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Film-Drehorte in Deutschland: Auf den Spuren Hollywoods

Film-Drehorte in Deutschland, Header
Film-Drehorte in Deutschland, Header

Netflix, Amazon Prime, Disney+, Maxdome und wie sie alle heißen – in Deutschland wird derzeit so viel gestreamt, wie nie zuvor. Überraschend ist das nicht, immerhin gibt es wenig Entspannenderes, als es sich mit einem spannenden Film oder der Lieblingsserie auf der Couch bequem zu machen. Noch schnell Snacks und das Lieblingsgetränk organisiert und schon steht einem gemütlichen Filmabend nichts mehr im Wege.

Genauso wie andere Medien vermögen es Filme und Serien, Emotionen in uns zu wecken. Gerade Filme und Serien, in denen beeindruckende Landschaftsaufnahmen vorkommen, sorgen aber auch dafür, dass uns die Sehnsucht packt. Und wer möchte nicht einmal die schönsten Drehorte der Welt hautnah erleben? Dabei muss es nicht unbedingt der einsame Strand in Thailand („The Beach“ lässt grüßen!) oder die Einsamkeit Alaskas sein.

Auch in Deutschland – und damit quasi direkt vor deiner Haustür – kannst du auf den Spuren Hollywoods wandeln. Wir nehmen dich mit auf eine Reise zu den bekanntesten Schauplätzen in Deutschland, zeigen dir, wo sich die Drehorte der ersten deutschen Netflix-Serie „Dark“ befinden und geben dir Inspirationen für deine eigene Reise an die beeindruckendsten Film-Drehorte Deutschlands.

“Dark“-Drehorte: Besuch in Brandenburg

Natur und moderne Metropolen

Seit 2017 läuft beim Streaming-Dienst Netflix „Dark“ – und damit die erste Serie, die von Netflix in Deutschland entwickelt, produziert und gedreht wurde. Mittlerweile gibt es zwei Staffeln, an der dritten und zugleich letzten Staffel wird derzeit (Stand Mai 2020) noch gearbeitet. Zwar ist das Setting der Serie, Winden, rein fiktiv, trotzdem kannst du zahlreiche Dark-Drehorte in Deutschland tatsächlich besuchen.

Und ganz im Gegensatz zur düsteren Atmosphäre der Zeitreise-Serie präsentieren sich die verschiedenen Filmkulissen in Brandenburg sehr einladend. Gefilmt wurde zum Beispiel im Saarmunder Wald in der Region zwischen Saarmund und Tremsdorf. Hier wurde unter anderem die Höhle, die als Dreh- und Angelpunkt in der Serie dient, als temporäre Filmkulisse aufgebaut.

Film-Drehorte in Deutschland: Potsdam und Berlin

Neben den ländlichen Gegenden Brandenburgs ist aber auch Brandenburgs Hauptstadt Potsdam ein beliebter Film-Drehort Deutschlands. So diente die Stadt bereits unzähligen Hollywood-Streifen als Filmkulisse – darunter zum Beispiel Blockbustern wie „Inglourious Basterds“ oder „Cloud Atlas“. Auch viele deutsche Serien nutzen Potsdam als Drehort. Sehenswert ist für Filmfans auf jeden Fall der Filmpark Babelsberg, in dem du einen spannenden Einblick in die Filmwelt erhältst.

Natürlich darf auch Berlin in einer Aufzählung der beeindruckendsten Film-Drehorte in Deutschland nicht fehlen. Die Hauptstadt ist sowieso jederzeit einen Besuch wert, doch Filmliebhaber haben hier unzählige Möglichkeiten, auf den Spuren ihrer Lieblingsfilme und -serien zu wandeln.

Neben „Dark“ und anderen deutschen Serien wurde mit „Homeland“ auch eine bekannte internationale Serie in Berlin gefilmt – genauso, wie viele Hollywood-Streifen. Darunter befinden sich Klassiker wie „In 80 Tagen um die Welt“, „V wie Vendetta“ oder „Goodbye, Lenin!“.

Doch auch „The Ghostwriter“, „The First Avenger: Civil War“ oder “Flightplan” nutzten die Metropole Berlin als Filmkulisse. Weitere Filme, die in Locations in und um Berlin gedreht wurden, sind „Die Bourne-Verschwörung“, „Mockingjay. Die Tribute von Panem 3“ oder „James Bond 007: Octopussy“. Du siehst: Ein Kurztrip nach Berlin inklusive Stippvisiten bei den zahlreichen Drehorten lohnt sich!

“Görliwood“, Leipzig und Dresden: Film-Locations in Sachsen

Wie im Märchen

Auch das beschauliche Sachsen hat sich bei Filmkennern einen Namen gemacht und wird gern als Film-Drehort in Deutschland genutzt. So dient zum Beispiel der Flughafen Leipzigs als Kulisse für einige Szenen aus „The First Avenger“. Auch „Das fliegende Klassenzimmer“ nach dem Roman von Erich Kästner sowie mehrere „Tatort“-Filme nutzen Leipzig als Drehort.

Neben Leipzig dient auch die sächsische Landeshauptstadt Dresden häufiger als Schauplatz für Film und Fernsehen. Vor allem ein Ort dürfte Filmfans bekannt vorkommen: Das Schloss Moritzburg, das sich ganz in der Nähe Dresdens befindet und als Kulisse für den Weihnachtsfilm schlechthin diente: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Auch für „Goethe!“ und „The Grand Budapest Hotel“ wurden Szenen in Dresden gefilmt.

