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Berge, Städte, Meer: So gelingt dein erster Familienurlaub

Okay, erwischt: Ich bin noch nie mit Baby in den Urlaub gefahren. Der Grund dafür ist ganz simpel: Ich hatte bislang keins. Jetzt aber begleitet es mich schon seit einigen Monaten in meinem Bauch – und je größer dieser wird, umso ungeduldiger blicke ich der Zeit entgegen, mein Baby endlich in den Armen zu halten. Nicht, weil mich der Bauch stört. Sondern weil ich mit dem Kleinen endlich all das machen möchte, was ich mir in den vergangenen Wochen und Monaten und eigentlich mein ganzes Leben lang schon für die Zeit mit Baby ausgemalt habe.

Ein Punkt auf der Liste ist: der erste gemeinsame Urlaub. Denn ich weiß jetzt schon, dass der Alltag ziemlich schnell die Oberhand gewinnen wird, und dann zwischen Hausarbeit, Babyversorgung und anderen Verpflichtungen kaum Zeit bleiben wird, alles richtig zu genießen, also so ganz bewusst mit klarem Kopf.

Deswegen möchte ich mit meiner kleinen Familie reisen. Das bietet sich natürlich auch an, denn – wann hatte man zuletzt so viel frei, wie zur Elternzeit? Eben. Gleichzeitig frage ich mich aber auch, ob das so leicht zu händeln ist, die ganze Organisation, der Stress mit der Anfahrt und das alles. Und: Wohin sollte der erste Urlaub mit Baby überhaupt gehen?

Ich habe mir mal ein paar Gedanken dazu gemacht. Denn Gedanken machen ist so ziemlich zu meiner Hauptaufgabe geworden, seit ich weiß, dass ich schwanger bin. Was man alles bedenken muss! Und was das im speziellen beim ersten Urlaub mit Baby ist, habe ich dir hier einmal zusammengefasst.

 

Dauer des Urlaubs: Kurze Auszeit oder Weltreise?

Wenn ich mich so auf Facebook und Instagram umschaue, sehe ich Babys in Australien, Babys auf Mallorca, Babys in den Alpen. Babys auf Welttournee, sozusagen – obwohl sie eigentlich in meiner Heimat wohnen. Reisen mit Kind scheint jedenfalls gerade voll im Trend zu sein.

Ich selber bin da für mich persönlich eher skeptisch, was ganz lange Reisen in weite Ferne angeht. Ich meine: Die ersten Wochen und Monate mit Baby sind doch schon aufregend genug, oder? Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ich zusätzlich zu all den Eindrücken dieses neuen kleinen Menschen in meinem Leben auch noch all die Impressionen am Urlaubsort verarbeiten soll. Das ist doch sicherlich total die Reizüberflutung! Aber wahrscheinlich hängt das vom Typ ab. Wenn beide Partner sowieso immer Weltenbummler waren, sollten sie sich durch das Baby natürlich nicht davon abhalten lassen.

Ich habe für mich allerdings entschieden: Ich will es langsam angehen lassen. Das heißt: erst einmal vorsichtig herantasten. Vielleicht mal einen Wochenendtrip innerhalb der Region machen, dann ein paar Tage länger weg bleiben. Schließlich ist das, was sich verändert, wenn man nicht mehr zu zweit, sondern zu dritt verreist: ALLES. Und in diese neue Art des Zusammenlebens muss man sich ja auch erst einmal einfinden und schauen, wie man als kleine Familie überhaupt am besten funktioniert. Und dafür kann so ein kurzer Urlaub genau richtig sein.

Deswegen fände ich es ganz gut, das alles in einem natürlichen Umfeld zu testen, und würde mir als erstes Ziel eine Ferienwohnung irgendwo in der Nähe nehmen. Aber auch Hotels haben ihre Vorteile. Ich habe beide Möglichkeiten mal etwas genauer unter die Lupe genommen.

 

Wohin: Ferienhaus oder Hotel?

Eigentlich bin ich ja nicht so der Hotel-Typ. Nein, das muss ich jetzt nicht nur sagen, weil ich für Traum-Ferienwohnungen arbeite. Irgendwie habe ich mich an das individuelle Reisen gewöhnt – und finde es oft spannender, eigenständig unter den Leuten am Urlaubsort zu wohnen, als in einem großen Hotelkomplex mit vielen weiteren Touris rumzuhängen. Aber das ist Geschmackssache.

