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Wandern mit Kindern leicht gemacht

„Mama, wie weit ist es noch?“ „Papa, kannst du mich tragen?“ Welche Eltern kennen das nicht. Wenn ein Fußmarsch zehn Minuten überschreitet, plant der Nachwuchs schnell mal den Aufstand und will überzeugt werden, warum es sich lohnt, weiterzugehen. Dennoch möchten viele Eltern Zeit mit ihren Kindern in der Natur verbringen und suchen nach Lösungen.

Tipp 1: Für die richtige Ausstattung sorgen

Für den Nachwuchs muss es nicht die perfekte Outdoor-Ausstattung sein, aber vernünftiges Schuhwerk ist für alle Familienmitglieder unerlässlich. Das spezielle Schuhwerk zeichnet sich durch Robustheit, eine gute Wasserdichtigkeit und eine rutschfeste Sohle aus. Wanderschuhe verleihen den Kindern „magische Kräfte“, wenn Sie Ihnen erklären, dass es sich um „Zauberschuhe“ handelt, die ganz von alleine laufen. Dieser kleine Trick hat schon bei so mancher Wanderung geholfen. Wenn noch Platz im Rucksack ist, ist es auf jeden Fall ratsam für alle Wanderer vernünftige Regenkleidung mitzunehmen.

Tipp 2: Proviant sollte immer im Gepäck sein

Außerdem sollten Sie bei jeder Wanderung Proviant einpacken: Etwas zu trinken und vielleicht eine kleine Süßigkeit sind wertvolle Begleiter, die bei einem kleinen Motivationstief wahre Wunder bewirken können. Denn, sollte das Ausflugslokal einmal geschlossen haben, können Sie gut überbrücken. Bei längeren Wanderungen planen Sie ruhig mit einer kleinen Brotzeit. Manche Kinder mögen es, ihre Marschverpflegung in einem eigenen Rucksack zu tragen. Auf diese Weise können sie gleichzeitig „wichtige Fundstücke“ selbst tragen.

Tipp 3: Der Weg ist das Ziel

Nehmen Sie sich für den Anfang keine langen Strecken vor, sondern machen Sie den Weg zum Ziel. Zwar können Kinder ab vier Jahren jede Art von Wanderung meistern, wenn die Motivation stimmt. Breite Forstwege langweilen den Nachwuchs. Kleine Pfade über Wurzeln und Steine wirken dagegen inspirierend und lassen die Kleinen laufen wie von selbst. Hinter jeder Biegung könnte sich etwas Neues verbergen. Und, wenn sie dann genau hinsehen, lässt sich in der Natur Vieles entdecken. Wenn die Miniwanderer dann noch einen schönen Stein, Stock oder Pilz finden, läuft es wie von selbst.

Tipp 4: Für Abwechslung sorgen

Die Kleinen sollten immer etwas zum Entdecken haben. Kleine Bäche am Wegesrand sorgen für Abwechslung. Ins Wasser können sie hervorragend Steine werfen, Dämme bauen oder Bücken bauen. Dann heißt es für die Eltern: Geduldig sein. Hügelige Wege, bei denen es immer rauf und runtergeht, idealerweise mit steilen Aufstiegen fordern die Kinder heraus. Ein kleiner Nebeneffekt ist, dass die Miniwanderer einen langen Weg nicht so deutlich sehen. Toll sind auch kleine Felsbrocken, die zum Kraxeln einladen – oder umgestürzte Baumstämme. Auf denen lässt es sich nicht nur hervorragend balancieren, sie sorgen auch für das nötige Abenteuerfeeling.

Felsbrocken laden zum Klettern ein

Tipp 5: Spezielle Wege für Kinder

In vielen Urlaubsgebieten haben die Verantwortlichen mittlerweile reagiert und bieten spezielle Wanderwege für Kinder an. In großen und kleinen Gebirgen finden Familien besondere Themenwanderwege: Von Märchenwegen, über Baumwipfelpfade, Entdeckerpfade, Walderlebsnispfade, Moorwege bis hin zu Tierbeobachtungspfade. Die Bandbreite ist riesig. Der Vorteil ist, dass diese Kinderwanderungen speziell für die Kleinen entwickelt wurden und meistens nicht länger als drei Stunden dauern. Ein weiterer Pluspunkt: Auf die Urlaubskasse wirken sich solche Angebote positiv aus, weil sie zumeist kostenfrei sind.

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