Wie oft habt ihr schon Bilder von weißen Sandstränden und Wasser gesehen, das so surreal türkis leuchtet, dass es wie ein Instagram-Filter aussieht? Meistens denkt man dabei an die Malediven, die Seychellen oder die Karibik. Doch das Gute liegt oft überraschend nah.
Willkommen auf Sardinien! Willkommen in einer Welt, die nur zwei Flugstunden von Deutschland entfernt liegt und doch eine völlig andere Realität bietet. Ein Sardinien Urlaub ist mehr als nur „Baden gehen“. Es ist eine sinnliche Erfahrung – der intensive Duft von wildem Rosmarin und Myrte weht durch das offene Autofenster, begleitet vom Zirpen der Zikaden in der Mittagshitze. Und es ist dieser Moment, wenn ihr nach einer Kurve plötzlich das Meer seht und unwillkürlich die Luft anhaltet, weil dieses Blau einfach nicht von dieser Welt zu sein scheint.
Doch sind wir ehrlich: Der Hauptgrund, warum wir alle von dieser Insel träumen, sind die Strände („Spiagge“). Es gibt Hunderte davon. Manche sind weltberühmt, manche versteckte Geheimtipps, die man nur nach einer Wanderung erreicht.
Damit ihr bei der riesigen Auswahl nicht den Überblick verliert, nehmen wir euch mit auf eine Inselrundreise. Packt gedanklich schon mal die Sonnencreme und das Handtuch ein. Hier sind unsere Top 5 der traumhaftesten Strände für eure nächste Auszeit.
- 1. La Pelosa (Stintino): Das Postkarten-Motiv
- 2. Cala Goloritzé (Golf von Orosei): Für die Abenteurer
- 3. Spiaggia del Principe (Costa Smeralda): Ein königliches Vergnügen
- 4. Porto Giunco (Villasimius): Wo Flamingos auf Badegäste treffen
- 5. Cala Brandinchi (San Teodoro): „Little Tahiti“
- Fazit: Eure Insel wartet
- Häufig gestellte Fragen
1. La Pelosa (Stintino): Das Postkarten-Motiv

Ganz oben im Nordwesten der Insel, auf einer schmalen Landzunge bei Stintino, liegt ein Strand, der regelmäßig in den Rankings der „schönsten Strände der Welt“ auftaucht. La Pelosa ist eine Legende – und das völlig zu Recht.
Das Erlebnis:
Kristallklares, flaches Wasser, feiner weißer Sand und eine einzigartige Kulisse mit der Insel Asinara und dem Wachturm Torre della Pelosa. Ideal zum Entspannen und perfekt für unvergessliche Fotos im leuchtenden Türkis.
Unser Tipp:
Da La Pelosa so beliebt ist, wurde zum Schutz der Natur ein Ticketsystem eingeführt. Ihr müsst euren Platz in der Hauptsaison vorab online reservieren. Das klingt erst mal nach Aufwand, sorgt aber dafür, dass der Strand nicht überfüllt ist und ihr die Schönheit wirklich genießen könnt. Wer die Region um Stintino und den Nordwesten erkunden möchte, findet Ferienwohnungen auf Sardinien oft als idealen Ausgangspunkt für Tagesausflüge in diese spektakuläre Ecke.
2. Cala Goloritzé (Golf von Orosei): Für die Abenteurer