Pro und Contra:

So ist der Hotelurlaub mit Baby

Von vielen anderen Müttern habe ich gehört, dass sie ganz bewusst ein Hotel für ihren ersten Urlaub mit Baby gewählt haben. Meist aus dem Grund, dass sie dort rundum versorgt werden, vom Frühstück bis zum Abendbrot, vom Betten machen bis zum Bad reinigen. Ein Urlaub im Hotel ist also in erster Linie auch ein Urlaub vom Haushalt und Alltagsstress, den man sonst so mit allem Drum und Dran hat. Ein großer Vorteil.

Es gibt aber auch das eine oder andere, was man beim Urlaub im Hotel bedenken muss. Zunächst ist die richtige Zimmerwahl wichtig: Manche Hotels bieten Familienzimmer, sodass ihr als Eltern im Doppelbett schlafen könnt, während das Baby mit Babyphone im Nebenraum liegt. Falls das nicht möglich ist, solltest du dich zumindest vorher erkundigen, ob es ein Baby-Zustellbett vor Ort zum kostenlosen Ausleihen gibt.

Noch bedeutender als die Größe des Zimmers ist die Dicke seiner Wände – schließlich wollt ihr ja nicht gestört werden, falls auch andere Familien im Hotel sind. Die Gefahr, dass dein Baby durch das Geschrei eines anderen geweckt wird, ist sonst ziemlich groß. Und umgekehrt ist es natürlich auch schön, wenn man weiß, dass es gerade niemanden stört, dass das eigene Baby die ganze Nacht durch weint. Ich hoffe aber wirklich, dass dir das im Urlaub nicht passieren wird.

Pro und Contra:

Deshalb bevorzuge ich Ferienwohnungen

Trotz der vermeintlichen Vorteile im Hotel zähle ich mich dann doch eher zum Team Ferienwohnung. Hier muss ich meinen Alltag nicht von festen Essenszeiten abhängig machen, werde nicht vom Zimmerservice oder den Zimmernachbarn gestört und habe die gleichen Freiheiten wie zu Hause. Klar, der Komfort, dass einem Abwasch und Co. abgenommen werden, fehlt hier. Aber ich bin auch der Überzeugung, dass es gut für das Baby ist, wenn die Umgebung nicht zu stark abweicht von dem, was es gewohnt ist. Und eine Ferienwohnung mit seiner wohnungstypischen Aufteilung ist dann doch etwas anderes, als ein Hotelzimmer.

Das Schöne ist aber vor allem: Es gibt wahnsinnig viele Unterkünfte, die speziell für Familien mit Babys oder Kleinkindern eingerichtet sind. Vom Kinderbesteck über den Hochstuhl bis zum liebevoll eingerichteten Kinderzimmer mit Wickeltisch und Babyphone: Hier muss man kaum noch selbst an etwas denken, sondern kann sich ganz wie zu Hause fühlen.

Falls du dir nicht sicher bist, was deine Ferienwohnung so alles bietet, kannst du direkt mit dem Vermieter in Kontakt treten. Ich habe darüber hinaus auch mit meiner Vermieterin darüber gesprochen, welche Kinderärzte in der Nähe sind, was es in der Umgebung für uns als kleine Familie zu erleben gibt und woran ich unter Umständen noch denken muss.

Apropos dran denken: Wer zum ersten Mal mit Baby verreist, muss sein Gepäck ganz schön aufstocken. Was da im besten Fall alles hineingehört, habe ich dir hier in einem weiteren Beitrag mal zusammengefasst. Wenn du wissen willst, was es bei der Anfahrt mit Auto, Flugzeug oder Zug zu bedenken gibt, schau dich einmal hier in diesem Beitrag um.

Und falls dein erster Urlaub mit Baby ans Meer, in die Berge oder in die Stadt führen soll, dann lies einfach weiter. Darüber schreibe ich nämlich jetzt.

 

Wohin mit dem Baby? Städtetrip, Bergwanderung oder Strandurlaub mit Kind

Ein Reiseziel für den ersten Urlaub mit Baby zu finden, ist mir gar nicht so schwer gefallen. Denn: In den ersten Monaten nach der Geburt hat es ja selbst kaum Ansprüche, die über das Versorgt werden und Kuscheln hinausgehen. Das kann ein paar Monate später schon ganz anders aussehen – wenn das Kind bereits Interessen entwickelt hat, und Museen zum Beispiel total langweilig, Sandstrand ätzend und Wandern mühselig findet.

