt auf die Bedürfnisse von Familien abgestimmt.

Hintergrund: “Wer sind eigentlich die Gesichter hinter den Ferienunterkünften auf unserem Portal?” – Genau diese Frage haben wir uns gestellt und unsere “Traum-Häuser”-Kampagne ins Leben gerufen. Damit möchten wir V

F: Hallo Frau Baumann, schön Sie kennenzulernen! Der Name Ihres Ferienhauses verrät ja schon eines: Hier sind Kinder willkommen. Wieso gerade Familien?

A: Wir haben selbst Kinder und wissen, wie schön es ist, gemeinsame Urlaube zu verbringen. Als wir alles geplant haben, war für uns schnell klar, dass unsere Häuser Platz für 6 Personen haben sollten – und das bietet sich für Familien eben perfekt an. Auch dann, wenn die Großeltern noch mitkommen.

Wer Kinder hat weiß, dass Eltern nur dann richtig entspannen und abschalten können, wenn die Kinder happy sind. Deshalb habe ich mir besonders Mühe gegeben, alles stimmig einzurichten und auszustatten: Vom Emaille-Becher mit Michel aus Lönneberga bis zum Spielplatz mit “Kleiner Onkel”. Damit es unseren kleinen und großen Urlaubern an nichts fehlt und sie wirklich mal vom Alltag abschalten können.

Wer Kinder hat weiß, dass Eltern nur dann richtig entspannen und abschalten können, wenn die Kinder happy sind. Deshalb habe ich mir besonders Mühe gegeben, alles stimmig einzurichten und auszustatten

Katrin Baumann

F: Wie sind Sie denn überhaupt darauf gekommen, ein Ferienhaus zu vermieten und seit wann machen Sie das schon?

A: Wir wohnen selbst in Marne und damit genau da, wo andere Urlaub machen. Deshalb hatten wir schon lange die Idee mit dem Ferienhaus. Nur fehlte uns immer die passende Immobilie bzw. das passende Grundstück. Vor ein paar Jahren haben wir dann ein Stück Land in Neufeld entdeckt, auf dem mein Mann eine Halle bauen wollte. Und da das Grundstück riesig ist, war auch noch Platz für zwei Ferienhäuser.

Wir haben dann im August 2020 mit der Vermietung gestartet – mitten zu Corona-Zeiten. Da gerade die Lockdown-Beschränkungen gelockert worden waren, wurden wir direkt komplett überrannt und waren drei Monate ausgebucht. Danach gab es dann erstmal wieder eine 7-monatige Zwangspause. Das war eine schwierige Zeit für uns.

F: Sie haben eben schon die Kinderfreundlichkeit angesprochen: Was gibt es bei Ihnen ganz konkret, um die Kinder (und natürlich auch ihre Eltern) zu begeistern?

A: Ach, ich glaube, so ziemlich alles, was man sich wünscht. Zumindest sagen unsere Gäste das immer wieder. Die Kinder wollen teilweise gar nicht mehr vom Grundstück runter. Unser Highlight ist auf jeden Fall der Spielplatz: Da haben wir zwei Holzpferde – natürlich originalgetreu mit Zaumzeug und Sattel, eine große Schaukel, die wir selbst gebaut haben, einen riesigen Korb mit Sandspielzeug, Bobby Cars, einen Trecker, Wikinger-Schach, ein Cornhole-Spiel und Kinderfahrräder mit Helmen.

Am Haus fließt auch ein kleiner Wasserlauf vorbei, in dem man angeln oder Kanu fahren kann. Im vorderen Teil ist ein Siel. Da kann man zwar nicht baden, aber wenn es geöffnet wird, kann es schon mal sein, dass ein Seehund reinkommt – vor allem im Herbst und Winter. Der schwimmt dann direkt am Haus lang.