Wir wechseln die Seite und fahren an die Ostküste, in den Golf von Orosei. Hier zeigt sich Sardinien von seiner wilden, dramatischen Seite. Hohe Kalksteinklippen fallen senkrecht ins tiefe Blau hinab.
Das Erlebnis:
Die Cala Goloritzé ist nur zu Fuß oder schwimmend erreichbar – und genau das macht ihren Zauber aus. Nach etwa einer Stunde Abstieg eröffnet sich eine fast unwirkliche Kulisse mit Felsbogen, der 140 Meter hohen Aguglia und weißem Kiesstrand. Das azurblaue Wasser und die wohltuende Stille machen diesen Ort besonders.
Unser Tipp:
Nehmt genug Wasser und Proviant für den Rückweg mit, denn der Aufstieg ist schweißtreibend – aber jeden Schritt wert. Diese Region ist perfekt für alle, die Aktivität mit Entspannung verbinden wollen. Viele Reisende nutzen Ferienwohnungen im Golf von Orosei, um jeden Tag eine andere Bucht dieses Küstenabschnitts zu erwandern oder per Boot zu entdecken.
3. Spiaggia del Principe (Costa Smeralda): Ein königliches Vergnügen

Die Costa Smeralda im Nordosten ist bekannt für Luxus, Yachten und Prominente. Aber sie hat ihren Namen („Smaragdküste“) nicht wegen der Juwelen der Besucher, sondern wegen der Farbe des Wassers. Einer der schönsten Strände hier ist der Spiaggia del Principe.
Das Erlebnis:
Der Legende nach der Lieblingsstrand von Prinz Karim Aga Khan und das zu Recht. Der hufeisenförmige Strand mit rosafarbenen Granitfelsen, hellem Sand und smaragdgrün bis tiefblau schimmerndem Wasser wirkt trotz der Nähe zu Porto Cervo und Porto Rotondo überraschend naturbelassen. Ein kurzer Fußweg hält den Trubel fern.
Unser Tipp:
Besucht diesen Strand am späten Nachmittag. Wenn die Sonne tiefer steht, beginnen die Granitfelsen rötlich zu glühen, was einen atemberaubenden Kontrast zum Wasser bildet. Wer den Glamour der Region mit Naturerlebnissen verbinden möchte, wählt oft Ferienwohnungen in Porto Cervo als Ausgangspunkt, um abends an die Costa Smeralda zu schlendern und tagsüber solche Naturschätze zu genießen.
4. Porto Giunco (Villasimius): Wo Flamingos auf Badegäste treffen

Ganz im Südosten der Insel, bei Villasimius, wartet ein Strand, der karibischer kaum sein könnte. Porto Giunco wird oft als der „Strand der zwei Meere“ bezeichnet.
Das Erlebnis:
Vorne kristallklares Meer mit weißem Sand, dahinter der Lagunensee Notteri mit oft hunderten rosa Flamingos – ein fast surreales Panorama. Der breite Strand bietet selbst in der Hochsaison Ruhe. Ein alter Sarazenenturm über der Bucht belohnt mit einem 360-Grad-Blick auf Meer und Lagune.
Unser Tipp:
Der Süden Sardiniens ist bekannt für seine entspannte Atmosphäre. Wenn ihr nach einem langen Strandtag noch das lokale Leben genießen wollt, kehrt ihr einfach in eure Ferienwohnungen in Villasimius zurück und genießt in den Trattorien des Ortes frische Meeresfrüchte. Villasimius verwandelt sich abends in eine lebendige Flaniermeile mit Kunsthandwerk und Musik.
5. Cala Brandinchi (San Teodoro): „Little Tahiti“

Der Spitzname verrät es schon: Die Cala Brandinchi bei San Teodoro (südlich von Olbia) wird oft mit der Südsee verglichen. Und wenn ihr das erste Mal dort steht, werdet ihr euch ungläubig die Augen reiben.
Das Erlebnis:
Extrem flaches, glasklares Wasser lässt Boote über ihren Schatten zu schweben – perfekt für Familien und entspanntes Baden. Blendend weißer Sand, Pinienwald und Dünen spenden natürlichen Schatten, während der Duft von Pinien und Meer die Bucht erfüllt.
Unser Tipp:
San Teodoro ist ein sehr beliebter Ort, und „Little Tahiti“ ist kein Geheimtipp mehr. Kommt früh am Morgen, am besten vor 9:00 Uhr. Dann habt ihr die Lagune fast für euch allein und könnt zusehen, wie die Sonne das Wasser langsam in ein Farbenmeer verwandelt. Da die Region so vielfältig ist, nutzen viele Reisende Ferienwohnungen in San Teodoro, um flexibel zu bleiben und jeden Tag spontan zu entscheiden, ob es Strandtag oder Ausflug werden soll.