Ansonsten könnt ihr als Eltern erst einmal danach gehen, was euch eigentlich am besten gefällt. Klar, ein paar Dinge gilt es zu beachten – etwa das Klima vor Ort, der Lärm- und Stresspegel, die Möglichkeiten, einen Kinderwagen mitzunehmen.

Ich habe mal die einzelnen Möglichkeiten durchgespielt, und dabei gleich mit meinem Lieblingsziel angefangen:

Strandurlaub mit Baby – Sommer, Sonne und mehr mit dem Nachwuchs

Wenn ich an den ersten Urlaub mit meinem Baby denke, schießt mir direkt ein Bild durch den Kopf: Wie der Kleine bäuchlings am Strand liegt, Sand durch die kleinen Fingerchen rinnen lässt, im Wasser patscht. Die Möwen über uns kreischen, die Kinder der anderen Familien lachen, das Meer rauscht. Alles ist perfekt.

Aber: Ist ein Strandurlaub mit Baby überhaupt drin? Vielleicht findet mein Baby ja all das, was ich am Urlaub an der Küste mag, eher lästig! Oder ist es sogar riskant?

Fragen über Fragen, die in meinem Kopf kreisen (also zusätzlich zu all dem, über das man eh schon nachdenken muss als werdende Mutter). Deswegen habe ich mit Experten und Freunden gesprochen, um etwas Klarheit zu bekommen. Und war erleichtert: Wenn man ein paar Dinge berücksichtigt, ist Strandurlaub mit Baby gar kein Problem. Sommer, Sonne, Strand und mehr – wir kommen!

Vorsicht vor extremer Hitze

Bei der Wahl des Reiseziels gilt Vorsicht: Ärzte warnen davor, in Länder zu fahren, in denen extreme Hitze herrscht. Und extreme Hitze heißt in diesem Fall: Alles, was dir selber schon sehr heiß erscheint, kommt deinem Kind noch einmal um ein Vielfaches wärmer vor. Das liegt daran, dass der kleine Körper die Hitzeregulierung erst noch lernen muss. Bei besonders hohen Temperaturen kann sich dein Baby also schnell ziemlich unwohl in seiner Haut fühlen, und wird in einen Stresszustand versetzt. Und du weißt, was Stress beim Baby bedeutet. Richtig: Stress für dich.

Auch die Haut deines Kindes ist noch extrem empfindlich. Und zwar zehnmal so sensitiv wie die eines Erwachsenen. Das fand ich ziemlich krass, als ich das das erste Mal gehört habe. Hier ist es deshalb besonders wichtig, auf das richtige Sonnenschutzmittel zu setzen.

Der richtige Sonnenschutz für dein Baby

So gerne man selbst in der Sonne liegt: Dein Baby sollte sich so gut es geht eher im Schatten aufhalten. Sonnenstrahlen können sehr aggressiv auf die junge, noch sehr dünne Babyhaut wirken – und selten kann man die Intensität wirklich richtig einschätzen.

Unter einem Sonnenschirm, in einer Strandmuschel oder einem Schatten spendenden Baum ist der Nachwuchs also am besten aufgehoben. Zusätzlich empfehlen Ärzte, dem Baby UV-abweisende Kleidung anzuziehen. Diese ist oft mit einem zusätzlichen Hinweis (z.B. „UPF 50+“ oder „UV Protect 80“) versehen und lässt die heißen Strahlen eiskalt abblitzen. Praktisch: Dein Baby kann die Klamotten auch anbehalten, wenn ihr euch kurz im Meer abkühlen wollt. Welche UV-Kleidung am besten ist, hat zum Beispiel Öko Test geprüft.

Bei den Sonnenschutzcremes gehen die Meinungen krass auseinander. Die einen sagen, das Babys im ersten Jahr überhaupt keine Sonnencremes vertragen. Andere sind davon überzeugt, dass spezielle, auf Neugeborene entwickelte Mittel kein Problem sind. Dabei sollte man darauf achten, dass die Cremes nicht nur einen hohen Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30, eher aber LSF 50) haben, sondern auch einen mineralischen Filter: Die feinen Mikropigmente schützen die sensible Haut des Babys. Schädlich können hingegen Duft- und Konservierungsstoffe sein.