Auch für schlechtes Wetter haben wir vorgesorgt. Im Garten haben wir den Schnitzschuppen von Michel nachgebaut – natürlich mit kindersicheren Schnitzmessern & Handschuhen. Außerdem hat jedes Ferienhaus einen eigenen Spiel- und Schlafboden. Da können die Kids mit Lego, Holzeisenbahn, einem “Villa Kunterbunt”-Puppenhaus oder der Hoppetosse spielen. Dazu gibt es viele Spiele, Puzzles und Bücher.

Und wenn man mal so richtig durchgefroren von draußen kommt, ist in der großen Rundbadewanne im Badezimmer Platz für die ganze Familie. Die wird auch sehr gerne genutzt.

F: Gibt es etwas, was Ihnen bei der Planung besonders am Herzen lag?

A: Auf jeden Fall der Spielplatz. Mein Mann hatte überlegt, noch ein drittes Haus auf das Grundstück zu setzen, aber ich wollte unbedingt einen Spielplatz mit Holzpferden. Und die kommen auch richtig gut an.

Unser Ziel war es, ein Rundum-Sorglos-Paket zu schaffen. Es gibt deshalb ein Reisebett, Hochstühle, Flaschenwärmer, kindersichere Steckdosen, Kindergeschirr und so weiter. Natürlich alles kostenlos. Und wir haben in jedem Haus einen Baby-Notfallkoffer mit Schnullern, Windeln, etc., falls die Gäste abends spät anreisen oder es z.B. mal einen Schnuller-Notfall gibt.

Unser Ziel war es, ein Rundum-Sorglos-Paket zu schaffen

Katrin Baumann

F: Wie sind Sie denn überhaupt auf den Namen gekommen?

A: Ich wollte was Plattdeutsches bzw. Nordisches, was auch Nicht-Norddeutsche verstehen. Ich dachte, “Lütt” ist vielleicht noch verständlich und das “Lönneberga” kommt von Michel. Ich bin ein großer Fan von Astrid Lindgren. Das hat man wahrscheinlich im Interview schon mitbekommen.

F: Ja, schon ein bisschen. Kommen wir nun mehr zum Vermieter-Dasein: Was macht Ihnen daran am meisten Spaß?

A: Ich mag den Kontakt mit unseren Gästen. Besonders den Moment, wenn die Kinder aus dem Auto springen und fragen, wo der Spielplatz mit den Holzpferden ist. Wir nehmen uns immer die Zeit, unsere Gäste persönlich zu begrüßen. Oder, wenn das mal nicht klappt, schauen wir in den nächsten Tagen vorbei und erkundigen uns, ob alles in Ordnung ist. Das ist uns auch total wichtig. Trotzdem kann natürlich jeder bei uns ganz ungestört Urlaub machen.

Bisher waren die Reaktionen immer total positiv. Das freut uns natürlich.

Der persönliche Kontakt zu unseren Gästen ist uns sehr wichtig. Wie intensiv dieser Kontakt ist entscheiden unsere Urlauber.

Katrin Baumann

F: Was würden Sie sagen, ist das Wichtigste bei der Ferienvermietung?

A: Dass die Gäste sich wohlfühlen. Wir haben alles so gebaut und eingerichtet, dass sich unsere Urlauber wie zuhause fühlen, denn wir kennen das von uns selbst: Im Urlaub wollen wir nicht schlechter wohnen als in den eigenen vier Wänden. Tendenziell sogar lieber noch ein bisschen besser.

Genau aus diesem Grund ist bei uns ganz viel Hygge und schöne Deko. Wir haben auch besonders viel Wert auf gute Matratzen gelegt. Lustigerweise hat uns ein Gast sogar schon einmal Monate nach seinem Aufenthalt bei uns gefragt, was das genau für Matratzen waren, weil er hier so gut geschlafen hat und das nun auch bei sich zuhause wollte.

Außerdem haben wir bei der Ausstattung darauf geachtet, dass einfach alles da ist – besonders in der Küche und für die Kleinen. Wenn man wollte, könnte man sogar einen Weihnachtsbraten zubereiten. So haben unsere Gäste einen sorgenfreien Aufenthalt.

