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Fülle, Abwechslung und Frohsinn – das ist Gran Canaria. Auf der drittgrößten Kanareninsel tobt das Leben: Bunte Feste, kultureller Reichtum, landschaftliche Abwechslung und malerische Strände zeichnen die nahezu kreisrunde Insel aus. Aufgrund der Vielfalt, die sich auch klimatisch und geografisch ausdrückt, erhielt Gran Canaria den Beinamen „Miniaturkontinent“. Vom Regenwald bis zur Wüste – auf Gran Canaria wird Abwechslung groß geschrieben. Wir haben wissenswerte Informationen rund um die Insel sowie einige Highlights auf Gran Canaria für Sie zusammengestellt.

Kanarischen Insel Schwerpunkt Gran Canaria

Gran Canaria ist die drittgrößte der Kanarischen Inseln © Traum-Ferienwohnungen

Das Klima auf dem Miniaturkontinent

Wie alle Kanarischen Inseln gehört auch Gran Canaria zu Spanien, liegt jedoch gerade einmal 210 Kilometer vor dem afrikanischen Kontinent. Aufgrund dessen herrschen auf Gran Canaria auch zwei unterschiedliche klimatische Bedingungen: Während die Luft im Norden eher feucht ist, weht im Süden oft ein heißer, trockener Wind aus der Sahara herüber. Zwar unterliegt die Insel dem Einflussbereich der Passatwinde, doch die Bergmassive im Norden sorgen dafür, dass die Luftmassen sich an den Hängen stauen und zu meistens nebeligen Niederschlägen führen. Auch auf Gran Canaria bietet sich ein Urlaub in einer Ferienwohnung an!

Der Norden

Steilküste auf Gran Canaria mit türkisblauem Wasser

Steilküste im Norden von Gran Canaria © tirot / pixelio.de

Da das Wetter im Norden nicht ganz so gut ist, wie im südlichen Teil Gran Canarias, ist der Tourismus hier weniger ausgeprägt. Hinzu kommt, dass im Vergleich zum südlichen Teil der Insel recht wenig gut zugängliche Strände im Norden liegen. Aus diesem Grund konnte der nördliche Teil der Insel seine Ursprünglichkeit bewahren. Verträumte Orte, eine üppige Vegetation und steile Küsten herrschen hier vor. Die wenigen Strände im Norden sind nur geringfügig erschlossen und versprechen Ruhe und Abgeschiedenheit. Allerdings befindet sich die größte Stadt der Kanarischen Inseln im Norden Gran Canarias: Las Palmas de Gran Canaria. Las Palmas ist neben Santa Cruz de Tenerife eine der beiden Hauptstädte der Kanarischen Inseln. In der Stadt vereinen sich alte Baukunst, moderne Architektur sowie bunter Trubel. Zudem liegt einer der größten Häfen des atlantischen Ozeans in Las Palmas.

Der Süden

Stark frequentierter Strand im Süden Gran Canarias mit Hotels im Hintergrund

Ein beliebter Strand im Süden von Gran Canaria © m-glimpz / flickr.com

Im Gegensatz zum Norden ist der Süden von karger Wildnis geprägt. Das nahezu niederschlagsfreie Wetter führt dazu, dass das Land öde und trocken ist. Wurden hier bis vor wenigen Jahrzehnten noch Tomatenplantagen unterhalten, ist inzwischen das Wasser so knapp und kostbar, dass auf den Anbau verzichtet wird. Stattdessen setzt der Süden auf den Tourismus: Gigantische Hotelkomplexe reihen sich aneinander und Strände mit guter Infrastruktur dienen dem Massentourismus. Doch obwohl der Süden von Gran Canaria ein Touristenmagnet ist, finden sich hier auch durchaus schöne und ruhige Ecken.

Der Westen

Bergkulisse im Westen von Gran Canaria mit Blick ins Tal

Bergkulisse im Westen von Gran Canaria © Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Der Westen der Insel ist wild und ungezähmt. Schmale, wenig abgesicherte, Straßen führen an die höchsten Punkte steiler Bergmassive. Von dort aus wird der Blick auf eine bizarre Gebirgslandschaft aus dunklem Lavagestein freigegeben.
Auch sorgen hier starke Winde immer wieder für Veränderungen an den steilen Felswänden der Westküste. Am deutlichsten wurde dies, als im November 2005 das Wahrzeichen von Gran Canaria, der „Roque Nublo“, von einem Tropensturm heimgesucht wurde. Ein Teil des Felsens wurde bei dem starken Sturm fortgerissen.