Am besten, du orientierst dich an den Produkten, die von Laboren geprüft und mit sehr gut bewertet wurden. Eine schöne Übersicht habe ich auf der Seite von eltern-aktuell.de gefunden, die auch weiterführende Links zu den Ergebnissen bietet.

 

5 Fragen und Antworten zum Strandurlaub mit Baby

 

Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Strandbesuch mit Baby? Das hängt vom Wetter ab. An manchen Stränden in besonders heißen Ländern ist die UV-Strahlung selbst im Schatten so hoch, dass davon abgeraten wird, zwischen 11 und 15 Uhr mit Baby dort zu sein. Am sichersten ist es, wenn du online auf einer Wetterseite den UV-Wert checkst und dein Kind immer ausreichend mit UV-Schutz schützt.

 

Braucht mein Baby mehr Flüssigkeitszufuhr am Strand? Aber du. Denn solange du stillst, reguliert das Baby seinen Flüssigkeitsbedarf über die Milch aus der Brust. Der Körper sorgt an heißen Tagen automatisch dafür, dass der Wassergehalt in der Muttermilch auf bis zu 90 Prozent steigt. Wenn dein Kind bereits aus der Flasche trinkt, solltest du die Trinkmahlzeiten erhöhen und die Milch mit Wasser strecken.

 

Darf mein Baby im Meer baden? Verrückt, was man sich als Mutter manchmal plötzlich für Fragen stellt! Tatsächlich ist die Antwort ganz einfach: natürlich darf es. Das Salzwasser ist absolut ungefährlich für die Babyhaut, vielmehr noch ist es besser als gechlortes Wasser. Wichtig ist nur, das Kind nach dem Baden gut abzutrocknen, damit das Salz auf der Haut nicht brennt. Was allerdings gefährlich werden kann, sind die Wellen, die einem das Baby aus der Hand reißen können, oder Wassertierchen wie Seeigel oder Nesselquallen. Wenn du die Lage vor Ort nicht richtig einschätzen kannst, bleib mit deinem Baby lieber auf dem Trockenen. Du kannst aber auch ein Planschbecken mit an den Strand nehmen und so deinem Kind (und dir) etwas Abkühlung zwischendurch ermöglichen.

 

Was passiert, wenn mein Baby Sand verschluckt? Grundsätzlich gilt Sand als ungefährlich – die feinen Körner stellen eigentlich kein Risiko für das Verdauungssystem dar. Allerdings kann es sein, dass der Sand verunreinigt ist oder Müllpartikel enthält, die wiederum gefährlich sind. Deswegen kann ich nur empfehlen, sich vorher schlau zu machen, welche Strände als besonders sauber und kinderfreundlich gelten. In jedem Fall solltest du dein Kind immer gut im Auge behalten und schauen, dass es nichts Schlimmes verschluckt.

 

Was ist mit Windeln am Strand? Auch hier gibt es geteilte Meinungen. Viele Eltern verzichten jedoch auf Windeln, weil der Sand, wenn er einmal hineingelangt, die Haut wund scheuern kann.

 

Checkliste: Das brauchst du für deinen Strandurlaub mit Baby

  • Sonnenschirm (oder Strandmuschel)
  • Sonnenhut mit Nackenschutz
  • Sonnenbrille (ab 6. Monat)
  • Sonnencreme (speziell für Babys)
  • UV-Kleidung
  • Badesachen zum Wechseln
  • Feuchttücher
  • Windeln
  • Anti-Mücken-Mittel
  • Strandspielzeug

Tipp: Habe immer eine zusätzliche Flasche Wasser dabei. So kannst du deinem Kind schnell Sand von den Händen oder aus den Augen spülen.

 

Wanderurlaub – Mit Baby in die Berge

Eine Wanderung mit dem Baby machen – gut, dass ist mir jetzt nicht direkt in den Kopf geschossen, als ich an den ersten Urlaub mit meinem Kind gedacht habe. Aber dann haben mir Freunde von ihrer Reise in die Berge berichtet, und es hörte sich wirklich großartig an!

Was man natürlich bedenken muss, ist: Das Baby kann nicht laufen. Das heißt: Jeden Höhenmeter, den du zurücklegst, erklimmst du auch für dein Kind. Und das kann mit der Zeit ganz schön anstrengend werden, selbst, wenn es nur einige wenige Kilogramm wiegt. Hier ist es wichtig, die eigenen Kräfte richtig einzuschätzen und die Strecke so zu planen, dass viele Pausen und eventuell auch Abkürzungen möglich sind.