F: Wie sieht bei Ihnen der Vermietungsalltag aus? Machen Sie alles selbst?

A: Das meiste machen wir selbst. Wir haben allerdings drei Reinigungskräfte, die uns bzw. mich beim Bettenwechsel unterstützen. Alleine würde ich es nämlich überhaupt nicht schaffen, innerhalb von 6 Stunden beide Häuser zu putzen. Ich bin jedoch in der Regel mit dabei. Außerdem haben wir noch einen Gärtner, der immer mal wieder nach dem Rechten schaut.

Die Vermarktung liegt komplett in meinen Händen. Genauso wie der Kontakt mit den Gästen. Mir ist es wichtig, meine Gäste alle zu begrüßen. So kann ihnen auch noch eine kleine Einführung in das Haus und die Umgebung geben. Ich glaube, dass die Leute mehr Respekt vor dem Eigentum haben, wenn sie sehen, wer hinter dem Ferienhaus steht.

Wir haben auch einen Schlüsseltresor für den Fall, dass ich mal nicht vor Ort sein kann, aber das ist eher die Ausnahme.

F: Wenn Sie einem Neu-Vermieter Tipps für den Start geben würden, wäre der persönliche Kontakt dann wahrscheinlich einer davon, oder?

A: Auf jeden Fall. Ich biete meinen Gästen immer schon beim Schreiben das “du” an, weil das einfach eine angenehmere Basis bzw. auch einfach eine Vertrauensbasis schafft. Ein paar – gerade ältere – Menschen tun sich damit schwer, aber grundsätzlich kommt das gut an.

Ein weiterer Tipp von mir ist, dieses Zuhause-Gefühl zu schaffen. Für mich geht es gar nicht, wenn man seine alten, ausrangierten Möbel in die Ferienunterkunft stellt. Da muss schon alles neu und schön sein.

Zu unserem Erfolgsrezept gehört, dass wir ein Zuhause-Gefühl kreieren, indem wir alles hyggelig einrichten und optimal für Familien ausstatten.

Katrin Baumann

F: Kommen wir noch einmal zur Vermarktung: Auf welche Kanäle setzen Sie da?

A: Wir inserieren aktuell auf Traum-Ferienwohnungen, haben eine Website, die meine Tochter gebaut hat, und ein Instagram-Profil. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich immer wieder überrascht bin, wie viele Anfragen doch über Instagram kommen.

Wir hatten damals erst überlegt, mit einem Channelmanager zu starten, damit wir überall sind. Wir haben uns dann aber doch entschieden, langsam mit nur einem Portal anzufangen – und das war Traum-Ferienwohnungen. Mir hat Ihr Konzept besonders gut gefallen und das Portal überzeugt uns bis heute.

F: Das ist schön zu hören. Dann kommen wir jetzt auch schon zur letzten Frage: Was ist Ihr “Geheimrezept” für die erfolgreiche Vermietung?

A: Man muss alles mit Herzblut machen. Ansonsten kann man gar nicht voll dahinterstehen. Bei uns steckt sehr viel Leidenschaft und Liebe drin, was auch ein Grund dafür ist, dass wir so wenig aus dem Vermietungsalltag abgeben. Unsere Ferienhäuser sind unsere Babys.

Außerdem haben wir uns viel Mühe gegeben, alles perfekt einzurichten und auszustatten. Wir haben dafür einfach geguckt, was wir selbst im Urlaub gerne hätten.

Und ich glaube, am Ende gehört auch unsere Lage zum Erfolgsrezept. Wir sind nicht in den typischen Hotspots wie Büsum oder Friedrichskoog, sondern liegen hier in Neufeld um einiges ruhiger. Wir dachten zuerst, dass das vielleicht negativ ist, aber unsere Gäste finden es gerade gut, dass sie hier ihre Ruhe haben.

Liebe Frau Baumann, vielen Dank für das sehr nette Interview und die spannenden Einblicke. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihren Ferienhäusern Lütt Lönneberga.


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