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Workation: Kombiniere Arbeiten mit Reisen

Junge Frau sitzt auf dem Balkon und arbeitet während ihrer Workcation
Junge Frau sitzt auf dem Balkon und arbeitet während ihrer Workcation

Immer mehr Menschen arbeiten mittlerweile von zuhause aus und sind daran gewohnt, nur digital verbunden zu sein. Mach dir diese Entwicklung zunutze und buche eine Workation, bei der du Urlaub und Arbeit verbindest. Einfach gesagt nimmst du dir eine Auszeit von deiner gewohnten Arbeitsumgebung und verlegst dein Büro in eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus. Von dort aus arbeitest du remote für deinen Arbeitgeber. Wie das Ganze genau funktioniert und was du beachten solltest, erfährst du hier.

Auszeit vom Alltag: Warum Workation?

Der Begriff Workation ist zusammengesetzt aus Work (Arbeit) und Vacation (Urlaub). Manchmal liest du deshalb vielleicht auch Workcation“. Eigentlich stehen Arbeit und Urlaub im direkten Gegensatz zueinander, denn wer Erholung sucht, konzentriert sich nur selten auf E-Mails, Telefonate oder sonstige Aufgaben. Tatsächlich möchte Workation beide Punkte miteinander verbinden: An traumhaften Orten lädst du deinen Akku wieder auf und du kannst reisen, ohne Urlaub bei deinem Arbeitgeber einzureichen. Es braucht noch mehr Vorteile, um dich zu überzeugen? Traum-Ferienwohnungen hat fünf Gründe gesammelt, warum du eine Workation ausprobieren solltest.

Im Urlaub arbeiten? Hier kommen die Vorteile:

  1. Kombiniere Arbeiten und Urlaub: Lass dich von einem paradiesischen Umfeld inspirieren, tanke neue Energie und arbeite so produktiver.
  2. Richte dir ein neues Büro ein: Suche dir ein passendes Ziel und eine Ferienunterkunft mit WLAN für deine Workation aus. So kannst du deinem Arbeitsplatz sowie den immer gleichen vier Wänden entkommen und kreativ werden.
  3. Genieße die Zeit nach Feierabend: Wenn du deine Arbeit erledigt hast, kannst du den Urlaubsort in vollen Zügen genießen. Gehe in der Mittagspause zum Strand oder teste nach Feierabend die kulinarischen Highlights der Region. Wie wäre es mit einem leckeren Wein in der Toskana oder einem Stück Sachertorte in Wien?
  4. Lerne Gleichgesinnte kennen: Ursprünglich richtete sich Workation an digitale Nomaden wie Selbstständige, Freelancer oder Blogger. Gerade in digitalen Berufen sind also viele Leute unterwegs, die du während deines Urlaubs kennenlernen kannst. Tausche dich aus und erweitere dein Netzwerk.
  5. Nutze die aktuelle Zeit: In Zeiten der Corona-Pandemie trotzdem die ganze Welt sehen? Das ist schwer möglich, doch einige Ziele erlauben die Einreise aus Deutschland. Von daher kannst du statt mehrerer Urlaube einfach eine Langzeit-Workation an einem deiner Traumorte machen.

Die Vorbereitung: Arbeit und Urlaub verbinden

Bevor du eine Workation buchst, solltest du unbedingt mit deinem Arbeitgeber über deine Möglichkeiten für Remote-Arbeit sprechen und ihn davon in Kenntnis setzen, dass du dein Büro an einen anderen Ort verlegen möchtest.

Du solltest dich auf das Gespräch vorbereiten und deine Idee klar argumentieren können. Zu erwartende Fragen sind zum Beispiel:

  • Wie viele Stunden am Tag wirst du arbeiten?
  • Kann es passieren, dass Arbeit liegen bleibt?
  • Und wie hältst du mit deinen Kollegen Kontakt?

Der Schlüssel liegt darin, zunächst anzuerkennen, dass es sich um eine ungewöhnliche Bitte handelt und dann zu zeigen, warum es nicht nur besser für dich, sondern letztlich auch besser für das Unternehmen ist.

Zudem hat die Corona-Pandemie gezeigt, dass das Arbeiten von verschiedenen Standorten aus möglich ist. Wenn dein Arbeitgeber zusagt, kannst du in die genaue Planung gehen.

Wie bei einem herkömmlichen Urlaub gilt es, ein Ziel sowie eine passende Ferienunterkunft auszuwählen. Achte unbedingt darauf, dass die Unterkunft mit WLAN ausgestattet ist, damit du problemlos an deinem Laptop arbeiten kannst. Auf unserer Website findest du europaweit über 70.000 Ferienwohnungen und Ferienhäuser mit diesem Ausstattungsmerkmal.

Hast du deine persönliche Traumbleibe gefunden, kannst du den Ablauf und die Struktur der Workation festlegen (Zeitverschiebung, welche Aufgaben lassen sich vor Ort bearbeiten). Vergiss dabei nicht die Planung der After-Work-Aktivitäten – schließlich sollen Entspannung und Genuss nicht zu kurz kommen.

Wo lohnt sich eine Workation?

Grundsätzlich kannst du deine Workation überall da machen, wo du immer schon mal hin wolltest. Denke nur daran, dass Absprachen unter Umständen schwierig sein könnten, wenn du dich in einer anderen Zeitzone befindest. Außerdem kostet so ein Auslandsaufenthalt natürlich Geld. Du muss eine Ferienunterkunft bezahlen, Essen – und am Abend wirst du sicher auch mal ausgehen wollen.

Wir haben deshalb verschiedene europäische Städte auf ihre „Workation-Eignung“ in Bezug auf Lebenshaltungskosten analysiert. Das sind unsere Top 20:

Alle Details zu der Analyse findest du in unserer Pressemitteilung zum Workation-Check.


Hinweis: Du möchtest eine Workation planen? Dann solltest du die aktuelle Berichterstattung zur Corona-Pandemie im Auge behalten, denn die Reisebeschränkungen können sich jederzeit ändern. Außerdem ist es wichtig sich über die sozialversicherungsrechtlichen und arbeitsrechtlichen Aspekte eines Auslandsaufenthalts zu informieren. Traum-Ferienwohnungen möchte in diesem Artikel einen ersten Einblick in das Thema geben und kann keine Rechtsberatung leisten.

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2 Kommentare

  1. Ich bin erstaunt, dass man so unseriös werben und den Leser glauben lassen kann, dass lediglich eine gute Argumentation in Bezug auf die Arbeitsleistung notwendig ist, um den Arbeitgeber zu überzeugen.
    Kein einziger Hinweis auf die sozialversicherungsrechtlichen, steuerlichen und ggf. auch arbeitsrechtlichen Folgen, die ein solcher Aufenthalt mit sich bringt.
    Unglaublich und verantwortungslos, mehr fällt mir dazu nicht ein.

    1. Liebe Iris,

      danke für dein Feedback und deine konstruktive Kritik. Wir haben den Artikel nun um einen Hinweis ergänzt.

      Wir versuchen lediglich einen ersten Einblick in das Thema „Workcation“ zu geben und zu erklären, was das Ganze überhaupt ist (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Natürlich ist noch viel mehr nötig und sollte das Thema gut bei unseren Urlauber*innen ankommen, werden wir weitere Aspekte aufnehmen.

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