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Wenn sich der süßliche Duft von Glühwein und Feuerzangenbowle mit dem fröhlichen Klang von Kinderchören und Karussell-Musik mischt, dann ist wieder die Zeit der Weihnachtsmärkte. Auch wenn die bekanntesten weihnachtlichen Märkte zum Teil im Süden Deutschlands liegen, so hat auch Norddeutschland viele schöne zauberhafte Dörfer aus weihnachtlichen Ständen zu bieten. Wir stellen heute die wohl schönsten Weihnachtsmärkte in Norddeutschland vor.

Bremer Weihnachtsmarkt und Schlachte-Zauber

Der Bremer Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus

Der Bremer Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus © Carolin Hinz BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Rund um das historische Bremer Rathaus, den Roland und die Stadtmusikanten wird es drei Tage vor dem ersten Advent weihnachtlich-turbulent: Mit knapp 200 Ständen wird der Bremer Weihnachtsmarkt die Hansestadt Bremen mit einer feierlichen Stimmung erfüllen. Los geht es am Donnerstag, 27. November um 16 Uhr mit einer Feierstunde im St.-Petri-Dom. Dabei singt der Knabenchor der Unser Lieben Frauen Kirche. Der Eintritt ist frei.

Ein besonderer Höhepunkt der 26 Tage Weihnachtsmarktzeit sind die Dom-Beleuchtungen am Freitag, 5. und 12. Dezember. Jeweils um 18, 19 und 20 Uhr werden beide Domtürme durch ein Laser-Lichtspiel erstrahlen. Der Bremer Weihnachtsmarkt ist bis zum 23. Dezember täglich von 10 bis 20.30 Uhr und sonntags ab 11 Uhr geöffnet.

Schlachte-Zauber an der Weserpromenade

Der Schlachte-Zauber an der Weserpromenade © Großmarkt Bremen GmbH

Unweit des Weihnachtsmarkts rund um den Roland findet direkt an der Weser der Bremer Schlachte-Zauber statt. Die Weserpromenade Schlachte wird auch in diesem Jahr wieder mit historischen, winterlichen und maritimen Ständen und Schaustellern bevölkert sein. Neben den traditionellen Glühwein- und Kunsthandwerkständen gibt es auch einen einmaligen mittelalterlichen Markt. Auf diesem historischen Freibeutermarkt geht es auf eine Reise in längst vergangene Zeiten. Es herrscht ein geselliges Treiben der so genannten „Fogelvreien“. Das sind unter anderem Musikanten, Gaukler, Handwerker und Schankwirte. Bei Einbruch der Dunkelheit werden kleine Feuerstellen und Fackeln entzündet. Ein feuriges Schauspiel am Himmel lockt zur großen Eröffnung am Donnerstag, 27. November, um 18.20 Uhr Besucher aus ganz Norddeutschland an. Dann wird ein großes Höhenfeuerwerk die Weser erleuchten. Der Schlachte-Zauber startet offiziell um 18 Uhr und ist täglich bis zum 23. Dezember ab 11 Uhr geöffnet.

Der Lamberti-Markt in Oldenburg

Lichtermeer auf dem Lamberti-Weihnachtsmarkt in Oldenburg

Lichtermeer auf dem Lamberti-Weihnachtsmarkt in Oldenburg © Stadt Oldenburg

Rund 125 kleine Holzhütten und Verkaufsstände bieten allerlei Leckereien von Mandeln über Maronen bis zu alkoholischen Wärmespendern. Natürlich gibt es auch die traditionellen Stände, die prall gefüllt sind mit Christbaumdekorationen und zauberhaften Spielzeugen aus Holz und Blech. Besonders Kinder werden auf dem Lamberti-Markt leuchtende Augen bekommen. Für die Jüngsten gibt es allerlei Angebote. So lockt täglich um 16.30 und 17 Uhr eine Märchenstunde ins Vorlesezelt. Am 28. November ist dann ein sehr berühmter Mann zu Gast auf dem Lamberti-Markt: der Weihnachtsmann. Ab 16 Uhr wird er sich mit vielen Geschenken auf der Bühne am Schlossplatz neben der Wache postieren.

Ein Paradies für Kinder auf dem Weihnachtsmarkt in Oldenburg

Ein Paradies für Kinder auf dem Weihnachtsmarkt in Oldenburg © Stadt Oldenburg

Der Nikolaustag wird dann ein besonders langer Tag, denn die lange Adventseinkaufsnacht lockt bis 24 Uhr zum Shoppen in die Oldenburger Innenstadt und auf den Weihnachtsmarkt. Doch nicht erst in den späten Stunden ist viel los. Schon ab 12 Uhr kann am Lefferseck ordentlich an einem riesigen Lebkuchenhaus gewerkelt werden. Bis 15 Uhr steht alles unter dem Motto „Oldenburg knuspert“.

Weihnachtsmarkt Hannover in der historischen Altstadt

Zauberhafte Weihnachtsstimmung in der Altstadt von Hannover

Zauberhafte Weihnachtsstimmung in der Altstadt von Hannover © HMTG Christian Wyrwa

In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover wird auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt Hannover besonders viel Wert auf Tradition und eine festlich-romantische Atmosphäre gelegt. Etwa 170 Stände und Buden rund um die ältesten der drei Pfarrkirchen betören Groß und Klein mit appetitlichen Düften oder einem vielfältigen Angebot an Spielzeug und Kunsthandwerk. Der historische Weihnachtsmarkt ist ab Mittwoch, 26. November bis Montag, 22. Dezember täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Komplett ohne tierische Produkte kommt der Vegane Weihnachtsmarkt auf dem Steintorplatz aus, fast einmalig in Norddeutschland. Dennoch gibt es hier Bratwurst und Döner. Am Nikolauswochenende, 6. und 7. Dezember werden insgesamt 30 Aussteller leckere Köstlichkeiten sowie Informationen rund um ein veganes und tierfreundliches Leben anbieten. Besucher können auch Lebkuchen, Muffins und Waffeln schlemmen. Auch Kosmetik, die ohne Tierversuche hergestellt wurde, und fair produzierte Kleidung gibt es zu kaufen. Veggie-Fans können sich auch am Wichteln beteiligen. Einfach ein kleines veganes Geschenk im Wert von drei bis fünf Euro in den großen Jute-Wichtelbeutel am Bücherstand packen und ein anderes mitnehmen. An beiden Markttagen ist von 12 bis 19 Uhr geöffnet.