Der Osten

Windräder auf Gran Canaria

Ein Windpark im Osten von Gran Canaria © El coleccionista de instantes / flickr.com

Im Osten der Insel breitet sich eine karge Industrielandschaft aus. Ausgehend vom Flughafen in Richtung Süden befinden sich hier riesige Plantagen, Großmärkte sowie Windparks. Der Osten der Insel gilt als Versorgungszentrum. Allerdings finden sich hier auch schöne Ecken. Auf kleinen Nebenstraßen unweit der Autobahn führt der Weg entlang an Schluchten und Kakteenwäldchen. Zudem gilt die Ostküste bis in den Süden hinunter als beliebtes Surfgebiet.

Gran Canarias Strände

Strände auf Gran Canaria

Gran Canaria bietet schöne Strände © EikeR / flickr.com

Rund um die Insel finden sich Strände für jeden Geschmack. Von touristisch erschlossenen Sandküsten mit Bars, Geschäften, Duschen und ähnlichen Annehmlichkeiten bis hin zu ruhigen, abseits gelegenen, schwer zugänglichen Standparadiesen ist auf der Insel alles vertreten. Zu beachten ist allerdings, dass die Strömungen des Atlantiks mitunter sehr stark sein können. Um sich nicht in lebensbedrohende Situationen zu begeben, ist es erforderlich die Warnhinweise an den Stränden zu beachten, denn der Wellengang kann häufig täuschen. Trotz relativ ruhiger See kann eine massive Unterwasserströmung herrschen, die unerfahrene Schwimmer schnell bis ins tiefe Meer hinaus treibt. An sämtlichen Touristenstränden sind aus diesem Grund Fahnen mit unterschiedliche Farben angebracht, die kennzeichnen worauf zu achten ist.

Grün: Keine Gefahr

Gelb: Nur für geübte Schwimmer

Rot: Badeverbot

An einsamen Stränden ohne diese farblichen Warnhinweise  ist es deswegen sehr zu empfehlen in Ufernähe zu bleiben.

Von Playa del Inglés bis Maspalomas

Überfüllter Strand Playa del inglés im Süden von Gran Canaria

Der stark frequentierte Strand Playa del inglés © Peter Fristedt / flickr.com

Viele Strände im Süden verfügen über sehr feinen, goldgelben Sand sowie klares, türkisblaues Wasser. Diese Merkmale bietet auch der acht Kilometer Lange Strand zwischen Maspalomas und Playa del Inglés. Er gehört zu den beliebtesten Stränden in Europa. Bars, Restaurant sowie Duschgelegenheiten bieten einen angenehmen Komfort während des Sonnebadens am Strand. Ein breiter FKK-Abschnitt befindet sich in der Mitte des Küstenabschnitts und wird auch gerne im angrenzenden Dünengebiet von Maspalomas praktiziert. Die Dünen bieten ein Bade- und Erholungsgebiet der ganz besonderen Art. Allerdings ist etwas Vorsicht geboten, denn rund um den FKK Bereich gibt es auch einige Spanner.

Playa de las Canteras

Strand bei Las Palmas auf Gran Canaria

Playa de las Canteras bei Las Palmas © pepelopex / flickr.com

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist der Strand Playa de las Canteras bei Las Palmas. Mitten in der Großstadt befindet sich dieser einladende Strand, der durch ein Riff die starke Strömung des Atlantiks abhält. Der Strand wird auch gerne als die „Copacabana Europas“ bezeichnet.

Chico und die Strände von Güigüi

Fast von der Welt abgeschnitten sind die Strände zwischen San Nicholas und Puerto de Mogan im Westen der Insel. Sie sind lediglich mit dem Boot oder durch einen 2,5-stündigen Fußmarsch zu erreichen, weshalb sie von Touristen eher wenig besucht werden. Die beiden Strände bieten einfachere sanitäre Anlagen. Da sich keine weitere Infrastruktur in der Nähe befindet, müssen Lebensmittel selbst mitgebracht werden.