Was du außerdem beachten solltest:

  • Unter 2000 Metern Höhe bleiben. Je höher der Berg, umso weniger Sauerstoff befindet sich in der Luft. Und das ist bereits ab 2000 Metern spürbar – vor allem für dein Baby. Deswegen suche dir für dein Baby zunächst ein paar niedrigere Gebirge aus.

 

  • Nicht mehr als 150 Meter Höhenunterschied pro Stunde zurücklegen. Das Trommelfell von kleinen Babys reagiert empfindlich auf schnelle Höhenänderungen: Der Ohrendruck macht sich schmerzhaft bemerkbar, vor allem bei Fahrten mit der Gondelbahn oder einem Sessellift.

 

  • Wickeltasche, Erste-Hilfe-Set und Sonnenschutz nicht vergessen. Auch, wenn es das Wandergepäck etwas schwerer macht, solltest du bei längeren Wanderungen alles dabei haben, was du für die Versorgung des Babys benötigst.

 

Tipp: Der Deutsche Alpenverein empfiehlt, Neugeborene zunächst in einer Bauchtrage zu transportieren, da es Babys vor allem wichtig ist, die Nähe der Eltern zu spüren. Ab dem neunten Monat (bzw. wenn das Kind sicher eigenständig sitzen kann), kann dann auf eine Kraxe gewechselt werden.

Natürlich ist ein Bergurlaub nicht automatisch mit Wanderungen verbunden. Wer einfach nur die Aussicht genießen will, ohne direkt Aktivurlaub machen zu müssen, findet auch schöne Ferienwohnungen, die leicht mit dem Auto zu erreichen sind.

 

Städtetrip – Sightseeing mit Baby

Ich liebe Städtetrips. Klar, sie sind trubelig, laut, oft auch wenig erholsam. Aber: Neue Städte zu entdecken, andere Kulturen zu erleben, Geheimtipps zu entdecken – das alles ist wahnsinnig spannend. Und auch im Nachhinein finde ich es immer schön, Städtenamen mit einem Gefühl zu verknüpfen, das ich vor Ort empfunden habe.

Mit Baby wird dieses Gefühl natürlich ein ganz anderes sein. Aber: Auch das stelle ich mir echt schön vor. Denn dadurch, dass man nun Mutter ist, sieht man eine Stadt ja auch nochmal mit ganz anderen Augen und geht an andere Plätze und Orte.

Wenn du auch einen Städtetrip mit Baby planst: Go for it! Es gibt eigentlich nicht wirklich etwas, dass du besonders beachten musst. Deinem Kind ist nur wichtig, dass es möglichst nah bei dir sein kann – deswegen empfiehlt sich auf jeden Fall ein Tragetuch für das Erkundschaften der Stadt. Aber auch mit dem Kinderwagen solltest du in den meisten Großstädten keine Probleme haben.

Mein Tipp: Wenn das Reiseziel feststeht, einfach mal nach Mutterblogs und Städtenamen googeln. Oft gibt es dort viele tolle Empfehlungen für kinderfreundliche Orte, barrierefreie Cafés mit Platz für Kinderwagen und mehr. Zu empfehlen sind beispielsweise babyplaces.de und littletravelsociety.de – es gibt aber auch wahnsinnig viele andere gute Seiten!

Auch, wenn ihr im Urlaub seid: Versuche, auch hier auf die gewohnten Schlafenszeiten deines Kindes zu achten. Beim Mittagsschlaf wird das natürlich etwas schwieriger. Aber ich habe zum Beispiel schon von Freunden gehört, dass sie dann an etwas ruhigere Orte (z.B. Museen) gegangen sind, und das wunderbar geklappt hat.

 

Autorenkommentar

 

„Wohin die Reise auch gehen soll – wichtig ist, dass alles gut vorbereitet ist. Nimm dir deshalb auf jeden Fall ein paar Wochen vorher Zeit, um alles zu durchdenken und zu planen. Und dann: Genieße deinen ersten Urlaub mit Baby! Er wird ganz sicher unabhängig vom Reiseziel zu einer ganz besonderen Zeit, in der ihr als Familie weiter zusammenwachst.“

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