„The Grand Budapest Hotel” ist ein gutes Stichwort, denn ein weiterer Schauplatz dieser Verfilmung von Wes Anderson befindet sich in Sachsen – genauer gesagt in Görlitz. Diese sächsische Kleinstadt blieb im zweiten Weltkrieg weitestgehend verschont, sodass vor allem die bezaubernde Altstadt noch heute Bestand hat und sich somit nicht nur für Filmfans als Ausflugsziel lohnt. Sie diente unter anderem als Kulisse für Szenen aus „Der Vorleser“, „Die Bücherdiebin“ oder „Die Vermessung der Welt“. Doch auch andere Hollywood-Verfilmungen wurden hier gedreht, was Görlitz auch den Beinamen „Görliwood“ einbrachte.

Alpenpanorama und idyllische Kleinstädte: Traumhafte Drehorte in Bayern

Beeindruckende Schauplätze

Idyllische Dörfer, lebendige Großstädte und drum herum eine herrliche Naturlandschaft – Bayern hat nicht nur als Urlaubsziel einiges zu bieten, sondern lässt auch die Herzen von Filmproduzenten – und damit auch Filmfans – höherschlagen. So ist es kein Wunder, dass man sich schon für einige Filme und TV-Serien das beeindruckende Alpenpanorama oder die malerischen Seen als Kulisse zunutze gemacht hat. Auch das traumhafte Schloss Neuschwanstein wurde als Schauplatz herangezogen – zum Beispiel für die Historienverfilmung „Ludwig II.“.

Zu den bekanntesten internationalen Filmen, die in Bayern gedreht wurden, zählen etwa:

  • „Snowden“, für den das Münchner Olympiastadion als Drehort diente,
  • „Eddie the Eagle“, der an der Oberstdorfer Skisprungschanze gefilmt wurde,
  • „Die drei Musketiere“, in dem unter anderem das Alte Rathaus in Bamberg sowie Locations in Würzburg, München und auf der Insel Herrenchiemsee genutzt wurden.

Darüber hinaus stammen aus Bayern zahlreiche deutsche Serien, darunter die Krimiserien „Der Bulle von Tölz“, „Polizeiruf 110“ oder „Die Rosenheim-Cops“.

Natur und Kultur: Film-Drehorte Deutschlands im Harz

Traumhafte Locations

Wenn der Harz eines zu bieten hat, dann ist es eine traumhafte Naturlandschaft und ganz viel Kultur in malerischen Altstädten. Genau das zieht seit längerem auch Filmemacher in die idyllische Region. So diente zum Beispiel das beschauliche Quedlinburg in vergangenen Jahren als Schauplatz für Szenen aus „Goethe!“, „Till Eulenspiegel“ oder dem Remake von „Heidi“.

Dank vieler historischer Burgen wie der Burg Regenstein bei Blankenburg oder dem Schloss Wernigerode, aber auch der sagenumwobenen Teufelsmauer ist es außerdem wenig überraschend, dass viele Filme, die im Mittelalter spielen, im Harz gedreht wurden. So ist die Teufelsmauer beispielsweise in den Romanverfilmungen von „Die Päpstin“ oder „Der Medicus“ zu sehen.

Auch Hollywood war bereits im Harz zu Gast. Der Halberstädter Dom diente als Filmkulisse für George Clooneys „Monuments Men“, und auch im malerischen Goslar wurde für das Drama gedreht. Daneben dient die Naturlandschaft des Harzes auch in vielen Märchenverfilmungen, darunter zum Beispiel von „Sieben Zwerge“ oder „Schneewittchen“ als Filmkulisse. Wenn du also einen entspannten Urlaub verbringen und gleichzeitig spannende Film-Drehorte in Deutschland besichtigen möchtest, bist du im Harz auf jeden Fall richtig!

Film-Locations in Norddeutschland: Auf nach Hamburg und Sylt

Im hohen Norden

Auch in Norddeutschland gibt es allerhand Film- und Serien-Drehorte, die du besichtigen kannst – zum Beispiel bei einem Kurztrip nach Hamburg. Die Stadt an der Elbe dient vor allem für viele Serien als Kulisse. So wird etwa das „Großstadtrevier“ auf der Reeperbahn und am Hamburger Hafen gedreht. Auch für „Notruf Hafenkante“ kommt der Hafen und die Hafen City in Hamburg als Schauplatz zum Einsatz. Und selbstverständlich darf auch ein Klassiker der deutschen Krimi-Filme nicht fehlen: der Tatort. Auch der spielt immer mal wieder in der Hansestadt.

Doch auch sonst hat sich Hamburg längst einen Namen als Drehort gemacht. Beispielsweise wurde für Till Schweigers „Honig im Kopf“ in Hamburg gedreht, und auch James Bond war bereits in der Hansestadt zu Gast – nämlich im Hotel Atlantic Kempinski, das in der „Der Morgen stirbt nie“ zu sehen war.

Auch Filmfans, die es auf die beschaulichen Nordsee-Inseln zieht, werden fündig: Mach dich auf den Weg nach Sylt, denn hier gibt es einige Film-Drehorte Deutschlands zu erkunden. Genauer gesagt wurde hier der Politthriller „The Ghostwriter“ von Roman Polanski gedreht. Eigentlich spielt die Handlung des Films auf der US-amerikanischen Insel Martha’s Vineyard, doch aus Kostengründen wurde der Drehort kurzerhand nach Sylt verlegt.

Du siehst also: Überall in Deutschland kannst du auf spannende Film-Drehorte treffen – selbst dort, wo man es vielleicht gar nicht vermutet. Halt darum bei deiner nächsten Reise ruhig die Augen offen, ob du an deinem Feriendomizil nicht ungeahnt auf den Spuren Hollywoods wandelst!


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