Surfparadies Gran Canaria

Surfer auf der perfekten Welle im Meer

Gran Canaria ist ein wahres Paradies für Surfer © El coleccionista de instantes / www.pixelio.com

Ähnlich wie Fuerteventura gehört auch Gran Canaria zu einem der beliebtesten Anlaufstellen für Surfer. Vor allem die Ostküste bietet optimale Bedingungen zum Wellenreiten. In Las Palmas befindet sich südlich und etwas abseits vom Badestrand ein beliebter Surfspot, der allerdings häufig sehr überlaufen ist. Doch bietet die Insel mindestens 42 weitere Surfspots.

Surfschulen vor Ort informieren, wo gute und geeignete Surfspots rund um die Insel zu finden sind. Auch über bestehende Windverhältnisse wissen diese Anlaufstellen bestens Bescheid. Für Anfänger und Fortgeschrittene bieten die Surfschulen eine Reihe von Kursen sowie Surfcamps an.

Gran Canarias Kiefernwälder

Blick auf den Kiefernwald auf Gran Canaria

Kiefernwald auf Gran Canaria © Marianne Perdomo / flickr.com

Zu Gran Canarias Naturschönheiten zählen vor allem die Kiefernwälder im Nordwesten der Insel. Auf dem Berg Tamadaba, 16 Kilometer nordwestlich von Artenara, liegt auf 1444m Höhe einer der schönsten Kiefernwälder der Insel. Das Gebiet ist sowohl bei Wanderern als auch bei Bergsteigern sehr beliebt. Angegrenzt an den Kiefernwald ist das Erholungsgebiet „Zona Recreativa“, in dem sich Sitzgelegenheiten sowie ein Spielplatz befinden.

Roque Nublo

Der roque nublo im Kiefernwald von Gran Canaria

Das Wahrzeichen Gran Canarias: der Roque Nublo © Carlosh von Irmer / pixelio.de

Der „Roque Nublo“ (zu dt.: Wolkenfels) ist das Wahrzeichen Gran Canarias. Die steil nach oben zeigende Felsformation erinnerte an eine Hand mit mahnendem Finger. Der „Roque Nublo“ befindet sich im Zentrum der Insel inmitten des Naturparks Parque Rural del Nublo und ist der Rest eines einstmals viel höheren Vulkans. Zu diesen ungewöhnlich geformten Basaltfelsen gehören noch drei weitere Felsen.

Valle de Agaete

Blick auf Valle de Agaete Canaria

Das fruchtbare Tal Valle de Agaete © Spirou42 / flickr.com

Bei Artenara beginnt ein Wanderweg in das „Fruchtbare Tal von Agaete“, einem der schönsten Naturereignisse auf der Insel. Grüne Hänge, hohe Palmen und eine beeindruckende Bergkulisse stehen im perfekten Verhältnis zu den Bananen-, Papaya- oder Mangoplantagen. Das fruchtbare Tal eignet sich hervorragend zum Wandern. Längere Wanderungen sollten allerdings möglichst in Begleitung von ortskundigen Führern unternommen werden.

Archäologische Funde

Der Cenobio de Valerón - ein archäologischer Kornspeicher auf Gran Canaria

Der Kornspeicher „Cenobio de Valerón“ © jonaycp / flickr.com

Cenobio de Valerón gehört zu den bedeutendsten archäologischen Funden auf Gran Canaria. Es handelt sich hierbei um einen Kornspeicher, den die Guanchen (Ureinwohner der Kanarischen Inseln) in das Vulkangestein geschlagen haben. Die Fundstätte ist vor nicht allzu langer Zeit für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden und bietet heute auch die Möglichkeit, sich einer Führung anzuschließen.
Zu weiteren archäologischen Funden gehören die bemalten Höhlen von Gáldar. Sie zählen neben dem Cenobio de Valerón zu den wichtigsten kulturellen Anlaufpunkten während eines Urlaubs auf Gran Canaria.