Fazit: Eure Insel wartet
Dieser wunderschöne Ort, Sardinien, macht süchtig. Es ist diese Mischung aus wilder Natur, uralter Geschichte (habt ihr schon mal von den Nuraghen gehört?) und Stränden, die weltweit ihresgleichen suchen.
Es ist egal, ob ihr den Norden mit seinen bizarren Felsformationen bevorzugt oder den langen Sandstränden im Süden verfallt. Jeder Küstenabschnitt hat seinen eigenen Charakter.
Vielleicht ist 2026 das Jahr, in dem ihr nicht in die Ferne schweift, sondern das Paradies vor der europäischen Haustür entdeckt. Taucht ein in das Smaragdgrün, lasst euch vom Wind die Haare zerzausen und genießt das Gefühl von Freiheit.
Seid ihr bereit für das Insel-Abenteuer?
Startet eure Planung, schnappt euch eine Landkarte und markiert euch diese fünf Buchten. Egal wo ihr landet, Sardinien wird euch mit offenen Armen empfangen. Gute Reise!
Häufig gestellte Fragen
Sardinien oder auf Italienisch „Sardegna“ ist kein typisches Massentourismusziel, sondern eher eine elegante italienische Inselperle westlich des Festlands und südlich von Korsika. Mit über 1.800 Kilometern weitgehend unberührter Küste ist die Insel vor allem für ihre traumhaften Strände, das türkisfarbene Meer und die faszinierenden Felsformationen bekannt.
Sardinien ist eine italienische Insel und Region nach Sizilien die zweitgrößte im westlichen Mittelmeer. Geografisch liegt sie quasi mittendrin: etwa 200 Kilometer westlich vom italienischen Festland und 200 Kilometer nördlich der afrikanischen Küste. Die französische Nachbarinsel Korsika ist im Norden sogar nur knapp 12 Kilometer entfernt.
Für Erkundungstouren eignen sich am besten der Frühling (April bis Juni) und der Herbst (September bis Oktober). In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm mild und die Insel ist nicht so überlaufen wie im Hochsommer. Das macht den Besuch von historischen Stätten, Naturschutzgebieten und den charmanten Städten deutlich entspannter.
Wenn ihr neben dem Entspannen am Strand auch ein wenig von der Insel sehen wollt, solltet ihr mindestens 5 Tage einplanen. Möchtet ihr Sardinien aber wirklich erleben also Strände, Natur und verschiedene Städte kombinieren, dann sind 7 bis 10 Tage ideal. Selbst dann werdet ihr zwar nicht die komplette Insel sehen, bekommt aber einen richtig guten Eindruck von ihr.
Die sardische Küche ist uralt und unglaublich abwechslungsreich. Da die Insel traditionell sowohl von der Landwirtschaft als auch vom Fischfang lebt, findet ihr hier eine spannende Mischung aus Fleisch- und Fischspezialitäten. Zudem schmeckt man die Geschichte: Viele verschiedene Zivilisationen haben hier über die Jahrhunderte gelebt und ihre kulinarischen Spuren hinterlassen.
Ja, tatsächlich! Auf den höheren Bergen und in weiten Teilen des Nordens, etwa bei Sassari oder in der Gallura, fällt im Winter durchaus Schnee. Besonders die kleinen Dörfer im „Herzen“ Sardiniens, von der Barbagia bis zum Goceano, verwandeln sich dann in weiße Winterlandschaften. Die dortigen Skigebiete stehen bereit, sobald genug Schnee liegt.
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