Lüneburger Weihnachtsmarkt

Ein Lichtermeer auf dem weihnachtlichen Marktplatz in Lüneburg

Ein Lichtermeer auf dem weihnachtlichen Marktplatz in Lüneburg © Lüneburg Marketing GmbH

Die wunderschöne historische Altstadt von Lüneburg wird zwischen dem 26. November und 23. Dezember weihnachtlich beleuchtet sein. Die Giebel der historischen Patrizierhäuser, das Rathaus und die drei Innenstadtkirchen werden im festlichen Licht erscheinen. Wer Lust hat, durch die schmalen Gassen zu schlendern und einen wunderbaren Blick von der Aussichtsplattform des Wasserturms zu genießen, kann sich den Führungen der alten „Renaissance-Dame“ anschließen. Die Rundgänge durch die 1050-jährige Geschichte der Salzstadt starten an der Touristen-Information im Lüneburger Rathaus. Der Weihnachtsmarkt ist vom 26. November bis 23. Dezember werktags von 10 bis 19 Uhr und sonntags ab 11 Uhr geöffnet.

Lübeck: Historischer Weihnachtsmarkt Am Rathaus

Das Lübecker Rathaus ist schon außerhalb der Weihnachtszeit ein Publikumsmagnet. In der Vorweihnachtszeit, wenn sich Stände mit Zuckerstangen und Spielzeugen an den gotischen Bau schmiegen und die komplette Altstadt mit Lichtern und Tannen geschmückt ist, dann wirkt das Backsteingebäude noch imposanter. Der Weihnachtsmarkt, der auch in Thomas Manns Roman „Buddenbrocks“ Erwähnung fand, ist einer der wenigen Weihnachtsmärkte, der über den Heiligen Abend hinaus, bis zum 30. Dezember geöffnet hat. Eröffnung ist am 24. November. Der Markt steht allen Besuchern täglich ab 11 Uhr offen. Am Heiligen Abend kann bis 14 Uhr zwischen den Ständen gewandelt werden. An den Weihnachtsfeiertagen ist der Markt geschlossen.

Mit Eisbahn und Pfaffenteich: Die Schweriner Weihnachtsmärkte

Mit einem Glühwein können sich Besucher der Weihnachtsmärkte in Schwerin aufwärmen.

Mit einem Glühwein können sich Besucher in Schwerin aufwärmen. © Foto@Andreas-Duerst.de

Mit vielen Attraktionen für Eissportfans locken die Schweriner Weihnachtsmärkte vom 24. November bis 30. Dezember in die Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Am Südufer des Pfaffenteichs gibt es eine überdachte Eislaufbahn. Dort können Gäste sich auch beim Eishockey und Eisstockschießen sportlich betätigen. Die Eisbahn ist täglich ab 10 Uhr geöffnet. Kinder zahlen 2,50 Euro, Erwachsene 3 Euro. In der Eis-Lounge können Besucher sich im Anschluss entspannen und alkoholische und nicht-alkoholische Heißgetränke verzehren.

In der Mecklenburgstraße reihen sich die traditionellen Weihnachtsmarkt-Stände aneinander und es herrscht ein angenehmer Duft aus verschiedenen Leckereien. Ein Teil der Straße ist besonders für die Kleinen interessant: In der Märchenstraße reihen sich von Schweriner Künstlern geschaffene Märchenbuden aneinander und zeigen Bilder aus den Geschichten von Aschenputtel  und Co.

Die große Weihnachtspyramide auf dem Weihnachtsmarkt ist hell erleuchtet.

Die große Weihnachtspyramide auf dem Weihnachtsmarkt ist hell erleuchtet. © Marieke Sobiech

Ein paar Schritte von der Mecklenburgstraße entfernt steht die riesige Weihnachtstanne auf dem Marktplatz und erstrahlt im Glanz von rund 10.000 Lichtern. Ein weiterer Blickfang ist hier die acht Meter hohe Weihnachtspyramide. Außerdem befindet sich dort die Hauptbühne, auf der täglich der Weihnachtsmann zu einer Sprechstunde einlädt und damit die kleinen Besucher fasziniert.

Lagerfeuer-Romantik und stimmungsvolle Gitarren-Musik gibt es auf dem sogenannten Schlachtermarkt. Dort sind alle Buden auf einem riesigen Teppich aus Holzhackschnitzeln angeordnet. Außerdem gibt es ein Bastelzelt und viele beheizte Gaststätten.

Um einen ausgiebigen Weihnachtsmarktbummel kombiniert mit einem Städteurlaub in Norddeutschland entspannt und komfortabel zu genießen, bieten sich besonders Ferienwohnungen und Ferienhäuser an.

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Kommentare

Johanna November 18, 2014 um 1:40 pm

Wie schön, dass Sie auch ein paar unbekanntere Weihnachtsmärkte vorstellen! Bei uns in Lüneburg gibt es übrigens auch einen historischen Christmarkt und eine Märchenmeile!

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