Gran Canarias Nachtleben

Feiernde Personen bei Rotlicht und Nebeleffekt auf Gran Canaria

Auf Gran Canaria wird viel gefeiert © nikstyles / pixelio.de

Auch Partygänger kommen auf Gran Canaria voll auf ihre Kosten, denn die Insel bietet eine ausgedehnte Partymeile. An der Playa de Inglés gibt es zahlreiche Bars, Discotheken und Clubs die vor jungen, internationalen Party-Urlaubern nahezu überquellen! Die typischen Clubs auf Gran Canaria bestehen aus einer großen Bar und einer kleinen Tanzfläche.

In Maspalomas wimmelt es von Flyer-Verteilern, die bereits morgens Werbung für Ihre Discothek machen. Das Publikum ist bunt gemischt. Vor allem Engländer, Holländer und Touristen aus Osteuropa feiern mit. Bevor man in das brodelnde Nachtleben abtaucht, bietet sich zum Beispiel ein Besuch im Hardrock-Cafe Gran Canaria an. Bei typisch amerikanischem Essen und lauter Rockmusik kann man hier mit leckeren Cocktails den Abend starten um dann bis in die frühen Morgenstunden in einer der unzähligen Discotheken abzufeiern.

Holiday World

Achterbahn in voller Fahrt in der Holiday World auf Gran Canaria

Jede Menge Spaß und Spannung bietet der Vergüngungspark  Holiday World © Roller Coaster Philosopphy / flickr.com

Der Vergnügungspark „Holiday World“ ist der größte Freizeitpark auf den Kanarischen Inseln und bei Einheimischen wie auch bei Touristen gleichermaßen beliebt. Der Park befindet sich in Maspalomas an der Südspitze von Gran Canaria. Während des Tages stehen Achterbahnen, Karussells und Aktivanlagen wie Bowlingbahnen oder Spaßbäder zur Vergnügung bereit, in den Abend- und Nachtstunden versprechen Bars und Diskotheken aufregende Nächte voller Spaß und Tanz.

Karneval

Verkleidte Menschen mit bunten Kostümen beim Karneval auf Gran Canaria

Auch auf Gran Canaria wird Karneval gefeiert © El coleccionista de instantes / flickr.com

Neben vielen anderen Festen, die Gran Canaria feiert, gehört der Karneval wohl zu den bekanntesten. Wie im gesamten spanischen Raum sind die Festivitäten ein fester kultureller Bestandteil.  Jede der austragenden Städte bringt ihre eigene Note mit ins Spiel, wobei Las Palmas, Agüimes und Maspalomas zu den Hochburgen zählen. Bunte Gestalten, Umzüge und irrwitzige Tanzveranstaltungen stehen im Zeichen dieser verrückt-sympathischen Zeit.

Palmitos Park

Der Palmitos Park auf Gran Canaria ist ein Besuch wert

Seltene Vogelart im Palmitos Park © El coleccionista de instantes / flickr.com

Der Palmitos Park gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Insel. Ein Besuch des Parks sollte daher bei einem Urlaub auf Gran Canaria nicht fehlen. Der Tierpark befindet sich ca. 10 Kilometer von Maspalomas und beherbergt mehr als 200 Vogelarten. Interessant und vor allem besonders schön ist auch der dazugehörige botanische Garten.
Zu den Highlights des Parks gehören Europas größtes Schmetterlingshaus, ein artenreiches Aquarium, ein Teich für Wasservögel sowie verschiedene Vogelschauen, in denen Papageien und Greifvögel Ihre Kunststücke vorführen. Die neuste Attraktion ist das Delfinarium mit seinen Delfinshows, die zweimal am Tag bestaunt werden können.

Das Orchideenhaus im Palmitos Park ist das größte der Kanarischen Inseln und hunderte verschiedene Orchideenarten können dort bewundert werden. In den vergangenen Jahren wurde der Park um einige Attraktionen erweitert und beherbergt somit heute auch Reptilien und Affen.

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Ferienwohnungen auf Gran Canaria von Traum-Ferienwohnungen

Lesen Sie auch die anderen Artikel unserer 5-teiligen Serie über die fünft größten Kanareninseln Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote und La Palma!

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